Beiträge von Sabine Sax

    Hallo Marion,

    zunächst herzlich Willkommen im Forum :wink

    Schwarzer Sand hat keinerlei negative Auswirkungen auf die Bewohner, ist also ein rein optischer Aspekt.
    Allerdings schluckt er in meinen Augen sehr viel Licht und lässt das Becken dunkler wirken.

    Das Dennerle reef-light 24 Watt kenne ich leider nicht. Ich beleuchte ein 18 Watt-Nano mit einer Solaris Beleuchtungseinheit (18 Watt, 10K Kombiröhre).
    Vielleicht wären 2 davon eine gute Alternative für dein 30L Becken?
    T5-Röhren kommen ja leider wegen der Maße nicht in Frage.

    Ich wünsch dir auf jeden Fall viel Erfolg und wenn du Fragen hast, einfach scheiben :smiling_face:


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Karl,

    schöner Aufbau für ein Raumteilerbecken und schöne Heransgehensweise hinsichtlich des Besatzes =)

    Ich bin gespannt, wie sich das Becken entwickelt und hoffe, du dokumentierst das hier weiter.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Zusammen,

    ich habe von Robert Baur die ersten Infos zur diesjährigen Fisch und Reptil in Sindelfingen bekommen.

    Als besonderes Highlight neben der Messe und dem Symposium wird es dieses Jahr wieder ein großes Meerwassertreffen geben. :thup

    Natürlich wird auch MARUBIS wieder mit einem eigenen Stand auf der Messe vertreten sein und ich freue mich jetzt schon darauf, möglichst viele Leute aus dem Forum persönlich kennen lernen zu dürfen. - Sei es bei uns am Stand oder abends beim Treffen. - Am besten natürlich Beides :winking_face:


    Viele Grüße,
    Sabine

    Centropyge acanthops
    Orangerücken-Zwergkaiserfisch


    Copyright: Michael Mrutzek


    Copyright: Peter Ismaier

    Als Nachzucht erhältlich: nein, der Fisch laicht bei Paar- bzw. Gruppenhaltung zwar regelmäßig im Aquarium ab und wurde bereits erfolgreich nachgezüchtet, allerdings nicht kommerziell.

    Schwierigkeitsgrad: 2 (siehe Besonderheiten)
    Erläuterungen siehe unten

    Bevorzugtes Futter: Flockenfutter mit hohem pflanzlichen Anteil, Nori-Algen, Lebendfutter (Mysis), Frostfutter (kleiner Krill, Mysis, Artemia etc). Bei veralgten Scheiben scheint Centropyge acanthops auch aktiv
    Algen von der Scheibe zu picken.

    Zu erwartende Endgröße: Männchen bis zu 8 cm, Weibchen bleiben meisst etwas kleiner

    Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter: ab 250 Liter
    bei Paarhaltung, ab 350 Liter bei Gruppenhaltung

    Für Gesellschaftsbecken geeignet: ja

    Innerartliche Haltung:
    . Einzelhaltung: nicht empfehlenswert
    . Paarhaltung: empfohlen
    . Gruppenhaltung:möglich (siehe Besonderheiten)

    Lebensraum: Meist hält er sich tagsüber zwischen den Riffaufbauten auf, gelegentlich auch im Freiwasser. Mit abnehmender Helligkeit bewegt er sich dann auch im Freiwasser. Das Balzverhalten des
    Männchens zeigt sich in Form von schnellem hin und her schwimmen und Posieren vor den Riffaufbauten. Dadurch lockt das Männchen paarungswillige Weibchen aus ihrem Versteck um sie dann durch "Anstupsen" im Afterbereich zum Ablaichen im oberen Freiwasserbereich zu bewegen.

    Aquariengestaltung: Das Becken sollte abwechslungsreich gestaltet sein und Überhänge sowie Höhlen und Schluchten enthalten. Bei der Gruppenhaltung sollten bauliche territoriale Grenzen (sogenannte
    Sichtgrenzen) mit eingeplant werden.

    BESONDERHEITEN:
    - zur Gruppenhaltung: Diese Fische leben in der Natur in einer Gruppen von 5-7 (1 Männchen der Rest Weibchen) Tieren

    - Centropyge acanthops wechselt, wie andere Centropyge-Arten auch, das Geschlecht protogyn, also vom Weibchen zum Männchen.

    - das Nachsetzen eines Tieres: Um bezüglich des Geschlechtswandels Probleme bei der Paarbildung zu vermeiden, sollten entweder zwei extrem kleine Jungtiere oder zwei Exemplare mit maximalem Größenunterschied vergesellschaftet werden. Hierbei sollte das kleinere Tier vorsichtshalber einige Tage in einer Schwimmschule eingewöhnt werden.

    - das Nachsetzen anderer Fische: nachdem Centropyge acanthops ähnlich wie Centropyge argi im Becken revierbildend ist, kann es gegenüber nach ihm eingesetzten Fischen anfangs zu Aggressionen kommen. Ein angemessen großes Becken mit gut strukturierter Einrichtung verbunden mit ausreichender Fütterung können
    diesen eventuell auftretenden anfänglichen Aggressionen gegenüber nachgesetzten Fischen entgegenwirken bzw. sie verhindern. Auch hier leistet eine Schwimmschule zum Eingewöhnen der neuen Tiere sicher eine
    gute Hilfe.

    Wie bei allen Kaiserfischen kann es passieren, dass auch dieser Fisch an Korallen knabbert. Jedoch kann man dem durch gutes Füttern und einer abwechslungsreichen Aquariumgestaltung entgegenwirken. Auch die
    Paarhaltung/Gruppenhaltung kann gegen das Korallenknabbern helfen, denn vermutlich geht der Fisch nur aus Langeweile an Korallen.

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    Einteilung Schwierigkeitsgrad:
    1 = einfach zu halten für Korallenbecken
    2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
    3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
    4 = nur für Fortgeschrittene
    5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
    6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
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    Die hier nachzulesenden Haltungsempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund.
    Sie sind das Resultat einer Datensammlung aus den Berichten von meerwasserforum.info und spiegeln die heute allgemein gültige Meinung über die optimale Pflege des Tieres wider.

    Ecsenius bicolor - zweifarbiger Schleimfisch


    Copyright Corinna Schreiner



    Copyright Corinna Schreiner

    Als Nachzucht erhältlich: nein


    Schwierigkeitsgrad: 2
    Erläuterungen siehe unten


    Hauptfutter:
    E. bicolor ist ein Aufwuchsfresser und sollte auch im Aquarium entsprechende Nahrung vorfinden, bzw. sollte auf algenreiche Kost z.B. Norialgen) geachtet werden.
    Ergänzend dazu ist auch Granulat, Flocken- und Frostfutter (Mysis, Krill, Artemia, weiße Mückenlarven) möglich.

    Zu erwartende Endgröße: bis zu 11 cm


    Geschlechtsunterschiede:
    Keine eindeutigen Geschlechtsunterschiede bekannt.
    Mögliche Merkmale: Geschlechtsreife Männchen sind größer als Weibchen, meist stärkerer Orange-/Gelb-Anteil Schwanzflosse, Schwanzflosse an der Unterseite zum Schwert auslaufend.


    Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter: ab 300 Liter


    Für Gesellschaftsbecken geeignet: ja


    Innerartliche Haltung:
    • Einzelhaltung: ja
    • Paarhaltung: schwierig, da kein zuverlässig ersichtlicher GU
    • Gruppenhaltung: nicht möglich


    Lebensraum:
    Verbreitungsgebiet: Australien, West Pazifik, Indischer Ozean.
    Wenigschwimmer, riffverbunden, revierbildend


    Aquariengestaltung:
    Viele verschiedene Versteckmöglichkeiten in Form von Höhlen, Schlupflöchern und Röhren sollten im Riffaufbau vorhanden sein. E. bicolor schätzt erhöhte Aussichtspunkte und exponierte Vorsprünge, von denen aus er sein Revier ungestört im Blick behalten kann. Außerdem werden röhrenartige Höhlen bevorzugt, in die E. bicolor rückwärts hineinschwimmt und von dort das Aquarientreiben beobachtet.

    BESONDERHEITEN:
    Bei der Vergesellschaftung mit C. strigosus ist Vorsicht geboten, da dieser mitunter sehr aggressiv auf E. bicolor reagieren kann. In ausreichend großen Becken kann die Vergesellschaftung funktionieren, wenn viele Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten für E. bicolor vorhanden sind.

    E. bicolor verhält sich sehr revierbildend und agressiv gegenüber gleichgeschlechtlichen Artgenossen und anderen Blennis. Die Pflege von mehr als einem Exemplar gelingt selten, da keine eindeutigen äußeren Geschlechtsunterschiede ersichtlich sind.

    Springschutz ist erforderlich.

    Vor der Anschaffung von E. bicolor sollte bedacht werden, dass viele Halter über Schädigungen von SPS-Korallen (bevorzugt Acropora) durch Bissstellen von E. bicolor berichten, wobei gesunde Korallen die Schäden im Normalfall gut kompensieren können. Schädigungen an Weichkorallen und LPS sind, von dem im Verhalten sehr interessanten Pflegling, weniger bekannt.

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    Einteilung Schwierigkeitsgrad:
    1 = einfach zu halten für Korallenbecken
    2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
    3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
    4 = nur für Fortgeschrittene
    5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
    6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
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    Die hier nachzulesenden Haltungsempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund.
    Sie sind das Resultat einer Datensammlung aus den Berichten von meerwasserforum.info und spiegeln die heute allgemein gültige Meinung über die optimale Pflege des Tieres wider.

    Copyright Marubis e.V.

    Pseudanthias squamipinnis
    Juwelen Fahnenbarsch


    Copyright Stefan Dangel


    Copyright Dietmar Schauer


    Copyright Michael Mrutzek

    Bild 1 zeigt ein Männchen
    Bild 2 zeigt ein Weibchen
    Bild 3 zeigt eine Gruppe im natürlichen Habitat.

    Als Nachzucht erhältlich: Nein


    Schwierigkeitsgrad: 4
    Erläuterungen siehe unten


    Hauptfutter: Frostfutter: Mysis, Artemia, Krill, Cyclops, Bosmiden. Gewöhnung an Flocken und Granulat ist möglich, muss aber u. U. häufiger versucht werden.


    Zu erwartende Endgröße: 15 cm


    Geschlechtsunterschiede: Geschlechtswandler, Weibchen kleiner, einheitlich orange gefärbt, mit rotem Wangenband. Männchen sind insgesamt kräftiger und größer, haben eine deutliche rot-lila Färbung von Kopf und Schwanz, sowie sämtlicher Flossen mit Ausnahme der Analen. Das Wangenband ist intensiver gefärbt und auf den Pectoralen (Brustflossen) finden sich kräftig-rote Flecken.


    Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter: 800+ Liter für eine Gruppe von 5 Tieren.


    Für Gesellschaftsbecken geeignet:Ja


    Innerartliche Haltung:
    • Einzelhaltung: nein
    • Paarhaltung: nicht empfohlen
    • Gruppenhaltung: Ideale Haltungsform


    Lebensraum:Weites Verbreitungsgebiet: Pazifik, Indik, Rotes Meer, Australien. Teilweise zu Hunderten in großen Korallenstöcken an der Riffkante, d.h. in Bereichen mit teils kräftiger Strömung.


    Aquariengestaltung:Riffbecken mit viel Schwimmraum. Korallen und andere Wirbellose werden nicht belästigt.


    BESONDERHEITEN:
    Zwei Dinge werden in Bezug auf die Fahnenbarsche immer wieder, teils kontrovers, diskutiert.

    Zum einen der Futterbedarf. Während viele Fahnenbarscharten Dauerfresser sind, die auch im Aquarium sechs Mal und mehr gefüttert werden sollten, scheint das bei P. squamipinnis nicht im selben Maß erforderlich zu sein. Regelmäßige Fütterung 2-3 Mal täglich scheint bei dieser Art möglich zu sein, ohne dass auf Dauer Mangelerscheinungen auftreten.

    Zum anderen wird immer wieder die Frage nach der Mindestgröße einer Gruppe/ eines Schwarmes gestellt. Wenn man sich die natürlichen Vorkommen ansieht, kann die Antwort nur lauten: Je größer – je besser. Die Begrenzung wird dann nur noch durch die Beckengröße bedingt.
    Eine Gruppenstärke von fünf Tieren sollte nicht unterschritten werden.
    Am besten erwirbt man juvenile Tiere, von denen dann eines zum Männchen wird. Bei entsprechender Gruppen-/Beckengröße können sich auch mehrere Männchen bilden, die dann im Aquarium ihre Reviere besetzen und um die Gunst der Weibchen buhlen. Die Reviergrenzen werden, teils heftig, gegen die Konkurrenten verteidigt, offenbar ohne dass es dabei zu schwereren Verletzungen kommt.


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    Einteilung Schwierigkeitsgrad:
    1 = einfach zu halten für Korallenbecken
    2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
    3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
    4 = nur für Fortgeschrittene
    5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
    6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
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    Hallo djvenne,

    vielleicht würde es auch helfen, wenn du dich ein wenig vorstellst und etwas über dich und deine Hobbys schreibst. - statt immer nur kurze Satzfetzen zu posten.
    Dann könnten deine Beiträge auch besser eingeordnet werden.

    Ein freundliches Hallo am Anfang und ein Gruß mit Vornamen am Ende sind in diesem Forum übrigens auch gern gesehen =)


    Viele Grüße,
    Sabine

    Dies ist ein Herstellerboard, für das der jeweilige Hersteller verantwortlich ist und daher das Recht hat, Beiträge zu editieren oder zu löschen.

    Für die Inhalte dieses Forums ist der Hersteller selbst verantwortlich. Etwaige Beschwerden müssen direkt an den Hersteller herangetragen werden, das Forenteam ist hier nicht zuständig.

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    Hallo Ingo,

    ich würde es nicht machen. Unabhängig davon, ob die Seepferdchen die Höhe jetzt unbedingt für Balz und Fortpflanzung 'brauchen' verringert das DSB bei der Beckenhöhe das Gesamtvolumen und die Bewegungsfreiheit schon enorm.
    Stell dir einfach ein 15cm hohes Pferd in einem 35-40cm hohen Becken vor...
    Ich finde diese Höhe auch für kleinere Arten wie fuscus und barbouri zu wenig. Ich hatte meine Barbouri in 60er Höhe und die haben sie auch richtig ausgenutzt.

    Ich würde folgende Faustregel anwenden:
    Große Arten wie reidi und comes = 60cm
    Kleinere Arten wie barbouri und fuscus = 50cm


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hi Stefan,

    wirklich schöne Tiere!
    Und sie sehen sogar richtig gut genährt aus - dafür, dass sie gerade erst vom Händler kommen.

    Viel Erfolg bei den künftigen Zuchtversuchen :thup


    Viele Grüße,
    Sabine

    Guten Morgen zusammen,

    dieser Thread entspricht weder in Inhalt noch in Schreibstil dem, was wir hier in unserem Forum lesen wollen.

    Weder sind wir interessiert an Beiträgen, die nur dazu gedacht sind, Unruhe zu stiften und zu provozieren, noch wünschen wir hier persönliche Anfeindungen, Anmache und Drohungen - egal welcher Art.
    Auch herrscht hier im Forum im allgemeinen ein freundlicher Umgangston und ein entsprechender Schreibstil. - Und das soll auch so bleiben.

    Ich bitte darum, dies in künftigen Beiträgen zu beachten. Dieser Thread ist erstmal geschlossen.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Stefan,

    ich hatte das Phänomen auch öfter bei meinen Barbouri. - Allerdings ohne das Ausstoßen von unbefruchteten Eiern.
    Der Brutbeutel wurde wie bei einer Schwangerschaft dick und das Männchen machte die typischen Press-Geburtsbewegungen.

    Ich bin davon ausgegangen, dass es sich dabei möglicherweise um ein Reinigen/Ausspülen des Brutbeutels handeln könnte.
    Durch das Strecken und Beugen könnte das Tier jeweils Wasser in und im Anschluss wieder aus dem Beutel gepresst haben.


    Viele Grüße,
    Sabine

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    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Rene,

    herzlich willkommen hier im Forum. :smiling_face:

    Um dir helfen zu können, solltest du etwas mehr über dein Becken erzählen und vor allem auch die Wasserwerte nennen. - Im grünen Bereich kann viel heissen.

    Am besten stellst du auch ein paar Bilder ein.

    Wie hast du die Cyanos identifiziert? Mikroskop?


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Thomas,

    ich mache es so wie Benjamin geschrieben hat.
    Zunächst werden Algen verfüttert, dann Granulat. Erst danach noch Frostfutter für den Chelmon rostratus und die Fahnenbarsche.

    So versuche ich zu gewährleisten, dass die Zebrasoma und der Siganus sich erstmal an den Algen sattfressen, sowie alle anderen am Granulat.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Paula,

    natürlich wurde der Standort nicht einfach so ins Blaue gewählt - ohne Rücksicht auf Erfolgschancen - und dieses Projekt von allen Projektbeteiligten, wie der GCRA, dem Sun&Sea e.V. und Biorock Thailand gründlich vorbereitet.
    Es ist auch nicht das erste Projekt des Biorock-Systems weltweit und in Thailand und der Standort wurde von den Projektverantwortlichen gezielt gewählt.

    Dass sich an freiem Siedlungssubstrat zunächst Algen ansiedeln, sollte eigentlich nicht überraschend sein. - Dieser Verlauf konnte in allen bisherigen Projekten festgestellt werden und das säubern der neuen Riffstrukturen, vor der Ansiedlung der Korallen stellt einen ganz normalen Vorgang bei diesem System dar, der auch noch einige Male wiederholt werden wird, bis das neue Riff sich selbst überlassen werden kann.

    Natürlich hat das von mir beschriebene Riff in der Nähe auch seine Historie und natürlich haben wir uns die gleiche Frage gestellt:
    Was zerstörte die Riffe vor Koh Samui?
    So genau kann das leider keiner mehr sagen.
    Den Einheimischen wurde diese Frage immer wieder gestellt. Aber es wurde bisher niemand gefunden, der hierzu wirklich eine sachkundige Antwort geben konnte.
    Es gibt nur noch wenige Ältere, die sich noch an diese Zeit erinnern können. Diese aber sprechen von kristallklarem Wasser voll mit Muscheln, Hummer, Delphinen und Haien.
    Aufgrund der Insel-Geschichte ist aber bekannt, dass Koh Samui vor ca. 100 Jahren einem großen landwirtschaftlichen Wandel unterzogen war.
    Die internationale Nachfrage nach Kokosnuss trieb die Preise dafür in die Höhe und machte den Anbau zu einem lukrativen Geschäft.
    Zu dieser Zeit wurde Koh Samui hauptsächlich von chinesischen Fischern bewohnt, die ihre Fänge zu thailändischen und chinesischen Märkten exportierten und auf diesen Zug aufsprangen.
    Der Kokosnussboom führe zu massiver Abholzung auf Koh Samui und den benachbarten Inseln.
    Niedrig gelegene Gebiete wurden ihrer Urwälder beraubt und die den Boden befestigenden Wurzelgeflechte wurden zerstört. Dadurch kam es in den Monsunzeiten verstärkt zu Bodenerosionen, nährstoffreicher Schlamm und Dreck flossen ins Meer und erstickten die Riffe.

    Was macht uns sicher, dass dies mit dem neuen Riff nicht mehr passiert?
    Während Ban Thai früher eine Kokosnussplantage war, ist es heute eine kleine Gemeinde und das umgebende Land ist im Besitz dort lebender einheimischer Familien. Diese sind bemüht, das Dorf und das Land darum in seiner jetzigen Form zu erhalten. Sie verdienen ihren Lebensunterhalt durch die Vermietung von Häusern an dort langfristig ansässige Ausländer, die dort Ruhe und die Natur suchen. Die einheimische Bevölkerung hat keine Intention, ihr eigenes Land für den Massentourismus zu öffnen und so entstanden in den letzten Jahren um Ban Thai nur 3 sehr kleinere Resorts, die auch keine Vergrößerungskapazität haben, so dass dieses Gebiet nicht den Schaden nehmen wird wie die größeren Touristengebiete Chewang oder Lamai.
    Die anfänglich geschilderten ständigen Ablagerungen nährstoffreicher Sedimente durch Strömung und Gezeiten haben verhindert, dass sich das Riff in der flachen Gezeitenzone regenerieren konnte, da die Korallen dadurch nicht nur erstickt wurden, sondern das von den Korallen zur Ansiedelung benötigte Substrat durch seinen Nährstoffreichreichtum von Algen überwuchert wurde. Dies in Verbindung mit der ständig steigenden Wassertemperatur und Coralbleaching war verantwortlich für die stetige Rückbildung des Riffs.
    Die Etablierung von Biorock-Strukturen wird der auslösende Faktor für die Einleitung einer Sanierungsphase in diesem Gebiet sein.
    Korallen, die auf den Biorock-Strukturen wachsen, können nicht so leicht von Dreck und Ablagerungen erstickt werden, wachsen bis zu 5mal schneller, tolerieren höhere Temperaturen und erholen sich leichter von negativen Umwelteinflüssen.

    Ich hoffe, deine Frage damit beantwortet zu haben.

    Grüße,
    Sabine

    Hallo Zusammen,

    letzte Woche konnte ich das Biorock-Projekt von MARUBIS im Rahmen meines Urlaubs in Thailand live betrachten. :]

    Wir hatten unheimliches Glück mit dem Wetter, da es bis 2 Tage vor unserem Besuch auf Koh Samui wochenlangen Dauerregen mit heftigem Wind gegeben hatte.
    Die Sicht war zwar noch entsprechend schlecht, aber immerhin, wir konnten die Riffstrukturen sehen und auch daran arbeiten.
    Da in den Wochen vorher aufgrund des schlechten Wetters ein Arbeiten an den Strukturen unmöglich war, waren diese heftigst mit Fadenalgen und anderen höheren Algen bewachsen. Diese wurden zunächst per Hand entfernt. Anschließend wurden die Strukturen mit einer Bürste gereinigt, um die Drahtstäbe für das Anbringen von Korallen freizulegen.

    Danach haben wir das angrenzende 'Riff' nach geeigneten Korallen durchforstet, was sich als schwieriger herausgestellt hat, als ich mir vorgestellt hatte.
    Denn viel ist von dem einst schönsten Riff vor Koh Samui nicht übrig geblieben. Das Riff ist fast vollständig mit verschiedenen höheren Algen überwuchert, die den nicht vom Coralbleaching betroffenen Korallen jegliches Licht nehmen.
    Nach fast einstündiger Suche hatten wir gerade mal eine Handvoll Acroporas gefunden, die wir an den Biorock-Strukturen befestigen konnten.
    Insofern wird man die Suche nach geeigneten Korallenstücken zur Ansiedlung auf der Biorock-Struktur auch auf die weiter entfernten Riffe ausdehnen müssen.
    Dies wird der nächste große Schritt sein, der hoffentlich mit der Unterstützung einiger ortsansässigen Tauchbasen demnächst in Angriff genommen werden wird.


    Im Anschluss einige Bilder :wink
    (Alle Bilder, soweit nichts anderes angegeben Copyright Biorock.org)

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Zusammen,

    ich bin ab morgen, 10.8. bis 20.8. im Urlaub - mal sehen, was die Unterwasserwelt Thailands so zu bieten hat :]


    In der Zeit kann ich keine Mails oder PNs beantworten! Also bitte nicht wundern, wenn Antworten später kommen als gewohnt.

    Bei dringenden technischen Fragen oder Problemen wendet euch bitte an unseren Admin Christian: webmaster@meerwasserforum.info
    Bei allen anderen Wehwehchen, die nicht warten können, hilft euch sicher ein Teammitglied.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Bastian,

    ich würde einen ordentlichen Wasserwechsel machen, Kohle und evtl. EasyLife dazu geben.

    Um welche Anemone handelt es sich denn?
    E. quadricolor sind recht hart im Nehmen und sollten den Unfall überstehen. Nach dem Wasserwechsel würde ich das Tier wieder ins Hauptbecken geben, an eine gut umströmte Stelle, so dass das verletzte Gewebe nicht nekrotisch wird und abheilen kann.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Chris,

    C loricula werden tatsächlich zu groß für 250 Liter und ich finde es gut, dass du dir Gedanken darüber machst, die Tiere wieder abzugeben und gegen die prima für dein Becken passenden argi einzutauschen.

    Auch wenn Joe insoweit recht hat, dass du jetzt nicht direkt in Panik verfallen musst, denn das muss sicher nicht in den nächsten Tagen geschehen, wäre mein erster Gedanke gewesen:
    Warum versuchst du es nicht doch beim Händler? Erklär ihm die Gründe und ein guter Händler sollte sie auch zurück nehmen.
    Stattdessen nimmst du dir wie geplant ein Pärchen argi mit.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Thomas,

    eine Bitte, damit diese Doku auch später noch mit Bildern bereichert ist.
    Lade doch deine Fotos mit der Funktion 'Dateianhänge' direkt auf den Forenserver. Oft werden extern gespeicherte Bilder später wieder gelöscht und das wäre gerade in diesem Thread sehr schade. :smiling_face:

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Stefan,

    sehr interessante Tiere.
    Ich hoffe, du dokumentierst den Aufbau des neuen Beckens hier etwas mit. Gerade die Einrichtung von Artenbecken finde ich persönlich immer wieder spannend.

    Viel Erfolg mit der Haltung weiterhin!

    Viele Grüße,
    Sabine