Beiträge von klaus Jansen

    Heute stellen wir mal eine Sonderanfertigung vor, für einen Schweizer Kunden. Dreambox in XXL-Größe ...

    Technische Daten : ...

    Länge 300 cm, Tiefe 75 cm, Höhe 50 cm

    Auststattungen :

    > integrierter Algenfilter mit Schlitztrennplatte ...
    > 3 x 150er Medienfilter mit Unterflurbeschickung, fertig verrohrt ...
    > 1 x 230 Watt RD3-Speedy, für Kreislaufförderung ...
    > interne Verrohrung einer 230 Watt RD3-Speedy, für externe Aggregate ( Kühlmaschine, UV-Lampe, Nachzuchtbecken ect. ) ...
    > 1 x 50 Watt RD3-Speedy, für externen Vliesfilter mit Verrohrung ...
    > eingebaute RGB Led´s mit Sensor und Fernbedienung ...
    > rote Schweissnähte im Aussenbereich ...
    > Blockhalterung, montiert auf Dreambox-Oberrahmen, für div. Steuerkästen von RD3-Pumpen ...
    > eingebauter Notüüberlauf im Boden der Box ...
    > Sensorhalter, verschiebbar ...
    > Standsockel für Schego Titanheizer ...
    > Adapter für Schego-Temperaturfühler ...
    > Doppel-Pumpenanschluss in der Hauptpumpenkammer ...
    > Bubble King 250 Supermarines mit RD3-Speedy Abschäumerpumpe ...
    > Deckelausschnitt für BK 250 SM ...
    > Filter komplett abgedeckt mit 8 mm transparenten Kunststoffplatten, längenstabilisiert ...

    Grüße ... Klaus

    die komplette Filteranlage auf dem Montagetisch .....

    Drei Medienfilter, flexibel verrohrt mit Silikonschlächen in rot ....

    Bubble King Abschäumer, Supermarines 250 mit Deckelausschnitt...

    Algenrefugium, von oben ...

    Die Filterleistung würde steigen, wenn das Vlies breiter wird. Wir haben den 50 cm tiefen Prototypen mit einer 300 mm Rolle ausgestattet. Die 60 cm tiefen Dreamboxen werden dann eine 400 mm Rolle erhalten.

    Wenn wir das richtig beurteilen, sollte der Idealflow bei einer 50 cm tiefen Dreambox zwischen 3000 und 4000 Liter liegen, max. 5000 l/h. Weniger ist kein Problem....

    Die 60 cm tiefen Dreamboxen müssen wir noch testen, aber ich vermute da wird der Idealflow höher liegen, vlt. zw. 3000 und 6000 Liter, max. 7000 Liter.

    Die ganz großen Modelle, wie die 75 und 100 cm tiefen Dreamboxen bekommen dann die 50 cm breiten Vliesrollen eingebaut.

    Ich denke Stefan hat Recht, dass ein extrem hoher Durchsatz nicht gleich schneller klares Wasser bedeutet. Die Kontinuität ist viel mehr entscheidend und die Qualität des Vliesmaterials. Ein Filterkuchen wird es wohl kaum geben in Meerwasseraquarien. Das hat Carsten Prang in vorherigen Beiträgen schon erklärt. Die Aufgaben für Vliesmaterialien bei Meerwasserfiltration gehen in Richtung Tiefenfiltration, ergo in dickere Vliese .....

    Wir bauen aktuell eine Steuerung, mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen. Hier müssen wir noch etwas mehr testen. Wir werden dann doch wohl auf die kapazitiven Niveausensoren zurück greifen. Die Problematik bei diesen Sensoren ist, dass man sie *anlernen* muss. Sonst unterscheiden sie nicht zwischen feucht und nass. Und wir werden noch eine Sicherheitsabschaltung einbauen. Bei Pumpenstillstand aus Gründen auch immer, läuft die Dreambox ja voll mit Wasser und der Niveau-Schalter würde sonst den Vliestransport nicht unterbrechen. Das übernimmt dann ein zweiter Sensor.

    Zitat

    Macht es Sinn ein Technikbecken mit tausenden Litern die Stunde zu durchströmen, wie es oftmals vorgeschlagen wird, wenn der Abschäumer deutlich weniger Durchfluss die Stunde hat, z.B. "nur" 1500L ?

    Hi Sebastian,

    ich habe nicht alle Werte im Kopf, aber bei unseren BK Abschäumern wird explizit darauf geachtet, dass das Verhältnis Luft Wasser 1 : 2 beträgt. Bei 1500 Liter Luftleistung der Pumpe, mindestens 3000 Liter Wasserdurchsatz. In Meerwasseraquarien wird ein deutlich höherer Durchsatz empfohlen als in Süßwasserbecken. Mindestens das 3-5 fache vom Beckeninhalt. Und in der Tat bringt es nicht, wenn man einen Abschäumer hat, der z.b. 5000 Liter Durchsatz hat, die Kreislaufpumpe aber nur 1000 l/h. Da *verhungert* der Abschäumer, bzw. spielt nur mit sich selbst. Ein stabiler Schaumaufbau ist so nicht möglich.


    Grüße ... Klaus

    Hier ein paar Bilder von Torsten, auf die Schnelle mit dem Handy gemacht ....

    wie man sieht, hat das 60 my Vlies ein extrem gutes Rückhaltevermögen. Das Vlies ist nahezu vollflächig ausgenutzt ..... die *gefangenen* Schwebstoffe, werden sich schon mal nicht im Bodengrund ablagern oder für trübe Sicht sorgen..... auch hinter dem Vlies ist es sehr sauber. Das heißt, dass das Wasser zwangsweise vollflächig durch das Vlies laufen muss.

    Grüße ... Klaus

    Heute mal ein kleiner Zwischenstandsbericht über den Prototypen, der bei Torsten läuft. Wir haben wirklich Glück, dass Torsten selbst ein erfahrener Ingenieur ist und sich in die Thematik des Filters sehr gut reindenken kann.

    Folgendes werden wir ändern müssen : ..

    * das aufstauen des Wassers bis hoch zum Sensor wird verworfen, weil die Pumpenkammer dann zu tief absinkt. Wir werden jetzt ein anderes Relais mit Doppelfunktion, einsetzen.
    * der Niveausensor wird ersetzt durch den Schieberegler unserer neuen Abschaltautomatik, die im Februar von Royal-Exclusiv auf den Markt kommt.
    * die Einfallrohre in der Vorflutkammer werden tiefer gezogen
    * die Trockenkammer für das verbrauchte Vlies ist zu feucht. Der starke DC-Motor an der Aufwickelhaspel presst das Wasser aus dem Vlies ...

    Gründe :

    das aufstauen bis zum Niveausensor hat zur Folge, dass die Pumpenkammer fast trocken läuft. Wenn in der Pumpenkammer noch eine Nachfüllautomatik installiert ist, wird diese Wasser nachfüllen, bis zum Anschlag. Wenn das Vlies dann aufgerollt wird, fließt schlagartig das aufgestaute Wasser in die Abschäumerkammer und Pumpenkammer. Das kann u.U. eine Erhöhung der Abschäumerkammer nach sich ziehen und den Abschäumer überkochen lassen.

    Die Strategie des gesamten Vliesfilters in der Dreambox muss daher noch mal neu überdacht werden.

    Die Lösung : ( Vorschlag von Torsten ) ..

    Im Frontbereich wird der neue, flache Sensor mit Schieberegler in die Dreambox bündig eingelassen. Der kapazitive Niveausensor steuert das Zeitrelais an. Steigt das Wasser in der Box mehr als 1 cm, gibt der Sensor ein Signal an das Zeitrelais. Nach einer Zeit XY, so ca. 10-30 Minuten, beginnt das Vlies sich aufzurollen. Mit dem zweiten Signal des Relais wird über eine weitere Zeitvorgabe in Sekunden (Zehntelsekunden genau), das verschmutzte Vlies nur ein Stück aus dem Wasser gezogen. Weil aber der Wasserstand im Vlieser nicht höher ist, als ca. 20 bis max 25 cm ( + 1 cm über Niveau durch das verstopfte Vlies) liegt jetzt das verschmutze Vlies überhalb des Wasserspiegels auf der Schlitzplatte, aber noch in der Vlieserkammer und kann erst mal abtrocknen, bis es beim nächsten Signal dann vollständig in die Trockenkammer gezogen wird.

    Vorteil : ... der Wasserstand im Filter selbst, ist nahezu gleich, das schmutzige Vlies kann abtropfen und trocknen, das plätschern unterhalb der Schlitzplatte gibt es dann nicht mehr, das verschmutze Vlies wird viel schneller aus dem Kreislauf entfernt, weil der Vlieser nur stückweise nachschiebt. (Den Vorschlag hat hier schon mal jemand gebracht)

    Die Einlaufrohre der Vorflutkammer müssen tiefer gezogen werden. Sie ragen nur ca. 60 mm in die Box rein. Ab 5000 Liter Durchfluss reisst das einlaufende Wasser zu viel Luft mit, so dass eine große Unruhe in der Vlieserkammer herrscht. Das muss unbedingt verhindert werden. Torsten hat einen Durchflussmengenmesser installiert und so können wir genau sagen, wie viel Wasser die Vlieser-Dreambox packt ... Ideal sind ca. 2000 bis 4000 L/H. Ab 6000 Liter wird es extrem unruhig im Filter. Das kann aber auch daran liegen, weil viel Luft mitgerissen wird.... Ich ändere noch mal den Hauptzulauf in einen tiefer gelegenen Punk, so dass die Leitung unterwasser liegt und wir testen dann noch mal. Ich fahre zu Torsten und fräse ein neues Loch 40er in die Rückwand, schweiße ein Rohr ein und verlegen den Haupteinlauf neu. Zum Glück steht Torsten sein Filter im Keller auf einem Gestell.

    Grüße ... Klaus

    Danke Torsten, für den ersten Bericht... hätte nicht so schnell mit einem ersten Testbericht gerechnet.....

    Ein paar Dinge müssen noch geändert und überdacht werden : ....

    * unter der Schlitzplatte sollte noch eine Umlenkplatte eingeplant werden. Steigt das Wasser höher als 25 cm, hört man das herunterfallende Wasser, was durch die Schlitze rieselt . Es plätschert etwas.... Im Keller kein Problem, aber im Wohnzimmer nicht so schön.
    * die Aufwickelhaspel muss noch umgestaltet werden.....wurde das neue Vlies durch das Wasser gezogen, kann logischerweise das nasse Vlies nicht mehr an der Haspel mit einem Klebeband fixiert werden. Mein Fehler....
    * steigt das Wasser in der Vlieskammer, fällt automatisch der Wasserstand in der Pumpenkammer. Die Nachfüllautomatik würde jetzt Frischwasser nach pumpen. Mal sehen, wie ich das gelöst bekomme.
    * die Einlaufrohre der Vorflutkammer müssen deutlich tiefer gezogen werden, als wie bei den Sockendreamboxen. Bei den Socken-Dreamboxen ist der Wasserstand festgelegt durch die Überlaufkante zur ersten Sockenreihe und die liegt sehr hoch... . Das heißt, die Einlaufrohe der Sockendreamboxen liegen unterwasser, ergo hört man das einlaufende Wasser nicht.
    Bei der Vlieserbox ist der Wasserstand definiert durch den Verschmutzungsgrad des Vlieses. Bei frischem Vlies ist der Wasserstand identisch mit der eingestellten Wasserstandshöhe in der Abschäumerkammer, ergo : .. niedrig. Das heißt also, die Einlaufrohe der Vorflutkammer liegen *nicht* mehr unterwasser. Dadurch entstehen hörbare Plätschergeräusche. Steigt der Wasserstand im Vlieserabteil, liegen die Rohre unterwasser und die Geräusche sind weg. Ich werde jetzt die Vorflutkammer noch mal innen umändern müssen, bzw. die Einlaufrohre tiefer legen...

    Bitte aber um Beachtung, dass eine Vlieser-Dreambox nur nahezu geräuschlos zu bekommen ist, wenn man das so genannte *abgesperrte System* benutzt. Das heißt, das ankommende Wasser ist luftfrei. Durso oder generell offene Systeme mit viel Luft in den Rohren, sind nur bedingt, bzw. nicht geeignet.
    Das heißt nicht, dass der Vlieser nicht funktioniert, aber er wird dann nicht vollkommen geräuschlos arbeiten können.

    Eigentlich wollten wir den Prototyp noch gar nicht raus geben. Aber Torsten hat sich angeboten, das Teil für uns zu testen. Dafür ein dickes Dankeschön, Torsten ... :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Grüße ... Klaus

    Hi Andreas ....

    Zitat

    Frage : gibt es eine circa Zeitangabe wie lange eine Rolle ausreicht ?

    Nein, es liegen noch keine Langzeiterfahrungen vor. Der Prototyp wurde bei einem Kunden eingebaut und ich hoffe, in Kürze eine Rückmeldung zu erhalten, wie das Teil sich macht. Wenn keine gravierenden Störungen gemeldet werden, kann das Teil in die Serie gehen.

    Unabhängig davon konstruieren wir jetzt aber weitere Größen. Die kleinere Variante ( 100 oder 110 cm Länge) mit 60 cm Tiefe und die 130 cm mit ebenfalls 60 cm Tiefe. Step by Step.... parallel kommt die Single-Variante.

    Hi Mirco ...

    Zitat

    hast du schon ausprobiert wieviel Liter/Stunde durch den 60cm breiten Vliesfilter können?

    Nein, das kann ich nur schätzen....

    der Prototyp läuft bei einem Kunden, der eine 20oer Abyzz angeschlossen hat. Ich vermute mal, dass da mindestens 3000 -5000 Liter durch den Filter gehen könnte. ( 50 cm tiefe Box mit 300 mm Vliesbreite) Bei der 60 cm Box mit 400 mm Vlies, dürfte es deutlich mehr sein. Vlt. 6000 bis 8.000 Liter ? Uns fehlen dazu noch die Langzeiterfahrungen.


    Grüße ... Klaus

    Zitat

    Allerdings habe ich ein (für meine Verhältnisse) extrem gutes Abschäumerbild. Kann das starke Schäumen mit dem Eintrag des neuen Filtermataerials zu tun haben?


    Gebleichtes Filtervlies hat einen direkten Einfluss auf die Abschäumleistung. Je nachdem, mit was das Material gebleicht wurde, kann es nachhaltig die Oberflächenspannung von Meerwasser schlagartig herauf-oder heruntersetzen, je nachdem... bei dir scheint es die Oberflächenspannung hoch zu setzen. Meistens ist es aber umgekehrt und die Abschäumleistung verschlechtert sich erheblich oder es wird nasser abgeschäumt....

    Dass ein Vliesfilter einen unmittelbar verringernden Einfluss auf Phosphat-und Nitratgehalt eines Meerwasserbeckens haben kann, ist durchaus vorstellbar. Schließlich werden Stoffe aus dem Wasser geholt bevor sie sich umwandeln in Nitrat oder Phophat ... in Verbindung mit Abschäumern, wird der ein oder andere in Zukunft sich mehr Gedanken über das *zuführen*, als über das *austragen* von diesen unerwünschten Stoffen, Gedanken machen müssen. Wäre unterm Strich ja kein Fehler.

    Grüße ... Klaus

    Hi Arne ...

    wir konstruieren nächste Woche die kleinstmögliche Vlieser-Dreambox. Nur unter 100 cm wird das nichts, weil das Vliesabteil ja schon 65 cm für sich alleine braucht. Dann bleibt 35 cm für die gesamte Technik. Das wird eng. Die 100 cm Variante gibt es dann in 50 und in 60 cm Tiefe. Bei 60 cm passt dann auch noch ein oder zwei, Medienfilter rein... bei 50 cm nicht, ist zu schmal.

    Wie gesagt, wir konstruieren das erst mal mit CAD/CAM in 3-D und sehen, was rein geht und was nicht. Möglicherweise machen wir auch die kleinste Box erst ab 110 cm. Die möglichen Sprünge wären dann 110 - 130 - 150 cm. Wenn möglich, bitte immer die maximale Tiefe nehmen. Wir wundern uns manchmal dass Kunden, die 80 cm tiefe Becken haben, 40 cm tiefe Dreamboxen bestellen.

    Grüße .. .Klaus

    Die Farbauswahl der LED Beleuchtung kann der Kunde selbst vornehmen. Es stehen zahlreiche Varianten zur Auswahl....... auch die Beleuchtungsstärke ist einstellbar.

    Die Option LED-Vorbereitung ist serienmäßig, das heißt die Acryl-Stäbe sind immer bei jeder Vliesfilter-Box vorhanden. Die LED-Stripes sind optional erhältlich. Wir kleben die Stripes auf ein transparentes Leitblech und führen sie in die Röhrchen ein.... durch drehen des Stabes, kann der Kunde auch noch den Abstrahlungswinkel der LED-Leiste, selbst bestimmen.

    Grüße .. .Klaus

    Erstmalig verwenden wir jetzt auch RGB-LED´s für die interne Beleuchtung der Dreamboxen.

    Ich habe schon gelesen, dass einige Leute das für überflüssig und Spielerei halten. Da kann ich nur sagen : .. Ja, ist es ! Absolut. Aber es sieht einfach geil aus, wenn man die Türen vom Unterschrank aufmacht, das Licht geht automatisch über einen Türschalter an und man sieht sofort was innerhalb der Box los ist.

    Nicht jeder Unterschrank ist gut beleuchtet und mancher Kunde möchte es gerne hell haben in der Dreambox.


    Außerdem hat für mich persönlich Meerwasseraquaristik auch sehr viel mit Design und Ästhetik zu tun. Es spricht auch das Kind im Manne an, wenn ein ordentlich und sauber gebauter Unterschrank mit perfekter Technik, hinter der Tür verborgen ist.

    Man kann es auch anders ausdrücken : ... selbstverständlich braucht man keine 12 Zylinder und 600 Ps um auf der Autobahn von Hamburg nach Köln zu kommen. Aber es macht einfach verdammt mehr Spaß, wenn man es kann .....


    Hier mal die Sensorbefestigungen, hinten an der Dreambox, um die LED´s zu steuern. Wir haben die Halter genau den Kabeldurchmessern angepasst, bzw. etwas kleiner gefräst, so dass sie gut geklemmt sind.

    In diesem Sinne ..

    Klaus

    Die Rollenführung und Vliesführung in die Box funktioniert super. Durch den 3 mm Schlitz, wird das Vlies in die Box eingeführt.
    Eine Herausforderung war die Fixierung des Vliesmaterials am Boden des Filters und am Übergang zur Schlitzplatte. Es muss darauf geachtet werden, dass das Wasser sich nicht den einfachsten Weg unter dem Vlies sucht und so ungefiltert durchrutscht.....
    Hier haben wir einen höhenverstellbaren Schieber integriert, der in einer beidseitigen Nut geführt wird. Beim einfädeln des Vliesmaterials, hebt man den Schlitten einfach etwas an und zieht das Vlies unten durch. Unten liegt dann ein massiver 40mm PVC-Vollstab auf dem Vlies, wo das Vlies zum einen nach unten gedrückt und zum anderen umgelenkt wird. Das einfädeln wird so zum Kinderspiel. Durch das Gewicht des Schlittens, wird das Vlies auch während des Aufrollprozesses, sicher unten gehalten.

    Grüße Klaus

    Hallo zusammen....

    wir lassen uns gerade die Angebote erstellen für die elektronischen Komponenten. Wir kalkulieren aktuell die Preise durch und stellen sie Ende nächster Woche ein. Der Mehrpreis für eine Dreambox mit integriertem Vliesfilter dürfte sich, je nach Größe, zwischen 700.- und 1000.- Euro bewegen, gegenüber einer Sockendreambox in der Eco--Ausführung.

    Hi Jens ...

    Zitat

    Wenn man schon eine Dreambox kauft, dann sollten ja auch die Medienfilter gut rein passen und die 60er sind perfekt dafür.

    richtig ... bei den 60 cm Varianten hat man wirklich schön Platz für zusätzliche Technik. Bei den 50 cm tiefen Boxen geht es so grade noch, bei den 40 cm ist es fast unmöglich.

    Grüße ... Klaus

    Das Zeitrelais von Panasonic.....

    hier kann man die Zeit bestimmen, wann das Vlies aufgerollt werden soll, nach dem ersten Schwimmerschalterkontakt. Wir stellen ab Werk eine Verzögerungszeit von 30 Minuten ein. Die Verzögerung ist notwendig, um ein *flattern* der Elektronik zu verhindern, wenn der Schalter im Grenzbereich ständig öffnet und schließt, wegen der Wellenbewegung im Filter selbst.... erst wenn das Vlies restlos zu ist und das Wasser über den Notüberlauf läuft, soll der Schalter auslösen.....

    Der Schalter bekommt noch eine transparente Silikon- Schutzkappe gegen Spritzwasser verpasst.....

    Grüße ... Klaus

    Vielen Dank für das positive Feedback. Scheint so, dass es genau den Geschmack unserer Kunden getroffen hat.

    Von der ersten Idee, bis zum fertigen Produkt ist oft ein mühsamer Weg. Da wir aber dieses Jahr unser 30-jähriges haben, können wir natürlich etwas praktische Erfahrung im Salzwasser Bereich vorweisen, gerade in Bezug auf Kunststoffbe-und Verarbeitung, Wasserführung und Geräuschverhalten in Filteranlagen. Das Projekt Vliesfilter ist keine wirkliche Erfindung von uns. Vor über 2 Jahren haben mich bereits die ersten Kunden gefragt, ob wir so was in der Planung haben. Hatten wir natürlich nicht, da wir gerade mit den Socken-Dreamboxen auf den Markt gekommen sind. Die Anfragen häuften sich und so haben wir uns der Sache, zunächst halbherzig, angenommen. Man kann stur seine Linie weiter fahren, oder man macht das, was der Kunde will. Ich denke mal, dass genau darin die Stärke von Royal-Exclusiv liegt : ... auf den Kunden eingehen und eigene Erfahrungen in ein neues Produkt einbringen.

    Auch bei dem Projekt, bleiben wir unserer Linie treu : ... *entweder richtig oder gar nicht* .... die hier verwendeten Teile sind ausnahmslos Industrieprodukte. Besonders wichtig war uns, dass die Teile kompatibel sind. So kann der Kunde, wenn er denn möchte, den Getriebemotor tauschen, den Niveausensor, oder das 12 Volt Vorschaltgerät und das Zeitrelais.....

    Hier noch mal ein paar Details....

    Schwimmerschalter in 12 Volt Ausführung, von der Fa. +GF+ ... ein sehr zuverlässiges Produkt aus der chemischen Industrie,

    Danke für die das Feedback ... :smiling_face:


    Zitat

    gibt es in der box eine möglichkeit, platz, um bei bedarf einen wirbelbettfilter für aktivkohle oder adsorber, anzuschließen? oder wie ist das gelöst?

    Das oben gezeigte Modell ist die Größe 130 x 50 x 40 cm. Man könnte hier schon drei Medienfilter unterbekommen, z.B. ein 125er und zwei 100er sofern der Abschäumer ein 200er ist . Ist dann aber schon etwas eng.... Bei kleineren Modellen wird es dann aber arg eng, denn die Vliesfilterkammer wird immer diese Größe behalten. ( 65 cm Länge)

    Ronny hat Recht : .. man kann an drei Stellen die Medienfilter verbauen....
    Wenn es platzmäßig möglich ist, sollte man die 50 cm oder noch besser, die 60 cm tiefe Dreambox nehmen.
    Je kleiner die Vliesfilter-Dreambox wird, um so kleiner wird auch der Platz für technische Geräte. Als nächstes programmieren wir eine 130 x 60 x 40 cm und die 150 x 60 x 40 cm Box. also, die nächstgrößeren Modelle. Da ist natürlich deutlich mehr Platz für alles. Wenn drei Medienfilter geplant sind, sollte man darüber nachdenken, eine extra Pumpe für die Medienfilter einzusetzen. Die 8000er RD3-Speedy kommt dann an ihre Grenzen....

    Der Prototyp geht jetzt wahrscheinlich zu einem Kunden hier aus dem Forum....

    wilfried ...

    Karneval ist in Köln Ausnahmezustand..... :grinning_squinting_face:

    Grüße ... Klaus

    Hier der finale Prototyp.

    Modell : 130 x 50 x 40 cm Dreambox -Crystal-Clear ... in weiß, RAL 9010 Ausführung.

    Ausgestattet mit :

    * Supermarines 200 mit RD3-Speedy Abschäumerpumpe
    * Förderpumpe RD3-Speey 80 Watt
    * Medienfilter 125
    * RGB-LED-Beleuchtung
    * Panasonic-Steuerung/Zeitrelais in 12 Volt Ausführung
    * Getriebemotor in 12 Volt Ausführung
    * IP 67 Vorschaltgerät in 12 Volt Ausführung von Meanwell
    * 60 my Vliesfilterrolle, 75 Meter Länge
    * rote Dreikant-Zierschweißnähte, wasserdichte Heissgas-Verschweißung

    Demnächst, bei uns erhältlich......

    Grüße .. .Klaus

    Hi Jens,

    für den 200er Double Cone, solltest Du die 50 Watt Speedy einsetzen, die 60 Watt ist oversized..... die meisten Kunden fahren den 200er DC mit 30-40 Watt ....

    Ein Wechsel von RD1 auf Speedy ist ohne Probleme möglich, nur den Pumpentisch muss man noch dazu bestellen, damit die Speedy ca. 30 mm höher steht...


    Grüße ... Klaus

    Hi Peter,

    wir haben die 60 Watt RD3-Speedy jetzt auch als Abschäumerpumpe fertig. Sie soll eine ganze Reihe der RD1-Pumpen ersetzen, speziell die 2000er und die 2500er Nadelrad-RD1.

    Die meisten BK´s sind nach wie vor mit RD1 (nicht regelbar) lieferbar.

    Abschäumer RD3-Speedys gibt es jetzt nur noch zwei Modelle : .. bis max 1500 Liter Lufteinzug mit 50 Watt und die Neue, bis max 2500 Liter Lufteinzug mit 60 Watt.

    In unserem Shop sind grundsätzlich immer die topaktuellen, verfügbaren Modelle aufgeführt. Für dieses Jahr sind, außer für die oben genannten externen Modelle, keine Änderungen oder Updates geplant.

    Grüße ... Klaus

    Hi Daniel ,...

    ich hoffe, Carsten verzeiht mir mal, dass ich hier in seinem Herstellerbord schreibe....

    Zitat

    Sollte es so sein das sich „nur“ ein Film auf dem Nadelrad befindet, kann dieser auch nachteilig sein. Die Abschäumung (Flotation) ist ein chemisch-physikalicher Prozess. Einfach beschrieben laden sich die Luftbläschen an der Hülle durch Reibung elektrisch auf und nehmen aufgrund dieser Ladung molekülstarke Proteine an der Randschicht auf.

    Carsten hat es auf den Punkt gebracht. Ich verrate hier nicht unbedingt ein Geschäftsgeheimniss, dass wir für unsere Nadelräder ein ganz bestimmtes Kunststoffmaterial verwenden, welches explizit elektrisch leitfähig ist. Bei der Umstellung von PE auf dieses Material, konnten wir erhebliche Leistungssprünge verzeichnen, zum einen messbar in der Luftleistung und zum anderen an der Menge, bzw. der Farbe des Absorbates.
    Wir konnten diesen Effekt sogar auf die Spitze treiben und haben das Wasser mit einem Trafo elektrisch aufgeladen. Der Effekt war gewaltig, nur leider Praxisuntauglich. Unser Firmen-FI fand das nicht so dolle... Seit dem Tag wissen wir aber, dass es zu einer erheblichen mesbaren elektrischen Aufladung zwischen den Nadeln, des Wassers und der Luft kommt und diese maßgeblich die Schaumbildung beeinflusst.
    In Verbindung mit Carsten´s Scimcleanern eine ideale Kombination... alle 4 Wochen den Topf mal runternehmen und alles gründlich reinigen, inclusive das Nadelrad, reicht völlig aus...

    Grüße .. Klaus

    Hi Torsten,....

    es ist genau so, wie Carsten es beschrieben hat. Wir haben hier Werkzeugmaschinen, die ebenfalls mit Vliesfiltern ausgestattet sind. Das sind aber alles so genannte Endlosbandfilter, wie sie auch für Teichanlagen erhältlich sind. Im Meerwasser ist das Verfahren allerdings ein ganz anderes. Der sehr feine Detritus, lässt sich nur durch Abschäumung und Schnellfilterung aus dem System entfernen. Entfernt man ihn nicht, hat man in Kürze einen schönen Schlammfilter. Leider ist die Umwandlungsgeschwindigkeit in Meerwasseraquarien sehr hoch, so dass der gesammelte Schmutz wieder in umgewandelter Form ins Becken gelangt. Daher geht man bei Meerwasservliesfiltern besser hin und verwendet ein Vlies mit hohe Tiefenfiltration. Ein Filterkuchen wird es daher nicht geben bei Meerwasserfiltration, da sind die Schmutzteilchen viel zu klein und kurzlebig....
    Trotzdem Danke für Deinen Beitrag ....

    Grüße ... Klaus

    Hier noch mal ein paar *geschäumte* ....

    Früher haben wir ja viele Anlagen gebaut, in der Vollkunststoffbauweise mit VSG-Scheiben. für uns gab es kein Besseres Material wie Hart-PVC-Platten. Also, wir bringen da schon einiges an Erfahrung mit .....

    Hier unsere Pumpen-und Abschäumerprüfstände aus PVC und PETG ...

    Und Kunststoffarbeiten an Dreamboxen ...

    Zitat

    Was soll es den alles geben ? Nur Standard Becken gestaffelt ( kann ich mir RE fast nicht vorstellen

    Wenn wir das wirklich mit in unser Portifolio aufnehmen sollten, dann wird es Standart-Größen geben. Aber auch Sondergrößen. Für das erstellen eigens erstellter CAD/CAM Programme für Sondergrößten, wäre dann ein Aufpreis enthalten...


    Grüße ... Klaus

    Hi Gerald ...

    vor vielen Jahren haben wir die Böden immer mit einem sehr speziellem, ungiftigem 2-K-PU-Schaum, ausgekleidet. Das Material war eine Spezialmischung, die mit schwarzem Aktivkohlepulver farblich eingefärbt wurde..
    Wir haben früher sehr viele Großanlagen damit ausgekleidet.
    Wenn wir heute nach der Rezeptur diesen PU-Schaum noch bestellen könnten, wäre es eine Überlegung wert. Der Schaum ist geschlossenporig, UV- und Ozonfest und es findet keinerlei biologische Aktivitäten innerhalb des Materials, statt.

    Das wäre aber ein Relaunch bereits aufgegebener Geschäftsfelder. Wie ich immer schon sage : .. die Meerwasseraquaristik ist ein Kreis... alles komnmt irgendwann mal wieder zurück...

    So sah das damals aus, kurz nach der ersten Wässerung....


    Und hier ein Becken aus Münster, nach wenigen Monaten der Inbetriebnahme. Korallen haben sofort das Material angenommen.... und in kürzester Zeit, wuchsen Kalkrotalgen auf den Wänden. Die waren nicht mehr von echtem LS zu unterscheiden....

    Das Ausschäumen ist aber naturgemäß eine Riesensauerei gewesen. Ein Tropfen reagierender PU-Substanzen auf dem Kunststoff, hat sofort das Material angelöst. Alle Scheiben und Teile, die nicht ausgeschäumt werden sollten, mussten aufwändig abgeklebt werden.


    Grüße ... Klaus

    Zitat

    Warum habt ihr cremefarben gewählt und nicht schwarz?

    Hiho Steffi ...

    Weil RAL 9010 weiß unsere Hausfarbe ist.... rot-weiß halt ... :grinning_squinting_face: ... und der Kunde das auch so bestellt hat. Ich persönlich hätte die Rückwand und die Seiten auch gerne in weiß gemacht, aber es kann ja sein, dass dieses Aquarium später als Raumteiler genutzt wird...

    Ich habe mal ein Kunststoff- AquaScape Becken in den USA gesehen, dass war auch weiß ... bedenke mal, was schwarz an Licht schluckt und weiß, Licht reflektiert ? Man sollten als Boden, einen Spiegel verwenden, dann bekommen die Korallen auch von unten Licht.

    Bei dem 2-Meter Becken, was wir bauen für die laminare Strömungsanlage, da wird die Rückwand auch beleuchtet....


    Grüße ... Klaus

    Wir haben früher ja schon viele PVC-Filteranlagen gebaut, die zum Teil bis zu einem Meter hoch waren und nie ist so ein Teil über die Jahre, mal undicht geworden. Einmal verschweißt = immer dicht. Der Filter da unten steht Nähe München seit über 10 Jahren mit ca. 60
    70 cm Wasserstand, aus 8 mm PVC-CAW Hartplatten verschweißt....Unsere ganzen Salzwasserprüfstände sind komplett aus PVC und PETG ... seit Jahren null Probleme...

    Hi Ronny ,...

    wir wollen aber den Deckel komplett geschlossen halten, damit kein Wasser verdunstet aus der Kammer... auf das Sieb legt man grobe Filterwatte oder einen blauen Schwamm und man hört nichts mehr. Ein Loch nach oben, ja, kann man machen, nehme Deine Idee gerne mit auf... dann hätte man alles auf einer Ebene ....

    Zitat

    Bleibt fleißig am Ball! - Kunststoffbecken von euch wären wohl das Non-Plus-Ultra

    Hey, das ist ein Just-For Fun Projekt.... war gar nicht geplant das mal in Serie zu bauen oder überhaupt Kunststoffaquarien zu bauen und anzubieten. Billiger wie Glas kann so was auch nicht werden, weil eben teure CNC-Maschinenstunden und viel Handarbeit verlangt wird, deshalb haben wir das auch nie in Erwägung gezogen, dass mal zu machen.... . In den USA sind aber solche Aquarien sehr populär, gerade sog. Fragtanks laufen da sehr gut....

    Hi Daniel ...

    Zitat

    wäre es nicht vielleicht wegen der Krazfestigkeit eine Idee, das Aquarium mit einer Frontscheibe aus Glas aus zu statten? Der Rest in PVC würde das ganze ja immer noch sehr leicht machen und damit eher mal die Möglichkeit eröffnen mit so einer Aquarienanlage um zu ziehen. Oder würde das mit der unterschiedlichen Elastizität von PVC und Glas nicht klappen?

    Unser ehemaliger Pumpenprüfstand war genau so ein Hybrid. Das war auch mehr oder weniger ein Test. Ein Meter hoch, 19er Floatglasscheibe... nach genau 10 Jahren hat sich der Silikon vom PVC gelöst und wurde undicht... allerdings nur, wenn der Wasserstand unter 80 cm abgesenkt war... bei genau einem Meter hat der Wasserdruck das Becken von selbst abgedichtet.

    Es wäre technisch möglich ein Becken nach Deinem Vorschlag zu bauen. Allerdings wäre der Aufwand so hoch, das es schlichtweg zu teuer würde.

    Grüße .. Klaus

    Hi Chriss ...

    wir starten nächste Woche ein Prototyp-Becken mit 120 x 60 x 50 cm. Untergestellt und Material ist schon bestellt. Und zwar komplett aus schwarzem PVC. Schwarz-Hochglanz-Acryl ginge auch, ist nur erheblich teurer als PVC und nicht besser als PVC-Hart/schwarz. Mit Kunststoffen hat man natürlich die absolute gestalterische Freiheiten, was bei Glas nicht möglich ist. Angst vor Undichtigkeiten bei Durchbrüchen muss man bei geschweißten Teile nicht mehr haben.
    Wir realisieren mit diesem Prototypen mal ein Becken mit integrierter Strömungsbox und mit 2 x 8000er RD3-Speedys.

    Ablaufkammern sollten bezüglich der Kammlängen immer möglichst groß sein. Das heißt, nicht die Kammer selbst, aber die Fläche, wo das Wasser über die Kante fließt, die sollte möglichst lang sein. Warum ? Je länger die Kante, umso weniger steigt das Wasser über diese Kante. Viel Wasser über der Kante heißt auch, viel Wasser fließt in den Filter nach, bei Pumpenstillstand oder Stromausfall.
    Wir haben früher immer sehr gerne mit Dreieckskammern gearbeitet, die waren auch der Strömung nicht so sehr im Weg. Beim geplanten Black-Tank legen wir die Überlaufkammer komplett nach hinten, das heißt, fast gesamte Rückwand fungiert als Ablaufkante, so das hier nur wenige Millimeter das Wasser über die Kante steigt.
    An diesem Becken werde ich auch mal die neuen Kessil´s 360er ausprobieren, die Claude mir verkauft hat....

    Zitat

    Wäre es nicht möglich die Rohre aus Acryl oder PETG direkt zu verkleben, sodass der Schacht nur so groß sein muss, dass die Rohre gerade so hineinpassen und auf eine Durchführung verzichtet werden kann?! Beispielsweise 32er Rohr und Tiefe des Schachts nur 40mm.

    Klar, ... man könnte sogar ganz auf Rohre verzichten und die Ecken komplett als Strömungskanäle, anstatt Strömungsboxe , konstruieren... das wäre für die Fraktion interessant, die auch offene Seitenscheiben lieben. So von oben bis unten mit 5 bis 10 mm Löchern versehen... in allen vier Ecken und ausgerichtet auf die Mitte des Beckens... das wär´s dann :smiling_face: ich sag ja : .. mit Kunststoff ist alles machbar .... Rohre braucht man dann nicht mehr...

    Wer hier Skizzen oder CAD Zeichnungen vorstellt, versuche ich gerne die Vorschläge in die Praxis mit umzusetzen. Das ist für mich einer der größten Vorteile in diesem Forum, dass man sehr nah am Kunden ist und so auch mal Inputs von anderen Leuten bekommt.

    Wir werden nächste Woche mal unseren Lieferanten Evonik kontaktieren, wie die Preise bei schwarzen Plexiglas GS-Hochglanzplatten liegen. Wir verwenden schon seit vielen Jahren Material von diesem Hersteller.

    Grüße ... Klaus

    Hi Carsten....

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    12 VDC u. IP 67 sind perfekt. 220 VAC wird es wohl bald, aus gutem Grund, zumindest unterhalb der Wasserlinie nicht mehr geben.

    ich weiß, wir haben schon 12 Volt DC Förder-und Abschäumerpumpen in der Entwicklung. Wir könnten sogar unsere RD3-Pumpen auf 12 Volt umstellen. Wir wollen, wenn schon Niederspannung, auf 12 Volt gehen, nicht auf 24 oder 36 Volt. 12 Volt wird nicht gerne gemacht, weil die Bauteile und Platinen erheblich höher ausgelegt sein müssen, als bei 24 oder 36 Volt..... Aber wenn es um den Sicherheitsaspekt geht, ist 12 Volt den 24 Volt überlegen. Wenn ich mich nicht irre, ist da auch was mit 12 Volt geplant in der EU, speziell für Unterwasseranwendungen. Gibt da so einige Gerüchte, was die neue Niederspannungsrichtlinie betrifft.

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    Auch der Motor scheint ein sehr solider Bursche zu sein.

    .. :grinning_squinting_face: ist der gleiche Hersteller, der auch eine Nobelfirma aus Zuffenhausen beliefert. Diese DC-Motoren sind richtig gute schwäbische Wertarbeit. Wir haben einige Getriebemotoren unterschiedlicher Hersteller hier ausprobiert. Die Lager und Zahnräder bei dem oben genannten Modell sind aus Metall und laufen in einem Ölbad....man hört den Motor überhaupt nicht, wenn er läuft... da sind andere erheblich lauter. Teilweise so laut, dass man glaubt, der fliegt gleich auseinnander... als wir den oben gezeigten Motor das erste mal laufen ließen, wussten wir innerhalb 2 Sekunden, der ist es....
    Natürlich wissen wir nicht, ob der Motor tatsächlich in Deutschland gebaut wurde und nicht in China. Aber ich habe explizit den Oberingenieur der Firma gefragt und er hat es mir noch mal bestätigt. Mehr kann man nicht tun. Wenn man das Teil aber in der Hand hält, im Vergleich zu den anderen, die wir hier haben, merkt man schon am Gewicht, dass da Welten drin liegen.... unten auf dem Bild eine kleine Auswahl der Getriebemotoren. wir haben über 10 verschiedene gekauft und getestet. Auch ein paar chinesische. Die waren aber sofort raus aus dem Rennen.

    Das Panasonic-Teil ist nicht Made-in-Germany ... aber damit kann ich leben .. :grinning_squinting_face:

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    Mich würde es interessieren wie viele Liter die 150Watt bei eine Höhe von 4m rausbringt um mich zwichen die 230w und 150w zu endschieden.

    Hi Michel,....

    Wenn es dir auf Steighöhe ankommt, solltest Du die Version RD3-Speedy HP und nicht die Speedy CL nehmen. CL steht für * Closed-Loop Flow* und ist besonders geeignet für Strömungs-Anwendungen, z.b. bei Closed Loop Verrohrungen oder als Filterpumpe, die Version HP steht für *High-Pressure* und ist für Anwendungen gemacht, wo es auf Druck ankommt, z.B. wenn die Pumpe im Keller steht, weit weg verrohrt ist oder bei ungünstigen Verrohrungen.

    Flowkurven habe ich noch nicht fertiggestellt. Wir bauen grad einen großen neuen Pumpen-Prüfstand auf, der nächste Woche fertig sein solle...

    Hi Marc ....

    Zitat

    Mein Vorschlag wäre, die Schlitze diagonal anzuordnen. Somit dürfte dann eigentlich jede Stelle des Vlies bei entsprechender Schrittweite irgendwann durchströmt / genutzt werden. Klaus, kannst du bezüglich der Abmessungen des Single-Vliesfilters schon was sagen?

    Wir wollen das Vlies nicht schrittweise aus dem Wasser ziehen. Es soll sich komplett zusetzen und dann in einem Schritt, komplett aus dem Wasser gezogen werden. Aber ich verstehe schon was Du meinst ....

    Die Single-Vlieser wird es in folgenden Größen geben : Grundlänge 65 cm, Tiefe in drei Varianten : 40, 50 und 60 cm. Höhe : 65 cm (inclusive der Rolle oben) Dazu kommen in der Länge noch die drei Auslaufrohre dazu: ... zwei für den Hauptablauf + 1 Notüberlauf, alles in 50 mm Ausführung. Diese Rohrenden sind auf der rechten Seitenwand fest verschweißt. Das heißt also, man muss noch zuzüglich 50 mm Winkel dazu rechnen....

    Grüße .. .Klaus