Beiträge von Marcah

    Hallo Ingrid!

    diese Menge kann auch durch starkes Korallenwachstum kaum verbraucht werden. Das heißt, es bilden sich vermutlich Depots. Ich würde mit dieser Dosierung nicht weitermachen.

    Wie würdest Du dann weiter machen?


    Hallo Norbert!

    ich dosiere Phosphor+ von Aqua biotica (Mruzek)
    mit Zielwert meine ich, das ich, wie von Armin damals empfohlen, soviel dosiere, daß der Phosphatgehalt im Becken 0,1mg/l sein müsste.
    Eine selbst angesetzte Lösung aus NaH2Po4 wäre eine Alternative zu Phosphor+. Vielleicht ist das ja soger das gleiche.

    Hallo Ingrid!

    mit Zielwert meine ich, das ich soviel dosiere damit 0,1mg/l Po4 messbar wird.
    Laut Herstellerangaben erhöhen 10ml pro 100 Liter Aquariumwasser den Phosphorgehalt um 0,1mg/l.
    D.h. bei einem Wasservolumen von ca. 360 Liter inkl. Technikbecken dosiere ich 36ml täglich.

    Hallo,

    ich dosiere jetzt mittlerweile seit fünf Wochen täglich Phosphor+ auf den Zielwert 0,1mg/l.
    Was ich beobachten kann ist, das meine Korallen insgesamt deutlich besser aussehen und z.B. die Caulastrea neue Polypen bildet. Die Stylophora und Montiporaableger sehen auch deutlich besser aus und bleichen nicht mehr aus.
    Von dem her behaupte ich auf dem richtigen Weg zu sein.
    Allerdings wird eine Acropora braun, und meine Algenplage wird schlimmer und es tauchen auch noch neue Algenarten auf.
    Nachdem Po4 mit sämtlichen meiner Tests nachwievor nicht nachweisbar ist, habe ich eine Wasseranalyse bei Reefanalytics machen lassen.

    Das Ergebnis ist: Po4 - 0,005 mg/l und No3 - 3,4 mg/l.

    Nun stellen sich mir weitere Fragen:

    Soll ich die Phosphor+ Dosis erhöhen, und wenn ja, auf welchen Zielwert?
    Kommt das System irgendwann in Gang, oder muss ich dauerhaft Phosphor+ dosieren?
    Welche kostengünstigere Alternativen gibt es zu Phosphor+?

    Grüße Marc

    Hallo Norbert,

    dosiert Du auch Phosphor+ oder ein ähnliches Produkt?
    Welche tägliche Dosiermenge verwendest Du?
    Welchen Endwert strebst Du an?
    Wie lange hast es gedauert bis das erste mal eine Veränderung messbar war?

    Hallo, frohe Weihnachten!

    Ich habe jetzt damit begonnen Phosphor+ zu dosieren.

    Zunächst habe ich die Menge für einen Wert von 0,05mg/l für Po4 dosiert.
    Eine Messung ca. drei Stunden nach der erfolgten Dosierung zeigte keinerlei Veränderung.
    Einen Tag später habe ich eine weitere Dosierung für einen Wert von 0,1mg/l vorgenommen.
    Eine weitere Messung einige Stunden später zeigte ebenso unveränderte Messwerte.

    So wie es aussieht wird das Phosphor vor der Messung bereits von Bakterien, Algen, ... aufgenommen. Unbesiedelte Flächen gibt es keine.

    Wird irgendwann eine "Sättigung" erreicht, und Po4 wird "frei Verfügbar" als "Potential" im Wasser messbar sein, oder ist der Verbrauch "statisch" und ein Anstieg wird erst dann erfolgen wenn die zugeführte Menge größer als der Verbrauch ist?

    Hallo Armin,
    danke für die Erklärung.

    Würdet Ihr das Nutri complete dazu absetzen oder das Phosphor zusätzlich zum nutri complete verwenden?
    Kann das Phosphor+ mit Osmosewasser verdünnt werden und über eine Dosierpumpe zugeführt werden?

    Ingrid, danke für den Link!

    Ist die Wirkung der Dosierung unmittelbar messbar und linear zur Zugabe?
    Auf welchen Wert, und in welchen Schritten sollte die Dosierung erfolgen?

    Sowas steht da leider nirgens.

    Hallo Lucas,

    Zur Beleuchtung hängen zwei GHL Mitras 6200 HV drüber.

    Hallo Daniel,

    Außer KH, Ca und das Nutri complete gebe ich nichts zu. Habe zwischendurch das flüssige Korallenfutter von JBL versucht, aber keine Änderung ausmachen können.


    Wie wäre denn die Vorgehensweise zur Dosierung von Phosphor+?
    Wie hoch müsste denn dosiert werden? Besteht nicht das Risiko das Po eingelagert wird bevor der Idealwert messbar ist?

    Ich bin mir sicher das meine Messungen stimmen! ☺

    Als Fisch-Besatz hab ich zwei Centropyge acanthops, zwei Gramma Loreto und einen Chrysiptera cyanea. Es ist ein wenig dünn für 100x60x60 cm, aber dafür eine sehr harmonische Gruppe. Mehr lässt auch der Zwergkaiser nicht zu.
    Dann noch einige Einsiedler und Schnecken (Sand grabende, und Aufwuchs fressende), grabender Seestern, ...

    Mehr füttern hab ich schon versucht. Aber außer das das Futter auf dem Boden vergammelt ist, hat sich nichts geändert.

    Gefüttert wird tagsüber Granulat-Futter mit dem Futterautomat und Abends ungewaschenes Frostfutter.

    Hallo Ingrid!

    das ging ja schnell!

    No3 messe ich mit Tropic Marin und Red sea Pro (0 bis 4mg/l)
    Po4 mit Gilbers, Merck, Rowa und dem Hanna Checker für Phosphor.
    Ich messe zur Zeit jeden Wert mir zwei verschiedenen Tests.
    Die Tests sind mit einer Referenz von Gilbers, mit Osmosewasser auf dem Messbereich verdünnt, abgeglichen.

    Wie gesagt stehen die LPS auch nicht wirklich gut da.

    hier mal ein Foto von einem früheren Versuch, sie aber jetzt wieder genauso aus!

    Hallo an alle Fachleute!


    Nach einem Jahr Standzeit gelingt es mir immer noch nicht SPS dauerhaft zu halten.
    Nach wenigen Wochen bleichen die Korallen von unten, aber teilweise auch von den Spitzen her aus, und sterben ab.
    Weichkorallen gehen gut, LPS überleben, zeigen aber kein Wachstum.

    Da ich von Anfang an sehr niedrige Werte für No3 und Po4 habe, denke ich das da die Ursache zu suchen ist. Zumal auch der Abschäumer nichts abschäumt.
    Verschiedenste Testergebnisse (mit Referenz geprüft) sind im "nicht ablesbaren" Bereich.

    Die Strömung und Beleuchtung habe ich optimiert und schließe ich zunächst mal aus.

    Seit ca. zwei Monaten dosieren ich nun von Sangokai das Nutri complete zur Nährstoffversorgung. Eine kleiner Ableger einer Montipora, den ich versuchsweise eingesetzt habe, scheint gut darauf zu reagieren und zeigt satte Farbe. Davon ermutigt versuchte ich einen kleinen Ableger einer Acropora Gomezi aber diese beginnt nach zwei, drei Wochen auch von unten her auszubleichen.

    Der No3 Wert ist mittlererweile in den gut messbaren Berechnung gestiegen (ca. 5 mg/l) aber Po4 ist nachwievor nicht messbar.

    Das Becken wurde im Dezember letztes Jahr mit frischem LS neu gestartet. Anschäumer läuft nur zur Sauerstoffversorgung halbtags.

    Nebenbei bekämpfe ich noch mit ein paar Algen, identifiziert als Rhipidosiphon javensis, mit einem arbeitsscheuen Mespilia Globulus.


    Nun zu meinen Fragen:

    Würde es Sinn machen z.b. Phosphor+ zusätzlich zu dosieren?
    Wo liegen die Nachteile/Risiken einer Phosphor-Dosierung?
    Welche Ideen habt Ihr sonst noch?

    Im Voraus schon vielen Dank für Eure Hilfe!


    Gruss Marc

    Hallo Donovan!

    Mit Seepferdchen kenne ich mich nicht aus, aber ich weiß, dass Seepferdchen eine gute Wasserqualität benötigen. Um das zu erreichen müsste u.a. das Lebendgestein vernünftig umströmt werden. Seepferdchen mögen aber keine starke Strömung.
    Vielleicht wäre ein System mit "richtigem" Technikbecken, in das das LS eingebracht wird, besser geeignet?
    Dieses Komplettsystem ist auch nicht wirklich billig. Vielleicht bekommst Du es besser hin, wenn Du es individuell zusammen stellst.
    Vergessen solltest Du auf keinen Fall, dass Seepferdchen Lebendfutter bevorzugen.
    Hier könnte man über ein Refugium und/oder einen Planktonreaktor nachdenken.

    Es gibt bestimmt gute Fachliteratur in der viele Deiner Fragen beantwortet werden. Das hilft Dir bestimmt weiter, auch um Fehleinkäufe zu vermeiden, vorallem aber, um Deinen Tieren optimale Bedingungen zu bieten.

    Hallo Ingrid!

    Vielen Dank!

    Noch empfinde ich es nicht als plagend! :smiling_face:
    Aber es sind schon einige. So ca. alle 5cm sitzt eine. Stören würde es mich vielleicht, wenn die Schnecken irgendwann 5cm oder größer wären.

    Regelt sich der Bestand von selbst?

    Hallo an alle!

    Bei mir vermehren sich seit einiger Zeit irgendwelche Schnecken.
    Anfangs schienen sie nur nachtaktiv zu sein.
    Kurz nachdem das Licht aus war, waren die Scheiben besiedelt.
    Neuerdings sind sie auch tagsüber an den Scheiben.
    Die meisten dort wo die Strömungspumpen gegen die Scheiben "blasen".
    Die Schnecken sind bis zu 8 mm groß.
    Hab mal versucht ein Foto zu machen...vielleicht hilfts!

    Was könnte das für eine Schnecke sein?
    Kann daraus eine "Plage" entstehen?
    Muss oder kann man was dagegen machen?

    Danke schon mal für Eure Mithilfe!

    Gruß Marc

    Hallo,

    die abgestorbene Biomasse die über Ammoniak, bzw. Nitrit in Nitrat umgesetzt wird, ist doch auch im Becken, unabhängig davon ob ein blauer Filterschwamm benutzt wird oder nicht.
    Das Nitrat wird doch also so oder so entstehen!?

    Gruß Marc

    Hallo Reinhard,

    Seeigel habe ich noch nicht versucht.
    Würden Seeigel überhaupt da ran gehen oder bevorzugen die eher junge, weichere Triebe?
    Haben Seeigel eine Überlebenschance in dem "kleinen" Becken wenn alle Algen abgeweidet wurden?
    Seeigel sollen ja auch überall durch rumpeln und Korallen umwerfen. Trifft das auf alle für mein Becken geeignete Arten zu?

    Hallo Hans-Werner,
    die Alge hat sich schon kurz nach dem Einsetzen des Lebensgesteins gezeigt.
    Zunächst dachte ich auch, dass sie schnell von selbst verschwindet. Aber nach über 10 Monaten gibt es sie immer noch.
    In bestimmten Abständen wird sie hell und glasig und löst sich dann auf. Nach ein paar Tagen kommt sie aber wieder.
    Auf dem Bild sieht es harmlos aus, das stimmt! Die Stelle habe ich nur genommen weil ich da mit dem Fotoapparat näher ran komme und man die Alge besser sieht.
    Um das eigentliche Problem zu zeigen hier nochmal ein Bild...

    Hallo, guten Abend!
    Mein Name ist Marc, ich komme aus der Nähe von Stuttgart, und beschäftige mich seit ca. 10 Jahren mit der Meerwasseraquaristik.
    Bisher wurden die meisten Fragen die ich hatte hier bereits von Anderen gestellt, so dass ich hier bislang nur "Mitleser" war und noch nicht selbst in Erscheinung getreten bin. Nun will ich aber um Mithilfe bei der Identifizierung einer Alge bitten.
    Das jetzige Becken steht seit letztes Jahr im Dezember. Es wird mit Lebendgestein betrieben auf dem sich eine Alge immer weiter ausbreitet und anfängt Korallen zu bedrängen. Einsiedlerkrebse und Schnecken haben kein Interesse daran.

    Vielen Dank im Voraus!

    Marc