Beiträge von klaus Jansen

    @ Alex,
    nööö... tut es nicht.... generell sollte man über die im Meerwasser verkauften UV-Geräte, eins wissen : ... nahezu wirkungslos,... denn : ... die Strahlung, die man bräuchte, um eine adäquate Keimzahlverringerung zu erreichen, sind dermaßen gefährlich, das man die nicht bedenkenlos Aquarianern, in die Hände geben kann. Taugliche UV-Anlagen, wie sie denn in der Trinkwasseraufbereitung Verwendung finden, haben alle eine aufwänige Ummantelung der Röhren, größtenteils aus Nirostastählen. Ergo : ... würde man denn auch nur für 2 Sekunden in eine solche Röhre schauen, wäre man blind oder hätte extrem die Hornhaut verblitzt. Fazit : ... die in der Aquaristik verkauften Geräte, sind schöne Heizstäbe, mehr nicht. Beobachtung aus der Praxis : .. bei einem Kunden wurde an einem 500 Liter-Quarantänebecken, 2 Trop-UV-Lampen eingebaut und zwar die doppelte Ausführung, ich glaube das war, pro Gerät, 2 x 85 Watt. In diesem Quarantänebecken kamen neueingesetze Fische zur Behandlung, bevor diese in die großen Becken, gesetzt wurden. Ergebniss: ..kein Fisch verlor seine Pünktchen und wurde durch die Flagellaten erneut wieder angesteckt. Die UV-Lampen, obwohl heftig überdimensioniert, hatten .... null... Wirkung. Später wurden die UV-Lampen wieder komplett entfernt und die Fische direkt, ohne Quarantäne, in das große Becken, eingesetzt. Da dort die Biologie mittlerweile so gut stand, kam kein Fisch mehr über das 1. Stadium, hinaus. Selbst achilles waren kein Problem mehr. Wer also der Meinung ist, dass UV-Lampen sp. in seinem Aquarium Vorteile bringt, bin ich so vermessen, zu behaupten, das es sich um Pleacebo-Effekte handelt. Wäre denn die UV-Lampe nicht vorhanden, hätte sich der Verlauf ähnlich verhalten.

    Das sind meine Erfahrungen, mit aquaristischen UV-Lampen.

    Klaus

    Zitat

    Original von Floli31
    Hallo,

    So, nach Wochen des Warten :frowning_face: ist er nun endlich da, der Schalldämpfer für den BK. Von der Verarbeitung wird er den restlichen Produkten von Klaus gerecht, ist grösser ausgefallen, ca.12cm hoch und einen Durchmesser von ca. 6.5cm in "Bubble King rot" :winking_face:
    Nun zur eigentlichen Aufgabe von Schalldämpfer, das Ansauggeräusch ist merkbar leiser und ich bin zufrieden. :smiling_face:
    Einziger Schönheitsfehler, die Bohrung für den Anschluss von Ozon fehlt wieder... :frowning_face:

    Grüße
    Florian

    @ Florian,
    kannst Du mal ein Bild vom kompletten Schäumer hier einstellen ? Würd emich sehr interessierne, wie er bei Dir konfiguriert ist ... Danke.. :]

    Klaus

    @ Hallo, Tom,
    da dieses T-Stück, Unterwasser auf den 10mm PVC-Nippel, befestigt wird, geht Messing oder VA nicht. Alternativ wäre Teflon, aber preislich daneben. Eine Ozoneindüsung über 10mm Silikonschlauch ist nicht möglich, da Silikon auch nicht Ozonfest ist. Auch hier müßte der Schlauch, gegen einen Teflon-Schlauch, getauscht werden. Ich rate generell davon ab, den Red-Dragon Bubble-King-Motor, direkt an den Ozonisator anzuschließen, da fast alle im Handel befindlichen Ozonisatoren, einen zu hohen Gegendruck erzeugen, der die komplette Motorkonfiguration über den Haufen wirft. Ich empfehle daher, in die Düse, ein 6mm Loch zu bohren, einen Nippel einzukleben und an den Ozonisator anschließen oder mit einer kleinen Wisa, hier das Ozon, einzuleiten. Somit bleibt der Hauptschlauch frei, von jeglichen Veränderungen. Jegliche Änderungen am 10mm Silikonschlauch gehen immer mit schlechteren Wirkungsgraden der Pumpe einher und kann den Stromverbrauch, um mehr als doppelte, erhöhen.

    @Klaus....
    es ist gar nicht schwer, sich so´n Dämpfer selber zu bauen.... :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: was hast Du für einen Schäumer ? H&S ??

    Grüße .. Klaus

    @Ja, Peter,
    ich weiß gar nicht, was Florian meint ? Hab ich mal wieder was verpasst ?? :confused_face: :confused_face: Der Ozon-Anschluss wird eigentlich an der Düse gemacht, der Schalldämpfer hat doch ansich keinen eigenen Eingang für Ozon.. :confused_face: :confused_face: :confused_face: Und, Florian, brauchst Du überhaupt Ozon ? Das Wasser wird doch beim B.K. 300 keinen Gelbstich haben dürfen ??

    Dennoch werde ich jetzt mal 10 mm PVC-T-Stücke , bestellen. Dann ist der Bypass für Ozon, einfach zu realisieren.... Sind die Teile da, wird ein Bild eingestellt, wie das montiert wird...

    Nochwas... nachdem IP mir seinen Schalldämpfer gesendte hat, gibt es nun einen Patt : ... für den einen ist IP´s leiser, für den anderen, der Royal-Resonator.... iP wird nun auch einen von mir bekommen, zum Vergleichen... :] :] :]

    Grüße .. Klaus

    Alex....
    das hast Du richtig erkannt... die reinen Materialkosten für das L-Aquarium, belaufen sich auf ca. 20-25.000.- Euro. Der größte Posten, sind die unendlich vielen Stunden, die am Bau einer solchen Anlage, berechnet werden müssen. es handelt sich ja nicht um ein maschinengefertigtes Massenprodukt, sondern um eine Einzel-Handanfertigung. Bei mir haben 3 Handwerksmeister ( Metall-und Holz) an der Anlage gearbeitet und die kosten eben..... und allein die Frontscheibe, Opti-White, 31mm mit sp. Aquarienfolie, kostet schon ca. 6.000.- Euro.

    @Markus,
    die ..untere Preisgrenze für eine solche Anlage, dürfte sich um die 25.000.- Euro, bewegen, dann allerdings die abgespeckte Version, ohne Türme, Hälfte an Pumpen, nur T5 Lampen, kleiner, normale Oberflächen, keine Wasserwechseltanks,... usw.
    Das mit der Mobilität ist richtig... viele Käufer von solchen Anlagen, legen großen Wert auf die Demontierbarkeit einer Anlage, wegen Arbeitsplatzwechsel.. So kann ich mich erinnern, daß Peter Schmiedel im Besonderen sein Aquarium, als transportabel, bestellt hat, denn im Pralinenland Belgien, wollte er denn doch nicht alt werden... :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Grüße .. Klaus

    Guten Morgen, Basti.....
    60 cm sollte der Unterschrank schon haben, damit der Abschäumer mind. 58 cm hoch ist. Die Standarthöhe des BK. 200 liegt bei 62 cm, aber durch kürzen des Topfes, sind auch geringere Höhen, möglich.

    MFG Klaus Jansen

    ... und wo sind die Antworten der ...alten Hasen ..? ... ein Meewasseraquarium braucht nach meiner Meinung, mindestens ein Jahr, bis es stabil steht und Hauruck-Aktionen, gehen garantiert immer in die Hose. Nur : .... welcher Anfänger wartet so lange ???

    Grüße .. Klaus

    @Marcus,

    nun gut, hier der ca. Preis : je nach Größe, Ausstattung und Oberfläche/Lackierung, zw. 35 - 60.000.- Euro ...

    Grüße ... Klaus

    Zitat

    Original von Steffen Schwarz

    ich habe gerade Probleme mir einen Kunden von Euch vorzustellen der sich so eine Anlage leisten kann aber zur Miete wohnt ?
    Für Leute die oft umziehen und deshalb kein Eigenheim bewohnen ist so ein Aquarium ja sowieso nicht geeignet.

    Steffen,
    das sehe ich anders.... da diese Anlage als Messeanlage geplant ist, läßt sie sich komplett zerlegen. Sogar die hochglanzpolierten Blenden, sind alle einzeln abnehmbar. Die Türme sind angeschraubt, die Verrohrung über Entkopplersätze, lösbar. Unter dem Aquariumkörper ist ein Unterbau, unter dem genau ein Hubwagen mit 120er Gabeln, geht. Mit dieser Anlage kannst Du wandern gehen.... :grinning_squinting_face: Nur.... von Hand in den 10 Stock tragen, ist nicht... :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: oder mit 8 Leuten, vom Schlage eines Frank Mohr ..( :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :D..) damit könnt es auch zu tragen sein... :face_with_tongue:
    Klaus.

    Alex... stimmt... du glaubst gar nicht wie viele Gutsituierte in Mietwohnungen, wohnen.... :st: allerdings dann schon in sogenannten, .... besseren... Wohngegenden..

    Grüße ... Klaus

    Zitat

    Original von Uwe Dolling
    Hallo Klaus,

    Zu 2.
    Warum sollte Plexi nicht durchbiegestabil sein ? Das Osaka Aquarium hat eine Plexiwand mit 22,5 Meter Länge und 8,5 Meter Höhe bei nur 60 cm Dicke. Link

    Zu 6.
    Ich verstehe ja die Absicht. Aber warum über die Beckenform realisiert anstatt über Deko und Sichtschutz ?

    Gruss
    Uwe


    Uwe....
    naja... 60 cm Plexiglas halt.... da kommt auch ein Panzer nicht durch.... :grinning_squinting_face:

    Wir haben hier einige Plexiglasplatten am Lager bis 25mm ... Aber durchbiegestabil sind die alle nicht. Geb so einer Platte einen Schlag mit dem Hammer und Du hast Sprünge wie bei Glas... Erst wenn die Platten getempert und ausgekühlt sind, ist es etwas besser.
    Dann noch ein wichtiger Aspekt : ... eine 10mm Plexiglasplatte, ist zehnmal so teuer wie eine Hart-PVC-Platte, warum sollte ich also die Böden,Wände und Rückwand, mit diesem Material bauen, wenn es so teuer ist und hinterher, gar nicht mehr zu sehen ist ? Ich kenne einige Plexiglasbecken, Uwe, und auch das Gejammer von deren Besitzern. Wir haben sogar selber solche Becken gebaut. Aber glaube mir : ... so richtig glücklich, sind nur die wenigsten geworden... die Nachteile von Plexiglasbecken, sind einfach zu viele...

    zu 6..
    ich möchte kein Aquarium mit durchgehend so hoher Frontscheibe, die dann mit einer Verkleidung wieder geschlossen werden muss. Wenn schon eine hohe Scheibe, dann muss auch die Tiefe passen. Bei druchgehender 160er Scheibe, hieße dass mindestens 2-2,5 Meter Tiefe. Dann wirken die 160 cm, ansonsten : .. ein Bilderaquarium...

    Grüße ... Klaus

    Uwe,
    hier nun, gerne, meine Antworten.

    1. Warum als Möbelstück ??
    Ganz einfach.... ein Aquarium ist ein Gerät, was man ausschließlich mit den Augen sieht und nach meiner Auffassung, muss es nicht nur im, sondern auch um, das Aquarium stimmen. Der größte Feind eines Aquariums sind in aller Regel, die Frauen der Aquarianer. Wenn ein Aquarium in der gemeinsamen Wohnung, als störend empfunden wird, kann ein nörgelndes Weib äußerst unangenehm werden. Eine optisch ansprechende Aquarienanlage, gut in die vorhandene Wohnung integriert, hilft, Konflikte zu vermeiden. Unsere hauptsächliche Klientel, legt einen sehr großen Wert, auf solche Möbelaquarien. Undenkbar, ein nacktes Aquarium, denen in ihre Wohnung, zu stellen..
    Aquarien, die in die Wand eingelassen sind, ist die perfekte Anlage schlechthin, nur muss dazu in aller Regel es sich um Eigentum handeln, denn kein Vermieter wird den Durchbruch gestatten. Wir selber haben 2 Aquarien, in die Wand eingelassen und es gibt nichts besserers.

    2. Materialmix...
    ein solches L-Becken, ist mit Vollglas nicht zu realisieren. Auch Plexiglas ist dazu nicht geeignet, da nicht durchbiegestabil. Die Verbundbauweise hat sich bewährt und ist frei von Kinderkrankheiten. Und in dieser Kostruktion immer noch günstiger, als ein Beton-Plexi-oder Vollglasaquarium. Außerdem sind gestalterisch keine Grenzen gesetzt, alle Formen sind ohne Probleme machbar.

    3. fehlende Tiefe,
    tja, Uwe.. wenn Du meine Becken kennen würdest... :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    4. viele Durchbrüche,
    im Gegesatz zu Glasdurchbrüchen, machen Kunststoffdurchbrüche, keine Probleme, wenn einmal verschweißt und dicht, immer dicht. Da die Strömung nunmal nicht mit internen Pumpen gemacht, sondern mit externen, wird man nicht umhinkommen, die Becken anzubohren. Im Besonderen bin ich auch der Meinung, dass viele typische Riffbecken, nicht richtig strömungsrealisiert sind. Heute ist es Mode, oben, in Wasserspiegelnähe, Strömungspumpen, oder Rohre. am Wasserspiegel enden zu lassen und aus kleinen Querschnitten, volle Pulle zu strömen. Als ehemaliger Taucher bin ich aber der Meinung, dass überall Strömung in gleicher Stärke vorhanden sein muss, denn im Meer haben wir ja auch nicht nur auf dem Wasserspiegel, Strömung, sondern die Bewegung zieht sich bis in große Tiefen, runter. Das gleiche wollen wir mit der internen Verrohrung simulieren. Am L-Becken, sind auf der linken Seite, 8 Ausblasöffnungen mit 32mm Durchmesser, eingeschäumt, die alle gleichzeitig, über Kreuz mit der rechten Seite, ausblasen. So habe ich dann Strömung laminar, auf der ganzen Fläche verteilt und nicht nur oben, in der Hoffnung lebend, die Strömung möge sich an den Scheiben brechen und nach unten umlenken, was aber nicht funktioniert. Detritusansammlungen, sind mit dieser Variante, auszuschließen. Außerdem habe ich mit der aufwändigen Verrohrung noch Reserven, sollte denn das Becken komplett mit großen Korallen so zugewachsen sein, dass die Strömung immer weniger wird. Große Tisch-Acroporas sind durchaus in der Lage, die Ströungsgeschwindigkeiten im Aquarium, erheblich herabzusetzen. Viele unserer Anlagenkunden, haben hinterher immer noch größere Pumpen bestellt und bedauert, nicht noch mehr Möglichkeiten zur Strömungserhöhung, Reserveweise, am Becken gehabt zu haben, sprich : mehr Verrohrungen...
    Mit einer Intervallregelung, habe ich die Möglichkeit, sämtliche Szenarien hier durchzuspielen, bis wir strömungsmäßig, das Optimum, gefunden haben. Das geht nicht, wenn nur 2 Rohre, im Becken ankommen.
    Tja, und dann spielen auch noch einige andere Gedanken eine Rolle, warum wir so viele Durchbrüche verwenden : ... neben den klassischen Strömungspumpen-Rohrbedarf, brauchen wir noch Durchbrüche für Notüberlauf, mind. 2 für die Ablaufkammer und zwei für Filterpumpen. Ab einer gewissen Beckengröße, verwenden wir immer anstatt einer 12er, lieber 2x6er Red Dragons, denn wenn die 12er mal ausfällt, steht alles, aber das zwei 6er gleichzeitig ausfallen, ist unwahrscheinlich... Viele, viele kleine Gründe, die sich halt zu 15 Durchbrüchen, zusammengeläppert haben.... :]

    6. Warum die L-Form...
    für Deinen Vorschlag, hätte ich das Becken komplett 160cm hoch machen müssen, das hätte gar nicht gewirkt und aufgrund der fehlenden Tiefe, wäre das ...ein Bild an der Wand... geworden. So, durch die versetzten Ebenen, wirkt es eben ganz anders..... hoffe ich jedenfalls.. :grinning_squinting_face: Mir ging es halt hauptsächlich um die Steilwand links, denn bei vielen Tauchgängen, haben mich immer die Steilwände, mit ihrem reichaltigem Artenreichtum, immer fasziniert. Schonmal am Steilhang, inmitten von Millionen Anthias, getaucht ???

    Uwe, ich fass das ganz sicher nicht als Kritik auf, sonst hätte ich das hier nicht einstellen dürfen... :face_with_tongue:

    Grüße .. Klaus

    Zitat

    Original von Torsten

    Hallo Klaus:-)

    Dann hatte ich aber schon viel "Dusel"........die "nackten" Brenner waren über meinen Becken früher relativ häufig sehr bespritzt, aber es hat zum Glück nie "peng" gemacht.


    @ Hey, Torsten,
    ...auch E40 ??

    Grüße .. Klaus

    Zitat

    Original von Stefan H.

    Hallo,

    wo ist den der Unterschied zu anderen Brennern? Braucht man bei E40 Brennern denn kein Schutzglas?


    mfg Stefan

    @Stefan,
    wie Robert schon geschrieben hat .. :] :] die E40 Lampen haben alle einen UV-Schutzkolben um den Brenner. Bei mir haben alle 1000er und auch die 2000er Watt HQI-Brenner ..kein.. Lampen- chutzglas mehr, denn die Scheiben sind wahre Lichtschlucker, besonders dann, wenn sie denn mit der Zeit so´n weißen Belag bekommen, der so richtig schwer abgeht. Und ab und wann knallen die Schutzscheiben auch mal gern in tausende kleine Splitter und dann hast Du richtig schön Arbeit, die Brösel wieder aufzusammeln.. :] :] :] Allerdings sollten dann die Lampen höher hängen, denn ein Tropfen Wasser auf den Kolben und... peng...

    Grüße .. Klaus

    Zitat

    Original von cms

    jaja habs verstanden, hätteste auch gleich *heul doch* posten können :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: finds ja auch ganz interessant...finde trotzdem dass sowas auf die HP der firma gehört und nicht komplett ins forum...


    cms...
    ja, hast ja Recht... :loudly_crying_face: hab´s aber dem Robert versprochen das hier Erstzuveröffentlichen, nachdem ich ihn in Sifi, versetzt habe.
    Und.... es gibt nichts langweiligeres, als Threads ohne Bilder.. :] :]

    Grüße ... Klaus
    @ISDN...
    meine Frau ihr PC hat noch´n Modem.... was glaubst Du wie lange das dauert, bis die Bilder da aufgebaut sind ? Da kannst Du eine Tasse Kaffe trinken gehen. .. :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: Ist aber manchmal nicht schlecht, besonders wenn sie gerade in Ebay nach Handtaschen oder Schuhe, guckt... :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Stefan...
    stell Dir vor, du bräuchtest gar nicht mehr mit den Händen in´s Wasser zum Scheibenreinigen, sondern schiebst nur den Magneten hin-und her und sauber ist die Scheibe.. :], ... aber wenn Du 3 sichtbare Scheiben hast, must halt auch drei Scheiben putzen... :face_with_tongue: soll ich Dir mal meinen Magneten leihen ??
    Soso.... aus Schmidti ist also nun ein ..Koikiki... geworden..?? Ich kannte den Riesenteich, den er im Garten hat, aber das nun auch in seinem Wohnraum ein Koitümpel ist .... naja, wir Salzis können schon bekloppt sein, aber die Koikikis sind nocht viel bekloppter... :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Peter.
    Pumpen können heute auch unter dem Aquariumboden installiert werden, also ...hängend... ansonsten, stimmt... nachdem weitere Technik dazumontiert wurde (Kalkreaktor) wurde der Platz im Unterschrank arg knapp...........
    Du meinst sicher die Plätschergeräusche ..?.. Das Verteilersieb in der Kammer, wird ca. 50 mm tiefer gesetzt, weil viele hier auch noch mit Watte arbeiten wollen. Du solltest 50mm dicken, blauen Filterschwamm einlegen, aber nur den groben, nicht den feinen...
    Das sich bei Dir vornehmlich Kugelalgen auf die Kante setzen, ist natürlich Pech. Aber warum, wachsen überhaupt Algen bei Dir ??? Zuviel LS ?? Keinen Bubble-King ?? :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Grüße ... Klaus

    anbei noch ein Bild ,von einer untergehängten Red Dragon Pumpe...

    Stefan....
    wie...? du reinigst deine Scheiben von Hand mit einem Schaber ??? Dann mußt Du ja am rechten Arm Muskeln wie Popeye haben ?? Also, an meinen eigenen Aquarien war es wichtig, daß die Frontscheibe nicht dicker als 50mm ist, um eine Reinigung mit Magneten noch zu ermöglichen. Ich habe spezifisch einen eigenen Magneten gebaut, wo der Innenmagnet zwei, im Winkel von 35 Grad, gegeneinanderstehende Klingen aufweist. Die Klingen sind gewöhnliche Baumarktabbrechklingen und halten nicht lange, da nicht meerwasserfest. Aber eine Scheibe, von sagen wir mal, 4 x 1,5 meter, ist dann in max. 4-5 Minuten gereinigt. Und zwar incl. Grünpunkt -und Kalkrotalgen, ohne die Scheibe zu zerkratzen....

    @5-Eck-Aquarium...
    seitlich ist ein kleiner Laufgang, wo man dann die Wartungsarbeiten durchführen konnte. Leider gibt es von diesem Aquarium nur Papierbilder.......

    @Parasiten + Großaquarium...
    wenn man i der Größe ein Aquarium plant, wird es unumgägnlich sein, ein Quarantänebecken zu integrieren. Allein für meine Anlage, ist im Keller ein ca. 2000 Liter-Quarantänebecken vorgesehen, welches mit am Kreislauf, hängt. Alles abgehende Wasser aus dieser Anlage geht über ein sog. Plankton-Netzgewebe, mit einer Maschenweite von 5 my. Wenn Du einmal in so einem großen Aquarium die Seuche hast, ist alles verloren. Eine Glasrose oder Majano, kann große Anlagen komplett verseuchen.

    @Großanlagen und Handling...
    sicher, große Aquarien erfordern ein aufwändigeres Handling, aber ein Hobby sollte man nicht nur aus dem Blickwinkel des Aufwandes, betrachten, sonst ist es kein Hobby mehr, sondern eine Last. Nur bei gravierenden Planungsfehlern, wird ein Aquarium zum Alptraum.

    @schmidt-Unterföhring....
    ja... das Becken gibt es nicht mehr... und das dieses Großbecken abgebaut wurde, wegen Glasrosen, ist die offizielle Version. Die inoffizielle : ... es war undicht. Herr Schmidt hat zwar auch als Trägerkonstruktion die Multiplexbauweise verwendet, allerdings mangels Kenntniss, anstatt Kunststoffauskleidung, eine Glasauskleidung verwendet. Es wurde innen komplett mit Glasvierecken ausgekleidet, ähnlich gekachelt wie ein Badezimmer. Und im Laufe der Jahre sind einige dieser Glaskacheln, gerissen. Das ganze Becken stand auch auf einem Holzunterbau, somit war diese Konstruktion ständig in Bewegung, denn Holz arbeitet....das Becken von Herrn Schmidt war, meine ich jedenfalls mich erinnern zu können, kein liegendes L, sondern es ging um die Ecke, also ein klassisches L.. :confused_face: :confused_face: :confused_face:

    @Abtauchen...
    es gibt auch ein Bild von mir, beim Abtauchen... ist allerdings nicht zur Veröffentlichung freigegeben.. :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Grüße... Klaus

    Zitat

    Original von Stefan C.
    ...die Säuberung des Grundes halte ich für exorbitant wichtig; jeder Pool hat eine vorgesehene Bodenabsaugung, aber hier sehe ich keine gegebene Möglichkeit.
    andererseits könnte man ab 1m Tiefe alles mit den neumodischen Plastikkorallen vollpappen; die sicherlich nicht unterdimensionierte Strömung hält sie sauber. (ist keinesfalls abwertend gemeint)
    .

    @Jau... Stefan...
    eine Bodenabsaugung ist was ganz feines. Dachte ich früher auch mal und habe die Ansaugschlitzkörbe der Pumpen an den tiefsten Punkt eines Aquariums, verlegt.... bis dann mal 5 Jahre später mich ein Kunde angerufen und hat antanzen lassen. Eine fette Pumpe brachte abermillionen luftblasen in´s Becken. Was war passiert ? Tausende von Seescheiden haben sich auf die Ansaugrohrschlitze gesetzt und das Rohr mit der Zeit, völlig zugesetzt, so daß die Pumpe in einen Kavitationskritischen Zustand versetzt wurde, soll heißen : ..das Rohr wurde verstopft. Da durfte ich mich dann ausziehen und eine Taucherbrille aufsetzen, in´s Becken und schrubben. Naja und seitdem wurden alle Ansaugschlitze nach oben verlegt. Es soll ja Leute geben, die gern mal in ihrem Becken abtauchen, aber ich gehör sicherlich nicht zu dieser Gruppe.. :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:
    Der Tiefenbereich dieses Aquarium ist eh Tieren vorbehalten, die nicht auf so extrem viel Licht angewiesen sind und da gibt es eine ganze Menge, von. Außerdem wird das Wasser mittels einer sp. Methode auf oberstem Oxydationslevel gehalten und extrem entschäumt, so das Detrituts im Vorfeld dem Wasser entzogen wird. Ein Großteil der Stellfläche im rechten Turm, ist für Spurenelemet-Zeolith, Kolloiden-und anderen Nährstoffenquellendosieranlagen, reserviert. Das Wasser wird ergo extremst entschäumt und gleichzeitig dauerhaft nachdosiert. Es ist nicht so wichtig, zu wissen, was in welcher Menge, wann, wo und wieviel nachdosiert werden muss, weil man eh nicht sagen kann, was, wieviel verbraucht wird oder abgeschäumt ist.... Die Kunst ist es, immer einen gewissen zu hohen Nährstofflevel zu halten und das geht nicht mit dem unzuverlässigem Aquarianer, sondern mit Dosiertechniken. Insgesamt ist das aber ein anderes Thema, worauf ich später nochmal kommen werde.
    Anbei ein Bild von dem Becken, wo ich einen Tauchgang zwangsweise durchführen musste...
    Bauart : 5-Eckaquarium, Frontscheibe 250 x 150 cm, beleuchtet mit 5 x 1000 Watt Strahlern und 14 Blauröhren...

    Grüße ... Klaus

    Zitat

    Original von Robert Baur
    Hallo Klaus

    Wie mir scheint hast du wirklich an alles gedacht !
    An jedwede Möglichkeit und Unfälle.
    Sehr schön zu lesen, überhaupt sind die Daten wie Bilder sehr gut aufbereitet, das macht richtig Freude

    Robert..
    danke... es ist wohl ein Unterschied, ob man im Anlagenbau nur Geld verdienen will oder selbst Meerwasseraquarianer ist.... die meisten Anregungen habe ich aus meinen eigenen Anlagen gezogen, oft unfreiwillig, nach dem Motto : hinterher ist man immer schlauer... :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: und wer jemals Wasser im Keller geschippt hat, macht sich genau Gedanken, wo Wasser eigentlich hinwill ....
    Grüße ... Klaus

    und noch ein elementar wichtiger Aspekt beim Anlagenbau :
    sämtliche Materialien, die beim Bau einer Anlage Verwendung finden, haben ein unterschiedliches, Wärmeausdehungsverhalten. Dem muss beim Bau Rechnung getragen werden. Im Besonderen neigen Verkleidungen aus Holzmaterialien dazu, sich in Verbindung von Wärme und Feuchtigkeit, zu verziehen. Selbst die hier verwendeten 20mm PVC-Schaumkernplatten, arbeiten 0,5 % in der Länge, d.h. es ist unmöglich, Rissbildungen zu verhindern. Wenn man also seinen...Feind... technisch nicht besiegen kann, muss man ihn zum Freund machen. Wir gestalten deshalb die gesamte Verkleidung mit sog. Zwangsdehnungsfugen aus, die sich zum Teil, über die gesamte Längen des Aquariums, hinziehen. So wird aus der Not eine Tugend und ein gestalterisches Element. V :] :] Voilla... :]

    ....abnehmbare Vorderblende......
    nichts wird so gerne auf morgen verschoben, wie notwändige Arbeiten, im Aquarium. Bei Planung und Bau einer Anlage, sollte immer berücksichtigt werden, dass auch beim schönstem Sommertag, ein runtergefallener SPS-Ablegerstein, sofort aus einer, meist tödlichen Lage, wieder hervorgeholt und neu platziert werden muss. Sind Aquarien und deren Inhalt nur schwer zugänglich, werden diese notwändigen Arbeiten zuerst ungern und später, gar nicht mehr gemacht. So sollte man auch bei Neukauf einer Anlege, nicht nur auf den Preis gucken, sondern auf die bequeme Zugänglichkeit, aller Komponenten, achten. Sonst ist die Lust am Hobby, ganz schnell wieder verflogen.... :angry_face: :angry_face:
    Anbei ein Bild, der abnehmbaren Vorderblende, die man allein, also nicht an einem Stück, mit zwei Mann, abnehmen kann.

    ... der Einsatz einer geschlossenen Ablaufkammer, beinhaltet auch ein hohes Restrisiko : ... sollten die Schltze aus Gründen auch immer, mal verstopfen, wird unweigerlich das Wasser über die Aquarienkante, übergehen. Da reicht schon eine losgelöste, große Anemone aus, die sich genau auf die Schlitze hockt, oder ein Büschel Algen. Der Einsatz eines sog. Notüberlaufes, ist bei unseren Anlagen, eine Standartausstattung. Eine 50er Verrohrung, ist auf kürzestem Wege, direkt mit der Filteranlage verbunden und würde beim GAU, das Wasser komplett über diesen Bypass, zum Filter führen. Die Einlaufkante, ist ca. 5mm über dem geplanten, Wasserspiegel, zu halten.

    Anbei ein Bild einer Notüberlaufverrohrung...

    ... und hier ein Bild, wie wir die Ablaufkammern abdecken. Die von vielen Aquarienbauern gebauten, offenen Ablaufschächte, sind wahre Todesfallen für Fische und viele andere Tiere. Schnecken, Krebse und Seeigel, wandern vornehmlich nachts in offene Kammern, da viele Schnecken sog. Tiedenhuber sind, d.h. bei Ebbe kriechen sie gerne auf Felsen. Dieses Verhalten übernehmen viele Schnecken auch im Aquarium. Einmal in der Ablaufkammer gelandet, finden viele Schnecken nicht mehr den Weg zurück und verenden in den Kammern, sollten sie denn nicht das Glück haben, über die Ablaufverrohrung, im Filter zu landen.
    Und wer hat schon nicht einen teuren Fisch, tot aus der Ablaufkammer geborgen ? Da die Kammern ja im Normalfall meistens hinten, in den Ecken platziert werden, erkennt man nicht sofort, wenn ein Fisch in der Ablaufkammer, um sein Leben kämpft.
    Aus diesem Grund gehen wir grundsätzlich hin und verschließen komplett die Ablaufkammer, mit einem abnehmbarem Deckelkamm. Selbst bis in die Ecken, wird die Kammer, geschlossen. Allerdings erfordert diese Bauweise dann auch eine tieferliegende Kammerübergangskante. Die meisten Ablaufkammern heutiger neu gebauter Glasaquarien, sind fast immer zu hoch gehalten und dann geht eine solche Abdeckung nicht. Auch muss das nachfließende Wasser, von der Filterwanne aufgenommen werden, sollte es mal zu einem Stromausfall oder Pumpenabschaltung, kommen. Das Ganze erfordert dann schon den Einsatz eines Taschenrechners, aber Todesfälle, sind mit einer komplett abgedeckten Kammer, auszuschließen.

    Anbei ein Bild der Kammer : ....

    @Danke Uwe + Arno,.

    sind es denn nicht die Details, die eine problemlose Führung eines Meerwasseraquariums, garantieren und die Lust am Hobby, aufrechterhalten? Wir haben bei jeder Anlage, die wir gebaut haben, was dazugelernt und immer ein offenens Ohr, von kundenseitigen, Verbesserungsvorschlägen gehabt. Man darf nicht betriebsblind werden und eingebaute Fehler, ignorieren. Der Kunde ist König und der hat (fast) immer Recht....
    Anbei noch einige Bilder, von Detaillösungen...

    Zuerst der Platz, wo wir die Vorschaltgeräte montieren werden : ... der Deckel der Techniktürme wurde bewusst tiefergesetzt, um die unsichtbare Montage der externen Vorschaltgeräte, vorzunehmen. Der Vorteil liegt im wesentlichem, auf die problemlose thermische Kühlung der Komponenten und die elimiinierung von Hezkraft im Unterschrank, der letztendlich wieder das Aquarium aufheizen würde, wären denn die VG´s im Unterschrank, montiert. Hinzu kommt noch der extrem kurze Weg von der Lampe, zu den VG´s, und der kurze Weg vom Zünder zu der Lampe, die ja mit einem abgeschirmtem, Hochvoltkabel, erfolgen muss. . Das Aquarium wird mit einer Aqua-Perfekt-3x400 Watt Lampe beleuchtet. Die Vorschaltgeräte und im Besonderen die hitzeempfindlichen HQI-Zündgeräte, werden außerhalb der Lampe montiert, so ersparen wir uns das typische Brummen der HQI´s und das mögliche Ausfallen von Zündgeräten. Und die Lampe bleibt aufgrund der fehlenden Wärmeabstrahlung der VG´s kälter, die Lackierung der Lampe ist somit auch nicht den extremen Temperaturen ausgesetzt. Die Lampe ist natürlich auch in weiß lackiert und soll sich nicht aufgrund von Temperaturschäden, in´s gelbliche, verfärben....

    Stelle für die VG´s...

    Zitat

    Original von cms
    hallo@all...

    also technisch ein echter leckerbissen, handwerklich wohl schwer zu übertreffen! hammermäßig!!!

    ABER gestalterisch streitbar... obs diese hochglanzoptik sein muss bleibt wohl jedem selbst überlassen. meinen geschmack trifft es nicht.

    die idee der schlucht ist mal was neues, aber wenn schon gestaltungsmaxime zitiert werden (wie "goldener schnitt", verhältnis übrigens 3:5 bzw. 61,8:100) - was ist mit der guten alten symmetrie??? ich hätte die schlucht in die mitte gepackt, also die scheibe wie ein T ausgebildet... finde ich irgendwie harmonischer.

    schönen gruss
    cms


    @Hallo, CMS...
    Hochglanzoberflächen ist technisch die am schwersten herzustellende Optik. Und damit meine ich nicht die Lackierung, sondern die nachfolgenden Poliervorgänge, die nur mit Handarbeit, hergestellt werden können... Über Geschmack läßt sich sicher bekanntlich streiten, denn dafür sind die Geschmäcker einfach zu unterschiedlich und das ist auch gut so. Wäre ja schlimm, wenn alle das gleiche gut fänden.. :O Mir persönlich gefällte eine solche Oberfläche gut, insbesondere der helle Farbton, macht eine Aquarienanlage und deren Verkleidung, kleiner, als sie tatsächlich ist. Aber auch das ist natürlich Geschmacksache.
    Also, die T-Variante ist auch eine sehr gute Idee, allerdings habe ich dann gar keinen Platz mehr im Unterschrank oder müßte die Türme in der Form verändern, das sie komplett die Technik aufnehmen müßten. Aber das ...CMS-T.... ist abgespeichert... :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Stefan...
    über die PU-Wände, scheiden sich oft die Geister. Es ist lediglich Mittel zum Zweck, die unansehnliche Technik zu verbergen. Einen großen Teil sieht man später ja nicht mehr, wenn dekoriert ist und wenn das Becken mal mit Korallen zugewachsen ist, noch weniger. Letztendlich wird das PU-Material aber irgendwann nicht mehr als störend empfunden, weil es ja total bewächst. Im Grunde genommen, sind GFK-Felslandschaften ja auch künstlich, ich kenne diese Techniken, nur ist es halt damit nicht möglich, die Rohre komplett zu umschließen um so Stillstandszonen, zu vermeiden.
    Die Deko-Zangen, die wir verwenden, kommen aus dem Teichsektor. Hier gibt es sog. Pflanz-Zangen, bis 120 cm Länge, die unten mit einem Federmechanismus versehen sind. Damit dekorieren wir hohe Becken. Halten aber nur ca. ein Jahr, da ganz aus Stahlblech...

    @Henry...
    eine 3-4 Meter Stellwand, sollte da schon vorhanden sein, sonst wirkt es nicht. Eingeklemmt, zwischen zwei Wänden, wäre eine Schande...
    Ansonsten, stimmt... die Geschmäcker sind verschieden.. :winking_face:

    Grüße ... Klaus

    .. und hier beim anrühren des Klavierlackes. Das Mischungsverhältniss muss bei Polyesterlack peinlich genau eingehalten werden. Auf das Gramm genau, muss dosiert werden. Hier wird gerade der Aktivator zugegeben. Nach Mischen hat der Anwender nur 10 Minuten Zeit, den Inhalt der Spritzpistole aufgetragen zu haben, danach dickt der Lack sofort ein und verstopft die Düse....Diese Lackiertechnik ist ein hochkompliziertes Verfahren, das gut ausgebildete Mitarbeiter, erfordert.

    Das reicht nun für heute....

    im nächsten Abschnitt wird dann die Beleuchtung vorgestellt....

    ... die Scheibenabdichtung kann nur mit drei Leuten gemacht werden. Zwei spritzen den Silikon ein, der dritte bereitet die Kartuschen vor. Es ist sehr wichtig, nass in in nass, zu arbeiten, also es darf während des Eindichtens, auf keinen Fall die Arbeit unterbrochen werden. Kaffetrinken oder Pinkelpause ist nicht... :frowning_face: Bereits nach 5 Minuten ist eine Kahmhaut auf dem Silikon und kann unter Umständen, die Haftvermittlung untereinder, herabsetzen....gutes Werkzeug/Equipment und erfahrene Mitarbeiter sind hier gefragt...

    mit Pressluft-Kartuschen, wird innen wie außen, Silikon in die vorbereiteten Fugen, gespritzt. Die Scheibe wurde vorher exakt auf Gummiklötzen ausgerichtet und peinlichst genau darauf geachtet, das die Scheibe freischwebend, also ohne jeglichen Kontakt mit dem Aquariengrundkörper, fixiert wurde. Die Silikonnaht ist ringsherum, ca. 8mm dick, vollständig von Silikon, umgeben. Die Kunst ist es, völlig Blasenfrei und ohne jegliche Lufteinschlüsse, die Scheibe einzubetten. Ist das Silikonbett nach ca. 2 Wochen, ausgehärtet, schwebt die Scheibe quasi im Silikon....

    Ein neuralgischer Punkt unserer Konstruktion : ... der Übergang der zwei Geraden.. Hier wurde vor Ausschnitt, zunächst eine Kernlochbohrung angesetzt und erst später die zwei Schnitte gegeneinader, gesetzt. Somit sind Mikroausbrüche und Eckbelastung wie bei einer scharfen Kante, ausgeschlossen. Für diese Variante müssen allerdings genau die Maße eingehalten werden, sonst ist das Kernloch später, trotz Verkleidung, schräg von oben, durch die 31mm Glasstärke, zu sehen...

    Detailansicht einer Ecke, mit eingelassenem Stahlrahmen, während des Verschweißens... die Ablaufkammer ist eine Rückstau-Dreieck-Konstruktion und ist ca. 40 mm. unterhalb des geplanten Wasserspiegels, fest verschweißt. Der Wasserstand wird später mittels Überlaufsieb, eingepegelt. Ein zusätzlicher 50mm Notüberlauf verhindert garantiert ein Überlaufen des Wassers über die Beckenkante, sollte denn mal die Ablaufkammer, aus Gründen auch immer, verstopfen...