Beiträge von Ruedi

    Hallo Ralf

    Du glaubst nicht, wie schnell man immer wieder ansteht :winking_face:

    zum Thema: ich musste gestern bei einigen Reaktoren mit frischem Salzwasser auffüllen und was muss ich heute früh feststellen? Richtig, in diesen Reaktoren war die Brachi-Dichte erheblich schwächer als gestern, dafür sind die Böden "beschneit". Zwischendurch gehen einem halt auch 600 Liter aus und man muss neu ansetzen, aber für die Fischlarven habe ich mir noch für die nächsten 3 Tage was beiseite gestellt.

    Bei den Larven, wobei die einen schon fast kleine Fischchen sind :smiling_face: hatte ich auch seit meinem letzten Beitrag keine Verluste mehr. Bei den älteren, welche jetzt 14 Tage alt sind bin jedoch ich nicht mehr auf frisches Salzwasser angewiesen, weil diese Becken nun in den Kreislauf der Zuchtanlage geschalten sind. Im Becken mit den 5-tägigen mache ich aber täglich noch mit "gereiftem" Salzwasser den Wechsel.

    Leider haben wir den letzten Schlupf der Perculas verpasst, da wir am Samstag mal wieder im Ausgang waren. Nun müssen wir mit den Versuchen bis zum nächsten Schlupf warten.

    Hallo Lars

    Mach ich sicher!

    Um die Beobachtung zu untermauern, werde ich einen nächsten Schlupf mal aufteilen und die eine Hälfte mit "altem" und die andere mit frischem Meerwasser "belasten".

    Verzeiht mir aber, wenn ich es "nur" mit dem HW-Salz probiere (zuwenig Becken :loudly_crying_face: ).

    Hallo Martin

    Ist jetzt das erste Mal, dass ich dies direkt von jemandem höre (war halt eine Aussage von Frau Preis).
    Beobachte doch bitte mal weiter, ist ja schon interessant, oder?

    @all: Ich verwende übrigens ausschliesslich das HW-Professional! Bin also fast schon ein Exote,wenn ich so bei euch in die Kübel schau :D, Calzium und Magnesium sind und war da schon immer genug drin ;).

    Hallo Lars

    Diesen Bericht der "Studie" habe ich auch damals schon grob und nun ganz durchgelesen.

    Solchen Studie nach einmaligem Versuch kann ich nicht wirklich was abgewinnen ;). Eine gewisse Gesetzmässigkeit daraus abzuleiten erscheint mir doch etwas fahrlässig.

    Dennoch, es ging in dieser Studie ja nicht darum einen Unterschied zwischen ganz frischem und 3-Tage altem Salzwasser zu finden. Also nicht direkt auf unsere Frage abgestimmt, war ja alles frisch angerührte 1 Tag alt (sowas zwischen ganz frisch und noch nicht "gereift") und die gefrorenen AQ-Proben... naja!

    Aber vielleicht sind dies ja alles nur Wellen im Wasserglas, was ich da innerhalb der vergangenen zwei Wochen festgestellt und hier beschrieben habe und die Verlustrate steigt schon beim nächsten Schlupf wieder in "normale" Grössen. Hoffe ich zwar nicht, aber könnte ja sein ;).

    Hallo Zusammen

    Ralph: DANKE FÜR DIE FRAGE!

    Da muss ich jetzt auch mal was schreiben, was auf unserer Erfahrung mit der Planktonkultur und der Nachzucht von A.preculas und Ocellaris beruht:

    Noch vor unserem Umbau benutzten wir immer (meistens) ganz frisch angesetztes Salzwasser für WW bei den Larven und für die Brachionuskulturen, einfach weil der Platz nicht da war für grosse Behälter.
    Ich war von diesem Vorgehen ebenfalls so überzeugt wie ihr ;), wir hatten ja keinen schlechten Erfolg damit.

    Nun, nach unserem Umbau habe ich uns zwei 600l-Zuber installiert, der eine für das Osmosewasser und der andere darunter für das Salzwasser. Somit habe ich immer genügend Salzwasser, welches mindestens drei Tage gestanden hat und mit einer OR2500 gerührt wird. Dieser Vorrat reicht uns ca eine Woche (wegen wöchentlichem 300-500lt-Wasserwechsel am grossen Becken). Am Becken kann ich keinen Unterschied ausmachen gegen früher, was den WW betrifft (hatte ja am alten Becken fast nie WW gemacht). Doch ein Unterschied gibts doch: viel mehr Kalkrotalgen-Wachstum.

    Nun zurück auf unsere Erfahrungen im Zuchtbereich:
    1. bei neuen Kulturansätzen der Brachionus kann schon am nächsten Tag die Wassermenge verdoppelt werden usw.. so entstehen innerhalb 5 Tagen ca 20 Liter-Kulturen, welche zur verwendung bereit sind.

    2. Bei den A.perculas und so wie es aussieht auch bei den A.ocellaris sind die Verlustraten in den ersten Tagen erheblich kleiner. Wohlverstanden, bei Nachkommen gleicher Eltern und bei gleichem Vorgehen. Täglicher WW durch Bodenabsaugung ca 10%.

    Dies sind unsere ersten Eindrücke kurz nach unserem Wiederstart der Zucht nach längerem Unterbruch wegen unserem Um- und Anbau.

    Vor einiger Zeit hatte ich mal diesbezüglich mit Frau Preis Mail-kontakt. Ihre Überzeugung ist es, egal mit welchem Salz, man sollte min. 3 Tage bis zur Verwendung warten! Viel wird, oder wurde ja die Agressivität von frischem Salzwasser angesprochen, mich hat dann interessiert, was denn diese ominöse Agressivität genau sein soll. Eine Erklärung, welche ich von Frau Preis erhalten hatte geht in die Richtung der freien Radikalen, welche sich während der in Lösung gehenden Salze bilden. Die Lösung, vorallem von Magnesium.. ist thermisch begleitet, wodurch sich Gase bilden. Diese freien Radikalen können die Schleimhaut der Fische reizen und sind möglicherweise für Kieselalgen in irgend einer Weise von Nutzen. Keiselalgenaufkommen nach WW mit frischem MW werde häufig beobachtet.

    Wie auch immer, seit wir bei der Zucht eben "gereiftes" oder besser gesagt "ausreagiertes" Salzwasser verwenden überleben viel mehr Larven. Mit "viel mehr" meine ich über 70% gegenüber 30-40%. Eine "Volkszählung" hat noch nicht stattgefunden, aber nach 11 Tagen musste ich erst 70 tote Larven absaugen und wenn ich denke, dass ein anständiger Schlupf gegen 500 Larven bringt... =) Jedenfalls musste ich die kleinen nun auf zwei Aufzuchtbecken aufteilen (ist mir früher noch nie passiert).

    So, was meinen unsere Chemiker dazu, das würde mich brennend interessieren.

    Hallo Adrian

    Ich bin mit der Strömung absolut zufrieden und ich glaube die Tiere auch ;).

    Man muss aber dazu sagen, dass diese Pumpen entweder zusätzlich gut Schallisoliert oder in den Keller verbannt werden müssen. Etwas ruhiger als die ATK sind sie dennoch, aber nicht für's Wohnzimmer gedacht. Was aber die Leistung angeht... ich war sprachlos was da oben rauskommt. Ich hatte ja am alten Becken eine 15000er von ATK und nun die 16000er von Troptronic, dies wäre ja von den Zahlen her nicht soooo unterschiedlich, aber effektiv wie Tag und Nacht!

    Hier der Link zu Troptronic!

    Kosten je nach Typ zwischen ca 500 und 1000 Euro, aber frag mal dein Händler.

    Hallo Adrian

    So sieht unser Schacht aus. Der rechte Teil mit dem grossen Rechen beinhaltet 8 Bohrungen für vier unabhängige ClosedLoop-Systeme. Die 4 Pumpen, übrigens von Troptronic, sind im Keller an der Decke aufgehängt.

    und die Verteilung im Becken:

    Der ganze Bericht findest du HIER

    ps.: mit "nichts fördern" meinst du wohl keine Förderhöhe überwinden ;), nur den Druckverlust in den Leitungen.

    Hallo Marcel

    Nicht ganz ;), mit dem Plancto bekommst du vielleicht Artemien gross, aber das bringt erstmal nichts für die Larven. Für Brachionus ist das viel zu grob.

    Anstelle von Phytoplankton verwenden wir unteranderem Culture Selco Plus!

    Zitat

    Original von Lars Kläning
    Hallo Marcel
    Ich habe keine eigenen Erfahrungen, aber so wie ich das verstehe ist das Aquamedik nicht geeignet, da es sich um Phyoplankton handelt und die kleinen Fische Zooplankton (Brachonius) fressen. Einige Züchter füttern ihr Zooplankton allerdings mit Phytoplankton, also währe dein Aquamedik eher die Vorstufe.
    Wenn ich es richtig verstanden habe, vezichten aber einige Züchter (Ruedi) darauf und füttern ihr Zooplankton mit anderen Futtersorten, so dass man sich den wohl komplizierten Aufbau einer Phyto Kultur sparen kann.

    --->genau :winking_face:

    Lars

    Hallo Marcel

    Damit habe ich keine Erfahrung!
    Plancto ist nach Beschrieb von AM ein Futterkonzentrat für Wirbellose und Pflanzenfresser.

    Aber es sicher so, dass es noch andere Wege gibt als meinen :winking_face: (auch kompliziertere!)

    Totem Futter würde ich aber nicht viel Erfolgschancen einräumen.

    Es gibt Berichte von Züchtern welche mit der Fütterung mit kleinen, guten Artemiennauplien zum Erfolg kamen.

    Hallo Markus

    Danke, dass du den Link eingestellt hast, hier jedoch der Direktlink auf die Beschreibung und hier der neuere Beschrieb auf Basis meines Vortrages. Was auch noch wichtig ist, ist die Beschreibung der Brachionuskultivierung: hier

    Marcel: Es scheint ein erstes Gelege der beiden zu sein. Mache anhand dieses Geleges, was ja auf dem Foto auch noch sehr klein erscheint, erstmal deine Beobachtungen. Wie es sich entwickelt, wie lange dauerts bis zum Schlupf usw. Paralell dazu, falls du die Zucht versuchen willst, richtest du dich erstmal ein und stellst die Futterekultiverung sicher. Eine Vorlaufzeit von 2-4 Wochen solltest du mindestens einplanen, bis du genügend Brachionus beisammen hast um einen Schlupf zu füttern! Die nächsten Gelege werden sicher nicht auf sich warten lassen und diese werden höchstwahrscheinlich immer grösser werden, bis etwa 500 bis 1000 Eier. Jedenfalls wünsche ich dir viel Spass beim Beobachten und wenn du zur Zucht schreitest VIE ERFOLG. Es ist keine Hexerei dahinter, also versuche es ruhig!

    Hallo Thomas

    Dies sollte eigentlich mit einem Schwellwertschaltrelais wie diesem "KRS-E08 HRP 24VAC/DC
    Schwellwert: 0....10V DC" von HIER möglich sein.

    Ev. ist ein Leistungsrelais zwischen den Relais-Ausgang und dem EVG zu schalten, da die EVG's, soviel ich weiss nichts mit ohmscher Last zu tun haben und dies normalen Schaltkontakten auf Dauer nicht gut bekommt.

    Hallo Armin

    Danke der Aufklärung!

    Nur hat Olivier in seinem ersten Beitrag geschrieben, dass er 1,65gr in einem Liter auflösen will und nicht 165gr. Dies habe ich dann erst ganz am Schluss gemerkt, was du an meinem letzten Satz erkennen kannst.

    Aber jetzt ist ja alles klar :). Einfach mit 132gr!

    Hallo Olivier

    Noch einmal und dann gebe ich auf ;)!

    Nein!

    Dein Ansatz beim ersten Mal: 1.65g Calcumnitrat in 1000ml (= 1 Liter) => 1gr/l Nitrat oder 1000 mg/l

    Wenn du nun 1 mg/l Erhöhung in 100 Liter AQ-Wasser erreichen willst brauchst du 100mg Nitrat, also 1/10 deines Ausgangsliters und das sind doch ein Zehntel von 1,65 gramm sind lediglich 0,165 gr und nichts von 165 Gramm!

    Aber wenn du jetzt 165gr in einem Liter lösen willst fängt die Rechnerei wieder vorne an. :winking_face:

    Hallo Olivier

    Ich bin zwar nicht Armin aber trotzdem:

    Wenn du von deinen 1000ml (aus deinem Beispiel), wo ja 1g Nitrat enthalten ist (nach Angabe von Armin), einen tausendstel (=1ml) entnimmst hast du dann 1mg Nitrat darin. Folglich kannst du damit in 1 Liter Wasser das Nitrat um 1mg erhöhen, was ja dann gerade 1mg/l entspricht. Für 100 Liter bräuchtest du dann 100 mal mehr, also 1dl von deinen 1000ml.

    Hallo

    Ich habe die schon mehrfach, sagen wir bis 30 Sekunden, beim Umsetzen durch die Luft getragen und noch keiner musste deshalb sterben. :winking_face:

    Nachtrag: Waren aber alle schon länger eingewöhnt, also nicht frisch importiert oder gekaufte.

    Hallo Daniel

    Wie lange war's denn schon offen, du schreibst ja von mehreren Monaten?

    Soviel ich weiss hat Preis irgendwas geändert im Hinblick auf die Haltbarkeit, weil es Anfangs schnell schlecht wurde. Genaues weiss ich aber nicht, ruf doch einfach mal Frau Preis an.

    ps.: ist ja schön, dass du nicht weisst wie ranzig schmeckt :winking_face:

    Hallo Oliver

    Naja, gute Frage!

    Aber bei meinem jetzigen Becken habe ich alle (wenigstens) die meisten Punkte die du ansprichst für mich optimal gelöst. Ich selbst würde nie sagen, dass dies die perfekte Lösung sei, aber gehört habe ich es von einem guten Freund bereits.

    Ihr kennt ja mein Projekt:
    -Technikbecken im Keller
    -externe Strömungspumpen (ClosedLoop) ebenfalls im Keller unter der Decke
    -Lampenkasten belüftet (ZU- und Fortluft über Lüftungsmonoblock)
    -Elektrik was zum Becken muss alles in Leerrohren im Bau eingelegt und in der Zimmerdecken in den Beleuchtungskasten geführt.
    -schön soll es auch noch werden

    Ich kann fast sagen, dass ich ausser der Scheibenputzerei alles ziemlich optimal gelöst habe :winking_face:

    ok. bücken um den Abschäumertopf abzuheben muss ich mich schon noch (aber ich muss nicht mehr in den Unterschrank kriechen.

    Was will man mehr =)

    Zitat

    Original von ArminK
    naja ich habe artemia aufgetaut unter laufendem wasser das ganze dann in eine spritze und der anemone in die tentakel gespritzt! hat sie auch bereitwillig angenommen nur habe ich jeden tag eine schöne portion gefüttert da ich hoffte dass sie sich dann evtl schneller teilt!
    war dies falsch? scheint so......

    Macrodactyla doreensis soll sich teilen??? Das wäre mir neu!

    Armin, lasst den Anemonen doch um Himmelswillen etwas Zeit um sich einzugewöhnen, bevor man mit einer sowieso unnötigen, aktiven Fütterung beginnt. Die war doch noch nicht einmal zwei Wochen bei dir und sollte sich schon teilen??

    Hallo Donald

    Wenn du ihr den Rest geben willst gibst du ihr Muschelfleisch...

    Lass dies auf jeden Fall sein!!! , wie Feridun schon schrieb.
    Hast du dir mal überlegt, wie eine Anemone im Meer an Muschelfleisch kommen soll? Auch Stinte sind nicht wirklich nötig. Lass sie einfach in Ruhe, Licht und das FroFu welches du den Fischen ohnehin fütterst reicht vollkommen.

    Hallo Stefan

    Wieviele Bögen oder Winkel hattest du denn saugseitig bis zur Pumpe verwendet? Wie schon geschrieben sind die Widerstände dieser Verrohrung für den Leistungsverlust verantwortlich.

    Stell dir mal eine n-förmige Verrohrung über dem Becken vor, nun füllst du diese Leitung irgendwie mit Wasser. Wenn nun deine Theorie stimmen würde müsste Wasser fliessen weils ja saugseitig zieht, tut es aber nicht, weil sich nämlich die Drücke in beiden Rohren aufheben. Die z.b. am höchsten Punkt eingebaute Pumpe muss dann nur das Wasser in Bewegung bringen und den Leitungswiderstand überwinden. Die Pumpe kann im ClosedLoop sitzen wo sie will, es gibt nie eine Druckdifferenz durch verschieden Niveau's die sie leisten muss. Nur das Luftproblem entsteht, wenn man über den Wasserspiegel ansaugt.

    Zu beachten gilt es auch die Kavitation, Ausgasung in Unterdruckzonen. Dies kann passieren, wenn z.B. die saugseitige Leitung einen zu hohen Widerstand aufweist (kleine Nennweite, viele Winkel). Der ausgegaste Sauerstoff kann dann im ungünstigsten Fall zu einer grossen Gasblase und zum Stoppen der Förderung führen. Liegt die Pumpe unten gibt es damit keine Probleme, da die Gase aufsteigen.

    Daraus folgt, dass die Pumpe in der Steigleitung montiert werden sollte und nicht am höchsten Punkt oder gar in der Fallleitung!

    Hallo Stefan

    Closed Loop-Systeme müssen keine Förderhöhen überwinden, sondern "nur" die Strömungswiderstände in den Rohren. In deiner ursprünglichen Verrohrung der Rückförderung entstand der Leistungsverlust durch die saugseitige Verrohrung aus dem Filterbecken (vermutlich div. Winkel oder Bögen).

    @Roger:
    Wenn garantiert werden kann, dass die Leitungen immer voll Wasser sind oder du eine selbstsaugende Pumpe findest, geht das mit hochliegenden Pumpen schon. Einfach wird es aber nicht ;). Eine Absicherung könntest du mittels eines Differenzdruckschalters bewerksetlligen. Plus- und Minus-Druck des Druckschalters vor und hinter der Pumpe abnehmen. Wenn kein Differenzdruck vorhanden -> Pumpe aus. Die Steuerung sollte zeitverzögert auslösen, da sonst ein Inbetriebnehmen problematisch ist. Je nach Bereich des Druckschalters kann auch der Widerstand eines Bogens gemessen werden.

    Ich werde versuchen meine Strömungsüberwachung mit Differenzdruckschaltern aus der Lüftungstechnik zu machen. Bei diesen sind die Druckdosen aus Kunststoffen gefertigt und reagieren auf sehr kleine Drücke. Deshalb messe ich vor und hinter einem Bogen. Ob es dauerhaft funktioniert wird sich erst noch zeigen.

    Hallo Roger

    Mal dumm gefragt, was bezweckst du mit dem Mittelmeersand?

    Ich würde mir die Mühe kein zweites mal mehr machen! Ich habe mal vor 3 Jahren ebenfalls etwas Sand für ein kleines 25 Literbecken von Südfrankreich mit genommen. Nach einigen Wochen war da selbst unter dem Mikroskop nicht das geringste Leben zu finden, so klares Wasser hatte ich noch nie unter der Linse. Zudem ist ja der Ursprung des Sandes meist irgendwelches Gestein, welches dir dann je nach Herkunft die verschiedensten Element ins Becken bringen kann (die Adsorberindustrie lässt grüssen). Oder sehe ich das falsch?

    Ich werde mich das nächste Mal am Mittelmeer wieder den Einsiedlern, Schnecken und ev den Seeigeln widmen :winking_face:

    Zitat

    Original von karl.ploeger

    Hoho, Vorsicht!
    Ich habe meinen Händler zitiert!!!

    Hallo Karl

    Ich habe ja die Aussage des Händlers zitiert, war ja nicht gegen dich gerichtet und übrigens auch nicht gegen den Händler. Nur die Aussage finde ich Quatsch, die tausenden von Löchern in Aquarien (auch nachträglich gebohrte) belegen das ;).

    Zitat

    Original von karl.ploeger
    Hi,

    ...."Klar geht das, aber bei jeder Bohrung in ein fertiges AQ können Spannungen entstehen, die in einer verklebten Scheibe, die die Spannungen nicht mehr ausgleichen kann, später zu Rissen führen können..."

    Gruß, Karl

    Also das ist doch Quatsch! Die Spannungen die durch die Klebung entstehen (wenn überhaupt) sind doch ein Klacks gegenüber dem, was durch die Wasserfüllung entsteht. Wenn das so wäre dürften somit überhaupt keine Löcher in Scheiben gebohrt werden.

    Das grösste Risiko ist, dass beim Bohren die Diamantkrone verkanten könnte und das Glas dann sofort reisst. Mit einem stabilen Bohrständer mit Saugnäpfen sollte mit der nötigen Vorsicht aber auch dies nicht das Problem sein.

    Dass es dir niemand auf seine Gefahr bohrt ist aber auch verständlich, deshalb habe ich es damals auch selbst gemacht. Vier Löcher in zwei Becken und die halten auch nach bald zwei Jehren noch, man glaubt es kaum :P.