Beiträge von Sabine Sax

    Hippocampus kuda Bleeker 1852 
    Gelbes Ästuarenseepferdchen


    Copyright: Benjamin Berger; das Bild zeigt ein Weibchen


    Copyright: Inken Krause; das Bild zeigt ein Männchen


    Copyright: Inken Krause

    Als Nachzucht erhältlich: Ja, Link zur Marubis Nachzuchtenliste

    Schwierigkeitsgrad: 6
    Erläuterungen siehe unten

    Bevorzugtes Futter: Mysis, Artemia, Moina salina, Futtergarnelen. Kein Kunstfutter
    mind. 2 mal täglich und ausreichend und gut angereichert füttern!
    Tiere mit eingefallenem Bauch wie auf dem Foto sind unterernährt.

    Copyright: Paul Hoss; (Bild zeigt ein Reidi)

    Zu erwartende Endgröße: 15 cm

    Geschlechtsunterschiede: Männchen haben eine Bruttasche am Bauch

    Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter: 200 Liter

    Für Gesellschaftsbecken geeignet: Nur mit ruhigen, langsam fressenden Arten wie Seenadeln, Mandarinfischen vergesellschaften.

    Innerartliche Haltung:
    • Einzelhaltung: nein
    • Paarhaltung: empfohlen
    • Gruppenhaltung: möglich

    Lebensraum: Schlechte Schwimmer, leben in Seegraswiesen; Indien bis nördliche Küste von Australien

    Aquariengestaltung: Viele Möglichkeiten zum festhalten mit dem Greifschwanz bieten, z.B. mittels Caulerpa, Gorgonien, Weichkorallen oder filigraner Riffkeramik. Keine nesselnden Korallen!
    Die Strömungsgeschwindigkeit sollte niedriger als im Riffbecken sein, und die Beckenhöhe sollte 50 cm nicht unterschreiten.

    BESONDERHEITEN: Die Haltung von Hippocampus kuda ist meldepflichtig (da sie CITES-geschützt sind), daher immer auf entsprechende Belege beim Kauf achten.
    Link zu den Umweltministerien bzw. für Naturschutz zuständige Ministerien der Bundesländer: http://www.bfn.de/0507_links.html

    • Bitte keine Wildfänge kaufen und darauf achten, dass die Tiere schon an Frostfutter gewöhnt sind.
    • Die Farbe kann schwarz, rot oder gelb sein und im Laufe einiger Monate wechseln.
    • Zum kontrollierten Füttern hat sich eine Futterraufe bewährt
    • Aufgrund der starken Fütterung ist auf einen ausreichend leistungsfähigen Abschäumer zu achten
    • Krankheitsanfälligkeit:
    Alle Seepferdchen sind anfällig für die “Gasblasenkrankheit“und andere noch nicht bestimmte Krankheiten. So tritt immer wieder das Problem auf, dass die Tiere plötzlich nicht mehr fressen können und häufig beobachten Halter weiße Streifen oder Blasen am Schwanz der Seepferdchen. Dies sind Symptome von bisher unheilbaren Krankheitsverläufen, die für die betroffenen Tiere so gut wie immer tödlich verlaufen und regelmäßig sogar ganze Bestände töten.
    Die Pflege von Seepferdchen sollte daher nur von erfahrenen Haltern in Spezialbecken erfolgen, die über eine ausreichend starke UVC-Klärung verfügen und die Wasserbelastung mittels sehr kräftiger Filterung in den Griff bekommen können.
    Unser Resumee: Die langfristige Haltung von Seepferdchen in Aquarien steckt bisher noch in den Kinderschuhen und eine Anschaffung der unter Artenschutz stehenden Tiere sollte gründlich überlegt werden.

    --------------------
    Einteilung Schwierigkeitsgrad:
    1 = einfach zu halten für Korallenbecken
    2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
    3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
    4 = nur für Fortgeschrittene
    5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
    6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
    --------------------

    Die hier nachzulesenden Haltungsempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund.
    Sie sind das Resultat einer Datensammlung aus den Berichten von meerwasserforum.info und spiegeln die heute allgemein gültige Meinung über die optimale Pflege des Tieres wider.

    Stichodactyla haddoni
    Teppichanemone


    Copyright: Karl-Heinz Schäfer


    Copyright: Uwe Schmidt


    Copyright: Michael Mrutzek

    ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZU ANEMONEN:

    Eine gesunde Anemone sollte
    - aufgepumpt dastehen
    - eine geschlossene Mundscheibe haben
    - unverletzt sein (insbesondere der Fuß)
    - sich mit dem Fuß irgendwo befestigt haben und nicht umher treiben
    - neben ihrer natürlichen Farbe einen leichten Braunschimmer haben (*Zooxanthellen)
    - geruchlos sein. Todeskandidaten erkennt man nicht immer sofort, aber das Wasser, in dem sich die Anemone befindet, ist extrem übelriechend.

    *Zooxanthellen sind Symbiosealgen, die photosyntetisch aktiv sind und in Korallen, Anemonen, aber auch Riesenmuscheln und Nacktschnecken leben.
    Sie wandeln mit Hilfe von Licht Wasser und das von den Tieren produzierte Kohlendioxid in Sauerstoff und Glukose (Zucker) um.

    Eine kranke, häufig dem Tod geweihte Anemone
    - ist künstlich gefärbt und wirkt unnatürlich und überall gleichmässig "bunt"
    - ist gebleicht (durch Lichtentzug oder schlechte Wasserqualität)
    - ist schlaff, verletzt, treibt umher oder kehrt ihr Inneres nach außen.

    Nur unter wirklich guten Bedingungen können Anemonen sich regenerieren.

    Haltungsbedingungen
    Platzbedarf. Anemonen können sehr groß werden. (5o cm Durchmesser sind nicht selten)
    Wasserqualität. Anemonen benötigen ein gut eingefahrenes Beckenmilieu und stabile Wasserwerte.
    Nesselgift. Bis auf die eigene Art können Anemonen alle anderen Lebewesen schädigen, auch andere Anemonenarten
    Wanderschaft. Manche Anemonen wandern sehr gerne im Becken umher ohne Rücksicht auf andere Tiere. Unbedingt auf einen Ansaugschutz für Pumpen achten.
    Symbiose. Anemone und Anemonenfisch(e) müssen größenmässig zueinander passen, da Anemonen durch das "Kuscheln" generell gestresst werden und zu kleine Exemplare häufig daran zu Grunde gehen.
    Licht. Bis auf einige wenige Arten sind Anemonen sehr lichthungrig. Minimum: 250 Watt HQI oder die entsprechende Röhrenbeleuchtung.
    Fütterung. Wir raten von einer Fütterung ab. Anemonen ernähren sich durch Zooxanthellen/Licht und dem, was bei der Fütterung der Fische etc. anfällt. Wenn unbedingt erwünscht,
    bitte nur kleinste Mengen Frost- oder Frischfutter an die Tentakel abgeben, große Futterbrocken wie Muscheln oder Stinte sind absolut ungeeignet und stressen das Tier, deshalb auch niemals Futter direkt in die Mundöffnung „pressen".


    SPEZIFISCHE INFORMATIONEN ZU STICHODACTYLA HADDONI:

    Als Nachzucht erhältlich: Nein

    Vermehrung: In der Natur durch Teilung oder die Entwicklung kleiner Ableger, aber auch geschlechtliche Vermehrung ist möglich. Vermehrung in Aquarien ist nicht bekannt.

    Schwierigkeitsgrad: 5
    Erläuterungen siehe unten

    Bevorzugtes Futter: Zooxanthellen/ Licht, Fütterung empfohlen

    Zu erwartende Endgröße: 60 cm

    Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter: 400 Liter

    Für Gesellschaftsbecken geeignet: bedingt geeignet, siehe Besonderheiten

    Nesselkraft: Starke Klebkraft und aggressives Nesselgift

    Lebensraum: Teppichanemonen leben am Boden. Sie bevorzugen eine mittlere Strömung, haben keine besonderen Ansprüche an das Licht und benötigt Platz.

    Aquariengestaltung: Sandboden, ausreichend Strömung und Licht.

    BESONDERHEITEN:

    Die Teppichanemone hat sehr kurze, dicht angeordnete Tentakel und ist mit allen Grün- und Braunschattierungen vertreten.
    - Stichodactyla haddoni ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Allesfresser. Fische, Krebstiere, aber auch die Hand des Pflegers werden nicht mehr losgelassen, wenn man einmal an ihr „kleben“ bleibt. Deshalb nur bedingt für Gesellschaftsbecken geeignet.
    - Diese Anemone sollte im Gegensatz zu zum Beispiel den Heteractis Arten ab und zu gefüttert werden (siehe oben Abschnitt: Fütterung). Wächst relativ schnell.
    - Relativ häufig im Handel. Natürliche Symbiosepartner sind: Amphiprion akindynos, Amphiprion chrysogaster, Amphiprion chrysopterus, Amphiprion clarkii, Amphiprion polymnus, Amphiprion sebae


    Einige Informationen stammen aus den Anemonen-FAQ von Martin Kuhn. Wir danken ihm für die Genehmigung.

    --------------------
    Einteilung Schwierigkeitsgrad:
    1 = einfach zu halten für Korallenbecken
    2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
    3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
    4 = nur für Fortgeschrittene
    5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
    6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
    --------------------

    Die hier nachzulesenden Haltungsempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund.
    Sie sind das Resultat einer Datensammlung aus den Berichten von meerwasserforum.info und spiegeln die heute allgemein gültige Meinung über die optimale Pflege des Tieres wider.

    Heteractis aurora
    Glasperlenanemone


    Copyright: Gerrit Meinen

    ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZU ANEMONEN:

    Eine gesunde Anemone sollte
    - aufgepumpt dastehen
    - eine geschlossene Mundscheibe haben
    - unverletzt sein (insbesondere der Fuß)
    - sich mit dem Fuß irgendwo befestigt haben und nicht umher treiben
    - neben ihrer natürlichen Farbe einen leichten Braunschimmer haben (*Zooxanthellen)
    - geruchlos sein. Todeskandidaten erkennt man nicht immer sofort, aber das Wasser, in dem sich die Anemone befindet, ist extrem übelriechend.

    *Zooxanthellen sind Symbiosealgen, die photosyntetisch aktiv sind und in Korallen, Anemonen, aber auch Riesenmuscheln und Nacktschnecken leben.
    Sie wandeln mit Hilfe von Licht Wasser und das von den Tieren produzierte Kohlendioxid in Sauerstoff und Glukose (Zucker) um.

    Eine kranke, häufig dem Tod geweihte Anemone
    - ist künstlich gefärbt und wirkt unnatürlich und überall gleichmässig "bunt"
    - ist gebleicht (durch Lichtentzug oder schlechte Wasserqualität)
    - ist schlaff, verletzt, treibt umher oder kehrt ihr Inneres nach außen.

    Nur unter wirklich guten Bedingungen können Anemonen sich regenerieren.

    Haltungsbedingungen
    Platzbedarf. Anemonen können sehr groß werden. (5o cm Durchmesser sind nicht selten)
    Wasserqualität. Anemonen benötigen ein gut eingefahrenes Beckenmilieu und stabile Wasserwerte.
    Nesselgift. Bis auf die eigene Art können Anemonen alle anderen Lebewesen schädigen, auch andere Anemonenarten
    Wanderschaft. Manche Anemonen wandern sehr gerne im Becken umher ohne Rücksicht auf andere Tiere. Unbedingt auf einen Ansaugschutz für Pumpen achten.
    Symbiose. Anemone und Anemonenfisch(e) müssen größenmässig zueinander passen, da Anemonen durch das "Kuscheln" generell gestresst werden und zu kleine Exemplare häufig daran zu Grunde gehen.
    Licht. Bis auf einige wenige Arten sind Anemonen sehr lichthungrig. Minimum: 250 Watt HQI oder die entsprechende Röhrenbeleuchtung.
    Fütterung. Wir raten von einer Fütterung ab. Anemonen ernähren sich durch Zooxanthellen/Licht und dem, was bei der Fütterung der Fische etc. anfällt. Wenn unbedingt erwünscht,
    bitte nur kleinste Mengen Frost- oder Frischfutter an die Tentakel abgeben, große Futterbrocken wie Muscheln oder Stinte sind absolut ungeeignet und stressen das Tier, deshalb auch niemals Futter direkt in die Mundöffnung „pressen".


    SPEZIFISCHE INFORMATIONEN ZU HETERACTIS AURORA:

    Als Nachzucht erhältlich: Nein

    Vermehrung: In der Natur durch Teilung oder die Entwicklung kleiner Ableger, aber auch geschlechtliche Vermehrung ist möglich. Vermehrung in Aquarien ist nicht bekannt.

    Schwierigkeitsgrad: 4
    Erläuterungen siehe unten

    Bevorzugtes Futter: Zooxanthellen/ Licht, Fütterung nicht notwendig

    Zu erwartende Endgröße: 50 cm

    Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter: 200 Liter

    Für Gesellschaftsbecken geeignet: ja mit Einschränkungen, siehe Besonderheiten

    Nesselkraft: Gering im Vergleich mit anderen Anemonenarten, sollte aber nicht unterschätzt werden.

    Lebensraum: Heteractis aurora befestigt sich ausschließlich im Bodengrund. Sie bevorzugt eine mittlere Strömung, viel Licht und benötigt Platz.

    Aquariengestaltung: Sandboden, ausreichend Strömung und Licht.

    BESONDERHEITEN:

    - Charakteristisch für die Glasperlenanemoen sind die Tentakel, die aussehen wie Perlenschnüre. Ihre natürliche Farbe ist sand- oder cremefarben, der Fuß ist orange bis rot.
    - Diese Anemone wandert sehr häufig.
    - Sie wird im Handel eher selten als Symbiosepartner für Anemonenfische angeboten. Natürliche Symbiosepartner sind: Amphiprion akindynos, Amphiprion allardi, Amphiprion bicinctus, Amphiprion chrysogaster, Amphiprion chrysopterus, Amphiprion clarkii


    Einige Informationen stammen aus den Anemonen-FAQ von Martin Kuhn. Wir danken ihm für die Genehmigung.

    --------------------
    Einteilung Schwierigkeitsgrad:
    1 = einfach zu halten für Korallenbecken
    2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
    3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
    4 = nur für Fortgeschrittene
    5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
    6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
    --------------------

    Die hier nachzulesenden Haltungsempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund.
    Sie sind das Resultat einer Datensammlung aus den Berichten von meerwasserforum.info und spiegeln die heute allgemein gültige Meinung über die optimale Pflege des Tieres wider.

    Stichodactyla mertensii
    Mertens Riesenanemone


    Copyright: Mila Zinkowa

    ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZU ANEMONEN:

    Eine gesunde Anemone sollte
    - aufgepumpt dastehen
    - eine geschlossene Mundscheibe haben
    - unverletzt sein (insbesondere der Fuß)
    - sich mit dem Fuß irgendwo befestigt haben und nicht umher treiben
    - neben ihrer natürlichen Farbe einen leichten Braunschimmer haben (*Zooxanthellen)
    - geruchlos sein. Todeskandidaten erkennt man nicht immer sofort, aber das Wasser, in dem sich die Anemone befindet, ist extrem übelriechend.

    *Zooxanthellen sind Symbiosealgen, die photosyntetisch aktiv sind und in Korallen, Anemonen, aber auch Riesenmuscheln und Nacktschnecken leben.
    Sie wandeln mit Hilfe von Licht Wasser und das von den Tieren produzierte Kohlendioxid in Sauerstoff und Glukose (Zucker) um.

    Eine kranke, häufig dem Tod geweihte Anemone
    - ist künstlich gefärbt und wirkt unnatürlich und überall gleichmässig "bunt"
    - ist gebleicht (durch Lichtentzug oder schlechte Wasserqualität)
    - ist schlaff, verletzt, treibt umher oder kehrt ihr Inneres nach außen.

    Nur unter wirklich guten Bedingungen können Anemonen sich regenerieren.

    Haltungsbedingungen
    Platzbedarf. Anemonen können sehr groß werden. (5o cm Durchmesser sind nicht selten)
    Wasserqualität. Anemonen benötigen ein gut eingefahrenes Beckenmilieu und stabile Wasserwerte.
    Nesselgift. Bis auf die eigene Art können Anemonen alle anderen Lebewesen schädigen, auch andere Anemonenarten
    Wanderschaft. Manche Anemonen wandern sehr gerne im Becken umher ohne Rücksicht auf andere Tiere. Unbedingt auf einen Ansaugschutz für Pumpen achten.
    Symbiose. Anemone und Anemonenfisch(e) müssen größenmässig zueinander passen, da Anemonen durch das "Kuscheln" generell gestresst werden und zu kleine Exemplare häufig daran zu Grunde gehen.
    Licht. Bis auf einige wenige Arten sind Anemonen sehr lichthungrig. Minimum: 250 Watt HQI oder die entsprechende Röhrenbeleuchtung.
    Fütterung. Wir raten von einer Fütterung ab. Anemonen ernähren sich durch Zooxanthellen/Licht und dem, was bei der Fütterung der Fische etc. anfällt. Wenn unbedingt erwünscht, bitte nur kleinste Mengen Frost- oder Frischfutter an die Tentakel abgeben, große Futterbrocken wie Muscheln oder Stinte sind absolut ungeeignet und stressen das Tier, deshalb auch niemals Futter direkt in die Mundöffnung „pressen".


    SPEZIFISCHE INFORMATIONEN ZU STICHODACTYLA MERTENSII:

    Als Nachzucht erhältlich: Nein

    Vermehrung: In der Natur durch Teilung oder die Entwicklung kleiner Ableger, aber auch geschlechtliche Vermehrung ist möglich. Vermehrung in Aquarien ist nicht bekannt.

    Schwierigkeitsgrad: 6
    Erläuterungen siehe unten

    Bevorzugtes Futter: Zooxanthellen/ Licht, Fütterung empfohlen

    Zu erwartende Endgröße: mindestens 100 cm

    Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter: 400 Liter

    Für Gesellschaftsbecken geeignet: nicht geeignet, siehe Besonderheiten

    Nesselkraft: Geringe Klebkraft, aber aggressives Nesselgift

    Lebensraum: Riesenanemonen leben vorwiegend am Boden. Sie bevorzugt eine starke Strömung, hat hohe Ansprüche an das Licht und benötigt Platz.

    Aquariengestaltung: Sandboden, ausreichend Strömung und Licht.

    BESONDERHEITEN:

    - Stichodactyla mertensii ist die eigentliche „gigantea“ unter den Stichodactyla Arten. Sie wird mindestens 100 cm groß, hat etwa 1 cm lange Tentakel und ist braun gefärbt.
    - Unserer Meinung nach sollte diese Anemone nur in speziellen Artenbecken gepflegt werden, schon allein im Hinblick auf ihre Größe.
    - Diese Anemone sollte im Gegensatz zu zum Beispiel den Heteractis Arten ab und zu gefüttert werden (siehe oben Abschnitt: Fütterung). Wächst relativ schnell.
    - Relativ selten im Handel. Natürliche Symbiosepartner sind: Amphiprion akallopisos, Amphiprion akindynos, Amphiprion allardi, Amphiprion chrysogaster, Amphiprion chrysopterus, Amphiprion clarkii, Amphiprion fuscocaudatus, Amphiprion latifasciatus, Amphiprion leucokranos, Amphiprion ocellaris, Amphiprion sandaracinos, Amphiprion tricinctus

    Einige Informationen stammen aus denAnemonen-FAQ von Martin Kuhn. Wir danken ihm für die Genehmigung.

    --------------------
    Einteilung Schwierigkeitsgrad:
    1 = einfach zu halten für Korallenbecken
    2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
    3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
    4 = nur für Fortgeschrittene
    5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
    6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
    --------------------

    Die hier nachzulesenden Haltungsempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund.
    Sie sind das Resultat einer Datensammlung aus den Berichten von meerwasserforum.info und spiegeln die heute allgemein gültige Meinung über die optimale Pflege des Tieres wider.

    Stichodactyla gigantea
    Riesenanemone


    Copyright: Ruedi Furter

    ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZU ANEMONEN:

    Eine gesunde Anemone sollte
    - aufgepumpt dastehen
    - eine geschlossene Mundscheibe haben
    - unverletzt sein (insbesondere der Fuß)
    - sich mit dem Fuß irgendwo befestigt haben und nicht umher treiben
    - neben ihrer natürlichen Farbe einen leichten Braunschimmer haben (*Zooxanthellen)
    - geruchlos sein. Todeskandidaten erkennt man nicht immer sofort, aber das Wasser, in dem sich die Anemone befindet, ist extrem übelriechend.

    *Zooxanthellen sind Symbiosealgen, die photosyntetisch aktiv sind und in Korallen, Anemonen, aber auch Riesenmuscheln und Nacktschnecken leben.
    Sie wandeln mit Hilfe von Licht Wasser und das von den Tieren produzierte Kohlendioxid in Sauerstoff und Glukose (Zucker) um.

    Eine kranke, häufig dem Tod geweihte Anemone
    - ist künstlich gefärbt und wirkt unnatürlich und überall gleichmässig "bunt"
    - ist gebleicht (durch Lichtentzug oder schlechte Wasserqualität)
    - ist schlaff, verletzt, treibt umher oder kehrt ihr Inneres nach außen.

    Nur unter wirklich guten Bedingungen können Anemonen sich regenerieren.

    Haltungsbedingungen
    Platzbedarf. Anemonen können sehr groß werden. (5o cm Durchmesser sind nicht selten)
    Wasserqualität. Anemonen benötigen ein gut eingefahrenes Beckenmilieu und stabile Wasserwerte.
    Nesselgift. Bis auf die eigene Art können Anemonen alle anderen Lebewesen schädigen, auch andere Anemonenarten
    Wanderschaft. Manche Anemonen wandern sehr gerne im Becken umher ohne Rücksicht auf andere Tiere. Unbedingt auf einen Ansaugschutz für Pumpen achten.
    Symbiose. Anemone und Anemonenfisch(e) müssen größenmässig zueinander passen, da Anemonen durch das "Kuscheln" generell gestresst werden und zu kleine Exemplare häufig daran zu Grunde gehen.
    Licht. Bis auf einige wenige Arten sind Anemonen sehr lichthungrig. Minimum: 250 Watt HQI oder die entsprechende Röhrenbeleuchtung.
    Fütterung. Wir raten von einer Fütterung ab. Anemonen ernähren sich durch Zooxanthellen/Licht und dem, was bei der Fütterung der Fische etc. anfällt. Wenn unbedingt erwünscht, bitte nur kleinste Mengen Frost- oder Frischfutter an die Tentakel abgeben, große Futterbrocken wie Muscheln oder Stinte sind absolut ungeeignet und stressen das Tier, deshalb auch niemals Futter direkt in die Mundöffnung „pressen".


    SPEZIFISCHE INFORMATIONEN ZU STICHODACTYLA GIGANTEA:

    Als Nachzucht erhältlich: Nein

    Vermehrung: In der Natur durch Teilung oder die Entwicklung kleiner Ableger, aber auch geschlechtliche Vermehrung ist möglich. Vermehrung in Aquarien ist nicht bekannt.

    Schwierigkeitsgrad: 5
    Erläuterungen siehe unten

    Bevorzugtes Futter: Zooxanthellen/ Licht, Fütterung empfohlen

    Zu erwartende Endgröße: 60 cm

    Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter: 400 Liter

    Für Gesellschaftsbecken geeignet: bedingt geeignet, siehe Besonderheiten

    Nesselkraft: Starke Klebkraft und aggressives Nesselgift

    Lebensraum: Riesenanemonen leben vorwiegend am Boden. Sie bevorzugt eine starke Strömung, hat hohe Ansprüche an das Licht und benötigt Platz.

    Aquariengestaltung: Sandboden, ausreichend Strömung und Licht.

    BESONDERHEITEN:

    - Stichodactyla gigantea hat im Vergleich zu haddoni weniger Tentakel, die auch etwas länger sind (1 cm). Sie kann ihre Tentakel aktiv bewegen, was man bei ausgeschalteter Strömung gut beobachten kann. Meist erhältlich in Braun- und Grüntönen.
    - Die Riesenanemone ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Allesfresser. Fische, Krebstiere, aber auch die Hand des Pflegers werden nicht mehr losgelassen, wenn man einmal an ihr „kleben“ bleibt. Deshalb nur bedingt für Gesellschaftsbecken geeignet.
    - Diese Anemone kann im Gegensatz zu zum Beispiel den Heteractis Arten ab und zu gefüttert werden, der Abschnitt: Fütterung sollte aber bitte beachtet werden. Bei regelmäßiger Fütterung wächst sie ziemlich schnell.
    - Relativ selten im Handel. Natürliche Symbiosepartner sind: Amphiprion akindynos, Amphiprion bicinctus, Amphiprion clarkii, Amphiprion ocellaris, Amphiprion percula, Amphiprion perideraion, Amphiprion rubrocinctus

    Einige Informationen stammen aus den Anemonen-FAQ von Martin Kuhn . Wir danken ihm für die Genehmigung.

    --------------------
    Einteilung Schwierigkeitsgrad:
    1 = einfach zu halten für Korallenbecken
    2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
    3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
    4 = nur für Fortgeschrittene
    5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
    6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
    --------------------

    Die hier nachzulesenden Haltungsempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund.
    Sie sind das Resultat einer Datensammlung aus den Berichten von meerwasserforum.info und spiegeln die heute allgemein gültige Meinung über die optimale Pflege des Tieres wider.

    Heteractis crispa
    Lederanemone


    Copyright: Ruedi Furter


    Copyright: Ruedi Furter


    Copyright: Ruedi Furter

    ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZU ANEMONEN:

    Eine gesunde Anemone sollte
    - aufgepumpt dastehen
    - eine geschlossene Mundscheibe haben
    - unverletzt sein (insbesondere der Fuß)
    - sich mit dem Fuß irgendwo befestigt haben und nicht umher treiben
    - neben ihrer natürlichen Farbe einen leichten Braunschimmer haben (*Zooxanthellen)
    - geruchlos sein. Todeskandidaten erkennt man nicht immer sofort, aber das Wasser, in dem sich die Anemone befindet, ist extrem übelriechend.

    *Zooxanthellen sind Symbiosealgen, die photosyntetisch aktiv sind und in Korallen, Anemonen, aber auch Riesenmuscheln und Nacktschnecken leben.
    Sie wandeln mit Hilfe von Licht Wasser und das von den Tieren produzierte Kohlendioxid in Sauerstoff und Glukose (Zucker) um.

    Eine kranke, häufig dem Tod geweihte Anemone
    - ist künstlich gefärbt und wirkt unnatürlich und überall gleichmässig "bunt"
    - ist gebleicht (durch Lichtentzug oder schlechte Wasserqualität)
    - ist schlaff, verletzt, treibt umher oder kehrt ihr Inneres nach außen.

    Nur unter wirklich guten Bedingungen können Anemonen sich regenerieren.

    Haltungsbedingungen
    Platzbedarf. Anemonen können sehr groß werden. (5o cm Durchmesser sind nicht selten)
    Wasserqualität. Anemonen benötigen ein gut eingefahrenes Beckenmilieu und stabile Wasserwerte.
    Nesselgift. Bis auf die eigene Art können Anemonen alle anderen Lebewesen schädigen, auch andere Anemonenarten
    Wanderschaft. Manche Anemonen wandern sehr gerne im Becken umher ohne Rücksicht auf andere Tiere. Unbedingt auf einen Ansaugschutz für Pumpen achten.
    Symbiose. Anemone und Anemonenfisch(e) müssen größenmässig zueinander passen, da Anemonen durch das "Kuscheln" generell gestresst werden und zu kleine Exemplare häufig daran zu Grunde gehen.
    Licht. Bis auf einige wenige Arten sind Anemonen sehr lichthungrig. Minimum: 250 Watt HQI oder die entsprechende Röhrenbeleuchtung.
    Fütterung. Wir raten von einer Fütterung ab. Anemonen ernähren sich durch Zooxanthellen/Licht und dem, was bei der Fütterung der Fische etc. anfällt. Wenn unbedingt erwünscht, bitte nur kleinste Mengen Frost- oder Frischfutter an die Tentakel abgeben, große Futterbrocken wie Muscheln oder Stinte sind absolut ungeeignet und stressen das Tier, deshalb auch niemals Futter direkt in die Mundöffnung „pressen".


    SPEZIFISCHE INFORMATIONEN ZU HETERACTIS CRISPA:

    Als Nachzucht erhältlich: Nein

    Vermehrung: In der Natur durch Teilung oder die Entwicklung kleiner Ableger, aber auch geschlechtliche Vermehrung ist möglich. Vermehrung in Aquarien ist uns nicht bekannt.

    Schwierigkeitsgrad: 2
    Erläuterungen siehe unten

    Bevorzugtes Futter: Zooxanthellen/ Licht, Fütterung nicht notwendig

    Zu erwartende Endgröße: 60 cm

    Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter: 200 Liter

    Für Gesellschaftsbecken geeignet: ja mit Einschränkungen, siehe Besonderheiten

    Nesselkraft: Gering im Vergleich mit anderen Anemonenarten, sollte aber nicht unterschätzt werden.

    Lebensraum: Heteractis crispa befestigt sich in den meisten Fällen am Boden an oder unter einem Stein. Sie bevorzugt eine mittlere Strömungsstärke, viel Licht und benötigt Platz.

    Aquariengestaltung: Lebendgestein, geeignete Bodengrundhöhe, ausreichend Strömung und Licht.

    BESONDERHEITEN:
    - Die Lederanemone hat bis zu 15cm lange und dünne Tentakel und wird häufig wegen den hübschen lilafarbenen Tentakelspitzen gekauft. Sie ist die zur Zeit am häufigsten künstlich gefärbte Anemonenart (gelb). Wird oft mit Heteractis malu oder Heteractis magnifica verwechselt und da sich bei manchen Tieren bestimmte Merkmale von Heteractis malu und Heteractis crispa sehr offensichtlich miteinander vermischen wird angenommen, dass sich im Handel auch Hybriden aus beiden Arten befinden, zumal beide aus den gleichen ozeanischen Gebieten stammen.

    - Sie wird oft als Symbiosepartner für Anemonenfische angeboten und häufig auch akzeptiert. Neben Entacmaea Quadricolor die beste Wahl für alle Anemonenfische. Natürliche Symbiosepartner sind: Amphiprion akindynos, Amphiprion bicinctus, Amphiprion chrysopterus, Amphiprion clarkii, Amphiprion ephippium, Amphiprion latezonatus, Amphiprion leucokranos Amphiprion melanopus, Amphiprion omanensis, Amphiprion perideraion Amphiprion polymnus, Amphiprion sandaracinos, Amphiprion tricinctus

    Einige Informationnen stammen aus den Anemonen-FAQ von Martin Kuhn. Wir danken ihm für die Genehmigung.

    --------------------
    Einteilung Schwierigkeitsgrad:
    1 = einfach zu halten für Korallenbecken
    2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
    3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
    4 = nur für Fortgeschrittene
    5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
    6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
    --------------------

    Die hier nachzulesenden Haltungsempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund.
    Sie sind das Resultat einer Datensammlung aus den Berichten von meerwasserforum.info und spiegeln die heute allgemein gültige Meinung über die optimale Pflege des Tieres wider.

    Hallo Paulie,

    das Tier ist schon etwas abgemagert. Setz es mal versuchsweise zum Fressen in die Futterraufe und beobachte es, ob es Futter nimmt.
    Das solltest du öfter machen. - Immer wenn es Futter gibt und das andere Tier schon in der Raufe sitzt, setzt du es dazu. Vielleicht hilft es was und es schaut sich vom Partner das Fressen ab.
    Wenn es gar kein Frostfutter nimmt, solltest du dir sicherheitshalber lebende Mysis besorgen.

    Im Übrigen sieht mir das Tier doch sehr nach einem Männchen aus.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Julia,

    tut mir sehr leid, das zu hören. Aber danke, dass du uns über das traurige Ergebnis informiert hast.

    Es ist meines Erachtens gerade auch für Neueinsteiger sehr wichtig zu lesen, dass, wie Matthias vollkommen richtig schreibt, die Behandlung von Krankheiten und damit die langfristige Haltung von Seepferdchen wohl tatsächlich noch in den Kinderschuhen steckt.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Rene,

    so arg viel Technik brauchst du für ein Seepferdchenbecken eigentlich nicht.

    Der passende Besatz für ein Pferdebecken wie höhere Algen, ein paar Weichkorallen und/oder zooxanthellate Gorgonien stellen keinen großen Anspruch an Licht. - T5 ist absolut ausreichend.
    An Strömung würde ich dir eine weiche Strömung wie z.B. Tunze Nanostream oder Koralia empfehlen.
    Einen Abschäumer würde ich dir unbedingt empfehlen. Welche Art (intern, hang-on oder im TB) hängt davon ab, wieviel Platz du hast und ob du ein Technikbecken haben wirst.
    Evtl. solltest du dann noch über einen UV-Klärer nachdenken.

    Das war es eigentlich soweit an Technik. Was genau dann empfehlenswert ist, kann man natürlich erst sagen, wenn man weiß, welche Maße das Becken haben wird.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Rene,

    ich kenne die Preise in Österreich leider nicht. Hier bekommt man frostfutterfeste Nachzuchten für 50-60 EUR.

    Und du solltest bitte unbedingt darauf achten, dass du frostfutterfeste Nachzuchttiere bekommst. Dem Artenschutz zuliebe und auch dir zuliebe, denn Nachzuchten sind wesentlich robuster und weniger krankheitsanfällig als Wildfänge und in fast allen Fällen bereits an Frostfutter gewöhnt.

    Auch wenn es bis zum Seepferdchenkauf noch ein bißchen dauert :winking_face:


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Chris,

    das Problem, das du beschreibst ist bei Seepferdchenhaltern leider hinreichend bekannt. Ich habe durch diese Krankheit selbst einige Tiere verloren.

    Schau mal hier. Da findest du einige Informationen darüber.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Paulie,

    kannst du bitte ein Bild einstellen? Dazu kannst du das Pferdchen ruhig vorsichtig anfassen und so halten (unter Wasser!), dass du ein gutes Bild machen kannst.

    Ich habe schon öfters Seepferdchen zum Füttern / umgewöhnen in eine Schwimmschule gesteckt. Wenn das Tier nicht krank ist denke ich nicht, dass es zuviel Stress ist.

    Mit Süßwassergarnelen habe ich leider keine Erfahrungen. Fressen tut es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit lebende Mysis. Aber wie gesagt - erst mal Bild einstellen bitte.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Zitat

    Original von Seahorse_René
    Ist die Höhe nicht auch sehr wichtig für die Haltung der Pferdchen?

    Hallo Rene,

    da hast du vollkommen Recht. Die Höhe eines Seepferdchenbeckens sollte mindestens 50cm - besser 60cm betragen. Zum einen sollltest du bedenken, dass z.b. reidis bis zu 16cm 'hoch' werden können und zum anderen steigen Seepferdchen bei der Paarung gern in die Höhe.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Amphiprion frenatus
    Weißbinden-Glühkohlen-Anemonenfisch


    Copyright: Peter Hofstetter

    Als Nachzucht erhältlich: Ja Link zur MARUBIS Nachzuchtenliste

    Schwierigkeitsgrad: 1
    Erläuterungen siehe unten

    Bevorzugtes Futter: kein Nahrungsspezialist, Trocken- u. Frostfutter

    Zu erwartende Endgröße: 10 cm

    Geschlechtsunterschiede: Weibchen sind deutlich größer als die Männchen

    Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter: 300 Liter

    Für Gesellschaftsbecken geeignet: ja

    Innerartliche Haltung:
    • Einzelhaltung: möglich, wird nicht empfohlen
    • Paarhaltung: empfohlen
    • Gruppenhaltung: wird nicht empfohlen (siehe Besonderheiten)

    Lebensraum: Schlechte Schwimmer, schützen sich vor Feinden durch Symbiose mit einer Wirtsanemone und verlassen diese nur selten.

    Aquariengestaltung: Wirtsanemone, in Aquarien und in der Natur vorwiegend Entacmaea quadricolor

    BESONDERHEITEN: Amphiprion frenatus ist als pflegeleicht einzustufen wenn man einige Besonderheiten beachtet:

    • Man sollte ohne genügend Erfahrungen niemals mehr als zwei (ein Paar) Anemonenfische egal welcher Art in einem Becken pflegen, da es sonst unweigerlich zu Revierstreitigkeiten kommt.
    • Amphiprion frenatus gilt als aggressiv und bissig. Auch die Hand des Pflegers wird gerne mal attackiert.
    • Anemonenfische können ihr Geschlecht vom Männchen zum Weibchen ändern.
    • Anemonenfische sind anfällig für die so genannte "Anemonenfischkrankheit" (Brooklynella hostilis) Link zum Marubis Fachbericht
    • Wir empfehlen diesen Fisch immer mit Wirtsanemone und als Paar zu pflegen.

    --------------------
    Einteilung Schwierigkeitsgrad:
    1 = einfach zu halten für Korallenbecken
    2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
    3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
    4 = nur für Fortgeschrittene
    5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
    6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
    --------------------

    Die hier nachzulesenden Haltungsempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund.
    Sie sind das Resultat einer Datensammlung aus den Berichten von meerwasserforum.info und spiegeln die heute allgemein gültige Meinung über die optimale Pflege des Tieres wider.

    Liebe User,

    ab sofort gibt es eine weitere sehr interessante Neuerung in unserem Forum:

    Das Board:
    Marubis Haltungsempfehlungen - Informationen zu häufig in unseren Aquarien gepflegten Tieren.

    Bei diesen Steckbriefen handelt es sich um Empfehlungen von Marubis, die auf einschlägigen Daten aus Internet und Fachliteratur, ergänzt um Erfahrungen von Haltern der jeweiligen Tiere, beruhen.

    Die Steckbriefe sollen in einer kompakten und übersichtlichen Art
    - grundlegende Anforderungen an eine verhaltensgerechte Haltung populärer Fischarten aufzeigen
    - vor einer Anschaffung als Entscheidungshilfe dienen
    - auf die Möglichkeit, Nachzuchten zu erwerben, hinweisen

    Sie können nicht
    - alle Informationen darstellen die für die Haltung wichtig und erforderlich sind
    - technische, biologische oder chemische Grundlagen der Meerwasseraquaristik vermitteln
    - die ebenso wichtigen Punkte Einrichtung (Schwimmraum, Versteckmöglichkeiten) und übriger Besatz (Anzahl, Aggressivität) berücksichtigen

    Den Anfang machen zunächst die Anemonenfische und die zugehörigen Symbioseanemonen. Weitere Tiere werden nach und nach ergänzt.

    Dieses Board ist ein reines Informationsboard und ist nicht zum Schreiben freigegeben. Über Ergänzungen oder Anregungen per mail oder Thread im Board 'Das Forum...' freuen wir uns aber immer.

    Viele Grüße,
    Marubis und das Forenteam

    Liebe User,

    neben dem Arten- und Biotopschutz in der Natur ist MARUBIS die Förderung einer möglichst naturschonenden Meeresaquaristik durch Optimierung der Haltungsbedingungen besonders wichtig. Tiere, die lange und gesund in unserer Obhut leben, helfen Naturentnahmen zu reduzieren und bieten die besten Chance auf Nachzucht. Jeder Aquarianer sollte unabhängig davon anstreben, den ihm anvertrauten Lebewesen eine Umgebung zu bieten, in der sie sich „wie zu Hause“ fühlen können. Mit diesem Ziel hat MARUBIS hat das Projekt 'Marubis Haltungsempfehlungen' ins Leben gerufen.

    Um die Grundidee des Projektes, möglichst viel Information mit so wenig Text wie möglich bereitzustellen, optimal umsetzen zu können, hielten wir die übersichtlich gegliederte Form eines "Steckbriefes" am geeignetsten. Dabei liegt das Hauptaugenmerk nicht auf dem wissenschaftlichen Kontext, sondern vielmehr darauf, dass sich der interessierte Leser schnell und unkompliziert über grundlegende Hinweise für eine verhaltensgerechte Pflege einiger populären Arten informieren kann. Darüber hinaus verweisen wir, wenn möglich, auf wertvolle Fachberichte zum Thema Krankheiten oder auf unsere Nachzuchtenliste. Als kleines Extra stehen die Steckbriefe zusätzlich auch als PDF-Version zum Ausdruck zur Verfügung.

    Diese Steckbriefe sollen
    - in bewusst kurz gehaltener Form über Basiswissen einer verhaltensgerechten Pflege informieren
    - vor einer Anschaffung als Entscheidungshilfe dienen
    - auf die Möglichkeit, Nachzuchten zu erwerben, hinweisen

    Sie können nicht
    - alle Informationen darstellen die für die Haltung wichtig und erforderlich sind
    - technische, biologische oder chemische Grundlagen der Meerwasseraquaristik vermitteln
    - bei den Angaben der Mindestaquariengröße die ebenso wichtigen Punkte Einrichtung (Schwimmraum, Versteckmöglichkeiten) und übriger Besatz (Anzahl, Aggressivität) berücksichtigen

    Bitte beachten bei den Angaben über Aquariengrößen:
    Die empfohlene Mindestbeckengröße sollte keinesfalls unterschritten werden. Wir betrachten sie als das Minimum einer verantwortungsbewussten Tierhaltung. Sie kann zudem nicht berücksichtigen, wie das Aquarium eingerichtet ist und wie sich der übrige Besatz zusammenstellt. Fische mit großem Bewegungsbedürfnis benötigen einen lockeren Aufbau mit viel Schwimmraum, aggressive oder viele Mitbewohner erfordern deutlich größere Becken, als in der Mindestgröße angegeben! Und auch wenn für 10 Fischarten jeweils ein Mindestvolumen von z. B. 200 l angegeben ist, bedeutet das natürlich nicht, dass man alle 10 Arten gleichzeitig in 200 l verhaltensgerecht pflegen kann (aber auch nicht, dass man dafür 10 x 200 = 2000 l braucht)!

    Solche und andere Fragen können und sollen in unserem Forum diskutiert werden. Zudem ist uns selbstverständlich bewusst, dass es zu so manchem Punkt auch unterschiedlichste Ansichten gibt. Die aufgeführten Daten und Informationen stammen aus Quellen in Internet und Fachliteratur. Wir haben im Verein die Steckbriefe abbschließend zur Diskussion gestellt und so auch die Erfahrungen unserer Mitglieder einfließen lassen. Sollte jemand abweichende oder zusätzliche Erkenntnisse haben, sind wir für eine Nachricht natürlich dankbar. Gerne ergänzen wir unsere Steckbriefe entsprechend.
    Desweiteren sind wir immer auf der Suche nach guten Fotos für unsere Berichte. Diese können per Email an corinna.schreiner@marubis.de gesendet werden. Ein Copyrighthinweis ist natürlich selbstverständlich. Vielen Dank.

    Viele Grüße,
    Marubis e.V.

    Liebe User,

    neben dem Arten- und Biotopschutz in der Natur ist MARUBIS die Förderung einer möglichst naturschonenden Meeresaquaristik durch Optimierung der Haltungsbedingungen besonders wichtig. Tiere, die lange und gesund in unserer Obhut leben, helfen Naturentnahmen zu reduzieren und bieten die besten Chance auf Nachzucht. Jeder Aquarianer sollte unabhängig davon anstreben, den ihm anvertrauten Lebewesen eine Umgebung zu bieten, in der sie sich „wie zu Hause“ fühlen können. Mit diesem Ziel hat MARUBIS hat das Projekt 'Marubis Haltungsempfehlungen' ins Leben gerufen.

    Um die Grundidee des Projektes, möglichst viel Information mit so wenig Text wie möglich bereitzustellen, optimal umsetzen zu können, hielten wir die übersichtlich gegliederte Form eines "Steckbriefes" am geeignetsten. Dabei liegt das Hauptaugenmerk nicht auf dem wissenschaftlichen Kontext, sondern vielmehr darauf, dass sich der interessierte Leser schnell und unkompliziert über grundlegende Hinweise für eine verhaltensgerechte Pflege einiger populären Arten informieren kann. Darüber hinaus verweisen wir, wenn möglich, auf wertvolle Fachberichte zum Thema Krankheiten oder auf unsere Nachzuchtenliste. Als kleines Extra stehen die Steckbriefe zusätzlich auch als PDF-Version zum Ausdruck zur Verfügung.

    Diese Steckbriefe sollen
    - in bewusst kurz gehaltener Form über Basiswissen einer verhaltensgerechten Pflege informieren
    - vor einer Anschaffung als Entscheidungshilfe dienen
    - auf die Möglichkeit, Nachzuchten zu erwerben, hinweisen

    Sie können nicht
    - alle Informationen darstellen die für die Haltung wichtig und erforderlich sind
    - technische, biologische oder chemische Grundlagen der Meerwasseraquaristik vermitteln
    - bei den Angaben der Mindestaquariengröße die ebenso wichtigen Punkte Einrichtung (Schwimmraum, Versteckmöglichkeiten) und übriger Besatz (Anzahl, Aggressivität) berücksichtigen

    Bitte beachten bei den Angaben über Aquariengrößen:
    Die empfohlene Mindestbeckengröße sollte keinesfalls unterschritten werden. Wir betrachten sie als das Minimum einer verantwortungsbewussten Tierhaltung. Sie kann zudem nicht berücksichtigen, wie das Aquarium eingerichtet ist und wie sich der übrige Besatz zusammenstellt. Fische mit großem Bewegungsbedürfnis benötigen einen lockeren Aufbau mit viel Schwimmraum, aggressive oder viele Mitbewohner erfordern deutlich größere Becken, als in der Mindestgröße angegeben! Und auch wenn für 10 Fischarten jeweils ein Mindestvolumen von z. B. 200 l angegeben ist, bedeutet das natürlich nicht, dass man alle 10 Arten gleichzeitig in 200 l verhaltensgerecht pflegen kann (aber auch nicht, dass man dafür 10 x 200 = 2000 l braucht)!

    Solche und andere Fragen können und sollen in unserem Forum diskutiert werden. Zudem ist uns selbstverständlich bewusst, dass es zu so manchem Punkt auch unterschiedlichste Ansichten gibt. Die aufgeführten Daten und Informationen stammen aus Quellen in Internet und Fachliteratur. Wir haben im Verein die Steckbriefe abbschließend zur Diskussion gestellt und so auch die Erfahrungen unserer Mitglieder einfließen lassen. Sollte jemand abweichende oder zusätzliche Erkenntnisse haben, sind wir für eine Nachricht natürlich dankbar. Gerne ergänzen wir unsere Steckbriefe entsprechend.
    Desweiteren sind wir immer auf der Suche nach guten Fotos für unsere Berichte. Diese können per Email an corinna.schreiner@marubis.de gesendet werden. Ein Copyrighthinweis ist natürlich selbstverständlich. Vielen Dank.

    Viele Grüße,
    Marubis e.V.

    Hallo Timo,

    du solltest sicherheitshalber auch noch nach Gelegen schauen. Schau mal im Lex bei der montiporafressenden Schnecke - dort sind Gelege abgebildet- nicht dass du später noch ein größeres Problem bekommst.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Timo,

    ohne deine Freude trüben zu wollen, glaube ich nicht an Berghias, sondern vermute, dass es sich eher um eine Phyllodesmium sp. handelt, eine Fadenschnecke, die sich u.a. auch von Krustenanemonen ernährt.


    Abgesehen von der Tatsache, dass ich noch nie davon gehört habe, dass Berghia einfach so im Aquarium auftauchen, spricht für die Phyllodesmium sp. die bräunliche Färbung und die 'beleidigten' Krustenanemonen auf deinem Bild.

    Ich würde die Schnecken sicherheitshalber entfernen.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Zusammen,

    in meinem Gorgonienbecken habe ich auch eine Unmenge an kleinen Schlangensternen, die ich bereits als OPTISCHE Plage bezeichnen möchte. An eine tatsächliche Plage glaube ich nicht, da die Sterne, die wirklich auf jeder Gorgonie in Scharen sitzen, diese nicht zu stören scheinen.

    Als Fressfeind der kleinen Schlangensterne käme zum Beispiel Canthigaster valentini in Betracht (sofern die Beckengröße passt). Er hat im Riffbecken radikal (allerdings ungewollt) mit den Tierchen aufgeräumt.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Zusammen,

    man kann bei den P. kauderni die Geschlechter an der Genitalpapille unterscheiden. Dies aber nur sehr schwer und erst wenn die Tiere eine gewisse Größe erreicht haben und richtig 'vollgefressen' sind.

    Bei der Geschlechtspapille handelt es sich um zwei schwarze Stacheln, die sich hintereinander zwischen Brust- und Afterflosse befinden. Beim Männchen ist der erste Stachel etwa doppelt so dick wie der zweite. Beim Weibchen sind beide Stacheln sehr dünn, wobei der erste Stachel deutlich kürzer als der zweite Stachel und oftmals kaum zu sehen ist.

    Das mit der kleinen Gruppe Jungtiere ist durchaus richtig. Allerdings sollte man, sobald sich ein oder zwei Paare (je nach Beckengröße) gefunden haben, die 'übrigen' Tiere aus dem Becken nehmen, da sich die Gruppe auf Dauer nicht vertragen würde und die (Zucht-?) Pärchen sonst unnötigem Stress ausgesetzt wären.


    Viele Grüße,
    Sabine