Hi Bernhard ....
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Alternativexperimentvorschlag für Euren offenen Pumpenmeßstand ....
Der aktuelle Pumpenteststand wird in Kürze verschrottet. Der Neue ist schon gezeichnet und wird in 2-3 Wochen gebaut. Dann können wir größere, stärkere Pumpen messen, drei Pumpen gleichzeitig und wir an einem Platz eine moderne Differenzdruckmessung von KSB vorgesehen. Dann können wir erstmalig auch Pumpen genau bei 0.0 m/ws messen, bzw. die Leistungen ermitteln. Für Rohrpumpen, ist das zwingend notwendig...
Hi Stefan C.
schön mal wieder was von Dir zu lesen ...
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Hauptaugenmerk wird ausserdem bisher nur auf die Lochbox der Druckseite gelegt. Um auf der einen Seite einen Überdruck aufzubauen, bedarf es auf der gegenüberliegenden Seite logischerweise gleichzeitig einer Sogwirkung. Und genau hier sollte zuerst der Denkansatz beginnen.
Da hast Du vollkommen Recht....
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Es wird immer nur die Menge an Wasser druckseitig zur Verfügung stehen, welche auf der Saugseite durch die Öffnungen der Lochbox nachströmt rspkt. gesaugt werden kann.
... das ist einleuchtend...aber warum sollte das nicht funktionieren ? Ich weiß, dass der Ansaugbereich der 230 Watt Speedy 63 mm und die Druckleitung nur 50 mm hat, aber denkst Du dass es hier zu Kavitationen kommt ? Ich glaube eher nicht, denn die Anzahl der Löcher saugseitig ist genau so groß wie Druckseitig. Die Pump erzeugt ja auch einen gewissen Unterdruck und Auslass-seitig einen Überdruck. Im Grunde haben wir es hier mit hydraulischen Faktoren zu tun, die man rausfinden muss.
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Die Summe des Querschnitts der Öffnungen beider identischer Boxen wird den gewollten Effekt der laminaren Strömung verpuffen lassen, es sei denn, man arbeitet saugseitig jeweils eine Art Bypass ein, um der Pumpe auf der Druckseite die benötigte 'Mehr'menge an Wasser zur Verfügung stellen zu können, um den benötigten Druck zur Wasserbewegung erzeugen zu können.
Danke für den Tip... zum Glück sind noch zwei Reservebohrungen in der Bodenscheibe, die eigentlich für eine Ringströmng vorgesehen waren. Wenn das also tatsächlich saugseitig zu viel Wiederstand anliegt, kann man ja ansaugseitig über einen regelbaren Bypass und internen Schlitzrohren, Wasser der Pumpe zuführen. Weiter gesponnen, kann man sogar diese Rohre mit Kunststoff-Magnetventilen steuern, bzw. öffnen oder schließen. Wenn tatsächlich der Unterdruck der 230 Watt Speedy zu stark wäre, erkennt man das sofort an den Kavitations-Gasbläschen, die ins Becken geblasen würden...
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Ich habe meine Versuche vor 7 Jahren dahingehend aufgegeben, da am Ende alle praktischen Versuche am zur Verfügung stehenden saugseitigen Volumen scheiterten und immer zum Anstau des Wassers zwischen den Boxen führte.
Uuiii ... Du hast es praktisch versucht umzusetzen ? Hast Du Bilder von den Kästen oder der Verrohrung ? Welche Pumpen hast Du benutzt ?
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DIE laminare Strömung lässt sich in einem 'Aquarium' nur bewerkstelligen, wenn das Wasser in einem allseits geschlossenen Kasten bewegt wird; d.h. es keine Möglichkeit hat, sich zwischen den Boxen aufzustauen.
Stimmt ! Alle Systeme, die ich bis dato im Web finden konnte, waren mehr oder weniger geschlossene Systeme, oft in reinen Rohren oder Plexiglas-Säulen verbaut... ein offenes System habe ich bis dato noch nicht gesehen. Aber genau das spornt mich an, das irgendwie trotzdem hinzukriegen, auch wenn es nachher tatsächlich kein 100 %tiges laminares System darstellt, sondern eine Alternative zu den kleinen Strömungspumpen-Chaos. Strömung sollte mit den Lochboxen demnach möglich sein, die Frage ist nur, welche Art von Strömung .....
Dass das nicht einfach wird, weiß ich schon lange, seit ich vor 8 Jahren mal hier im Forum darüber geschrieben habe....
Hi Venusta ...
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Vorstellbar wäre auch für ein wechsel seitiges System, jeweils rechts und links 2 Lochboxen zu verwenden.Vordere Lochboxe jeweils mit größeren Bohrungen zum ansaugen, und die hinteren, die durch Röhrchen durch die vorderen, ihr Druckwasser in Becken drücken. 
Wäre auch eine Alternative,... oder innerhalb der Boxen das System so fertigen, dass zwei Boxen in einer stecken... Danke für den Tip, werde ich mit einfließen lassen. Mittlerweile vermute ich, dass die Konstruktion und das Design der Boxen das alles entscheidende Kriterium ist....
Hi Stefan CH
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So ähnlich hätte ich mir das auch vorgestellt, aber horizontal unterteilt. Oben Überlauf mit entsprechenden Rohren um das Wasser anzusaugen, und darunter die Druckbox, durch diese müssten halt die Rohre vom überlauf durchgeführt werden.
Auch eine Möglichkeit, aber die Kästen sollten schon über die gesamte Breite und Tiefe der Seitenscheiben ragen. Überläufe machen sicher Geräusche, das soll unbedingt vermieden werden....
Hi jdeixi ... (hast auch´n Namen ?) 
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Warum sollte das nicht mit einem PVC Block funktionieren? Ein bischen geschick und du hast auf jeder Seite größere Löcher zum ansaugen und kleinere für ausblasen. Die Wege können optimal platziert werden. Denk das wird keine 5 cm breit werden. Muss das mal zeichen damit mans versteht was ich da meine. 
Die 5 cm würden mich nicht stören... sicher könnte ich das aus einem Vollblock rausfräsen. Ist etwas Arbeit mit CAD/CAM, das zu programmieren, aber das würde gehen am CNC Bearbeitungszentrum ...
Habe grad mal im Simona-Katalog geblättert, also da bekommt man Platten aus PVC bis max 100 mm Dicke. Muss aber nicht sein. Man kann ja zwei Hälften fräsen, eine Hälfte spiegelverkehrt fürs ausblasen und eine für´s ansaugen mit größeren Eintrittsöffnungen und umgedrehten Ansenkungen...man trennt einfach innerhalb der Kästen beide Systeme, also das ausblasen und ansaugen und ist somit frei in der Wahl der Größe der Ansaugöffnungen. Die beiden Hälften werden dann mit einer Nut und Feder versehen und mit Titanschrauben, zu einer Einheit verschraubt...
Danke für diese Idee .... 
Diese Konstruktion würde nämlich auch gleich die Frage lösen, ob es einen gravierenden Rückfluss durch die Verrohrungen der deaktivierten Pumpe geben könnte ?
Hi Niederbayer....
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Ich halte das nach wie vor (
@Klaus: Wir haben das bereits besprochen) für einen schlichten Übersetzungsirrtum aus dem englischen.
Ja, ich weiß... *laminar Flow* sollte besser heißen, *gleichmäßige Strömung*, aber jetzt ist das Wort nun mal so eingebürgert ...
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Diese Ausdüsungen der hier vorgestellten gebohrten Seitenwände recht sicher auch.
Wir werden unterschiedliche Lösungen ausprobieren, zur Not auch die Röhrchenvariante. Hier in der Nähe, Köln-Ossendorf, ist ja der Klingelpütz. ( Kölscher Ausdruck für Knast) . Da lass ich dann die Röhrkens einkleben, wenn das die ultimative Lösung sein sollte....
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dass hier recht wahrscheinlich ein sog. Stoßverlust entstehen wird, d.h. die Strömung wird sofort turbulent und mit nichten laminar sein.
Das vermute ich auch... die Frage ist nur, wie viel turbulent und reicht der Druck aus, dass trotzdem die gesamte Wassermenge von A nach B gedrückt wird ? Wie lange dauert es, bis eine Art Gleichmäßigkeit erreicht wird ? Die wird sich ja zwangsläufig einstellen, wenn permanent aus der gleichen Richtung Wasser nachströmt und von der anderen Seite angesaugt wird.
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Aus einer Düse einfach ins Freiwasser des Beckens gepustet (Sprunghafte Durchmesservergrößerung!) passiert ..... irgendwas ... Die ganze Konstruktion dürfte strömungstechnisch in einem besetzten Becken eher durch die Chaostheorie zu erfassen sein als durch Navier-Stokes et al. 
Genau ... es passiert irgendwas ..
was genau, kann man vermuten, aber getestet hat es noch keiner. Außer Stefan Cermak, aber er hat das System nicht weiter entwickelt...
Ein Rückschlag würde mich persönlich auch nicht sofort zum aufgeben verleiten, eher im Gegenteil. In den letzten Jahren meines Schaffens war das Verhältnis immer so ca. 5 zu 1 ... 5 Fehlschläge, ein Volltreffer. Nur so kommt man zum Ziel... oder man scheitert grandios ? Na und ? Niederlagen muss am ertragen können, die gehören automatisch dazu, wenn man was Neues entwickelt...
Hi Daniel ...
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Ich denke mal Versuch macht klug. Einfach mal zwei einfache und schnell zusammengeschweißte Boxen ins Becken packen und mit wenigen Löchern und einem Farbstoff oder fluoreszierenden Plasteteilchen probieren was passiert.
Ganz genau so sehe ich das auch. In diesem Thread kann ich schon sehr gute Vorschläge von Leuten mir zu eigen machen, die etwas von der Materie verstehen.... wenn´s funktioniert, geb ich einen aus in der Kölner Altstadt...
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Wenn man den Deckel (bzw. eine Seite) austauschbar gestaltet, könnte man ja mit verschiedenen Durchmessern usw. experimentieren.
Die Kästen werden auf jeden Fall austauschbar gebaut, bzw. die Frontplatten werden so gestaltet, dass man sie abschrauben kann...alles andere wäre nicht praktikabel...
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Richtungsumkehr?? Muss das wirklich sein. Was verspricht man sich davon. Eine Änderung der Intensität ja, aber der Richtung. Wenn man das Wasser konsequent nur in eine Richtung strömen lässt, wird der Aufbau der Anlage doch erheblich einfacher.
Ja, muss unbedingt sein, sonst wachsen die Korallen ja alle schief in eine Richtung... in nur einer Richtung abströmen wäre viel einfacher, aber es sollte schon ein umkehrbares System werden....
Grüße ... Klaus