Beiträge von Sabine Sax

    Hallo Zusammen,

    die Forensuche zu Mycosidol hat folgende Threads zu Tage gefördert:

    Kennz jemand dieses Produkt gegen Cyanos ?
    Mycosidol

    Aus zweiten Thread ist besonders folgender Beitrag von Harald Mülder aus 2004 interessant:

    Zitat

    Nachdem mir Dark eine Kapsel geschickt hat bin ich heute endlich dazu gekommen den Inhalt auf Hemmstoffe( Antibiotika) zu testen.
    Es ist eindeuig ausgefallen, wahrscheinlich eine hochprozentige wenn nicht gar eine Antibiotische Reinsubstanz ist der Inhalt.
    Der Vertrieb ist in meinen Augen rechtlich nicht geklärt. Der Inhaltsstoff ist mit an sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verschreibungspflichtig.
    Ein Kippen des Aquariums ist nicht ausgeschlossen.
    Letztendlich kann ich nicht sagen um welches Antibiotika es sich handelt aber von der Farbe und der relativen geruchslosigkeit würde iich mal vorsichtig auf ein Tetracyklin tippen.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Michael,

    hier ein Auszug aus den Marubis Haltungsempfehlungen zu A. phalaena:

    Geschlechtsunterschiede:
    Unsere Nachforschungen haben ergeben, dass ein Merkmal die unterschiedliche Zeichnung der Schwanzflosse sein könnte. Auf diese Weise wurden schon erfolgreich Paare zusammengestellt, allerdings konnten wir nicht klären welches Geschlecht welche Merkmale trägt. Eines hat immer mehrere dunkle Punkte und einen deutlichen Rand auf der Schwanzflosse, das andere hat nur einen Punkt und keinen oder nur schwach sichtbaren Rand.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Udi,

    einige verwenden Plexiglas zum Abdecken, andere Netze oder entsprechend hohe Umrandungen.

    Such mal hier im Forum nach Springschutz, da gibt es einige interessante Threads dazu.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Daniel,

    ich finde auch, dass dein Becken bereits ausreichend besetzt ist. Allein schon wegen der 7 Leptacantha, die das Freiwasser doch schon ordentlich füllen. Ist aber auch immer eine Frage der Einrichtung des Beckens und des vorhandenen Schwimmraums.

    C. flavissima wird zu groß für das Becken.
    Was möglicherweise noch passen würde wäre ein Pärchen C. argi: Centropyge argi - Blauer Zwergkaiser

    Stonogobiops sp. + randalli finde ich auch prima. Diese Tiere sind immer wieder ein Erlebnis in einem Becken.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Olaf,

    prinzipiell kannst du das Gewebe einfach abschneiden.

    Ich würde dir aber empfehlen, vorher ein paar Bilder des kranken Gewebes und der Löcher hier einzustellen, so dass evtl. die Ursache herausgefunden werden kann. - Nicht dass du das Tier unnötig zerschneidest.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Bastian,

    die schön bunten Gorgonien sind meistens azooxanthellat und müssen gefüttert werden. Das ist nur etwas für Spezialbecken.

    Es gibt aber auch schöne zooxanthallate Gorgonien z.B. Plexaura, Plexaurella, Pseudopterogorgia, Muricea, die gut für einen Erstbesatz geeignet sind.

    Ebenso wie Scheiben- und Krustenanemonen, Weich- und Lederkorallen.


    Viele Grüße,
    Sabine

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    Hallo Zusammen,

    leider hat sich dieser Thread weit vom eigentlichen Thema entfernt. Ich habe ihn deshalb geteilt und die nachfolgende Diskussion ins Unterhaltungsboard verschoben.
    Ich bitte euch, hier beim Thema und der Fragestellung zu bleiben.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Bastian,

    da gibt es mehrere Möglichkeiten.
    Poste doch mal, an welchen Besatz du generell gedacht hast, da findet sich dann bestimmt das ein oder andere Tier, das für den Anfang geeignet ist.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Willi,

    leider kann ich dir deine Fragen nicht beantworten, da ich mit MM keinerlei Erfahrung habe.
    Ich würde dir aber empfehlen, konkrete Fragen zu bestimmten Themen immer in einem extra Thread im entsprechenden Board zu posten, denn dort werden sie auch von den entsprechenden Leuten gelesen und beantwortet.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Christoph,

    nach meiner Erfahrung geht die Gruppenhaltung von Paracheilinus und Cirrhilabrus Arten meistens schief.
    In den mir bekannten Fällen haben sich nach und nach die Weibchen immer zu Männchen umgewandelt, so dass durch die dadurch entstehenden Kämpfe nur noch ein Tier, nämlich das dominierende Männchen übrig blieb.
    Die Haltung von mehreren Männchen klappt meines Wissens nur in sehr großen Aquarien.

    Zudem sind die Weibchen der genannten Arten sehr schwer zu unterscheiden, so dass es nicht so einfach ist, eine Gruppe (1,x) einer Art zusammen zu stellen.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Bastian,

    die ersten Algenfresser, die ins Becken kommen sollten sind kleinbleibende Einsiedlier wie Clibanarius-Arten und Schnecken wie z.b. Tectus fenestratus.

    Wenn du noch lebende Steine einbringen möchtest, solltest du dies so bald wie möglich tun, da du sonst die Einfahrphase nur unnötig verlängerst.
    Für meinen Geschmack ist das Becken aber schon recht voll. Ich persönlich würde mich von einigen toten Steinen trennen und diese durch schönes konditioniertes LS ersetzen. Dann den Bodengrund rein.

    Wie Ralf schon geschrieben hat, solltest du auch mit dem ersten Besatz an robusten Weichkorallen nicht zu lange warten. Das stabilisiert dein System zusätzlich und bietet den Algen von Anfang an eine Siedlungskonkurrenz.

    Und dann erstmal Finger raus :winking_face:

    Viele Grüße,
    Sabine

    Zitat

    Original von Wolfgang Colsman
    Dann komm Do morgen in DUS vorbei, ich helfe Dir ins Flugzeug :ylol


    Jetzt mach es ihm doch nicht so leicht :grinning_squinting_face:

    Ein paar wesentliche Fragen wie: "Welche Flüssigkeiten hast du dabei?" oder "Wieviel Kalorien in Form von Süßigkeiten befinden sich in deinem Gepäck?" sollte er vorher schon beantworten :grinning_squinting_face:

    Hallo Zusammen,

    ich bin bis 5.6. im Urlaub - :fish1: Fische gucken :]

    In der Zeit kann ich keine Mails oder PNs beantworten! Also bitte nicht wundern, wenn Antworten später kommen als gewohnt.

    Bei dringenden technischen Fragen oder Problemen wendet euch bitte an unseren Admin Christian: webmaster@meerwasserforum.info
    Bei allen anderen Wehwehchen, die nicht warten können, hilft euch sicher ein Teammitglied.

    Viele Grüße,
    Sabine :wink

    Hallo Michi,

    die Korallen werden bei Behührung recht schnell vernesselt.
    Machen kannst du dagegen leider gar nichts, da es keine Garantie gibt, dass die Anemone, auch wenn sie sich scheinbar einen Platz gesucht hat, nicht plötzlich wieder das Wandern anfängt.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Thomas,

    ich vermute wie Ollie, dass es sich nur um eine leere Hülle und nicht um einen toten Einsiedler handelt.
    Bei der Häutung ziehen die Einsiedler nicht in ein anderes Gehäuse um.

    In diesem Thread: Mein Einsiedler ist "gestorben" - Häutungsbilder findest du einige Häutungsbilder. Im letzten Bild siehst du einen wirklich toten Einsiedler, der auch noch seinen Körper hat.
    Ich denke, daran kannst du gut erkennen, ob sich deine Einsiedler evtl. doch nur gehäutet haben.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Zusammen,

    da in letzter Zeit häufiger über Cites- und Meldepflichten und die Rechtsgrundlagen dahinter diskutiert und danach gefragt wurde, hat MARUBIS dieses doch recht umfangreiche Thema in einem Artikel aufbereitet.

    Wir hoffen, euch damit einen Überblick über die Vorschriften zu geben, die für unser Hobby relevant sind, und etwas Licht ins Dunkel des Paragraphen-Dschungels zu bringen.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Steve,

    zunächst auch von mir herzlich Willkommen hier im Forum. :smiling_face:

    Um dein Problem noch weiter einzugrenzen noch einige Fragen:

    - Woher hattest du das LS? Vom Händle (frisch/konditioniert) oder ggf. aus einem laufenden Becken, also 'gebraucht'?
    - Wie oft reinigst du die Filterwatte? Eine derartige Filterung ist bei Meerwasser nicht nötig und führt oft zu Nitratproblemen, wenn sie nicht regelmäßig/täglich gereinigt wird.
    - Kannst du bei der PO4-Messung Messfehler ausschließen? Hast du ein 2. Mal gegengemessen? Mit welchem Test?

    Und bitte, stell auch Bilder von deinem Aquarium ein.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Friedhelm,

    die Mikroskopaufnahmen zeigen eindeutig Kieselalgen. Du solltest also tatsächlich deine Aufbereitung / dein Harz überprüfen.

    Bei den grünen Algen kann ich nicht genau erkennen, ob es sich um Bryopsis handelt. Dazu müsstest du noch einmal ein besseres Bild einstellen.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Friedhelm,

    die Frage ist, ob es sich bei den Belägen überhaupt um Kieselalgen handelt.

    Möglicherweise sind es auch Dinoflagellaten. Dafür würde auch die Beobachtung sprechen, dass die Beläge nach dem Wasserwechsel zunehmen.

    Hast du die Möglichkeit, die Beläge unter dem Mikroskop anzuschauen? Und stell bitte ein paar Bilder deines Beckens ein.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Liebe User,

    der Partner unseres Projekts 'Errichtung eines neuen Riffs vor Koh Samui, Thailand', veranstaltet dieses Jahr wieder einen Workshop rund um den Aufbau zerstörter Korallenriffe mit der Biorock-Technologie.

    Sehr gern unterstützen wir die GCRA bei der Verbreitung der Informationen über diesen Workshop und stellen diese hier online.

    Vielleicht möchte der ein oder andere ja seinen Urlaub damit verbringen, mitzuhelfen, dass ein Stück zerstörte Natur wieder aufgebaut und neuer mariner Lebensraum geschaffen wird.

    Viele Grüße,
    Sabine

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    Biorock-Workshop zum Aufbau zerstörter Korallenriffe

    Der 7. Biorock-Workshop zum Aufbau zerstörter Korallenriffe findet vom 15.11.2010 bis zum 21.11.2011 auf Gili Trawangan – Lombok – Indonesien statt.

    Die Umweltschutzvereinigungen Global Coral Reef Alliance und Gili Eco Trust laden ein zur Teilnahme an einem 1-wöchigen Theorie-Praxis-Workshop, zur Herstellung künstlicher Riffe mit der Biorock-Technologie. Der Workshop ist aufgeteilt in Theorie und Praxismodule und so konzipiert, dass die Teilnehmer in die Lage versetzt werden, Anwendungen der Technologie in eigenen Projekten umzusetzen. Die Biorock-Technologie zum Bau künstlicher Riffe findet üblicherweise Anwendung bei der Wiederansiedlung von benthischen Lebewesen und Fischen auf zerstörten Arealen, der Erhöhung des Erosionsschutzes von Küstenlinien, der Erstellung tauch-touristischer Anziehungspunkte sowie im künstlerischen Bereich.

    Entsprechend der vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten richtet sich der Workshop an ein bunt-gemischtes Zielpublikum. TeilnehmerInnen der letzten Workshops waren primär RifforscherInnen, StudentInnen verschiedener mariner und biologischer Fachrichtungen, praktizierende KünstlerInnen, Hotel-und Tauchschulbetreiber, TauchlehrerInnen, ökologisch interessierte TouristInnen und lokale Interessen-und Behördenvertreter.

    Ausführliche Informationen zu der Biorock-Technologie und dem Workshop finden sich auf der englischsprachigen Webseite der Veranstalter-Organisationen Global Coral Reef Alliance http://www.globalcoral.org sowie Gili Eco Trust http://www.giliecotrust.com sowie unter der gemeinsamen Workshop-Webseite http://www.biorock-workshop.org .

    Eine ausführlich bebilderte Zusammenfassung der Technologie in Form einer pdf Datei (10 MB) ist herunterzuladen unter:
    http://www.biorock-workshop.org/files/BiorockBooklet1-4.pdf

    Fragen und Anmeldung bitte an:
    Ari Spenhoff
    Kampstr. 9, 20357 Hamburg
    Tel.: 040 18165666 oder 0175 8555373

    Hallo Matthias,

    bei den Anemonenfischen muss ich leider die Spaßbremse spielen. :winking_face:
    Darauf solltest du bei der Beckengröße verzichten.
    Infos dazu findest du auch hier:
    Amphiprion ocellaris - Falscher Clownfisch
    Entacmaea quadricolor - Blasen- oder Kupferanemone, rote und grüne Farbform

    Schöne Tiere für dein Becken wären z.B.
    1 Pärchen Grundeln mit Knallkrebs: Partnergrundeln und ihre Assoziationspartner
    Kleine Grundeln z.B. Eviota- oder Trimma-Arten, Gobiodon
    kleine Schleimfische z.B. Ecsenius stigmatura


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Evie,

    ich würde bei einem 48L-Becken keinen so großen Aufwand betreiben.
    Je nachdem, was du in dem Becken pflegen möchtest, brauchst du noch nicht mal einen Abschäumer.
    Die Wasserqualität kannst du bei dieser Größe ganz leicht durch regelmäßigen Wasserwechsel aufrecht erhalten.

    Ich selbst habe 2 54L-Becken mit folgender Technik:
    Tunze Nanostream 6025, Aquamedic Miniflotor, Heizer

    Oberflächenabzug habe ich keinen. Ich verhindere eine Kamhaut durch eine gute Wasseroberflächenbewegung, indem ich die Strömungspumpe gegen die Oberfläche gerichtet habe.
    Eine Alternative für einen Oberflächenabzug ohne Technikabteil wäre z.B. ein OFA

    Der Abschäumer steht in der hinteren Ecke und wird vom Lebendgestein versteckt.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Torsten,

    ich kann mich Andreas nur anschließen.
    Ein kleineres Becken, mit Liebe und ohne schlechtes Gewissen wegen der Kosten eingerichtet, macht sicherlich viel mehr Freude, als ein großes Becken, bei dem man möglicherweise an wichtigen Komponenten sparen muss.

    Es gibt zwar nicht so viele Möglichkeiten, Fische einzusetzen, die ständig im Freiwasser unterwegs sind, aber genügend Tiere, die vom Verhalten interessant sind und super in so ein Becken passen.

    Spontan einfallen würde mir hier:
    1 Pärchen Grundeln mit Knallkrebs: Partnergrundeln und ihre Assoziationspartner
    1 Pärchen Perapogon kauderni
    Kleine Grundeln z.B. Eviota- oder Trimma-Arten, Gobiodon
    kleine Schleimfische z.B. Ecsenius stigmatura

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Daniel,

    ich kann dir leider nicht wirklich helfen, habe deinen Beitrag aber nach Meerwasser allgemein verschoben, da er dort vielleicht mehr gelesen wird.

    Ich hatte solche Beläge (zumindest sahen sie exakt so aus, wie ein weißes, schimmliges Pilzgeflecht) schon 2x auf Montipora-Platten, die dadurch völlig abgestorben sind.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Joe,

    der Wetmorella und die Gobiodon sind ein prima Besatz!


    Bezüglich der Kardinalsgarnelen kann ich dir nicht wirklich helfen. Hier solltest du vielleicht noch einmal mit deinem Händler sprechen.

    Zu deiner Fischfrage:
    Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher. Stelle die Frage am Besten in einem separaten Thread direkt im Fische-Board. Dort lesen sie dann auch die Experten sicher. :winking_face:


    Viele Grüße,
    Sabine

    Centropyge argi
    Blauer Zwergkaiser


    Copyright: Marubis e.V.


    Als Nachzucht erhältlich: nein, der Fisch laicht bei Paar- bzw. Gruppenhaltung zwar regelmäßig im Aquarium ab und wurde bereits erfolgreich nachgezüchtet, allerdings nicht kommerziell.

    Schwierigkeitsgrad: 2 (siehe Besonderheiten)
    Erläuterungen siehe unten

    Bevorzugtes Futter: Flockenfutter mit hohem pflanzlichen Anteil, Nori-Algen, Lebendfutter (Mysis), Frostfutter (kleiner Krill, Mysis, Artemia etc). Bei veralgten Scheiben scheint Centropyge argi auch aktiv Algen von der Scheibe zu picken.

    Zu erwartende Endgröße: Männchen bis zu 7 cm, Weibchen bleiben meisst etwas kleiner

    Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter: ab 200 Liter bei Paarhaltung, ab 350 Liter bei Gruppenhaltung

    Für Gesellschaftsbecken geeignet: ja

    Innerartliche Haltung:
    • Einzelhaltung: nicht empfehlenswert
    • Paarhaltung: empfohlen
    • Gruppenhaltung:möglich (siehe Besonderheiten)

    Lebensraum: Meist hält er sich tagsüber zwischen den Riffaufbauten auf, gelegentlich auch im Freiwasser. Mit abnehmender Helligkeit bewegt er sich dann auch im Freiwasser. Das Balzverhalten des Männchens zeigt sich in Form von schnellem hin und her schwimmen und Posieren vor den Riffaufbauten. Dadurch lockt das Männchen paarungswillige Weibchen aus ihrem Versteck um sie dann durch „Anstupsen“ im Afterbereich zum Ablaichen im oberen Freiwasserbereich zu bewegen.

    Aquariengestaltung: Das Becken sollte abwechslungsreich gestaltet sein und Überhänge sowie Höhlen und Schluchten enthalten. Bei der Gruppenhaltung sollten bauliche territoriale Grenzen (sogenannte Sichtgrenzen) mit eingeplant werden.

    BESONDERHEITEN:
    - zur Gruppenhaltung: Diese Fische leben in der Natur in einer Gruppen von 5-7 (1 Männchen der Rest Weibchen) Tieren

    - Centropyge argi wechselt, wie andere Centropyge-Arten auch, das Geschlecht protogyn, also vom Weibchen zum Männchen.

    - das Nachsetzen eines Tieres: Um bezüglich des Geschlechtswandels Probleme bei der Paarbildung zu vermeiden, sollten entweder zwei extrem kleine Jungtiere oder zwei Exemplare mit maximalem Größenunterschied vergesellschaftet werden. Hierbei sollte das kleinere Tier vorsichtshalber einige Tage in einer Schwimmschule eingewöhnt werden.

    - das Nachsetzen anderer Fische: nachdem Centropyge argi im Becken revierbildend ist, kann es gegenüber nach ihm eingesetzten Fischen anfangs zu Aggressionen kommen. Ein angemessen großes Becken mit gut strukturierter Einrichtung verbunden mit ausreichender Fütterung können diesen eventuell auftretenden anfänglichen Aggressionen gegenüber nachgesetzten Fischen entgegenwirken bzw. sie verhindern. Auch hier leistet eine Schwimmschule zum Eingewöhnen der neuen Tiere sicher eine gute Hilfe.

    Wie bei allen Kaiserfischen kann es passieren, dass auch dieser Fisch an Korallen knabbert. Jedoch kann man dem durch gutes Füttern und einer abwechslungsreichen Aquariumgestaltung entgegenwirken. Auch die Paarhaltung/Gruppenhaltung kann gegen das Korallenknabbern helfen, denn vermutlich geht der Fisch nur aus Langeweile an Korallen.


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    Einteilung Schwierigkeitsgrad:
    1 = einfach zu halten für Korallenbecken
    2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
    3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
    4 = nur für Fortgeschrittene
    5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
    6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
    --------------------

    Die hier nachzulesenden Haltungsempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund.
    Sie sind das Resultat einer Datensammlung aus den Berichten von meerwasserforum.info und spiegeln die heute allgemein gültige Meinung über die optimale Pflege des Tieres wider.

    Copyright Marubis e.V.

    Hi IP,

    wenn ich aus der Liste der Verdächtigen einen wählen müsste, würde ich sagen:
    Calcinus elegans
    Diese Art ist nicht die Friedlichste und da kann es schon zu Übergriffen auf Artgenossen oder auch Schnecken kommen. V.a. wenn sie scharf auf deren Hütte sind.

    Allerdings kann der Tod der Schnecken auch eine ganz andere Ursache haben.
    Wenn die Schnecken beim Händler etwas unsanft vom Untergrund gelöst wurden, können sie bereits geschädigt gewesen und daran gestorben sein.
    Ich weiß jetzt natürlich nicht, wie lange du die Schnecken schon hattest.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Daniel,

    ja, das kann gut möglich sein.
    Manchmal schleimen Korallen beim Wasserwechsel.
    Wann war der Wasserwechsel? Am nächsten Tag sollten die 'Fäden' dann aber spätestens verschwunden sein.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Daniel,

    haben deine Korallen stark abgeschleimt?
    Denn dann entsteht bei ausgeschalteten Pumpen oft genau der Effekt: Es sieht aus, wie lange, senkrechte, schleimige Fäden.


    Viele Grüße,
    Sabine