Beiträge von Martin_MH

    Hallo Ingrid,

    da hast Du wahrscheinlich auch nicht Unrecht.

    Es ist halt einfach so, dass wir Schwäche bei unserem großen Dicken, die in der Natur wahrscheinlich Hunderte Male am Tag vorkommt, nur schwer akzeptieren können. Wir hängen an unserem Garfield und tun uns sehr schwer damit, ihm nicht wirklich helfen zu können.

    Gruß
    Martin

    Hallo zusammen,

    nun sind schon ein paar Tage ins Land gezogen, aber es ist nicht besser geworden. Er hängt von früh bis spät an der Scheibe und rührt sich da nicht weg. Wenn Futter an ihm vorbeikommt, und das ist mittlerweile oft, frisst er durchaus noch. Optisch nach wie vor ein Fisch ohne Anzeichen von Krankheit.

    Die Theorie der Ausgrenzung ist ja nicht falsch, aber nach wie vor frage ich mich, warum. Zu wenig Futter kann es mittlerweile echt nicht mehr sein.
    Manchmal, wenn ich ihn beobachte, kommt mir der Gedanke, er sieht nicht mehr viel. Den Temperaturfühler rammt er täglich einige Male, daher ist mir das aufgefallen.

    Morgen starten wir erstmal für zwei Wochen in Urlaub. Bin mal gespannt, was uns nach der Heimkehr erwartet. Zumindest ist das Becken in der Zwischenzeit in kompetenten Händen.

    Gruß
    Martin

    Hallo Ina,

    wir sind jetzt bei stündlich fein zerkleinertem Flockenfutter, das fressen sie immer gerne.

    Mit Granulat können die Chromis nichts anfangen, darüber fallen immer nur die Zwergkaiser her. Momentan gibt es dann noch drei Mal am Tag Kill, Mysis, Cyclops und MC. Donald (Artemia) im Wechsel. Selbst so ein vergleichsweise fetter Krill wird problemlos verputzt.

    Wenn das nicht reichen sollte, weiß ich es auch nicht.

    Gruß
    Martin

    Hallo zusammen,

    was auch immer die Ausgrenzung des Chromis ausgelöst haben mag, er ist immer noch ausgegrenzt.

    Wir haben seit gestern Fütterungsmenge und Intervall deutlich erhöht und müssen nun abwarten, ob es was bringt. Da kann man ja innerhalb so kurzer Zeit keine Wunder erwarten, wenn der Grund wirklich zu wenig Futter gewesen sein sollte.

    Er sitzt halt auch heute wieder in seiner Ecke. Wir sehen zu, dass die vielen kleinen Portionen Futter direkt in seiner Nähe landen und er frisst dann auch eifrig.

    Die nächsten Tage werden hoffentlich eine Richtung aufzeigen, wohin die Reise geht.

    Gruß
    Martin

    Hallo Hajo und Matthias,

    von der damaligen Idee, man könne Chromis im Becken als Schwarm halten, hat man sich ja mittlerweile größtenteils verabschiedet, was durchaus auch mir nicht entgangen ist.

    In meinem Thread geht es definitiv NICHT um einen Schwarm, sondern um ein Pärchen, was nach zwei Jahren allen Anschein nach nicht mehr harmonieren will. In meinen Augen ein kleiner, aber feiner Unterschied.

    Gruß
    Martin

    Hallo Ina,

    das war eine wirklich gute Idee von Dir.

    Nun stellt sich die Frage, warum gedroht wird. Eventuell zu wenig Futter und daraus resultierender Futterneid? Sie sehen zwar alle recht rund aus, aber vielleicht ist es doch zu wenig.

    Da werden wir erstmal ansetzen und die Frequenz/Menge erhöhen. Nitrat- und Phosphatwerte sind eh mickrig, das ist also problemlos.

    Gruß
    Martin

    Hallo Ingrid,

    keine Sorge, so schnell lasse ich mir keine Meinung aufdrängen. Aber ich bin froh über Deine aussenstehende Einschätzung. Vielleicht haben wir wirklich im Glauben an ein harmonisches Paar das Offensichtliche übersehen.
    Im Anschluss an deinen letzten Beitrag haben wir uns das nochmal genau angesehen. Du hast Recht. Wenn der kleine Chromis kommt und nach dem Grossen schaut, stellt er in der Tat beim Näherkommen die Rückenflossen auf. Das kann man durchaus als Einschüchterungsversuch ansehen. Wobei klein und gross relativ ist, die beiden liegen grössenmässig nicht so weit auseinander.

    Vielen Dank,dass Du dir die Zeit genommen hast, das Video so genau zu betrachten und uns möglicherweise auf eine Spur gebracht hast, auf die wir alleine aus Betriebsblindheit nicht gekommen wären.

    Gruß
    Martin


    Was ich versuche, deutlich zu machen, ist ja gerade, dass es durchaus ein Paar gewesen sein kann. Aber das kann sich ändern, z.B., wenn ein Tier krank und schwach wird.

    Hallo Ingrid,

    damit bin ich aber irgendwie wieder am Anfang... warum verhält sich der Chromi auf einmal, quasi von jetzt auf gleich so merkwürdig? Ist ja auch nicht so, dass er jetzt von seinem Partner oder anderen Fischen bedrängt wird. Meistens hängt er alleine in seiner Ecke, ab und an kommt der kleine Chromi und schaut nach ihm, was allerdings im Laufe der letzten zwei Tage immer seltener zu sein scheint.

    Mal sehen, wie es morgen so aussieht mit ihm. Wir werden das Geschehen auf jeden Fall bis zum Einbruch der Becken-Nacht beobachten.

    Gruß
    Martin

    Hallo Ingrid,

    danke für den Input. Ich versuche das mal aus Deinem Standpunkt heraus in der nächsten Zeit zu beobachten.

    Wie gesagt, für uns kamen die Zwei seit Monaten als unzertrennliches Pärchen daher, womit ich nicht wiklich ausschließen kann, dass wir das Verhalten komplett fehlinterpretiert haben. Irgendwie neigt man ja dazu, das Verhalten der Fische in irgendeiner Form auf das menschliche Verhalten zu projezieren. Wahrscheinlich ein Fehler.

    Gruß
    Martin

    Hallo Ingrid,

    meine "Überzeugung" rührt daher, dass sie seit ewiger Zeit in unseren Augen unzertrennlich sind. Schwimmen zusammen durch´s Becken, passen aufeinander auf, "knutschen" oft Maul an Maul rum, klassisches Paarungsverhalten beobachteten wir auch vielfach.

    Eventuell, und das will ich gar nicht ausschließen, interpretieren wir das auch völlig falsch.

    Gruß
    Martin

    Hallo Matthias,

    Fischbesatz ist:

    2x Chromis viridis
    2x Centropyge argi
    2x Gramma loreto
    2x Pterapogon kauderni

    Gefüttert wird:
    3 Portionen Trockenfutter über den Tag (über Futterautomaten)
    ab und an mittags und immer (zusätzlich zu mittags) abends Frostfutter (Cyclops, Mysis, Krill, Artemia)

    Dünn oder mit eingefallenem Bauch ist bei uns definitiv keiner der Fische unterwegs. Das war ja auch kein schleichender Prozess, der sich über eine längere Zeit hingezogen hätte. Noch Dienstagmorgen schwammen alle wie immer durch´s Becken.

    Gruß
    Martin

    Hallo Ina,

    Video sollte machbar sein. Video hier rein bringen... puhh... ich meine zu glauben, das müsse ich irgendwo hochladen und dann hier verlinken. Da muß ich mich heute abend mal rangeben, wenn ich vor meinem eigenen Rechner sitze (tippe momentan auf Dienst-Laptop).

    Die Idee der Unterdrückung kam mir auch, aber ich wüßte nicht von wem. Wie ich schonmal schrieb, er war der Chef im Becken. Wenn einer ihm oder seinem Partner-Chromi zu nah kam, gab´s für denjenigen eins auf die Mütze und gut war. Da wurden eher die Feenbarsche, Kadinalbarsche und Argii unterdrückt, aber nicht er.

    Was mir noch aufgefallen ist: er hängt ja wie gesagt den Tag über nahezu immer rechts hinten in der Ecke. Wenn er denn mal an der Seitenscheibe entlang mutig nach rechts vorn schwimmt, dann nahezu immer im enger Begleitung seines Partner-Chromi, der ab und an bei ihm vorbeisieht. Sieht er eventuell nicht mehr und traut sich deswegen nicht aus seiner Ecke? Dagegen würde sprechen, dass er ja morgens für eine Viertelstunde mit den anderen durchs Becken schwimmt wie in alten Tagen.

    Wie gesagt, an Video arbeite ich heute noch.

    Gruß
    Martin

    Hallo,

    es sieht zwar nicht danach aus, als hätte jemand von euch eine Idee, aber ich berichte mal einfach weiter. Tag 3... so ähnlich wie gestern:

    Als das Licht hochfuhr, saß der Chromi im Schutz seiner Koralle; so kennen wir das seit vielen Monaten.

    Nach dem "Aufstehen" drehte er seine Runden durch´s Becken, fraß sich den Bauch voll mit schnell bereitgestelltem Mysis-Frostfutter... und verzog sich wieder in die Ecke ans Glas. Da paddelt er jetzt wieder seit drei Stunden und kommt nicht raus aus seinem Eck.

    Ich tappe im Dunkeln, was er wohl haben mag.

    Gruß
    Martin

    Guten Morgen.

    Neues von unserem Patienten... meine Frau arbeitet zu Hause, beobachtet das Geschehen und berichtet per Mail.

    10:10 Uhr: Licht ist jetzt an und Garfield (Anmerkung: das ist der Problem-Chromi) hat sich links in der Koralle versteckt, da sitzt er auch noch
    10:22 Uhr: kurz ist er zusammen mit dem Odie (Anmerkung: das ist sein Partner-Chromi) durchs Becken geflitzt, jetzt hängt er vorne rechts in der Ecke.

    Irgendwie werde ich nicht schlau aus dem Verhalten.

    Gruß
    Martin

    Hallo Christian,

    Mist, sowas habe ich befürchtet.

    Gejagt wurde er mit Sicherheit nicht, er ist der Chef im Becken und hat höchstens mal die Argi in die Schranken verwiesen, aber nicht umgekehrt.

    Keine Ahnung, wie alt Chromis werden. Meiner ist seit zwei Jahren im Becken und damit der älteste beflosste Bewohner.

    Gruß
    Martin

    Hallo zusammen,

    einer unsere zwei Chromis hat seit gestern mittag ein ernstes Problem.

    Gestern morgen schwamm er noch wie immer lebhaft durchs Becken, seit gestern mittag schwimmt er die meiste Zeit ca. 3 cm unter der Wasseroberfläche hinten rechts an der Scheibe. Ab und an kommt er mal bis zur Mitte der Seitenscheibe, schwimmt dann aber sofort wieder zurück in die hintere Ecke. Er wirkt irgendwie total orientierungslos.

    Heute morgen fanden wir ihn links im Becken Kreise über einer Koralle drehen, kurze Zeit später wieder dasselbe Verhalten wie gestern, er verharrt in seiner Ecke.
    Wirklich aktiv fressen tut er nicht. Selbst wenn er quasi in Frostfutter eingenebelt ist, pickt er sehr wenig bis gar nicht.

    Äußerlich ist nichts Auffälliges erkennbar, Wasserwerte sind seit Monaten stabil und gut. Neue Fische sind in letzter Zeit auch nicht reingekommen, der restliche Besatz zeigt keine Auffälligkeiten.

    Hat einer von euch eine Idee, was er haben könnte?

    Besorgte Grüße
    Martin

    Martin, wie groß ist das Becken denn?

    Bei 150 x 60 x 50?

    Dan brauchst Du auf jeden Fall zwei! Nimm das große Modell, damit Du die beim nächsten Becken auch noch benutzen kannst.

    Bei 80 x 80 x 70 reicht zunächst auch eine von den großen.

    Theorien zur Literleistung helfen Dir nicht weiter!

    Hallo Torsten,

    mein Becken ist 300x100x100cm. Die für jeden sichtbare Angabe von 130x60x60 dient lediglich zur Verwirrung der User.

    Du rätst mir zur großen Version? Bisschen spät, ich habe mir ja die kleine Version gekauft. Als ich schrieb, ich habe die 150er, wollte ich ebenfalls nur Verwirrung stiften.

    Gruss
    Martin

    Hallo zusammen,

    ich habe einfach aufgehört, mir über die Literangaben nen Kopp zu machen und mir die 150er auf euer und Hr. Stamms Anraten ins Becken genagelt. Passt! Bin echt begeistert.Leise und bringt Strömung bis in die letzten Winkel, was mir bisher mit meinen 2 Tunzes nie in diesem Maße gelungen ist.

    Gruss
    Martin

    Die Gyre 150 ist sowohl bei Bartelt als auch Mrutzek mit 2000 - 18000 angegeben. Das dürfte auch so passen meine ich.

    Die Angaben auf der Aquarioom Homepage dürften bei der 130 und 150 definitiv falsch sein.

    Wahrscheinlich sind die tatsächlich falsch. Wahrscheinlich anders falsch als die Angaben im Meerwasseraquarianer, aber halt jedes Mal falsch.

    Gruss
    Martin

    Ich würde auf einen Tippfehler tippen, mach bei den 18000 eine Null weg...wie von 8000 auf 800 bei der XF130.

    Hilft nix, das wird ein Ratespiel. Ich wende mich an Aquarioom. Die 130 soll ja laut Homepage 8000 bis 9000 bringen, laut Anzeige 800 bis 9000.

    Mir gehts hier auch nicht nur um das, was zum Becken passt. Beide Pumpen beginnen im Minimum bei 8 Watt. Die 130 liefert da entweder 8000 oder 800 Liter. Die 150 18000 oder tippfehlerbereinigt 1800 Liter, wobei der Tippfehler sein kann, aber nicht muss. Das lässt doch Fragen offen oder?

    Gruss
    Martin

    Hey Martin,

    Ich denke die 150er liegt zwischen 2000 und 18000 Litern und das wird auch das richtige Modell für dein Becken sein.

    Ich selbst hab erst heute bei mir (110*70*65) die Gyre150 montiert und dafür 3 Tunze 6095 nebst Multicontroller(jemand Bedarf :grinning_squinting_face: ) entfernt. Kein Vergleich kann ich nur sagen und bin begeistert.

    Deine Gedanken sind krass unterhalb der Herstellerangaben. Ich sollte evtl. mal Hr. Stamm dazu befragen, um da Klarheit zu bekommen.

    Wenn Du von "kein Vergleich" schreibst, mag ich das gerne glauben, wenn sie minimal 18000 Liter umwälzt.

    Gruss
    Martin

    Hallo zusammen,

    Nachdem mich das Prinzip der gyre schon seit einiger Zeit interessiert, bin ich eigentlich kurz davor mir das Ding zu bestellen und im Detail, ob es nun bei 130x60x60 mit drei mittigen Säulen die 130 oder 150 sein soll bei einem LPS, Weichkorallen-Mischbecken mit wenigen SPS im oberen Drittel.

    Womit ich gar nicht zurecht komme sind die Leistungsangaben:

    Aquarioom Homepage
    130er bringt 8000 bis 9000 Liter pro Stunde für Becken zwischen 100 und 500 Liter bei 8W bis 35W.
    150er bringt 18000 bis 20000 Liter pro Stunde für Becken zwischen 300 und 3000 Liter bei 8W bis 60W.

    Anzeige Aquarioom im letzten Meerwasseraquarianer, S.19
    130er bringt 800 bis 9000 Liter pro Stunde bei identischen Angaben zur Becken-Literzahl und Verbrauch
    Angaben zur 150er identisch zur Homepage.

    Was stimmt denn nun und wie passt das zusammen?

    Wenn ich mal mit 450 Litern in meinem Pott rechne und Faktor 20 nehme, brauche ich ca. 9000 Liter pro Stunde. Also das obere Ende der 130er. Wenn ich dann zwecks Reserven die 150er nehmen würde, käme ich bei einer Minimaleinstellung auf 18000 Liter pro Stunde, also 40fache Strömung.

    Ist das wirklich so, dass zwischen den beiden Modellen zwischen "lauer Luft" und "das haut dir den Besatz in eine Ecke" kein Zwischending für Becken meiner Größe existiert?

    Gruss
    Martin

    Hatte vor ein paar Wochen nach 11 Monaten Betrieb das gleiche Problem mit dem Blaukanal. Spannung war da, also musste es eines der Pads sein. Den Verkäufer kontaktiert, der hat es weiter geleitet an Aquarioom. Binnen zwei Tagen haben die Jungs mir zwei neue Pads zugeschickt. Einbau war easy, zumal auch noch eine narrensichere Anleitung mitgeschickt wurde. Die alten Pads habe ich zurück geschickt, das wars.

    Der Service da ist wirklich spitze.

    Gruss
    Martin

    Dennis,

    einfach zusätzlich zu den anderen Maßnahmen (viel lüften, Abdecken des Beckens, Luftentfeuchter) Wohnzimmertür auflassen und beobachten, ob's was bringt?

    Mir an deiner Stelle wären PAR-Verluste oder Spektralverschiebungen eher egal bei solchen Luftfeuchtigkeiten, schwarzem Schimmel und Wänden, an denen dasWasser runter tropft. Wir reden hier von deiner Gesundheit und der deiner Familie.

    Gruss
    Martin

    Dennis,

    jeder Vermieter schiebt das auf falsches Lüften, damit er erstmal raus aus der Nummer ist. Würde ich auch erstmal so machen, wenn ich einen Mieter mit nem Becken im Wohnzimmer hätte.

    Lüften ist allerdings bei unserem Hobby wirklich wichtig. Wenn wir mal drei Tage weg waren, ohne dass gelüftet wurde, merken wir das schon deutlich. Darüber hinaus stellt sich mir auch die Frage, wie abgeschottet dein Wohnzimmer vom Rest der Wohnung ist und wie gross das Wohnzimmer ist. Du schriebst ja, nur im Wohnzimmer sei das Problem.

    Um mal meine angegebenen Werte zu relativieren: das Becken steht zwar im Wohnzimmer, aber auf Grund von freizügiger Architektur verteilt sich das Ganze auf ca. 130qm. Ohne Physiker zu sein würde ich mal vermuten, es macht einen Unterschied, ob drei Liter pro Tag auf 30qm oder auf 130qm verdunsten.

    Gruss
    Martin

    Hallo Dennis,

    mal losgelöst von der Abdeckungsfrage: wie viel Wasser verdunstet denn bei dir täglich aus dem Becken? 70%, und im Winter noch schlimmer halte ich für extrem und gesundheitlich bedenklich wegen der Schimmelbildung . Ich habe im Hochsommer, wenn es schwül und heiss ist und die Ventilatoren volle Pulle ins Becken blasen, an wenigen Tagen 75%. Momentan zeigt das Hygrometer 42%, und das bei 130x60x60 mit ca. 3 Liter pro Tag bei offenem Becken und Technikbecken.

    Gruss
    Martin

    Hallo Dennis,

    mit 8 Fischen bei 460L sieht es bei mir ähnlich aus. Der Wert schmiert ohne Gegensteuern ab. Mit 5ml Stickstoff+ pro Woche halte ich Nitrat seit Monaten bei konstant 2. Gibt sicherlich auch andere Mittel, aber bei mir funktioniert das stabil, also nach meinem Dafürhalten kein schlechtes Mittel.

    Cyanos... da gibt es wahrscheinlich eben so viele Arten wie Vorschläge zur Bekämpfung. Ich persönlich habe eine Cyanoplage hinter mir, die damit begann, dass Nitrat und Phosphat nicht mehr messbar waren. Aber ich kenne auch Becken, bei denen es mit messbaren Werten zum Ausbruch gekommen ist.
    Insofern würde ich einen direkten Zusammenhang erstmal ausschliessen wollen.

    Gruss
    Martin

    Hallo Martin,

    dein Wurm ist wirklich ein stattliches Exemplar. :winking_face_with_tongue:

    Es ist interessant, dass du so lange nichts von seiner Anwesenheit wusstest. Er muss genügend Futter gefunden haben.

    Ich finde es gut, dass er ein neues Zuhause gefunden hat, in dem er nun weiter sein Unwesen treiben kann. :smiling_face:

    Viele Grüße,
    Ina

    Hallo Ina,
    Sagen wirs mal so, ich habe sein Tun lange fehlinterpretiert. Verschleppte Korallen habe ich unserem dicken Einsiedler in die Schuhe geschoben, ist halt ein Trampel. Angenagte Korallen hätten auch meine Zwergkaiser sein können, passiert ja schonmal. Irgendwann dämmerte es halt mal im Hirn, dass es da auch noch die Wurmalternative gibt.
    Stimmt, ich füttere reichlich, um meine mickrigen Phosphat- und Nitratwerte nicht völlig abschmieren zu lassen, da wird wohl auch ein wenig für den Wurm abgefallen sein.

    Übrigens, Klopfen hilft, wobei es schon ein deutliches Klopfen sein musste. Ich musste die obere Ebene der Säule mit Hammer und Meißel lösen, da da eine fette Sarcophyton drauf sitzt. Diese Randale hat ihn aus seiner Behausung rausgelockt.

    Gruss
    Martin

    Moin zusammen.

    Um den Thread hier mal zu Ende zu führen... wir haben den Wohnstein rausgenommen und den Umzug des Wurms mit einer kleinen Umgestaltung des Beckens verbunden. Die Aktion lief entgegen unserer Befürchtungen recht unkompliziert ab.

    Und hier isser, der kleine Wurm

    Gruß
    Martin

    Peter, mein Jagdtrieb auch. Gerade deinen Vorschlag werde ich nochmal intensiver durchdenken. Klar kann man nicht frisch ne Schlinge reinlassen und erwarten, der Wurm würde warten. Das Ding müsste schon rein und dann Tage später als harmlos ignoriert werden auf der Wanderschaft. Dann gäbs ne kleine Chance.

    Gruss
    Martin

    Hallo Ina,
    das Becken steht jetzt seit 1.5 Jahren, davon 6 Monate in langem Kampf mit Cyanos. Das Durchatmen danach hat nicht lange gedauert. Meerwasser halt, man hat immer ein Problem.

    Ich atme die Ideen ja förmlich ein, aber realistisch betrachtet sehe ich das so wie Du. Nach einigen nächtlichen Stunden vor dem Becken... sieht alles, merkt alles, ist wahnsinnig schnell... und scheint auch viel Kraft zu haben. Wie der sich in Sekundennruchteilen einen fetten Borsti geschnappt, aus dem Stein herausgezerrt und verspeist hat... das haben wir schon als beängstigend empfunden. Da stehst du als langsamer Ü50 mit deiner Futterzange sowas von abseits der Wahrscheinlichkeit eines Fangerfolgs..

    Trotzdem denke ich noch ein wenig länger, mich an den sprichwörtlichen Strohhalm klammernd, über die eine oder andere Idee nach. Bin jetzt bald eh erstmal zwei Wochen in Urlaub, womit der Kopf frei sein sollte für solche Überlegungen und Detailplanungen.

    Gruss
    Martin

    In der Bewirtschaftung von Teichen und Flüssen und zur wissenschaftlichen Bestandsaufnahme von Fischbeständen wird das Elektrofischen angewandt. Die Tiere werden dabei nicht getötet oder verletzt. Vielleicht funzt das auch?

    Ähm... der Wurm lebt nicht allein. Niemals!

    Gruss
    Martin

    Schade, dass es nicht geklappt hat. Einen Versuch war es zumindest wert. :frowning_face:

    Viele Grüße,
    Ina

    Einen Versuch ist so ziemlich alles Wert, bevor das Becken auseinandergenommen wird. Du ahnst gar nicht, welch einen Horror ich vor dieser letzten Möglichkeit habe. Die Arbeit wäre mir egal, aber die Folgen für das Becken und Bewohner nicht. Die Säule ist Revier von den Feenbarschen, eine Gemeinschaft Garnelen lebt dort. Oben drohnt eine Pilzleder, von ca. 5cm Durchmesser auf 40cm Durchmesser herangewachsen. Das geht niemals ohne Schäden ab, gut die Hälfte des Riffs mal so eben weg zu reissen.

    Gruss
    Martin

    ohje ohje nun habe ich angst mir LS zu kaufen -_-
    dieses tier sieht zwar echt Interessant aus aber auch echt ekelhaft...

    Nur Mut, ich habe mein Riff mit toter Atoll-Riffdeko aufgebaut. Der Kollege dürfte als kleiner blinder Passagier mit einem Korallenableger bei mir eingezogen sein. Also kannst Du mit oder ohne LG in den unfreiwilligen Genuss kommen.

    Nebenbei, so wirklich ekelhaft finde ich den gar nicht. Ist ein echt interessantes Tier und in gewisser Hinsicht sogar gutaussehend... für nen Wurm :smiling_face: Störend sind leider nur seine Fressgewohnheiten.

    Gruss
    Martin

    Danke für die vielen Vorschläge, man muss ja in alle Richtungen denken. Bin nach wie vor für jeden noch so schrägen Gedanken offen.

    Ich kenne meine Garnelen, meine tollkühnen Einsiedler und die über alles an allem interessierten Zwergkaiser... die wären garantiert die ersten, die in die Falle tapern würden, während der Wurm interessiert zusieht.

    @Ina, ich habe jetzt im ersten Anlauf fast eine Stunden geklopft, ohne auch nur den Kopf von meinem Problem gesehen zu haben. Entweder isser taub oder ein Heavy Metal Wurm, dem der dröhnende Bass nichts ausmacht.

    Gruss
    Martin

    Moin Björn,

    Gift ist insofern schwierig, da ja nachts auch noch ne Menge anderer Bewohner unterwegs sind. Garnelen, Einsiedler usw.

    Über Angelhaken und Guillotine habe ich in der Tat auch schon nachgedacht, wobei ich bei letzterer Idee keine Ahnung habe, wie ich das technisch auf die Reihe kriegen soll.

    Mal abgesehen davon ist das schon eine wirklich harte Nummer, der arme Kerl kann ja auch nichts dafür, dass er in meinem Becken lebt und mir den Tag versaut. In einem gesonderten Becken würde ich den Wurm für ein total interessantes Tier halten, nur zusammen mit Korallen und Fischen ist das alles andere als eine harmonische Lebensgemeinschaft.

    Vielleicht kann man ihn auch irgendwie temporär schlafen legen und dann ohne Gegenwehr rausziehen. Freitag kommt eine Bekannte von uns, ist Narkoseärztin. Vielleicht hat die eine Idee.

    Gruss
    Martin