Hallo Thomas....
ZitatKann ich das so für den 180'er DC auch so übernehmen.
Yep...die DC´s können so weit mit dem Filterwasserstand klarkommen, bis die Düse anfängt, Strudel zu ziehen... also so bei 10-11 cm. Deshalb liegt der Ideal-Wasserstand bei minimal 13 cm und maximal 25 cm.
ZitatWeiterhin hat der DC jetzt nun eine Schraubdüse für Luft und Wassereinstellung. Wie verändern sich die Durchflusswerte und die daraus resultierende Abschäumleistung wenn ich sie in die Pumpe, bzw aus der Pumpe herausdrehe und sind das große Änderungen wenn ich die Schraube drehe oder geht es dabei nur um kleine Feineinstellungen?
Die Schraubdüse hat Auswirkungen auf den Wasserdurchsatz und Luftleistung. Mit der Düse kann man die Performance der Treiberpumpe, erhöhen oder verringern. Der Idealzustand ist : .. Düse ganz zudrehen und 2 komplette Umdrehungen rausdrehen. Durch weiteres rausdrehen, erhöht sich der Wasserdurchsatz pro Umdrehung um ca. 200 L/H ( Modell DC180) Dadurch kann die Durchlaufgeschwindigkeit erhöht werden. Achtung : ... viel Durchlaufgeschwindigkeit heißt nicht automatisch bessere Abschäumung. Da jedes Meerwasserbecken anders auf einen Abschäumer reagiert, geben wir dem Kunden eine Möglichkeit in die Hand, einen BK optimal auf "seine" Bedürfnisse, abzustimmen. Das setzt allerdings eine gewisse Fähigkeit voraus, zu erkennen, bei welchem Betriebspunkt, der Abschäumer am besten "arbeitet". Das heißt: ... Geduld. Am Anfang ist es immer am besten, den DC im optimalem Betriebspunkt ( 2 Umdrehungen raus) und sich erst nach ca. 4 Wochen, an das Feintuning zu begeben....
Das Feintuning macht allerdings wenig Sinn, wenn ein BK im Filterbecken, "verhungert", quasi mit sich selber spielt. Soll heißen, wer ein Filterbecken betreibt, sollte einen ausreichenden Durchsatz Aquarium-Filter gewährleisten, sonst wird auch der beste Abschäumer nichts rausholen können. Die 5-10 fache Menge gilt so als grobe Hausnummer.
ZitatKann ich das so lassen oder führt der kleinere Schlauchdurchmesser zum Ozonisator zu Problemen?
nein, es sollte möglich sein. Allerdings darf der Schlauch, der zum Ozonisator führt, nicht länger als 1 bis 1,5 Meter sein. Je kürzer, je besser. Der Unterdruck am 6/4mm Ozonnippel ist beschränkt und ist der Schlauch zu lang, reicht der Unterdruck nicht aus, um das Ozon selbsttätig anzusaugen. Dann muss mit einer kleinen Luftpumpe "nachgeholfen" werden.....
ZitatNoch eine Frage zur RD3,
Die 50 und 75 Watt RD3 Speedy Pumpen sind ohne 10 Volt Regeleingänge verfügbar. Das sind reine Förderpumpen, die aufgrund der Regelfähigkeit, optimal auf die Abläufe, eingestellt werden können. Die "kleinen" RD3 Pumpen, sind zunächst nicht als Strömungspumpen, vorgesehen.
Die Frage, ab welcher Beckengröße, sich eine regelbare Pumpe rentiert, ist schwierig zu beantworten. Ich kann einen Vergleich anbieten, z.B. über die RD4 Pumpen... Je Wattagestärker die Pumpen sind, desto höher ist auch der Wirkungsgrad der Magnete. Sprich : ... desto langsamer kann die Pumpe laufen, der Verschleiss und die Geräusche werden drastisch reduziert. Die daraus resultierende Frage : .. was ist das dem Kunden wert, wenn der Verschleiss gegen null geht und die Pumpe/Vibrationen so weit zurück gehen, dass die Pumpen "schlafzimmertauglich" werden ?
Grüße ....Klaus
