Beiträge von klaus Jansen


    .... Elimi-Phos Rapid, die 500 ml verdünnt in 10 l Osmosewasser, tägliche Zugabe 4 ml bei 1500 l Wasservolumen ein. Dadurch halte ich PO4 recht konstant bei 0,03 bis 0,04 mg/l.

    Bernd

    Hallo Bernd .... 500 ml ElmiPhos in 10 liter verdünnen ist sportlich. Ich halte mich da eher an der Dosieranleitung von Thomas Meyer. 50 ml ElmiPhos in 25 Liter Osmosewasser verdünnen und diese 25 Liter innerhalb 10 Tage tropfenweise zugeben in die Wirbelkammer eines Vliesers.

    Gut, so wie du es machst, geht natürlich auch. Viele Wege führen nach Rom.

    Auf die Art reduziere ich in 10Tagen den PO4 Wert von 0,1 auf 0,04 bei ca. 1500 Liter Wasser netto. Der Sprung darf nur langsam vonstatten gehen.

    Alle die ich kenne, deren Dosierpumpen auf einmal die Behälter leerpumpten, sind deiner Marke gleich. Scheint wohl ein bekannter Fehler zu sein. Ich verwende derzeit die Doser von Reef-Factory. Laufen sehr konstant.

    Aber auch hier habe ich 1 zu 4 alles verdünnt/verschnitten mit Osmosewasser. Pur verwende ich nichts, genau aus dem Grund, falls mal ein Doser versagen sollte.

    Grüße ... Klaus

    Wasserstand 18 cm ist perfekt für den SM 160. Ich habe den SM 160 an einem 900 Liter Becken am laufen allerdings mit Vliesfilter und habe Probleme den PO4 Wert auf über 0,01 zu bekommen. Das liegt aber auch am Vlieser. Ich schäume deswegen zur Zeit sehr trocken ab, wie man auf dem Bild sieht.

    Ich bin sehr zufrieden mit dem Teil...

    Grüße .. Klaus


    Ich habe seit 2 Wochen den X3 Doser von Reef Factory am laufen. Kann auch sehr kleine Mengen genau dosieren. Bis zu 24 Dosierungen am Tag. Hab das mal über 24 Stunden mit einem Kalibrierbehälter gegengemessen und es stimmte haargenau.

    Ich dosiere damit ATI Essentilas Pro2
    Ist nicht gerade das Billigtse was der Markt zu bieten hat, aber im Gesamten betrachtet, das Geld wert. GrohTech kann ich ebenfalls empfehlen. Da machst nix falsch. Jebao : Finger weg.

    Grüße ... Klaus

    Normalerweise geht das relativ einfach mittlerweile, da die Hersteller eigene APPs mit Schritt für Schritt Anleitung anbieten, sah auf den ersten Blick hier auch so aus. Sollte das Internet ausfallen funktioniert ja dein WLAN noch und Du kannst trotzdem darauf per APP zugreifen.


    Mich würde interessieren, wir Du auf den Alcatronic etc. gekommen bist?

    VG Fabian

    Also, die neue Kessil AP9X habe ich Doof nicht geschafft über´s W-Lan anzusteuern. Brauchte professionelle Hilfe. Vor allem weil auch keine deutschsprachige BA vorhanden war. Laut Tunze : in Bearbeitung.
    Okay, das letzte mal wo ich nach sowas gefragt habe, war vor 6 Jahren. Ist immer noch nicht da :smiling_face:

    Den 3er Doser von Reeffactory habe ich seit einer Woche am laufen. Gutes Teil.... nur schmeißt mich der immer wieder aus dem W-LAN.

    Wie ich auf den Alkatronic gekommen bin ? DeJongh hat den in seinen gesamten Anlagen am laufen. Hab mit dem Hauptverantwortlichen gesprochen, der die Anlagen betreut und der meinte, von allen Marken die sie getestet haben, war der am Besten. Alle anderen sind gleich wieder rausgeflogen. Seit 2 Jahren durchgängig keine Störungen.
    Das ist genau das was ich hören wollte. Dann noch den Hersteller Eric Tang selbst angefunkt und mit 3-4 Leuten gesprochen, die das komplette System fahren und alle übereinstimmend dass sie nichts anderes mehr wollen. Das reicht mir als Referenz.

    Ich denke dass automatisierte Riffaquaristik in den nächsten Jahren einen immer größeren Stellenwert bekommt. Automatisch messen und regeln nach Bedarf ist das Beste was man machen kann, wenn man eine gleichbleibende, schwankungsfreie Kontinuität schaffen will. Der Faktor Mensch ist einfach zu unzuverlässig.
    Wenn ich aber meine teuren Korallen einer Technik anvertraue, dann muss sie 100 % zuverlässig arbeiten. Mir sind noch die Dutzenden von Becken in Erinnerung, die in den 90er Jahren abgeschossen wurden, als die Mess-und Regelmanie Einzug in die Meerwasseraquaristik hielt. Sauerstoffreaktoren, die mit Ozon-und Biobällen über den Redoxwert gesteuert wurden, Leitwertsonden, die nach Bedarf Süß-oder Salzwasser nach pumpten, mit Elektroden die sehr unzuverlassig/billig waren und schön regelmäßig die Becken geplättet haben.

    Grüße .. Klaus

    Finde die Möglichkeit dass zu automatisieren sehr interessant und überlege auch gerade mir einen Focustronic, Alkotronic und Dosertronic im Bundle anzuschaffen. Die DaStaco Steuerung geht mir auf den Sack. Interessant vor allem dass man für´s Kh Wert messen, der bekanntlich mit einer der wichtigsten Parameter darstellt in der Riffaquaristik, auch mit einer Elektrode, anstatt mit Tröpfchentest, bewerkstelligt wird.

    Die besten Becken die ich kenne sind durchweg automatisiert. Zumindest die, die mit Balling Light, Fauna, ATI oder Triton Systemen fahren.

    Das was mich bislang noch abgehalten hat war das ganze Wifi-Zeugs, was man dazu benötigt. Wir wohnen auf dem Land, da kann schon mal stundenweise das W-Lan komplett ausfallen. Die Einbindung ins Heimnetzwerk ist auch sehr speziell. W-Lan und Passwörter.... schrecklich. Da lobe ich mir die Philips CoralCare Gen2 ... alles mit BlueTooth.

    Grüße ... Klaus

    Hi Spooner,

    das geht eigentlich schon nach ein paar Stunden los. Wenn man effektiv den Nitratwert senken möchte, sollte man das Wasser nicht mehr als 5 cm über Niveau in der Vlieserkammer ansteigen lassen und das Vlies 100 % raus ziehen über den Timer.
    Ich lasse ca.15 cm ansteigen und ziehe 80 % raus. Auf die Art habe ich es geschafft vollständig ohne Adsorber auszukommen, trotz relativ hohem Fischbesatz . Nitrat ist immer zw. 5-10 und PO4 um die 0,04-0,06

    Diese Werte versuche ich nicht zu unterschreiten. Höhere Werte sind nicht so das Problem,. außer dass Algen wachsen. Wichtig ist nur, dass alle Werte konstant bleiben und sich die Korallen darauf anpassen können . Schwankende Werte sind nicht gut

    Grüße .... Klaus

    Zitat von Lars


    Ich könnte natürlich den Vliesfilter ganz knapp einstellen das er sehr oft auslöst und so die Schwankung minimieren aber dann geht so ne Rolle Vlies in wenigen Tagen durch ohne das sie überhaupt "schmutzig" ist.

    Nicht unbedingt. Du musst dann nur den Timer zurückstellen auf, sagen wir mal 1 Sekunde, dann wird nur der verschmutzte Bereich raus gezogen.
    Die Menge des raus gezogenen Vlieses bestimmst du über den Zeitfaktor.

    Hallo Lars ...

    Ich hatte eine kleine 80 cm große Step-Vlieserbox gut ein Jahr am eigenen Nebenbecken am laufen und habe die 2. Schiene gar nicht montiert, ergo bin ohne sie ausgekommen.
    Mit einer Dosierpumpe ( nicht mit Pumpe) wurde kontinuierlich Wasser nachgetropft und das ging eigentlich sehr gut. Irgendwann wusste ich wie viel Wasser täglich verdunstet und somit immer den Level halten. Ich konnte ca. 12-13 cm aufstauen, eben so viel dass der Abschäumer diese Schwankungen noch ausgleichen konnte ohne über zu laufen.

    Der zweite Sensor ist NICHT zwingend notwendig und ich würde ihn auch nur als Sicherheitsmaßnahme einsetzen, eben dass die Dosierpumpe nicht mehr fördert als die gewünschte max. Höhe des Wasserstandes in der Dreambox NACHDEM der Sensor ausgelöst hat. Der Maßstab ist immer gleicher Wasserstand im Vlieser und in der Dreambox.

    Eine Abschaltautomatik kann natürlich auch von einem anderen Hersteller verwendet werden. Du kannst nachträglich ohne Probleme Löcher bohren in die Box, wieder verschließen oder innen wie außen mit Acrylatkleber was an die Wände kleben. Ist der Vorteil bei Hart-PVC.

    Hier mal ein Bild wie es bei mir lief. Links oben steht die Dosierpumpe

    Grüße .... Klaus


    Der Anschlussnippel hat außen 6,0 mm. Vorzugsweise nimmt man dann einen Schlauch mit innen 4 oder 5mm, macht ihn am Ende warm und schiebt ihr über den Anschluss-Nippel.
    Ich selber benutze einen Silikonschlauch. Der wird zwar von Ozon langsam zersetzt, hält aber ungefähr ein Jahr bevor ich ihn austausche.

    Grüße .. Klaus

    Hier mal meine Erfahrungen bei Cyanobefall :

    Planktonzugabe war bei mir kontraproduktiv. Phythoplankton ist nichts anderes als grüne Cyanos. Man versucht also Cyanos mit Cyanos zu bekämpfen. Nach einer Woche Planktonzugabe ist mein PO4 Wert von 0,04 auf 2,0 hoch geschossen. Bis ich mal auf die Weltklasseidee kam, den PO4 Gehalt im Planktonwasser zu testen. Bin bald umgefallen !! Selbst 1- zu 10 verdünnt, war der ATI-PO4 Test noch fast schwarz. Soviel dazu.
    UV-bringt gar nichts gegen Cyanos.
    Einbringen von guten frischem Lebensgestein kann sehr hilfreich sein, hab von einigen Leuten gehört, dass danach die Cyanso verschwunden waren. Habe es aber selbst nie ausprobiert.
    Bei mir sind Cyanos erst dann aufgetreten, als ich die Salzsorte gewechselt habe. Das hatte nämlich selbst ordentlich PO4 im Salz. Zunächst brachte ich das nicht mit dem Wechsel in Verbindung. Deswegen mess mal bitte dein Wechselwasser bevor du es verwendest. Auftretende Cyano-Beläge habe ich alle paar Tage abgepustet. Ich konnte feststellen dass wenn man mehrere Male die Stelle wo die Beläge sitzen, abpustet, sie dort nicht mehr wieder kommen.
    Hilfreich ist ein Vliesfilter mit hohem Durchlauf, der hat innerhalb von 15 Minuten das Wasser wieder klar gemacht und die Cyanobeläge aktiv aus dem System getragen.
    Dein Nitratwert von 20 ist absolut unproblematisch.
    Das Hauptproblem in der Riffaquaristik ist fehlende Kontinuität. Schwankungen sind zu vermeiden. Was dir helfen würde : Strömung aufrüsten, z.B. mit Walzenströmungspumpen, ein Vliesfilter mit hohem Durchsatz, Filterwatte entfernen, etwas Ozon über den Abschäumer und hinter dem Abschäumer freies Ozon mit etwas Aktivkohle entfernen, Salzsorte wechseln, regelmäßiges abpusten oder absaugen der Beläge und ggfs. Lichtfarbe ändern/wechseln.
    Alle 2 Wochen blase ich mit einer selbst gebauten Riffspritze ( kleine Pumpe die am Beckenrand hängt mit Schlauch und 16mm Rohr ) das ganze Riff durch, denn du kannst für 100.000 Liter Strömung im Becken haben, irgendwo gibt es Stellen, wo der Dreck sich ansammelt. Und der muss raus. Aus dem Grund verzichte auch auf Bodengrund, denn der ist immer ein Herd für Probleme. Cyanos treten auch vorzugsweise auf Sand auf. Ich kenne einige Reefer, da sind die Cyanos schlagartig verschwunden, nachdem sie den Bodengrund abgesaugt haben.

    Cyanos = kein einfaches Thema.

    Grüße ... Klaus

    Hallo Jens,

    Ozonanschluss bitte offen lassen. Muss nicht zwingend geschlossen werden- Oben am Schalldämpfer bitte nichts verschließen, das ist die Ansaugöffnung.

    den Filter und alle Innenteile bitte mit nichts reinigen. Wir arbeiten an unseren Maschinen ohne Kühl-Schmierstoffe, ergo ohne Ölemulsionen. Wir arbeiten nur mit Druckluft, die Späne werden weg geblasen und vom Staubsauger weg transportiert. Das heißt, alle Oberflächen werden nicht kontaminiert mit schädlichen Substanzen, die ins Wasser gehen könnten. Ab Werk werden vor Auslieferung alle Teile bei uns noch mal gründlich entfettet und gereinigt.

    RE Produkte sind sofort einsatzbereit. Die Sticker sind aus Polyester und wasserfest..

    Grüße .... Klaus

    Hallo Jens,

    der linke Sensor steht immer noch zu hoch. Du musst die beiden Sensoren so einstellen, dass sie mindestens 2 cm auseinander liegen. Den linken Sensor solltest du als Schließer betreiben, nicht als Öffner. Wie du den umstellen kannst, steht in der Bedienungsanleitung, die du auf unserer Webseite als PDF findest.
    Umswitschen heißt, die Wassernachfüllung reagiert nicht wenn der Wasserstand sinkt, sondern er reagiert dann, wenn der Wasserstand zu hoch steht, ergo er schaltet die Dosierpumpe, die das Wasser nach fördert, ab.

    Die Dosierpumpe stellt man dann so ein, dass sie immer mehr Wasser nachdosiert, als verdunstet. Der Sensor stellt dann die Pumpe ab, wenn der Level erreicht wird.
    So jedenfalls habe ich meiner Vlieserdreambox bei mir eingestellt und ziemlich schnell haben ich meinen persönlichen Best-Point auf die Art herausgefunden.
    Man ist ja flexibel was die Einstellungen anbelangt. Nach einiger Zeit wirst du dann deine Einstellung, die für dich am besten passt, herausgefunden haben.

    Den DoubleCone kannst du auch mit 15 cm Wasserstand betreiben, kein Problem. Die 22 cm sind eine Empfehlung, kein in Stein gemeißelte Pflicht :winking_face: entscheidend ist, wie viel Wasser nachläuft bei Pumpenstillstand. Das ist das allererste was du herausfinden musst, bevor du an die Einstellungen gehst. Nach diesem Level folgen dann die anderen Einstellungen.

    Grüße .. Klaus

    Der obere, ergo der linke Sensor steht viel zu hoch. Idealerweise hat man einen Wasserstand von 10 bis max 15 cm in Abschäumerkammer. Den Sensor lässt man man dann 3-5 cm höher stehen, das heißt der Wasserstand kann dann sagen wir mal du hast in der Hauptkammer 12 cm eingestellt und in der Vlieserkammer 16 cm, dann kann das Wasser im Vlieser 4 cm ansteigen, bevor der Sensor anspringt. In dem Fall ziehst du das Vlies Stückweise raus, sagen wir mal 2 Sekunden. Den linken Sensor würde ich aber nicht zum anspringen nutzen, sondern als Stopper. Das heißt : du stellst auf den Wassertank eine kleine Dosierpumpe und dosierst konstant Wasser nach, bis zu dem eingestellten max. Level. Staut sich das Wasser in der Vlieserkammer auf, fehlt ja das Wasser in der Abschäumerkammer. Würdest du jetzt mit einer kleinen Förderpumpe nachdosieren hättest du zu viel Wasser, wenn das aufgestaute Vlieswasser nach Rollentransport wieder in die Kammer zurück fließt.

    Grüße .. Klaus

    Hallo Jens,

    natürlich kann man den Medienfilter raus bekommen. Im Bodenbereich ist extra ein 2,5 " Gewinde, wo man die Säule von der Basis abschrauben kann. Somit kommt nur die Säule als solches raus, die Pumpe und Basis bleibt im Becken.

    Bezüglich der Sensoren : hast du keine ordentliche Einweisung bekommen ?

    Grüße ... Klaus

    Die Titanschrauben sind soweit ich Klaus verstanden habe dafür da, damit man die Scheiben auch leicht tauschen kann. Das hält mich auch von einem Acryl Becken ab, da ich hier wenig acht gebe und das Ding bei mir sicher schnell verkratzt. So hätte man zumindest eine Möglichkeit zu tauschen wobei ob man das bei laufendem Betrieb machen möchte? :winking_face:

    VG Fabian

    Zumindest bei den Serienmodellen soll ein Scheibentausch problemlos möglich sein. Das Becken wird über Verschraubungen mit der Filteranlage verbunden . Scheibentausch ist nur möglich wenn man das Wasser abgelassen und die Deko raus ist, ergo das Becken muss leer sein. Dann legt man es auf die Frontseite und löst die Schrauben, entnimmt die verkratze Scheibe und tauscht sie aus. Nach dem festziehen der Titanschrauben kann man dann sofort das Becken wieder befüllen. Ein Akt, der zusammen keine Stunde dauern sollte.

    So ein Hybridbecken wiegt weniger als die Hälfte als ein vergleichbares Vollglasbecken. Transport und Handling daher kein Problem.


    Zitat von Meerwasser Fan

    Wäre für größere Becken auch Vor und Rückseite sowie eine Seitenscheibe mit Glas möglich? Die zweite Seite wäre dann für den Rucksackablauf.

    Ja, das sollte möglich sein. Aber das möchte ich zunächst erst mal selber testen. Nächste Woche geht das 300 x 60 x 50 cm Hybridbecken - Übergangsbecken mit fest verschweißter Acryl-Frontscheibe bei mir in Betrieb.
    Werde diesbezüglich nächste Woche über das Projekt einen neuen Thread starten.


    Zitat von Suonto

    Ich finde wenn diese Becken seit den 70ern in der Uni stehen ist das ein super Beweiß für die Sicherheit solcher Becken.
    Auch denke ich das das Ganze in weiß optisch viel ansehlicher sein wird.

    Rahmenbasierte Aquarien haben faktisch eine unbegrenzte Lebensdauer. Sie sind nur vollkommen aus der Mode gekommen, erleben aber in letzter Zeit eine kleine Art der Wiederbelebung, weil die Silikon-und Verarbeitungsproblematiken zugenommen haben. Silikon und Glas wird immer billiger, der Kostendruck tut ein übriges. Komplettsysteme kommen mittlerweile fast alle aus China, in FB-Blogs liest man immer öfter von undichten Glasbecken. Mein eigenes 1500 Liter ist ja auch undicht geworden nach wenigen Monaten. Deswegen auch mein eigener verstärkter Ansatz, mal was ganz Neues einzuführen. Da ich ja viele Jahre Großanlagen in Rahmenbauweise gebaut habe, bringe ich genug praktische Erfahrung mit, wie man das zu machen hat.
    Dieses 8000 Liter Becken im Naturkundemuseum Bozen/Südtirol, Bindergasse1, wurde von mir, ich glaube das war 1995, in Multiplex-Rahmenbauweise gebaut und das gibt es noch heute.

    https://www.natura.museum/de/dauerausste…enriffaquarium/

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    Lg Erwin

    Zitat von Sounto

    Würde hier nicht eine dezente Zugstrebe, z.b. Niro Vierkantrohr welche auf der Glasoberkante aufliegt, und am Glas eine Längsstrebe wesentlich eleganter wirken?

    Die VA-Zugstreben haben sich nicht bewährt, da sie früher oder später alle am rosten sind, bzw. bei VA heißt das dann * installine Korrosion *

    Grüße .... Klaus

    Hallo,
    ist dieses weiße PVC eigentlich Weichmacher frei? In vielen extrudierten Plattenhalbzeugen werden wegen der besseren Verarbeitbarkeit geringe Mengen Weichmacher zugesetzt, der sich dann im laufe der Zeit verflüchtigt und zu einer Versprödung führt. Hab ich des öfteren bei PVC im Außenbereich (Verkleidungen) erlebt.
    Ansonsten gerade auch wegen der Pumpen ein tolles Projekt, dem man nur den besten Erfolg wünschen kann.

    Gruß

    Jürgen widderchen24

    Hallo Jürgen,

    wir verwenden nur Hart-PVC Platten der Fa. Simona/Kirn. Diese Platten haben eine TÜV-zertifizierte Lebensmittelzulassung.
    Ich kenne die Problematik mit PVC Platten, gerade mit Material, die nicht aus der EU stammen. Da wundern sich Leute, wo auf einmal in ihrer ICP ihre überhöhten Zink, Zinn, Kupfer und Cadmium Werte herkommen. Das waren früher in der Tat Bestandteile um PVC beim extrudieren geschmeidiger zu machen. Diese Stoffe sind aber schon seit langem in der EU verboten, ebenso Weichmacher, sofern die Platten eine Lebensmittelzulassung aufweisen.

    Die Versprödungen die du im Außenbereich gesehen hast, sind nicht herausgelöste Weichmacher, sondern wurden durch UV-Strahlen hervorgerufen. Es gibt UV-resistentes PVC, das kostet einiges mehr. Die typischen Versprödungen und Ausbleichungen an PVC Teilen im Außenbereich sieht man ja erst nach einigen Jahren, deswegen wird selten UV-beständiges Material verwendet.

    @Erwin ...

    bevor wir diese neue Technologie für den Markt freigeben, werde ich das erst mal selber bei mir testen. Testing by Customer ist so eine Sache die nach hinten losgehen kann, wenn es nicht funktioniert.

    Wenn das 3000 Liter in Hybridbauweise bei mir hält, dann werden wir die neue Technologie auch anbieten. Das wird aber mindestens noch ein halbes Jahr dauen.
    Wo und wieviel Löcher du haben möchtest, ist völlig egal. Im Grunde sind Hybridaquarien sehr flexibel, was Sonderwünsche anbelangt.

    @ All ....

    da mich einige Leute angeschrieben haben, ob man den Rahmen nicht weg lassen könne : Nein, der Rahmen ist ein wesentliche Bestandteil der neuen Bauweise.

    An einem Silikonverklebten Vollglasbecken, wird der Silikon massiv auf Zug beansprucht. Nur mittels Adhäsionskraft hält der Silikon auf Glas. Genau hierist auch der größte Schwachpunkt bei Vollglasbecken : ... wurde hier nicht penibel und gründlich gearbeitet, die Scheiben nicht entfettet vor dem verkleben oder wird mit billigem/schlechten Silikon gearbeitet, wird es früher oder später Probleme geben.

    Bei einer Rahmenkosntruktion sind die Druckverhältnisse hier genau umgekehrt : der Wasserdruck drückt die Scheibe an einem Hybridbecken gegen eine Silikon-Rundschnurdichtung, gegen den Rahmen, das heißt, das Becken dichtet sich quasi von selber ab.
    Da der Wasserdruck bei einem Becken bis 100 cm nicht ausreicht, dass das Becken sich selber abdichtet, helfen wir mit den Titan-Schraubmuffen und Schrauben nach. Im Grunde ein simples System, denn Rahmenaquarien sind eigentlich nichts Neues.
    Wir beleben diese Technik nur neu mit dem Wissenstand von heute und eben ohne Metallrahmen, sondern aus Kunststoff.

    Grüße ... Klaus

    Hybridaquarien, erster Prototyp im Bau

    Das Projekt Hybridaquariun wurde nun endlich gestartet. Vollkunststoffaquarien mit Frontscheibe wahlweise aus GS-Acryl oder aus Weißglas.

    Der Clou : die Scheiben sind austauschbar. Sollte die Frontscheibe in xy Jahren verkratzt sein, muss man nicht das ganze Becken neu kaufen, sondern nur die Scheiben tauschen. Mit einem Akkuschrauber und Drehgelenk , kann man die inneren Glasleisten lösen, die Scheibe rausnehmen, eine neue Dichtung einsetzen und die Leisten wieder anschrauben. Das ist innerhalb 30 Minuten erledigt.
    Die Hybridaquarien sind mit nur einer Frontscheibe, einer oder zwei Seitenscheiben erhältlich. Kennzeichnend ist ein umlaufender Rahmen mit 50mm Breite, innenliegender Silikonrundschnurdichtung und Glasleisten.
    Die Gewindemuffen und Schrauben sind aus meerwasserfestem Titan Grade2 hergestellt und absolut unbedenklich für Meerwasseranwendungen-
    Aktuell ist eine Serienfertigung geplant mit den Maßen 100 x 60 x 50 cm, 125 x 65 x 55 cm und 150 x 70 x 60 cm

    Die Hybridaquarien werden auf einem massivem, pulverbeschichtetem 80x 40 + 40x40mm Stahlrohruntergestell montiert.





    Die Komplettanlagenserie wird erstmalig eine völlig neue Strömungstechnologie aufweisen :

    Vor-und rückwärtslaufende Rohrpumpen, die unterhalb des Aquariums verbaut sind und mittels 50mm Verrohung ein völlig neues Close Loop Konzept erstmalig zum Einsatz kommt
    .
    Diese Pumpen werd es in 2 Größen geben, wobei das kleine Modell für die Hybridbecken vorgesehen sind, die großen Modelle erst ab einer Beckengröße ab 2000 Liter aufwärts, denn die große Rohrpumpe erzeugt einen echten laminieren Flow von 75.000 l/h. Eine entsprechende Steuerung ist Bestandteil des neuen Strömungskonzeptes.



    Gleichzeitig starte ich den Bau eines reinen Hybridaquariums in der Größe 300 x 140 x 75 zum Austausch meines eigenen undichten Beckens und teste die neue Technologie erst mal ein Jahr bei mir selber, bevor wir die größeren Hybridaquarien offiziell in den Markt einführen.

    Dieses Becken wird aus 20mm weißen PVC Platten gebaut und einer 19mm Weißglas-Frontscheibe der Fa. Kinon.

    Zu den Kosten :

    Grundsätzlich ist diese Bauweise teurer als ein reines Glasbecken. Hier spielen andere Elemente, wie Auslaufsicherheit , Gewicht und Design die entscheidende Rolle.
    Wir denken, dass diese Bauweise in etwa da anzusiedeln sind, was reine Acrylbecken kosten werden. Nur mit dem Vorteil, dass eben die Scheiben jederzeit austauschbar sind.


    Aquarien dieser Bauart sind keine Massenware. RE ist eine hochspezialisierte Manufaktur, hier wird Handarbeit noch groß geschrieben.

    Über den Bau de Großbeckens werde ich in einem separatem Thread drüber berichten.....


    Grüße .. Klaus

    Neues aus dem Prototypenbau : Teil1 : Aquarien aus Kunststoff

    Da mein Glasbecken bereits kurz nach Inbetriebnahme undicht geworden ist, muss ich jetzt nach 2 Jahren mein Hauptbecken mit 300 x 100 x 50 cm Größe leider abbauen.
    Zum Glück habe ich im Filterraum auf einer Wand noch Platz für ein großes Übergangsbecken.

    Dieses Becken habe ich mir mal eben auf die Schnelle selbst gebaut aus 12mm weißen PVC Platten und einer Frontscheibe aus 12 mm GS-Acryl und hat die Maße 300 x 60 x 50 cm.

    Hier werde ich nach und nach alle Korallen und Fische aus dem Hauptbecken übersiedeln und dann das Hauptbecken abbauen und verschrotten. Nachkleben werde ich es nicht, denn Murks auf Murks ist nicht so mein Ding. Für mich kommt auch kein Vollglasbecken mehr in Frage, denn es gibt Alternativen zur einen Vollglasbecken. Dazu mehr in Teil 2 Hybridaquarien.

    Hier mal ein paar Bilder aus der Produktion. Im Grunde unterscheiden sich Vollkunststoffaquarien gar nicht so sehr von unseren Dreambox-Filteranlagen, die wir bereits seit Jahren erfolgreich herstellen.
    Der größte Vorteil eines so gebauten Filters oder Aquarium ist seine Bruchunempfindlichkeit, geringes Gewicht und seine individuelle Anpassfähigkeit.
    Ein unschlagbarer Vorteil ist allerdings, er kann nie mehr undicht werden. Einmal fachgerecht verklebt und verschweißt, wird so ein gefertigtes Teil nicht mehr undicht. Die Lebensdauer ist somit faktisch unbegrenzt.

    Über die Jahre hatten wir immer wieder Anfragen, bezüglich Aquarien aus Kunststoff. Jetzt, da ich selber von einem undichtem Aquarium betroffen bin, habe ich die Entwicklung mal in Angriff genommen .....

    über den Aufbau, Inbetriebnahme und Entwicklung werde ich weiter berichten

    Grüße ... Klaus



    Moin ...

    diese so genannten keramischen Beschichtungen geistern schon länger in der Acrylindustrie und suggerieren einem, dass die Oberflächen so hart werden wie Glas. Ich habe einige dieser Beschichtungen ausprobiert und kann sagen : taugt nichts. Davon abgesehen, gibt dir auch kein Hersteller eine Garantie, dass es unterwasser hält und noch weniger, ob die Beschichtungen auch ungiftig sind.

    Der größte Nachteil von Acrylglas ist leider seine Kratzempfindlichkeit und bis heute gibt es kein Verfahren, dass Acrylglas gegen Kratzer schützen kann. Leider !

    Grüße ... KLaus


    Den drehbaren Kalkreaktor : gab es den nicht schon mal vor ca. 12 Jahren von Gerd Witt, der über Fischers Riffgrotte vertrieben wurde ? Die Teile waren mal eine Zeit lang in der Diskussion.

    Zitat von Bernd Koberstaedt

    Was ich bedaure, ist die extreme Kommerzialisierung der Aquaristik, weg von der Liebhaberei, hin zum großen Geschäft. Die kleinen Fachhändler, die gerade die Aquaristik ursprünglich erst möglich gemacht haben, sind vieler Orts verschwunden. "Geld spielt keine Rolle", Hauptsache "haben", zeigen was man Besonderes hat, dass sind typische Merkmale unserer Gesellschaft. Und heute leider auch der Meeresaquaristik.


    und was ist der Grund dass die kleinen Fachhändler alle zumachen ? Genau... weil nämlich die Hardware grundsätzlich beim billigsten Onlineshop gekauft wird. Dem Fachhandel wurde auf die Art komplett die wichtigste Einnahmequelle weg genommen. Weiter oben beklagst du dich, wenn ein Händler Preise über der Norm im Netz stehen hat, aber unten jammern, dass die Händler mit Fachgeschäften zu machen. Ein Widerspruch in sich.
    Was genau passiert denn wenn ein Flavescens wirklich für 600.- Euro angeboten oder sogar gekauft wird ??? Was ist dein Problem an der Stelle ? Der Händler kauft sich von dem Gewinn, sagen wir mal 550.- Euro was schönes für seine Kinder oder seiner Frau, legt sich etwas Geld zurück für Investitionen in die Firma und das Finanzamt freut sich, dass die Hälfte vom Gewinn bei ihnen landet, was wiederum der Gesellschaft zugute kommt. Wer den Fisch für 600.- Euro gekauft hat, dem hat es anscheinend nicht weh getan, also so what ? Geht er nicht für 600.- Euro, wird der Händler früher oder später den Preis senken. (müssen)

    Es dürfte jedem klar sein, dass man nur mit Fischen und Korallen kein Geschäft auf Dauer betreiben kann, das geht nur, wenn man außergewöhnliche Qualität und Raritäten anbieten kann. Zum Beispiel Theo aus Belgien, der hat einen festen Kundenstamm, weil man da auch ungeschredderte große Korallen am Stück bekommt.

    Das heißt für die Zukunft : Spezialisierung, so wie es FaunaMarin, White Corals, DeJongh, Amblard und andere es heute schon machen. DeJongh baut gerade eine 7000 qm große Halle nur für Nachzuchten. Das ist die Zukunft. Der klassische Zoofachhänder mit Vollsortiment wird aussterben, sofern er die Digitalisierung verschlafen hat.

    Und das mit dem zeigen : also, ich freue mich immer wieder für Leute, die eine extrem schöne, seltene Koralle oder Fisch sich geleistet haben, diese erfolgreich pflegen oder sogar vermehren können. Es geht doch den meisten gar nicht um Angeberei, sondern man teilt seine Freude mit gleichgesinnten Leuten die genau so denken. Was das für spezifische * Merkmale * für unsere Gesellschaft sein soll, erschließt sich mir nicht. Es sei denn, man gönnt es den anderen nicht.

    Aktuell habe ich einen Clarionensis und einen Doubulayi als Nachzucht in der Bestellung. Das kann Monate dauern, bis man die bekommt. Aber : * Geduld ist einer der Wege *( altes japanisches Sprichwort )

    Ich habe explizit um Nachzuchten gebeten, keine Wildfänge und schon gar nicht Elterntiere oder Paare. Gehe ich mal in Rente, versucht ich auch zu züchten.


    Grüße ... Klaus

    Ich persönlich sah die Preise für Nachzuchten schon immer als viel zu gering an. Wenn man bedenkt, mit was für ein Aufwand die Laven groß gezogen werden. Mit Papageien war es doch genau so : als man die damals für 250.- DM kaufen konnte hat sich kaum jemand um artgerechte Haltung bemüht. Die wurden in einen 60 cm großen Käfig gesperrt und wenn der nicht schnell sprechen konnte, war der schnell wieder beim Zoohändler, meistens ohne Federn..
    Heute gibt es nur noch Nachzuchten und für einen Hyanzinth-Ara Nachzucht, da legst locker schon mal ein kleines Vermögen hin, so ab 20.000.- Euro.

    Das gleiche gilt auch für griechische Landschildkröten. Früher für 25.- DM zu haben, heute ab 250.- Euro aufwärts.
    Eder einen Serval als Nachzucht. Reptilien das gleiche.

    Ich sehe die Verteuerung der Meerwasseraquaristik zweigeteilt: .. Zum einen bemüht man sich um bessere Hälterungsbedingungen oder man informiert sich, bevor man sich eine 300.- Euro Koralle kauft. Und es schreckt potentielle Eintagsfliegen ab.

    Was mir allerdings in der Seele weh tut, wenn große, Wildstöcke in kleine Schnipsel geschreddert werden, manchmal so klein, dass man eine Lupe braucht. Allerdings verstehe ich da auch die Händler, denn nur wenige Leute sind bereit 500.- Euro oder mehr für einen großen Mutterstock zu bezahlen. Kleingeschreddert in 50 Teile a´20.- Euro hat der Händler mehr von und machen 50 Leute glücklich.

    Na klar, Hauptsache Kohle machen. Von "verschenken" hat ja niemand geschrieben, aber ein kleines bisschen Anstand hat heute bei vielen Leuten leider keinen Platz mehr.

    Man merkt immer wieder, dass du niemals ein Unternehmer warst. Ja, die Beamtenlaufbahn hat schon was :smiling_face:

    Was haben wir also hier ? ..Genau !! . Angebot und Nachfrage. Ein Prinzip was schon seit mehr als 5000 Jahren funktioniert.

    Zum Thema Anstand : keiner hier im Forum hat mehr Dislikes verteilt, als du, Bernd. Ich zitiere da mal nur aus dem Klimawandelthread. Schau mal wie viele Dislikes der Hans-Werner da verteilt und inflationär wie viele Du. Und mit Hans-Werner war ich mehr als einmal nicht der gleichen Meinung. Aber er musste mir nicht ständig seine Verachtung zeigen mit Dislikes.

    Übrigens, auf der vorletzten Macna wurden 99 Nachzuchten vom dem weißen Kaiserfisch angeboten, ich glaube das waren Personatus. Die kosten richtig Geld und die Nachzuchten, so 1.-Euro Münzgröße, Stück für 19.000.- Dollar, ..... waren alle am ersten Tag verkauft.
    Vlt. müssen wir uns einfach daran gewöhnen, dass die Meerwasseraquaristik so oder so, immer mehr zum Luxushobby mutiert. Den Trend sehe ich mehr als deutlich die letzten 3- Jahre. Gerade in Bezug Korallen aus Australien. Was heute schon für Preise für Wilsonis, Trachys und Eupylias gezahlt werden ist doch jenseits von gut uns böse. Gerade weil die meisten die eh nicht halten können und meistens kaputt gehen. Korallen aus Indonesien konnten die Preise auch nicht mehr runter drücken, dafür waren zu viele Indoimporte mit Parasiten verseucht, so dass viele Händler wieder auf Australien gegangen sind.
    Bezahl mal mehr als 1000.- Euro für eine Koralle und die wirst ganz sicher nicht in ein Becken mit LowCost Technik setzen.
    Und der weitere positive Nebeneffekt, dass die Verbrauchsaquaristik auf die Art udn Weise eingedämmt wird.

    Grüße ... Klaus

    Phosphat senken, wenn überhaupt, nur langsam und mit Lanthan. Ich habe mit Wasserwechsel Lanthan die besten Erfahrungen gemacht. Hohe P04 Konzentrationen sind nicht mal das Problem bei SPS, es sind die Sprünge, wenn sie in kurzer Zeit erfolgen..... Heute dümpel ich bei 0,03-0,04 rum und hätte sie aber gerne bei 0,08

    Grüße.... KLaus


    Vielleicht gibts hier ja einen Profi der meine Überlegungen entweder bestätigen oder korrigieren kann.

    an meinem Becken 300 x 100 x 50 cm laufen 4 x Pantharhei Pumpen plus 2 x RD3 Speedy Pumpen als Closed Loop. Die CL Pumpen blasen mit 50 ( !!) mm 45 Grad ins Becken. Der hintere Teil bläst unter die Deko, die vorderen gegen die Wasserobefläche.

    Reduzierungen haben ich probiert, alle wieder rausgemacht. CL Pumpen haben eine völlig andere Impellergeometrie und Ansaugbereich, sie können daher gar keinen Druck aufbauen, als Impeller mit einer auf Druck optimierten Impellergeometrie und Hydraulik.
    Mir geht es darum, eine große Menge Wasser zu * schieben * und nicht mit einem harten Strahl ins Becken zu pusten, der mir alle Korallen von den Ästen haut. Es gibt eine ganze Reihe Korallen, die diese harte Strömung gar nicht wollen. Eupyhillias würden sich verabschieden, wenn sie hart beströmt werden. Closed Loop macht nur Sinn, wenn man mit mindestens 2 Auslässen oder mehr pro Seite, ins Becken bläst und die Kanäle einzeln regeln kann.

    Unterverteilung am Becken selber bringt im Ernstfall auch nicht viel. Hab so eine Unterverteilung. Dumm nur, wenn der Haus FI schneller abschaltet, als die Unterverteilung. Viel wichtiger wäre eine Fehlerstromableitkompensation. Denn nicht alles was ein FI erfasst ist auch tatsächlich ein Fehlerstrom. Jede Pumpe die mit einem Magentrotor sich in einer Kupferspule dreht ist faktisch ein Dynamo und erzeugt eine induktive Spannung im Wasser. Die kann man messen. u.U. springt ein FI darauf schon an.

    https://epa.de/filter/de/leakcomp-hp/

    Gibt es schon mehr Info über diese neuen Pumpen?

    Nein, die ersten Prototypen wurden gerade aufgebaut, die Steuerung angepasst. Wir testen erst mal das Verfahren selbst ob es möglich ist, damit eine gute Strömung zu realisieren. Es ist schon lange mein Wunsch, Strömung mit solchen Pumpen zu ermöglichen. Muss sich nur noch bewähren. Das setzt dann einige Testmonate voraus.....

    Grüße ... Klaus

    Ich kenne das Verfahren. Das wird nur funktionieren, wenn die Filteranlage im Keller steht, Wasseranschluss, Abfluss/Kanal/Hebeanlage vorhanden ist.

    Das Verfahren selber, besonders das mit dem Endlosband, ist technisch gesehen für Meerwasserapplikationen machbar, würde aber produktionstechnisch ein Ladenhüter werden, eben weil zu wenig Leute sich sowas kaufen würden. Der Automatisierungsgrad wäre ja noch höher als bei den Schrägbettvliesern und da RE gerne mit Industrietechnik arbeitet, würde der Preis für so ein Aggregat den Filter ins Exotenlager schieben. Allein die Hochdruckpumpe würde schon mehr kosten als der ganze Filter. Die Idee selber ist gut, aber die Umsetzung wäre eine Herausforderung.

    Man könnte da sogar mit einem 100 Gramm arbeiten, aber ich selber wechsel öfters von 40 auf 60 Gramm und auch wieder von 60 auf 40 Gramm Vliesstoffe.

    Für 2021 steht erstmal die RE Komplettanlagenserie auf der Agenda, die 4.0 Vlieserdreamboxen, Kalkreaktoren, HangOn Skimmer sowie eine Schrägbettvlieserdreambox plus integriertem Refugium mit Frontscheibe aus Glas

    Grüße ... Klaus