Ach, Thorsten...
grau ist jede Theorie, ich bin mehr auf der praktischen Seite zuhause. Will diesen Thread auch nicht ins *persönliche* abrutschen lassen. also nimm das bitte nicht persönlich. Es geht um die Sache und nicht so sehr, wer *Recht* hat.... Ich denke mal, Pumpenherstellern ist es völlig wurscht, wo die Pumpen eingesetzt werden, im oder unter dem Aquarium. Nennen wir es mal so : ... soll jeder machen, wie er es will.
So, jetzt mal zu den Fakten : ...
Zitat
Dann erzähle uns doch mal bitte, wann Du JEMALS eine Anlage gebaut hast, in der sich regel- und pulsbare Pumpen direkt im Becken befinden? Ich kann mich an keine erinnern und Du wetterst ja ständig dagegen und behauptest dreist, das würde nicht funktionieren. Wenn man soetwas noch nie gesehen hat, mag einem das vielleicht so scheinen, aber MACHEN ist eben etwas anderes, als nur darüber zu theoretisieren.
blättere mal in den alten Schmettkampbüchern, oder auch Knop´s Tridacna-Buch... da siehst Du mein altes 17 m3 Aquarium, was schon vor bald 20 Jahren genau so betrieben wurde, was Du heute als das NonPlusUltra versuchst zu verkaufen : ...12 St. 10m3 Strömungspumpen im Aquarium. Das waren Jütting Pumpen, die auch eine Zeitlang über Sander vertrieben wurden. Die waren Regel-und intervallbar. Dazu eine simple Strömungssteuerung der Fa. Koch und fertig war das Ensemble.... Die Steuerungssoftware war vlt. nicht so komfortabel wie man sie heute kennt, aber eine gepulste und geregelte Strömungssimulation, Nachtmodus, Sanftanlauf, gab es schon vor 20 Jahren. Also überhaupt nix neues. Die Pumpen waren in PVC-Kästen verbaut und das Ganze war mit PU-Schaum verkleidet. Frag einfach mal die Herren Fossa und Nielsen, die Schmettkamps, Daniel Knop oder auch Julien Sprung... alles bekannte Leute, die mal bei mir privat zu Besuch waren und sich das angeschaut haben. Eine Wellen-Schwapp-Simulation wurde live vorgeführt, also auch nichts neues. Das Ganze System wurde keine 3 Jahre später aber wieder zurückgebaut und danach gab es eine reine CL-Strömungsanlage, mit Munsch Industriepumpen, extrem geräuscharmen Sondermotoren der Fa. Kaiser/Berlin, die mit Frequenzumrichtern geregelt und gepulst wurden. Das war auch keine Hexerei, so was zu bauen. Also, erzähl Du mir nichts von Strömung denn ich hatte beides bei mir am laufen.
Zitat
Soweit zum Märchen, daß "alle" damit unzufrieden wären.
Das habe ich ja nicht gesagt.... nur wenn in zwei Wochen, hier in unserer Firma vier Kunden kommen die mir persönlich erzählen, sie würden, nennen wir es mal die *Luther-Methode* nicht noch mal bauen und es auch begründen, (Toto war einer von den vieren) dann sehe ich mich bestätigt, dass das nichts taugt. Keiner fummelt sich noch zusätzlich Y-Stücke da dran. Wie soll das denn funktionieren ???? Da muss man man ja jedes mal die Verrohrung wieder abstöpseln, wenn die verstopfte Förderpumpe aus ihrem wackligem Filterschwammsitz rausgezogen wird. Da kann man besser gleich ein CL-System verwenden. Die Pumpen im Becken sind Todesfallen, der Ansaugkorb ist viel zu klein.
Tatsache ist auch, dass man grundsätzlich mindestens 2 Pumpen braucht, damit das halbwegs überhaupt als Strömung bezeichnet werden kann, die im Wechselintervall gegen-oder miteinander laufen. Deine Methode basiert meistens darauf, dass in den hinteren Ecken die Pumpen in die Keramik gequetscht werden und sie schräg gegen die Frontscheibe strömen.
Eine Frontscheibe als Umlenkung zu benutzen ist so ziemlich das schlechteste was man machen kann, denn der Wartungsaufwand für´s Scheibenputzen verdreifacht sich. Aber vlt. äußern sich die anderen drei *Unzufriedenen* auch hier, denn sie sind ja hier angemeldet 
Zitat
Natürlich sind Pumpen mit fest angebauten Füßen von Nachteil, weil sie deutlich mehr Platz brauchen, aber da machen Deine Speedy Pumpen keine Ausnahme.
Unsere RD3 Pumpen werden wir niemals für Strömungsaufgaben zweckentfremden. Es sind reine Förder-und keine Strömungspumpen. Als was anderes empfehlen wir sie auch nicht. Die AbyzzA200 sind ebenfalls Förderpumpen und keine Strömungspumpen. Das ist Fakt und auch wenn Du es noch so drehst und wendest... das hat schon allein mit der Impellergeometrie und dem viel zu kleinem Auslass zu tun. Man hat entweder,.... oder.... aber beides in einem ist ein Unding. Und dass die nächste Generation der RD3 50 und 80 Watt, die 150 und 230 Watt serienmäßig, regel-und intervallbar sind, hat nur damit zu tun, dass viele Kunden sie extern steuern möchten und zwar für CL-Systeme. Und nur dafür haben wir einen zusätzlichen Regeleingang geschaffen, sicher nicht, damit die Pumpen an den Beckenrand gehangen werden können. Und Thorsten.... Du weißt sicher, dass bald unsere ganz *Kleinen* Pumpen kommen... also die 12 Volt... die gibt es in 50, 100 und 150 Watt.... der Motor misst nur 50mm im Außendurchmesser, bei allen drei Modellen !! 8-polige Rotoren mit einer sehr guten Wicklung. Wenn ich wollte, könnt ich im Null-komma-nix eine sehr kleine, kompakte und extrem geräuscharme Titanpumpe zu einer *echten* Strömungspumpe mit halbaxialem Propeller/Impeller (ist ein Mix aus beidem) auf die Beine stellen und ebenfalls von Dir oder jemand anders, Kammern bauen lassen und das als Strömungspumpe verkaufen. Mach ich aber nicht, weil ich nicht davon überzeugt bin.
Zitat
Siehe oben: Abströmgeschwindigkeit. Wenn man Leitungsverluste als "sanftere Strömung" verkaufen will, ist das schon sportlich.
Man kann etwas nicht verstehen oder man will es nicht. Ich denke bei Dir ist die zweite Variante erkennbar : ... bevor ich 14m3 aus *einem* 36mm Rohr ballere, teile ich das lieber in 4 auf und verteil das Ganze... das ist eine *sanfte* Strömung... und das geht nur mit einem CL-System....
So, für mehr hab ich heute keine Zeit. Fortsetzung kommt später...... 
Grüße .. Klaus
PS... Thorsten... es gab noch nie eine Undichtigkeit in einem CL-Loop Sytem unserer Verbundbauweise-Anlagen. Kugelhähne ? ,... ja, jedenfalls bis wir *GF* Hähne verbaut haben. Viele Anlagen laufen ja noch, z.B. die Enzmann/Geretsried, die Du ja auch kennst. Da gibt es ca. 20 Durchbrüche durch den Boden.....
.....