Beiträge von Ölfinger

    Na, das ist doch mal eine Aussage. Danke!
    Die o.g. Lampen produzieren ebenfalls erstaunlich viel Abwärme, was in meinem Fall aber zumindest nicht sehr problematisch ist, da das Becken offen ist und der Abstand der Lampen relativ groß.
    Bei billigen Chinalampen habe zusätzlich leider oft feststellen müssen, daß sie die gesamte Umgebung mit HF zumüllen. Manche hört man sogar im Radio. Diese Lampen sind diesbezüglich ok.

    Eine Überlegung wäre noch, die Lampen auseinanderzufrickeln und Netzteil und LEDs getrennt zu montieren. Eine bessere Wärmeabfuhr wirkt sich ja nicht unerheblich auf die Lebensdauer aus.
    Selbst, wenn man 10 Stück verwurstet ist man preislich noch weit, weit von jeglicher gekauften Aquariumlampe entfernt.
    Klar - Dimmen ist nicht so ohne weiteres möglich, aber man kann sie ja zumindest stufenweise ausschalten.

    Danke schonmal!
    Die Lampe, die über mir hängt, ist konkret >diese hier< und sie ist (gefühlt) ziemlich dicht am echten Tageslichtweiß. Morgen werde ich mal mit meiner Kamera und einer Graukarte herumspielen.
    An die kleinen Baumarktstrahler habe ich auch schon gedacht. Mit den Dingern habe ich inzwischen meine ganzen Werkzeug- und Schleifmaschinen behängt. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Wenn Deine Caulastraea immerhin schon mit einer ESL zufrieden ist (Bei mir hat sich diese Koralle immer als eher zickig erwiesen) läßt das schonmal hoffen.

    In meinem Becken werkelt ein Abschäumer für 39,-€ zur vollsten Zufriedenheit, nachdem ich ein Markengerät, das mehr als den fünffachen Preis gekostet hat, rausgeschmissen habe. Markennamen und ehrfurchtgebietende Preise lassen mich inzwischen völlig kalt. Macht mich das schon zum Outlaw? :grinning_squinting_face:

    N'abend!
    Da sitze ich hier gerade so unter meiner frisch montierten Deckenleuchte und stelle fest, daß die LED-"Birne" (E27 von Osram, 14,5W 1521lm bei 4000K) ein bombastisches Licht abgibt.
    In meinem Becken gibt es einen etwas spärlich beleuchteten Bereich, für den ich schon seit Längerem über eine Lösung nachdenke.
    Die Frage ist, ob es eine einfache Reflektorlampe mit so einem Leuchtmittel bringen würde oder ob deren Spektrum für Korallen zu schmalbandig bzw. ungeeignet ist.

    Hat das schonmal wer ausprobiert? Was meint Ihr dazu?

    Falls das hinhaut ergäben sich überhaupt recht interessante Möglichkeiten, eine preiswerte und redundante Beckenbeleuchtung hinzubekommen.
    Ich bin sehr gespannt.

    Huhu!
    Nach langer Zeit melde ich mich auch mal wieder mit einem Problem:
    Da mein Aquarium mit 430 Litern ja leider recht klein ist, bekomme ich nun die ersten Platzprobleme.
    Ich habe kein Technikbecken, sondern nur ein seitliches Riffkeramik- Technikabteil mit Überlaufkamm. Dieses ist ca. 22 cm breit und inzwischen dank neuer Technik relativ leer. Gleichzeitig stört mich der Anblick der dunklen, senkrechten Wände inzwischen. Daher denke ich darüber nach, das Technikabteil komplett auszubauen.
    Meinen Tunze- Abschäumer habe ich durch einen billigen und erstaunlich wirksamen Miniflotor ersetzt. Meine ständigen Gelbstoffprobleme haben sich deutlich verbessert. Der Miniflotor ließe sich relativ unsichtbar außerhalb des Technikabteiles unterbringen, so daß nur noch meine AquaBee mit Filterschwamm übrig bleibt.
    Die Frage ist: Kann man ganz darauf verzichten? Allzuviel Dreck sammelt sich ja nicht im Filterschwamm, aber so ganz ohne?
    Reicht es, wenn ich nur einen kleinen Oberflächenabsauger, wie z.B. den Eheim Skim 350 einsetze?
    Was meint Ihr? :confused_face:

    Mal zur Veranschaulichung ein paar Bilder:

    Die große Kammer links im Bild soll weg. im Pumpenschacht rechts wäre Platz für die Oberflächenabsaugung.
    Nochmal von oben:

    Danke und beste Grüße
    Peter

    Sie hat sehr lange geschmollt und fast ihre gesamte Farbe verloren. Als sie wieder zum Vorschein kam, sah der "Tentakelteller" seltsam berupft und asymmetrisch aus. Ich vermute fast, daß sie unbemerkt in die Maxspect Gyre geraten sein könnte, welche nicht weit entfernt war.
    Inzwischen sieht sie mehr oder weniger gesund aus und öffnet auch voll.

    Soll ich mal ein Bild machen?

    beste Grüße
    Peter

    Hallo,
    ich habe die Biester in lila. Zunächst fand ich sie recht hübsch, aber sie sind echt invasiv. Selbst an entfernten Ecken des Beckens tauchen sie unvermutet auf.
    Das Einzige, was bisher geholfen hat, ist sie mit heißem Wasser aus einer Spritze zu verbrühen. Da die sich auflösenden Korallen das Wasser belasten, bearbeite ich aber immer nur kleinere Flächen. (Der Abschäumer fördert einige Zeit nach der Behandlung deutlich mehr Schaum)

    Wieso denn ausgerechnet Methanol? Das Zeug ist recht stark giftig und bei der Verstoffwechselung durch manche Organismen entsteht als Zwischenprodukt Formaldehyd, was ebenfalls nicht gerade harmlos ist. Ich würde vorsichtshalber Ethanol nehmen, was in Form von Wodka ja auch billiger ist. Zumindest ich fahre damit in meinem Becken prima.
    beste Grüße
    Peter

    Hallo,
    in einem Händlerbecken erspähte ich diese wunderschöne Koralle:

    Laut Händler ist es "irgendeine Montipora" und er hat davon leider nichts abzugeben.
    Könnte es eine M. hoffmeisteri sein?
    Wo bekommt man sowas bzw. hat wer von Euch einen Ableger abzugeben?

    Danke und beste Grüße
    Peter

    Moin,
    na dann lasse ich mal alles wie es ist und hoffe, daß es tatsächlich nur eine Teilung ist. Eben habe ich mal mit der Taschenlampe reingeleuchtet und die Anemone kopfüber hängend und völlig schlaff vorgefunden.
    Bald geht es in den Urlaub und ich hoffe, daß bis dahin alles in Ordnung ist...

    Wir hatten hier einen kurzen Stronausfall, der dazu geführt hatte, daß sich die Uhr des Lampencontrollers verstellt hatte. Deshalb brannte das Licht mal eine Nacht lang durch. Leider kann ich nicht mehr sagen, ob das nun vor oder nach dem Vorfall war. An der Beleuchtungsstärke und den Zeiten wurde ansonsten nichts verändert.
    Eben habe ich die Anemone nochmal untersucht. Zumindest der Fuß ist kräftig und sie sitzt auch fest. Das gibt mir zumindest Hoffnung.

    Wie verhält sich so ein Tier eigentlich, wenn es sich teilen will? Möglicherweise sucht sie ja auch deshalb Schutz im Dunklen?

    Ich werde gleich mal die beiden Nemos wegfangen, damit sie ihre Ruhe hat. Hoffentlich reiße ich dabei nicht allzuviel ein...

    PS: Ich habe zahlreiche Zoanthus und Scheibenanemonen sowie drei Pferdeaktinien im Becken. Alle stehen gut...

    Hallo,
    nach längerer Zeit muß ich mich leider mal mit einem Problem melden:
    In meinem Becken habe ich seit mindestens einem Jahr eine Kupferanemone, die bisher nur einmal ihren Standort verändert hat. Als ich sie bekam, war sie etwa handtellergroß. Allmählich wuchs sie auf Frühstückstellergröße heran.
    Vor einigen Tagen schrumpfte sie innerhalb eines knappen Tages bis auf wenig mehr als Walnußgröße zusammen und wanderte in eine tiefe, dunkle Ritze.
    Was kann das sein?
    Alle Wasserwerte sind in Ordnung und vor allem auch seit längerer Zeit konstant. Ich wechsle jedes Wochenende 30l Wasser (von 430l Beckenvolumen) und benutze immer das selbe Salz.
    Einige Tage vor dem Vorfall habe ich in der Eile einen halben Liter Verdunstungswasser mit Leitungswasser ausgeglichen, welches aber aus einem nahezu komplett metallfreien System stammt. Als Ursache erscheint mir das wenig plausibel, zumal alle anderen Bewohner inklusive SPS unverändert gut aussehen.
    Hat irgendwer eine Idee?
    Soll ich die in der Anemone herumwühlenden Nemos wegsperren?

    Besten Dank für jeden Ratschlag.

    Hallo,
    der Titel sagt es ja schon: Mein Hawaiidoc (und auch andere Bewohner) naschen gern mal ein Stück Banane. Leider bekommen sie das von mir relativ selten, da das Stück nach dem ersten Zupfen gleich im Becken treibt und in der Deko verschwunden ist. Ich habe schon die verschiedensten Sachen ausprobiert: Mit Gummis am Futterclip befestigen, wie eine Roulade einwickeln, in ein Plastikgefäß hineindrücken usw. Der Erfolg ist eher mäßig.
    Darum frage ich mal in die Runde: Wie handhabt Ihr das?

    Danke und beste Grüße
    Peter

    Wenn ich das richtig gelesen habe, dann verwendet er ja einen Klingeltrafo, der für den Menschen harmlose 16V liefert.
    Der provisorische und schlecht isolierte Netzspannungsteil der Anordnung birgt natürlich erhebliche Gefahren, vor allem, wenn man mit gut leitendem Salzwasser herumpanscht.
    Selbst bei ordentlich ausgeführtem Aufbau würde ich ein solches Instrument allerdings nicht nutzen, da durch Elektrolyse innerhalb kürzester Zeit reichlich Metallionen im Wasser landen. Kupfer und seine Legierungsbestandteile möchte ich nicht im Becken haben - und wer hat schon Zugriff auf Platinelektroden? :winking_face:

    Herzlichen Dank für Eure Antworten!
    Inzwischen zeigt sie die Polypen wesentlich länger, so daß ich davon ausgehe, daß das Hauptproblem vermutlich die Zeitverschiebung zu sein scheint.

    Das ändert allerdings nichts an der Lichtproblematik...
    Anhand diverser Indizien (s.o.) habe ich den Eindruck, daß Veränderungen an der Beleuchtung sinnvoll wären. Nur wie will ich eine Aussage zur Beleuchtungsstärke und deren Spektrum machen?
    Kann man irgendwo ein PAR- Meter mieten?

    Hallo,
    ich habe mir vor ein paar Tagen eine Blaue Koralle zugelegt. Im Händlerbecken hatte sie unter voller Beleuchtung die Polypen draußen.
    Bei mir steht sie unten im Becken und ich beobachte, daß sie die Polypen eher in der Dämmerung ausfährt und in der Phase der vollen Beleuchtung diese weitgehend eingezogen hat.
    Meine Fragen:
    - Liegt das daran, daß ich völlig andere Beleuchtungszeiten als der Händler habe und die Koralle noch nicht "eingewöhnt" ist oder
    - bevorzugt diese Koralle eher weniger Licht und war beim Händler nur zufällig voll offen oder
    - ist meine Beleuchtung (AquaMedic,120W LED) möglicherweise zu stark?

    Ich habe seit längerem den Eindruck, daß meine Beleuchtung falsch eingestellt ist. Einige SPS wachsen regelrecht nach unten und die Enzmann Acropora orientiert sich auch eher seitlich als nach oben...

    besten Dank für jeden Hinweis.

    Hallo,
    nochmal eine kurze Rückmeldung von mir:
    Die Pumpe habe ich gestern gekauft und eingebaut. Die geplante unauffällige Einbaustelle funktioniert und das Teil rührt das Becken bereits mit halber Leistung ordentlich um. Der Mulm flog nur so. :grinning_squinting_face:
    Insofern bin ich mit der Leistung und dem Strömungsbild zufrieden.
    Leider ist sie lauter als erwartet. Ich hoffe, das gibt sich noch.

    Danke nochmal.
    Da ja meine Seitenscheiben vollständig mit Keramik verkleidet sind, wäre eine Befestigung dort nur mit erhöhtem Aufwand möglich Deshalb möchte ich sie ganz dicht in der Ecke an der Längsseite des Beckens senkrecht anbringen und sie fast parallel an der Scheibe entlangströmen lassen.
    Demnach müßte das also gehen?

    Hallo Helmut, danke für Deine Antwort, allerdings geht aus der Zeichnung auch nicht hervor, ob das Teil seitlich ausströmen kann.

    Nochmal anders formuliert: Geht der "Schub" der Pumpe grundsätzlich gerade von der Scheibe weg, an der sie sitzt, oder kann er auch parallel zu ihr geführt werden?

    Hallo,
    ich möchte die Strömung in meinem Becken verstärken und denke über die Anschaffung der o.g. Pumpe nach.
    Um zu wissen, ob ich sie in meinem Becken diskret verstecken kann, müßte ich allerdings wissen, in welche Richtung sie fördert. Aus den von mir im Netz gefundenen Unterlagen geht das nicht klar hervor.
    Geht der Schub immer senkrecht vom Fuß weg oder kann man ihn auch seitlich ausrichten, sozusagen parallel zur Scheibe, an der die Pumpe befestigt ist? Das wäre für mich die Voraussetzung, um das Gerät einigermaßen unsichtbar zu verbauen.

    Besten Dank schonmal!

    Besten Dank!
    Meine Anlage wurde gebraucht erworben und ich kenne die Pflege des Vorbesitzers nicht. Ich stelle nur fest, daß das Verhältnis Reinwasser/Abwasser immer schlechter wird und sich zunehmend Silikat im Wasser findet.
    Ein Bißchen davon ist mit Hinblick auf meine zahlreichen Schwämme erstmal nicht so schlimm, mittlerweile zeigen sich aber auch wieder einige Kieselalgen.
    Insofern werde ich nun wohl Membran und Mischbettharz tauschen.

    Hallo,
    ich hätte da mal ein paar Fragen zur Osmoseanlage:
    Was passiert mit der Wasserqualität, wenn die Membran altert? Verschlechtert sich nur das Verhältnis Abwasser/Permeat oder läßt die Membran auch irgendwann mehr Ionen durch?
    Wie lange ist das Mischbettharz brauchbar? Ich habe dort inzwischen ca. 1000l Permeat hindurchgelassen und habe beim letzten Test steigende Silikatwerte festgestellt. Kann man das Harz irgendwie aufarbeiten oder muß es ersetzt werden?
    Danke und beste Grüße

    Ja, natürlich "hilft" das.
    Was ich sagen wollte ist, daß die zugegebene Wodkamenge den Nährstoffabbau eben auch genau in der dem entsprechenden Stärke anregt.
    Durch Deine Messungen wirst Du dann irgendwann sehen, ob es zuviel oder zu wenig ist und die Dosierung entsprechend korrigieren müssen.

    In den ersten 10..14 Tagen würde ich spätestens jeden zweiten Tag messen, da die Werte sich zeitversetzt recht schnell und drastisch ändern können - auch bei geringer Dosierung, denn die Zahl und die Zusammensetzung der Mikroorganismen muß sich auch erst einpegeln.

    Was stört Dich denn daran, die Wodkamenge nach Anleitung allmählich zu ermitteln? Um das Messen kommst Du sowieso auf keinen Fall herum.

    Ich messe inzwischen nur noch 14- tägig und muß schon seit längerer Zeit die Dosierung nicht mehr ändern. Aber anfangs war schon genaues Überwachen angesagt.
    Meine Dosis ist übrigens nur 2,5 ml/430l.

    Hallo,
    ich arbeite seit längerem mit der Methode und bin übrigens sehr zufrieden damit.
    Du wirst allerdings nicht daran vorbeikommen, die Dosierung anfangs vorsichtig hochzuschrauben und in kurzen Abständen zu messen.
    Zunächst hast Du ja einen gewissen Nährstoffüberschuß im Wasser, zu dem die täglich produzierte Menge hinzukommt. Daher benötigst Du anfangs eine höhere Wodkamenge, um die Bakterien dazu zu bringen, diesen "Vorrat" abzubauen. Später geht es nur noch darum, ein Gleichgewicht zwischen Nährstoffproduktion und -abbau zu halten. Wenn man in dieser Phase nicht aufpaßt, kann man sehr schnell einen Nährstoffmangel erzeugen. Einmal eingestellt, läuft das Ganze dann sehr gut. Als erstes fällt übrigens der Phosphatgehalt und das Nitrat folgt mit einigen Tagen Verzögerung nach. Ich mußte sogar kurzzeitig Maßnahmen ergreifen, um das Phosphat meßbar zu halten.

    Von Anfang an eine Dosierung zu treffen, die die Werte stabil hält halte ich für nahezu unmöglich. Wenn die Werte auch nur allmählich fallen und Du die Dosierung beibehältst, landest Du zwangsläufig früher oder später im Nährstoffmangel...

    Ich würde erst einmal locker bleiben.
    Deine Bilder geben zwar nicht sehr viel her, aber die Scheren sehen denen meines blinden Passagieres wirklich zum Verwechseln ähnlich. Diese Krabbe wohnt nun schon fast ein Jahr bei mir, verläßt ihre Höhle kaum und ist noch nicht im Geringsten negativ aufgefallen. Insofern würde ich mich an Deiner Stelle eher über den neuen Bewohner freuen und wenn es am Ende doch Probleme gibt, weißt Du wo er wohnt. :grinning_squinting_face:

    Hallo,
    diese Steinkoralle lag beim Händler als Caulastraea, was sie offensichtlich nicht ist. Zunächst hielt ich das Ganze für Scheibenanemonen, die auf einem LPS- Skelett sitzen. Bei näherer Betrachtung ist es aber tatsächlich eine Steinkoralle. Der größte Polyp hat gut 2 cm Durchmesser.
    Da sie mir sehr gefällt habe ich sie für 29,-€ einfach mal mitgenommen.
    Leider gelingt mir aber keine eindeutige Bestimmung.
    Wer weiß mehr?

    Besten Dank schonmal!

    Hallo,
    mit dem Problem hatte ich auch zu kämpfen. In meiner Pilzlederkoralle waren immer mehr Fraßlöcher und an der Oberfläche bildeten sich immer mehr Stellen, wo die Polypen eingezogen blieben. Ein Bad in Pest- Control brachte nichts zum Vorschein. So habe ich die Koralle letztendlich mit einem scharfen Messer wie einen madigen Steinpilz auseinandergeschnitten und konsequent alles, was von Fraßgängen durchzogen war, entfernt. Die kläglichen Überreste kamen dann einzeln auf Ablegersteine und haben sich sehr gut erholt.
    Interessanterweise war kein Übeltäter zu finden. Meine Vermutung ist, daß sich da womöglich Feuerborstenwürmer dran zu schaffen gemacht haben und jeweils nach getaner Arbeit wieder unter ihren Steinen verschwunden sind. Daher habe ich in den letzten Wochen den Bestand an Borstenwürmern (speziell den Roten) systematisch reduziert und kann vorläufig keine weiteren Schäden feststellen.

    Zunächst einmal vielen Dank für Eure Antworten, auch per PN!

    Nachdem plötzlich wieder Korallen angefressen werden habe ich nun zunächst angefangen, die Borstenwürmer zu sortieren. Gerade gestern fing ich ein recht stattliches Exemplar des Feuerborstenwurmes - und es ist wohl nicht das Einzige.
    Insofern werde ich wohl lieber noch ein wenig warten, bis ich mir die Muschel hole. Abgesehen davon waren die Tridacnas, die ich gestern beim Händler sah, nicht gerade besonders spektakulär gefärbt.

    Danke nochmal.

    Huch, den Thread habe ich ja jetzt erst gefunden!

    Geniale Idee!
    Da komme ich gleich wieder ins Grübeln...Ein Alukanu als Positivform könnte ich kriegen. Makrolon ist kein Problem. Vakuumpumpe wäre im Haus. Jetzt fehlt noch eine Kammer, die sich bis 150°C aufwärmen lässt.
    Hmmm.... :smiling_face_with_sunglasses: