Hi Gerald...
Jürgen Mietzko hat Recht : > so einfach ist es leider nicht. < Du mußt leider die komplette Laufradeinheit einsenden.
Denn die Achsen müssen auf 1/10 mm genau wieder im Magneten platziert werden.
Erst müssen die neuen Achsen auf null Grad runter gekühlt werden, dann werden sie mit einem sp. 2-K-Kleber, in den Magneten eingepresst , danach wärmebehandelt. Die zu verklebenden Flächen müssen vor dem Verkleben mit einer Rundschleifmaschine wieder angeschliffen werden, denn auf den hochglanzpolierten Flächen hält kein Kleber. Die so behandelten Wellen werden noch entfettet und danach in die Magnete verklebt.
Gerade bei Abschäumeranwendungen sind diese Achsen sehr vorteilhaft.
Keramikachsen sind in aller Regel für Förderpumpen ausreichend. Die meisten Ausfälle bei RD-Pumpen betrifft zu 95% immer gebrochene Achsen. Und die zerbrechen fast immer, wenn die Pumpe gereinigt wird. Nicht weil die Wellen zu dünn sind, sondern weil sie keine seitlichen Stöße vertragen. Einmal hinfallen lassen auf einen Betonboden : .. das wars. In der Regel passiert das immer am Wochenende..... Die Keramikwellen sind sehr hart, aber spröde. Während des Betriebes gehen in aller Regel keine Keramikachsen fliegen. Zum Problem kann es allerdings werden, wenn die Pumpe etwas Großes angesaugt hat, was sich zwischen Impeller und Gehäusewand, verkantetet und dann brechen Keramikachsen ganz schnell, da sie nunmal naturbedingt, sehr spröde sind.
Es ist ein Dilemma : rein metallische Wellen, brechen nicht, sind aber nicht verschleissfrei. Rein keramische Achsen, (SIC) sind verschleissfrei, aber brechen.
Das ist genau der Grund, warum alle RD2-Titanium-Pumpen, auch die kleinen Modelle, heute einen massiven, unzerbrechlichen Titanschaft haben, mit aufmontierten Zirkonium-Gleilagerbüchsen..... diese Kombination kann nicht mehr brechen und nicht mehr verschleissen. Das ist eine Kombination, die meines Wissens nach, keiner unserer Mitbewerber hat...
Grüße ...Klaus





