Hallo Zusammen
Meine Gedanken zur Fehlausbilung der Farbmuster:
Bei unseren ersten Nachzuchten von einem Zuchtpaar von mutmasslichen Nachzuchttieren war sehr auffallend, dass ein grosser Prozentsatz von den Jungtieren ähnliche bis gleiche Fehlausbildungen ausgebildet haben wie sie beim Vater ist (Das Weibchen ist perfekt gemustert). Dies war durch mehrere Schlüpfe zu beobachten.
Ein glücklicher Zufall spielte mir ein neues, perfekt gefärbtes Ocellaris-Pärchen zu. Nachweislich sind es keine europäischen Nachzuchten, weil aus einem Import stammend. Ob Wildfang oder Nachzucht aus Übersee ist nicht mehr eindeutig erruierbar.
Die Nachzuchten von diesem Paar sind bis auf sehr wenige Ausnahmen ohne Fehlausbildung gross geworden. Dies obwohl unser Vorgehen bei der Nachzucht identisch ist!
Eine spätere Korrektur einer Fehlausbildung konnten wir übrigens bei den Ocellaris nie feststellen.
Die Perculas, von welchen wir ebenfalls schon Nachzuchten hatten haben ein ganz anderes "Färbungsritual" als die Ocellaris, wie dies hier ja auch schon geschrieben wurde. Dies kann einen "erfahrenen" Ocellariszüchter anfangs schon ins Grübeln bringen ;).
Unser Fazit: Obwohl immer wieder und überall die erste Nahrung, Wasserqualität und dgl. für die Musterfehler verantwortlich gemacht werden, sind wir der Überzeugung, dass die Gene einen nicht unerheblichen, wenn nicht ausschlaggebenden Faktor darstellen. Denn letzlich muss das Muster und die Farbe auch in den Genen gespeichert sein.
Sonst könnte wir ja grüne Ocellaris mit rosa Punkten züchten, wenn wir nur das Futter dazu hätten
(nein ist nicht meine Absicht!)