Beiträge von Ruedi

    Hallo Stefan

    Zum Beispiel HIER, ich hatte es bei uns in Birsfelden bei Basel bei Maagtechnik gekauft.

    Ist aber nicht unbedingt nötig die Abläufe damit zu machen, denn meist reicht es das Becken nur um 4/5 raus zu ziehen und wenn man die Rohre bis soweit nach vorne hart verrohrt geht das. Das letzte senkrechte Stück dann einfach mit einer Verschraubung vorsehen, damit man es im Notfall entfernen kann.

    Hallo Oliver

    Hier ein Link zu meiner Lösung, welche Arno angesprochen hat, es steht nun in Völs bei Markus: Ausziehbares Technikbecken

    Wenn du es auf Fliesen rollen kannst, gehts auch besser als auf Holz. Die Rollen drückt es nämlich etwas in Holz ein und man braucht schon etwas Kraft um es rus zu ziehen.

    Arno, bei dir laufen die Rollen auf Fliesen, oder?

    Hallo Martin

    Wieso machst du nicht ein Magnetventil in die Rohwasserleitung und befüllst nur den Vorratstank ab dem Wassernetz automatisch und die Nachspeisung löst du mit kleiner Pumpe, Schlauch und Schwimmerschalter zum TB hin. Eine Pumpe stellt immer ab, wenn der Strom weg ist, während dem ein Magnetventil hängen bleiben kann. Mir wäre die Möglichkeit einer Aussüssung des AQ's ein zu grosses Risiko, siehe Maurach, wobei es dort ja ein anderes Problem war, aber trotzdem. Ein maximal Betriebszeit der Nachspeisepumpe sichert mir zudem ein Hängenbleibenl des Schwimmerschalters ab.

    Hallo Henrik

    Ja, theoretisch kommst du vielleicht weiter, aber unter dem Strich bewegst du weniger Wasser und das ist für die Randzonen ausserhalb des Strahls nachteilig.

    Versuch's doch einfach, musst ja nicht kleben, wenn's nicht hält, das Rohr mit Teflonband umwickeln.

    Hallo Henrik

    Wenn du in Bodennähe, aus den hinteren Ecken schräg nach oben gegen die Beckenmitte ziemlich steil nach oben richtest (etwa 45° aus der Senkrechten), dann gibts eine wunderbare Oberflächenbewegung und durch das aufsteigende Wasser gibt es in der Folge eine laminarähnliche Walze am Ende des Beckens. An der Oberfläche nach vorne und untendurch zurück. Da bekommt keine Koralle zu direkte Strömung ab, wenn du sie nicht gerade in diese Aufstiegströmung stellst. Versuchs mal aus, die Rohre müssen ja nur, allenfalls mit Teflonband gesteckt werden.

    ps.: Ich würde nicht zusätzlich reduzieren, das gibt nur weniger Wassermenge!

    Zitat

    Original von Henrik
    Naja ich hatte das schon vor der Verrohrung angesprochen, weil ich mal eine 2000er Aquabee vorher ins Becken gelegt hatte, auch das hat im Untergeschoss ein unerträgliches Brummen erzeugt. Bei zwei 12000er Pumpen ist das nicht besser geworden :O

    Auch die 6,5er Rückförderpumpe hört man gut.

    Aber die Verrohrung sollte die Schwingungen aufnehmen was ja jetzt nicht der Fall ist.

    --->Das machen sie ja auch und geben sie leider einfach weiter! Was sollen die auch damit machen :wink

    Man muss sich ja auch vor Augen halten das das Becken quasi direkt mit der Betondecke verbunden ist und eine Schwingung am Glas des Beckens überträgt sich auf die Geschossdecke, die wie eine riesige Lautsprecher-Membran den Ton abgibt.

    Nein im Ernst, die Leitungen sind dafür einfach zu kurz.

    Nebenbei bemerkt: Sind die 12000er für dein Becken nicht etwas wenig? Wenn man bedenkt, dass die RD's mit 4mWS angegeben sind und in der Verrohrung was geschluckt wird, kommen vielleicht noch 8-9000 Liter raus. Zudem würde ich dir empfehlen die Auslässe auf Bodennähe runter zu ziehen und schräg nach oben strömen zu lassen. Das gibt viel weniger Gammelecken.

    Hallo Horst

    Zitat

    Was spricht dagegen im Tb/Reinwasser eine Pumpe zu installieren,die das Wasser mit ca. 300L/h durch den UV-C pumpt und wieder dem Reinwasserabteil zuführt?

    Meiner Meinung deshalb: (wie ich schon geschrieben habe)

    Zudem will ich das im Entkeimer Abgetötete nach Möglichkeit so gut als möglich abgeschäumt wissen.

    Hallo Flo

    Die toten Winkel sind ja sowieso zu vermeiden, also auch wenn die UV direkt am Becken angeschlossen wird hilft sie auch diesen Winkeln nichts :winking_face:

    Kann doch ganz einfach ausgelitert werden und eine nicht zu grosse Pumpe wählen.

    Hallo Zusammen

    Also die Philosophie, dass man das Wasser für den Entkeimer aus dem Becken nehmen soll und wieder ins Becken leiten muss kann ich nicht nachvollziehen. Warum steht denn der Abschäumer im TB, wenn da nur Oberflächenwasser runterkommen soll? Ist dann die untere Hälfte des AQ-Wassers nicht abgeschäumt?

    Diese Fragen müssten euch zu denken geben ;). Habt ihr den keine Strömung im Becken? Wenn doch, dann spielt es doch keine Rolle wo man das Wasser für den UV-Klärer entnimmt, irgendwann kommt jeder Tropfen Wasser durch den Schäumer und den Klärer wo er dann entsprechend behandelt wird.

    Bakterien und Krankheitserreger, welche sich in Bodennähe und darin aufhalten bringt man auch nicht druch den Entkeimer, wenn man auf halber Höhe abzieht ;). Wenn genügend Strömung im Becken herrscht und keine strömungstoten Ecken im Becken hat kommt schon alles mal ins Technikbecken um abgeschäumt und entkeimt zu werden. Zudem will ich das im Entkeimer Abgetötete nach Möglichkeit so gut als möglich abgeschäumt wissen. Daher entnehme ich das Wasser für den Entkeimer unmittelbar anch dem Einlauf ins TB und führe es vor dem Abschäumer wieder zurück.

    Dies ist meine Meinung, ich weiss aber, dass es auch andere gibt. Soll halt jeder machen wovon er überzeugt ist ;). Wichtiger an der ganzen UV-Geschichte ist sowieso, dass da nicht zuviel Wasser durchgejagt wird, denn dann kann man sich dies wirklich sparen :wink.

    Hallo Ralf

    Wir haben drei zusammen und das geht prima. Im alten 1000er durfte damals ein neuer als dritten nicht zur Fischfalle raus (er musste dann vorübergehend in der Zuchtanlage schwimmen). Im grossen Becken (3600er)akzeptieren nun die zwei den neuen. Wir haben den neuen eine Woche vor den zwei alten eingesetzt.

    Achja, sechs Stück in 1000 Liter scheinen mir eindeutig zuviel!

    Hallo Iris

    Ja weisst du, wenn Debelius in seinem Krebsführer diese Garnele so bestimmt hat resp. hat bestimmen lassen, ist es doch eigentlich vermessen unsererseits dies anzuzweifeln. Dies könnte man ja durchwegs mit allen Tieren so machen. Ich sehe nicht ein, dass man dies ausgerechnet mit dieser Garnele veranstalten muss. Ich stelle nicht in Abrede, dass eine Neubestimmung irgendwann mal einen neuen Namen hervorbringt, aber solange sich da nichts tut bin ich der Meinung, dass man sich an diesen Namen halten soll damit man weiss von welchem Tier man spricht.

    Ich habe damals mit Herr Debelius anlässlich des Forentreffens in Sindelfingen persönlich darüber gesprochen und auch er hält an dieser Namensgebung fest solange nichts anderes festgelegt wird. ;). Und da ändert auch pro-marin nichts daran.

    ps.: Ich habe noch nie ein anderes Bild gesehen, welches eine "echte" Rathbunae zeigt, müsste doch aufzutreiben sein, wenn "unsere" die falsche sein sollte ;).

    Habe ich auch schon mit einem gemacht, wo Rathbunae's als Wurdemannis deklariert waren, dessen Worte:
    Ist doch egal wie die heissen, die fressen Glasrosen, dann werden es doch wohl Wurdemannis sein. Er müsste sonst lange Erklärungen abegeben, weil die Kunden die Wurdemannis wollten....leierleier... Gebracht hats nichts und schreibt weiterhin alle diese Garnelen mit Wurdemanni an! :face_with_tongue:

    Aber steter Tropfen höhlt den Stein und irgendwann wissen es dann auch die letzten Händler. Aber es gibt ja auch Züchter die sagen den Rathbunae's "die unbestimmte Glasrosen fressende Garnele"!

    Hallo Roger

    Ganz klar L.rathbunae, habe dir gerade per Mail geantwortet!

    Und bei diesen Fotos kannst du auch die grauen Augen erkennen, welche ich dir in der PN von heute Nachmittag angesprochen habe. :winking_face:

    JaJa, ist eben doch nicht Wurdemanni drin, wo Wurdemanni drauf steht :wink

    Hallo Michael

    Ja so kann es gehen und bei uns hat widererwarten das Ocellarisweibchen einen Ausflug um den Schacht herum unternommen und ist natürlich auf die beiden Perculas getroffen. Hat natürlich Zoff gegeben und wir haben sie dann erstmal wieder mit dem Netz in ihre Anemone gescheucht, aber nun weiss sie was da drüben ist und muss immer mal wieder zicken gehen. In der Folge gab es mal die Situation, dass dann das Perculaweibchen einen Ausflug zum Ocellarismännchen gemacht hat, während das Ocellarisweibchen beim Perculamann war. Anfang hatten wir unheimlich Stress, alles immer wieder zu richten. Aber am Wochenende konnten wir ja nichts unternehmen, weil wir ja in Völs waren. Nun, es leben noch alle und erst noch in der richtigen Kombination.

    Wir greiffen jetzt jedenfalls nicht mehr ein, sollen sie doch dem Partnertausch fröhnen wie sie wollen :winking_face:

    Hallo Robert

    Hast wohl meinen Beitrag nicht gelesen ;), habe ja ähnliches schon angemerkt. Nur mit der Aussage über den Glasrosenappetit der Rathbunaes bin ich nicht mit dir einverstanden ;).
    Aber wenn man mittels Berghias Glasrosen züchten will... Man müsste mal eine Umfrage starten!

    Martin: 18 Euro wofür Berghias oder Garnelen? Ich würde meine Garnelen nicht für 18 Euro verkaufen, das wäre der Mühe für die Nachzucht zuwenig :wink

    Zitat

    Original von Sven B.
    ...Zulauf,... ist das Rohr unnötig groß wirkt das Wasser im Rohr als Gewicht gegen die Pumpenleistung! ....
    Gruß Sven

    Hallo Sven

    Wo hast du denn das her???

    Der Rückförderpumpe ist das Gewicht des Wassers im Rohr sch...egal! Der Druck, welcher die Pumpe zu überwinden hat ist nur von der Höhe abhängig und nicht vom Durchmesser des Rohres. Jedoch, je dicker das Rohr um so weniger der Rohrleitungsverlust, da die Geschwindigkeit im Rohr kleiner wird, bei gleicher Fördermengen versteht sich. Also je grösser das Rohr, je besser für die Pumpe!

    Hallo Zusammen

    Meine Meinung und Erfahrung dazu:

    Es ist ein Irrglaube, dass ein Fressfeind egal welcher, eingesetzt auf Zeit, ein Glasrosenproblem endgültig lösen kann. Fällt nämlich der Fressfeind weg, kommen die Glasrosen gewöhnlich in einer vielfach stärkerer Population zurück und es bleibt einem nichts anderes übrig, als die Totalsanierung ;(.

    Fischige Fressfeinde:
    - Seegrasfeile: selbst keine Erfahrung
    - C.rostratus: die meisten fressen GR, Nachteil: sämtliche Röhrenwürmer ebenfalls!
    - C.auriga: bisher alle mir bekannten haben GR immer gefressen (trotz sonstiger guter Fütterung), meist gehen sie aber gerne an SPS, ich kenne nur zwei welche dies bis jetzt nicht tun!
    - C.kleini: selbst keine Erfahrung

    Krustige Fressfeinde:
    L.wurdemannis: habe noch nie eine echte wurdemanni in natura zu Gesicht bekommen. Meist ist nicht Wurdemanni drin, wo Wurdemanni draufsteht ;). Meist heissen die nachfolgend aufgezählten im Handel gerne schnell mal Wurdemanni, weil diese einerseits dafür bekannt sind GR zu vernichten und anderseits nicht genau angeschaut werden, sehen halt alle "ähnlich" aus.
    Es spielt für die Glasrosenproblematik aber nicht die grosse Rolle, denn auch die folgenden sind ausgezeichnete Helfer in dieser Sache:
    L.rathbunae: Ich behaupte mal das sind die besten, die fressen bei uns gereichte GR auch kurz nach der "normalen" Fütterung (Übrigens auch die Nachzuchten!, können wir bald wieder beobachten, denn seit heute hat es wieder die ersten fertigen kleinen Garnelen ;))
    L.seticaudata und L.intermedia ähnlich Rathbunae (aber noch schwieriger zu unterscheiden)

    Berghias: über diese gibt es ja schon Beobachtungen, dass sie regelrechte Glasrosengärten kultivieren, damit der Nachwuchs nicht verhungern muss (keine eigen Erfahrung).

    Fazit für mich: Einmal Fressfeind, immer Fressfeind!
    Die verträglichsten sind sicher die Garnelen!
    Deshalb befassen wir uns auch mit deren Nachzucht ;).

    Zitat

    Original von Korallenwelt

    Vielleicht wären die Händler gut beraten, einen PC mit Meerwasserlexikon im Laden zu haben...

    Dies ist zum Beispiel bei uns in Vorbereitung, ich brauch nur noch einen Switch und die digitale Aufschaltung der Telefongesellschaft (das IT-Netz ist bereits gezogen) dann kann sich jeder direkt bei uns im Laden im Internet wo immer er will über das Tier seiner Träume schlau machen! :winking_face:

    Ich habe dann nur ein Problem wenn er irgendwo die Info findet, dass ein Paletti in 500 Liter sich wohl fühlen wird und ich ihm den Fisch nicht bestellen werde 8o.

    Hallo Stefan

    Der zweiteilige Schacht kannst du dir nicht vorstellen? Da hättest du den Kamm um die Ansaugstellen.

    Das mit den zwei verschlossenen Röhren sollte eigentlich schon gehen, wenn sie genügend weit auseinander sind und jedes für sich genügend Durchlass gewährleistet. Nicht dass sie auf das eine Rohr sitzen kann und im andern die Tentalel zerfetzt werden.

    Hallo Stefan

    Die Schlitzrohre welche über die Wasseroberfläche geführt werden sind schon alleine ziemlich Anemonen sicher. Weil ganz einfach der Wasserstand im Ansaugrohr absinkt, wenn durch das Verschliessen einiger Schlitze zuwenig Wasser nachströmen kann. Es kann also schon zu Luftansaugung kommen mit den damit verbundenen Luftblasen im Becken, aber das ist ja halb so schlimm.

    Doppelt geführt ist natürlich noch besser, aber solange die Schlitze am einen Rohr nicht komplett verschlossen sind (und selbst dann) wird immer der selbe Unterdruck herrschen. Luft würde dann sicher nicht mehr angesaugt, ausser, wenn zwei Anemonen sich absprechen :P.

    Unsere Magnifica ist da ohne zu zicken einfach über die Schlitzröhre gelatscht! OK einige Tentakel waren etwas mitgenommen, das war aber auch alles!

    zu Punkt b) Ist einfach nicht schön und platzmässig wahrscheinlich nicht der Hit und auf Grund obigem Beschrieb nicht nötig. Kannst einfach auch ein dickeres Rohr nehmen, dann wird die Ansaugfläche grösser und somit der Sog (Unterdruck) entsprechend kleiner.

    Die Gestaltung der Ansäuge (nicht schon wieder 8o) haben ja einzig das Ziel die Ansaugfläche zu vergrössern, nebst dem Abhalten von gröberen Teilen.

    Hallo Dirk

    Eine Erklärung könnte sein: Wenn das Häuschen zu klein ist und sich der Einsiedler nicht vollständig zurückziehen kann. Ralf wird uns dies aber sicher nicht bestätigen, oder Ralf? :winking_face:

    Ich habe mir die selbe Frage gestellt, als ich das Foto gesehen habe und mir gesagt, das war doch nur eine Häutung. Bei uns fressen die Kaudernis nur Schwebendes, also nicht vom Boden, geschweige den, dass sie viel Aufwand auf sich nehmen würden um an Futter zu gelangen, wie das Erlegen eines Einsiedlers sicher wäre.

    Hallo Alex

    Ok. manchmal kann man einfach nicht alles nachlesen, -schauen :winking_face:

    Nein da passiert gar nichts, in diesem Teil des Schachtes, da sind ja die Kämme viel höher (kann man auf den Fotos schon sehen), steht das Wasser auf genau gleicher Höhe wie ausserhalb des Schachtes!

    Das mit dem Beckenvolumen, welches ein grösserer Schacht nimmt stimmt nur relativ ;). Denn wenn du um jedes Ansaugrohr einen Aufbau bis unter die Wasseroberfläche machen musst um diese zu verstecken braucht dies sicher insgesamt mehr Volumen!

    Nochwas: Für die Absaugung von Schwebeteilchen (späteres Sediment) ist es, glaube ich, wichtiger eine gut verteilte Strömung zu erreichen, als an mehreren Punkte abzusaugen. An solchen Ansäugen (wie ist eigentlich die Mehrzahl richtig von Ansaug???) herrscht eine sehr geringe Strömung, da Gesamtfläche Ansaugöffnungen um einiges grösser sind als jene am Auslass. Was also nicht durch die Strömung dorthin gelangt wird auch nicht abgesaugt. Es könnte auch strömungstechnische Kurzschlüsse zwischen Auslass und Ansaug entstehen. Dies ist nun aber etwas gesucht und rein theoretisch, aber nicht unmöglich.

    Hallo Alex

    Wie hast du den Ansaug der Strömung geplant? Du schreibst in Bodennähe, das heisst tief im Riff versteckte Ansaugkörbe, wo du nie mehr ran kommst, oder?

    Solche versteckte Ansaugkörbe sind meiner Meinung in drei Punkten problematisch:

    1. Ziemlich hohe Sogwirkung, kann für Tiere gefährlich werden.
    2. Bodengrund kann angesaugt werden, was für die Pumpen problematisch wreden kann.
    3. Reinigung fast unmöglich.

    Ich hatte damals beim Einrichten des 1000 Literbeckens ein horizontales, geschlitztes Rohr etwa 5cm über dem Sand versteckt hinter dem Mittelriff eingebaut. Das Resultat war, dass die Grundel mit den Sand im Maul immer wieder über das Rohr schwamm und ich dadurch die Pumpe nicht nur einmal öffnen musste.
    Ich hab's dann umgebaut, indem ich ein geschlitzes Standrohr eingesetzt habe, welches bis über die Wasseroberflache geführt wurde. Die Schlitze hörten ca 10cm über dem Boden auf. Dies hatte mehrere Vorteile:

    1. Die Sogwirkung wurde nicht verstärkt, auch wenn einmal eine Anemone auf die Schlitze gesessen ist, weil dadurch einfach der Wasserstand im Rohr gesunken ist und schlimmstenfalls etwas Luft angesaugt wurde. Gleiches passiert auch, wenn die Schlitze langsam zu wachsen.
    2. Zur Reinigung konnte das Rohr einfach gegen oben heraus gezogen werden.
    3. Es hatte keine horizontalen ansaugpartien mehr, wo die Grundeln hätte drüber schwimmen können.

    Eine Alternative zu den vielen im Boden verteilten Löcher wäre ein zweiteiliger Schacht. Im einen Teil Haupt-, Notablauf und Rücklaufleitung, im zweiten Teil die Strömungsverrohrung. Bei zwei ClosedLoop-Systemen bräuchte dies vier Löcher, zwei für die Saug- und zwei für die Druckleitungen. Die Druckleitungen werden über die Schachtkante hinunter und über dem Boden im Sand verlegt. Flexibilität wäre so auch einigermassen gewährleistet. Vergleiche auch die Lösung bei unserem neuen Becken: Link

    Edit: Alle die nach Völs kommen, können dies am 1000er Becken bei Markus anschauen :winking_face:


    :haeh: :confused2: :su:

    Hallo Nadine
    Ich brauche ja sonst nicht so viele "Smilies", aber wenn ich jetzt was schreiben würde, käme es wohl ...
    Ich sage nur: Lies mal deine Signatur :winking_face:

    Hallo Zusammen

    Ich kann Jochen's Beobachtungen hier nur bestätigen.

    Einzig der Veliferum und der Desjardini scheinen keine Verstecke zu benützen, die beiden geistern die ganze Nacht unter vollen Selgeln im Becken rum!

    Artur: Ich würde dir die Fische jedenfalls nicht verkaufen, bei dem Besatz den du schon hast. Möglicherweise hätte ich dir nicht einmal die Palettis verkauft :winking_face:

    Das ist wirklich eine Schwachstelle an diesen Pumpen!

    Schade, dass Tunze ein sonst interessantes Produkt mit einer solchen Kleinigkeit soviel verschlechtert!

    Hallo Zusammen

    Egal wo im System schnelldurchflossene Filtermedien zur Anwendung kommen, sollten diese wirklich oft gewechselt oder zumindest gut ausgewaschen werden. Sobald die biologisch beginnen zu arbeiten werden sie Nitrat produzieren (also nicht die Filter, sondern die Bakterien im Filter ;)).

    Ich benutze Filterwatte im Technikbecken, welche ich zweimal in der Woche austausche.

    In den Verkaufsanlagen stelle ich nach der Einlaufkammer im TB eine mit Watte belegte Lichtrasterplatte senkrecht in den Wasserstrom. Die verwendete Watte ist jene die man in Bahnen bekommt. Die Bahnen können flächig einfach geteilt werden. Somit bespanne ich die Lichtrasterplatte mit einer dünnen Lage der Watte und stelle die Einheit ins TB. Beim rausziehen bleibt alles in der Watte hängen und es wird keine Dreckwolke ausgespühlt.

    Hallo Heinz

    Ich bin doch darauf eingegangen ;), nur andersrum (positiv) geschrieben.

    Ich habe geschrieben:

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    Ich bin aber auch der Überzeugung, dass ein gut laufendes Becken mit vernünftigem Fischbesatz 8-12 Stunden ohne Strom auskommen kann. Voraussetzung dafür ist aber wirklich, dass keine sauerstoffzehrenden Prozesse ablaufen!

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    Was ich nicht erwähnt habe ist, dass kleinere Becken ev. schneller Probleme bekommen als grössere.
    Aber für ein 1200 Liter-Becken, um welch eines es hier geht, sollte so lange auskommen (war ja nicht mal Stromausfall)

    @Klaus J.: Meinst du nicht, dass im Falle einer Vergiftung eine starke Geruchsbelästigung mit einhergeht. Dies war jedenfalls beim Umzug unseres Becken so, wo höchstwahrscheinlich ein Schwamm sich zersetzt hat und fast alles in den Tod gerissen hat. Da hatte ich schon beim öffenen der Schlafzimmertüre im Obergeschoss das Desaster gerochen.

    Hallo Heinz

    Und ich finde es trotzdem absolut zuviel Fische! Sind (waren) ja zudem auch noch sehr aktive Schwimmer drunter.

    Wir haben ja im 3600 Literbecken nicht soviele Fische drin und finden es absolut genug, trotz ziemlich viel Schwimmraum.

    Warum es dich vor 30 Jahren keine Fische gekostet hatte, liegt wohl daran, dass in dem Zwischenbecken keine Biologie drin war und auch keine Gammelecken. Alles Sachen, welche im Riffbecken durchausvorkommen können und extrem Sauerstoffzehrend sein können. Schon mal da dran gedacht.

    Ich bin aber auch der Überzeugung, dass ein gut laufendes Becken mit vernünftigem Fischbesatz 8-12 Stunden ohne Strom auskommen kann. Voraussetzung dafür ist aber wirklich, dass keine sauerstoffzehrenden Prozesse ablaufen!

    Auf Vergiftung würde ich nicht schliessen solange keine weiteren Informationen von Guido über den Bau und die Ausrüstung des anzuschliessenden TB's kommen. Ich habe ja zu Beginn schon darauf angesprochen!