Beiträge von Daniel Klein

    Hallo Leute,

    ich habe in der Vergangenheit eine Beobachtung gemacht und wollte mal wissen was ihr davon haltet.
    Und zwar habe ich bis vor 2 Jahre das gefrorene Artemia von den Üblichen Herstellern auf dem Zoofachhandel gekauf. Dieses hat aber oft schon wärend dem Auftauen oder sehr kurz danach muffig bzw. nach altem Fisch gerochen. Dieses Artemia stammte meines Wissens aus einer der Großen Salzseen in den USA. Vor zwei Jahren dann bin ich auf Artemia von einem deutschen Hersteller gewechselt, welcher dieses in Deutschland selber in Großen Seen züchtet. Bei diesem habe ich fest gestellt, dass es bei Auftauen sogar sehr angenehm und appetitlich riecht und auch nach Stunden nicht angefangen hat so zu stinken wie das übliche Artemia welches ich vorher hatte.
    Haltet ihr es für denkbar dass die Bedingungen die die Artemia in Deutschland vorfinden (Recht gleichbleibende Bedingungen, eher kühle Temperaturen, geringe organische Belastung) sich Positiv auf die Qualität, speziell auf die Keimblastung aufwirken könnte?
    Die Akzeptanz bei den Fischen schien auch besser, wobei das auch nur subjektiv sein könnte. Eine Andere erklärung dafür könnte aber auch sein, dass die Deutschen Artemia frischer und schneller eingefrorenen werden und so auch frischer bei uns ankommen.

    Kleinste Nauplien in einem großen Behälter finden ist mehr ein Akt der Unmöglichkeit. Ich weiß nicht ob du en Behälter dauerhaft beheizen willst aber wenn die Artemia schon bei hiesigen Temperaturen schlüpfen sind sie auch weit aus besser daran an gepasst. Bei einem ungeheizten Becken würde ich bei dem Wetter in 3 Wochen nochmal schauen :winking_face:
    Nur Geduld wenn sie Schwebealgen und konstante bedingungen haben werden sie sich schon entwickeln :smiling_face:

    Hallo,

    also Algenwuchs in Form von Feinem Aufwuchs den man dann oft als Belag auf den scheiben sieht ist in Meerwasseraquarien ein Natürliches Phänomen und so durchaus gewollt. in einem Aquarium in dem garkeine Algen wachsen stimmt meistens irgendetwas nicht. Wenn ich meine Scheiben wirklich 100% sauber haben will muss ich Täglich putzen und ahbe ich mal mehrere Tage nicht gepuzt setzen sich die von der Scheibe entfernten Algen binnen einer halben stunde teilweise wieder an die scheibe. Das ist also normal und soll so sein. Welchen Abschäumer verwendest du? Schwebestoffe sind oft ein Zeichen dass zu viele organishe Stoffe im Becken sind und ab gebaut werden, Spich futter etc. Auch führt soetwas oft zu Mulmablagerungen.

    Danke Wolfgang,

    dieser Bericht war der Ursprüngliche Grund warum ich die Artemiakultur versucht habe. Inzwschen bin ich aber eher dazu über gegangen meine Zucht ohne Zufütterung zu betreiben. Das bedeutet zwar weniger Ertrag aber man muss sich eben auch nicht regelmäßig drum kümmern und man braucht keine Durchlüfung. Etwas Mutterboden hat sich in dem Gefäß oft bewährt da es dann stabiler läuft und sich mehr Phytoplankton und somit mehr Artemia bilden. Gedüngt wird inzwischen mit Teichdüngetabletten, oder eben einem Phytodünger oder einem anderen Mineralischen Dünger... da geht sicher vieles^^
    Bei meinen Amerikanischen Krebschen kann ich allerdings nicht über wenig Artemia im Frühjahr meckern, schon jetzt sind fast ausgewachsene Artemien vorhanden.
    Ich denke auch mit den Generationen passen sich die Tiere an die vorherschenden Bedingungen an.

    Hallo,

    Wie schaut denn deine Versorgung mit Spurenelementen aus?
    Meine haben sich nach dem ich Mangan und Molybdän wieder erholt. Anderen Zoas hat dieser Mangel nichts aus gemacht.
    Wohl gemerkt ich habe das alles nach der Tritonmothode eingestellt nach genauen Messungen, also besser nichts "Pi-mal-Dauemn" machen^^

    Hallo,

    mein Salz gehalt hat schon zwischen 10 und 80 ppt geschwankt ohne dass es nenneswerte Unterschiede gegeben hätte. Inzwischen handhabe ich es so, dass ich im Sommer auf 50ppt (also 50g/l) aufsalze und den Rest des Jahres den Salzgehalt sich selbst überlasse. Bei Regen gerade im Winter sink dann die dichte etwas. Man kann füttern, aber vorsicht ich habe schonmal einen Behälter damit zum umkippen gebracht^^

    Hallo liebe Forianer,

    hier mal ein paar Bilder von meiner kleinen Artemiakultur (ich hoffe man kann sie so annähernd erahnen). Im Sommer wenn es warm ist kann ich da regelmäßig ein bisschen zusätzliches Lebendfutter für meine Fischis ernten. Aber schon jetzt bei 7°C Wassertemperatur legen sie bereits los.
    Eindeutig die einfachste und sinnvollste Lebendfutterkultur die ich jeh hatte.
    Was züchtet ihr den vielleicht so für eure kleinen? Kennt ihr noch anderes Futter mit dem man ohne viel Aufwand seinen Fischen was gutes tun kann?

    Hallo,
    grundsätzlich ist das denkbar, denke nur daran dass bei so etwas eine starke Ströhmung und ein große Wasserdurchsatz in dem Refugium sehr wichtig sind.
    Die Bakterienbeläge von dem Zeolithfilter sollen ja den Korallen zur Verfügung stehen oder Abgeschäumt werden und sich nicht im Refugium absetzen und "vergammeln".
    Besser wäre wenn der Zeolithfilter sein Wasser direkt zum Abschäumer pumpt wenn du möglichs viel Nährstoffe aus dem System entfernen willst bzw. wenn er direkt ins Hauptbecken pumpt wenn du willst, dass deine Korallen möglichst viel von den Bakterien abbekommen sollen. Theroretisch also möglich unter gewissen Bedingungen aber leider nicht Ideal.
    Ob der Filter dort rein passt hängt davon ab welchen du nimmst, das musst du schon selbst herraus finden :winking_face:

    Hallo.

    Wir hängen nämlich nicht am regionalen Netzwerk (das nebenbei bemerkt für meine Weichwasserliebhaber fast perfekt wäre) sonder an einem kleinen privaten Wasserwerk. Die Grenze verläuft mitten durch den Ort, nur ein paar Häuser weiter gibts das weiche Wasser aus dem Hahn.

    wie wärs denn mit 3 großen Wassereimern mal beim Nachbarn vorbei zu schauen?
    3 20Lieter Eimer oder Kanister in Kofferraum, paar Häuser weiter am Hahn voll machen und liebe grüße und paar Kekse da lassen: so würd ichs machen.
    Alternativ müsstest du aus dem VE-Wasser dein passendes Wasser selbst zusammen mischen. Dafür könntest du die Ballingsalze zweckentfremden oder mal bei Drak vorbei schauen.
    Den Aufwand würde ich aber nicht betreiben ehrlich gesagt^^

    Calcium im form von Calciumhydroxid wird z.B. in Kläranlagen zu Fällung verwendet, dies geschieht aber nuR bei recht hohen Phophatwerten ab ca. 1mg/L weswegen ich auch nicht danke dass es bei dir daran liegt.
    Wie gesagt vermute ich am ehesten dass es bei dir die Algen sind und dass da eine Bekämpfung mit erwähntem Seeigel wohl am sinnigsten ist.

    NP Bacto Balance enthält Nitrat und Phosphat welches es bei Mangel dieser Stoffe zur Verfügung stellt, Hilf gleichzeitig aber auch genau diese Stoffe in Biomasse ein zu binden und sie so dem Abschäumer zu zu führen.
    Es stellt also ein gewissen Gleichgewicht ein. Zum einen würde es das Nitrat verringern, was dein Algenwachstum verlangsamen würde, Gleichzeitig aber immer Phosphat in geringen Mengen zur Verfügung stellen. Eigentlich das was man ja versucht zu erreichen.
    Ob es allerdings genau so wie es sollte auch klappt hängt noch von anderen Faktoren ab also gibt es wohl kaum eine Erfolgsgarantie. Bei meinem Vater funktioniert es recht gut.

    Hallo,

    also zum thema Löslichkeit von Phosphat. Phosphat geht gerne Verbindingen mit vielen organischen und anorganischen Stoffen ein, zum beispiel Eisen oder Calcium (Magnesium glaube ich auch :confused_face: )
    Wann eine Fällungsreaktion (was in unserm Fall die depotbildung wäre) hängt von der Konzentration beider Reaktionspartner ab. Also viel Calcium + viel Phosphat =Fällung. Nun braucht man wenn man sehr viel Calcium (oder einen anderen Stoff mit dem Phosphat reagieren kann) weniger Phospahat um diese Reaktion hervor zu rufen. Nun denke ich nicht dass dein Calcium, Eisen oder Magnesium wert so übermäsig hoch ist dass dein ganzes Phosphat bis an die Nachweißgrenze gebunden wird.
    Aber Phosphat geht nunmal auch Verbindungen mit organischen Stoffen ein und das könnte hier so einiges erklären. Denn ob solche Stoffe in einem Becken vorhanden sind ist kaum nach zu messen.

    Ein anderer Ansatz wäre dass Microorganismen welche eine Zeit unter Phophatmangel gelitten haben nun versuchen möglichst viel Davon ein zu langern. Auch Algen und Kalkalgen machen sowas.
    Sind die ganzen Organismen "gesättigt" wird dann bei fortlaufender Dosierung dein Phophatgehalt schlagartig nach oben springen. Unter diesen Bedingungen Stoßen viele der Organismen dann ihre Phosphatdepos wieder ab und dein Phosphatpeak wäre perfekt. (So von einigen Wochen bei uns auf dem Klärwerk geschehen....)

    Ich würde dir eher empfehlen mal zu versuchen den anderen verbrauchern vom Phosphat das "Wasser ab zu graben"
    Tripneustes gratilla - Der Pfaffenhutseeigel hat sich bei mir als bisher bester Algenfresser bewährt. Grabende Seesterne und Schläfergrundeln können so einiges was in deinem Boden ruht hervor bringen.

    Gut möglich dass bei all dem mehr zum Vorschein kommt als dir lieb ist^^
    NP-Bacto-Balance von Fauna Marine bringt überings bei meinem Vater gerade den durchschlagenden Erfolg was das gleichgewicht von N zu P anbelangt.  :winking_face_with_tongue:

    edit: Phosphat und Magnesium gehen Verbindungen ein, aber keine in der Natur stabilen


    Ich nutze bisher die Elemetz Base von Triton die aus den 3 Basiselementen bestehen.
    Von der bei Triton angegebenen Technik habe ich auf einen Abschäumer sowie den Phosphatabsorber verzichtet. Aktivkohle und alle anderen Aspekte der Trotonmethode laufen aber genau so wie von Triton vorgeschlagen.
    Ich sehe die Notwendigkeit von Abschäumer und Phosphatabsorber nicht wenn man es eher mit einer Nährstofflimitierung zu tun hat.

    eben nochmal den Test gemacht:
    Phosphat 0,02mg/l (in dem bereicht ist der Test nicht mehr sauber abzulesen)
    Nitrat 1mg/l (auch hier ist der wert am unteren ende der messskala und kaum sinnvoll ab zu lesen)

    Die komplette Palette an Analysen ist Überings bestellt :winking_face:
    Diese Analysen sind aber auch nur zur Bestimmung eventueller Nachdosierung einzelner Spurenelemente wenn man bei einzelnen Elementen einen erhöhten verbrauch hat und sind keine Grundvorraussetzung derTritonmethode.
    Wenn du mehr wissen willst was ich jetzt eigentlich genau mache kann ich noch mehr ins Detail gehen aber ich wollte hier keinen mit seitenweise Text erschlagen :smiling_face:

    Hat jemand einen Tip zum verkleinern der Bilder?^^

    LG

    Die NP Bacto Balance habe ich nicht aber ich denke, dass Nitrat und Phosphat sehr stabil niedrig sind. Gewissheit gibts leider erst wenn ich wieder im Labor bin.
    Darf ich fragen Hauke welche Probleme du zuvor hattest und wie deine Verbesserung ausgesehen hat? Mein Vater hat noch ziemlich Probleme mit seinen Korallen und mit Kieselalgen/Fadenalgen und Cyanos und wir überlegen ob das NP Bacto Balance dabei sinnvoll sein kann.

    Die Komplettanalyse wollte ich erst machen wenn das System auch mal Mehrere Monate ohne große Schwankungen gelaufen ist um dann auch stabile werte aufnehmen zu können. Die letzten Monate verliefen dahin gegen leider sehr unruhig dass ich probleme mit der Beleuchtung des Algenbecken hatte (ist durchgebrannt) und diese ja einen großen Einfluss auf den Nährstoffhaushalt den Beckens hat. Momentan bin ich auf Seminar und habe wenig Zeit so dass die Analyse erst noch kommt.


    Und mit den Bilder habe ich das Problem, dass wenn ich auf Hochladen drücke schlichtweg nichts zu reagieren scheint und auch nach Minuten noch nichts passiert ist... bin ich einfach zu Blond?


    LG

    Hallo,

    da dies mein erster Beitrag hier ist, will ich mich erstmal ganz kurz vorstellen. Mein Name ist Daniel ich komme aus Höxter/NRW und bin 21. Aquaristik betreibe ich seit 15 Jahren und der Meerwasseraquaristik bin ich, mal mehr mal weniger stark, seit etwa 6 Jahren verfallen.

    Mein jetztiges Aquarium fasst Rund 500l und steht seit etwa einem Jahr. Nach einigen Schwierigkeiten, erst mit Fischen und dann mit Korallen ist es inzwischen gut eingefahren und läuft stabil. Betrieben wird es mit der Tritonmethode und einem Algenbecken, jedoch entgegen der üblichen ansich läuft an diesem Becken kein Abschäumer. Ich will mich an dieser Stelle kurz fassen also wenn noch fragen zum Aquarium sind werde ich die noch beantworten.

    Mit meinen Korallen könnte ich im allgemeinen zufrieden sein, erhoffe mir aber eigentlich etwas mehr an intensiveren Farben und Kräftigerem Wachstum weswegen ich nun versuchen möchte mit Reff Actif von Tropic Marin diese Punkte zu verbessern.
    Ich hoffe damit vor allem die Ergebnisse und Resultate teilen zu können und eventuell auch etwas mehr über ähnliche Situationen bei anderen Aquarianern lernen zu können.

    Normal klar stellen möchte ich, dass ich keine direkten Probleme mit meinen Korallen habe sondern eher versuche, dass die mehr ihre volle Pracht zeigen.
    Nitrat und Phosphat sind an der Nachweisgrenze meiner JBL Tests also liegen am unteren Minimum. Sobald ich nach Fortbildung und Urlaub wieder auf der Arbeit bin will ich diese Werte aber mal Photometrisch mit professionellen Tests bestimmen um hier mal verlässlichere Werte zu bekommen. Eine komplette Analyse der ionen vom Labor von Triton soll in dem Zuge auch mal anstehen.

    Um das jetzt nicht zu Abstrakt werden zu lassen, will ich nun mal ein paar Bilder zeigen, speziell von Korallen dessen Veränderung mich besonders interessieren würde.

    Erste Beobachtung Nach einbringen des Reef Actif: Vermehrte Bildung von Gasbläschen (vermutlich Sauerstoff), was ich auf eine Veränderung in der Verfügbarkeit bestimmter Nährstoffe zurück führe. Alles nur sehr leicht und von geringer Dauer.

    LG Daniel

    Edit: Das mit den Bildern hat noch nicht geklappt..