Beiträge von Ruedi

    Zitat

    Original von megabear
    ....Okay ich drücke mich wirklich dooof aus, wie soll ich es erklären, versteht es jemand?

    Neinnein, verstehe schon was du meinst, aber der Kamm (Gesamtlänge ca 80cm) ist etwa bis 15cm unter der WO geschlitzt, da ist das Wasser keinen mm tiefer im Schacht. Jedenfalls bei mir :winking_face: und da gehen 28 m3/Std durch. Auch wenn alle vier Pumpen laufen (also 56 m3/Std) ändert sich daran nichts.

    Zitat

    Original von Korallenwelt
    Als Jungtiere sehen die Tiere aus der Gruppe sich alle sehr ähnlich. Warte, bis er 15cm groß ist.....

    Hallo Torsten

    Ersteres würde ich so nicht sagen :winking_face: Hast du das Buch "Anemonen und ihre Wirte" von (Fautin/Allen)? Dann sehe mal auf der Seite 55!

    Hallo Wolfgang

    Im weitesten Sinne könnte man sie schon als kleine Garnelen ansehen, schwimmen senkrecht wie kleine Laternchen im Freiwasser und sind phototrop.

    Werden übrigens auch mit einem bis 150 tägigen Larvenstadium angegeben, du brauchst als extrem Ausdauer. Es ist nicht optimal Zuchtversuche mit solchen Tieren zu beginnen ;), weil wenig erfolgsversprechend.

    Hallo Paderborner

    als erstes würde ich mal den PO4 mit dem Rowa oder Merck-Test nachmessen! Hatte kurzzeitig das selbe "Problem" (Cyanos in einer Ecke auf dem Sand), allerdings mit etwa 0,8 mg/l Phosphat und 1 mg/l N03, also etwa Gleichstand. Als erstes habe ich dann Phosphatadsorber eingesetzt und weniger gefüttert, mit dem Resultat, dass Phosphat auf 0,14 runterging (Salifert findet aber nix mehr) und das NO3 ebenfalls deutlich unter 1 mg/l. Nun habe ich noch die Abschäumer abgestellt (aber nur nachmachen, wenn sonst für genügend Sauerstoffeintrag gesorgt ist!), damit der NO3 auf 2 mg/l hochgeht. Alles mit dem Ziel das Verhältnis von PO4 zu NO3 auf etwa 1:20 einzustellen.

    Die Cyanos sind wieder weg :wink

    Hallo Oliver

    Da der Schacht für die Ansaugung ja einen hohen Rechen benötigt, verliert man den Vorteil, dass nichts überläuft wenn was undicht werden sollte. ABER: der Unterdruck am Kamm wird durch die flächige Vergrösserung erheblich gemindert, sodass keine Tier angesaugt werden können. Ob du mit den Ausströmungsrohren ebenfalls durch den Schacht hoch gehst und die Rohre im Sand an die gewünschten Orte verlegst kommt auf die Gegebenheiten an. Ich musste ja durch den mittigen Schacht in den Keller und dazu kam noch, dass ich einen mittigen Sockel habe betonieren lassen mit aufgeschraubtem Chromstahl Rahmen, also unter dem Becken freie Sicht. Unter dem Becken wollte ich keine Rohre sehen, dadurch musste ich mit allen 8 Rohren (vier CloosedLoop Kreisläufe) durch den Schacht.

    Also mein Tipp: Der Ansaug jedenfalls in einem separaten Schacht und die Ausströmungen entweder ebenfalls dadurch oder direkt am gewünschten Ort durch den Boden. Die Flexibilität ist natürlch dann erheblich eingeschränkt wenn du die Löcher im Boden verteilt hast.

    Hier meine Lösung: Klick

    Hallo Wolfgang

    OK, dann waren das die Larven der Garnelen, so wie du es geschrieben hast "zwischen den Steinen" habe ich halt am ehesten an Mysis gedacht. Frag mich jetzt gerade nicht, wie lange die in diesem Stadium sind, bevor sie die Metamorphose zur Garnele macht. Bei den Lysmata boggessi z.B. sind es ca 30 Tage und bei den L. amboinensis werden um die 150 Tage angegeben. Die Boggessis haben wir schon in grosser Zahl geschafft, die Ambionensis aber erst bis ca 14 Tage. Separates Aufzucht-Becken ca 20 Liter, kleinste hochwertige Artemiennauplien, ev. Brachionus, ev. Phyto und geeignete Filtersiebe ist das Minimum um einen Aufzuchtversuch zu starten. Und natürlich viel Zeit ;). Ich wüsste jetzt aber nicht ob schon Erfolge erziehlt wurden, Inken kann da vielleicht mehr wissen.

    Achja: Die Garnelen schütteln die fertigen Larven ab ins Freiwasser, da gibts kein Ablegen der Eier und anschliessenden Schlupf :winking_face:

    Hallo Wolfgang

    Wie kommst du darauf, dass es Kardinalsgarnelen gewesen sind?

    Du hast die "Garnelen" sicher in und unter den Steinen rumwuseln sehen, oder?
    Das waren dann wahrscheinlich tropische Mysis und die wirst du heute Abend auch wieder sehen :winking_face:

    Hallo Christian

    Hoffen :winking_face:

    Bei Nullwerten würde ich nie und nimmer irgendwelche Mittelchen einsetzen, bevor ich die Werte nicht im nachweisbaren Bereichen und in richtigem Verhältnis zueinander habe. Denn dies ist eine der leichtesten Übungen Caynos weg zu bekommen. Wenn alles zu stimmen scheint und dann Caynos vorhanden sind wird es erheblich komplizierter. Aber bei nicht nachweisbaren NO3 und PO4, oder gar Missverhältnis zwischen den Beiden ist es eine Super Option durch einstellen des Nitrats die Cyanos weg zu bekommen.

    Hallo Christian

    Den Abschäumer würde ich beim jetzigen Zustand des Beckens höchstens während der Lichtphase abstellen, da Nachts sonst ein Sauerstoffmangel enstehen kann! Es gibt zum Beispiel NO3 Calculator von Nightsun, damit hat man die Möglichkeit geziehlt und dosiert das NO3 einzustellen. Ein weitere Möglichkeit ist auch die Filterwatte (oder sonstige Schnellfilter) nicht mehr zu wechseln, falls vorhanden. Dies ist aber nicht so leicht zu dosieren und erfordert etwas mehr Erfahrung.

    Hallo Chris

    Was heisst NO3 ist voll ok?

    Salifert zeigt bei kleinen PO4-Werten meist nicht mehr wirklich richtig an. Wenn mein Salifert nichts mehr nachweisen kann, greife ich zum Rowa-Test und dann finde ich meist noch etwas PO4. Wenn du also NO3 und PO4 mit Salifert nicht mehr nachweisen kannst, kann es durchaus sein, dass das PO4 sogar höher ist als NO3. Solche Gegebenheiten begünstigen die Cyano's. Sollte NO3 bei dir wirklich nicht nachweisbar sein, könntest du Erfolg gegen die Cyanos haben, wenn du diesen anhebst auf ca 2-5 mg/l.

    Hallo Oliver

    Das geht ja in grossen Schritten vorwärts! Nur nicht locker lassen :winking_face:

    Der Lampenkasten ist auch an der Lüftung mit einem ZU- und Abluftrohr angeschlossen. Da wird einfach genügend Luft durchgezogen, etwa 5-10-facher Luftwechsel, je nach Beckenwassertemperatur und Feuchte. Ist nicht anders als mit Ventilatoren, nur etwas kontrollierter damit die Feuchte nicht im Wohnzimmer landet.

    Für die Be- und Entlüftung des Lampenkastens fehlen mir bei dir aber noch die Bohrungen zum Technikraum ?!

    Hallo Oliver

    Also bis jetzt funktioniert es bei uns ganz gut, sogar ohne zusätzlichen Lufterhitzer! Die internen Wärmequellen (Aquariumbeleuchtungen, grosses Wasservolumen 26°C der Aquarien, Pumpen...) reicht locker aus um noch bei -10°C den ganzen Anbau auf angenehmen 22-24°C zu halten, auch nachts, wobei lange Kälteperioden dieses Jahr ja keine vorhanden wären. Dann könnte es schon noch anders aussehen. Die Regulierung wählt je nach Feuchte und Temperatur der Abluft und in Abhängigkeit der Aussentemperatur, ob mehr oder weniger Aussenluft zugeführt wedren kann. Solange die Feuchte in der Abluft nicht über 60°C steigt wird mehr Umluft (weniger Aussenluft) verwendet. Steigt die Feuchte wird stetig mehr Aussenluft zugeführt, weil diese im Winter ja ziemlich trocken ist. Dadurch sinkt normalerweise die Zuluft- und somit später auch die Ablufttemperatur (also die Raumtemperatur, um dies zu verhindern wird die warme Abluft im WRG-Plattentauscher an der Kalten Zuluft vorbei geführt und somit erwärmt.

    Aber was schreibe ich mir da die Finger wund??? Du hast ja den Funktionsbeschrieb meiner Anlage! :winking_face:

    Hallo Udo, Hallo Sven

    Ups, habe eure Namen vertauscht, sorry!

    Sollte natürlich so sein:

    Zitat


    Hallo Udo

    Bitte gebe kein Muschelfleisch, ist erstens sehr schwer verdaulich und zweitens bekommt sie Muscheln in der Natur garantiert nie zu fressen.

    Sven sei mir nicht böse, aber wieso hält sich der Muschelfleischtip so hartnäckig. Es ist schon so manch frisch eingesetzte Anemone an Muschelfleisch zu Grunde gegeangen. Eine top gesunde und eingewöhnte Anemone verträgt vielleicht schon mal etwas Muschelfleisch, was aber nicht heisst, dass man das tun soll.

    Wir füttern keine Anemone aktiv direkt und trotzdem sind die beiden Crispas schon über 50cm Zwinkern

    Udo, wenn du dann mal füttern willst (Mysis, Artemien, Krill und dgl.) spritze ihr, wie Sven geschrieben hat einfach mit der Spritze das Futter leicht auf die Tentakel, nie direkt in die Mundöffnung. Aber wie gesagt, es ist nicht nötig, wenn sie genug Licht bekommt.

    Hallo Sven

    Bitte gebe kein Muschelfleisch, ist erstens sehr schwer verdaulich und zweitens bekommt sie Muscheln in der Natur garantiert nie zu fressen.

    Udo sei mir nicht böse, aber wieso hält sich der Muschelfleischtip so hartnäckig. Es ist schon so manch frisch eingesetzte Anemone an Muschelfleisch zu Grunde gegeangen. Eine top gesunde und eingewöhnte Anemone verträgt vielleicht schon mal etwas Muschelfleisch, was aber nicht heisst, dass man das tun soll.

    Wir füttern keine Anemone aktiv direkt und trotzdem sind die beiden Crispas schon über 50cm :winking_face:

    Hallo Cari

    Einfach machen lassen und dich auf ein nächstes Mal vorbereiten :winking_face:

    (M)eine mögliche "Anleitung" findest du hier

    und für's Futter hier

    Viel Spass und Erfolg!

    Wobei ich bei meinen Weibchen nie die schwarzen Eier sehen konnte! Die Eier sind orange!

    Hallo Zusammen

    Ich betreibe die 400er auch ohne Schutzglas, aber nicht mehr lange! Denn schon zweimal haben unsere Fische den Brenner getroffen und zwar mit dermassen viel Wasser, dass das Aussenglas gesprungen ist. Wenn nun die Brenner sofort ausgehen würden, wäre das nur etwas ärgerlich weil man schon wieder wechseln muss. Die brannten aber munter weiter! Das erste Mal war das nicht weiter schlimm, weil wir es offenbar schnell gesehen haben. Das zweite Mal wurde ich aber erst darauf aufmerksam, als der Brenner dann doch aus ging. Wie lange der schon mit defektem Aussenglas brannte wissen wir nicht.

    Für die Korallen unter diesem Brenner sah das dann nicht so gut aus! Wogegen es die Montiporas, die Stylopora, eine Hydnopora und die Poristes relativ gut wegegesteckt haben, haben es die Acro's überhaupt nicht vertragen und sind total abgestorben. Eine habe ich total verloren und bei dreien hatte es noch Gewebereste, welche sich wieder entwickeln.

    Leider merken es die Fische auch nicht und schwimmen offenbar ungeachtet im ganzen Becken weiter. Es hätte wirklich genug Platz gehabt der UV-Bestrahlung auszuweichen. Viele hatten weisse Flecken auf dem Rücken! Ein Z. xanthurum hat es leider nicht überlebt, allen andern geht es wieder blendend.

    Der Brenner hängt nun so hoch oben, das keine Spritzer diesen mehr erreichen können. Ich bin noch auf der Suche nach Schutzgläser. Da es für diese Reflektoren aber serienmässig keine gibt wird die Suche etwas aufwendiger.

    Hallo Zusammen

    Wieder einmal mehr :winking_face:

    Also technisch richtig ist, dass die Gummidichtung und das Teil mit dem Aussengewinde immer innen sein muss. So wird die Dichtung vom Wasserdruck auf den Innenteil gedrückt. Wird es umgedreht eingebaut wird die Dichtung tendenziell nach aussen gedrückt. Bei den kleinen Drücken welche wir im Aquarium haben spielt dies zwar nicht die grosse Rolle, aber ein Nachziehen der Mutter im Aquarium ist auch immer problematisch.

    Absolut falsch ist, wenn man die Mutter innen hat und die Gummidichtung auch innen unter die Mutter legt. Denn dann kann das Wasser durch das Gewinde den Weg innen an der Dichtung vorbei nach aussen finden!

    Silikon ist absolut unnötig und klebt ohnehin weder an der Dichtung noch am PVC dauerhaft. Ein Nachziehen kann dann sogar eher zu Undichtheit führen. Ich habe damit aber keine Erfahrung, weil ich es nie so mache!

    Achja: Die oben abgebildete Durchführung hat beidseitig Klebemuffen.

    Hallo

    Auch in unserem Becken (3600l) ist es schief gegangen mit Ocellaris und Perculas. Nach 5 Monaten haben sie sich gegenseitig entdeckt und immer nur Stress gemacht. Vorher haben sie sich ja nicht mal gesehen, da der Mittelschacht dazwischen war, haben sich aber wohl gehört! Das Ocellaris-Weibchen konnte ich mittlerweile rausfangen. Das zugehörige Männchen finde ich nicht her sobald ich mit dem Netz vor dem AQ stehe.

    Hallo Uwe

    Lese gerade, dass du oben mit 10000 L/h ankommen willst, darf ich fragen warum das? Soll die Strömung damit erfolgen? Ich finde dies in zweierlei Hinsicht nicht optimal: 1. Brauchst du entsprechende Abläufe, die das schlucken und 2. ist diese Wassermenge nicht sehr einfach ruhig zu bekommen. Zudem brauchst du unnötig Energie um soviel Wasser hoch zu pumpen. Strömungspumpen, welche keine Förderhöhe überwinden müssen brauchen nicht soviel Strom.

    Hallo Uwe

    Da wäre dann noch die Troptronic PW6, die macht 9m Förderhöhe, 5400 l/h und braucht 120Watt. Bei 4 Meter wird sie etwa 4-4500 l/h hochfördern.
    Das schaffen die ATK's nicht :winking_face: einzig die MP6560 könnte noch passen, die bringt auf 4m noch etwa 2500 l/h hin. Die läuft dann aber nicht in sehr optimalem Betriebspunkt und die Druckreserve ist nur noch gering.

    Das Bild zeigt eine approximative Kennlinie der Troptronik PW6

    Hallo Björn

    Einfach warten bis alle geschlüpft sind, wie geschrieben je nach Temperatur nach 24, 48 oder halt noch später. Was danach nicht geschlüpft ist wird auch nicht mehr schlüpfen. Wenn du die Artemien grossziehen willst spiel es aber keine Rolle, wenn noch Eier ins Becken kommen, die kann man dann, wenn die Artemien sich nicht mehr nur am Boden aufhalten einfach mit einem Luftschlauch absaugen. Getrennt bekommt man die vorher nicht, deshalb ist eine gute Qualität der Eier so wichtig (die von Hobby gehören definitiv nicht dazu).

    Hallo Björn

    Es sollte sich nichts am Boden absetzen, dazu einfach die Luft so stark einstellen, dass dies nicht passiert. Die Schlupfzeit ist stark abhängig von der Temperatur, um die 20°C (und darunter) kanns schon 2-3 Tage dauern, bei 25°C meist nur 24 Stunden. Frisch geschlüpfte Nauplien sammeln sich ohne Durchwirbelung unten und nach einem Tag schweben sie eher oben, was eine Trennung dann erschwert.

    Die Schlupfrate bei den Hobby-Artemien ist nicht so berauschend, dies erkennt man an den absinkenden, ungeschlüpften Eiern (braune Punkte), eine Trennung ist fast unmöglich. Wir verwenden daher ausschliesslich AF Artemien (von INVE), die schlüpfen gegen 100%. Will man die Nauplien zur Larvenfütterung verwenden ist dies sehr wichtig, will man sie gross ziehen und als Fischfutter verwenden spielt das nicht so die Rolle.

    Hallo Robert und Wolfgang

    Ich habe nun erst den Thread entdeckt und von Anfang an gelesen und immer war ich mir sicher, dass es sich um die Boggessi handelt. Was nämlich den am häufigsten bei uns im Handel angebotenen Lysmata boggessis zu den anderen wie z.B. der Ankeri fehlt ist einerseits die deutlicheren Querzeichnungen und anderseits der gröbere Knick am hinteren Ende gegenüber z.B. der Rathbunae.

    Auf die kräftigere Färbung auf Fotos kann man wirklich nicht gehen, denn die sind auch bei unseren Nachzuchten sehr variabel und sicher auch Stimmungs- und Lichtabhängig.

    Ein Interessantes Thema ist, dass wir die Beobachtung machen, dass nach dem Ableben von unseren Elterntiere mit weiblicher "Funktionalität" in den Ablaichbecken wieder Glasrosen spriessen. Obwohl noch zwei Garnelen drin sind, welche aber noch nie für Nachkommen gesorgt haben. Wie man im Netz finden kann werden etwa 20% der Lysmatagarnelen nie die weibliche Funktionalität entwickeln. Meine These, welche es gilt weiter zu untermauern, ist, dass die "weiblichen" Garnelen (ich sage denen jetzt einfach mal so) Glasrosen zuverlässig fressen, die "Männlichen" jedoch nicht. Dies würde erklären, dass man immer wieder enttäuschte Aquariener finden kann, bei welchen der Einsatz dieser Garnelen von keinem Erfolg gekrönt ist.

    Unsere Zuchtanlage ist ja von Glasrosen nur so "verseucht", dies stört uns vorallem bei den Jungfischen. Da gibt es nach gründlicher Reinigung immer wieder ganz schnell kleine GR's. Nun haben wir ja genug Garnelennachwuchs um in jedem Becken 5-6 kleine Garnelen einzusetzen. Siehe da, die Glasrosen haben keine Chance mehr ;). Nur eben jenes Becken in welchem die Nachkommenlosen Boggessi's sitzen, gedeihen die Glasrosen.

    Hallo Michael

    Durch einen Kamm von insgesamt ca 80cm laufen bei mir etwa 5000 l/h bei einem Überstand von geschätzt etwa einem Centimeter. Mein Kamm hat aber, so wie es aussieht etwas mehr Schlitze im Verhältnis zu deinem (kann aber auch täuschen).

    Du könntest, anstatt am Kugelhahn, mit einem Frequenzumrichter die ATK drosseln und etwas Strom sparen. Hatte ich so gemacht an meinem alten Becken und ich glaube es läuft immernoch so bei MarkusK. Da war das aber die Strömungspumpe und der FU für den Wellenschlag.

    Achja: Zu laut für's Wohnzimmer sind die ATK auf jeden Fall, der einzige Vorteil wenn man's trotzdem macht: Man hört sonst nix :smiling_face:

    Hallo Michael

    Mich stört das überhaupt nicht, Mühe war ja nur schnell über die Grenze zur Post zu fahren! Bezahlt hast du ja das Teil, ohne dass ich mir Mühe machen brauchte, da gibst andere "Kunden". :winking_face:

    Und wenn so genügend Wasser oben ankommt ist ja nicht viel falsch, aber hättest du das "Geweih" nicht hinter dem Becken verstecken können?

    Der Membranhahn kannst du einfach unterhalb des Kugelhahns einbauen, hast da ja noch genügend Platz. Zum schnellen Absperren sind die Kugelhähne ja gut.

    Andere Frage: Warum hast du die Druckleitung gedrosselt?

    Hallo Michael

    Und wo ist jetzt das Y eingebaut? :winking_face:

    Das mit dem 45°-Winkel für den Notablauf ist auch noch ne gute Idee.

    Zur Luft nach dem Kugelhahn: Wenn der Auslauf nicht unter der Wasseroberfläche endet kann sich da sehr wohl Luft sammeln und entsprechen Geräusche verursachen. Denn wenn da gedrosselt ist zieht die Luft von unten ins Rohr hinein bis zum Kugelhahn und wenn es dumm geht auch noch darüber hinaus und schon rauscht es wieder. Deshalb jedenfalls den Auslauf knapp über den Boden des TB's ziehen. Beim Notablauf spielt das keine Rolle, da da nur sehr wenig Wasser (Rinnsal) durch sollte.

    ps.: Mit einem Membranhahn geht's dir dann bedeutend einfacher das Rinnsal einzustellen :winking_face:

    Hallo Michael

    Ich will dir noch ein Rechenbeispiel zu meinen obigen Aussagen nachliefern:

    Nehmen wir also an, du willst eine Durchfluss von 1500 L/h. Daraus ergibt sich für das Ventil mit kv = 10,5 einen Druckverlust von ca 0,21 mWs. Weiter nehmen wir an, dass dein Ventils knapp über dem TB eingebaut ist, so wirst du über dem geschlossenen Ventil eine Druckdifferenz von etwa der Höhendifferenz der Wasserstände TB zu AQ, also ca 3 mWs. Daraus ergibt sich also eine Ventilautorität von ca 0,07, also immernoch sehr schlecht!