Beiträge von Ruedi

    Hallo Guido

    verstehe ich das jetzt richtig, war da keinerlei Luftzuführung über Nacht, nur die Strömungspumpen? Also kein Abschäumer?

    Wenn das so wäre, würde ich mich nicht wundern, dass bei so vielen Fischen (7 recht grosse Doktoren und einiges an kleineren Fischen) der Sauerstoff knapp werden kann.

    Irgend eine Vergiftung kannst du ausschliessen?

    Hallo Julia

    Obwohl du von Sylvio danach gefragt wurdest (siehe Zitat unten), hast du darauf nie eine Antwort gegeben!
    Woher sollen wir wissen, dass du keine Fressfeinde und offenbar kaum Strömung im Becken hast.
    Wenn es nicht so sein sollte, dann gilt nach wie vor mein voriger Beitrag und der hat nichts mit "veräppeln" zu tun.
    Wenn du keine vollständigen Informationen gibst, brauchst du dich nicht wundern, wenn viel interpretiert wird. Denn meist sind bei solchen Fragen eben Mysis des Rätsels Lösung.
    Klar du hast ja nicht danach gefragt, ob es möglich ist im AQ Einsiedler nach zu ziehen, nur ob sie sich entwickeln können auch wenn sie keine passenden Häuschen finden. Darauf hast du ja eine eindeutige Antwort erhalten!

    Zitat

    Original von Leguan
    Hi

    Vieleicht sollte erst mal geklärt werden was noch für Tiere im Becken sind?

    Welche Technik hängt am Becken?

    Dann werden sich viele Wiedersprüche von selbt erklären. :winking_face:

    MfG Sylvio

    ps.: Was du vorher schon Jahrelang gemacht hast weiss ja jeder. :winking_face:

    Also ich wünsch dir, dass sich deine Einsiedler weiterhin entwickeln und du die passenden Häuschen bereitstellen kannst!

    Hallo Robert

    Ich wechsel sie nach ungefähr einem Jahr, kann aber auch schon mal was länger sein, was sie dann aber noch bringen ist eher fraglich.

    Wichtig erscheint mir, dass der Durchfluss nicht zu hoch ist! Bei den 30Watt-Geräten gehen bei uns max. etwa 3-400 l/h durch.

    Hallo Sylvio

    Mein Link war ja nicht ganz ernst gemeint ;), aber das hast du sicher gemerkt!

    Wie Einsiedlerlarven aussehen weiss ich, wir hatte auch schon welche unter dem Mikroskop. :winking_face:

    Folgendes hat mich auf die Idee gebracht, dass es auch Gammaruskrebschen sein könnten.

    Julia schrieb:
    Erst dachte in auch an Mysis, da aber (wie oben beschrieben) schon komplette, kleine Einsiedlerkrebse vorhanden sind, die sich im Korallenbruch verstecken, dämmerte mir dass es wohl doch keine Mysis sind...

    Hallo Sylvio

    Also nun mal ernsthaft!

    Tiere von welchen die Larven ein pelagisches (freischwimmendes) Larvenstadium über mehrere Wochen oder auch nur Tage durchmachen müssen haben im Aquarium mit Strömungspumpen, Förderpumpen, Filtermedien und zum Schluss noch Fressfeinden (wobei diese zuerst stehen sollten) einfach keine Chance zum Überleben.

    Was meinst du, warum wir Züchter einen solchen Aufwand auf uns nehmen, wenn es ganz einfach, spontan und zufällig im Gemeinschaftsaquarium zur Entwicklung von solchen Larven käme?

    @jens: Es kommen kleine Einsiedler zum Beispiel auch mit Lebenden Steinen in unsere Becken! Was ich damit sagen will ist, dass ein Einsiedler im Händlerbecken, keine spontane Einsiedlernachzucht im Gemeinschaftsaquarium beweist ;).

    Hallo Robert

    Das ist eine komplette Einheit!

    Ich habe eine 75er-Röhre am Wochenende mit verdünnter Salzsäure gereinigt. Dazu habe ich die Röhre ausgebaut und in die Verpackungshalbschale, mit den Stutzen nach oben gelegt. Ich nahm Osmosewasser mit ca 10% 30%iger Salzsäure (für die 75Watt-Röhre haben ca 8dl gereicht), diese mit einem Trichter am einen Stutzen eingefüllt. Vorsicht, die Röhre ist sehr schnell voll, also langsam vorgehen und mit der nötigen Sorgfalt (Personenschutz!).
    Das ganze habe ich dann ca 2 Stunden wirken lassen und anschliessend kräftig durchgespühlt. Ist wieder wie neu, mit der Ausnahme, dass der Brenner immer noch der Alte ist ;).

    Hallo Heinz

    Da hast du recht!

    Bei mir wird auch nur etwas mehr als 1x das Beckenvolumen über das Technikbecken geschickt.

    Bei Filter, welche auf hohe Strömungen angewiesen sind kann auch im Technik- oder Filterbecken für zusätzliche Strömung gesorgt werden, z.B. mit einer zusätzlichen Strömungspumpe.
    Dies spart grosse Förderleistungen und wie du sagst, wird es am Schacht ruhiger.

    Hallo Horst

    Dann hast du ca 4,5cm Überstand? Dann siehts natürlich ganz anders aus mit der Strömungsgeschwinigkeit. Vorher habe ich ja mit 5mm gerechnet und nun hast du 9x mehr Strömungsfläche, das heisst also 2 m/s durch 9, also auch etwa 0,2 m/s. Das passt dann schon eher :winking_face:

    Hallo Horst

    Hast du irgendwelche Verrohrung, die würde schon noch was schlucken.

    Wie auch immer, um der Frage von Christian wieder Rechnung zu tragen, wäre für die Bestimmung des Überstandes der Ansatz über eine durchschnittliche (übliche) Strömungsgeschwindigkeit einen approximativen Überstand berechnen zu können, ziemlich einfach.

    Nämlich:

    ....... V * (Bz+Bs)
    h=--------------------------
    .......3,6 * Ls * v * Bz

    Beispiel
    ............4500 * (5 + 5)
    h=----------------------------- = 10,4 mm
    .........3,6 * 800 * 0,3 * 5

    (sorry, aber ohne die Punkte gehts nicht)

    h -> Überstand in mm
    V -> Fördermenge in l/h
    Bz -> Zwischenräume am Kamm in mm
    Bs -> Stege am Kamm in mm
    v -> Strömungsgeschwindigkeit in m/s (in Besipiel 0,3 m/s)

    Ich könnte mir vorstellen, dass 0,3 m/s ein einigermassen realistischer Wert darstellt.

    Eine strömungstechnische Berechnung ist sicher möglich, nur um einiges komplizierter :winking_face:

    Hallo Horst

    Sind die 1100 l/h der Nominalwert der Pumpe, oder der Wert gemäss Pumpenkennlinie?

    Wenn es der effektive Wert wäre, hättest du eine Strömungsgeschwindigkeit am Kamm von ca 2 m/s, wenn man mit 5mm Überstand und der Flächenabdeckung von 50% durch den Kamm rechnet. Bei 3mm schon 3,4 m/s.

    Dies kann ich mir nicht vorstellen, denn im 25er Rohr (Di=20mm) herrscht bei dieser Fördermenge eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 0,9 m/s! Ich glaube nicht, dass am Überlauf die Geschwindigkeit so gross ist, das würde es ziemlich spritzen ;).

    Bei mir im grossen Becken bei Ablauf von ca 4500 l/h (gemäss Kennlinie der Pumpe) ist die Überlauflänge (zur Zeit ohne Kamm) ca 80cm, der Überstand ca 8mm. Da ergibt sich eine durchschnittliche Strömungsgeschwindigkeit von 0.2 m/s.

    Hallo Marion

    Ein Ähnliches Ding habe ich in unserer Verkaufsanlage auf einem Ablegerstein eine Nachzuchtkoralle aus dem Meer entdeckt. Habe auch keine Ahnung um was es sich dabei handelt. Aber ein "mobiler" Kugelschwamm schliesse ich jedenfalls aus, die habe ich noch nie so länglich gesehen.

    ps.: Man sollte in Google mit Bilder nach Namen und nicht nur mit Namen nach Bildern suchen können! Wär doch echt mal was neues, oder gibts das schon?!

    Hallo Zusammen

    Die Enthärtungsanlagen arbeiten ja meist im Bypass, das heisst, dass mit einem speziellen Mischer das vollenthärtete Wasser aus der EH-Anlage mit dem Rohwasser vermischt und damit auf ein erträgliches Mass wieder aufgehärtet wird. Da, wie bereits gesagt wurde, OU-Membranen mit enthärtetem Wasser länger gut und besser funktionieren, sollte man mit vollenthärtetem Wasser auf die OU-Anlage fahren, also direkt nach der Enthärtung und vor dem Aufhärtemischer!
    Wir haben unseren Enthärter auf 0° Gesamthärte eingestellt und mischen nach dem Abgang zur Osmoseanlage das Wasser für das Hausleitungsnetz wieder auf etwa 10° hoch.

    Hallo Pauline

    Es gibt nichts schöneres, als wenn die Sonne ins Becken scheint!

    Unser Korallen leuchten richtig im Sonnenlicht, sind aber nicht solche "ausgebleichte, pastellfarbene", bei denen kann ich mir schon vorstellen, dass die flourescierendes Licht brauchen um farbig zu erscheinen ;).

    Besorders auch die Fische und unsere beiden grossen Derasa's, einfach ein Traum!

    Algenbewuchs auf den Scheiben haben wir hauptsächlich dort, wo der HQI-Strahler drauf scheint, denn sonst müssten die Scheiben vollflächig bewachsen sein.

    Klar ist natürlich schon, dass du auf die Temperatur achten musst (Ventilator/Heizung kennen wir ja), aber dies wird dir ohnehin bewusst sein. Vielleicht wäre se auch von Vorteil, wenn du für lange düstere Tage eine Notbeleuchtung bereit hast.

    Zur Zeit scheint bei uns die Sonne den ganzen Tag (wenn sie scheint) fast über die ganze Länge des Beckens in dieses rein. Je tiefer der Sonnenstand je länger haben wir Sonne im Becken durch die Frontverglasung. Im Hochsommer scheint die Sonne durch die verglasten Dachgiebel und über Mittag ist dann Pause.

    ps.: Wie klein ist denn "klein"?

    Hallo Moritz

    Also wenn ich den Film richtig interpretiere sind in erster Linie nicht die Dinos das Problem (Die sind ja nicht so stark vertreten, da habe ich schon ganz anderes Dino-Gewusel unter dem Mikro gesehen!), sonder die Cyanos. Vielmals Tauchen die Dinos zusammen mit den Cyanos auf. Also bekämpfe in erster Linie die Cyanos und da bist du mit den Aktionen in Richtung Milieuveränderung besser bedient, als mit AlgenEx (meine Meinung ;))

    Hallo Matze

    Sauber gearbeitet, Kompliment!

    Nur die Steckerleisten da hinten und die untere unter der Glasoberkante des TB's scheint mir nicht wirklich praktisch und sicher zu sein. Hättest du die nicht seitlich anbringen können?

    Unterlage: Da hast du dir aber eine schöne Stolperfalle in den Raum gebaut, ich glaube nicht, dass das in dieser Ausdehnung nötig gewesen wäre.

    Welche Masse hat denn das Becken, scheint mir schön Tiefe zu haben!?

    Ach, hab's gesehen: 120x70x60 :winking_face:

    Hallo Michael

    Normalerweise steht der Stromverbrauch bei Pumpen in gewissem Verhältnis zur Fördermenge und weniger zur Förderhöhe. Also sollte der Stromverbrauch bei weniger Wassermenge eher sinken denn steigen. Natürlich geschieht dies nicht proportional sonst würde sie ja bei 4m und null Wassermenge keinen Strom verbrauchen ;).
    Ich hoffe Klaus kann dies bestätigen!

    Zur Verdeutlichung am Beispiel einer Heizungspumpe:

    Hallo Moritz

    Anhand der Fortbewegung tippe ich eher auf eine Art Dino's. Euplotes eiern mehr und drehen sich um die eigene Achse, als dass sie sich geradlinig bewegen. Aber man kann es wirklich schlecht erkennen.

    Hallo Dirk

    Die vermehren sich bei uns zu Hauf, zur Zeit sind abends hunderte unterwegs! :smiling_face:
    Sind zwar erst etwa max 12mm gross, aber dies in ca zwei Monaten. Die grossen schätze ich auf ca 4-5cm.

    Ich denke also, wenn sie bei dir die richtige und genug Nahrung finden, wirst du bald auch genug bekommen.

    Hallo Marcel

    Norbert Dammers macht die Deko's nicht aus LS sondern aus trockenem Riffgestein.

    Zwei Zentimeter sind wohl etwas wenig, aber ich könnte mir vorstellen, dass er mit 5cm auskommen könnte. Stell diese Frage doch in seinem Herstellerforum.

    Über Riffsäulen findest du auch HIER einiges.

    Hallo Michael

    Ich hatte ja dieses Jahr das selbe "Problem"!

    Eine RedDragon bringt bei 4m Förderhöhe gemäss Leistungskurve 0 Volumen und mit 4m Druckverlust musst du insgesamt mindestens rechnen (Höhe + Rohrleitungswiderstand).

    Bei RE müsstest du dich wohl auf die WhiteLine-Pumpen mit Fördehöhen ab 7m einstimmen! Aber leider gibt es da keine Leistungsdiagramme auf der RE-Page. Diese sind aber, so glaube ich nicht tauch- und zugleich funktionsfähig.

    Sumpfpumpen wüsste ich keine, welche genügend Förderhöhe schafft und so musste ich nachträglich einen Teil des Technikbeckens trocken legen.

    Zitat

    Original von mbb

    dann solltest du dir mal die tiere ansehen,

    --->Foto! ich mach dann auch eines von meinen, die nichts extra bekommen ;).

    aber ich weiß, das ist wie religion :winking_face_with_tongue:

    --->Genau und davon brauche ich zumindest auch nichts :grinning_squinting_face:

    Hallo Michael

    Gesunde Anamonen können das sicher vertragen, aber mit zuviel Futter wäre ich dann doch vorsichtig. Die schlingen ja rein was kommt und wissen offenbar nicht wann's genug ist.

    Hatte schon Bedenken, dass du Muscheln gibst ;), aber auch Stinte sind nicht unbedingt das Beste. Artemien, Mysis, Krill und dgl. reicht vollkommen aus und ist leichter zu verdauen (vorallem für die Ausgeblichenen!). Du kennst doch die FAQ von Martin Kuhn, oder?

    Unsere Crispas bekommen wie schon geschrieben nichts direkt verabreicht und sind trotzdem auf gute 50cm wenn nicht 60cm angewachsen!

    Zitat

    Original von Sven
    Hallo zusammen !

    Womit füttert ihr die eigentlich und wie oft?

    --->Nichts, jedenfalls nicht aktiv. Die nehmen sich allenfalls etwas vom Futter das die Fische von uns bekommen.

    Mein "Ableger" bekommt 1 x pro Monat etwas Artemia und hatte sich daraufhin auch spontan geteilt.
    Bleiben aber eher klein. (10cm vielleicht)

    Gruß Sven

    Zitat

    Original von mbb
    ...
    darum hab ich dort ein paar ocellaris eingesetzt, ebenfalls sehr große, adulte tiere, die bereits anemonen kannten und auch sofort in die magnifica eingezogen sind.

    Hallo Michael

    Dies wundert mich nicht, denn das ist ja eine der auch in der Natur bevorzugten Anemonen :winking_face:

    Hallo Zusammen

    Wir habe ja den Versuch auch schon gemacht mit je einem Paar Ocellaris und Percula (beides eigene Nachzuchten) und bis jetzt funktioniert es bestens. Sind nun ca 2 Monate und wenn die Anemonen am Ort bleiben, bin ich zuversichtlich, dass es keine Probleme geben wird.
    Nur bei uns im Becken sitzt eine Crispa auf der einen Seite des grossen Mittelschachtes und die andere auf der gegenüberliegenden Seite. So wissen die Ocellaris überhaupt nicht, dass es die Perculas gibt und umgedreht.
    Beide Paare haben noch nicht gelaicht (jedenfalls konnten wir bis jetzt nichts sehen), obwohl die Ocellaris das Alter hätten.

    Dennoch würde ich die beiden positiven Beispiele von Pauline und Michael als Glücksfälle betrachten und freue mich für euch. Hoffen wir, dass es in 1-2 Jahren auch noch so ist ;).

    Zudem hat es meiner Meinung nicht viel damit zu tun, dass es Nachzuchten sind. Denn frühere Versuche von uns, vier Ocellaris irgendwie zu vergesellschaften haben nicht funktioniert. Wir hatten sogar einmal einen Fall, dass ein Tier zwei hintereinander zugesetzte Partneranwärter heftigst vertrieb und erst den Dritten akzeptiert hat. Alles waren Nachzuchttiere! Daraus schliesse ich, dass das Akzeptieren oder Nichtakzeptieren vielmehr vom Individuum abhängt, als von der Herkunft (Wildfang oder Nachzucht).

    @Pauline: informiere uns bitte wieder, wenn sie mit dem Laichen beginnen. Was aus deinem schönen Bericht nicht hervorgeht: haben sie Sichtverbindung?

    Hallo Udo

    Wie hälst du dies mit der Watte (wechseln, auswaschen wie oft?) und wieviel ist das? Jedenfalls solltest du diese spätestens alle drei Tage wechseln!

    In solchen Watten nisten sich Bakterien ein und da sich der Abbau im aeroben Bereich abspielt, ist das Endprodukt Nirat. Nitratabbau erfolgt in anaeroben Zonen. Wenn nun in und an den Occasionssteinen viel abstirbt kann auch viel NO3 entstehen.

    Kennst du denn die Vorgeschichte des Beckens bei deinem "Kumpel", warum hat er es denn abgegeben, hatte er schon diese "Probleme" über längere Zeit nicht in den Griff bekommen?