Beiträge von klaus Jansen

    Hi Thomas ...

    Zitat

    Wenn ihr schon so viel Kohle für Meßtechnik raushaut, dann wäre villt ein Dezibelmeßgerät drin?


    Haben wir schon... sogar ein sehr gutes aus der Industrie ....


    Zitat

    Dann hätte man Anhaltspunkte wie die Pumpen abgehen, wenn sie den "Fluß" aufbaun...

    Bei den RD3-Speedys wirst Du nix hören, weil die sehr spezielle Lagerung aus Titanteilen, ( der Spalttopf und hintere Lagerscheiben sind laserverschweißt, die Lager eingeschrumpft) explizit dafür ausgelegt worden sind, dass sie auch vollgasfest sind. Es treten keinerlei Interferrenzschwingungen oder Vibrationen auf, egal in welcher Drehzahl. Gerade die 230 Watt Speedy wurde ja als Closed Loop Pumpe konstruiert und da haben wir die Konstruktion im Vorfeld schon so ausgelegt, das ein Intervall-oder Pulsbetrieb, faktisch unhörbar ist. Im übrigen auch der Grund, warum wir die Pumpenköpfe aus massiven PVC-Vollblöcken rausfräsen und kein Spritzgussteil verwenden, wie alle unserer Mitbewerber. Die Werkzeuge für den Pumpenkopf aus Spritzguss, wurde in letzter Minute gestoppt und wir leisten uns den Luxus, die Pumpenköpfe selbst herzustellen. Mit Hinterschnitten und in 3-D...
    Bei den Versuchen mit einem gedruckten Pumpenkopf waren mir die Fließgeräusche zu hoch bei Vollgas, oder unter Druck.... Wenn man sich den Luxus gönnt, dass der Antrieb extrem geräuscharm ist, will man auch keine Fließgeräusche im Pumpenkopf hören....



    Und nachdem wir die ersten selbst gefrästen Pumpenköpfe getestet haben und die fast 4000 L/h mehr brachten, als die gedruckten Teile, war die Entscheidung gefallen... meines Wissens, gibt es keinen Hersteller der DC Pumpen mit massiven Pumpenköpfen ausstattet.



    ... Heute mal ein interessanter Hinweis einer wissenschaftlichen Untersuchung. Betrifft zwar ein Rohr, aber übertragen auf ein Aquarium, könnte das meine Vermutung bestätigen, dass, wenn einmal eine gleichmäßige, laminarere Strömung erreicht wurde, die Pumpen in der Drehzahl/Leistung, deutlich runter gefahren werden können, wenn die Wassermasse einmal in Bewegung ist......


    Hier der ganze Link ... http://www.faz.net/aktuell/wissen…mt-1970333.html


    Hier mal ein das Zitat :...


    Zitat

    Nach einer gewissen Zeit begann sich die Strömung im Rohr zu beruhigen, und das Wasser floss wieder ruhig und gleichmäßig, was sich am Fließverhalten der aufleuchtenden Teilchen feststellen ließ. Wie Hof und seine Kollegen in der Zeitschrift „Science“ (Bd. 327, S. 1491) berichten, haben sie dank ihres Verfahrens nur ein Fünftel der Energie aufgewendet, die sie normalerweise dafür benötigt hätten, das Wasser mit den Wirbeln durch das Rohr zu transportieren.

    Hi Thomas ....

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    Kann mich dem nur anschließen. Da muss auch ein Besatz gezeigt werden. :smiling_face_with_sunglasses:


    Das Teil stand jetzt 10 Jahre bei uns in der Ausstellung. Jetzt soll das Teil in meiner Privatwohnung im Untergeschoss, in einem 60 qm Wellnessbereich+Herrenzimmer, solitär an einer hohen Wand stehen. Da ich aber mit meiner Holden, uneins über die Gesamtgestaltung des Raumes bin, (Weiber !!) verzögert sich das Projekt ein wenig....


    Das L-Becken ist bei mir geplant als Weichkorallenbecken, Tridacnas und vornehmlich für einen Schwarm Anthias, meine ganz persönlichen Favoriten... beleuchtet wird das Becken mit 4 x 400 Watt HQI und zusätzlich 8 blauen Röhren.... werde, wenn es soweit ist, einen eigenen Thread dazu starten.


    Wenn jemand einen guten Tip für mich hat, Frauen ohne großartige Kompensationsgeschenke, für meine Ideen zu überzeugen, ...her damit ....


    Grüße ... Klaus

    Wer weiße Dreamboxen im Einsatz hat oder überlegt, sich eine zuzulegen, der sollte unbedingt auf Phosphatabsober die auf Eisenhydroxydbasis aufgebaut sind, verzichten. Das Eisen fällt überall aus, nur sieht man das natürlich sofort auf den weißen Oberflächen. Besonders gut sieht man das auch auf den Magneten der RD1 und RD3 Pumpen. Wir haben zig Diskussionen mit Kunden geführt, die sogar Eisenspäne und Flugrost an den Magneten kleben hatten und wir erklären mussten, dass dieser Flugrost nicht von der Pumpe stammt, denn Titan kann nicht rosten.

    Alternativ empfehlen wir Phosphat-Absorber auf Aluminium Basis, z.B. von Reef-Analytics, Fauna Marin oder Triton, die zwar etwas teurer sind, aber keinerlei Spuren hinterlassen......

    Grüße ... Klaus

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    Warum legt man die Strömungskästen nicht auf den Boden ? Man könnte ja die Bohrungen / Rörchen / Schlitze im ......45 Grad Winkel in Flussrichtung anordnen.


    Hi Gerald ...


    keine so schlechte Idee... aber mit Sand wird das dann nix... oder man macht diese Kästen nur 30 cm breit und platziert sie links und rechts an die Seiten. Mitte bliebe frei....


    Zitat

    Hallo Klaus,
    super Projekt. Aber die Lochplatten an sich werden entnehmbar sein oder? Wenn ich an Kalkrotalgenwuchs denke und 9000 kleine Löcher... Da müssen die Platten ja spätestens alle zwei Wochen entkalkt werden. Und bei meiner Schneckendichte im Becken wären von den 9000 Löchern ständig welche dicht und dann wird s lustig. Vom Pflegeaufwand her sind solche Lochboxen sicher nicht zu verachten


    Hi Stefan ...


    Danke... aber ich kann mir nicht vorstellen dass das mehr Arbeit macht, als ständig diese Propellerpumpen zu warten.... jedenfalls kann da aber nichts kaputt gehen, wenn eine kleine Schnecke im Loch oder Schlitz mal fest hängen sollte ... Bei den Gyres zerreisst es sofort die Lamellen, wenn nur eine kleine Schnecke da rein kommt.... Wie ich oben schon geschrieben habe, werden die Deckplatten auf jeden Fall entnehmbar sein. Schiebeschlitten wäre super, aber der wird wohl nicht druckdicht sein....
    Außerdem, selbst wenn da eine Schnecke rein käme, wären immer noch 8999 Löcher offen .. und beim nächsten Richtungswechsel, bläst es die möglicherweise auch wieder raus aus dem Loch.... Wir verbauen ja schon lange diese Schlitzrohe für Closed Loop.Systeme und ich habe bis dato noch nie erlebt, dass diese sich komplett zugesetzt haben und die Pumpe zu kavitieren anfing. Die Freiflächen bei den Loch-Deckeln sind ja viel größer, als bei nur einem Schlitzrohr als Pumpenansaugschutz .

    Also, den Gebrauch der oben gezeigten Bürste, sollte auf jeden Fall in Erwägung gezogen werden.... :grinning_squinting_face:

    Grüße ... Klaus

    Hi Steffen ....

    Du liebe Zeit....was ist denn damit passiert ? AntiPhosphat-Absorber auf Eisenoxydbasis verwendet ? .... Keine Ahnung wie man das wieder am besten da runter bekommt. Wenn Oberflächen verkalkt oder generell verschmutzt sind, dann verwenden wir Chlortabletten oder Chlor in flüssiger Form, kombiniert mit Ameisen/Phosphorsäure. Das war im übrigen einer der Gründe, warum wir damals auch die Eco-Boxen ins Leben gerufen haben, die sind nicht weiß, sondern mittelgrau.... Wer vorhat, Antiphosphat-Mittel auf Eisenoxydbasis zu benutzen, der sollte eine graue Box benutzen....

    Versuch es mal damit und danach mit einem kleinen Kärcher im Garten, ohne Heißwasser....

    Grüße ... Klaus

    Hi Niederbayer ....


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    Das ist m.E. in sehr vielen Fällen DER Grund für recht laute Streams. An der Stelle sieht man aber auch was da eigentlich vibrationsmäßig abgeht. Aus diesem und anderen Erfahrungen bin ich dazu übergegangen - wenn irgendwie möglich - keinerlei Technik ins Becken zu hängen.


    Ein anliegendes Kabel kann nicht der Grund für laute Pumpen sein, höchstens der Überträger der Vibrationen. Man muss bereits am Kern versuchen, Pumpen leise zu bekommen und nicht hinterher, wenn die Pumpe bereits laut ist. Diese Vibrationen sind nicht nur für den Mensch untragbar...Da bin ich nah bei Dir...


    Hi Nils...

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    Aber um die 12.000 Liter von der Stream zu ersetzen muß das schon ein ganz schöner Klopper von Pumpe sein.

    Man kann eine Förderpumpe nicht direkt mit einer Stream vergleichen.... Eine Förderpumpe mit 12.000 Liter macht eine viel stärkere Strömung als eine Stream. Außerdem, ... war da nicht mal was mit den Stream-Leistungsangaben ?


    Grüße ... Klaus

    Hallo Norbert ...

    naja... Raumteilerbecken ist noch mal eine größere Herausforderung, was die Strömung anbelangt... ich würde da so arbeiten, wie wir das mal hier besprochen haben. Ein Kompromiss ist es aber allemal... Scheiben direkt anzuströmen zieht immer Nachteile mit sich und die Strömung verpufft meistens sinnlos an den Scheiben..... ich glaube hier wird man um Strömungspumpen nicht umhin kommen....


    Hi Thomas ...

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    und Klaus ..eine Bitte...wenn Du dann an das Testen gehst...bitte mach nicht so einen Versuch bzw einen Vorführung,wo du in einem Becken,ohne Deko,Schaumstoffbällchen durch die Gegend bläst...bitte mit Deko,den nur so ,ist das Ganze ja Aussagekräftig :winking_face:

    Yep ... ich weiß schon, wen Du damit meinst. :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: Dieses Beckenmaß von 200x80x60 cm habe ich extra gewählt, weil das ein Standartmaß darstellt und kein Exot, nur um ein werbewirksames Video ins Netz zu stellen, ohne jegliche Aussagekraft für den Kunden. Daher auch meine Ankündigung, das Experimentalaquarium inclusive Dekomaterial in Betrieb zu nehmen. Ein mittiger, sehr luftiger, stelzenartiger Aufbau & verteilt ein paar Säulen kommen da rein. Kaimauer oder Steinwüste ist nicht geplant... die Seiten und die Rückwand bleiben frei von Deko...


    Ich möchte einen realistischen Test durchführen und wenn das System funktioniert, in eine kleine Serie überführen. Dieses System wird aber nur funktionieren mit einer Hauptscheibe, ergo nur die Frontscheibe sichtbar, oder als Raumteiler mit Front-und Rückscheibe sichtbar... die Seiten müssen geschlossen sein....


    Hi Daniel ...

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    und alles schon aufgebaut :winking_face: ?

    Ne, noch nicht .... so schnell schießen die Preussen nicht. Am Wochenende wird erst mal das Untergestell aufgebaut...


    Hi Torsten ...

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    Eine Frage stellt sich mir übrigens auch noch. Wie wird ein biologischer Bewuchs der Lochplatten verhindert? Wie gesagt, spannende Sache und Fragen über Fragen.


    Ganz pragmatisch und einfach ... damit ..... :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Grüße ... Klaus

    hi Thomas ....

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    PS: Es handelt sich zwar um ein offenes System, weil sich im Becken kein Leitungsdruck in dem Sinn aufbaun kann, aber um einen geschloßenen Kreislauf


    Ein aufstauen des Wasser, kann nicht sein, so wie der Stefan Cermak es beschrieben hat, denn dann müsste ich das Wasser aus einer anderen Stelle holen, zum Beispiel direkt aus einem Filter oder extra Kasten, der neben einem Becken steht, ich ergo die Wassersäule unterbrochen, bzw. getrennt habe. Ein einseitiger Überlauf wäre genau so eine Trennung. Mit *offenem* System ist genau selbst das Aquarium in sich gemeint, weil es ja oben nicht hermetisch dicht ist, wie z.B. ein Rohr. Geschlossen selbst ist nur der Wasserkreislauf. Ergo ein Closed-Loop System, was hier Anwendung findet. Es kann immer nur so viel Wasser nachströmen, wie angesaugt wird. Ein aufstauen ist bei der Konstruktion unmöglich, selbst dann wenn der Ansaugbereich hoffnungslos zu eng oder verstopft wäre. Dann gäbe s andere Probleme, wie z.B. Kavitation, aber kein Aufstauen....


    Hi Bernhard...


    Zitat

    Natürlich geben näherungsweise Berechnungen nicht die Wirklichkeit genau wider, und das sollen sie auch gar nicht. Vor allem sollen sie kein Experiment ersetzen, sondern durch ein klareres Verständnis von dem was abgeht helfen die Anzahl der experimentellen Versuche zu minimieren und damit schneller an das Ziel zu kommen....


    Genau so sehe ich das auch. Die vielen Kommentare hinsichtlich der Beschaffenheit der Kästen un die Anordnung der Löcher, Schlitze, Ansaugöffnungen ect. haben mir sehr geholfen. Danke an alle ...


    Zitat

    wenn man 4mm Bohrungen im Abstand von 8mm setzt sind das über die 80x60cm fast 9000 Bohrungen, die insgesamt fast 30l/s durchlassen).


    Ooops.... gut dass wir das nicht von Hand machen müssen... :grinning_squinting_face:


    Zitat

    In diesem Sinne bin ich auf das Experiment schon gespannt wie nochmal was :smiling_face_with_sunglasses:


    Nicht nur Du ... das Thema Strömung interessiert mich schon sehr lange und es ist auch Zeit, mal was grundlegend anderes zu probieren .... außer in der LED-Technolgie, hat sich ja nicht grundlegend viel getan in den letzten 5 Jahren in der Meerwasseraquaristik....Analythik hat sich verbessert, regelbare Förderpumpen sind jetzt da... und gefühlte 50 neue Hersteller von Propellerpumpen. Und natürlich die xte. Kopie, von der Kopie, von der Kopie, von BK-Abschäumern.

    Hi Torsten....

    Zitat

    1. "Technikloses Aquarium" Darunter stelle ich mir tatsächlich ein Aquarium ohne jegliche Technik vor, also auch keine versteckte oder nicht sichtbare Technik. Diese Umschreibung ist für mich eine glatte Fehlumschreibung dieses Projektes.


    Ich denke jeder weiss, was damit gemeint nicht. Natürlich kann kein Meerwasseraquarium auf Technik verzichten.... mir geht es vor allem darum, die ..*sichtbare* .. Technik aus dem Aquarium zu entfernen, bzw. so zu ersetzen, dass sie dem Auge des Betrachters nicht als störendes Element auffällt. Es gibt so viele Traumbecken, wo alles perfekt ist und dann hängt da sichtbares Technikgerödel im oder am Becken, was den positiven Gesamteindruck eines gut laufenden Aquariums sofort runterzieht. Mein zweiter Blick geht seit Jahren sofort immer auf genau diese störenden Elemente mit der Frage, ob das auch nicht anders ginge.... Gut, da setzt jeder sicher andere Prioritäten, aber nach meiner Meinung hat ein Aquarium auch viel mit Ästhetik zu tun und da stören mich einfach runterhängende Kabel, sichbare Ablaufkammern, zig Rohre, Heizer, HangOn-Abschäumer, Strömungspumpen oder Rohre, die über die Beckenkante gehen. Auf Technik kann man nicht verzichten, aber ich kann sie weitesgehenst aus meinem Blickwinkel auslagern. Darum geht es...


    Hi Niederbayer ....

    Zitat

    Mir persönlich wären als erster Ansatz verschieden hohe Schlitze in verschiedenen Tiefen (unten schmäler, oben breiter) über de gesamte Breite sympatischer als die vielen kleinen Bohrungen. Aber mach mal ...


    Schlitze anstatt Löcher, sind auf jeden Fall eine Option, die ich ausprobieren werde. Die lassen sich auch viel schneller fertigen, als Bohrungen ....


    Hi Stefan ....


    Zitat

    wenn ich dich richtig verstanden habe, dann habe ich nach diesem Prinzip meine Seitenteile für meine LED gemacht, damit die Wasserkühlung geführt wird,


    Richtig.... man könnte ein Labyrinth designen, wo man zwei Boxen in eine integriert. Einmal für Ansaug, einmal für die Druckseite, Löcher oder Schlitze... Mit genau so Bahnen wie in Deinem Plexiglasstreifen.... Das Gegenstück, also der Deckel, wird dann einfach im CNC-Programm gespiegelt und schon hat man alle Konturen negativ kopiert. Das geht relativ einfach zu programmieren.
    Man könnte auch alternativ in der Box, die Ansaugkomponente mit Schlitzen versehen, anstatt mit Löchern und in der Ausblaskammer, Löcher bohren, ergo ein Hybrid.... die Schlitze haben mit Sicherheit weniger Ansaugwiderstand wie Löcher. Versuchen werde ich es aber zuerst mal nur mit Löchern. Wir können ja sehen, ob die Feindruckmessgeräte einen großen Unterdruck anzeigen, beim Saugeffekt in der gegenüberliegenden Box, denn die Messgeräte zeigen auch Minus-Werte, ergo Unterdruc,k an....

    Heute hat die Firma Aquarienbau IHM-Müller/Schloß Holte, das Aquarium angeliefert.... zum Glück haben wir ein 3-Tonnen Stapler in der Firma.... 19 mm Glas wiegt doch einiges .... ( auch ohne Streben )


    Mehr dazu später....

    Grüße .. Klaus

    Hi Bernhard ....

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    Alternativexperimentvorschlag für Euren offenen Pumpenmeßstand ....

    Der aktuelle Pumpenteststand wird in Kürze verschrottet. Der Neue ist schon gezeichnet und wird in 2-3 Wochen gebaut. Dann können wir größere, stärkere Pumpen messen, drei Pumpen gleichzeitig und wir an einem Platz eine moderne Differenzdruckmessung von KSB vorgesehen. Dann können wir erstmalig auch Pumpen genau bei 0.0 m/ws messen, bzw. die Leistungen ermitteln. Für Rohrpumpen, ist das zwingend notwendig...

    Hi Stefan C.

    schön mal wieder was von Dir zu lesen ... :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Zitat

    Hauptaugenmerk wird ausserdem bisher nur auf die Lochbox der Druckseite gelegt. Um auf der einen Seite einen Überdruck aufzubauen, bedarf es auf der gegenüberliegenden Seite logischerweise gleichzeitig einer Sogwirkung. Und genau hier sollte zuerst der Denkansatz beginnen.


    Da hast Du vollkommen Recht....

    Zitat

    Es wird immer nur die Menge an Wasser druckseitig zur Verfügung stehen, welche auf der Saugseite durch die Öffnungen der Lochbox nachströmt rspkt. gesaugt werden kann.


    ... das ist einleuchtend...aber warum sollte das nicht funktionieren ? Ich weiß, dass der Ansaugbereich der 230 Watt Speedy 63 mm und die Druckleitung nur 50 mm hat, aber denkst Du dass es hier zu Kavitationen kommt ? Ich glaube eher nicht, denn die Anzahl der Löcher saugseitig ist genau so groß wie Druckseitig. Die Pump erzeugt ja auch einen gewissen Unterdruck und Auslass-seitig einen Überdruck. Im Grunde haben wir es hier mit hydraulischen Faktoren zu tun, die man rausfinden muss.


    Zitat

    Die Summe des Querschnitts der Öffnungen beider identischer Boxen wird den gewollten Effekt der laminaren Strömung verpuffen lassen, es sei denn, man arbeitet saugseitig jeweils eine Art Bypass ein, um der Pumpe auf der Druckseite die benötigte 'Mehr'menge an Wasser zur Verfügung stellen zu können, um den benötigten Druck zur Wasserbewegung erzeugen zu können.


    Danke für den Tip... zum Glück sind noch zwei Reservebohrungen in der Bodenscheibe, die eigentlich für eine Ringströmng vorgesehen waren. Wenn das also tatsächlich saugseitig zu viel Wiederstand anliegt, kann man ja ansaugseitig über einen regelbaren Bypass und internen Schlitzrohren, Wasser der Pumpe zuführen. Weiter gesponnen, kann man sogar diese Rohre mit Kunststoff-Magnetventilen steuern, bzw. öffnen oder schließen. Wenn tatsächlich der Unterdruck der 230 Watt Speedy zu stark wäre, erkennt man das sofort an den Kavitations-Gasbläschen, die ins Becken geblasen würden...

    Zitat

    Ich habe meine Versuche vor 7 Jahren dahingehend aufgegeben, da am Ende alle praktischen Versuche am zur Verfügung stehenden saugseitigen Volumen scheiterten und immer zum Anstau des Wassers zwischen den Boxen führte.


    Uuiii ... Du hast es praktisch versucht umzusetzen ? Hast Du Bilder von den Kästen oder der Verrohrung ? Welche Pumpen hast Du benutzt ?

    Zitat

    DIE laminare Strömung lässt sich in einem 'Aquarium' nur bewerkstelligen, wenn das Wasser in einem allseits geschlossenen Kasten bewegt wird; d.h. es keine Möglichkeit hat, sich zwischen den Boxen aufzustauen.


    Stimmt ! Alle Systeme, die ich bis dato im Web finden konnte, waren mehr oder weniger geschlossene Systeme, oft in reinen Rohren oder Plexiglas-Säulen verbaut... ein offenes System habe ich bis dato noch nicht gesehen. Aber genau das spornt mich an, das irgendwie trotzdem hinzukriegen, auch wenn es nachher tatsächlich kein 100 %tiges laminares System darstellt, sondern eine Alternative zu den kleinen Strömungspumpen-Chaos. Strömung sollte mit den Lochboxen demnach möglich sein, die Frage ist nur, welche Art von Strömung .....


    Dass das nicht einfach wird, weiß ich schon lange, seit ich vor 8 Jahren mal hier im Forum darüber geschrieben habe....


    Hi Venusta ...

    Zitat

    Vorstellbar wäre auch für ein wechsel seitiges System, jeweils rechts und links 2 Lochboxen zu verwenden.Vordere Lochboxe jeweils mit größeren Bohrungen zum ansaugen, und die hinteren, die durch Röhrchen durch die vorderen, ihr Druckwasser in Becken drücken. :smiling_face_with_sunglasses:


    Wäre auch eine Alternative,... oder innerhalb der Boxen das System so fertigen, dass zwei Boxen in einer stecken... Danke für den Tip, werde ich mit einfließen lassen. Mittlerweile vermute ich, dass die Konstruktion und das Design der Boxen das alles entscheidende Kriterium ist....


    Hi Stefan CH

    Zitat

    So ähnlich hätte ich mir das auch vorgestellt, aber horizontal unterteilt. Oben Überlauf mit entsprechenden Rohren um das Wasser anzusaugen, und darunter die Druckbox, durch diese müssten halt die Rohre vom überlauf durchgeführt werden.


    Auch eine Möglichkeit, aber die Kästen sollten schon über die gesamte Breite und Tiefe der Seitenscheiben ragen. Überläufe machen sicher Geräusche, das soll unbedingt vermieden werden....


    Hi jdeixi ... (hast auch´n Namen ?) :smiling_face:

    Zitat

    Warum sollte das nicht mit einem PVC Block funktionieren? Ein bischen geschick und du hast auf jeder Seite größere Löcher zum ansaugen und kleinere für ausblasen. Die Wege können optimal platziert werden. Denk das wird keine 5 cm breit werden. Muss das mal zeichen damit mans versteht was ich da meine. :grinning_squinting_face:


    Die 5 cm würden mich nicht stören... sicher könnte ich das aus einem Vollblock rausfräsen. Ist etwas Arbeit mit CAD/CAM, das zu programmieren, aber das würde gehen am CNC Bearbeitungszentrum ...
    Habe grad mal im Simona-Katalog geblättert, also da bekommt man Platten aus PVC bis max 100 mm Dicke. Muss aber nicht sein. Man kann ja zwei Hälften fräsen, eine Hälfte spiegelverkehrt fürs ausblasen und eine für´s ansaugen mit größeren Eintrittsöffnungen und umgedrehten Ansenkungen...man trennt einfach innerhalb der Kästen beide Systeme, also das ausblasen und ansaugen und ist somit frei in der Wahl der Größe der Ansaugöffnungen. Die beiden Hälften werden dann mit einer Nut und Feder versehen und mit Titanschrauben, zu einer Einheit verschraubt...


    Danke für diese Idee .... :smiling_face:

    Diese Konstruktion würde nämlich auch gleich die Frage lösen, ob es einen gravierenden Rückfluss durch die Verrohrungen der deaktivierten Pumpe geben könnte ?


    Hi Niederbayer....

    Zitat

    Ich halte das nach wie vor ( @Klaus: Wir haben das bereits besprochen) für einen schlichten Übersetzungsirrtum aus dem englischen.


    Ja, ich weiß... *laminar Flow* sollte besser heißen, *gleichmäßige Strömung*, aber jetzt ist das Wort nun mal so eingebürgert ... :grinning_squinting_face:

    Zitat

    Diese Ausdüsungen der hier vorgestellten gebohrten Seitenwände recht sicher auch.


    Wir werden unterschiedliche Lösungen ausprobieren, zur Not auch die Röhrchenvariante. Hier in der Nähe, Köln-Ossendorf, ist ja der Klingelpütz. ( Kölscher Ausdruck für Knast) . Da lass ich dann die Röhrkens einkleben, wenn das die ultimative Lösung sein sollte....

    Zitat

    dass hier recht wahrscheinlich ein sog. Stoßverlust entstehen wird, d.h. die Strömung wird sofort turbulent und mit nichten laminar sein.


    Das vermute ich auch... die Frage ist nur, wie viel turbulent und reicht der Druck aus, dass trotzdem die gesamte Wassermenge von A nach B gedrückt wird ? Wie lange dauert es, bis eine Art Gleichmäßigkeit erreicht wird ? Die wird sich ja zwangsläufig einstellen, wenn permanent aus der gleichen Richtung Wasser nachströmt und von der anderen Seite angesaugt wird.

    Zitat


    Aus einer Düse einfach ins Freiwasser des Beckens gepustet (Sprunghafte Durchmesservergrößerung!) passiert ..... irgendwas ... Die ganze Konstruktion dürfte strömungstechnisch in einem besetzten Becken eher durch die Chaostheorie zu erfassen sein als durch Navier-Stokes et al. :winking_face:


    Genau ... es passiert irgendwas .. :grinning_face_with_smiling_eyes: was genau, kann man vermuten, aber getestet hat es noch keiner. Außer Stefan Cermak, aber er hat das System nicht weiter entwickelt...

    Ein Rückschlag würde mich persönlich auch nicht sofort zum aufgeben verleiten, eher im Gegenteil. In den letzten Jahren meines Schaffens war das Verhältnis immer so ca. 5 zu 1 ... 5 Fehlschläge, ein Volltreffer. Nur so kommt man zum Ziel... oder man scheitert grandios ? Na und ? Niederlagen muss am ertragen können, die gehören automatisch dazu, wenn man was Neues entwickelt...

    Hi Daniel ...

    Zitat

    Ich denke mal Versuch macht klug. Einfach mal zwei einfache und schnell zusammengeschweißte Boxen ins Becken packen und mit wenigen Löchern und einem Farbstoff oder fluoreszierenden Plasteteilchen probieren was passiert.


    Ganz genau so sehe ich das auch. In diesem Thread kann ich schon sehr gute Vorschläge von Leuten mir zu eigen machen, die etwas von der Materie verstehen.... wenn´s funktioniert, geb ich einen aus in der Kölner Altstadt...

    Zitat

    Wenn man den Deckel (bzw. eine Seite) austauschbar gestaltet, könnte man ja mit verschiedenen Durchmessern usw. experimentieren.


    Die Kästen werden auf jeden Fall austauschbar gebaut, bzw. die Frontplatten werden so gestaltet, dass man sie abschrauben kann...alles andere wäre nicht praktikabel...

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    Richtungsumkehr?? Muss das wirklich sein. Was verspricht man sich davon. Eine Änderung der Intensität ja, aber der Richtung. Wenn man das Wasser konsequent nur in eine Richtung strömen lässt, wird der Aufbau der Anlage doch erheblich einfacher.


    Ja, muss unbedingt sein, sonst wachsen die Korallen ja alle schief in eine Richtung... in nur einer Richtung abströmen wäre viel einfacher, aber es sollte schon ein umkehrbares System werden....


    Grüße ... Klaus

    Heute mal ein sehr schönes Beckenvideo von Joseph aus Taiwan, mit ca. 715 Liter Volumen ... https://www.youtube.com/watch?v=ZsWaCcf5yuo

    Quelle : .http://www.zeovit.com/forums/showthr…3089#post313089

    Eingesetzte Technik :

    > Abschäumer : Bubble King Double-Cone 250 mit RD3
    > Rückförderpumpe : RD1 10.000 L/h

    Grüße ... Klaus

    Hi Bernhard ..

    Zitat

    Ein Experiment wäre natürlich noch extrem hilfreich : habt ihr für Eure Speedies schon einmal im "Kurzschluss" die erreichbare Strömungsgeschwindigkeit bestimmt ? D.h. Pumpenausgang über eine kleine Ringleitung direkt mit dem Pumpeneingang verbinden und dann den sich bei einer bestimmten Pumpenleistung einstellenden Durchfluss messen. Dann wüsste man schon einmal relativ genau wieviel Durchfluss maximal möglich ist.


    Nein, unsere Pumpen-Prüfstände sind sog. offene Systeme. Wir saugen aus einem Behälter an und drücken direkt wieder rein, ergo eine Art Closed Loop System. Den Prüfstand den Du meinst, verwenden alle Hersteller von Heizungsumwälzungspumpen. Das sind sog. Rohrbögenprüfstände. Gibt es sogar eine DIN-Norm für, wie die beschaffen sein müssen. Die fördern quasi in einem geschlossenem Kreislaufsystem. Ich denke mal, dass an so einem Prüfstand weitaus höhere Werte zu erwarten sind, als an einem klassischem, offenem System, mit beaufschlagtem Gegendruck durch die Wassersäule....


    Den Durchfluss messen wir mit kapazitiven Durchflussmengenmessern der Fa. Krohne/Messtechnik. Wir haben uns aktuell so ein Giga-Modell zugelegt, um größere Pumpen zu testen... die Teile sind sehr genau und messen widerstandsfrei ....



    Grüße .. .Klaus

    Hi Torsten ...

    Zitat

    Die Abrißkante am Ende der Bohrung wird den Wasserstrahl zerreißen. Hier sollte eine kleine Phase angearbeitet werden.


    also, ich würde eher innen den R-Form Ansenker bis zum Radius tief eintauchen lassen und außen, eine kleine 45 Grad Senkung anarbeiten. Ich hoffe, das reicht ? Das mit der Abrisskante ist ein sehr wertvoller Tip. Danke....


    Hi Thomas....

    Zitat

    Beim Starten hast aber trotzdem eine Prallwirkung, wegen der Trägheit des Mediums. Wasser ist leider kein fester Stoff, der sich hinten genauso schnell bewegt, wie du vorne anziehst. So bekommst am Ausgang eine Flutwelle, am Eingang eine Ebbewelle.
    Bei 2m Beckenlänge und genug Schub vermutlich sogar mit freiem Auge sichtbar.Optimiert sich aber laufend bis zum Max, weshalb ein schnelles hin- und herschalten unökonomisch wird.
    Je länger es in eine Richtung läuft, umso besser wirds, umso besser es wird, umso mehr Wiederstand hast wiederrum beim Umschalten, weil das Medium nachläuft. :grinning_face_with_smiling_eyes: Im Extremfall bekommst eine Surferwelle, die sich überschlägt :grinning_face_with_smiling_eyes:


    Ich würde die Pumpen auch nicht schlagartig starten lassen, eher mit einer langen Rampe. Es wird eine Zeit XY dauern, bis das Wasser großflächig in eine Richtung läuft. Ständiges umschalten ist eher nicht geplant, wäre aber möglich. Allerdings sind diese Schaukelbewegungen nichts für mich...


    Eine sich umschlagende Surfwelle, also das hatten wir noch nicht. Was genau passiert beim umschalten kann man vermuten, aber noch nicht wissen. Es kommt ergo darauf an, wie lange man die Rampen einstellt, beim hoch und runterfahren, bzw. beim Richtungswechsel...

    Zitat

    Bin mir aber nichtmehr sicher ob Bohrungslänge = 2xBohrungsdurchmesser bei Wasser stimmt, oder ob ich da noch die Luft im Hinterkopf hab. (aber nur im Hinterkopf :grinning_squinting_face: ) Durchmesser 5 = Länge 10mm. Würds aber mal als Anhaltspunkt nehmen. Ob die Faustregeln für alle Durchmessergrößen perfekt stimmen, ist ohnehin fraglich.


    So in der Art hatte ich das auch vor. 2,0 oder 2,5 fache Länge der Bohrungen im Verhältnis zum Durchmesser..... dementsprechend richtet sich auch die Dicke der Strömungsplatte. Nennen wir sie mal so.

    Zitat

    Genaue Werte/Formeln bekommst zb aus Turbinenanströmungsberechnungen.

    Super Tip. Danke .... :smiling_face:

    Zitat

    Außerdem ists für die Korallen sicher angenehmer, wenn sich die Strömung langsam aufbaut, und sie keinen "Schlag" bekommen.


    Das sehe ich genau so..... viel Korallen gehen erst mal zu, wenn sie so eine Watschn bekommen. Es gibt aber welche, denen machts das nix....

    Zitat

    Ich würds mal mit 10cm aufwärts versuchen. Die untersten Bohrungen ein wenig nach oben zu richten, ist vermutlich ein zu großer Mehraufwand, bzw würd' das Strömungsbild gleich zu Beginn stören. Theoretisch müsste die Strömung auch indirekt nach unten mitwirken.


    Schräge Bohrungen sind kein Problem, aber da sehe ich die Gefahr von zu großen Wirbeln.... ich könnte den Boden auch felsenähnlich ausschäumen, das trägt dann ca. 2-3 cm auf, dann wird auch kein Sand weggeweht.... oder man geht tatsächlich was in die Höhe...


    Hi Bernhard ...

    Zitat

    1.) wir haben eine laminare Strömung nicht nur im Becken, sondern auch in den Kanälen der Strömungsplatte. Dann ist der Durchfluss durch eine Bohrung gegeben durch das Hagen-Poiseuille´sche Gesetz, das da heißt dass der Volumenstrom proportional zur 4.Potenz des Bohrungsradius ist, proportional zum Druckabfall über die Bohrungslänge (das ist der sich einstellende Überdruck in der Strömungskammer) und indirekt proportional zur Länge der Bohrung (hier gibts ein schönes Berechnungstool : "http://www.calctool.org/CALC/eng/fluid/hagen-poiseuille").

    Super... also dann wäre der Ansenker mit dem Radius vermutlich strömungstechnisch die optimalste Variante ? Danke für die Links ....

    Zitat

    2.) Der Gesamtfluss der ins Becken geht ist natürlich gleich der Anzahl von Bohrungen x Durchfluss pro Bohrung. Dieser Gesamtfluss geht durchs Becken und an der anderen Seite wieder ins Rohrsystem und durch die Pumpe wieder nach vorne. Die Pumpe baut dann den entsprechenden Überdruck in der Strömungskammer auf der für ein Gleichgewicht nötig ist. Hast Du wenig Bohrungen, ergibt das einen hohen Kammerdruck und hohe Strömungsgeschwindigkeit in der einzelnen Bohrung, bei vielen (und größeren) Bohrungen steigt der Gesamtdurchfluss und sinkt der sich einstellende Kammerdruck (und damit die Strömungsgeschwindigkeit in der einzelnen Bohrung).


    Genau so sehe ich das auch und nur aus diesem Grund werden ich in die Boxen oben auf dem Deckel, diese besagten IFM Feindruckmessgeräte einbauen um zu sehen, wie viel Druck anliegt bei Drehzahl XY... Diese Messgeräte haben wir unlängst an unseren Pumpenprüfstände verbaut und können damit sehr genau bis auf 0.001 bar genau messen... Sind richtig gute Teile, kosten aber auch was...



    Eine 230 Watt Speedy kann bis zu 0,65 bar Druck aufbauen, wenn kein einziges Loch in der Kammer wäre. Mit einer anderen Impellervariante sogar 1,0 bar. Ergo ein Druck der 10 Meter Wassersäule entspräche. So rein aus dem Gefühl heraus, sofern man das richtige Verhältnis, bzw. die Formel gefunden hat, müsste das funktionieren, denn wenn ich mir vorstelle, dass die 230 Watt Speedy solo mit nur einem 50er Auslauf seitlich das 2-Meter Becken beströmen müsste, würden alle Säulen umfallen. Warum sollte das nicht funktionieren, wenn man anstatt ein 50er Rohr , viele kleine Öffnungen hernimmt, verteilt auf eine große Fläche... ?


    Hi Stefan....

    Zitat

    Hi Klaus, schluckt das schwarz nicht zu viel Licht für die Korallen?


    Möglicherweise... aber das kann ja dann der Kunde entscheiden oder ggfs. eine stärkere Lampe hernehmen.... also wenn das mal in Serie gehen sollte, werden wir 3-4 Farben anbieten, vlt. Schwarz, weiß, und zwei Blautöne...


    Grüße ... Klaus

    Hi Thomas,...

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    Wegen der Optik könnte man auch das Becken komplett schwarz einfassen, also Strömungskästen bündig mit den Seitenscheiben und diese sowie die Rückwand in Schwarz. Dann würden die klobigen Dinger auch nicht als störende Gerätschaften empfunden werden.


    Das ist mal eine Super Idee... Meerwasserbecken mit schwarzem Hintergrund sind eine super Sache, weil es extrem die Kontrastwirkung der Korallen und Fische erhöht. Man kann ja für sie Seiten schwarzes Plexiglas oder PVC nehmen.....oder es gingen auch diverse Blautöne. Röhm-Evonik hat da richtig schöne Farben im Programm.


    Grüße ... Klaus

    Zitat

    Die Lampe erinnert etwas an die Orphek Atlantik, die aber in D scheinbar von der Bildfläche verschwunden ist - vermutlich auch auf Grund des Preises und sonstiger Querelen.


    Naja... Querelen ist ja noch milde ausgedrückt. Die US-amerikanische Firma Orphek ist vom deutschen Ex-Importeur massiv betrogen worden. Und nicht nur der... auch einige Kunden und Händler, die diese Lampen via Vorkasse bezahlt haben, können ihr Geld abschreiben, weil der werte Herr mal eben die Finger gehoben hat. Das weiß ich vom Firmeninhaber selbst, er hat mir die Geschichte auf der MACNA in Denver erzählt. Generell finde ich persönlich die Orphek Lampen aber nicht schlecht....


    Grüße ... Klaus

    Hi torsten ...

    Vielen Dank für den hilfreichen Tip mit dem Bohrer und Deine Anmerkungen. ( Das gilt auch für alle anderen, die sich hier einbringen.)

    Diese speziellen Zentrierbohrer Form R habe ich heute mal bestellt in 5 verschiedenen Größen ...

    Mehr dazu nach Feierabend heute Abend ....

    Grüße ... Klaus

    Hi Thomas....

    Zitat

    Versteh ich nicht, was du meinst. Bei einem Fluß gibts nur eine Richtung. Sog (Zug) und Druck sind die gleichen Kräfte/Parameter, stehn sich aber in der Gleichung gegenüber.

    Klar ist es nur eine Richtung,.... beide Pumpen werden wohl kaum gleichzeitig laufen können wegen der Overcross-Verrohrung.... die Pumpe die grad läuft, saugt aus dem gegenüberliegenden Kasten an.... Rein theorietisch müsste doch eine Steigerung der Strömungsgeschwindigkeit möglich sein, fern der 5-10 cm/sec, weil der Pumpe ja kein Rückprall im Wege steht, außer die Korallen und Deko selbst und ich vermute, dass hier das Wasser einfach *umgelenkt* wird... Der Idealfall wäre natürlich eine Rohrpumpe, die vor-und rückwärts laufen kann, was aber zusätzliche enorme Rohrdurchmesser voraussetzen würde. Rein technisch wäre das aber möglich.....

    Zitat

    Bei 15mm dürften die Bohrungen ca 7,5mm Durchmesser haben wenn ich mich recht an die Formel erinner. Dann bekommst eine "Leitrichtung".

    Cool... es gibt eine Formel ? Ich wollte mit 4 Millimeter Bohrungen anfangen, innen etwas angesenkt, außen erst mal nicht... dann hochtasten auf 5, 6 bis mx 8 mm Löcher... die Frontplatten bohren/fräsen wir auf dem Bearbeitungszentrum, das geht ratzfatz... ..

    Zitat

    Druck hinter der Platte bekommst nur, wenn die Pumpe einen höheren Durchfluß wie die Gesamtzahl der Bohrungen hat, oder?

    Genau... und das gilt es herauszufinden... die Prototypen-Strömungskästen bekommen oben Feindrucktransmitter aufgesetzt... die zeigen dann den anliegenden Überdruck im Kasten an. Ein geringer Überdruck muss vorhanden sein, ansonsten sucht sich das Wasser den leichtesten Weg, das heißt, an einer Stelle kommt das gesamte Wasser raus, an anderer Stelle nichts. Genau das gilt es zu verhindern. Ein leichter Überdruck reicht da schon aus...

    Zitat

    Wäre Verschwendung an der Pumpenleistung, weil sich der Druck bei Betrieb nie abbaun kann. Erst wenn die Pumpe abschaltet, läuft das System durch den Druck einen Bruchteil einer Sekunde nach, was in Wahrheit nichts bringt.

    Der Druck soll sich ja auch nicht abbauen... es gilt die richtige Steuerung für diesen Einsatz bereit zu stellen. Die Steuerung muss in einer Zeit XY in der Lage sein, nach Zeit XY, den Speed langsam runter zu fahren, wenn ein Richtungswechsel ansteht.

    Zitat

    Ob da der Sand noch liegenbleibt?

    Ne, wohl eher nicht... aber ich plane das Becken eh nicht mit Sand zu betreiben und wenn doch, wird er eben im vorderen Bereich, auf den Boden geklebt..... oder die ersten Lochreihen von unten, nach oben versetzt... oder ich schäume die Beckenböden mit PU-Material aus. Sieht dann aus wie Felsen...

    Zitat

    1 Meter wirst nicht wegrücken müssen, aber 2x 0,5m (Links und Rechts) geben auch einen Meter unbenutzbare "Fläche".

    Ich glaube das noch nicht so ganz...... und wenn es so wäre, dann kann man ja auf die Seitenflächen eben Korallen stellen, die es gern etwas heftiger mögen ..... der ganze Sinn dieser Idee besteht ja darin, eine gleichmäßige Strömung zu erzielen und nicht eine stellenmäßig übermäßig hohe und an anderer Stelle, eine zu schwache Strömung. Ich vermute, dass die Strömung an allen Stellen gleich stark/schwach ist.

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    Senkung am Einlaufende würde einer Verjüngung am Auslaufende gleichkommen= Srahldüse, ...... Senkung am Auslaufende reduziert den punktuellen Druck.

    Tja... und was wäre nun besser ? Versuch macht klug .. :grinning_squinting_face:

    Zitat

    "Größe" sollte mMn möglichst klein sein, die Menge sollte so hoch wie möglich sein. Gemeinsam müssen sie mindestens den Durchfluß der Pumpe erreichen.

    Du meinst mit Menge, Anzahl der Löcher und nicht die Pumpenleistung ? Korrekt ?

    Zitat

    Die Anordnung möglichst gleichmäßig, was aber im Kontrast zu o.g. Bodenproblem (Sandverwehung) steht.


    Das hatte ich vor. Nur wie weit die Löcher in Richtung Bodenscheibe angeordnet werden, das muss ich noch raus finden ....


    Hi Torben...

    Zitat

    Noch besser ein kleines Programm in dem man nur die Daten einträgt und die Bohrungen und Abstände automatisch errechnet werden. Dann sparst du viel Zeit die du nicht hast....


    Diese Formel ist genau das was mir fehlt.... ich kenne die Pumpenleistung, die Flächen der Seiten, das Volumen des Hohlkörpers/Kästen, den Pumpendruck, die Abströmgeschwindigkeit der 230 Watt Speedy am 50mm Druckstutzen. Aber was ich nicht weiß, ist das Verhältnis Anzahl & Größe der Löcher, um genau den nötigen Überdruck zu erzeugen, damit eben aus allen Löchern das Wasser gleichmäßig abströmt.

    Zitat

    Wie willst du durch probieren das Optimum erzielen? Das ist doch die Suche nach der Nadel in einem Heuhaufen.


    Ja, ist es... aber ich habe gestern Abend einen Bericht im TV gesehen, über die Glühlampe...da war Edison ja nicht der erste Forscher, der die optimale Glühwendel gefunden hat. Rate mal, wie die zum Ziel gekommen sind. :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Hier mal eine interessante Formal, die aber leider nicht ganz passt.... http://www.gosmann-consulting.de/wbt/hydraulik/017.html


    Mehr dazu morgen.... :loudly_crying_face:

    Grüße .. Klaus

    Hier noch mal ein besonders gelungenes Poolbecken mit wenig Deko und nicht zugestellter Rückwand. Im Gegenteil... ich denke, dass hinter der Deko bis zur Scheibe noch ca. 10 cm Platz ist. Warum auch immer. Ich vermute, damit hinter der Deko keine Gammelecken entstehen oder aber auch, um die Scheiben hinten zu säubern. Dieses Becken war sicher am Anfang auch ein *Steckrübenbecken* bis die Korallen die richtige Größe erreicht haben. Was erstaunlich ist, dass hier ein sehr hoher Anteil Wasser täglich gewechselt wird...

    Hier mal ein Video von dem Becken... das Schlürfgeräusch am Ablauf, bedingt durch die Schaukelbewegungen, sind grauenhaft. Das geht auch geräuschlos, wenn man weiß wie...

    tps://http://www.youtube.com/watch?v=zBWEluAfOtY

    Grüße ... Klaus

    Hi Bernhard ...

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    Schaffen es die Speedys überhaupt eine signifikante laminare Strömung über den gesamten Aquariumsquerschnitt aufzubauen ??


    Keine Ahnung. Wenn ich das wüßte, würde ich hier kein Experimantalbecken bauen und leider, leider war Strömungslehre auch nicht mein Studiumsfach. Versuch macht klug..... Gehen wir mal davon aus, dass deine große Speedy ca. 20.000 Liter Strömung in das Becken bringt. Vergleichen wir mal so : ... mit nur einem 50mm Auslaufrohr in eine der Seiten, würde diese 20 m3, das Becken komplett zu einem Whirlpool umwandeln und warum sollen 20 m3 das Becken mit einer laminaren Strömung mit vielen kleinen Löchern nicht ausreichend beströmen können, wenn das auch mit nur einem Rohr ginge ? Nur eben dann nicht laminar, sondern wild durcheinander mit heftigen Rückpralleffekten, wo im Hauptstrom es keine Koralle mehr auf den Ästen hält. Das hatten wir doch schon hier im Forum, mit diesen Pumpennestern, wo man 200 Watt Pumpen nur 30-40 % aufdrehen konnte, weil alles runter geblasen wurde.

    Diese Kraft wird aufgeteilt in viele kleine Ausströmöffnungen. Und bei allen Berechnungen von Strömungsgeschwindigkeiten usw. wird übersehen, dass die gleiche Kraft, die drückt, auch ein Sog dahintersteht, der das ganze in die andere Richtung, beschleunigt. Und das hat noch keiner richtig berücksichtigt.... würde man einfach nur in einen Kasten drücken, ohne dass an der gegenüberliegende Seite angesaugt wird, denke ich mal, würde das System nicht funktionieren.....


    Zitat

    Dicke Platte spart "Röhren" bringt aber auch mehr Masse.


    Man müsste eh eine mindestens 12 bis 15 mm dicke Platte nehmen. Dünne PVC-Platten würden sich durch den Druck zu sehr verbiegen, oder man müsste unverhältnismäßig viele Schrauben auf die gesamte Fläche der Platten verteilen.


    Zitat

    Sehr viel interessanter ist die "Düsenöffnung". Ohne eine Senkung an der Auslaufseite (Trichter) werden das Strahldüsen


    Das ist wahrscheinlich *der* Knackpunkt an der ganzen Konstruktion, die Größe und Anzahl der Löcher, die Anordnung, die Senkungen innen oder außen ? Dass man erst ab 1 Meter anfangen kann zu dekorieren glaube ich nicht. Wir werden sehen....


    Zitat

    oder können es 10 cm/s werden, oder was wäre überhaupt die anzustrebende laminare Strömungsgeschwindigkeit im Becken ?


    Also, 5-10 cm/sek sollten es schon werden. Wir haben ein Messgerät um das sehr genau ermitteln zu können......


    Hi Thomas ....


    Zitat

    Und: Technikloses Becken, und dann klatscht ihr links und rechts solche Dinger hin?


    Ob ich nun links und rechts eine Glaswand habe, oder eine perforierte PVC-Wand, das macht wohl keinen Unterschied. Technik sieht anders aus, aber ich habe keine zig Kabel im Wasser, die über den Beckenrand hängen, muss nicht dauernd die Strömungspumpen rausholen und säubern, keine Strömungspumpen die dauernd runterfallen, weil die Sauger nicht halten und vor allem : ... null Geräusche... kein Prummen, kein Pfeiffen und keinerlei Intervallgeräusche.... Ablaufkammern und Heizstäbe gibt es auch nicht. Ich denke schon, dass das Kriterien sind, die sehr wichtig sind für ein wartungsarmes Meerwasseraquarium.... .


    Grüße ... Klaus

    Dann nehmen wir mal beispielsweise das Becken von Ralf Prehn, den vlt. der ein oder andere hier im Forum noch kennt. Ihm kann man sicher nicht vorwerfen, Stecklinge zu *Fotozwecken* hergenommen zu haben. Der Besitzer des *Tank of the Month* , sicher auch nicht.... die Korallen sind natürlich gewachsen.

    Zum Schluss noch mal so ein überdekoriertes Becken und dem augenblicklichem Zustand. Eines ist auch klar : ... nicht nur die große biologische Komponente von solchen Steinwüsten sind von Nachteil, sondern sie lassen auch keine richtige Strömung zu. Gammelecken sind mit Sicherheit vorhanden und in solchen Becken wächst eben nichts .... außer unerwünschtes Zeugs....

    Aber wir drehen uns hier im Kreis, Diskussionen dieser Art bringen nichts, da wie hier über Geschmacksfragen diskutieren und nicht über Strömung.....


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    Deshalb halte ich den Grundgedanken von Klaus für zukunftsweisend . Vollvolumige Strömung, so wie es Mutter Natur vormacht , mit möglichst wenig was dem in Form von Überdekoration im Wege steht.


    Hi Carsten ...


    Du hast es verstanden, worum es hier geht. Dekoration ist im Moment hier noch kein Thema. Wenn es soweit ist, werde ich unterschiedliche Dekos ausprobieren, aber ganz sicher nicht eine Kaimauer.... möglicherweise kann auch mehr Deko in ein Laminare-Strömungsbecken eingebracht werden. Das Wasser wird sich eh seinen Weg suchen, wenn es z.B. von der linken Seite angesaugt und von der rechten angeströmt wird. Die Deko und/oder Korallen die im Weg sind, leiten das Wasser dann um die *Kurve* ... das Wasser wird sich seinen Weg suchen, so oder so.... und das ist die spannenste Frage, die es zu beantworten gilt.


    Grüße .. Klaus

    Oder hier .. Tank of the Month August 2015 .... hier sind Korallen die Hauptdeko.....

    Oder auch die nächsten Becken.... überdekorierte Becken die gut stehen gibt es, aber sind eher selten anzutreffen....

    Grüße .. Klaus

    Zitat

    Nicht, dass ich die Idee mit der Strömung schlecht finde, aber hier kommen noch ganz andere Aspekte dazu.


    Na, Christian, welche denn ? ..... dann sei doch mal so gut und informiere dich mal in anderen Foren, da wirst Du Dutzende so überdekorierte Becken finden, die explizit nicht laufen und im Gegensatz sehr sehr viele, spärlich dekorierte Becken, die perfekt laufen.
    Alles Zufall ? Was Du mit der Werbung meinst, erschließt mich mir nicht. Wir verkaufen weder Dekomaterial, noch Korallen oder Fische. Wir testen hier lediglich ein neues Verfahren zur Strömungserzeugung, welches noch meilenweit von einer möglichen Vermarktung entfernt ist. Für Leute, die weiterhin ihre Becken mit Dekomaterial bis unter die Streben zustellen möchten, ist das hier der falsche Bereich. Das ist mehr ein Bereich für Leute, die auch bereit sind, neue Wege zu gehen.

    Hier noch mal einige Beispiele von einem überdekoriertem Becken und vier Becken, ohne viel Deko wo bestenfalls die Korallen selbst die Deko sind....

    Grüße ... Klaus

    Zitat

    Fertigungstechnisch gesehen, wie Christian treffend darstellt eine Katastrophe oder eher Knastarbeit. Ob das sein muss wird Klaus sicher testen.


    Hi Carsten ....


    nun denn, wir werden sehen, welches Design die größten Vorteile bringt. Ganz bestimmt werden wir nicht hunderte von Röhrchen einkleben :grinning_squinting_face: Wenn das mit den Röhrchen Vorteile bringt, spannen wir lieber eine 20 mm dicke Platte auf die Portalfräse und lassen die über Nacht, alles fräsen. Nennt sich Taschenfräsen mit Inseln ...
    Ich vermute, man muss rausfinden, wie man einen leichten Überdruck in die Boxen bekommt. Nur darauf kommt es an....


    Hi Jens....

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    hast du dir schon Gedanken zur Einrichtung gemacht? Wie viele Riffsäulen willst du setzen?

    Nur in etwa... geplant ist ein mittiger, sehr luftiger Aufbau, garniert über die Fläche mit einigen schlanken Säulen, die strömungstechnisch vorteilhaft gestaltet sind. Wie viel Deko und Säulen es dann werden, muss man sehen. Klar ist nur, dass die Rückwand und die Seiten nicht zu dekoriert werden können. Das ist die Anforderung an dieses System.


    Zitat

    Gehen die Lochboxen eigentlich über die komplette Seitenscheibe, oder baust du sie so, dass man sie theoretisch zumindest zur Frontscheibe etwas verkleiden/verstecken kann? Die Fläche sollte ja relativ schnell mit Algen zuwachsen.


    Am Prototyp wird die gesamte Seitenscheibe mit der Strömungsbox ausgekleidet. Später kann man immer noch sehen, ob die Boxen wirklich über die gesamte Breite der Seitenscheiben gehen müssen. Die seitlichen PVC-Kästen würde ich dann nicht in PVC- weiß sondern eher in einem mittlerem Grauton bauen...oder evtl. auch in Plexiglas-blau... mal sehen....


    Hi Venusta


    Zitat

    diese Becken nennst Du schön? Sehen aus, wie Becken voller Kunststoffkorallen, haben mit dem Begriff "Riffbecken" aber nichts mehr gemeinsam. :loudly_crying_face:

    Wenn Du meine älteren Beiträge liest, wirst Du sicher feststellen können, dass ich ein Verfechter von diesen Totaldekorierten Becken war. Hier mal ein paar Bilder von diesen Becken.....



    Wenn aber 9 von 10 dieser so dekorierten Becken einfach nicht in den Tritt kommen, dann muss man seine Meinung ändern und nicht weiter auf seinem Standpunkt beharren. Herr Enzmann sein 6000 Liter Becken hat 5 Jahre gebraucht !!! Ob diese so genannten Aquascaping Becken schön sind oder nicht, liegt einzig und allein im Auge des Betrachters. Möglicherweise findet sich ja ein goldener Mittelweg, denn diese extrem spartanisch dekorierten Becken finde ich selbst nicht schön. Die Kernfrage lautet aber nicht, was ich persönlich schön finde, sondern die Frage ist, in welchem Umfeld wachsen unsere Korallen am besten und fühlen sich Fische wohl ?
    Fakt ist, dass diese spärlich dekorierten Becken in einer viel kürzeren Zeit, viel besser stehen und dass auch Algenplagen besser zu händeln sind. Außerdem finde ich, das man bei Aquascaping den Blick mehr auf das wesentliche konzentriert und weg kommt, von diesen Misch-Maschbecken, wo man eben alles versucht, aber alles nicht richtig. Es muss ja keine Monokultur sein, aber 50 unterschiedliche Arten in einem 120 cm Becken, hat eher was mit Sammelleidenschaft zu tun, als mit verantwortungsvoller Riffaquaristik.

    Für mich persönlich, kommen diese Totaldekorierten Becken daher nicht mehr in Frage. Nicht weil ich es nicht mehr schön finde, sondern weil es in den meisten Fällen in die Hose geht. Durch unseren Kundenverkehr hier in der Firma, weiß ich ja durch zig Kundengesprächen, welche Becken mit welchen Systemen laufen oder eben nicht. Und es waren viele Leute da, die ihre Totaldeko wieder entfernt haben und plötzlich lief es. Nur ein Beispiel : ... Uwe Hirschberg, der mehr als 3 Jahre vergebens versucht hat, dass Becken irgendwie ans laufen zu bekommen und total gescheitert ist. ( Ich habe es live gesehen) Dann wird die Deko komplett entfernt und innerhalb weniger Wochen steht das Becken. Es steht nicht nur, sondern Uwe züchtet jetzt so viel nach, dass sich erstmalig sein Hobby selbst finanziert.
    Deshalb noch mal als Veranschaulichung , diese zwei Beispiele. Ein spärlich dekoriertes Becken und eines mit sehr viel Deko.... dann beantwortet sich die Frage von selbst.....


    Grüße .. .Klaus

    Hi Christian ...

    Zitat

    Planst du die Box so das man sie zum reinigen öffnen kann oder wird die Box Komplet verschweißt?


    Wir werden die Strömungsboxen so konstruieren, dass man den Deckel rausnehmen kann. Bei einem Poolbecken, so wie wir eines haben, geht das relativ einfach mit einem Schiebeschlitten in einer Kunststoffnut. Es kann aber auch sein dass die Box einen leichten Überdruck haben muss, damit gewährleistet ist, dass auch tatsächlich aus allen Löchern das Wasser strömt. das heißt dann, doch schraubbar...Wasser hat die Eigenschaft, sich den leichtesten Weg zu suchen und es muss unbedingt verhindert werden, dass aus dem Kasten nur stellenweise das Wasser raus strömt. Sind zu viele Löcher in der Box oder sind die Löcher zu groß, wird genau das passieren. Das heißt also, dass die Boxengröße genau auf die jeweiligen Pumpen angepasst werden muss. Für uns heißt das, wir müssen rausfinden, wie viele Löcher ergeben eine Formel in welcher Größe in Bezug zur eingesetzten Pumpe XY. Zur Auswahl stehen dann die 80 Watt, die 150 und die 230 Watt Speedys. Wenn man einmal diese Formel kennt, ist das übertragbar auf alle Beckengrößen...
    Trotzdem werden wir die Boxen so bauen, dass später die Deckel mit ein paar versenkten Titanschrauben jederzeit mit einem Schraubenzieher gelöst werden können, obwohl ich nicht glaube, dass sie verstopfen oder die Löcher verkalken oder sich sonst wie zusetzen... Da hier noch keine Langzeitversuche vorliegen, erst mal schraubbar....


    Zitat

    Wir hatten damals glaube ich 5mm oder 6mm Löcher in die Frontplatte gebohrt und von innen angesenkt und die Frontplatte war abnehmbar, der Rest war geschweißt....


    Hast Du noch ein Bild von der Box im Einsatz ? Was sind Deine Erfahrungen mit der Box ? Hat es funktioniert ? Welche Pumpe/Leistung hing an der Box ?


    Hi Gerald ....


    Zitat

    Ja..... Nur Versuch macht kluch. Am interessantesten find ich die integrierten Röhrchen .......


    mit den Röhrchen hat man dem Wasser schon eine Art Zielvorrichtung gegeben. Ich denke, es wird auf diese Röhrchen hinauslaufen.... wir werden auf der rechten Seite die Deckplatte löchern und auf der linken, die Deckplatte mit innenliegenden Röhrchen versehen.... Dann sehen wir ja sofort, was besser ist....


    Wenn das funktionieren sollte, kann man an Kunststoffaquarien den Ein-und Ablauf in die hinteren, unterste Ecke verlegen und zwar auf der Rückwand. Da die Stutzen verschweißt sind und nicht mit einer Tankverschraubung durch die Bodenscheibe gehen müssen, kann man das mit Kunststoff, sehr platzsparend realisieren. Ein Winkel der dann nach unten geht als Ansaug und ein Bogen, für die Druckleitung... Das Becken muss dann nur ca. 8-10 cm von der Wand weg stehen, was aber egal ist, weil die außenliegende Ablkaufkammer hinten, eh 10 cm tief ist. Der größte Vorteil von verschweißten Stutzen: ... sie werden nie undicht, da es keine Gummis oder O-Ringe gibt.. Einmal verschweißt = immer dicht.


    Schaut mal diese beiden schönen Becken an... ein Traum, was die Korallen anbelangt... aber diese scheußlichen Strömungspumpen verschandeln sofort das Gesamtbild ...


    Grüße ... Klaus

    Hi Gerald ....

    Zitat

    Ich bin wirklich gespannt wieviel Leistung aufgebracht werden muß bis die Laminar Strömung einsetzt.


    Das werden wir nur über den praktischen Versuch rausfinden können. Und auch in welcher Form die perforierten Platten gestaltet sein müssen.... mit Löchern, Schlitzen, innenliegenden Röhrchen, unterbrochener Kreisel oder was auch immer. Ziel ist es, eine möglichst große Wassermenge in eine bestimmte Richtung zu lenken....


    Zitat

    Klaus lass dir nicht Zuviel Zeit :thup


    Ne, jetzt nicht mehr. Jetzt wurde das angestoßen. Der Gründe für den finalen Startschuss sind einfach zu erklären. Nicht *Ich* entscheide was gemacht wird, sondern der *Kunde* Das habe ich in nunmehr als 25 Jahren Anlagenbau lernen müssen. Fakt ist, dass wir mittlerweile sehr viele Refugien bauen. Wir sind quasi völlig überrascht worden, wie viele kleine Kunststoffbecken kundenseitig bestellt werden. Alleine im Moment haben wir ca. 25 Refugien im Auftrag. Das hier ist die Tagesproduktion, 1 Meter lange, 50 und 60 cm tiefe Refugien, 50 cm hoch, die nach Brasilien gehen.
    Viele unserer Kunden fragen explizit nach einer Closed Loop Strömung für genau diese Refugien, weil viele augenscheinlich die Sch....e voll haben von diesen Strömungspumpen, die sehr wartungsintensiv sind und optisch auch nicht so der Hit sind. Das heißt, der Kunde wünscht eine All-in-One Lösung, mit Dreambox, Verrohrung und allem Drum und Dran. Außerdem wird immer stärker nach Techniklosen Becken gefragt....Da geht augenscheinlich die Reise für die nächsten Jahre hin.


    Regelbare DC Pumpen haben wir mittlerweile im Programm, Filteranlagen auch, also was spricht dagegen, zukünftig mal darüber nachzudenken, auch Aquarien aus Kunststoff zu bauen, die diese All-In-One-Lösung aufweisen ? Die Becken selbst sind aus weißem PVC, die Frontscheibe kann aus PVC-Glas oder auch 10 mm GS-Plexiglas sein. Das ganze wird dann verschweißt, nicht verklebt... im Becken selbst ist dann je nach Größe, eine integrierte Lochboxen-Strömungsanlage verbaut. So ab 60 cm Beckenlänge planen wir das dann in Serie, falls das Experiment gelingen sollte.... bei kleinen Becken, so bis ca. 120 cm Länge, reichen dann ja auch zwei 80 Watt Speedys für die laminare Strömung.


    Das sind die Überlegungen die hinter dem Konzept stehen. Ergo eine Investition für die Zukunft. Wenn´s in die Hose geht : ... Cést la vie ..... so ist das Leben. Mal biste Hund, mal Baum :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:


    Hier mal ein paar Bilder aus der Produktion der großen Refugien. Die Schutzfolien sind allerdings noch auf den Glasflächen drauf....die zieht der Kunde dann runter.... Technisch sind der Gestaltung dieser Refugien keine Grenzen gesetzt, außer dass wir die Teile nicht höher als 50, max. 60 cm bauen. In Amerika sind solche Teile äußerst populär, nennen sich Fragtanks, sind auch nicht so hoch und werden vornehmlich für Korallen-Nachzucht eingesetzt....

    Und da gestern der erste Auftrag für die Fertigung eines richtigen Aquariums in der Dreambox/Refugien-Bauweise rein gekommen ist, nehmen wir das Thema jetzt gezielt in Angriff .....





    Grüße ... Klaus

    Hier noch mal eine anschauliche Darstellung eins Users aus Reefcentral ....

    Sieht so aus, dass man sich jenseits des großen Teiches, in die gleiche Richtung, Gedanken macht.....




    Und wie es aussieht, haben sich zwar schon einige Leute Gedanken darüber gemacht, aber außer theorietische Überlegungen, ist das wohl noch nie in die Praxis umgesetzt worden.... Nun denn : ... genau das Richtige für mich :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:


    Hi Christian ...

    Zitat

    Ich hab vor ein paar Jahren schon einmal sowas ähnliches mit einem Kollegen zusammen versucht zu bauen. Wir haben das damals allerdings nicht so geplant das rechts und links eine Box ins Becken kommt sondern nur auf einer Seite.

    Dann wart ihr beiden ganz offensichtlich auch der Meinung, dass sich Strömungstechnisch mal was ändern muss in der Meerwasseraquaristik... Ich habe schon früher mit Ringleitungen experimentiert, mit durchaus akzeptablem Erfolg.... irgendwann kam ich auch mal auf die Idee, das nicht nur in Rohren, sondern in eine komplette Seitenwand zu verlagern.... Im Grunde hat eine Wechselströmung nur Sinn, wenn sie tatsächlich von zwei Seiten erfolgt, nämlich Links & Rechts... alles andere ist Kokolores... es macht auch keinen Sinn, Förderpumpen in Keramiknester hinten in die Rückwand zu stopfen, das ist keine Strömung das ist Murks... im Grunde bekommt man im Moment nur Strömung, indem man kleine Propellerpumpen an die Seitenscheiben positioniert und die im Intervall laufen lässt. Aber bei dieser Konstellation fehlt die Strömung im mittleren und unterem Bereich. Mit Rückpralleffekten erhofft man sich, so etwas ähnliches wie Strömung hinzubekommen, was letztendlich aber auch alles Käse ist.... Eine echte laminare, oder nennen wir es besser, eine flächen-oder gleichmäßige Strömung, geht mit einzelnen Pumpen nicht oder nur sehr ungenügend....beim Tauchen hat man ja auch überall eine gleichmäßige Strömung und nicht nur oben am Kopf....


    Hi Venusta ..


    Zitat

    Ich habe mich etwas falsch Ausgedrückt, ich meinte nicht die Strömungsboxen, sondern den Ablaufschacht.


    Ach so... also, der Schacht ist eigentlich wartungsfrei, da muss man nicht mehr dran... der Schacht wird auch oben abgedeckt, dazu später mehr ..... Links und rechts hinter der Rückwand, zwei Abläufe einzuplanen geht natürlich auch...oder eben über die ganze Länge... Aber : ... ich plane für die Rückwnad, ergo links und rechts neben der Ablaufkammer, eine Hinterleuchtung einzubauen... hier werden dimmbare LED-Panels eingebaut, die die Rückwand des Beckens ausleuchten. Eine hinterleuchtete Rückwand, verstärkt ganz erheblich die Kontrastwirkung der Korallen, inclusive das komplette Gesamtbild der Anlage.... nur deswegen habe ich mich dafür entschieden, den Ablauf genau mittig zu setzen, so dass ich links und rechts später die Deko, schluchtartig einplanen kann... eine schlanke Säule steht genau vor so einer beleuchteten Rückwand... hinter dem Glas kommt eine blaue Plexiglasscheibe, die auswechselbar ist... die Scheiben hinten werden mit zwei speziellen Magneten gesäubert, die im Aquarium in den unteren Ecken, *geparkt* werden....


    Diese Strömungstechnik habe ich übrigens letztes Jahr im Loro-Park auf Teneriffa gefunden. Sieht so aus, dass sich schon mal jemand anders Gedanken zu gemacht hat....
    Das ist das Prinzip mit den Röhrchen... die Röhrchen würde ich innerhalb der Box verbauen...
    Ein Quallenaquarium ist zwingend auf eine gleichmäßige Strömung angewiesen und wie haben die das gelöst ? Schaut selbst .. :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:



    Grüße ... Klaus

    Hi Ameao ...

    Zitat

    Allerdings verunsichert deine Annäherung an ein so revolutionierendes System die Leute, die derzeit in der Planung eines neuen Beckens sind.
    So entstehen für mich (abgesehen von Deiner technischen Umsetzung) ein paar ganz pragmatische Fragen:

    • Von welchem Zeitfenster sprechen wir, bis das vermarktet werden wird
    • Reden wir hier von einem Modul- oder Komplettsystem
    • Ist die Umsetzung an die Beckengröße 200/80/60 gebunden
    • Gibt es deinerseits schon eine ungefähre Prisvorstellung ?

    Egal wie,... ich bin unglaublich gespannt, wie dieses Projekt weitergeht.
    L

    ... Das Neue ist bekanntlich immer ein Feind des alten ...


    vor einer möglichen Vermarktung, steht natürlich erst mal die technische Machbarkeit im Vordergrund. Wir selber stellen keine Glasbecken her und werden auch keine verkaufen. Wenn überhaupt, vermitteln wir Interessenten an die Fa. IHM, die in Zusammenarbeit mit uns, ein solches Strömungskozept in ihre Becken einfliessen lassen könnte. Aufgrund dessen, dass natürlich jeder Kunde ein anderes Beckenmaß hat, ist eine wirtschaftliche Herstellung nur in digitalisierter Form möglich, das heißt, alle Boxen werden auf CAD/CAM konstruiert, übertragen und direkt an die CNC- Maschinen überspielt. Nur so käme überhaupt eine mögliche Fertigung in Frage. Das Zeitfenster für die Versuche sollte bis Jahresende abgeschlossen sein. Wir können diese Teile jetzt erst fertigen, weil wir vor kurzem eine neue große Portalfräsmaschine bekommen haben. Die erste Maschine lief schon zweischichtig und es waren keine Kapazitäten vorhanden...


    Hand in Hand werden dazu parallel eine neue Serie der Dreamboxen konstruiert. Hier werden zwei RD3-Speedys innerhalb der Dreambox fest verrohrt, mit allen Anschlüssen und Kugelhähnen. Damit ist schon mal das Argument aller Closed Loop Gegner, die eine mögliche Undichtigkeit an den Anschlüssen oder Pumpen, befürchten, ausgeschlossen. Die Pumpen stehen Unterwasser, man kommt gut ran und durch den Tauchbetrieb hört man sie nicht. Diese Boxen werden beginnend in 2 Wochen das erste mal gefräst und zusammen gebaut. Und zwar für genau dieses Becken hier....


    Wir werden versuchen ein Modulsystem zu generieren, befürchte aber, dass es auf Maßarbeit rausläuft..... die Glas-Bohrungen müssen millimetergenau mit den Boxen übereinstimmen, sonst geht es nicht. Eine Preisvorstellung für die Boxen gibt es noch nicht, aber die Boxen selbst werden nicht so teuer werden. Das teuerste an dem System werden die zwei Speedys sein. Wer das im System kauft, werden die Boxen mehr oder weniger *Sponsored by RE* kalkuliert...

    Hi Bernd ...

    Zitat

    Ich denke die Beströmung - zumindest teilweise - von vorn wäre eine Überlegung wert.


    Ich glaube, das macht der Norbert Dammers gerade an seinem neuen Schaubecken. Raumteiler oder Becken mit seitlich einsehbaren Scheiben, erfordern ein anderes Strömungskonzept....das geht mit den Boxen leider nicht.... Diese Bauweise kann nur dann realisiert werden, bei Neubau einer Anlage....


    Grüße ... Klaus