Beiträge von Sabine Sax

    Hallo Zusammen,

    interessant wäre eine derartige Umfrage sicherlich. Bei einer anonymen Umfrage sind vielleicht auch mehr Leute bereit, zuzugeben, dass sie entsprechende Krankheiten bei ihren Seepferdchen hatten.

    Und vielleicht ist ja wirklich ein Zusammenhang erkennbar.

    Wie sollte die Fragestellung ausschauen?

    - Krankheit 'Saugprobleme' + Seenadeln
    - Krankheit 'weiße Schwanzspitzen' + Seenadeln
    - Krankheit 'Saugprobleme' keine Seenadeln
    - Krankheit 'weiße Schwanzspitzen' keine Seenadeln
    - keine Krankheiten + Seenadeln
    - keine Krankheiten keine Seenadeln

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Zusammen,

    Andreas:
    dir zunächst auch auf diesem Weg noch einmal Danke für deine Bemühungen, diese Tiere zu beschaffen.

    Viel Neues gibt es bei mir nicht zu berichten. Alle Tiere sind wohlauf. Ein Männchen ist nach wie vor schwanger.

    Ich habe jetzt als Vorsichtsmaßnahme gegen unerwünschte Borstenwürmer etc. den ursprünglichen eingefahrenen Bodengrund (aus dem großen Becken) vollkommen abgesaugt und gegen - zwar auch eingefahrenen, aber fein-säuberlich gesiebten - feinen schwarzen Sand getauscht, dessen Schicht nur max 1cm hoch ist.

    Die Caulerpa taxifolia habe ich entfernt. Caulerpa racemosa sind weiterhin vorhanden, ebenso die Rotalge, die in dem 25er Nano ein erheblich geringeres Wachstum zeigt, als in den großen Becken.

    Zu den Artemia:
    Was meinst du mit ungeschälte Artemia ausbrüten?
    Ich verwende auch ausschließlich Platinum-Qualität und trenne die Schalen von den Nauplien, bevor ich sie verfüttere.
    Dazu hätte ich aber gleich noch eine Frage:
    Verfüttert ihr nur frisch geschlüpfte Nauplien oder auch Ältere und wenn ja, womit reichert ihr die Nauplien an?

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Zusammen,

    ich habe nun den Teil mit der allgemeinen Diskussion über die Haltungsbedingungen so gut es ging in einen separaten Thread abgetrennt.
    Bitte, beschränkt euch in diesem Thread auf den ursprünglichen Zweck dieses Threads:
    Sammlung von Erfahrungen und Informationen zu diesen Tieren.

    Viele Grüße, Sabine

    Zitat

    Original von Lars Kläning
    Also ich muss euch jetzt mal was sagen :miesdrauf:
    Peter und Sabine!!! Ihr wollt uns alle ja nur neidisch machen...


    Shit...jetzt hast du mich enttarnt :grinning_squinting_face: - Aber egal...ich werde trotzdem weiterberichten :winking_face:

    Mit Mehlstaub meinst du doch nicht etwa die weissen 'Artemianauplien-Fussel' auf meinen Bildern? *grins*


    Holger:
    Lars hat Recht! Die Tiere stammen aus einem Direktimport und sind leider alle vergeben.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Ralf,

    interessante Gedanke... man müsste Erfahrungsberichte sammeln, ob die bekannten Krankheiten bei Seepferdchen häufiger auftreten, wenn Seenadeln mit im Becken sind.

    Ich habe ja zweimal meinen gesamten Besatz Seepferdchen (inkl meiner Nachzuchten) durch Krankheiten (weiße Schwanzspitzen, Saugprobleme) verloren.
    Beide Male waren neben den Seepferdchen auch Seenadeln im Becken
    D. pessuliferus, S. biaculeatus und C. maxweberi beim ersten Mal, C. maxweberi beim zweiten Mal.

    Beide Male haben die Seenadeln (wie auch die Messerfische) keinerlei Symptome gezeigt.

    Ausschließen möchte ich einen Zusammenhang nicht. Allerdings stand der Ausbruch der Krankheit in keinem Zusammenhang mit einem Neubesatz an Seenadeln. In beiden Fällen waren die Nadeln schon ein knappes Jahr im Becken.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hi Peter,

    das mit den Caulerpa ist sicher ein Argument, aber denkst du nicht, dass das auf alle Algen zutrifft? Die Rotalge auf dem Bild wuchert bei mir zB auch wie bl...

    Auf welche Algenart würdest du ausweichen?

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Ralf,

    wie meinst du das? Dass möglicherweise Seenadeln, die ja leider noch so gut wie gar nicht als Nachzuchten in den Handel kommen, Krankheitsüberträger sein könnten, die Seepferdchen infizieren? Oder dass Seenadeln möglicherweise generell selbst sehr krankheitsanfällig sind?

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Stefan,

    kann sein, dass sie so lang gebraucht haben, weil die Quadricolor nicht die natürliche Symbioseanemone für Ocellaris ist und manche Tiere vielleicht besonders lang brauchen, bis sie den 'Ersatz' als solchen erkennen und akzeptieren.

    Und wenn einer mal drin ist, dauert es in der Regel nicht mehr lang, bis der zweite folgt :smiling_face:

    Viel Freude weiterhin an deinen Tieren.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Hanno,

    ich kenne nur eine grüne Form der Quadricolor (wobei man sich glaube ich nicht ganz sicher ist, ob es dann auch eine quadricolor ist) die ziemlich klein bleibt.
    Ich glaube mich aber erinnern zu können, dass die dann wiederum so klein bleibt, dass sie sich nicht als Symbioseanemone eignet.

    Ansonsten ist das Wachstum und die Teilungsrate mit Sicherheit von vielen Parametern abhängig, die wir vermutlich gar nicht kennen.

    Meine hat inzwischen einen Durchmesser von mehr als 40cm und will sich partout nicht teilen (letzte Teilung vor gut einem Jahr)

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Zusammen,

    heute sind nun auch meine Tiere angekommen. - Eines davon ein hochschwangeres Männchen. :]
    Die Tiere befinden sich derzeit noch in einer nBox, die im Becken hängt, da sich irgendetwas in mir weigert, sie ins Becken zu entlassen...vermutlich der Gedanke: die seh ich nie wieder...
    Nein...der Grund ist der, dass morgen noch eine Handvoll schwarzer Sand kommt, und ich die Tiere gut aufgehoben wissen möchte, wenn der ins Becken kommt.

    Sobald die Tiere im Becken sind, gibts auch Bilder.


    Zum Becken:
    25Liter Aqua40 Komplettbecken (der dazugehörige Filter wurde entfernt)
    maßangefertigte Riffkeramik-Rückwand
    Die Rückwand ist etwas nach vorn versetzt, so dass dahinter eine Art Technikabteil entstanden ist.
    Dort untergebracht sind:
    - Lufheber, der über die RK-Wand in das 'Pferdeabteil' fördert
    - Heizer

    Deko:
    ausser der RK nur Caulerpa und Rotalgen
    schwarzer Sand

    sonstiger Besatz:
    einige Nassarius-Schnecken

    Werte:
    Temperatur: 23 Grad
    Salinität: 30


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Franz,

    eigentlich fällt mir spontan auch nicht recht viel mehr ein, als du selber schon aufführst:

    - Refraktometer oder Spindel
    - Wassertests (kauf dir hier bitte gleich vernünftige; z.B. Salifert oder TropicMarin)
    - Scheibenreiniger (Z.B. EasyBlade)
    - dann natürlich Salz
    - eine Waage
    - Thermometer (falls noch nicht enthalten)

    hmmm... *grübel*...sollte mir noch was einfallen, schreib ich noch mal :winking_face:


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Zusammen,

    ihr kommt jetzt aber schon sehr weit vom Thema ab....mit Erfahrungen zur Tunze Stream 2 hat das nichts mehr zu tun...wäre schön, wenn ihr die Kurve dazu wieder kriegen würdet.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hi Peter,

    40? Huch...

    achja...doofe Frage :yrf ... das Becken hängt ja an der Anlage, oder?

    Wenn das Becken separat stehen würde, denkst du (ihr) dass ein Luftheber dennoch reichen würde oder sollte dann noch zusätzlich eine kleine Pumpe zur Wasserbewegung dran? (100% gesichert natürlich)

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Monika,

    ich kann mir nicht vorstellen, dass sich der Doc an der Euphyllia vernesselt hat. Zumindest habe ich selbst noch keine solche Erfahrung gemacht. Und ich pflege einige Eupyhllia-Arten und auch Doktorfische.

    Am besten stellst du ein Bild ein, das erleichtert die Ursachenforschung bestimmt erheblich. :smiling_face:

    Viele Grüße,
    Sabine

    Amblygobius phalaena
    Braunstreifen Baggergrundel


    Copyright: Sabine Sax

    Als Nachzucht erhältlich: Nein

    Schwierigkeitsgrad: 2
    Erläuterungen siehe unten

    Hauptfutter: Dieser Fisch ernährt sich omnivor mit hohem pflanzlichem Anteil. Geeignet sind Algen, Trockenfutter, aber auch Frostfutter kann gelegentlich verfüttert werden.

    Zu erwartende Endgröße: bis zu 15 cm

    Geschlechtsunterschiede: Unsere Nachforschungen haben ergeben, dass ein Merkmal die unterschiedliche Zeichnung der Schwanzflosse sein könnte. Auf diese Weise wurden schon erfolgreich Paare zusammengestellt, allerdings konnten wir nicht klären welches Geschlecht welche Merkmale trägt. Eines hat immer mehrere dunkle Punkte und einen deutlichen Rand auf der Schwanzflosse, das andere hat nur einen Punkt und keinen oder nur schwach sichtbaren Rand

    Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter: 400 Liter

    Für Gesellschaftsbecken geeignet: ja

    Innerartliche Haltung:
    • Einzelhaltung: möglich
    • Paarhaltung: empfohlen
    • Gruppenhaltung: nicht möglich

    Lebensraum: Von Algen bewachsene Riffabschnitte, Lagunen, Seegrasfelder

    Aquariengestaltung: Stabiler „buddelsicherer“ Riffaufbau mit vielen Versteckmöglichkeiten, Aufwuchsalgen und möglichst hoher und feiner Bodengrund

    BESONDERHEITEN:
    Wegen der ihr eigenen Methode zur Nahrungsaufnahme wird Amblygobius phalaena häufig als „Problemlösertier“ gegen Cyanobakterien und auch Algen empfohlen und es stimmt, dieser Fisch kann gegen diese „Plagen“ helfen, aber eine verhaltensgerechte Pflege von Amblygobius phalaena bietet wenig Kompromisse und ist sehr anspruchsvoll, deshalb sollte man sich vor dem Kauf gut überlegen ob man dem Tier die nötigen Voraussetzungen bieten kann und will.

    Die wichtigsten Voraussetzungen: Möglichst feiner Bodengrund von mindestens 5 cm Höhe, keine empfindlichen sessilen Tiere, stabiler Riffaufbau

    Baggergrundeln ernähren sich hauptsächlich indem sie den Bodengrund mit dem Maul aufnehmen und nach Kleinstlebewesen, Mikroorganismen und organischen Material durchsieben. Die Grundel steigt mit dem Sand im Maul auf und stößt dabei den Sand durch ihre Kiemen wieder aus. Häufig werden dabei sessile Tiere (Korallen, Anemonen) „berieselt“ wobei es keine Rolle spielt in welcher Höhe diese im Becken platziert sind. Aus diesem Grund passen empfindliche Korallen nicht in ein Becken mit Baggergrundeln.

    Die Fische graben sich Schlafhöhlen und regelrechte Tunnelsysteme zwischen den Riffaufbauten. Dabei dekorieren sie häufig das komplette Becken um und es entstehen hübsche Hügellandschaften, mit denen ein Baggergrundelhalter einfach leben muss. Der Riffaufbau sollte deshalb absolut stabil sein und keinesfalls auf dem Bodengrund stehen.

    --------------------
    Einteilung Schwierigkeitsgrad:
    1 = einfach zu halten für Korallenbecken
    2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
    3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
    4 = nur für Fortgeschrittene
    5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
    6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
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    Die hier nachzulesenden Haltungsempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund.
    Sie sind das Resultat einer Datensammlung aus den Berichten von meerwasserforum.info und spiegeln die heute allgemein gültige Meinung über die optimale Pflege des Tieres wider.

    Hallo Frank,

    zunächst herzlich Willkommen in unserem Forum.

    So pauschal kann dir die Frage hier keiner beantworten und ohne weitere Informationen können wir dir auch nicht wirklich helfen.

    Also beschreibe bitte dein Aquarium möglichst genau:
    - Größe
    - Technik
    - Standzeit
    - Besatz
    - Wasserwerte
    - Bilder

    Wie und worüber hast du dich schon zum Thema Meerwasseraquaristik informiert? Wie ist dein Kenntnissstand?

    Erst wenn wir möglichst viele Infos haben können wir uns ein Bild möglicher Probleme machen, Wissenslücken füllen und helfen.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Zusammen,

    in den letzten Wochen wurde meinen Bestand an Paralemnalia erheblich dezimiert. Alle paar Tage haben ganze Äste der Weichkorallen gefehlt. Dadurch, dass die Äste sauber abgeschnitten waren, war schnell klar, dass es sich um ein Tier handeln musste, das wohl auf den Geschmack gekommen ist.
    Auch ein Umsetzen der Koralle (mit dem kleinen Stein auf dem sie festgewachsen war) brachte nichts. - Wieder fehlte alle paar Tage ein Ast.

    Sämtliche Fangversuche mit den typen Wasserglas-Krabbenfallen waren umsonst. Also haben wir heute die Koralle und alle Steine im Umkreis aus dem Becken geholt. - Und IN der Koralle selbst unten abgebildete Krabbe gefunden.

    Im Lexikon habe ich leider nichts gefunden, das mir bei der Bestimmung helfen könnte. - Aber vielleicht kennt jemand von euch dieses Tier.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Chris,

    ich kann mich nur anschließen - sehr schönes Projekt.
    Was mir besonders gut gefällt, ist der Fischbesatz, weil es viele kleine Fische sind, die in Paaren/Gruppen gehalten werden sollen.

    Ich sehe keinen Grund, warum du wegen der kleinen Fische auf Einsiedler/(Putzer-?)Garnelen verzichten müsstest.

    Ich freu mich schon auf mehr Bilder :smiling_face:


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hi,

    du hast die Korallen doch sicherlich auf Ablegersteinen bekommen oder?
    Dann stell die Steine einstweilen so in den Aufbau, dass sie möglich stabil stehen oder auch auf den Boden (je nachdem ob du Tiere im Becken hast, die sie umschmeissen könnten oder nicht.)

    Wenn du Korallen ohne Stein bekommen hast, poste mal welche.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Franz,

    zunächst herzlich Willkommen im Forum und viel Spaß hier in Zukunft :wink

    Gib mal in die Suche 'Sera 130' ein, da findest du einige Threads zu deinem geplanten Becken. Vielleicht hilft dir das bei der Kaufentscheidung.

    Zu deiner Besatzfrage:
    Leider gibt es für Meerwasseraquarien nicht so den typischen Schwarmfisch. Und besonders nicht für deine geplante Aquariengröße. Wenn du nur wenige Arten pflegen möchtest (was ich übrigens sehr schön finde):
    Wie wäre es mit einigen verschiedenen Grundeln? Eine Gruppe Trimma oder Eviota wäre z.B. schön. Dazu für den Boden ein Pärchen Signigobius nematodes mit passendem Knallkrebs Alpheus randalli.

    Aber bis du soweit bist, dass du Fische einsetzen kannst vergeht ja noch eine ganze Weile. Bis dahin wirst du bei deinen Recherchen im Internet und von Fachliteratur immer wieder über Tiere fallen, die dir gefallen.
    Dann am Besten einfach hier fragen, ob das Wunschtier/dein Wunschbesatz auch für dein Becken geeignet wäre.
    Das ist immer einfacher, als pauschale Besatzempfehlungen abzugeben, da die Möglichkeiten so vielfältig wie die Geschmäcker sind. :smiling_face:

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Zusammen,

    der User wiki911 wurde inzwischen bis auf Weiteres gesperrt, da wir festgestellt haben, dass die Anmeldedaten falsch sind, weil die fällige Ermahnung nicht zugestellt werden konnte.

    Somit können wir jetzt ja wieder zum Thema zurückkommen :smiling_face:

    Viele Grüße, Sabine

    Hallo Thomi,

    jetzt mal Beckengröße usw., die ja bei einer Vergesellschaftung auch eine Rolle spielen, außer Acht gelassen, vertragen sich Doryrhamphus excisus und Doryrhamphus janssi nicht so gut miteinander.
    Liegt wohl an der ähnlichen Zeichnung. Davon würde ich dir abraten.
    Ansonsten ist mir nichts bekannt.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Pterosynchiropus splendidus
    Mandarinfisch Leierfisch



    Copyright: Hristo Hristov, Bild zeigt ein Männchen


    Copyright: Hristo Hristov, Bild zeigt ein Weibchen

    Als Nachzucht erhältlich: Der Mandarinfisch konnte zwar schon erfolgreich nachgezogen werden, gelangt aber als Nachzucht noch nicht oder sehr selten in den deutschen Handel. Link zur Marubis Nachzuchtenliste

    Schwierigkeitsgrad: 4
    Erläuterungen siehe unten

    Hauptfutter:
    Dieser Fisch ernährt sich in der Natur von Zooplankton. Im Aquarium ernährt er sich fast ausschließlich von den Kleinstlebewesen, die er nur in gut eingefahren Becken in ausreichendem Maße zur Verfügung hat. In seltenen Fällen nimmt er auch diverses Lebendfutter (Artemien, Copepoden, Muschelkrebse) und Frostfutter kleinerer Größe.

    Zu erwartende Endgröße: 8 cm

    Geschlechtsunterschiede: Männchen sind etwas größer als Weibchen und der erste Strahl der Rückenflosse ist bei ihnen doppelt so lang.

    Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter: ab 250 Liter (wenn keine Nahrungskonkurrenten im Becken sind - siehe Besonderheiten)

    Für Gesellschaftsbecken geeignet: ja

    Innerartliche Haltung:
    . Einzelhaltung: möglich
    . Paarhaltung: empfohlen
    . Gruppenhaltung: Gruppenhaltung nur im Harem möglich, 1 Männchen und mehrere Weibchen (Siehe Besonderheiten)

    Lebensraum: Lebt in geringen Tiefen von Lagunen und im ruhigen und geschütztem Riffbereich

    Aquariengestaltung: Riffaufbau mit vielen Versteckmöglichkeiten und reichlich Lebendgestein

    BESONDERHEITEN:

    - Der Mandarinfisch ist ein ausgesprochenes Expertentier und sollten nur in Aquarien mit langer Standzeit (ungefähr 1 Jahr) eingesetzt werden. Nur in solchen Aquarien ist gewährleistet, dass sich eine Mikrofauna entwickelt hat und dem immer nach Futter suchendem (pickend) Fisch ausreichend Kleinstlebewesen als Futter zur Verfügung stehen. Nur in wenigen Ausnahmen wird von ihnen Ersatzfutter angenommen. Für mehrere Fische dieser Art, erhöht sich entsprechend der Bedarf an kleinen Organismen. Auch andere Fische mit gleichen Futteransprüchen, reduzieren ein ausreichendes Angebot an Kleinstlebewesen.

    - Bei gutem und ausreichendem Futterangebot können die Fische sehr ausdauernde und krankheitsresistente Pfleglinge sein. Bei geringem Nahrungsangebot sterben sie jedoch einen langsamen Hungertod.

    - Die Männchen des Mandarinfisches bekämpfen sich untereinander bis zum Tod des unterlegenen Männchens, deshalb sollte im Aquarium nur ein Männchen eingesetzt werden.

    - Der Fisch benötigt eine sehr gute Wasserqualität, die Strömung im Becken sollte nicht zu stark sein und das Aquarium sollte gegen das Herausspringen abgesichert sein. Seine Gesellschaft mag er lieber etwas ruhiger.


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    Einteilung Schwierigkeitsgrad:
    1 = einfach zu halten für Korallenbecken
    2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
    3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
    4 = nur für Fortgeschrittene
    5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
    6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
    --------------------

    Die hier nachzulesenden Haltungsempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund.
    Sie sind das Resultat einer Datensammlung aus den Berichten von meerwasserforum.info und spiegeln die heute allgemein gültige Meinung über die optimale Pflege des Tieres wider.