Beiträge von Sabine Sax

    Zitat

    Bei der Aktion habe ich mehrer kleine Corynactis california gefunden. Hat jemand ein Idee wie stark die Nesseln könne?

    Hi Peter,

    hatte ich auch im Pferdebecken. Sie kleben auf jeden Fall stark...Ich musste meine Pferde immer wieder davon befreien, da sich die kleinen Anemonen teils auf den Pferden angehaftet hatten. Nach dem Entfernen sind dort manchmal weißliche Stellen zurückgeblieben.
    Durch die starke Fütterung haben sich die Corynactis wie wild vermehrt und sind zu einer richtigen Plage geworden, die ich durch Absammeln nur schwer wieder losgeworden bin (Dickicht und unzugängliche Stellen unter den Steinen etc.)
    Ich würde sie aus dem Becken entfernen.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Rene,

    ICH würde den ganzen Steinaufbau verkleinern, nicht nur die Höhe, damit du auch ringsrum noch Platz für Algen und Korallen hast - und eben auch auf dem Boden. Auch wenn es jetzt mehr Arbeit ist, aber später ärgerst du dich vielleicht.

    Die oft angegebenen 10% sind nur eine Richtgröße und das, was man letzendlich an Steinen braucht ist auch abhängig vom Volumen der Steine.
    Gute Steine sind schön porös und leicht...da können 10% des Beckenvolumens schnell zu viel werden - gerade für ein Seepferdchenbecken.

    Ich selbst hatte in meinem Seepferdchenbecken mit 350L gerade mal 15kg Lebendgestein.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Chantal,

    beim Erstellen eines Posts hast du unten die Funktion 'Dateianhänge'.
    Dort suchst du deine Bilder auf deinem Rechner und lädst sie über die Funktion speichern auf den Server hoch.
    Das wars schon :smiling_face:

    Wurdemannis leben sehr versteckt. - Vor allem wenn sie allein sind. Ich würde noch 2 dazu setzen.

    LG,
    Sabine

    Hallo Rene,

    das Becken schaut nach einer sehr schönen Größe für Seepferdchen aus, da es recht hoch wirkt.

    Ich würde allerdings einige Steine rausnehmen. Das Becken wirkt einfach zu voll und der Aufbau zu hoch. Du musst bedenken, dass Algen und/oder Korallen auch noch viel Platz brauchen und sich die Seepferdchen sehr gern am Boden zwischen den Caulerpas aufhalten. Du hast ja kaum noch Platz am Boden.

    Ich würde auch sagen, dass du dann schon anfangen kannst, mit den höheren Algen zu besetzen.

    Wird bestimmt ein schönes Becken :smiling_face:

    Viele Grüße,
    Sabine

    P.S.
    Ich haben noch eine Bitte:
    Lade doch die Fotos bitte über die Funktion 'Dateianhänge' auf den Forenserver anstelle auf einen kostenlosen Webspace. Bilder werden dort nach einer bestimmten Zeit wieder gelöscht - oder du löschst sie von dort aus irgendeinem Grund und dann wird der Thread vollkommen zerstört, weil die Bilder nicht mehr vorhanden sind.

    Paracanthurus hepatus
    Paletten Doktorfisch


    Copyright: Sabine Sax


    Copyright: Udo Walther


    BITTE BEACHTEN!
    Eines der am meisten diskutierten Themen in der Meeresaquaristik ist der Platz- bzw. Schwimmbedarf von Fischen, insbesondere den beliebten Doktorfischen. Obwohl die meisten Aquarianer sicher verantwortungsbewusste Halter sind, können sich nur die wenigsten ein Becken leisten, das die Bedingungen bietet, die wirklich optimal für einen der sogenannten "Vielschwimmer" sind. Als Herausgeber dieser Haltungsempfehlung(en) hat sich der Verein Marubis natürlich mit dieser Problematik befasst und musste einen Konsens zwischen verhaltensgerechter Tierpflege und tragbaren Alternativen finden, was wirklich nicht ganz einfach war. Wir haben versucht bei jedem einzelnen Tier unter Berücksichtigung der arttypischen Verhaltensweisen das absolut vertretbare MINDESTmaß an Beckenvolumen zu finden, raten aber auch dort, wo wir es für angebracht hielten, entschieden von einer Pflege ab.

    Als Nachzucht erhältlich: nein

    Schwierigkeitsgrad: 4
    Erläuterungen siehe unten

    Hauptfutter:
    Dieser Fisch ernährt sich in der Natur überwiegend von Plankton. Im Aquarium sollte man auf abwechslungsreiche Ernährung achten. Geeignet sind Lebendfutter und Frostfutter, wie Mysis, Krill und Artemia. Um Krankheiten vorzubeugen, sollte Frostfutter gelegentlich mit Vitaminen angereichert werden. Weiterhin gut geeignet sind Algen (Aufwuchsalgen, Caulerpa, Nori, Wakame) und auch hochwertiges Trockenfutter.

    Ergänzung/Zusatzfutter:
    Als zusätzliches/ergänzendes Futter und zur Beschäftigung der Tiere kann auch gelegentlich Gemüse oder Obst angeboten werden, obwohl es nicht dem natürlichen Futter entspricht. Dazu gehören zum Beispiel Salat, Löwenzahn, Gurke, Karotte, aber auch Banane.


    Zu erwartende Endgröße: 31 cm

    Geschlechtsunterschiede: Männchen sind größer als Weibchen

    Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter: 1.500 Liter

    Für Gesellschaftsbecken geeignet: ja

    Innerartliche Haltung:
    . Einzelhaltung: möglich
    . Paarhaltung: empfohlen
    . Gruppenhaltung: in normalen Heimaquarien auf Grund seiner Größe schwer möglich

    Lebensraum: Lebt bevorzugt in Außenriffen, juvenil/ subadult im Schwarm (riffgebunden), adult in Paaren oder Einzeln.

    Aquariengestaltung: Lockerer Riffaufbau mit sehr viel Schwimmraum, vielen Versteckmöglichkeiten, Lebendgestein, Algenaufwuchs.

    BESONDERHEITEN:
    - Auf Grund seiner plakativen Färbung ist der Paletten Doktorfisch ein in der Meeresaquaristik sehr beliebter und oft gepflegter Fisch. Da er aber einen ausgeprägten Bewegungsdrang hat und sich nie in einer Höhle oder Spalte aufhält (außer zum Schlafen), sollte er nur in Aquarien mit sehr viel Schwimmraum gehalten werden.

    - Der Paletten Doktorfisch ist äußerst anfällig gegen die Weißpünktchen-Krankheit (Cryptocaryon irritans) -> Link zum Marubis Fachbericht und die Kopf-/Seitenlinienkrankheit (HLLE). Die Eingewöhnung an die Aquarienverhältnisse gestaltet sich wesentlich einfacher, wenn man ihn als Jungtier erwirbt. Beim Neueinsetzen von Artgenossen kann es zu Aggressionen gegenüber dem Neuankömmling kommen, daher empfiehlt sich ein wesentlich kleineres Tier in das Becken nachzusetzen.

    - Im Meer leben die Paletten Doktorfische in losen Zusammenschlüssen 1 oder 2 Meter über dem Boden. Auf eine Gruppenhaltung sollte im Aquarium auf Grund der Platzverhältnisse verzichtet werden, wir empfehlen die Paarhaltung.

    - Neben der meist im Handel angebotenen blauen Farbform, gibt es noch eine seltenere Farbform mit gelb gefärbtem Bauch.

    - Paletten Doktorfische bewegen sich den ganzen Tag und wollen ihrem natürlichen Verhalten gemäß den ganzen Tag etwas zu fressen haben, sonst stellen sich schnell Aggression und Langeweile ein. Dadurch bedingt, kann es gelegentlich zu übergriffen auf Korallen und niedere Tiere kommen. Ausreichende Fütterung mit abwechslungsreicher Kost über den ganzen Tag verteilt, fördert die Gesundheit, das Wohlbefinden und verhindert monotone Verhaltensweisen.

    - Doktorfische sind sehr wehrhaft, da sie über einen scharfen Dornfortsatz (Skalpell) an den Seiten der Schwanzflosse verfügen. Damit können sie anderen Fischen ernsthafte Verletzungen zufügen.

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    Einteilung Schwierigkeitsgrad:
    1 = einfach zu halten für Korallenbecken
    2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
    3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
    4 = nur für Fortgeschrittene
    5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
    6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
    --------------------

    Die hier nachzulesenden Haltungsempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund.
    Sie sind das Resultat einer Datensammlung aus den Berichten von meerwasserforum.info und spiegeln die heute allgemein gültige Meinung über die optimale Pflege des Tieres wider.

    Hallo Chantal,

    mach doch mal ein Bild deiner Gorgonie. Dann kann man sagen, ob zooxanthellat oder nicht.

    Dass Garnelen nach dem Einsetzen erstmal unsichtbar sind, kann duraus vorkommen. Im Normalfall tauchen die wieder auf... Was ist es denn für eine? Hast du sie gut angepasst?


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Zusammen,

    ich kann Dirk nur Recht geben und bitte für den Threadstarter, wieder zu einer sachlichen, themenbezogenen Diskussion zurück zu kommen. Weitere unsachliche Beiträge, die nichts mit dem Thema zu tun haben, werden kommentarlos entfernt.

    Gruß, Sabine

    Hallo,

    ich habe diesbezüglich auch von KS eine PN bekommen:

    Zitat

    Original von KS - mit dessen Einverständnis
    das Foto bei Chrysiptera sp. - Demoiselle, Riffbarsch zeigt nicht ein C. cyanea Weibchen, sondern ein Männchen der blauen Farbform. Bei den Weibchen sind Flossen und Schwanz farblos und der Körper ist gedrungener, nicht so langgestreckt. Der schwarze Rückenflossenpunkt zeigen nur die Weibchen der Farbform mit dem orangenen Schwanz

    Viele Grüße,
    Sabine

    Chrysiptera sp. - Demoiselle - Riffbarsch
    Chrysiptera cyanea - Saphir Demoiselle
    Chrysiptera hemicyanea - Azur Riffbarsch
    Chrysiptera parasema - Gelbschwanzdemoiselle
    Chrysiptera taupou - Südsee Teufel



    Copyright: Inken Krause (Bild zeigt C. cyanea, einfarbig blaue Farbform)


    Copyright: Inken Krause (Bild zeigt C. hemicyanea)


    Copyright: Inken Krause (Bild zeigt C. parasema, laut Kuiter und Debelius C. cf. parasema)


    Copyright: Inken Krause (Bild zeigt C. taupou)


    Als Nachzucht erhältlich: Ja - Link zur Marubis Nachzuchtenliste C. hemicyanea - C. parasema

    Schwierigkeitsgrad: 1
    Erläuterungen siehe unten

    Hauptfutter:
    Dieser Fisch ernährt sich omnivor, kein Nahrungsspezialist, geeignet ist Lebendfutter, Frostfutter, Trockenfutter, aber auch zerkleinerte Algen werden nicht verschmäht.

    Zu erwartende Endgröße: bis zu 8 cm

    Geschlechtsunterschiede: Jungtiere sind immer weiblich.Setzt man zwei Jungtiere ein entwickelt sich das dominanteste Tier zum Männchen und es bildet sich fast immer ein Pärchen. Männchen sind immer größer, Weibchen meist rundlicher und wirken gedrungener. (weitere Infos siehe Besonderheiten, Dichromatismus)

    Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter: 200 Liter

    Für Gesellschaftsbecken geeignet: ja

    Innerartliche Haltung:
    • Einzelhaltung: möglich, nicht empfohlen
    • Paarhaltung: empfohlen
    • Gruppenhaltung: möglich, nicht empfohlen (1 Männchen und 2 Weibchen ab 400 Liter, siehe Besonderheiten)

    Achtung! Kein Schwarmfisch, auch wenn häufig als solcher angeboten!

    Lebensraum: riffverbunden, revierbildend

    Aquariengestaltung: Riffaufbau mit vielen Versteckmöglichkeiten und kleinen Höhlen

    Besonderheiten:
    - Niemals mehr als ein Männchen einsetzen, diese bekämpfen sich bis zum Tod.
    - Riffbarsche und im besonderen Chrysiptera sp. sind kleine Rabauken und verteidigen ihr "Revier" auch gegen größere Fische, das sollte man beim Kauf beachten.
    - In Becken mit mehreren Exemplaren beobachtet man häufig eine scharfe Abgrenzung von fast gleichgroßen Revieren. Dabei stehen die Fische sehr aufmerksam vor ihrem Riffabschnitt und jeder Eindringling wird sofort verjagt. Deshalb sollten zur Sicherheit nur Paare gepflegt werden.
    - Interessant ist auch dass oft neu eingebrachte Korallen etc. umgestossen und weggetragen! werden, wenn dem Tier der Aufbau nicht gefällt.
    - Balzverhalten: Das Männchen umschwimmt mit angezogenen Flossen und hektischen, tänzelnden Bewegungen das Weibchen und versucht es in die Bruthöhle zu locken. Dabei färbt sich der Fisch "fleckig" blau/dunkelblau. Nach dem Ablaichen übernimmt das Männchen die Brutpflege und ist oft nur zum Fressen zu sehen.
    - Farb- bzw. Geschlechts-Dichromatismus: Bei den hier beschriebenen Chrysiptera sp. in der typischen blau/gelb/orange Färbung gibt es je nach Herkunftsgebiet sehr viele unterschiedliche Farbvarianten und es würde den Rahmen dieses Steckbriefes sprengen auf jede einzelne von ihnen einzugehen, zumal auch noch nicht alle sicher bestimmt sind.

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    Einteilung Schwierigkeitsgrad:
    1 = einfach zu halten für Korallenbecken
    2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
    3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
    4 = nur für Fortgeschrittene
    5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
    6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
    --------------------

    Die hier nachzulesenden Haltungsempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund.
    Sie sind das Resultat einer Datensammlung aus den Berichten von meerwasserforum.info und spiegeln die heute allgemein gültige Meinung über die optimale Pflege des Tieres wider.

    Da der Kontakt zwischen Castro und Claude nun zustande gekommen ist und dies eine Angelegenheit ausschließlich zwischen den Beiden ist, hat der Thread seinen Zweck erfüllt und wird hiermit geschlossen. Gruß, Sabine

    Hallo Thomas,

    da hast du ja durchaus recht - 5cm ist schon noch klein. Aber Ute hatte geschrieben, dass sie angefragt hatte, was sie für 5cm Nachzuchten bekommen würde - und ihr wurden 5 EUR geboten. Um nun vergleichen zu können, bin ich bei der Größe geblieben.

    Dass Händler für größere Tiere mehr bezahlen, die 'sofort verkaufsfertig' sind, ist klar.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Alex,

    ich sehe die Problematik auch eher darin, dass dir ein Futterautomat vermutlich nichts nützt, da die dispar wohl eher nicht an Granulat und Flocken gehen, sondern Frostfutter brauchen.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hi Claude,

    um Chantals Frage etwas zu konkretisieren, und bei Utes Beispiel zu bleiben (würde mich nämlich auch interessieren):

    - Reidi
    - 5cm
    - frostfutterfest

    Was wäre ein realistischer Preis, den der Handel zahlen würde (nicht sollte...denn das sind denke ich zwei paar Stiefel)

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Zusammen,

    sehr schön, dass das schon geklärt wurde. Dann brauch ich auch nichts weiter erklären :smiling_face:

    Da das Thema nicht wirklich in dieses Board gehört und die Fragen ja beantwortet wurden, schließe ich den Thread hiermit.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hi Manu,

    ok...anhand der Bilder ist eine Identifizierung natürlich nicht möglich :winking_face:

    Da das Tier aber anscheinend tatsächlich Beine hat und sich bewegt, könnte es schon eine Krabbe sein.
    (ich hätte ansonsten eher auf Seepocken getippt)
    Es gibt auch durchaus filtrierende Krabben im Meerwasser wie z.B. Neopetrolisthes maculatus.
    Mehr kann ich dir dazu leider auch nicht sagen.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Chantal,

    du hast natürlich Recht. Sicherlich wäre es wünschenswert, wenn irgendwann Wildfänge aus dem Angebot der Händler verschwinden würden, aber noch sind wir einfach noch nicht so weit - aus den unterschiedlichsten Gründen.

    Das ist einer der Gründe, warum einer der Bereiche, mit denen sich der Marubis e.V. beschäftigt, die Förderung von Nachzuchten ist. (siehe zum Beispiel unsere Nachzuchtenliste)
    Das Wichtigste ist wohl, beim Aquarianer ein Umdenken zu bewirken, dass diese verstärkt auf Nachzuchten achten und diese den Wildfängen, wo immer möglich, vorziehen.

    Dein Beitrag hier zeigt, dass dieses Umdenken bereits begonnen hat. :thup

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hi Claude,

    Zitat

    Fakt ist es aber immer noch das die meisten Kunden auf den Preis schauen und die angebotenen Tiere im Verhältnis zur Arbeit die in den Nachzuchten steckt viel zu billig sind.


    Deine Argumentation setzt aber voraus, dass Wildfänge billiger angeboten werden als Nachzuchten.
    Solang das andersherum ist (Wildfänge sind teurer als Nachzuchten), gibt es doch für genau diese Kunden keinen Grund, auf Wildfänge zurückzugreifen und den Nachzuchten vorzuziehen.

    ...abgesehen von der Tatsache, dass du natürlich recht hast: gemessen am Aufwand und auch der Kosten der Züchter müssten Nachzuchttiere um einiges teurer sein...

    Viele Grüße,
    Sabine

    P.S.
    Michael: ok, das ist was anderes... der Gesamtumsatz wird erhöht... ich hatte das so verstanden, dass an Wildfängen mehr verdient ist als an Nachzuchten

    Hallo Chantal,

    ich glaube nicht, dass der Grund immer in 'Hauptsache billig und möglichst viel verdient' liegt.
    Billiger als Nachzuchten sind Wildfänge sicher nicht, da es sich dann um ausgewachsene Tiere handelt, da Tiere unter einer bestimmten Größe (die ich leider nicht im Kopf habe) nicht importiert werden dürfen. Auch im Verkauf liegen die Preise für ausgewachsene farbige Wildfänge deutlich über denen der Nachzuchten. (Wie du ja selbst anführst)
    Viel tragischer wäre die Tatsache, wenn Wildfänge billiger als Nachzuchten wären.

    Die Gründe, warum immer noch Wildfänge in den Handel kommen, sind sicherlich viel breiter gefächert.

    Auf dem Markt bestimmt immer noch die Nachfrage das Angebot.
    Wie du selber ansprichst, zum Beispiel die Farbe:
    Wie oft kommen Fragen wie:
    "Wo bekomme ich denn die schönen roten oder gelben Seepferdchen?"
    "Ich habe letztens Bilder von roten Seepferdchen gesehen...wo gibts denn die?"

    Ich hab schon ein paarmal erlebt, dass ich auf Nachzuchten verwiesen habe, und die nächste Frage war z.B.:
    Gibt es denn auch die schönen Roten als Nachzuchten??
    (und wenn man noch so oft erklärt, dass sich die Farbe bei reidis z.B. schnell ändern kann...)

    Und solange nach entsprechend farbigen Wildfängen gefragt wird, werden sie auch importiert und angeboten werden. Und das ist der Punkt, an dem wir ansetzen müssen.

    Ein zweiter Aspekt, den ich zwar nicht beurteilen kann und deshalb hier einfach in den Raum werfe, ist die Frage, ob, die 'Menge' der nachgezüchteten Tiere, die in den Handel gelangen, überhaupt ausreicht, den Markt zu befriedigen.
    Auch darüber sollten wir vielleicht nachdenken.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Die verallgemeinernde Aussage, dass nur unseriöse Händler Wildfänge anbieten, halte ich im Übrigen für sehr gefährlich.

    Zitat

    Original von Mahoney
    Hallo Torsten,
    bin nicht befugt diese Seite zu besuchen.

    Hallo Max,

    doch bist du ganz sicher. Der Link verweist auf die url meerwasserforum.info. Wenn du mit der meerwasserforum.com ins Forum gehst musst du dich beim Link nur neu einloggen.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Paulie,

    aber mit Phytoplankton ist es ja nicht getan, das fressen die Fohlen nicht. Für die Aufzucht von Reidis brauchst du Copepoden - und zwar eine Menge.

    Und da ist es dringend nötig, dass du dir frühzeitig einen Zuchtansatz besorgst und diese vermehrst. Wenn möglich in mehreren Kulturen, falls dir eine zusammenbricht, was immer wieder vorkommen kann (gilt übrigens auch für das Phytoplankton).
    Denn nur wenn du ausreichend Futter sicherstellen kannst, hast du eine Chance, einige Tiere durchzubringen.

    Such doch hier im Forum mal nach Plankton, Zucht, Phyto, Copepoden etc. damit du dich in die Thematik etwas einlesen kannst. Da findest du bestimmt einiges. Wenn dann etwas unklar ist - fragen :smiling_face:


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hi Zusammen,

    die Größe eines Fisches wird - soweit ich weiß - in der Regel immer ohne Schwanz - also als reine Körpergröße angegeben.
    Und da halte ich 70-80cm für realistisch.
    Größer hab ich sie auch im Roten Meer noch nicht gesehen.

    Der Fischatlas gibt ihn mit z.B. mit 70cm an.

    Viele Grüße,
    Sabine