Beiträge von Sabine Sax

    Hallo Zusammen,

    wie ihr sicher gelesen habt, findet ab 11.10 die zweite European shark week statt. Wir (der Vorstand) finden, dass dies Aktion unterstützt werden sollte und haben deshalb hier im Forum und auf unserer HP entsprechende Infos mit dem Link zur Online-Petition veröffentlicht.

    Neben der Online-Petition gibt es auch eine Unterschriftenliste, die an möglichst vielen Stellen ausliegen sollte.

    Daher wäre es klasse, wenn ihr die Liste ausdrucken würdet (sind nur paar Seiten) und einfach mal zu eurem Händler mitnehmen würdet, mit der Bitte, sie im Laden auszulegen und nach der Aktion an die dort angebene Adresse zurückzusenden.

    Als Dankeschön für die Untestützung stellt Sharkchance das Banner des Händlers auf deren Seite für die Dauer der Aktion online.
    http://sharkchance.de/include.php?pa…p&contentid=201

    Dazu einfach das Banner an mich mailen - ich kümmer mich um den Rest.

    Wäre super, wenn ihr die Aktion mit unterstützen und uns hier ein wenig auf dem Laufenden halten würdet.

    Hier noch der Link zur Unterschriftenliste:
    http://marubis.de/Bilder/esw2008_petitionform.pdf


    Folgende Händler habe ich bereits direkt kontaktiert:
    Mrutzek Meeresaquaristik
    Joe's Korallenfarm
    Aqua Terra Shop


    Viele Grüße,
    Sabine

    Liebe User,

    es ist wieder soweit - jetzt habt ihr wieder die Möglichkeit, etwas für den Schutz der Haie zu tun. Marubis unterstützt auch dieses Jahr die European shark weeks.

    Pressemeldung:
    _____________________________________________________________

    Machen Sie mit, so können Sie direkt etwas für den Schutz der Haie tun

    European Shark Week: 11. - 19. Oktober 2008
    Schützt unsere Haie

    Die zweite European Shark Week findet vom 11. bis 19. Oktober 2008 statt und ist eine einzigartige Gelegenheit für die Menschen in ganz Europa ihre Unterstützung für den Schutz der Haie zu zeigen. Mit der Aktionswoche kann wirklich etwas bewegt werden und so begrüßen und freuen wir uns auf Ihre Teilnahme. Schon während der European Shark Week 2007 konnten Aquarien, Tauchvereine und viele andere Organisationen mehr als 100 Veranstaltungen ausrichten und mehr als 20,000 Unterschriften sammeln. Dieses Jahr ist wirklich entscheidend in der europäischen Hai-Politik, weshalb wir uns ganz besonders ins Zeug legen wollen, um die European Shark Week so groß wie möglich zu machen!
    Jetzt ist die Gelegenheit!

    Helfen Sie dabei, gemeinsam mit den Shark Alliance Organisationen, das Ansehen der Haie und auch Ihrer Organisation zu verbessern, indem Sie mit uns die European Shark Week feiern. In diesem Jahr geht unsere Botschaft direkt an die Regierungen, um einem starken europäischen Haiaktionsplan einzufordern. Unsere Gesuche werden gerade in den letzten Monaten der Ausarbeitungen zu diesem lang erwarteten Plan kommen, sodass es tatsächlich eine gute Chance für einen Einfluss auf diesen Prozess geben wird.

    Wie Sie mithelfen können:
    Lesen und unterzeichnen Sie hier die online Petition
    _____________________________________________________________

    An unsere Händler:
    Hier findet ihr die Unterschriftenliste zum Download.
    Legt sie in euren Geschäften aus und sendet sie nach der shark week mit möglichst vielen Unterschriften an die angegebene Adresse zurück.
    Als Dankeschön wird euer Banner während der Aktion auf http://www.sharkchance.de veröffentlicht. - Einfach Info an mich.

    Wir wünschen der diesjährigen European Shark Week viel Erfolg!

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Paul,

    ich würde auf alle Fälle noch mehr Lebendgestein einbringen. Das Becken sieht so doch etwas leer aus. Dann ein bisschen höher bauen und nicht so viel Gestein flach auf den Boden legen. Mit ein bisschen Geschick bekommt man auch in so kleinen Becken einen hübschen Riffaufbau hin.
    Was sind denn das für Äste? Schauen aus wie Plastik.

    In der Abdeckung wirst du die Beleuchtung sicher nicht unterbringen. Schau mal in die Shops der hier werbenden Händler: es gibt entsprechende T5-Beleuchtung, entweder zum Aufhängen oder mit Halterungen zum Aufsetzen auf den Beckenrand. Auf die Abdeckung wirst du dann natürlich verzichten müssen.

    Falls du die Strömung verringern möchtest (was ich aber jetzt auch noch nicht für nötig erachte):
    Genau...nicht einfach verengen, sondern zB einen Plastikdeckel auch in Form des Schutzgitters zuschneiden und dann etwas versetzt einlegen.

    Ich würde 8-10 Stunden beleuchten.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Paul,

    du kannst den Filter schon als Schnellfilter für Schwebstoffe benutzen. Dann solltest du die Watte/den Schwamm oder was auch immer drin ist aber unbedingt alle paar Tage reinigen. Nötig ist er allerdings nicht und ich würde ihn nur temporär bei Bedarf einsetzen.

    Wenn du keine Fische halten willst kommst du auch ohne Abschäumer aus. Die Wasserqualität kannst du auch mit regelmäßigen Wasserwechseln aufrecht erhalten. (Ca. 10% / Woche)
    Wenn Abschäumer würde ich dir einen luftbetriebenen Abschäumer empfehlen. Z.b. AquaMedic Miniflotor oder Sander Piccolo.

    Ja, 2x54W T5 reichen.

    Wenn dir die Strömung zu stark ist, könntest du zB an der Innenseite des Schutzgitters noch ein zweites Selbergebasteltes aus Plastik anbringen. - Das reduziert die Strömung auch und du kannst es jederzeit wieder entfernen, ohne an der Pumpe selbst etwas kaputt zu machen.

    Ansonsten wie du richtig schreibst: Dann erstmal in Ruhe einfahren lassen und beobachten, was für Leben sich täglich neu entwickelt :smiling_face:

    Viele Grüße,
    Sabine

    P.S.
    Bilder wären wirklich toll, dass man sieht, was du bisher eingerichtet hast :smiling_face:

    Hallo Paul

    zunächst herzlich Willkommen in unserem Forum und viel Spaß hier :smiling_face:

    Zu deinen Fragen:

    Mit der Beleuchtung wirst du nicht recht weit kommen. Ich habe über meinen beiden 54L-Becken jeweils 2x54W T5 hängen.
    Auch wenn du nur Weichkorallen halten willst, sind 1x18W schon sehr wenig. Da solltest du aufrüsten.

    Den Innenfilter kannst du rausnehmen.
    Ob du einen Abschäumer brauchst hängt im Wesentlichen von deinem geplanten Besatz ab. Schreib doch mal, was du in dem Becken halten möchest.

    Die 6025 ist ok für das Becken - habe ich selber. Wenn du die Pumpe etwas nach oben richtest hast du zum einen eine gute Oberflächenbewegung und zum anderen im Becken etwas weniger Strömung, die sich auch ganz gut verteilt.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Kai,

    kann es sein, dass die Anemone schwächelt seit die Fische im Becken sind?
    Dein Bild lässt vermuten, dass die Anemone für die beiden großen Fische einfach zu klein ist und ich könnte mir gut vorstellen, dass sie von ihnen zu Tode 'gekuschelt' wird oder wurde.

    Hilfreich wäre auch ein Bild, wie die Anemone jetzt aussieht.

    Zur Pflege von Anemonen hier auch der link zu unseren Haltungsempfehlungen:
    https://www.meerwasserforum.info/board.php?boardid=132


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo ihr Lieben,

    für die Abstimmung zum Aquarium des Monats Oktober werden noch Teilnehmer gesucht. Anschließend ein Aufruf, den ich von Robert bekommen habe:
    ________________

    AQDM – Aquarium des Monats, gesucht werden diesmal kleine Aquarien:

    Da sich bisher erst einer für das Thema Miniriff – Nanoriff beworben hat möchten wir Euch gerne mal anstoßen mit zu machen.

    Wer also ein vorzeigbares Miniriff bis ca. 140 Liter hat, darf sich gerne noch für den Wettbewerb bewerben.

    Schickt bitte ein vorzeigbares Foto (mit mind. 1000 Pix in der Breite) an Robert @ Korallenriff.de
    Die Teilnahme ist bis 14.09 möglich, da am 15 die Aquarien vorgestellt werden.

    Also ran an die Fotoapparate :smiling_face:

    Klar erwarten wir vom Gewinner dann noch viel mehr Fotos und Infos zum Becken und zum Pfleger.
    ________________

    Wo also sind die ganzen Nano-Besitzer, RSM-Besitzer usw? Meldet euch bei Robert und macht mit :smiling_face:


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Ute,

    du hast den Thread nicht versehentlich dort eingestellt, sondern ich habe ihn ins Nachzuchtenboard verschoben - denn da gehört er hin und da lesen ihn auch die entsprechenden Leute. :smiling_face: :smiling_face:
    Durch den Präfix 'Seepferdchen' wird er auch gleich als Nachzuchten bei Seepferdchen gekennzeichnet.

    Ich mach diesen Thread hier dicht, da im anderen ja schon Antworten gekommen sind. Also einfach im Thread im Nachzuchtenboard weiterschreiben. :smiling_face:

    Viele Grüße,
    Sabine

    Zitat

    Original von jazz206
    doch doch, ich habe Gedult. :smiling_face:

    Danke für die Infos, interessiert mich halt das ganze!

    Hi Chris,

    ist doch auch vollkommen ok und gut so... lieber einmal zu viel als auf Kosten der Tiere einmal zu wenig fragen :smiling_face:


    Viele Grüße und viel Spaß weiterhin...die Einfahrphase ist mit die interessanteste Phase in der Meeresaquaristik, weil man jeden Tag neues kleines Leben entdeckt.

    Sabine

    Hallo Ute,

    erstmal herzlich Willkommen in unserem Forum. :smiling_face:

    Wichtig wäre auch zu wissen, welche Seepferdchen du hast. Für einige Arten brauchst du wie Elena schreibt Zooplankton (Copepoden, Brachionus) zur Aufzucht, andere Arten kannst du mit guten frisch geschlüpften Artemia-Nauplien aufziehen.

    Und erzähl uns doch mal, was du bisher mit deinem Nachwuchs gemacht hast? Separates Aufzuchtbecken? usw.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Zebrasoma Xanthurum (Xanthurus)
    Rotmeer Doktorfisch


    Copyright: Frank Lipfert


    Copyright: Manfred Schnur

    BITTE BEACHTEN!
    Eines der am meisten diskutierten Themen in der Meeresaquaristik ist der Platz- bzw. Schwimmbedarf von Fischen, insbesondere den beliebten Doktorfischen. Obwohl die meisten Aquarianer sicher verantwortungsbewusste Halter sind, können sich nur die wenigsten ein Becken leisten, das die Bedingungen bietet, die wirklich optimal für einen der sogenannten "Vielschwimmer" sind. Als Herausgeber dieser Haltungsempfehlung(en) hat sich der Verein Marubis natürlich mit dieser Problematik befasst und musste einen Konsens zwischen verhaltensgerechter Tierpflege und tragbaren Alternativen finden, was wirklich nicht ganz einfach war. Wir haben versucht bei jedem einzelnen Tier unter Berücksichtigung der arttypischen Verhaltensweisen das absolut vertretbare MINDESTmaß an Beckenvolumen zu finden, raten aber auch dort, wo wir es für angebracht hielten, entschieden von einer Pflege ab.

    Als Nachzucht erhältlich: Nein

    Schwierigkeitsgrad: 2
    Erläuterungen siehe unten

    Bevorzugtes Futter: Algen, Trockenfutter mit hohem Algenanteil, Frostfutter
    Gemüse oder Obst, wie Salat, Löwenzahn, Gurke, Karotten oder auch Banane wird ebenfalls gerne genommen, entspricht aber nicht dem natürlichen Futter

    Zu erwartende Endgröße: 25 cm

    Geschlechtsunterschiede: Männchen sind größer als Weibchen; manchmal erkennt man eine Art „Flaum“ am Skalpell des Männchens

    Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter: 800 Liter
    Bei diesem Fisch muss auf ausreichenden Schwimmraum geachtet werden. Würfelbecken mit geringer Kantenlänge sind nicht geeignet.

    Für Gesellschaftsbecken geeignet: ja

    Innerartliche Haltung:
    • Einzelhaltung: möglich, wird nicht empfohlen
    • Paarhaltung: empfohlen (siehe Besonderheiten)
    • Gruppenhaltung: möglich (siehe Besonderheiten)

    Lebensraum: Vielschwimmer, dennoch riffverbunden. In der Natur meist paarweise, aber auch in losen Verbänden unterwegs, die den ganzen Tag das Riff „abgrasen“.

    Aquariengestaltung: Lockerer Riffaufbau mit viel Schwimmraum, Lebendgestein, Algenaufwuchs, Versteckmöglichkeiten.

    BESONDERHEITEN:

    Zebrasoma xanthurus ist in der Haltung vergleichbar mit Zebrasoma flavescens, wird allerdings um einiges größer und ist auch aggressiver gegen andere Beckenbewohner.

    - Obwohl heute meist noch als Einzeltier gepflegt, entspricht das nicht seinem natürlichen Verhalten. In der Natur sind Rootmeer Doktoren meist paarweise anzutreffen, können sich aber auch zu losen Fressverbänden zusammenschließen, die den ganzen Tag das Riff nach Futter absuchen. Dabei wird meist ein Abstand von mehreren Metern zu den Artgenossen eingehalten, was in normalgroßen Aquarien aber nicht realisiert werden kann. Deshalb empfehlen wir generell Paarhaltung, wobei in Becken ab 2,50 Meter Kantenlänge und mindestens 1500 Litern auch Gruppenpflege möglich ist. Das Geschlecht der Tiere spielt dabei zunächst eine untergeordnete Rolle, da es bei Freilaichern wie Doktoren eine Brutpflege nicht gibt. Allerdings treten nicht selten bei geschlechtreifen Männchen, die als Jungtiere noch harmonisch zusammen geschwommen sind, plötzliche Agressionen auf.

    - In der Natur sind junge Zebrasoma äußerst revierbildend. Bei Einzelhaltung im Aquarium behalten das adulte Tiere meistens bei. Sie sind zudem sehr wehrhaft, da sie über einen scharfen Dornfortsatz (Skalpell) an den Seiten der Schwanzflosse verfügen. Damit können sie anderen Fischen ernsthafte Verletzungen zufügen. Deshalb: Sollen nachträglich weitere Artgenossen eingesetzt werden, sollten immer kleinere Tiere gewählt werden.

    - Desöfteren wird von Aggressionen gegenüber nachträglich eingesetzten Fischen (auch der gleichen Art) berichtet. Das liegt nicht zuletzt an zu wenig Platz und dem nicht ausreichenden Futterangebot in den heute oft zu sterilen Becken. Doktorfische wollen ihrem natürlichen Verhalten gemäß den ganzen Tag etwas zu „knabbern“ haben.


    --------------------
    Einteilung Schwierigkeitsgrad:
    1 = einfach zu halten für Korallenbecken
    2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
    3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
    4 = nur für Fortgeschrittene
    5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
    6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
    --------------------

    Die hier nachzulesenden Haltungsempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund.
    Sie sind das Resultat einer Datensammlung aus den Berichten von meerwasserforum.info und spiegeln die heute allgemein gültige Meinung über die optimale Pflege des Tieres wider.

    Zebrasoma Flavescens
    Hawaii Doktorfisch, Zitronen(-flossen) Doktorfisch, Gelber Seebader



    Copyright: Inken Krause



    Copyright: Sabine Sax

    BITTE BEACHTEN!
    Eines der am meisten diskutierten Themen in der Meeresaquaristik ist der Platz- bzw. Schwimmbedarf von Fischen, insbesondere den beliebten Doktorfischen. Obwohl die meisten Aquarianer sicher verantwortungsbewusste Halter sind, können sich nur die wenigsten ein Becken leisten, das die Bedingungen bietet, die wirklich optimal für einen der sogenannten "Vielschwimmer" sind. Als Herausgeber dieser Haltungsempfehlung(en) hat sich der Verein Marubis natürlich mit dieser Problematik befasst und musste einen Konsens zwischen verhaltensgerechter Tierpflege und tragbaren Alternativen finden, was wirklich nicht ganz einfach war. Wir haben versucht bei jedem einzelnen Tier unter Berücksichtigung der arttypischen Verhaltensweisen das absolut vertretbare MINDESTmaß an Beckenvolumen zu finden, raten aber auch dort, wo wir es für angebracht hielten, entschieden von einer Pflege ab.

    Als Nachzucht erhältlich: Nein

    Schwierigkeitsgrad: 1
    Erläuterungen siehe unten

    Hauptfutter:
    Dieser Fisch ernährt sich vorwiegend pflanzlich (herbivor). Geeignet sind Algen (Aufwuchsalgen, Caulerpa, Nori, Wakame), Trockenfutter mit hohem Algenanteil, Frostfutter (große Sorten wie Mysis, Krill, ggf. Artemia), Frostfutter, speziell Artemia, sollte angereichert werden.

    Ergänzung/Zusatzfutter:
    Als zusätzliches/ergänzendes Futter und zur Beschäftigung der Tiere kann auch gelegentlich Gemüse oder Obst angeboten werden, obwohl es nicht dem natürlichen Futter entspricht. Dazu gehören zum Beispiel Salat, Löwenzahn, Gurke, Karotte, aber auch Banane.


    Zu erwartende Endgröße: 20 cm

    Geschlechtsunterschiede: Männchen sind größer als Weibchen; manchmal erkennt man eine Art „Flaum“ am Skalpell des Männchens

    Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter: 500 Liter

    Für Gesellschaftsbecken geeignet: ja

    Innerartliche Haltung:
    • Einzelhaltung: möglich, wird nicht empfohlen
    • Paarhaltung: empfohlen (siehe Besonderheiten)
    • Gruppenhaltung: möglich (siehe Besonderheiten)

    Lebensraum: Vielschwimmer, dennoch riffverbunden. In der Natur in losen Gruppen unterwegs, die den ganzen Tag das Riff „abgrasen“.

    Aquariengestaltung: Lockerer Riffaufbau mit viel Schwimmraum, Lebendgestein, Algenaufwuchs, Versteckmöglichkeiten.

    BESONDERHEITEN:

    Zebrasoma Flavescens ist der beliebteste Doktorfisch, da er relativ anspruchslos in der Pflege ist. Trotzdem sollten einige Punkte beachtet werden:

    - Obwohl heute meist noch als Einzeltier gepflegt, entspricht das nicht seinem natürlichen Verhalten. In der Natur sind Hawaii Doktorfische meist in großen Gruppen, den so genannten Fressverbänden anzutreffen, die den ganzen Tag das Riff nach Futter absuchen. Dabei wird meist ein größerer Abstand zu den Artgenossen eingehalten, was in normalgroßen Aquarien aber nicht realisiert werden kann. Deshalb empfehlen wir generell Paarhaltung, wobei in Becken ab 2,50 Meter Kantenlänge und mindestens 1500 Litern auch Gruppenpflege möglich ist. Das Geschlecht der Tiere spielt dabei zunächst eine untergeordnete Rolle, da es bei Freilaichern wie Doktoren eine Brutpflege nicht gibt. Allerdings treten nicht selten bei geschlechtreifen Männchen, die als Jungtiere noch harmonisch zusammen geschwommen sind, plötzliche Aggressionen auf.

    - In der Natur sind junge Zebrasoma äußerst revierbildend. Bei Einzelhaltung im Aquarium behalten das adulte Tiere meistens bei. Sie sind zudem sehr wehrhaft, da sie über einen scharfen Dornfortsatz (Skalpell) an den Seiten der Schwanzflosse verfügen. Damit können sie anderen Fischen ernsthafte Verletzungen zufügen. Deshalb: Sollen nachträglich weitere Artgenossen eingesetzt werden, sollten immer kleinere Tiere gewählt werden.

    - Desöfteren wird von Aggressionen gegenüber nachträglich eingesetzten Fischen (auch der gleichen Art) berichtet. Das liegt nicht zuletzt an zu wenig Platz und dem nicht ausreichenden Futterangebot in den heute oft zu sterilen Becken. Doktorfische wollen ihrem natürlichen Verhalten gemäß den ganzen Tag etwas zu „knabbern“ haben.


    --------------------
    Einteilung Schwierigkeitsgrad:
    1 = einfach zu halten für Korallenbecken
    2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
    3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
    4 = nur für Fortgeschrittene
    5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
    6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
    --------------------

    Die hier nachzulesenden Haltungsempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund.
    Sie sind das Resultat einer Datensammlung aus den Berichten von meerwasserforum.info und spiegeln die heute allgemein gültige Meinung über die optimale Pflege des Tieres wider.

    Heteractis magnifica
    Mauritius- oder Prachtanemone


    Copyright: Oliver Landwehr


    Copyright: Ruedi Furter


    ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZU ANEMONEN:

    Eine gesunde Anemone sollte
    - aufgepumpt dastehen
    - eine geschlossene Mundscheibe haben
    - unverletzt sein (insbesondere der Fuß)
    - sich mit dem Fuß irgendwo befestigt haben und nicht umher treiben
    - neben ihrer natürlichen Farbe einen leichten Braunschimmer haben (*Zooxanthellen)
    - geruchlos sein. Todeskandidaten erkennt man nicht immer sofort, aber das Wasser, in dem sich die Anemone befindet, ist extrem übelriechend.

    *Zooxanthellen sind Symbiosealgen, die photosyntetisch aktiv sind und in Korallen, Anemonen, aber auch Riesenmuscheln und Nacktschnecken leben.
    Sie wandeln mit Hilfe von Licht Wasser und das von den Tieren produzierte Kohlendioxid in Sauerstoff und Glukose (Zucker) um.

    Eine kranke, häufig dem Tod geweihte Anemone
    - ist künstlich gefärbt und wirkt unnatürlich und überall gleichmässig "bunt"
    - ist gebleicht (durch Lichtentzug oder schlechte Wasserqualität)
    - ist schlaff, verletzt, treibt umher oder kehrt ihr Inneres nach außen.

    Nur unter wirklich guten Bedingungen können Anemonen sich regenerieren.

    Haltungsbedingungen
    Platzbedarf. Anemonen können sehr groß werden. (5o cm Durchmesser sind nicht selten)
    Wasserqualität. Anemonen benötigen ein gut eingefahrenes Beckenmilieu und stabile Wasserwerte.
    Nesselgift. Bis auf die eigene Art können Anemonen alle anderen Lebewesen schädigen, auch andere Anemonenarten
    Wanderschaft. Manche Anemonen wandern sehr gerne im Becken umher ohne Rücksicht auf andere Tiere. Unbedingt auf einen Ansaugschutz für Pumpen achten.
    Symbiose. Anemone und Anemonenfisch(e) müssen größenmässig zueinander passen, da Anemonen durch das "Kuscheln" generell gestresst werden und zu kleine Exemplare häufig daran zu Grunde gehen.
    Licht. Bis auf einige wenige Arten sind Anemonen sehr lichthungrig. Minimum: 250 Watt HQI oder die entsprechende Röhrenbeleuchtung.
    Fütterung. Wir raten von einer Fütterung ab. Anemonen ernähren sich durch Zooxanthellen/Licht und dem, was bei der Fütterung der Fische etc. anfällt. Wenn unbedingt erwünscht, bitte nur kleinste Mengen Frost- oder Frischfutter an die Tentakel abgeben, große Futterbrocken wie Muscheln oder Stinte sind absolut ungeeignet und stressen das Tier, deshalb auch niemals Futter direkt in die Mundöffnung „pressen".


    SPEZIFISCHE INFORMATIONEN ZU HETERACTIS MAGNIFICA:

    Als Nachzucht erhältlich: Nein

    Vermehrung: In der Natur durch Teilung oder der Ausbildung kleiner Ableger, aber auch geschlechtliche Vermehrung ist möglich. Teilung in Aquarien ist möglich, aber selten.

    Schwierigkeitsgrad: 4
    Erläuterungen siehe unten

    Bevorzugtes Futter: Zooxanthellen/ Licht, Fütterung nicht notwendig

    Zu erwartende Endgröße: 100 cm

    Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter: 400 Liter

    Für Gesellschaftsbecken geeignet: ja mit Einschränkungen, siehe Besonderheiten

    Nesselkraft: Gering im Vergleich mit anderen Anemonenarten, sollte aber nicht unterschätzt werden.

    Lebensraum: Heteractis magnifica befestigt sich im oberen Drittel des Beckens an Steinen, in Rissen oder Spalten. Sie bevorzugt eine starke Strömung, viel Licht und benötigt Platz.

    Aquariengestaltung: Lebendgestein, ausreichend Strömung und Licht.

    BESONDERHEITEN:

    - Die Mauritiusanemone ist erkennbar an ihrem leuchtend roten oder lila Fuß und im Idealfall auch an den roten Tentakeln. Es gibt aber auch uni-beige Farbvarianten
    - Diese Anemone wandert sehr gerne und haftet oft auch an der Aquariumscheibe.
    - Die Mauritiusanemone ist auf Grund ihrer hohen Anfordungen an Licht und Strömung schwierig zu pflegen.
    - Sie wird im Handel eher selten als Symbiosepartner für Anemonenfische angeboten. Natürliche Symbiosepartner sind: Amphiprion akallopisos, Amphiprion bicinctus, Amphiprion chagosensis, Amphiprion chrysopterus, Amphiprion clarkii, Amphiprion leucokranos, Amphiprion melanopus, Amphiprion nigripes Amphiprion ocellaris, Amphiprion percula, Amphiprion perideraion

    Einige Informationen stammen aus den Anemonen-FAQ von Martin Kuhn. Wir danken ihm für die Genehmigung.

    --------------------
    Einteilung Schwierigkeitsgrad:
    1 = einfach zu halten für Korallenbecken
    2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
    3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
    4 = nur für Fortgeschrittene
    5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
    6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
    --------------------

    Die hier nachzulesenden Haltungsempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund.
    Sie sind das Resultat einer Datensammlung aus den Berichten von meerwasserforum.info und spiegeln die heute allgemein gültige Meinung über die optimale Pflege des Tieres wider.

    Hallo Zusammen,

    nein - ein Geflecht hatten meine auch nicht, aber müssten nicht die Polypen von Stoloniferen auch durch Gewebe untereinander verbunden sein, ähnlich wie Clavularia sp.?

    Diese Polypen wuchsen auch bei mir zunächst vollkommen unabhängig voneinander und verteilt, bis sie sich zum Teppich ausbreiteten.

    Mir wurde damals gesagt, es handele sich um eine Hydroidpolypen-Art. Ich lass mich aber auch gern eines besseren belehren. Zur Plage wurden sie bei mir aber definitiv.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Daniela,

    kann ich noch nicht sagen, da das 2. Becken erst ein paar Wochen läuft. Die Beleuchtung in dem Komplettsystem ist sicherlich nicht berauschend (11 Watt) - für die Algen und Gorgonien aber anscheinend ausreichend.
    Der zugehörige Filter macht 200l/h
    Praktisch ist sicher, dass es durch die Abdeckung kaum Verdunstung gibt und alles schön aufgeräumt ist.
    Nachteil ist, dass es gerade durch die Abdeckung schwer wird, Komponenten wie Licht oder Strömung auszutauschen oder zu ergänzen.


    Viele Grüße,
    Sabine


    Im Anschluss noch ein Bild von Nano Nr.1

    Hallo Daniela,

    ich habe zwei Nanos.

    1. WaveCube 25 (18 Liter) mit Solaris Beleuchtungseinheit 18W und Eheim Liberty 2040 Hang-on.
    Einrichtung = eine kleine Säule aus Lebendgestein, Livesand und Krusten, Scheiben, kleine Gorgonien und Weichkorallen-Ableger


    2. Aqua 40 Komplettsystem (25 Liter)
    Einrichtung = 100% Riffkeramik. Livesand, verschiedene Algen und einige Gorgonienableger
    Das Bild stammt von unmittelbar nach der Inbetriebnahme.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Zusammen,

    hmm...bei uns wurde im alten Becken diese Art zur extremen Plage - hat ganze Steine überwuchert - und nicht nur im Schatten.

    edit: Das Zeug war sogar der Grund, warum wir im neuen Becken komplett mit neuem LS gestartet sind und das alte entsorgt haben.

    Für die braune Stoloniferen-Art sind die Polypen auf dem Bild meines Erachtens auch viel zu fein. Die wächst bei uns auch im Schatten und schaut ganz anders aus. - Ich hatte die gezeigte Art bisher immer für eine Form von Hydroidpolypen gehalten.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Marc,

    ich muss dich enttäuschen...leider keine Weichkorallen sondern Hydroidpolypen. Und du solltest mächtig aufpassen, dass sie dir nicht zur Plage werden - vermehren sich teils rasend schnell und können die ganze Dekoration überziehen.

    Such mal im Forum nach 'Hydroidpolypen', da findest du eine Menge Einträge auch mit Hinweisen, wie man sie wieder loswerden kann.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo liebe User,

    wir suchen einen Publisher für unsere Vereinshomepage http://www.marubis.de.

    Kurz und knapp zusammengefasst das, wofür ein Publisher zuständig wäre:

    - Einbindung/Aufbereitung von fertigen Texten und Bildern in die Homepage
    - Umgestaltung bestehender Seiten nach Vorgabe (wobei eigene Ideen natürlich willkommen sind)
    - Aktualisierung/Ergänzung der Seiten dynamischer Projekte nach Bedarf (z. B. Nachzuchtenliste)

    (Joomla! und HTML Kenntnisse erforderlich)


    Wir haben hier doch bestimmt viele User, die Spaß an der Gestaltung und inhaltlichen Betreuung von Homepages haben und vielleicht hat ja jemand von euch Lust, diese Aufgabe zu übernehmen. Eine Vereinsmitgliedschaft ist dafür nicht nötig, Vereinsmitglieder sind aber natürlich ebenso herzlich eingeladen, sich dafür zu melden. :wink

    Bei Fragen einfach Mail (sabine.sax@marubis.de) oder PN an mich.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Ich hab schon verstanden, dass dein Brenner ein HQI-T ist :winking_face:

    E40 und TS sind halt die in der Aquaristik gängigen Brennertypen. Deshalb wird dir für diesen Brennertyp keiner 100% sagen können, ob du die absolut safe ohne Schutzglas verwenden kannst oder nicht.

    Ich verwende meine E40-Brenner auch ohne Schutzglas - dir das gleiche für einen T-Brenner, den ich nicht kenne, zu raten, werde ich ganz sicher nicht machen.

    Warum fragst du nicht einfach beim Hersteller?


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Manu,

    nein es sind nicht die gleichen Typen.

    E40 = Schraubsockel
    TS = beidseitiger Stecksockel

    dies sind die beiden gängigsten Brennerarten, die in der MW-Aquaristik verwendet werden, wobei die TS-Brenner keinen UV-Schutz haben.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Susi,

    erstmal großes Kompliment zu deinem bisherigen Erfolg und berichte bitte möglichst ausführlich weiter :smiling_face:


    @Reinhard: Seltsam..
    laut W. Mai in 'Nachzuchten für das Korallenriffaquarium' gehören kudas zur Gruppe 1, der auch Reidis angehören: Viele kleine Junge.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hippocampus reidi
    Langschnäuziges Seepferdchen


    Copyright: Sabine Sax; Bild zeigt ein Weibchen


    Copyright: Julia Szeremeta; das linke Tier zeigt ein Männchen


    Copyright: Inken Krause; Bild zeigt ein Weibchen

    Als Nachzucht erhältlich: Ja, Link zur Marubis Nachzuchtenliste

    Schwierigkeitsgrad: 6
    Erläuterungen siehe unten

    Bevorzugtes Futter: Mysis, Artemia, Moina salina, Futtergarnelen. Kein Kunstfutter
    mind. 2 mal täglich und ausreichend und gut angereichert füttern!
    Tiere mit eingefallenem Bauch wie auf dem Foto sind unterernährt.

    Copyright: Paul Hoss

    Zu erwartende Endgröße: 16 cm

    Geschlechtsunterschiede: Männchen haben eine Bruttasche am Bauch

    Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter: 200 Liter

    Für Gesellschaftsbecken geeignet: Nur mit ruhigen, langsam fressenden Arten wie Seenadeln, Mandarinfischen vergesellschaften.

    Innerartliche Haltung:
    • Einzelhaltung: nein
    • Paarhaltung: empfohlen
    • Gruppenhaltung: möglich

    Lebensraum: Schlechte Schwimmer, leben in Seegraswiesen

    Aquariengestaltung: Viele Möglichkeiten zum festhalten mit dem Greifschwanz bieten, z.B. mittels Caulerpa, Gorgonien, Weichkorallen oder filigraner Riffkeramik. Keine nesselnden Korallen!
    Die Strömungsgeschwindigkeit sollte niedriger als im Riffbecken sein, und die Beckenhöhe sollte 50 cm nicht unterschreiten.

    BESONDERHEITEN: Die Haltung von Hippocampus reidi ist meldepflichtig (da sie CITES-geschützt sind), daher immer auf entsprechende Belege beim Kauf achten.
    Link zu den Umweltministerien bzw. für Naturschutz zuständige Ministerien der Bundesländer: http://www.bfn.de/0507_links.html

    • Bitte keine Wildfänge kaufen und darauf achten, dass die Tiere schon an Frostfutter gewöhnt sind.
    • Die Farbe kann schwarz, rot oder gelb sein und im Laufe einiger Monate wechseln.
    • Zum kontrollierten Füttern hat sich eine Futterraufe bewährt
    • Aufgrund der starken Fütterung ist auf einen ausreichend leistungsfähigen Abschäumer zu achten
    • Krankheitsanfälligkeit:
    Alle Seepferdchen sind anfällig für die “Gasblasenkrankheit“und andere noch nicht bestimmte Krankheiten. So tritt immer wieder das Problem auf, dass die Tiere plötzlich nicht mehr fressen können und häufig beobachten Halter weiße Streifen oder Blasen am Schwanz der Seepferdchen. Dies sind Symptome von bisher unheilbaren Krankheitsverläufen, die für die betroffenen Tiere so gut wie immer tödlich verlaufen und regelmäßig sogar ganze Bestände töten.
    Die Pflege von Seepferdchen sollte daher nur von erfahrenen Haltern in Spezialbecken erfolgen, die über eine ausreichend starke UVC-Klärung verfügen und die Wasserbelastung mittels sehr kräftiger Filterung in den Griff bekommen können.
    Unser Resumee: Die langfristige Haltung von Seepferdchen in Aquarien steckt bisher noch in den Kinderschuhen und eine Anschaffung der unter Artenschutz stehenden Tiere sollte gründlich überlegt werden.

    --------------------
    Einteilung Schwierigkeitsgrad:
    1 = einfach zu halten für Korallenbecken
    2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
    3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
    4 = nur für Fortgeschrittene
    5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
    6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
    --------------------

    Die hier nachzulesenden Haltungsempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund.
    Sie sind das Resultat einer Datensammlung aus den Berichten von meerwasserforum.info und spiegeln die heute allgemein gültige Meinung über die optimale Pflege des Tieres wider.

    Hallo Benni,

    wichtig ist vor allen Dingen auch, dass du sicher identifizierst, um welche Art von Belägen es sich handelt.
    Wie schon einige Voschreiber tippe auch ich ganz stark auf Dinoflagellaten. Deine Beschreibung der Beläge und die Tatsache, dass dein Wasser penetrant riecht, sind ganz klare Anzeichen für einen vermutlich sehr starken Dinoflagellaten-Befall.

    Du solltest eine Probe des Belags möglichst unter einem Mikroskop anschauen. Diese Seiten helfen dir bei der Identifizierung:
    http://www.meeresaquaristik.de/algen
    http://www.mathgame.de/Aqua/FAQ_Plage…enBakterien.pdf

    Wenn es sich gesichert um Dinos handelt, würde ich dir ebenfalls empfehlen, diese regelmäßig abzusaugen.
    Wenn dein Befall wirklich so heftig ist, dass bereits Korallen in Mitleidenschaft gezogen werden, würde ich dir auch zu einer Behandlung mit AlgenEx raten.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Paulie,

    ich persönlich denke, dass du keine Chance haben wirst, die Garnelen zu züchten, wenn du diese mit im Pferdebecken hältst.

    1. werden deine Zuchttiere sicherlich gefressen
    2. müsstest du die Garnelen immer im Blick haben um sehen zu können, wann sie Eier tragen
    3. musst du die Garnelen zu dem Zeitpunkt dann auch wieder erwischen und rausfangen können

    Wenn du die Futtergarnelen ernsthaft nachziehen möchtest, solltest du dir ein separates Becken dafür einrichten. Entsprechend brauchst du auch Futter für die Larven (Brachionus, später Artemianauplien).
    Hier ein Link zu einem Zuchtbericht: http://nachzuchtenregister.de/Garnelen_Krebs…gn/w__seign.htm
    Wenn du zur Garnelenzucht selbst noch Fragen hast solltest du im Board Nachzuchten einen entsprechenden Thread eröffnen.

    Zum aktuellen Problem:
    Primär geht es ja nun erstmal darum, dein Seepferdchen wieder aufzupäppeln. Dazu würde ich das Tier in deine Schwimmschule setzen und es dort mit den Futtergarnelen füttern. - So erreichst du mit wenigen Tieren eine gute Fütterung des Pferdes und das Pferd kann ungestört und ohne großen Kraftaufwand fressen. Auch kannst du so gut sehen wenn alle Futtertiere weg sind und ggf. 'nachlegen'.

    Zur Hälterung der Garnelen und Fütterung allgemein:
    Ich würde auf keinen Fall alle 50 Tiere auf einmal ins Becken kippen, sondern immer mal wieder und die restlichen Futtergarnelen in einem kleineren Becken zwischenhältern. Beckenwasser verdünnen auf eine Salinität von ca 20. Ggf. leicht belüften (was ich aber nicht mache). Ab und zu mit Flockenfutter füttern reicht vollkommen.

    Wie Benjamin aber richtig schreibt darfst du die Fütterung mit Frostfutter auf keinen Fall ausser Acht lassen. Insofern würde ich mit den Garnelen nur alle zwei oder drei Tage als zusätzlichen Happen und Leckerbissen füttern und nach wie vor schauen, dass die Tiere ordentlich an Frostfutter gehen.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Liebe User,

    pünktlich zur Interzoo erschien Anfang des Jahres im Natur und Tier – Verlag (bekannt u.a. durch die Fachzeitschrift „Koralle“) ein neues Buch mit dem Titel „Das Meerwasseraquarium“ von Dieter BROCKMANN, der sich in den vergangenen Jahren durch einschlägige Buch- und Zeitschriftenveröffentlichungen einen Namen gemacht hat. Mit der Bitte um Rezension, der ich im Folgenden gerne nachkomme, stellte mir der Verlag ein Exemplar zur Verfügung.

    Sowohl der Untertitel „Von der Planung bis zur erfolgreichen Pflege“, als auch das Vorwort des Autors geben zu verstehen, dass sich die Veröffentlichung vornehmlich an Einsteiger in die marine Aquaristik richtet. Literatur für den Meerwasser-Neuling bietet der Markt durchaus schon seit längerem, z.B. „Riffaquaristik für Einsteiger“ von Daniel KNOP oder „Das Riffaquarium: Praxis für Neueinsteiger“ von Rüdiger LATKA. Was also bietet dieses Buch Neues und wo liegen seine Stärken und Schwächen?

    Inhalt
    Mit einem Vorwort und zwei kurzen Kapiteln führt der Autor in das Thema ein und gibt Informationen zum Leben im natürlichen Korallenriff im Gegensatz zum Leben im Aquarium. Anschließend wird der Inhalt des Buches durch sechs Hauptkapitel strukturiert.
    Im ersten Kapitel „Das Aquarium“ finden sich kurze aber treffende Hinweise zum Aquarium als Glaskörper, zur idealen Größe und zweckmäßigen Aufstellung.
    Es folgt ein ausführliches Kapitel zu technischen Aspekten der Meerwasseraquaristik, also zu Beleuchtung, Strömung und Filterung. Hier sind die Ausführungen des Autors äußerst differenziert, immer darauf bedacht, nicht nur technische Anweisungen zu geben, sondern analog dazu den biologischen Hintergrund zu erläutern. Möglicherweise werden sich einige Leser von den detaillierten Erklärungen zur Chemie und Physik (v.a. im Kapitel „Beleuchtung“) überfordert fühlen, aber zumindest hat so der ambitionierte Leser die Möglichkeit, seinen Horizont über den Aquarienrand hinaus zu erweitern.
    Im Kapitel „Das Meerwasser“ gibt es zum einen Hinweise über die chemische Beschaffenheit des salzigen Elements, mit dem es der angehende Aquarianer zu tun haben wird, zum anderen praxisorientierte Empfehlungen zur Herstellung künstlichen Meerwassers und zum Wasserwechsel.
    Den „wichtigsten Wasserwerten, ihrer Kontrolle und Aufrechterhaltung“, insbesondere der Kalzium-Zufuhr, ist das nächste Kapitel gewidmet.
    Es folgen Ausführungen zur „Einrichtung und Inbetriebnahme des Aquariums“, begonnen bei der Inbetriebnahme der Technik und dem Steinaufbau bis hin zur Einfahrphase.
    Das letzte und bezüglich der Seitenzahl umfassendste Kapitel beschäftigt sich mit den „ersten Tieren für das Meerwasseraquarium“. Grundlegenden Bemerkungen zu Kauf, Eingewöhnung und Fütterung der Tiere ist ein Artenteil angeschlossen, in dem Fische, Korallen und andere Wirbellose für die Aquarienhaltung vorgeschlagen werden.

    Stärken
    Außer Frage steht: Dieter BROCKMANN ist es gelungen, auf nicht einmal 200 Seiten eine umfassende Einführung in die marine Aquaristik zu geben, die in ihrer Detailliertheit einzigartig ist.
    Lobend zu erwähnen ist die systematische Vorgehensweise und übersichtliche Gestaltung, die dem Leser das Verstehen erleichtert. Kennzeichnend ist zudem die differenzierte Art der Präsentation, die nie wie eine Anleitung wirkt, sondern stets darauf abzielt, Zusammenhänge zu veranschaulichen und Möglichkeiten aufzuzeigen. So werden etwa verschiedene Methoden der Filterung vorgestellt, ohne stark zu bewerten oder einem System den Vorzug zu geben. Offensichtlich ist hier das Ziel, den Leser solide zu informieren, anstatt ihn von Anfang an in eine Richtung zu drängen.
    Ebenfalls überzeugend ist die graphische Aufbereitung, die komplexe oder besonders wichtige Inhalte in übersichtlichen Kästen darstellt. Naturwissenschaftliche Erläuterungen, die für den praxisorientierten Aquarianer im Grunde überflüssig sind, jedoch einem umfassenden Verständnis dienen, wurden separat vom Fließtext unter den Überschrift „im Detail“ zusammengefasst, so dass jeder selbst entscheiden kann, wie tief er in die Materie vordringen möchte.
    Gefallen finde ich auch an den Kästen im „was tun, wenn...“-Stil, in denen zu ausgewählten Problemen (z.B. beim Thema „Wasserwerte“) Lösungsmöglichkeiten genannt werden.

    Schwächen
    Was eigentlich eine Stärke ist, nämlich die Ausführlichkeit und Differenziertheit der Aussagen, kann ebenso als Problem des Buches empfunden werden. Möglicherweise wird sich ein blutiger Anfänger von der Fülle der Informationen zunächst erschlagen fühlen und es besteht die Gefahr, dass er in der Darstellung unterschiedlicher Methoden und Techniken nicht den festen Halt findet, den er eigentlich sucht. Wirklich anlasten möchte ich dem Autor diesen Punkt allerdings nicht, denn allen Lesern wird man es mit dem Umfang eines solchen Buches vermutlich nie recht machen können.
    Tatsächliche Schwachpunkte sehe ich hingegen bei den „ersten Tieren“, die im Artenteil empfohlen werden. Während die Auswahl bei den Korallen wohlüberlegt ist, halte ich die genannten Arten bei Fischen und Wirbellosen teilweise für unglücklich. Der Aussage etwa, Seesterne der Gattung Fromia seien ausdauernde Pfleglinge, werden erfahrene Aquarianer vermutlich mit Skepsis begegnen. Bei anderen Arten, z.B. der Tanzgarnele Rhynchocinetes durbanensis, werden wichtige Details – diese Art schädigt häufig sessile Wirbellose – einfach weggelassen.
    Dass ausgerechnet die sogar für die Gattung Doryrhamphus eher anspruchsvolle Seenadel D. multiannulatus als erstes Tier den Artenteil schmückt, erscheint nahezu grotesk. Auch, weil das dazugehörige Bild die verwandte und nur oberflächlich ähnliche Art D. pessuliferus zeigt – ein peinlicher Fehler, den ich in diesem Buch nicht erwartet hätte.
    Insgesamt werden viel zu viele Fische vorgestellt (Kaiser-, Doktor-, Drückerfische), die aufgrund ihrer Lebensweise und zu erwartenden Größe in die wenigsten Wohnzimmeraquarien passen. Eine sorgfältigere Auswahl geeigneter Fische wäre hier wünschenswert gewesen.

    Fazit
    Wer nicht nur möglichst schnell und unkompliziert ein Meerwasseraquarium aufbauen möchte, sondern daran interessiert ist, sich umfassendes Wissen anzueignen und etwas über biologische Zusammenhänge zu lernen, die über die reine Aquaristik hinausgehen, dem empfehle ich das besprochene Buch sehr.
    Vermutlich wird die Lektüre dem Anfänger das Lesen weiterer Bücher und die Beratung durch erfahrene Aquarianer nicht ersparen (dies war mit Sicherheit auch nicht die Intention des Autors), eine gute Basis für den Start in die Meerwasseraquaristik bietet es aber auf jeden Fall. Dank der profunden Ausführungen in den Kapiteln zur Technik, Biologie und Chemie, halte ich die Schwachpunkte im Artenteil für durchaus verzeihlich – unter der Voraussetzung, dass der Leser „Das Meerwasseraquarium“ von Dieter BROCKMANN nicht als Anleitung, sondern als Grundlage zum Erwerb eigenen Fachwissens versteht.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Liebe User,

    pünktlich zur Interzoo erschien Anfang des Jahres im Natur und Tier – Verlag (bekannt u.a. durch die Fachzeitschrift „Koralle“) ein neues Buch mit dem Titel „Das Meerwasseraquarium“ von Dieter BROCKMANN, der sich in den vergangenen Jahren durch einschlägige Buch- und Zeitschriftenveröffentlichungen einen Namen gemacht hat. Mit der Bitte um Rezension, der ich im Folgenden gerne nachkomme, stellte mir der Verlag ein Exemplar zur Verfügung.

    Sowohl der Untertitel „Von der Planung bis zur erfolgreichen Pflege“, als auch das Vorwort des Autors geben zu verstehen, dass sich die Veröffentlichung vornehmlich an Einsteiger in die marine Aquaristik richtet. Literatur für den Meerwasser-Neuling bietet der Markt durchaus schon seit längerem, z.B. „Riffaquaristik für Einsteiger“ von Daniel KNOP oder „Das Riffaquarium: Praxis für Neueinsteiger“ von Rüdiger LATKA. Was also bietet dieses Buch Neues und wo liegen seine Stärken und Schwächen?

    Inhalt
    Mit einem Vorwort und zwei kurzen Kapiteln führt der Autor in das Thema ein und gibt Informationen zum Leben im natürlichen Korallenriff im Gegensatz zum Leben im Aquarium. Anschließend wird der Inhalt des Buches durch sechs Hauptkapitel strukturiert.
    Im ersten Kapitel „Das Aquarium“ finden sich kurze aber treffende Hinweise zum Aquarium als Glaskörper, zur idealen Größe und zweckmäßigen Aufstellung.
    Es folgt ein ausführliches Kapitel zu technischen Aspekten der Meerwasseraquaristik, also zu Beleuchtung, Strömung und Filterung. Hier sind die Ausführungen des Autors äußerst differenziert, immer darauf bedacht, nicht nur technische Anweisungen zu geben, sondern analog dazu den biologischen Hintergrund zu erläutern. Möglicherweise werden sich einige Leser von den detaillierten Erklärungen zur Chemie und Physik (v.a. im Kapitel „Beleuchtung“) überfordert fühlen, aber zumindest hat so der ambitionierte Leser die Möglichkeit, seinen Horizont über den Aquarienrand hinaus zu erweitern.
    Im Kapitel „Das Meerwasser“ gibt es zum einen Hinweise über die chemische Beschaffenheit des salzigen Elements, mit dem es der angehende Aquarianer zu tun haben wird, zum anderen praxisorientierte Empfehlungen zur Herstellung künstlichen Meerwassers und zum Wasserwechsel.
    Den „wichtigsten Wasserwerten, ihrer Kontrolle und Aufrechterhaltung“, insbesondere der Kalzium-Zufuhr, ist das nächste Kapitel gewidmet.
    Es folgen Ausführungen zur „Einrichtung und Inbetriebnahme des Aquariums“, begonnen bei der Inbetriebnahme der Technik und dem Steinaufbau bis hin zur Einfahrphase.
    Das letzte und bezüglich der Seitenzahl umfassendste Kapitel beschäftigt sich mit den „ersten Tieren für das Meerwasseraquarium“. Grundlegenden Bemerkungen zu Kauf, Eingewöhnung und Fütterung der Tiere ist ein Artenteil angeschlossen, in dem Fische, Korallen und andere Wirbellose für die Aquarienhaltung vorgeschlagen werden.

    Stärken
    Außer Frage steht: Dieter BROCKMANN ist es gelungen, auf nicht einmal 200 Seiten eine umfassende Einführung in die marine Aquaristik zu geben, die in ihrer Detailliertheit einzigartig ist.
    Lobend zu erwähnen ist die systematische Vorgehensweise und übersichtliche Gestaltung, die dem Leser das Verstehen erleichtert. Kennzeichnend ist zudem die differenzierte Art der Präsentation, die nie wie eine Anleitung wirkt, sondern stets darauf abzielt, Zusammenhänge zu veranschaulichen und Möglichkeiten aufzuzeigen. So werden etwa verschiedene Methoden der Filterung vorgestellt, ohne stark zu bewerten oder einem System den Vorzug zu geben. Offensichtlich ist hier das Ziel, den Leser solide zu informieren, anstatt ihn von Anfang an in eine Richtung zu drängen.
    Ebenfalls überzeugend ist die graphische Aufbereitung, die komplexe oder besonders wichtige Inhalte in übersichtlichen Kästen darstellt. Naturwissenschaftliche Erläuterungen, die für den praxisorientierten Aquarianer im Grunde überflüssig sind, jedoch einem umfassenden Verständnis dienen, wurden separat vom Fließtext unter den Überschrift „im Detail“ zusammengefasst, so dass jeder selbst entscheiden kann, wie tief er in die Materie vordringen möchte.
    Gefallen finde ich auch an den Kästen im „was tun, wenn...“-Stil, in denen zu ausgewählten Problemen (z.B. beim Thema „Wasserwerte“) Lösungsmöglichkeiten genannt werden.

    Schwächen
    Was eigentlich eine Stärke ist, nämlich die Ausführlichkeit und Differenziertheit der Aussagen, kann ebenso als Problem des Buches empfunden werden. Möglicherweise wird sich ein blutiger Anfänger von der Fülle der Informationen zunächst erschlagen fühlen und es besteht die Gefahr, dass er in der Darstellung unterschiedlicher Methoden und Techniken nicht den festen Halt findet, den er eigentlich sucht. Wirklich anlasten möchte ich dem Autor diesen Punkt allerdings nicht, denn allen Lesern wird man es mit dem Umfang eines solchen Buches vermutlich nie recht machen können.
    Tatsächliche Schwachpunkte sehe ich hingegen bei den „ersten Tieren“, die im Artenteil empfohlen werden. Während die Auswahl bei den Korallen wohlüberlegt ist, halte ich die genannten Arten bei Fischen und Wirbellosen teilweise für unglücklich. Der Aussage etwa, Seesterne der Gattung Fromia seien ausdauernde Pfleglinge, werden erfahrene Aquarianer vermutlich mit Skepsis begegnen. Bei anderen Arten, z.B. der Tanzgarnele Rhynchocinetes durbanensis, werden wichtige Details – diese Art schädigt häufig sessile Wirbellose – einfach weggelassen.
    Dass ausgerechnet die sogar für die Gattung Doryrhamphus eher anspruchsvolle Seenadel D. multiannulatus als erstes Tier den Artenteil schmückt, erscheint nahezu grotesk. Auch, weil das dazugehörige Bild die verwandte und nur oberflächlich ähnliche Art D. pessuliferus zeigt – ein peinlicher Fehler, den ich in diesem Buch nicht erwartet hätte.
    Insgesamt werden viel zu viele Fische vorgestellt (Kaiser-, Doktor-, Drückerfische), die aufgrund ihrer Lebensweise und zu erwartenden Größe in die wenigsten Wohnzimmeraquarien passen. Eine sorgfältigere Auswahl geeigneter Fische wäre hier wünschenswert gewesen.

    Fazit
    Wer nicht nur möglichst schnell und unkompliziert ein Meerwasseraquarium aufbauen möchte, sondern daran interessiert ist, sich umfassendes Wissen anzueignen und etwas über biologische Zusammenhänge zu lernen, die über die reine Aquaristik hinausgehen, dem empfehle ich das besprochene Buch sehr.
    Vermutlich wird die Lektüre dem Anfänger das Lesen weiterer Bücher und die Beratung durch erfahrene Aquarianer nicht ersparen (dies war mit Sicherheit auch nicht die Intention des Autors), eine gute Basis für den Start in die Meerwasseraquaristik bietet es aber auf jeden Fall. Dank der profunden Ausführungen in den Kapiteln zur Technik, Biologie und Chemie, halte ich die Schwachpunkte im Artenteil für durchaus verzeihlich – unter der Voraussetzung, dass der Leser „Das Meerwasseraquarium“ von Dieter BROCKMANN nicht als Anleitung, sondern als Grundlage zum Erwerb eigenen Fachwissens versteht.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Liebe User,

    ich möchte euch gern auf folgende Neuerscheinung aufmerksam machen:

    JACQUES COUSTEAU DVD EDITION

    DVD-Release: 5. September 2008
    Im Verleih von Pierrot le Fou

    In einer ersten Box: die drei Kinofilme DIE SCHWEIGENDE WELT (1956), WELT OHNE SONNE (1964), REISE ANS ENDE DER WELT (1977, Erstveröffentlichung in Deutschland) und in einer zweiten Box: GEHEIMNISSE DES MEERES (TV-Serie 1966-1976)

    Kurzinhalt:

    Es ist eine atemberaubende Reise zu den Anfängen der Meeresforschung und des Unterwasserfilmens. Das Tauchen steckt noch in seinen Anfängen. In einer Zeit ohne jede Vorstellung vom Leben unter Wasser und dessen Gefahren begibt sich das Team der Calypso um Kapitän Cousteau immer wieder unter lebensgefährlichen Bedingungen auf Unterwasserreise, um die einzigartige Vielfalt des Meeres zu erforschen.

    Der berühmte französische Meeresforscher Jacques Cousteau nimmt den Zuschauer mit auf seine zahlreichen Expeditionen. Die Reise führt von den menschenfressenden Haien im Indischen Ozean, über faszinierende Fische im Roten Meer bis hin zu den Eiswelten im Südpolarmeer. Die Cousteau DVD Edition umfasst die Errungenschaften eines einmaligen Lebenswerks. Begleiten Sie Jacques-Yves Cousteau und sein Team bei ihren Tauchgängen und faszinierenden Experimenten und erleben Sie die Wunder und Dramen des Meeres in fantastischen und eindrucksvollen Bildern.

    Als Jacques-Yves Cousteau die Unterwasserwelt für ein breites Publikum zugänglich machte, waren die Tiefen der Ozeane und Meere ein bisher vollkommen unbekanntes Gebiet, noch niemand wusste um die Vielfalt ihrer Bewohner und der Pflanzenwelt.

    Es ist daher wenig verwunderlich, dass die Aufnahmen Cousteaus immer auf ein außerordentliches Interesse in der Öffentlichkeit gestoßen sind. Bisher hatte man solche Bilder nicht gesehen, die Vielfalt der Meere hielt Einzug in die Kinos und Wohnzimmer und fasziniert bis heute ganze Generationen. Seine Filme wurden vielfach ausgezeichnet und mehrfach Oscar- und Emmy-prämiert.

    Cousteau schuf ein einzigartiges Zeitdokument der Meere und ihrer Bewohner. Gleichzeitig zeigt sein Werk wie verletzlich und angreifbar das Ökosystem Meer ist. Viele der von Cousteau aufgezeichneten Tier- und Pflanzengattungen existieren heute bereits nicht mehr.

    Die DVD-Boxen – mit in Deutschland bisher unveröffentlichtem Material - sollen Faszination und vor allem auch ein ökologisches Bewusstsein für die Unterwasserwelt beim Zuschauer wecken. Bereits ab den 1970er Jahren setzte sich Cousteau aktiv für den Schutz und die Bewahrung der Meere ein und wies immer wieder auf die Notwendigkeit eines nachhaltigen Umgangs mit dem Ökosystem Meer hin. Gerade heute ist dieses Thema aktueller denn je und Cousteaus Vermächtnis allgegenwärtig. Auf vieles, was heute im Zuge der Klimadebatte diskutiert wird, wies Cousteaus bereits vor mehr als 20 Jahren hin.

    Mit seinen Filmen hat Cousteau ganze Generationen von Fernsehzuschauern in den Bann der Meere gezogen und Homagen wie Wes Andersons DIE TIEFSEETAUCHER zeugen noch heute von der ungebrochenen Faszination seines Werkes.

    Am 5. September erscheinen die ersten beiden DVD-Boxen, bestehend aus drei Langspielfilmen und dem ersten Teil der TV-Serie GEHEIMNISSE DES MEERES. Zusätzlich wird es attraktives Bonusmaterial geben: 2 48-minütige Dokus zu Cousteaus 85 Geburtstag DIE LEGENDE DER CALYPSO (1995) und TIEFER, WEITER, LÄNGER (1995) sowie eine von Cousteaus letzten Arbeiten, die 50minütige Doku LILIPUT EROBERT DIE ANTARKTIS (1993). Die Veröffentlichung des zweiten Teils der TV-Serie ist für März 2009 geplant.

    Ich bedanke mich auch sehr bei der Entertainment Kombinat GmbH für die kostenlose Überlassung jeweils einer Box der Spielfilme und der TV-Serie.
    Die beiden Boxen werde ich hier im Forum zum Verkauf gegen Höchstgebot anbieten. Den Erlös werde ich selbstverständlich zu 100% an Marubis spenden. Genaueres erfahrt ihr in den nächsten Tagen.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Premnas biaculeatus
    Samtanemonenfisch (weiße und gelbe Binden)


    Copyright: Michael Mrutzek


    Copyright: Sabine Sax


    Copyright: Michael Mrutzek

    Als Nachzucht erhältlich: Ja Link zur MARUBIS Nachzuchtenliste

    Schwierigkeitsgrad: 4
    Erläuterungen siehe unten

    Bevorzugtes Futter: kein Nahrungsspezialist, Trocken- u. Frostfutter

    Zu erwartende Endgröße: 14 cm

    Geschlechtsunterschiede: Weibchen sind deutlich größer als die Männchen

    Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter: 400 Liter

    Für Gesellschaftsbecken geeignet: ja, mit Einschränkungen

    Innerartliche Haltung:
    • Einzelhaltung: möglich, wird nicht empfohlen
    • Paarhaltung: empfohlen
    • Gruppenhaltung: wird nicht empfohlen (siehe Besonderheiten)

    Lebensraum: Schützt sich vor Feinden durch Symbiose mit einer Wirtsanemone.

    Aquariengestaltung: Wirtsanemone, in Aquarien und in der Natur Entacmaea quadricolor

    BESONDERHEITEN:

    • Obwohl es nicht generell für diese Art gilt möchten wir darauf hinweisen, dass Premnas biaculeatus mit Gelege recht bissig werden können. (vor allem die Weibchen)
    • Premnas verfügen als einzige Anemonenfischart über Kiemenstachel
    • Anemonenfische können ihr Geschlecht vom Männchen zum Weibchen ändern.
    • Anemonenfische sind anfällig für die so genannte "Anemonenfischkrankheit" (Brooklynella hostilis) Link zum Marubis Fachbericht
    • Wir empfehlen diesen Fisch immer mit Wirtsanemone und als Paar zu pflegen.

    --------------------
    Einteilung Schwierigkeitsgrad:
    1 = einfach zu halten für Korallenbecken
    2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
    3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
    4 = nur für Fortgeschrittene
    5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
    6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
    --------------------

    Die hier nachzulesenden Haltungsempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund.
    Sie sind das Resultat einer Datensammlung aus den Berichten von meerwasserforum.info und spiegeln die heute allgemein gültige Meinung über die optimale Pflege des Tieres wider.

    Heteractis malu
    Hawaiianemone


    Copyright: Michael Mrutzek

    ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZU ANEMONEN:

    Eine gesunde Anemone sollte
    - aufgepumpt dastehen
    - eine geschlossene Mundscheibe haben
    - unverletzt sein (insbesondere der Fuß)
    - sich mit dem Fuß irgendwo befestigt haben und nicht umher treiben
    - neben ihrer natürlichen Farbe einen leichten Braunschimmer haben (*Zooxanthellen)
    - geruchlos sein. Todeskandidaten erkennt man nicht immer sofort, aber das Wasser, in dem sich die Anemone befindet, ist extrem übelriechend.

    *Zooxanthellen sind Symbiosealgen, die photosyntetisch aktiv sind und in Korallen, Anemonen, aber auch Riesenmuscheln und Nacktschnecken leben.
    Sie wandeln mit Hilfe von Licht Wasser und das von den Tieren produzierte Kohlendioxid in Sauerstoff und Glukose (Zucker) um.

    Eine kranke, häufig dem Tod geweihte Anemone
    - ist künstlich gefärbt und wirkt unnatürlich und überall gleichmässig "bunt"
    - ist gebleicht (durch Lichtentzug oder schlechte Wasserqualität)
    - ist schlaff, verletzt, treibt umher oder kehrt ihr Inneres nach außen.

    Nur unter wirklich guten Bedingungen können Anemonen sich regenerieren.

    Haltungsbedingungen
    Platzbedarf. Anemonen können sehr groß werden. (5o cm Durchmesser sind nicht selten)
    Wasserqualität. Anemonen benötigen ein gut eingefahrenes Beckenmilieu und stabile Wasserwerte.
    Nesselgift. Bis auf die eigene Art können Anemonen alle anderen Lebewesen schädigen, auch andere Anemonenarten
    Wanderschaft. Manche Anemonen wandern sehr gerne im Becken umher ohne Rücksicht auf andere Tiere. Unbedingt auf einen Ansaugschutz für Pumpen achten.
    Symbiose. Anemone und Anemonenfisch(e) müssen größenmässig zueinander passen, da Anemonen durch das "Kuscheln" generell gestresst werden und zu kleine Exemplare häufig daran zu Grunde gehen.
    Licht. Bis auf einige wenige Arten sind Anemonen sehr lichthungrig. Minimum: 250 Watt HQI oder die entsprechende Röhrenbeleuchtung.
    Fütterung. Wir raten von einer Fütterung ab. Anemonen ernähren sich durch Zooxanthellen/Licht und dem, was bei der Fütterung der Fische etc. anfällt. Wenn unbedingt erwünscht,
    bitte nur kleinste Mengen Frost- oder Frischfutter an die Tentakel abgeben, große Futterbrocken wie Muscheln oder Stinte sind absolut ungeeignet und stressen das Tier, deshalb auch niemals Futter direkt in die Mundöffnung „pressen".


    SPEZIFISCHE INFORMATIONEN ZU HETERACTIS MALU:

    Als Nachzucht erhältlich: Nein

    Vermehrung: In der Natur durch Teilung oder die Entwicklung kleiner Ableger, aber auch geschlechtliche Vermehrung ist möglich. Vermehrung in Aquarien ist uns nicht bekannt.

    Schwierigkeitsgrad: 2
    Erläuterungen siehe unten

    Bevorzugtes Futter: Zooxanthellen/ Licht, Fütterung nicht notwendig

    Zu erwartende Endgröße: 60 cm

    Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter: 200 Liter

    Für Gesellschaftsbecken geeignet: ja mit Einschränkungen, siehe Besonderheiten

    Nesselkraft: Gering im Vergleich mit anderen Anemonenarten, sollte aber nicht unterschätzt werden.

    Lebensraum: Heteractis malu befestigt sich in den meisten Fällen im Bodengrund an oder unter einem Stein. Sie bevorzugt eine mittlere Strömungsstärke, viel Licht und benötigt Platz.

    Aquariengestaltung: Lebendgestein, geeignete Bodengrundhöhe, ausreichend Strömung und Licht.

    BESONDERHEITEN:
    - Die Hawaiianemone hat viel weniger und kürzere Tentakel als andere Heteractis Arten, vor allem um die Mundöffnung. Sie wird oft mit Heteractis crispa oder Heteractis magnifica verwechselt und da sich bei manchen Tieren bestimmte Merkmale von Heteractis malu und Heteractis crispa sehr offensichtlich miteinander vermischen wird angenommen, dass sich im Handel auch Hybriden aus beiden Arten befinden, zumal beide aus den gleichen ozeanischen Gebieten stammen.
    - Neben Heteractis crispa eine der am häufigsten gefärbten oder gebleichten Anemonen.
    - Diese Anemone soll sehr “rücksichtsvoll“ bei der Wanderung sein und andere Tiere nicht belästigen.
    - Sie wird im Handel eher selten als Symbiosepartner für Anemonenfische angeboten, ist aber ideal für Amphiprion clarkii, dem natürlichen Symbiosepartner dieser Anemone.

    Enige Informationen stammen aus den Anemonen-FAQ von Martin Kuhn. Wir danken ihm für die Genehmigung.

    --------------------
    Einteilung Schwierigkeitsgrad:
    1 = einfach zu halten für Korallenbecken
    2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
    3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
    4 = nur für Fortgeschrittene
    5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
    6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
    --------------------

    Die hier nachzulesenden Haltungsempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund.
    Sie sind das Resultat einer Datensammlung aus den Berichten von meerwasserforum.info und spiegeln die heute allgemein gültige Meinung über die optimale Pflege des Tieres wider.