Beiträge von klaus Jansen

    Zitat

    Laut CL Verfechtern, sind die paar Prozent Leitungsverluste angeblich ja vollkommen zu vernachlässigen ..... :confused_face:

    Torsten ...


    das ist Quatsch, was Du da schreibst. Nur wenn man es absolut falsch macht, dann sind Leistungsverluste zu befürchten....


    @Florian


    Jens Kallmeyer hat das schon ausreichend erklärt, was da falsch gemacht wurde. Die eingesetzte Pumpe ist viel zu schwach, Du müßtest schon eine 16.000er einsetzen, um all die Widerstände zu überbrücken. Die T-90 Grad Stücke sind echte Killer, was Strömungsverluste betrifft. Ich hätte auch eine 40er Ringleitung genommen und ganz am Ende erst runter reduziert....


    Ansonsten ... schönes Becken ...


    Grüße ... Klaus

    Zitat

    auf ATI Essentials umgestiegen und habe seid dem KEIN Wasserwechsel mehr gemacht. Alle Korallen stehen seid dem besser als je zuvor.


    Sorry, aber wenn ich solche Sätze lese, gehen bei mir die Glocken an.. Ich habe noch nie ein Meerwasseraquarium in 26 Jahren gesehen, was auf lange Sicht gesehen, ohne Wasserwechsel gelaufen ist. Und es wurden in all den Jahren zu viele Versprechungen dieser Art gemacht. Genau die Becken, wo regelmäßig und viel Wasser gewechselt wird, die stehen über Jahre auch am besten.

    Trotz allem : ... sehr schönes Becken ... :smiling_face:


    Grüße .. .Klaus

    Zitat

    Kann man bei der Lösung mit den Membranpumpen nicht einfach das Nachfüllwasser über die Tröpchenmethode nachfüllen?

    Ich habe das nachfüllen von verdunstetem Wasser auch immer mit Membranpumpen, tropfenweise durchgeführt. Ich vertraue keinem Schwimmerschalter 100 %. Einmal ist mir ein Schwimmerschalter *hängen* geblieben, was ja nicht ungewöhnlich ist, bei Salz-und Kalkverkrustungen. Da mein Nachfülltank damals im Keller 1000 Liter hatte, war das Becken in einer Stunde zum Forellenbecken umgewandelt worden. Seitdem habe ich nie wieder mit mechanischen Schwimmerschaltern, Magnetventilen oder Förderpumpen, Nachfüllwasser gepumpt.
    Bei der Tröpfchenmethode dauert es lange, bis der Filter überläuft, wenn kein Notüberlauf zum Abfluss vorhanden ist und man kann dann immer rechtzeitig eingreifen, wenn da was nicht stimmt. Beim nachfüllen mit einer kleinen Förderpumpe ist der Filter in spätestens 10 Minuten voll und läuft über.


    Zitat

    es bleibt aber auch mit Membranpumpen so, dass zwei Pumpen doppeltes Risiko bedeuten. Wenn also eine durchschnittlich alle 20 Jahre Probleme macht, dann sind es bei zweien schon alle 10 Jahre.


    Naja, Hans Werner... nu lass mal die Kirche im Dorf. Zum Thema doppeltes Risiko ..... wer kennt das nicht ? Wasserwechseln von Hand : ... Wasser läuft, Telefon klingelt oder es bimmelt an der Tür ... man verquatscht sich und das Wasser läuft und läuft und läuft.... auf die Weise habe ich schon einige male meinen Keller geflutet.
    Ich habe bestimmt im Anlagenbau an die 150 bis 200 von diesen Membran-Dosierpumpen verbaut und bis heute habe ich noch nie eine einzige Rückmeldung erhalten, dass die kaputt gegangen wären. Sicher wird alles, was einen Stecker hat, irgendwann mal in den Elektronikhimmel sich verabschieden, aber wir reden hier von Industrieprodukten, nicht von China-Schlauchpümpchen für 6.- Dollar. Allein die Gefahr, dass bei Schlauchdosierpumpen, der Schlauch reißt, wäre mir das Risiko nicht wert. Bei Membrandosierpumpen setzt man harte PU-Schläuche ein, die reissen nie. Die älteste Dosierpumpe der Fa. Iwaki hat 15 Jahre ununterbrochen bei mir am großen Meerwasserbecken, ohne einmal gewartet zu werden, gelaufen und läuft jetzt seit 9 Jahren hier in der Firma zum nachfüllen von flüssigem Chlor an unseren Pumpenprüfständen, also seit 24 Jahren ununterbrochen im Einsatz. An anderer Stelle habe ich eine Dosierpumpe an einem Kalkwasserreaktor eingesetzt. Auch so an die 10 Jahre im Dauerbetrieb, ohne jegliche Wartung.


    Die Pumpen muss man nicht unbedingt neu kaufen, die gibt es manchmal preiswert in der Bucht als Gebrauchtgeräte. Ich persönlich würde nichts mehr anderes einsetzen. Einmal kaufen und Ruhe ist. Ja, neu sind sie teuer, aber unser Hobby ist nun mal ein exotisch teures Hobby und kostet mehr als Wildkräuter sammeln. Es kann ja jeder selbst entscheiden, was einem das Hobby wert ist....


    Grüße ... Klaus

    Zitat

    die meisten neueren Systeme gehen den Weg, dass kaum noch Wasser gewechselt wird. Macht ja auch irgendwie Sinn. Und Ihr plant genau das Gegenteil.


    jaja... eines ist immer sicher : ... das Amen in der Kirche und der seit.... Moment, wie lange mache ich jetzt Meerwasser ? ..... 26 Jahre ..... immer wiederkehrenden Ankündigungen von Wundermittelchen, dass man bald auf Wasserwechsel ganz verzichten kann oder fast ....


    Gerne erinnere ich mich an meine Anfänge beim ehemals bekanntesten Meerwasserhändler Kölns, den schrulligen Herrn Grützner, als ich ihn fragte, ob ich Spurenelemente zuführen sollte. Seine Antwort : .. er knöpfte sich die Hose auf und tat so als ob und antwortete : ... soll ich in die Brühe noch rein pissen ? Mach Wasserwechsel und Du hast alles was man braucht....


    Okay, heute nicht mehr so ganz haltbar, aber im Kern stimmt die Aussage nach wie vor....


    Grüße .. .Klaus

    Naja ... ich sag´s mal ganz unzensiert : ... wenn rücklaufendes Wasser in den Kanal geleitet werden muss, weil sonst der Filter/Auffangbecken ect. überläuft, wurde grundsätzlich was falsch gemacht bei der Planung. Entweder in der Verrohrung die nach oben ins Becken geht, oder der Filter ist schlichtweg zu klein geplant worden.... Einen Notüberlauf legt man logischerweise immer an den höchsten Punkt eines Filters, ergo so weit hoch wie möglich. Einen hinzugefügten Nutzen, das so zu machen sehe oder erkenne ich da nicht. Aus der Not eine Tugend gemacht ?
    Kann ja sein, dass am Tag mehrmals der Strom ausfällt. Hier in Köln unlängst passiert... was dann ? Ist ja nicht jeder zuhause, bei Wiederanlauf nach Stromausfall um Salzwasser nach zu pumpen. In aller Regel wird ja dann automatisch fleißig Süßwasser nachgefüllt ....

    Aber wie immer im Leben : ... viele Wege führen nach Rom. :grinning_squinting_face:

    Mit der permanenten Wasserwechselmethode habe ich über viele Jahre, positive Erfahrungen gemacht. Dank den Dosierpumpen muss man auch kein Wasser mehr von Hand tragen, denn die drücken bis zu 20 Meter hoch und saugen bis zu 10 Meter, so dass die Behälter auch ganz wo anders stehen können. Mit programmierbaren Membrandosierpumpen kann man sehr genau die Menge einstellen die in 24 Stunden gewechselt werden soll....

    Grüße ... Klaus

    Ein richtig geplantes Technikbecken läuft nicht über. Da braucht man nur seinen technischen Verstand einzuschalten, was passiert wenn xy .... Im übrigen einer der Gründe, warum unsere neuen Abschaltautomatiken eine einstellbare Verzögerungszeit hat.

    Bei einem dauerhaftem Wasserwechsel mit Dosierpumpen passiert all das vorgenannte Szenario erst gar nicht. Bei Stromausfall passiert : ... nix..... Bei Wiederanlauf, laufen die weiter.... Ein permanenter Wasserwechsel hat im übrigen nichts mit auffüllen von verdunstetem Wasser zu tun, ganz andere Baustelle. Bei Stromausfall das rücklaufende Wasser in einen Kanal abzuleiten ist ebenfalls verkehrt....

    Grüße ... Klaus

    Hi Ewald ...

    an der reinen RD3-230 CL-Strömungspumpe arbeiten wir noch....

    Bei der 150 Watt RD3 sind die Entwicklungsarbeiten nahezu abgeschlossen. Der 10 Volt Anschluss ist serienmäßig vorhanden. Alle Futures des 230 Watt Models, hat die 150er auch....

    Grüße ... Klaus

    Hi Andi ....

    die ersten 100 St. Steuerungen sind aktuell in der Produktion und sollten im August/September verfügbar sein. Wir gehen grad in die letzte Runde Impeller 3D drucken... derzeit haben wir folgende Werte mit 150 Watt erreicht : 16.150 Liter/H und 6,5 Meter Steighöhe... Ich kenne keine Pumpe am Markt, die diese Werte mit nur 150 Watt schafft... nächste Woche werden noch 6 weitere unterschiedliche Impeller erprobt, dann wird die Software an die jeweiligen Impeller angepasst für den wir uns entschieden haben....... vlt. machen wir auch 17.000 Liter bei mx. 5 Meter... 19-20.000 bei 4 Meter ginge auch, aber wir brauchen etwas mehr Druck, bezüglich der laminaren Strömungsvision....

    Was sicher ist, dass der Pumpenkopf ebenfalls 120 mm Durchmesser, Ansaug 50mm und Druckseitig, 40er Auslass, hat.

    Grüße .. .Klaus

    Ganz einfach .. man hat einen Behälter mit angesetztem Salzwasser mit der gleichen Dichte wie im Aquarium..... Täglich werden dann z.B. 10 Liter aus dem Aquarium (oder Filter) tropfenweise raus gepumpt und aus dem Ansetzbehälter die gleiche Menge wieder rein gepumpt. Das ist dann ein kontinuierlicher Wasserwechsel. Das Ansetzwasser könnte man noch verfeinern mit Aufkalken oder Zugaben von Spuris.... je nachdem..... es kommt eben alles kontinuierlich ins Becken und nicht im Schwall...

    Grüße .. .Klaus

    Hi Andreas ...

    ja, permanenter Wasserwechsel mit zwei programmierbaren Membran-Dosierpumpen. Ich habe das über viele Jahre sehr erfolgreich gemacht. Kontinuität ist einer der Schlüsselfaktoren in der Meerwasseraquaristik. Permanenter Wasserwechsel ist einer davon... Man sollte allerdings dafür keine gewöhnlichen Schlauchdosierpumpen aus der Aquaristik hernehmen, sondern Geräte aus der chemischen Industrie. Iwaki oder Prominent.... ich selbst hatte immer Iwaki-Dosierpumpen im Einsatz. 10 Jahre ohne jegliche Probleme oder Störungen. Selbst Kalkwasser geht ohne Probleme . Sehr zuverlässige Teile....

    Grüße .. Klaus

    Also, ich persönlich würde mir heute nicht mehr, die Rückwand komplett zumauern. Das sieht zu überladen aus, irgendwie unordentlich und künstlich...Typ Kaimauer.... . heute gefallen mir farbige Rückscheiben wesentlich besser. Joe hat Recht : .. man sollte sein Augenmerk auf mittige Deko legen und das Becken in einer Art Dreidimensionalität dekorieren, mit sehr luftiger, stelzenartiger Deko. Die Rückwand bleibt bei mir vollkommen frei. Da die Ablaufkammer nicht im, sondern hinter dem Becken angebracht wird, ist auch Platz um die Rückscheibe zu reinigen. die Rückscheibe selbst wird von hinten mit LED beleuchtet. Ds schafft einen super Kontrast....

    Wie vieles im Leben ist das aber eine reine Geschmackssache....

    Ich werde in Kürze eine ausführliche Baudeko ins Meerwasserforum einstellen.

    Grüße .. Klaus

    Hi totot....

    So einen Magnetrührer bekommt man auch im Laborhandel.... Das Problem ist nur, dass man Kalkwasser nicht so richtig automatisieren kann. Ab besten, rührt man das alle 2-3 Tage neu auf, das heißt man nimmt neues Kalziumhydroxydpulver. Der Schlamm holt sich nämlich sehr schnell den gelösten Kalk wieder zurück und wandelt ihn um in unlöslichen Kalziumspat.

    Grüße ... Klaus

    Hi Andreas ...

    da ich aktuell auch meine Becken am planen bin, hier mal meine Liste : ....

    > Wasser-und Abwasseranschluss direkt unter dem Aquarium...
    > Filteranlage, wenn möglich im Keller ...
    > Leer-Rohre einplanen für mögliche Zusatzaggregate für die Zukunft, wie z.B. Kühlmaschine
    > klimatisierter Raum, wo das Aquarium steht ...
    > Untergestelle nicht zu niedrig planen ...
    > Aquarium hat keine sichtbare Technik mehr ...
    > Weißglas mit Rahmenverstärkung ...
    > Poolausführung ... Ablaufkammer hinter dem Aquarium ...
    > Closed Loop mit guter vorheriger Planung ...
    > laminares Strömungssystem ...
    > Internetanschluss unter oder neben dem Aquarium...
    > Auffangwanne unter dem Filter ...
    > Wasserwechselautomatik über Membran Dosierpumpen ...
    > gut dimensioniertes pulverbeschichtetes Stahrohruntergestell oder Untergestell aus X-Maschinenbauprofilen...
    > Rückwand frei mit dimmbarer Hintergrundbeleuchtung ...
    > Dreambox und Wassertanks ( war klar, oder ? :smiling_face:
    > Sangokai System und Kalkwasserreaktor ...
    > Plasmalampen und T5 Röhren ...
    > Pelletreaktor, Medienfilter für Aktivkohle ...
    > Vor dem Aquarium : .. Granitfliesen verlegen ...
    > Wenn möglich, hinter dem Aquarium ein eigener Technikraum....
    > Auf jeden Fall ein Refugium ...
    > Temperaturregelung ...

    Das fällt mir so auf die Schnelle ein....

    Grüße Klaus

    Zitat

    weiß/rot sieht viel besser aus, und man verwechselt es auch schneller :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:


    Na klar ... und nur darum geht es ja. Sogar unser roter Farbton wurde exakt getroffen .... Aber schön zu sehen, dass Royal-Exclusiv mal wieder einen Trend gesetzt bzw. einen Volltreffer gelandet, mit den durchgestylten Filteranlagen und der Rot-weißen Farbgestaltung ........


    Dass die Dreamboxen nachgebaut werden, wussten wir schon länger. Ist ja eigentlich völlig egal was wir machen, es wird eh in kürzester Zeit kopiert oder die Namensgebung übernommen. Mal mehr, mal weniger gut. Und wenn diese Firma die Abdeckungen aus GS-Acrylglas gemacht haben, werden die eine Menge Spaß mit den Kunden bekommen. Fotoshootings sind die eine, Praxis die andere Sache....nach einem Jahr Betrieb schaut vieles anders aus...


    Zitat

    Stimmt, die roten Schweißnähte sind nicht original, sehe ich gerade!


    Das sind keine Schweißnähte, die arbeiten in Multilayer-Bauweise. Das sieht nur so aus, als ob es rote Schweißnähte sind. Das Teil ist komplett verklebt, nicht verschweißt....


    Aber lasst sie ruhig weiter kopieren, wir haben da eh noch was schönes in der Pipeline.


    Grüße ... Klaus

    Hallo Hajo ...

    der Niveauregler funktioniert als *kapazitiver Niveauschalter* .. er erkennt faktisch das Wasser/Flüssigkeit hinter einer Dreamboxwand. Es gehen im Grunde genommen fast alle Materialien, außer metallische Wände, die ja eher nicht in der Aquaristik anzutreffen sind. PC, PVC, PMMA, PE, PP oder auch Glaswände bis 10 mm Dicke, sind kein Problem....

    Kapazitive Niveauschalter sind in der Industrie sehr bekannt. Und genau so einen Sensor verwenden wir auch. Das Problem ist nur, dass die Industrie diese Sensoren *solo* anbietet und nicht als fertige Steuereinheit, weil in aller Regel die Schaltzentralen in Steuerschränken untergebracht werden. Es gibt Steuereinheiten für Hutschienenmontage, die sind aber nicht billig und sind zu groß... nur leider auch ohne Zeitrelais, das man dann noch extra verdrahten muss.

    Wir lassen gerade die ersten 1000 St. Steuerungen bauen, weil wir als Steuerspannung gerne 12 Volt hätten und nicht 230 Volt, dazu ein Schaltnetzteil und ein Schaltrelais, damit auch hohe Lasten geschaltet werden können. Das Ganze wird dann noch verfeinert mit einer Zeitverzögerung, damit der Sensor nicht bei jedem Wellenschlag anspricht.

    Da es so ein Gerät noch nicht gibt, bauen wir es nun selbst.... Der größte Vorteil ist, dass der Sensor außerhalb des Wassers angebracht ist. Somit ist eine Fehlfunktion bedingt durch *hängen* eines Schalters, ausgeschlossen.

    Grüße ... Klaus

    Hi Stefan ...

    unsere Größenangaben resultieren aus meinen eigenen langjährigen Meerwassererfahrungen. Hersteller neigen gern dazu, diese Größenangaben oft maßlos zu übertreiben. Wir nicht. Unsere gelabelten Werte sind Richtwerte, die einem normalem Fisch-und Korallenbesatz als Grundlage dienen.

    Wer in einem 3000 Liter reinem SPS Becken nur 5 Anthias hat, würde auch mit einem 200er Double-Cone auskommen. In einem 800 Liter Becken mit *Fischsuppe* oder als reines Fischbecken geführt, mit Bratpfannengroßen Fischen, käme ein 200er De Luxe bereits an seine Grenzen.
    Daher ist es schwierig Größenangaben zu machen. Grundsätzlich sollte aber ein Abschäumer nicht größer ausgelegt werden, als wir labeln. Viel hilft nicht viel. Überdimensionierte Abschäumer schäumen schlechter, als unterdimensionierte.

    Weitere Faktoren sind der Wasserdurchsatz, zum einen durch den Filter und zum anderen, durch den Schäumer. Unsere Bubble King Abschäumerpumpenperformance haben wir 1 zu 2, ausgelegt, das heißt, zwei Teile Wasser, ein Teil Luft. Mit speziellen Düsen und Nadelradkonfigurationen, kann man dieses Verhältnis stark ändern. In eigenen Versuchen haben wir aber rausgefunden, dass das Verhältnis 1-2 am Besten passt.

    Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Durchsatz im Filter. Es bringt nichts einen Abschäumer zu installieren, der zwar 2000 Liter Luftleistung + 4000 Liter Wassertreiberleistung hat, im Filter aber nur ein Durchsatz von 500 Liter anliegt. Durch den Filter sollte schon das 2-bis 5-fache des Beckenvolumens gehen, damit ein Abschäumer nicht *verhungert* bzw. mit sich selber spielt, also das bereits abgeschäumte Wasser immer und immer wieder ansaugt.

    Ein wesentliches Instrument, Abschäumer zu stimulieren, haben wir mit der Option, RD3-Speedy ... hier kann man über die Drehzahlregelung, sehr genau sich an seine *Wasserchemie* herantasten und selbst raus finden, bei welcher Einstellung der BK am Besten abschäumt. Man kann sowohl nach oben, als ach nach unten tunen. Da die Wassertreiberleistung und der Lufteinzug linear einhergeht, sind die Einstellmöglichkeiten unendlich. Man kann auch gar nicht pauschal sagen, welche Einstellung die Beste ist. Man fängt in der Mitte an und stellt alle 2-3 Tage mal ein paar Watt nach und schaut was passiert. nach 2 Wochen sollte jeder sein optimales Ergebnis gefunden haben. Unsere Liter/Größenangaben sind nur der erste Anhaltpunkt....

    Grüße ... Klaus

    Hallo Peter ...


    die RE- kapazitiven Niveauschalter mit Schaltsteckdose sind nur bis max. 50 Watt belastbar. Wir bringen in Kürze (6-8 Wochen) eine neue Generation Abschaltautomatiken auf den Markt mit max. Schaltleistung von 2500 Watt. Dieser Niveauschalter arbeitet trocken, das heißt, wird außen am Behälter angebracht.
    Dieses Teil wäre besser für Dich geeignet....

    Grüße ... Klaus

    Hi Bernhard ...


    Zitat

    zum anderen kann der Luftmassenstrom über das Keilrohr eingestellt werden.


    Das Keilrohr dient nur dazu, den Wasserstand, bzw, die Wasser-Luft Trennlinie höhenmäßig zu bestimmen, nicht aber die Luftleistung der Pumpe. Diese Trennlinie sollte nach Möglichkeit nicht überschritten werden, höchstens 3-5 mm.


    45 Watt ist schon eine Hausnummer, das heißt, die Pumpe bringt etwas über 1500 Liter Lufteinzug und auch ordentlich Wasser. Ich weiß nicht, wie lange Du den Schäumer schon hast, aber in der Regel brauchen Abschäumer ein paar Tage, um richtig einzulaufen, bis sie ein optimales Ergebnis bringen.
    Bitte gehe mal mit der Leistung auf 33-35 Watt runter und schau was passiert. manchmal ist es hilfreicher, die Leistung zu reduzieren, anstatt zu erhöhen, denn ein gutes Abschäumergebnis kann man nicht erzwingen. Besonders dann, wenn sog. Hemmstoffe eingesetzt werden, die die Oberflächenspannung im Wasser herabsetzen. Phophatabsorber sind so ein klassisches Beispiel : ... da haben Abschäumer grundsätzlich Probleme, überhaupt festen Schaum zu bilden. Auch frische Filterwatten, 2-K Epoxy-Korallenkleber oder div. Spurenelemente können die Oberflächenspannung so weit herab setzen, dass gar nichts mehr abgeschäumt wird.
    ich erkläre den Kunden dann immer folgendes : ... ist die Pumpe in Ordnung, das Rohr weiß gefüllt mit Luftblasen, ist der Schäumer technisch in Ordnung. Alles weitere sind in aller Regel pysikalisch-chemische Gründe, wenn ein Abschäumer nicht zufriedenstellend läuft. nicht selten wird dann der Abschäumer getauscht gegen ein noch leistungsfähigeres Modell, z.B. gegen einen Supermarines 200 oder manchmal noch eine Nummer größer. Dann ist das Ergebnis noch frustierender als vorher, denn viel hilft nicht immer viel.


    Zitat

    Ist dies rein „Try & error“, d.h. muß ich z.B. die Durchflußmenge in Steps verändern und dann jeweils über 1-2 Wochen warten, ob das Ergebnis besser oder schlechter wird?


    Ich denke mal, da bist der Wahrheit ziemlich nahe gekommen....
    In Deinem Fall würde mal alle Komponenten überprüfen, die zur Herabsetzung der Oberflächenspannung führen könnten. Letzte Woche konnten wir einem Kunden helfen, dessen Bubble King 1 Jahr gar nicht geschäumt hatte : ... Kalkwasser wurde vor dem Ansaugbereich der RD3-Speedy tropfenweise zugeführt, damit das gleich im Schäumer gut durchmischt wurde. Nachdem die Einlaufstelle des Kalkwassers weit entfernt vom Schäumer verlegt wurde, schäumt das Teil auch wieder gut ab....


    Hoffe, mein Beitrag war hilfreich...


    Grüße .. Klaus


    ..

    Hier mal tagesaktuelle Deckel-Anpassungen vom letzten Freitag an unterschiedlichen Dreamboxen .... ( Die Deckel haben auf den Bildern noch die Schutzfolien drauf ...)


    Eco-Dreambox 80 x 60 x 40, mit Bubble King DeLuxe 200 + RD3-Speedy, + Medienfilter 125


    Eco-Dreambox 80 x 60 x 40, mit Mini Bubble King 200 + RD3-Speedy + Medienfilter 100


    Eco-Dreambox 100 x 49 x 40 cm, mit kundenseitig vorhandenem Bubble King 250 DeLuxe mit RD1 + Medienfilter 125


    Dreambox 100 x 49 x40, mit Double-Cone 200 + RD3 Speedy + 2 x Medienfilter 80


    Dreambox 150 x 60 x 35, mit Double Cone 250 + RD3 Speedy, + 3 x Medienfilter 125

    Hi Stefan,

    grundsätzlich ist der größte Vorteil bei regelbaren Pumpen, dass die Wassertreiberleistung der Pumpe, linear mit der Luftleistung einher geht. Der Wasserstand sinkt, wenn man die Pumpe über die Wattage reduziert, weil eben durch den verminderten Speed auch nicht mehr so viel Wasser gefördert wird. Es macht ja keinen Sinn, z,B. 2000 Liter Lufteinzug mit nur 500 Liter Wassereinzug zu betreiben, da verhungert der Schäumer ja....
    Die Kunst ist es, den richtigen Durchsatz passend zur Abschäumergröße zu finden. Jedes Aquarium ist anders... wenn bei dem einen die Pumpe mit 40 Watt läuft, muss das nicht zwangsläufig beim anderen die beste Einstellung sein. Dafür spielen zu viele Faktoren rein, die Einfluss auf ein Abschäumergebnis nehmen.... viel hilft nicht immer viel...

    Bei einem 1300 Liter Becken mit ordentlich hohem Fischbesatz, wäre der 250er Supermarines genau das richtige Teil für Dich......

    Grüße .. .Klaus

    Hi Jan ....

    Zitat

    Wieso kostet ein Deckel der Dreambox für deine eigenen Abschäumer mehr ?

    Das kann ich Dir gerne sagen : .. weil das Custom-Made anpassen eines Deckels an die Konturen eines Abschäumers die undankbarste Arbeit an der ganzen Dreambox ist. Frag mal unsere Mitarbeiter ... Die Dreamboxen sind ja keine Serienteile und so kommt jeder Abschäumer, selbst wenn es der gleiche ist, anders in der Dreambox zu stehen. Hauptsächlich, wenn der Kunde noch zusätzlich Medien-oder Pelletfilter einsetzt. Das heißt also, umprogrammieren auf CAD/CAM und Einzelanfertigung... Im Gegenzug ist mir kein anderer Hersteller bekannt, der diesen Service bietet... :smiling_face:

    Grüße .. .Klaus

    An den Dreamboxen sind bekanntlich alle tragenden Elemente außen verschweißt und nicht verklebt. Heißgas-Ziehschweißen von PVC-Platten ist sehr speziell, man braucht einige Jahre Erfahrung und Übung um PVC untereinander wasserdicht verschweißen zu können. PVC gilt als der am schwierigsten zu verschweißende Kunststoff. Weiße Platten mit andersfarbigen Schweißdrähten zu schweißen, ist noch mal eine Nummer für sich. Bei Royal-Exclusiv gibt es nur zwei Mitarbeiter, die diese Handwerkskunst beherrschen. Daher werden unsere Dreamboxen immer Unikate bleiben, die mit viel Handarbeit gefertigt werden und daher niemals ein Massenprodukt darstellen. Jede Dreambox hat ein Echtheitszertifikat in der Frontseite, mit fortlaufender Seriennummer. Unsere Dreikant-Schweißdrähte sind Sonderanfertigungen auf 10 Kilo-Spulen, die speziell für Royal-Exclusiv in den Farben mittelgrau und rot, angefertigt werden. Diese Custom-made Schweißdrähte sind nicht am freien Markt erhältlich.

    Um ein optimales Schweissergebnis zu erzielen, das heißt eine 100 % Flankenhaftung der Schweißdrähte mit den Platten, ist eine umfangreiche Arbeitsvorbereitung notwendig, sowie ein absolut ebener, nicht verzogener Untergrund. Daher zeigen wir euch heute mal, wie unser Arbeitstisch ausschaut, speziell zum verschweißen der Dreamboxen ...

    Wir verwenden einen so genannten *Messtisch* der Genauigkeitsklasse 0. Das heißt, dass der Hartgranittisch, auf 200 cm, maximal 0,001 mm abweichen darf.... Der unten gezeigte Arbeitstisch, mit über 2 Tonnen Gewicht, hat eine Fläche von 200 x 100 cm und ist 20 cm dick. Auf diesem Teil werden die Dreamboxen zusammengebaut und verschweißt. Dadurch ist ein absolut verzugsfreies Arbeiten möglich, das heißt die Dreambox ist 100 % parallel verschweißt worden. Kein Kippeln, kein wackeln, kein unterlegen, kein ausrichten beim Kunden.

    Eine windschief zusammengesteckte und verschweißte Dreambox kann verschrottet werden, denn dann würden niemals unsere in Nuten, passgenau eingefrästen Deckel, bündig abschließen. Genaues und sorgfältiges Arbeiten hat eine hohe Priorität bei uns....

    Frage : .. ist es wirklich notwendig, so einen Aufwand zu betreiben ? Die Frage stellt sich für uns nicht, denn genau in solchen Details unterscheiden wir uns vom Wettbewerb ...

    Grüße ... Klaus

    PS .. auf dem Bild ist eine 175 x 75 er Dreambox zu sehen...


    Hi Daniel ...

    sehr schönes Becken... und super dekoriert ... Aber : ganz ehrlich : ... wäre mir persönlich zu dunkel und das Licht zu gleichmäßig. Das ist genau das was ich nicht möchte. Das hat mir schon bei reinen T5-beleuchteten Becken nicht gefallen....

    Das Becken da unten im Anhang ist auch ein rein LED beleuchtetes Becken und das gefällt mir ebenfalls nicht. Mir fehlt einfach das *Leben* bei diesem Licht. Ich denke, das ist aber reine Geschmacksache... Was dem einen gefällt, muss dem anderen noch lange nicht gefallen ...

    Das es geht mit LED steht außer Frage....


    Grüße ... Klaus

    Hi Stefan ..

    Klar ist meine Meinung gefestigt. Das kam auch nicht mal eben so über Nacht. Die Lichttechnischen Messungen wurden von der Firma Osram gemacht, an meinem damaligem Privatbecken. Federführend war damals ein gewisser Herr Sauer. Der Birgit Schmettkamp-Verlag war ebenfalls involviert... Diese Messungen wurden gemacht, weil die Firma Osram vor hatte, ihre Daylight E40 Brenner zu ändern und zwar mit mehr Kelvin, also eine Verschiebung ins Blaue... ... die kamen dann auch tatsächlich später. Die E40 Daylight-Brenner die ich verwendet habe hatten 6000 Kelvin. Da mir das zu gelbstichig war, wurde das kurzerhand mit blauen Röhren ausgeglichen. Die HQI´s liefen bei mir auch nicht 8-12 Stunden, sondern die 1000er ca. 7 Stunden, die 2000er nur 5 Stunden. Mit dem taktweisen Zuschalten, konnte man in etwa auch eine Art Dimmung realisiieren. Damals gab es eben noch keine LED´s

    Alle Strahler die ich verwendet habe, hatten sogenannte Tiefbreitstrahlende Reflektoren, die Lampen selbst waren von der Firma Sill/Berlin. Mit Verlaub, Stefan..... LED-Lampen gehört die Zukunft, da gehe ich mit Deiner Meinung völlig konform. Aber ich habe bis dato noch nie ein LED-beleuchtetes Becken mit mehr als 1 Meter Höhe gesehen was auch nur annähernd an die Ausleuchtung meines damaligen Beckens herankam..... Ich habe einige große Becken gesehen, zuletzt das 20.000 Liter Becken in der Schweiz ... da haben sich 6 Hersteller rangemacht, die dachten, sie könnten dieses Becken mit LED beleuchten. Dieser Kunde hat mein damaliges Becken live gesehen und weißt Du was ? Alle LED, die er drüber hatte, sind nach kurzer Zeit wieder raus geflogen. Heute hat er genau das, was ich von Anfang an empfohlen habe...

    Ich bleibe dabei : ... für große Becken gibt es keine adäquate Lösung mit LED... die ganze Technik steckt noch mehr oder weniger in den Kinderschuhen, große Becken mit LED beleuchten sieht aus, wie Dämmerlicht, aber bestimmt nicht so, als wenn Du auf Similan-Island oder Kenias Südküste in 1-2 Meter, tauchst/schnorchelst... der weiße Sand refelktiert so viel Licht, dass Du kaum die Augen auf halten kannst. Im Gegenzug, habe ich aber noch nie so viele bunte Korallen gesehen, ohne Zeolithe oder ähnliche Mittelchen... eben einfach nur Licht ohne Ende... Ich habe noch nie im Leben, diese Beleuchtungsintensität an einem Aquarium simulieren können, selbst nicht mit 2000 Watt HQI-Strahlern... Meine Meinung generiert sich genau aus solchen Erlebnissen, denn es gibt kein besseres Vorbild als die Sonne... Und davon abgesehen, hört man einfach zu oft, dass teure LED-Lampen wieder runter gemacht werden und man zu Altbewährtem zurück kehrt... Stefan Servus hat nun wieder Röhren drinnen und Reefcentral ist voll von genau den gleichen Berichten.

    Einigen wir uns doch einfach auf einen Kompromiss, das LED okay ist für Becken bis 60 cm Höhe, darüber hinaus aber noch Entwicklungsbedarf besteht... Mag sein dass HQI-Lampen nicht mehr das Maß der Dinge sind, aber Plasma-Lampen sind sehr viel versprechend. Und mit gefällt es, dass diese Teile, wie auch damals die Sill-Lampen, in Industriequalität gebaut werden und nicht in einer Qualität daherkommen, wie in der Aquaristik, wo die Lampenbleche schon nach 6 Monaten anfangen zu rosten, man die Lüfter tauschen muss oder die Pads auslöten darf....


    Zitat

    Man kann mit Visualisierung genau passende Reflektoren für dein gewünschtes Becken berechnen und das inklusive Spektrum, Farbort, Lumen, Lux und PAR-Werten, hätte nach dieser Berechnung die Benötigten LEDs und ihre erzeugte Abwärme und kann mit diesen Werten ein passives Kühlkonzept entwerfen.


    Klar kann man das alles machen. Nur wer wird das am Ende bezahlen ? Aber Stefan, glaub mir : .. der Meerwasser-aquaristische Markt ist so was von völlig uninteressant für die Industrie. Das habe ich gerade aktuell wieder erlebt, als wir einen Zulieferer für die Abschaltautomatiken, bzw. die Steuerungskästen hier in Deutschland, in Auftrag geben wollen : .. .Was ? Wie viele brauchen Sie pro Jahr ? 1000 Stück ? Sorry unter 500.000 Teile fangen wir erst gar nicht an ... So schauts aus ... daher muss der Meerwasseraquarianer eben mit solchen gebastelten Lampen leben... Ich kenne vlt. 2-3 Firmen, die wirklich gute LED-Lampen überhaupt in der Lage sind, zu bauen... ATI wäre so ein Kandidat, wenn Herr Pritzel endlich mal weg von der Billigschiene ginge und mehr in Nachhaltigkeit entwickeln würde... da hätte er den Markt ganz für sich alleine....


    Grüße ... Klaus

    Zitat

    Ich denke aber Du und Stefan wollt halt eure HQI oder Plasma, da geht es nicht drum was funktioniert, sondern wer hat den dickeren :winking_face:

    Hi Stefan ...


    der war wirklich gut :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: trifft es aber nicht wirklich, .. der Stefan und ich, haben einige Jahre Erfahrung, oder sagen wir Jahrzehnte...und auch wir haben kein Geld zu verschenken, schon gar nicht an Stromkonzerne...
    Ich habe zu Genüge Anlagen gebaut, kleine, große und gaaanz große Dinger... ich sag es mal so : ... LED braucht einfach noch ein paar Jahre bis sie wirklich an starke Strahler rankommen, wie HQI oder Plasma.

    Wenn man große Becken fahren möchte, kann man nicht Technik aus kleineren Becken,( für die nunmal die allermeisten LED-Leuchten gemacht sind, schließlich ist das ja auch der größte Kundenkreis, ) hernehmen und die auf große Becken adaptieren. Ich habe einige große Becken mit über 100 cm Höhe mit LED gesehen und sorry, das sieht aus wie gewollt, aber nicht gekonnt. Wer glaubt , das ginge, hat eben noch nie richtig Licht auf seinem Becken gehabt. Bei kleineren Becken ist LED völlig okay, aber ab 60 cm Höhe wird´s eben schwierig mit LED ....

    Hi Daniel ....

    Zitat

    Wenn ich sagen wir mal mein mit 250Watt LED Beleuchtetes Becken mit HQI ausstatten wollte brächte ich (ich richte mich mal das der Vergleichstest) Brächte ich rund 1000Watt


    Besteht die Möglichkeit, Dein Becken mal zu sehen ? Bitte stell doch mal hier Bilder von Deinem Becken ein, das würde mich doch sehr interessieren ... Ich weiß ja so in etwa, wie hell 1000 Watt HQI sind.


    Größe ... Klaus

    150 Watt HQI ? Was´n dat ? Ne, das ist was fürs Algenrefugium .....

    Mein altes Becken hatte 150 cm Hohe, ungefähr 142 cm Wasserstand. Waren ca. 17.000 Liter Wasser. Erst gingen nach und nach 24 Röhren an, dann 4 Stück 1000 Watt HQI Daylight Brenner/E40 Sockel ... 2 Stunden später schalteten sich noch 4 x 2000 Watt Sill-Lampen dazu. Und erst wo diese 2000er starteten, ging so richtig die Sonne auf an diesem Becken. Die Fa. Osram hat damals Lichtmessungen durchgeführt. Ist schon ein paar Jahre her. Aber 115.000 Lux an der Wasseroberfläche war exakt das, was auch in den Tropen anzutreffen ist. Am Boden nur noch 15.000 Lux...

    Ich sehe es mal so .. .kleine, bzw. flache Becken, so bis 50-60 cm Höhe, kann man sicher ganz gut heute mit LED beleuchten. Aber meine Vorstellung eines gut beleuchteten Beckens sind anders gelagert... Deshalb auch mein Experiment mit Plasma-Lampen. Nicht weil ich die verkaufen, sondern erst mal selbst nutzen möchte.

    Hier im Forum, in irgend einem Herstellerbord wurde mal ein sehr großes Becken vorgestellt, das auf LED umgerüstet wurde... Das sah ungefähr so aus, als wenn jemand in einen See mit ner Taschenlampe reingefunzelt hat... schrecklich... da würde ich die Lust am Hobby verlieren. Deshalb würde ich lieber ein Becken zwei Nummern kleiner machen und ordentlich beleuchten, als ein großes Becken zu betreiben und anfangen am falschen Ende zu sparen....

    Zitat

    Wie Du siehst, geht das mit mehr LEDs schon richtig effizient zur Sache und wird auch flächiger, was den Aquarienleuchten entgegenkommt und erzeugt sehr wenig Abwärme.


    Hi Stefan ....

    das ist wahrscheinlich der einzige erwiesene Vorteil bei LED... weniger Abwärme... so dass man dann im Winter zuheizen muss :grinning_squinting_face:


    Zitat

    Ist auch kein Wunder, leider wurde durch die Kompromissleuchten die Vorteile der LED-Lampen völlig außer acht gelassen und damit der Ruf fast ruiniert.


    Das ist ja bei DC Pumpen ähnlich gelagert. Dank einiger Copyshops aus China, die regelbare DC-Pumpen, billigst in so einer grottenschlechten Qualität herstellen, mit einer Lebensdauer zwischen 3 und 9 Monaten, dass viele Kunden sensibilisiert sind, diese Pumpen überhaupt einsetzen zu wollen. Es wird lange dauern, den Kunden z.B. in den USA klar zu machen, dass deutsche DC-Pumpen völlig anders sind, als diese billigen Chinakracher.... Ich denke, dass das bei LED-Lampen genau so ist. Am Preis lässt sich die Qualität bei LED nicht festmachen, die schlechtesten LED Lampen im Vergleichstest, sind auch noch die teuersten gewesen....


    Grüße ... Klaus

    Hi Markus ..
    wenn extrem viele Luftblasen raus gedrückt werden, kann das viele Ursachen haben, aber nichts mit dem Schäumer selbst, es sein denn, Du fährst ihn auf Volldampf, also volle 50 Watt.... Genau dafür gibt es ja die regelbare Speedy dass Du den Schäumer so einstellst, dass keine Luftblasen raus kommen.
    Es gibt viele Gründe, wenn extrem viele Mikroblasen aus dem Schäumer kommen. Die meisten Ursachen sind pysikalisch-chemische Ursachen und hat immer was mit der Oberflächenspannung zu tun. Frische Filterwatten, Korallenkleber, Antiphosphatmittel, Pellets, Aktivkohle, frisches Salzwasser und ganz besonders Korallenkleber, verändern schlagartig die Oberflächenspannung und dann passiert das eben.
    Am Abschäumer selbst liegt es nicht.... es sei denn, das Teil ist nagelneu und muss sich erst noch einlaufen. Das dauert in aller Regel aber nur ein paar Tage....

    Zitat

    obwohl ich schon Filterwatte um das Schlitzrohr meiner RD3 gemacht habe.


    Wie jetzt ? Mach mal bitte ein Bild davon. Welches Schlitzrohr hast Du im Einsatz ? Frische Filterwatte ? Der Ansaugbereich und die Düse ist ein elementar wichtiger Punkt und darf nicht verändert, verlängert oder sonstwie dran rumgefuddelt werden. Unsere Titanschlitzrohe sind dafür da, um Fremdkörper von der Abschäumerpumpe fernzuhalten, nicht um mit Filterwatten umwickelt zu werden. Vor Service höre ich auch eben, dass auch die Verrohrung geändert wurde. Tangit, bzw. PVC-Kleber ist in der Lage innerhalb von Sekunden die Oberflächenspannung bis zu einer Woche zusammenbrechen zu lassen. Wenn man kleben muss, sollte man die frisch verklebten Teile mal für eine Stunde ins Süßwasser legen, das zieht dann den Kohlenwasserstoff aus dem Kleber. Wenn die Klebestellen weiß geworden sind, kann man die Teile ohne Bedenken einbauen.

    Grüße ... Klaus

    Blaualgen, oder auch Goldalgen wachsen eigentlich immer in sehr nährstoffarmen Wasser ... Ich hatte auch mal diese Plage nach Neustart eines Beckens, nach 3-4 Wochen sind sie über Nacht verschwunden ....

    Geduld ist einer der Wege....


    Grüße ... Klaus

    Hi Daniel ,....

    es gibt tatsächlich Sonden, die Calzium und Magnesium messen können. In der Abwasserwirtschaft und in großen Dampfkesseln, wird damit sehr genau, der Calziumgehalt gemessen.... Ich habe mal gehört, dass Miele ein Kalkmessgerät an ihren Waschmaschinen serienmäßig anbringen wollte. Augenscheinlich gibt es ein Meßverfahren, was sehr preiswert und genau sein soll, ist aber wegen Patentstreitigkeiten wieder in der Versenkung verschwunden.

    Diese Sonde da unten, aus der Abwasserindustrie könnte das, was wir bräuchten, aber wohl nicht ohne Grund steht da : .. >Preis auf Anfrage< .. Da hast Du wohl Recht....

    Ideal wäre ein Kalkreaktor, der den Calziumgehalt im Reaktor und im Aquarium parallel mißt und automatisch angleicht. Das wäre der Idealzustand....Dazu müßte man noch eine passende Steuerung konstruieren, was aber nicht das Problem sein dürfte. Das Problem wird dann der Preis sein, was so eine HighEnd-Lösung kosten wird.

    Daher sehe ich viel eher die von Dir vorgeschlagene Lösung mit einem PH-CO2-gesteuertem Kalkreaktor zu arbeiten, der in einer *All-in-One Lösung* sich an Dreamboxen adaptieren lässt. Dazu werden wir aber keine Schlauch- sondern Membrandosierpumpen einsetzen. Die sind erheblich zuverlässiger. Das PH-Steuergerät wird nicht aus der Aquaristik kommen, sondern von +GF+ ... die hatte ich mehr als 10 Jahre im Einsatz ohne jegliche Probleme....


    Zitat

    dass die Ersatzteilbeschaffung bei solche so oder so recht teuren Anlagen auch ein wichtiger Punkt ist wo ich persönlich doch gerne auf RE zurückgreifen würde... wenn man sowas von RE hat weiß ich wenigstens dass alles in 10 Jahren immernoch läuft. :smiling_face:


    Vielen Dank für diese positive Einschätzung... Gerne erinnern wir uns diesbezüglich an Herbst letzten Jahres, als eine RD1-Pumpe zu uns zurück kam mit der Pumpennummer 0002 aus dem Jahre 1998 ... diese Pumpe lief ununterbrochen die ganzen Jahre und wurde, Schreck lass nach, auch nie geöffnet oder gereinigt.... sie kam dann zu uns, wegen Schleifgeräuschen.... Es wurden zwei neue Gleitlager eingebaut und dann ging das Teil wieder am nächsten Tag zurück zum Kunden und läuft wohl immer noch...

    Auf elektronische Komponenten und deren Bauteile haben wir leider keinen Einfluss wie lange sie leben. Aber schön ist es trotzdem, dass wir nach so vielen Jahren immer noch Ersatzteile liefern und Pumpen reparieren können. Heute nicht selbstverständlich in der Wegwerfgesellschaft.


    Zitat

    LEDs in ihren Spezifikationen betrieben sind im Moment, in Sachen Effizienz nicht zu schlagen, solche Lampen müssten nur gebaut werden und es müsste Kunden geben, die bereit sind den Mehrpreis zu zahlen.


    Hi Stefan,


    wir sind nicht gerade bekannt dafür, im Billigpreissegment tätig zu sein. Was die Teile hinterher kosten, ist erst mal nicht so relevant... außer es nimmt astronomische Summen an... Wenn mich LED´s überzeugen würden, dann könnte ich mir auch vorstellen da einzusteigen. Aber da gibt es mittlerweile zu viele Karpfen im Teich und außerdem habe ich eine wie auch immer begründete Abneigung gegen diese Lampen. Die meisten sind, sorry, eher gebastelt, als wirklich fachgerecht gebaut. Da gibt es nur sehr wenig Ausnahmen. Ich kenne mittlerweile zu viele Leute, die nur Probleme mit diesen Dingern haben. Bei HQI gab es nur zwei Betriebsmodi : An, oder nicht an ... Wenn die Plasma-Lampen 6000 Kelvin haben, reicht mir das völlig. Der Rest kommt mit blauen Röhren. In den USA gibt es derzeit einen starken *Trend Back to HQI * ... kann man in Reefcentral nachverfolgen....

    Plasma-Lampen heutiger Genration lassen sich dimmen und in der Lichtfarbe regeln... die Betriebsdauer ist endlich, bevor man sie tauschen muss. Mich reizt das Thema, weil ich eben ein Fan von Sonnenähnlicher Beleuchtung bin. Im LED-Lampensektor gibt es ja jede Woche einen neuen Hersteller, die meisten aus China, der neu auf den Markt kommt. Ich kann mir nicht vorstellen, das man da in 5 Jahren noch Ersatzteile bekommt...

    Grüße ... Klaus

    Hi Daniel ...

    ich weiß, dass es einen Anbieter gibt, der Calzium messen kann, aber die Sonde alleine kostet schon 2500.- Dollar. Was man wohl messen kann, ist Magnesium. Ein vollautomatischer Calziumreaktor, der immer den gleichen Calziumwert im Meerwasseraquarium halten kann, das wär genau das, was mir vorschwebt. Eine PH-Messung alleine im Reaktor, sagt ja noch nichts über den gelösten Kalk aus, sondern zeigt nur den PH-Wert, ab wann Kalk in Lösung geht.... Eine Universalsonde, die CO2 und PH Wert misst und dann umrechnet wäre ein erster Schritt. Ich werde mal bei Lange anfragen...

    Grüße ... Klaus

    Hi Daniel ...


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    zu den LED Lampen muss ich sagen, dass ich dabei schon vielen billigen Müll (oder auch teuren Müll) gesehen habe.

    Es gab ja mal einen Test von Herrn Wiese über die Effizienz von LED-Lampen und das war sicher eine Überraschung, das mit die teuersten LED Lampen so schlecht abgeschnitten haben. Na, egal .... ich werde mein L-Becken mit 4 x 400 Watt HQI + blauen T5 Röhren, oder wenn es passt, mit den Plasma-Lampen in Betrieb nehmen.

    Die Wärmeentwicklung ist natürlich immer noch ein Thema bei HQI oder Plasma, aber über die Jahrzehnte ist es ja auch gegangen und mit Radiallüftern sollte das im Sommer kein Problem sein. Ich habe mal einen Bericht gelesen, dass Hanfzüchter alle auf diese Plasma-Lampen umsteigen. Das Sonnenlicht ist immer noch das Maß der Dinge und Plasma-Lampen kommen dem sehr nahe....


    Zitat

    Was ich sehr inreressant fände wäre ein Kalkreaktor oder eine Dosierpumpe, welche die KH automatisch erfasst und so den ausgleich des Kalkhaushaltes quasi selbst übernimmt und man nur ab und zu kontrollieren muss, ob der Calcium und Magnesiumwert dazu stimmt und ob die KH Sonde noch richtig misst


    Meines Wissens nach, gibt es keine Elektroden, die KH messen können. Das geht bis dato nur in sog. Photometern.


    Grüße ... Klaus
    ....

    Hi Marcus ....

    Da ich noch nie ein Freund dieser LED-Lampen war und wahrscheinlich auch nicht werde, trauer ich immer noch meinen damaligen HQI-Lampen hinterher... ich hatte schon bei 70 cm Wasserstand 1000 Watt Daylight-Brenner installiert und mit blauen Röhren kombiniert. Das ist bis dato das einzige Licht, was beim schnorcheln in 1-2 Meter Tiefe in etwa an Sonnenlicht herankam.....
    Mittlerweile sind wir ja einige Jahre weiter und ganz ehrlich : .. wenn ich sehe, was da an Spielzeug-LED Lampen über die Becken gehangen werden, die dann anstatt der versprochenen 50.000 Stunden Lebensdauer, bereits nach einem Jahr die Flügel hängen lassen, wo man die Lüfter oder die Pad´s wechseln muss, die Rolladen von selbst hoch-und runterfahren, wenn die Lampen starten, ist das nicht die Technologie, die ich mir über meine Becken hängen werde. Die versprochene Stromersparnis bei LED ist eine Milchmädchenrechnung und dieser fahle Mischmasch, kombiniert mit so nem Zirkuskram wie Gewittersimulation, Wolken, usw. brauch ich nicht wirklich...
    Ich war schon immer ein Fan von extrem stark beleuchteten Aquarien, wenn man denn genau die Korallen halten will, die starkes Licht benötigen.
    Mittlerweile gibt es ja Plasma-Lampen und auf einer Licht-Messe habe ich mit jemanden gesprochen, der sehr weit ist mit diesen Lampen. Ich bekomme einige Muster zur Verfügung gestellt, die wir dann erproben. Die Teile sehen nur leider so richtig sch...e aus, so dass am Design noch dringend was geändert werden muss. Industriestandart eben...da geht es um Lebensdauer, nicht um Optik.... die Lampen lassen sich dimmen, in der Lichtfarbe verändern und sind sehr hell, wenn man es so einstellt. Mehr möchten wir dazu noch nicht sagen .... :grinning_face_with_smiling_eyes: Versuch macht klug...

    Grüße ... Klaus

    Moin, moin ...

    der Preis wird um die +/- 200.- Euro liegen, also der Sensor und die Steuerungselektronik, incl. Elektronik-Kasten.

    Magnete gehen nicht mit diesen Sensoren, das Magnetfeld stört den Schalter.


    Zitat

    Da jetzt eine passende Platte mit Schlitz für die eigene Box ist da auch nix neues


    Aber nicht von außen angebracht...... bei allen Sensoren, die von innen angebracht werden gibt es mehr oder weniger Probleme.... bewegliche Teile können hängen oder wegen Salz-und Kalkverkrustungen blockieren.... Elektroden und deren Fühler sind oft nicht meerwasserfest oder funktionieren nach einer Zeit nicht mehr, wegen Verschmutzungen an den Fühlerspitzen. Am Besten ist es, wenn der Fühler/Schalter mit dem Salzwasser erst gar nicht in Berührung kommt. Es gibt in der Industrie optische Sensoren mit unterschiedlichen Wirkweisen. Diese Niveuschalter eines deutschen Herstellers haben uns überzeugt. Wir bauen die Peripherie drumherum, damit diese Sensoren optimal für alle Dremboxen ( und auch Glasfilter) arbeiten können. Um große Lasten schalten zu können, ist ein Relais notwendig. Somit könnte man sogar eine Umkehrosmoseanlage damit direkt schalten. Im Kasten ist auch ein Netzteil, welche die Spannung auf 24 Volt DC umwandelt....
    Das alles nutzt nichts, wenn man nicht die passenden Adapter im Portifolio hat... Wir passen auf alle Bubble King Abschäumer entsprechende Adapter an, die dem Durchmesser des Topfes entsprechen. De Abschäumer schaltet dann ab, wenn der Topf voll ist. Oder er schaltet ein Ventil, damit der Topf sich automatisch entleert.....

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    wo nehmt Ihr bloss solche Ideen her

    Hi Wilfried ..


    ich habe noch eine Menge toller Ideen im Kopf. Kalkreaktor, Zeolith-Reaktor, Rohrbogen-Propellerpumpen für Closed Loop, laminare Strömugnsanlage, Plasma-Lampen, automasischer Kalkwasserreaktor usw... außerdem bin ich seit 25 Jahren selbst Meerwasseraquarianer.

    Leider haben wir zu wenig Menpower in der Firma, so dass ich akltiv mit arbeiten muss in der Werkstatt. So bleibt für Neuentwicklungen und Prototypen zu wenig Zeit. Im August fangen zwei neue Mitarbeiter bei RE an, möglicherweise habe ich dann etwas mehr Zeit...


    Grüße ... Klaus