Beiträge von Sabine Sax

    Hallo Evie,

    wie Ingrid sagt, ist die Paarhaltung bei Ecsenius-Arten nicht einfach, da die Geschlechter nicht eindeutig unterschieden werden können.

    Du müsstest einen Händler finden, der dir ein Paar zusammen stellen kann und das funktioniert leider nur durch die 'Try and Error'-Methode.

    Emblemaria pandionis ist eine sehr gute Wahl :thup


    Bei den Lippfischen stimme ich Ingrid zu. Sowohl die Zwerglippfische und besonders der M. bipartitus sind viel zu schwimmfreudig und werden zu groß für das Becken.


    Hier noch der Link zu der von Ingrid erwähnten Haltungsempfehlung:
    Lsysmata amboinensis - Indopazifische Weißbandputzergarnele


    Viele Grüße,
    Sabine

    Lysmata amboinensis
    Indopazifische Weißbandputzergarnele


    Copyright: Lars Kläning

    Als Nachzucht erhältlich: Ja, aber noch nicht im Handel, sondern direkt über den Züchter [URL=http://nazuli.marubisforum.de/Nachzucht_Lysm…mboinensis/t,38]Link zur MARUBIS Nachzuchtenliste[/URL]

    Schwierigkeitsgrad: 1
    Erläuterungen siehe unten

    Hauptfutter: In Aquarien kein Nahrungsspezialist. Hauptnahrungsquelle im Meer sind Ektoparasiten und Schleimhautabsonderungen der geputzten Tiere.

    Zu erwartende Endgröße: 8 cm

    Geschlechtsunterschiede: keine

    Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter: ab 150 Liter für ein Paar (siehe Besonderheiten)

    Für Gesellschaftsbecken geeignet: ja

    Innerartliche Haltung:
    • Einzelhaltung: nicht empfohlen
    • Paarhaltung: möglich
    • Gruppenhaltung: empfohlen

    Lebensraum: Lebt meist in großen Gruppen in Riffspalten, -höhlen und an Überhängen von Korallenriffen.

    Aquariengestaltung: Riffaufbau mit Höhlen und/oder Spalten

    BESONDERHEITEN:
    Genauso wie Putzerlippfische werden auch Putzergarnelen sehr häufig als so genanntes „Problemlösertier“ empfohlen, weil die Putzeigenschaften dabei helfen den Besatz parasitenfrei zu halten. Das Problem dabei ist aber, dass Fische sich in kleineren Aquarien durch die Garnelen gestresst fühlen können und diese dann auch jagen. Diese werden dann nicht mehr putzen, nur noch bei Dunkelheit aus ihren Verstecken herauskommen, und oft versterben sie dann auch recht schnell. In Becken mit agressiven Räubern wie Korallenwächter zum Beispiel sollte auf Putzergarnelen sowieso ganz verzichtet werden.

    Lysmata amboinensis selbst haben keinen großen Platzbedarf und da sie sich nicht zwangsläufig über das Putzen ernähren müssen (übrigens hervorragende Detritusfresser), kann man ein Paar problemlos in 150 Litern halten. Dort sollten sie aber dann schon zum Hauptbesatz gezählt werden. Eine möglichst naturnahe Pflege erreicht man allerdings nur, wenn sie zusammen mit mehreren "Putzkandidaten" in größeren Gesellschaftsbecken gepflegt werden.

    Zudem sind Garnelen geschickte Plünderer. Sie bekommen es sehr schnell mit wenn zum Beispiel azooxanthellate Arten wie Tubastrea sp. gefüttert werden und beweisen großes Geschick um an ihren Anteil zu kommen. Das kann im schlimmsten Fall den Korallen, aber auch den Garnelen zum Verhängnis werden. Viele Garnelen sind schon als Anemonenfutter verendet, weil sie sich zu weit in den Gastralraum gewagt haben. Bei guter Fütterung kann es sogar sein dass sie die Putztätigkeit ganz einstellen und sich nur noch auf diesem Wege bzw. über die Fütterung ernähren.

    Putzergarnelen sind hermaphrodit, verfügen grundsätzlich also über beide Geschlechtsmerkmale. Bei optimalen Bedingungen vermehren sie sich auch recht schnell, allerdings fallen die Larven in Gesellschaftsbecken meist dem Besatz zum Opfer. Die Lebenserwartung wird auf etwa zwei bis drei Jahre geschätzt.

    Garnelen sollten beim Einsetzen vorsichtig an den Salzgehalt des Beckens gewöhnt werden, da sie Berichten zu Folge auf plötzliche Dichteschwankungen empfindlich reagieren. Desweiteren kommt es immer wieder vor, dass Tiere die Häutung nicht überleben, man vermutet hier Jodmangel als Ursache.

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    Einteilung Schwierigkeitsgrad:
    1 = einfach zu halten für Korallenbecken
    2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
    3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
    4 = nur für Fortgeschrittene
    5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
    6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
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    Die hier nachzulesenden Haltungsempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund. Sie sind das Resultat einer Datensammlung aus den Berichten von meerwasserforum.info und spiegeln die heute allgemein gültige Meinung über die optimale Pflege des Tieres wider.

    Copyright Marubis e.V.

    Gobiodon histrio
    Blaupunktkorallengrundel



    Copyright: Inken Krause


    Copyright: Michael Mrutzek


    Als Nachzucht erhältlich: nein


    Schwierigkeitsgrad: 1
    Erläuterungen siehe unten


    Hauptfutter: Frost- (Mysis, Krill, Artemia, Cyclops) und Trockenfutter


    Zu erwartende Endgröße: 3-5 cm


    Geschlechtsunterschiede: keine GUs bekannt


    Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter: 100


    Für Gesellschaftsbecken geeignet: ja


    Innerartliche Haltung:
    • Einzelhaltung: möglich, siehe Besonderheiten
    • Paarhaltung: empfohlen
    • Gruppenhaltung: nicht empfohlen, siehe Besonderheiten


    Lebensraum: Hält sich hauptsächlich zwischen Korallenästen auf und beobachtet die nähere Umgebung.


    Aquariengestaltung: Nicht für reine Fischbecken geeignet, da Hauptaufenthaltsort alle Arten von Korallen genutzt werden. Diese sollten der Korallengrundel geboten werden. Ansonsten wird ein abwechslungsreicher Aufbau mit Spalten und Höhlen empfohlen.


    BESONDERHEITEN:
    Einfach zu pflegende Tiere, welche auch für kleine Becken geeignet sind.

    Jegliches Futter wird angenommen. Dabei wird teilweise auch vor großen Brocken nicht halt gemacht.
    Hält sich hauptsächlich in Korallen auf und beobachtet die Umgebung sehr genau. Dabei kann es vorkommen, dass sich die Koralle durch ihren „Bewohner“ gestört fühlt und keine Polypen mehr zeigt.

    Da es innerartlich zwischen gleichen Geschlechtern (mehrere Männchen) zu Aggressionen kommen kann, sollten Tiere erworben werden, die bereits im Händlerbecken zusammen schwimmen. Ein Nachsetzen ist nicht immer möglich.

    Von einer Gruppenhaltung wird abgeraten, da die Tiere sich gegenseitig auch in großen Becken jagen und töten, bis nur noch ein Pärchen zurück bleibt.
    Sollte nicht ein Pärchen erworben werden können, ist die Einzelhaltung vorzuziehen, um den Verlust der anderen/des anderen Tiers zu verhindern.

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    Einteilung Schwierigkeitsgrad:
    1 = einfach zu halten für Korallenbecken
    2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
    3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
    4 = nur für Fortgeschrittene
    5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
    6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis[/SIZE]
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    Die hier nachzulesenden Haltungsempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund.
    Sie sind das Resultat einer Datensammlung aus den Berichten von meerwasserforum.info und spiegeln die heute allgemein gültige Meinung über die optimale Pflege des Tieres wider.

    Copyright Marubis e.V.

    Doryrhamphus pessuliferus
    Sulu Seenadel (Fowler 1938)


    Copyright: Sabine Sax


    Copyright: Michael Mrutzek

    Als Nachzucht erhältlich: D. pessuliferus wurde zwar bereits nachgezüchtet, ist aber noch nicht als Nachzucht im Handel erhältlich.
    [URL=http://nazuli.marubisforum.de/Nachzucht_Dory…ssuliferus/t,60]Link zur MARUBIS - Nachzuchtenliste[/URL]
    Link zum Zuchtbericht von Michael Mrutzek

    Schwierigkeitsgrad: 6
    Erläuterungen siehe unten

    Bevorzugtes Futter: Mysis, Artemia, Moina salina, Coppepoden; lebend oder gefrostet. Kein Kunstfutter

    Zu erwartende Endgröße: 16 cm

    Geschlechtsunterschiede: Männchen haben eine Brutfalte am Bauch

    Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter: ab 300 Liter
    Dabei sollte eine Beckenlänge von 1,20m nicht unterschritten werden, da D. pessuliferus sehr aktive Schwimmer sind.

    Für Gesellschaftsbecken geeignet: Bedingt. Nur mit ruhigen, langsam fressenden Arten wie andere Seenadeln, Seepferdchen, Mandarinfischen vergesellschaften.

    Innerartliche Haltung:
    • Einzelhaltung: nein
    • Paarhaltung: empfohlen
    • Gruppenhaltung: nein

    Lebensraum: Elegante und wendige Schwimmer, leben auf schlammigen Grund an größeren Korallenblöcken; Pazifik (Sulu Archipel) und indischer Ozean.

    Aquariengestaltung: Einrichtung z.B. mittels Caulerpa, Gorgonien, Weichkorallen. Keine stark nesselnden Korallen! Viel Lebendgestein einbringen, um ein reichhaltiges Zooplanktonangebot zu erreichen.

    BESONDERHEITEN:´
    • Männchen untereinander aggressiv, daher nur paarweise Haltung empfohlen.
    • Die Art zeigt an größeren Fischen gelegentlich ein Putzverhalten.
    • In der Eingewöhnungsphase und bei der Umstellung auf Frostfutter empfindlich, wenn erst einmal eingewöhnt ist die Haltung aber unproblematisch.
    • Nicht in zu frische Becken setzen, da noch nicht genügend Zooplankton vorhanden ist.

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    Einteilung Schwierigkeitsgrad:
    1 = einfach zu halten für Korallenbecken
    2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
    3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
    4 = nur für Fortgeschrittene
    5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
    6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis

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    Die hier nachzulesenden Haltungsempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund.
    Sie sind das Resultat einer Datensammlung aus den Berichten von meerwasserforum.info und spiegeln die heute allgemein gültige Meinung über die optimale Pflege des Tieres wider.

    Copyright Marubis e.V.

    Hallo Domi,

    auf Chromis würde ich aufgrund der von Christiane geschilderten Erfahrungen ebenfalls verzichten.

    Wie wäre es mit einem Pärchen Centropyge argi?
    Centropyge argi - Blauer Zwergkaiser

    Ein Pärchen Kauderni würde ebenfalls passen
    Perapogon kauderni - Banggaii Kardinalbarsch

    Schön wäre auch ein Pärchen Symbiosegrundeln mit passendem Knallkrebs
    Partnergrundeln und ihre Assoziationspartner

    Oder ein Pärchen Gramma loreto
    Gramma loreto - Königsfeenbarsch

    Bei vielen Überhängen und Höhlen wäre auch ein Pärchen Pseudochromis fridmani eine gute Wahl.

    Du siehst, so gering sind die Möglichkeiten bei 350L gar nicht.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Evie,

    auch wenn es ebenfalls Grundeln sind...
    Für mich wirklich wunderbare Tiere und sehr schön zu beobachten sind ein Pärchen Symbiosegrundeln mit Knallkrebs.
    Ideal für deine Beckengröße sind Stonogbius yasha oder nematodes mit Alpheus randalli.

    Hier einige Infos zu den Grundeln und deren Anforderungen an die Haltung:
    Partnergrundeln und ihre Assoziationspartner

    Wirklich freischwimmende Fische fallen mir für diese Beckengröße auch nicht ein, aber ebenfalls sehr interessant zu beobachten ist Emblemaria sp.


    Griessingeri Grundeln sind in der Tat traumschön, wirst du aber in 80L nie wieder sehen.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Stefan,

    mit deinen Einsiedlern, Seesternen und dem Seehasen hast du eigentlich schon alles im Becken, was an Algenfressern in Frage kommt.
    Evtl. können noch einige Schnecken wie Tectus fenestratus oder Nerita sp. helfen.


    EDIT: Ich lese gerade, dass du gar keine Fadenalgen mehr hast. Finden die Algenfresser denn dann noch genügend Nahrung?
    Stell doch bitte auch ein Foto ein.


    Passende algenfressende Fische gibt es für dein Becken leider nicht. Auch würde ich generell mit dem Fischbesatz noch etwas warten, bis mehr Korallen im Becken sind und die Biologie stabiler ist.

    Korallen solltest du aber auf alle Fälle einbringen.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Wolfy,

    ich schließe mich meinen Vorschreibern an: Du solltest Becken jetzt mit Algenfressern und den ersten Korallen besetzen.

    Nur auf die Docs würde ich bei 420L verzichten =)


    Viele Grüße,
    Sabine


    EDIT:
    Sind die dunklen Flecken die Algen, nach deren Bestimmung du in deinem anderen Thread gefragt hast? (=Bryopsis)

    Hallo Dominik,

    anhand der Fotos kann man die Algen leider nicht identifizieren.
    Versuch bitte, ein gutes Bild, möglichst von nah zu machen. Vielleicht kannst du die Koralle dazu nah an die Scheibe legen?

    Auf der Hirnkoralle schaut es eher aus, als ob sich dort Schmieralgen am Skelett ansiedeln würden.
    Büschel kann ich überhaupt nicht erkennen.
    Und bevor nicht klar ist, um was es sich handelt, solltest du auch keine Maßnahmen wie MG-Erhöhung ergreifen.

    Viele Grüße,
    Sabine


    P.S. Du bist hier bei den Plagegeistern zunächst schon richtig. Falls sich etwas anderes herausstellt, verschiebe ich den Beitrag :smiling_face:

    Hallo Ben,

    hast Recht - beim Einsatz von Ventilatoren wäre die Befestigung an der Lampe eher ungeeignet.
    Gott sei Dank wird das Becken über ein Kühlgerät gekühlt und ich möchte auch nur Granulat verfüttern.

    Vermutlich wird es eine Montage ähnlich wie der von Lutz werden.


    Zitat

    Schönen Urlaub! =)


    Danke :]


    Viele Grüße,
    Sabin

    Hi Uwe,

    der Gedanke ist nicht schlecht. :thup
    Aber die Lampe über diesem Becken ist eine ac ufo. Die ist oben gebogen, also wenig stabil für den Automaten.
    Wobei das Argument mit der Trockenheit schon was hat, da der Automat 3 Wochen mehr oder weniger ohne Aufsicht ist...
    Muss ich mir mal anschauen, zudem die Maße so knapp sind, dass ich vermutlich eh eine Alternative brauch.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Hobbe (ein Vorname wäre schön =) )

    absaugen ist natürlich immer gut. Das solltest du regelmäßig, z.B. beim Wasserwechsel machen.
    Bakterien zugeben kann ebenso helfen.
    Auch die Werte anzuheben mag durchaus eine Möglichkeit sein. Abschäumer zeitweilig aus und/oder vermehrt füttern (Auftauwasser bei Frostfutter verwenden) hilft hier oft schon.

    Richtig, bei Korallen solltest du zunächst robustere Weich- oder Lederkorallen wählen.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Hobbe,

    zunächst herzlich Willkommen hier im Forum.

    Dein Mikriskopbild zeigt eindeutig Cyanos. Diese müssen nicht zwangsläufig rot sein.

    Wenn du hier im Forum nach Cyanos suchst, wirst du feststellen, dass es leider kein Patentrezept dagegen gibt.
    Oft hilft schon eine Milleu-Änderung, wie eine Veränderung der Strömung aus.
    Du könntest auch einige Bodenbewohner wie Sandollar, Buccinulum corneum oder Cerithium einsetzen, die zumindest den Bodengrund in Bewegung halten und die Cyanos 'stören'.

    Ist der aufgezählte Besatz dein gesamter Besatz? Dann solltest du auch anfangen, das Becken mit Korallen zu besetzen. Diese stellen zusätzlich Konkurrenz zu den Cyanos dar.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hi Chris,

    ganz unabhängig vom logistischen Aufwand und allem Anderen ...

    Ziel des Projekts sind zwei Dinge:

    1. Wiederaufbau des Riffs und damit Schaffung neuen Lebensraums.
    2. Es werden nur Korallen auf dem Riff angesiedelt, die dort, wo sie gesammelt werden, absterben würden.
    Sei es durch Bleaching, sei es, weil es abgebrochene Stücke sind, die sich von selbst dort nicht mehr ansiedeln können.
    So macht es also durchaus Sinn, dieses Riff mit 'einheimischen' Korallen zu bestücken.

    Du kannst deine Idee aber gern für ein mögliches neues Projekt mit diesem Hintergrund im Vereinsboard ansprechen. :thup


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Benjamin,

    ich stand einmal bei meinen Barbouri-Nachzuchten vor dem gleichen Problem.
    Ich habe Artemia-Nauplien 'auf Vorrat' angesetzt und diese mit der 'Kühlschrankmethode' angereichert.

    So konnte die Vertretung eine Woche lang die vorbereiteten Nauplien bequem aus den Petrischalen entnehmen und verfüttern.

    Sollte für Zosterae genauso funktionieren.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Zusammen,

    endlich gibt es wieder Neuigkeiten zu unserem Biorock-Riff-Projekt.

    Die Riff-Konstruktion ist fertig aufgebaut und wurde gestern in den Küstengewässern vor Ban Tai versenkt. :]
    Jetzt wird damit begonnen, die Korallen anzubringen.

    Unser Projekt hat auch schon das erste öffentliche Interesse erregt.
    In folgendem Link findet ihr auf Seite 13 und 15 einen Bericht über das Projekt und in der Slideshow einige Bilder von der Herstellung der Konstruktion.

    http://content.yudu.com/A1nz2m/K.Samui…tm?referrerUrl=

    Viele Grüße,
    Sabine

    Zitat

    Original von Nikonfreak
    Da sich Sabine beschwehrt hat das es zu wenig "Grün" ist frage ich mich was Sie jetzt sagt :smiling_face:

    Hallo Oliver,

    jetzt beschwere ich mich nicht mehr :winking_face:
    Nein im Ernst - sieht sehr gut aus und die Pferde fühlen sich darin sicher wohl. Schließlich klappt es ja auch schon mit dem Nachwuchs :winking_face:

    Viel Erfolg weiterhin :wink
    Sabine


    @Olaf:
    Schöne Tiere!

    Hallo Udi,

    doch, das stimmt schon.
    E. quadricolor ist von den Symbioseanemonen am Robustesten. Diese Art erholt sich auch auch oft nach einer Begegnung mit einer Pumpe.

    Andere Symbioseanemonen sind wesentlich empfindlicher und es ist nicht bekannt, dass ausser bei Qadricolors eine manuelle Teilung (was ja sowieso die Ausnahme sein sollte) geklappt hat.
    Also der Tiere zuliebe bitte keine Experimente :smiling_face:


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Bastian,

    setze jetzt einige Algenfresser wie klein bleibende Einsiedler (z.B. Clibanarius sp.) und Algenschnecken (z.B. Nerita sp., Tectus fenestratus) ein.

    Korallen hast du ja schon einige im Becken. Auch die helfen, dass sich das System schnell weiter stabilisert.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Zusammen,

    MARUBIS ist jetzt auch auf Facebook präsent. Auch dort werden wir immer wieder kurz und knapp über Neuigkeiten informieren.

    Wir freuen uns über jeden, dem unsere Seite gefällt und der unsere Inhalte teilt, so dass unsere Projekte und News auch auf vielen anderen Profil-Seiten angezeigt werden.
    So helft ihr mit, Marubis bekannter zu machen. :wink



    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Martin und herzlich Willkommen hier im Forum :wink

    ich habe mir erlaubt deinen Beitrag aus dem Thread von tigger auszugliedern und in einen separaten Thread zu stellen.
    Aufgrund der Überschrift fühlt sich Lars bestimmt angesprochen :winking_face:


    Viele Grüße,
    Sabine

    Gramma loreto
    Königsfeenbarsch


    Copyright: Inken Krause


    Copyright: Marubis e.V.


    Als Nachzucht erhältlich:
    Nachzucht bereits mehrfach gelungen. Leider fast nie als Nachzuchten im Handel erhältlich.

    Schwierigkeitsgrad: 1
    Erläuterungen siehe unten

    Hauptfutter:
    Artemia, Mysis, Frostfutter (große Sorten), Krill, Trockenfutter

    Zu erwartende Endgröße:
    bis 8cm, selten auch größer

    Geschlechtsunterschiede:
    Es werden verschiedene Geschlechtsunterschiede in verschiedenen Quellen genannt:

    • beim Weibchen ist die Afterflosse komplett gelb gefärbt
    • Länge der Brustflossen unterschiedlich
    • keine GUs

    Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter:
    ab 200 Liter für ein Pärchen
    ab 500 Liter für eine Gruppe von 5 Tieren


    Für Gesellschaftsbecken geeignet:
    ja

    Innerartliche Haltung:
    • Einzelhaltung: möglich, aber nicht empfohlen (siehe Besonderheiten)
    • Paarhaltung: empfohlen (siehe Besonderheiten)
    • Gruppenhaltung: möglich in größeren und strukturierten Becken mit Rückzugsmöglichkeiten

    Lebensraum:
    Gramma loreto leben eher substratgebunden und ziehen sich bei Bedrohung in Spalten zurück.

    Aquariengestaltung:
    Spalten und Höhlen als Rückzugsmöglichkeiten, Überhänge

    BESONDERHEITEN:
    - Tiere in Einzelhaltung sind eher scheu und zurückhaltend. Werden mehrere Tiere in einem Harem zusammen gehalten, so zeigen sie sich häufiger auch im Freiwasser.

    - Verhalten sich friedlich gegenüber den anderen Beckenbewohnern.

    - Ein Nachsetzen von einem oder mehreren weiteren Tieren dieser Art ist möglich.

    - Gramma loreto bauen sich aus feinen Algen, Muschel- und Korallenbruch ein Nest, welches auch vehement verteidigt wird. Ob es nur zum Schlafen oder auch zur Brutpflege genutzt wird konnten wir nicht zweifelfrei klären. Auf jeden Fall sollte man den Tieren aber genügend "Baumaterial" sprich feinblättrige Algen und Korallenbruch zur Verfügung stellen, da der Nestbau dem natürlichen Verhalten enspricht und deshalb auch im Aquarium angestrebt werden sollte.

    Das Bild zeigt ein schlafendes Gramma loreto Männchen in einer Nestmulde, aber auch Spalten in Gestein werden dafür genutzt.
    Copyright: Ben Kraemer


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    Einteilung Schwierigkeitsgrad:
    1 = einfach zu halten für Korallenbecken
    2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
    3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
    4 = nur für Fortgeschrittene
    5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
    6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
    --------------------

    Die hier nachzulesenden Haltungsempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund.
    Sie sind das Resultat einer Datensammlung aus den Berichten von meerwasserforum.info und spiegeln die heute allgemein gültige Meinung über die optimale Pflege des Tieres wider.

    Copyright Marubis e.V.

    Hallo Anke und herzlich Willkommen hier :wink

    Gleich vornweg:
    Vor allem bei Bestimmungsfragen: Immer versuchen Bilder zu machen und hier einstellen - das hilft ungemein =)

    Bei den Spinnweben kann es sich um Wurmschnecken handeln. Die Tiere leben in kleinen Röhren und schmeissen klebrige Fäden zum Futterfangen aus.
    Oder es ist eine Rippenqualle, die ebenfalls mit einer Art Netz ihr Futter fängt
    Sonst fällt mir noch ein Spagettiwurm ein. Diese leben normalerweise im Sand und suchen ebenfalls mit vielen dünnen 'Fäden' den Boden nach Futter ab.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Zusammen,

    ich hatte in diesem Zusammenhang Michael Mrutzek gebeten, beim Hersteller eine Stellungnahme anzufordern.
    Folgende Antwort ist heute gekommen, die ich hier völlig wertfrei zur Information einstelle:

    Wie gerade besprochen betstätigen wir hiermit das in unseres mittel Mycosidol kein arzneimittel sind. Die Wirkstoff ist ein ‘anti-mykotisch’ mittel.

    Mit freundlicgen Grussen,
    André de Voogd.
    Colombo BV


    Viele Grüße,
    Sabine