Michael,.
das allseits beliebte Styropr ist so ziemlich das schlechteste Unterlegmaterial was man für Glasaquarien, verwenden kann. Zum einen sind Sryroporplatten nicht genau in der Dicke. Styropor kann man denn wohl mit dem Finger eindrücken, aber mit der Hand geht es schon nicht mehr. Wenn ein schiefes Untergestell in Verbindung mit einer zu dünnen oder ungeeigneten Unterlegplatte, gepaart wird und man sich von einer Styropor-Platte erhofft, diese möge das ausgleichen, muss man sich nicht wundern, wenn die Bodenscheiben, zerreissen. Ein Becken in Deiner Größe, bzw. Länge, hätte ein fachlich versierter Beckenkleber, mit geteilten Bodenscheiben, hergestellt.
Für Dich hätte ich nur den einen Tip parat :
> Becken runter...
> Styrop0r runter....
> 10 - 15 Tuben Silikon besorgen...
> im Abstand, von 5 cm, ringsum ca. 15-20 mm hohe Slikonstränge, auf die Bodenplatte verteilen. Am Rand, flächenbündig.
> die Silikonauftragung, sollten 2-3 Mann gleichzeitig machen...
> nach 20 Minuten, das Becken vorsichtig auf den frischen Silikon stellen..... ( an den Rändern Klötze mit Zwingen an das Gestell machen, zur besseren Ausrichtung)
> das Becken mit der Wasserwaage ausrichten....
> durch Drücken und leichtes Schieben, läßt sich das Becken 100 % in die Waage stellen.
> nach 1 Woche, kann das Becken gefüllt werden.....
> durch den Silikon hast Du eine optimale Ausgleichsmasse und einen flächenbündigen Verbund geschaffen, der alle Ungleichmäßigkeiten, im Unterbau, ausgleicht...
Diese Methode ist das Beste, was man machen kann. Es hat sich deshalb nicht durchgesetzt, weil der Silikon naturgemäß teurer ist als Styroporplatten.
Was man allerdings denn tatsächlich gespart hat, wenn ein Becken ausgelaufen ist, weiß man leider erst immer hinterher..
Grüße ... Klaus