Beiträge von Ölfinger

    Vielen Dank für die kompetente Antwort!

    Ich habe mich noch nicht ganz daran gewöhnt, daß diverse Maßnahman, die in der Süßwasseraquaristik grundfalsch sind, bei Meerwasser angewendet werden dürfen/ müssen. :smiling_face_with_sunglasses:

    Na, da bin ich ja beruhigt.

    Die Gelben machen mir allerdings noch Sorgen. Ein großer Teil der Tiere hat eine schmutzig- braungelbe Farbe
    angenommen. Trotzdem verhalten sie sich nicht anders als die gelb
    gebliebenen.

    Einige wenige entfalten sich halbwegs, die meisten sind mehr oder weniger geschlossen.
    Versuchsweise habe ich den Stein nun näher an die Lichtquelle gesetzt und meine eine leichte Verbesserung feststellen zu können.
    Gefallen tut es mir allerdings noch nicht. :frowning_face:
    Die Wasserwerte sind, abgesehen vom kaum nachweisbaren Nitrat, in Ordnung. Ich füttere nun schon die anderen Anemonen und die Krebse seit einigen Tagen um das Nitrat anzuheben. Da die Grünalgenphase aber noch nicht ganz ausgestanden ist, nehme ich an, daß diese wohl alles verzehren.
    Die Dichte lag versehentlich bei ca. 1,024 und wurde von mir über 2 Tage hinweg langsam auf 1,022 abgesenkt.
    Temperatur: 24,8°C

    Was kann noch sein? Ich habe eine etwas mickrige Pumpe und viele Ablagerungen im Bodengrund. Noch riecht davon allerdings nichts unangenehm.
    Um die Anemonen herum befinden sich schon seit dem Kauf viele Fadenalgen, die ich leider nicht restlos weggepflückt bekomme. Kann es sein, daß deren Bewegung in der Strömung den Anemonen Berührungsreize gibt und sie sich deshalb kaum öffnen?

    Bin echt ratlos.

    A) es schadet nicht B) ist das nicht möglich.

    Man kann aber zu viel Luftblächsen im Wasser verteilen und das kann nachteilich sein.

    Auch, wenn ich jetzt einen Uraltthread ausgrabe, hätte ich dazu noch eine Frage:
    Ich habe einen chinesischen Billigabschäumer in meinem Versuchsbecken, der zwar nicht abschäumt, aber das Wasser mit Luftbläschen anreichert.
    Inwiefern ist das nachteilig? Schaden die Bläschen den Anemonen?
    Derzeit läuft er mit einer Minimalst- Luftmenge.

    Danke nochmal.
    Dem Link entnehme ich, daß es sich um gar keine Manjano zu handeln scheint. :face_with_rolling_eyes: Das wäre dann die 3. Tierart, die mir unter völlig falschem Namen verkauft wurde. Ich selbst tue mich mit der Bestimmung von Anemonen noch recht schwer, da deren Erscheinungsbilder offenbar je nach Rahmenbedingungen und Tagesform deutlich variieren.
    Ich mache später noch ein paar Fotos.

    Ja, ich meine ein anderes Material als Ytong. So eine geklebte Konstruktion bezieht einen Teil ihrer Stabilität aus der Verklebung mit dem Estrich. Bezüglich dem Verziehen dachte ich in erster Linie an schwimmend verlegten Estrich. Die Trittschalldämmung unter dem Laminat gibt allerdings auch etwas nach.
    Bei Deiner Konstellation würde ich eher statt des Ytongs Boxen aus z.B. wasserfest verleimten Multiplexplatten anfertigen und diese mit der Boden- und Deckplatte verschrauben. Das Ganze dann ordentlich versiegelt und Du kannst darauf wenn Du magst auch Riemchen kleben. (Habe ich sogar schon auf OSB- Fassaden gesehen.) Angenehmer Nebeneffekt: Die Sache bekommt man zu zweit getragen und Du kannst in die Boxen z.B. Hohlwanddosen setzen und (Feuchtraum-)steckdosen einbauen.

    Hallo,
    wenn Du die Ytongsteine nicht direkt mit dem Estrich verkleben, sondern auf eine Platte stellen willst, würde ich an Deiner Stelle ein anderes Material wählen. Sonst sehe ich die Gefahr von Rißbildung.
    Die Oberfläche der Steine würde ich auf jeden Fall spachteln, um die Poren zuzubekommen. Dann reichlich Tiefengrund drauf. Mindestens 1x 1:1 verdünnt und 2..3mal pur. Zum Ankleben der Riemchen und Fliesen bitte vorsichtshalber Flexfliesenkleber verwenden. Der Preisunterschied zu normalem Fliesenkleber ist gering, aber das Material kann Bewegungen des Untergrundes in gewissem Maße ausgleichen. So kommen Dir nicht gleich die Platten entgegen, wenn sich z.B. die Dämmung unter dem Estrich etwas asymmetrisch setzt.

    Das ist ja interessant.
    Meine Süßwasserkrabben habe ich mehrmals als massiven Flusenklumpen in der Wohnung wiedergefunden - und das z.T. nach 24 Stunden auf der Fußbodenheizung! Einmal unter dem Wasserhahn abspülen, ins Becken schmeißen - alles gut! :winking_face_with_tongue: Inzwischen ist die Abdeckung dicht.

    Es ist gut zu wissen, daß die Einsiedler auch ein Freiluftbedürfnis haben. Darauf werde ich bei der Planung des großen Beckens Rücksicht nehmen.

    Danke nochmal.

    Hallo,
    vielen Dank für Eure Einschätzungen.

    Es ist ja nur ein kleines 55l- Becken, das erst knapp 8 Wochen steht. Daher habe ich nur 1 Manjano, 1 Min-Max- Anemone und einige kleine, gelbe Krusten.
    Angesetzt und nachgefüllt wurde es versuchsweise mit Leitungswasser, welches hier bei uns recht nitratarm, aber sehr hart ist. Den Silikatgehalt habe ich noch nicht bestimmt, aber ich vermute, daß er sich im Rahmen hält, denn die Braunalgenphase war recht kurz und nicht wirklich extrem. Inzwischen habe ich nachlassende grüne Fadenalgen.
    Ans Füttern habe ich mich noch nicht so recht rangetraut.

    Ihr meint, der Zeitpunkt ist ran?

    Wird das auch den Kalkrotalgen helfen?

    Hallo,
    seit einigen Tagen vermisse ich einen roten Einsiedlerkrebs. Da mein Becken sehr klein und übersichtlich ist, bin ich mir fast sicher, daß er sich samt Schneckenhaus gar nicht mehr im Becken befindet. Gelegentlich hört man es klicken, wenn einer der Krebse mal wieder beim Versuch, die Eck- Silikonnähte zu erklimmen abgestürzt ist. :grinning_squinting_face:
    Aber würde er auch das Becken verlassen? Bis zum Rand sind es vom Wasser aus ca. 3 cm.
    Einige Süßwasserkrabben sind mir seinerzeit regelmäßig ausgebüxt - aber machen Einsiedler das auch?

    Bei der Gelegenheit: Was macht ein Einsiedler, wenn sein Haus festklemmt? Verläßt er es und sucht sich ein neues? Ersatz ist genug da.

    Besten Dank vorab!

    Hallo,
    Mein Aquariumwasser weist eine Karbonathärte von ca. 11,5° auf.
    Die anderen Werte halte ich für ok:
    Mg=1360ppm
    Ca=425ppm
    pH=8,4
    Nitrat, Ammoniak usw.=0

    Frage: Welche Auswirkungen hat ein so hoher KH-Wert?
    Kann es die Ursache dafür sein, daß meine Kalkrotalgen jetzt nach ca. 8 Wochen beginnen, auszubleichen und die Krustenanemonen sowie die Manjano sich nicht richtig öffnen wollen?

    Vielen Dank schonmal für Eure Antworten.

    Vielen Dank für die Antworten.
    Der Silikatgehalt im Wasser dürfte in der Tat recht hoch sein, da ich das Becken versuchsweise mit Leitungswasser angesetzt habe. (Dennoch war die Braunalgenphase gar nicht so schlimm.)
    Leider habe ich keinen Silikattest im Haus. Nächste Woche werde ich in Rostock sein und gleich mal einen besorgen. Ebenso werde ich mir die chemische Keule zunächst einmal in den Schrank legen und die Situation vorläufig beobachten. Wie gesagt war der Bestand schonmal deutlich größer und ich habe das 55l- Becken hauptsächlich zum Lernen und Erfahrungen sammeln angesetzt.

    Mein 400l- Becken werde ich in den nächsten 4...6 Wochen anfangen, aufzubauen und einzurichten. Dazu muß ich noch einen entsprechenden Durchbruch in die Wohnzimmerwand wühlen, meine Holde besänftigen,einen Unterbauschrank zimmern usw.
    Ich werde Riffkeramik von Korallenwelt verwenden und entscheide dann operativ, ob ich das Lebendgestein aus dem kleinen Becken verwende oder lieber neues hole.

    Vermutlich ist man aber vor den Biestern ohnehin nicht sicher. Jeder Brocken LG und jeder Neuzugang im Becken könnte sie wieder mit im Gepäck haben, oder? :face_with_open_mouth:

    Hallo,
    mein Becken steht nun knapp 7 Wochen und diese Turbellarien haben sich nach ca. 4 Wochen stark vermehrt, sind dann fast verschwunden und nehmen in den letzten Tagen wieder zu.
    Sie sind zwischen 0,6 und ca. 1mm groß.
    Bisher konnte ich keine davon auf einer Anemone entdecken.
    Dennoch bin ich etwas besorgt, ob sie in Zukunft Probleme machen könnten, wenn andere Korallen usw. dazu kommen.
    Handelt es sich um eine schädliche oder eine harmlose Art?

    Besten Dank schonmal.

    Ok. Dann lasse ich das lieber.

    (Die Widguppies haben sich in meinem Süßwasserbecken zur kaum beherrschbaren Plage entwickelt.
    Setzte ich Räuber ein, wären die Neons und die Garnelen flöten. Da dachte ich...)

    Gerade eben ist mir übrigens ein Foto von der Krabbe gelungen.
    Meint Ihr, daß die regelmäßige Störung problematisch für die Anemone ist?
    Soll ich was unternehmen?

    P.S.: Kann sie wer identifizieren?

    Herzlichen Dank für die Buchempfehlungen und die Bestimmung!

    Zur Anemone gleich noch eine Frage:
    Die Anemone überlappt eine kleine Höhle, in der eine Krabbe sitzt, die mit dem Lebendgestein eingereist ist. Diese krabbelt nun häufig unter der Anemone herum, sodaß sie dazu gereizt wird, sich trichterförmig zusammenzuziehen. Ist das schädlicher Streß für das Tier? Muß ich was unternehmen oder verkrümelt sich die Anemone von selbst, wenn es ihr zuviel wird?

    Wie füttert man eigentlich? Einfach etwas Frostfutter auftauen und im Becken treiben lassen oder direkt auf die Anemone streuen?
    Kann man auch einen jungen Guppy direkt draufpacken?
    Oder sollte ich das Füttern zunächst ganz bleiben lassen, da das Becken nur 55l hat und gerade einmal gut 6 Wochen steht?

    Einen Abschäumer habe ich nicht, da mir "wegen der Beckengröße" davon abgeraten wurde.

    Vielen Dank für die Antworten!
    Hier mal ein Gesamtüberblick über mein "Lernaquarium". Das vorn in der Mitte sind die o.g. Anemonen:

    Am Wochenende nehme ich nochmal die Wassertwerte (Das Becken steht erst seit ca. 6 Wochen) und werde dann vorsichtig füttern.

    @ Rana: Welcher Wasserwert ist dann Käse? Mein Nitrat ist unter der Nachweisgrenze und die Karbonathärte sowie die Silikate recht hoch. Ca/Mg gutes Mittelfeld.

    Die links im Bild befindliche Anemone (Art wurde mir ebenfalls nicht genannt) scheint sich recht wohl zu fühlen. Zumindest ist sie voll entfaltet. Die linke Anemone hat sich nach ca. 1 Woche in die Ritze verkrümelt und will sich, wie es aussieht, teilen. An den Kalkrotalgen zeigen sich helle Wachstumsränder und die eingeschleppten Röhrenwürmer gedeihen ebenfalls - ganz zu schweigen von den Glasrosen, denen ich dieser Tage mal zu Leibe rücken werde.

    Wie gesagt, ich bin absoluter Meerwasseranfänger und hoffe, meine Fragen sind nicht allzu dumm.
    Das Problem ist, daß die von mir konsultierten Fachbücher und Fachverkäufer die Verwirrung dank völlig gegensätzlicher Informationen nur vergrößern...
    Insofern sind Eure Erfahrungen meine größte Hoffnung.

    Hallo,
    diese gelben Krustenanemonen sind mir ohne nähere Nennung der Art verkauft worden.
    Die grünen Fadenalgen befanden sich ebenfalls bereits beim Kauf mit auf dem Stein. Bei mir stehen die Anemonen im vollen Licht bei mäßiger Strömung und fahren die Tentakel nicht weiter aus als auf dem Bild. Das Ganze geht schon seit ca. 1 Woche so.
    Daher möchte ich mal in die Runde fragen, ob mir wer die Tierart näher bestimmen und deren genaue Bedürfnisse nennen kann. Ein Polyp ist im Körper ca. 10...12mm hoch.
    Danke schonmal!