Beiträge von Sabine Sax

    Hallo David,

    ich glaube nicht, dass dieses Verhalten für irgendwas gut ist...ich denke einfach, die Einsiedler versuchen die Scheibe zu überwinden oder herauszufinden, wo das 'Hindernis' aufhört um es umgehen zu können.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Zusammen,

    auch von mir wieder mal ein unspäktakuläres update:

    Vor einigen Tagen sind 10 Nassarius vibex zur Bodengrundreinigung eingezogen.
    Ansonsten sind alle Tiere nach wie vor wohlauf, nur Nachwuchs will sich nicht einstellen.

    Asko: Tut mir leid :frowning_face:
    Peter: Respekt - sehr schöne Zahlen :smiling_face:


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Gerd,

    auch spezielle Anemonensteine oder Blumentöpfe bringen dir keine Garantie, dass die Anemone auch da drin bleibt. Sie wird sich immer ihren eigenen Platz suchen.

    Den Fischen zuliebe solltest du ihr entweder noch eine Chance geben oder für alle drei ein neues Zuhause suchen. :smiling_face:

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Guido,

    langweilig ist die Zucht von Kaudernis sicher nicht :smiling_face:
    Im Gegenteil, ich finde die Kauderni-Zucht sehr wichtig und auch interessant. Selber hab ich es leider noch nicht geschafft, mein Männchen so weit zu bringen, dass er die Brut bis zum Ende behält. :frowning_face:

    Was ich ganz interessant finde, ist dass, du einen Diadem im Becken hast, den die Jungtiere augenscheinlich auch wirklich nutzen.
    Wie ist das? Halten sich dich die Kleinen fast ausschließlich darin auf und sind dadurch auch von potentiellen Fressfeinden geschützt oder hast du nur den Diadem mit den Kleinen separat?

    Zur Beckeneinrichtung hinsichtlich abdunkeln kann ich dir leider keine Tipps geben. Aber berichte bitte unbedingt weiter.

    Eine Bitte noch 'in eigener Sache'
    Lade doch die Bilder über die Funktion 'Dateianhänge' direkt auf den Forenserver. Wir haben immer wieder das Problem, dass Threads später keinen Sinn mehr ergeben, weil oft Bilder auf freiem Webspace irgendwann gelöscht werden und hier nicht mehr sichtbar sind. :smiling_face:

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hi Martin,

    naja...so abwegig finde ich das gar nicht, jetzt, wo du den Namen dazu schreibst.
    Dein Exemplar ist zwar ein bisschen blass um die Nase, aber von der Farbaufteilung könnte das schon hingehen.

    Mal schauen, was die Experten dazu sagen.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Martin,

    ich finde, du machst alles richtig bis jetzt :]
    Du bringst die nötige Geduld mit und kannst dich auch an kleinen lebenden Neuentdeckungen in deinem Becken freuen. - Wenn du so weitermachst, wirst du bestimmt viel Freude an der MW-Aquaristik und deinem Becken haben.

    Als Nächstes solltest du die ersten Algenvernichter wie Einsiedler und Turboschnecken einsetzen.

    Viele Grüße,
    Sabine

    P.S.
    Du hast im Übrigen einen sehr schönen und netten Schreibstil! Es macht Spaß, deine Beiträge zu lesen, also berichte bitte weiter - auch wenn es nicht immer was zu Antworten gibt :wink

    Hallo Zusammen,

    @Michel:
    Vielen Dank für deine Bestimmung.

    Die abgesammelten Krabbler aus meinen diversen Becken haben ein eigenes 54L-Becken, in dem sie 'Unfug' treiben können :] - entsorgt wird da niemand.

    Diese Krabbe hat sogar extra ein 12L-Nano bekommen, da ich sie etwas beobachten wollte (vor allem, ob sie die angebotenen Xenien frisst).
    Leider hat sie trotzdem nur knapp eine Woche überlebt :loudly_crying_face:

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Peter,

    Salinität = 30

    Chaetomorpha, Caulerpa racemosa und eine Rotalge (?) wuchern zwar nicht (Gott sei Dank) sehen aber gut und farbig aus und wachsen langsam vor sich hin.

    edit: Ach so...den Tieren geht es auch allen gut. Bisher noch keine Verluste, allerdings auch kein Nachwuchs. Die Bruttasche des bei Ankunft vermeintlich (??) schwangere Männchen, sieht wieder ganz 'normal' aus. Was da passiert ist, kann ich nicht sagen, es sind definitiv keine Jungtiere im Becken - auch keine Toten.

    Die Weibchen haben all den Bauch voller Eier, dennoch konnte ich noch keine Ei-Übergabe beobachten.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Sven,

    ich beitreibe auch ein 54L-Becken mit einer 6025 Nanostream. Ich finde die Pumpe nicht zu stark (und ich habe einige sehr zarte kleine Grundeln im Becken).
    Wenn du die Pumpe leicht nach oben ausrichtest, schwächt das die Strömung zum einen etwas ab und zum anderen bekommst du so eine recht gut Oberflächenbewegung.

    Ggf. kannst du sie am Anfang ein wenig mit der von Paul beschriebenen Methode drosseln - ist auch ein bisschen abhängig vom Besatz ob nötig oder nicht. - Hatte ich auch gemacht, als das Becken noch nicht so dicht bewachsen war, da ich ein paar sehr zarte Grundeln pflege.
    Nur Strömung über einen Innenfilter zu erzeugen halte ich für nicht ausreichend.


    Was möchtest du denn in deinem Aquarium pflegen?

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Lemmi,

    natürlich darf in diesem Forum auch SACHLICHE Kritik geäußert werden.
    Dieses Forum ist aber nicht dazu da, deinen Frust über ein anderes Forum hierher zu tragen und weil du dort nicht mehr schreiben darfst, deinen Ärger hier auszulassen.

    Wenn du allerdings ein Problem hast und Hilfe suchst, bist du hier herzlich Willkommen.

    Im Übrigen schließe ich mich Klaus an: Hier ist es durchaus üblich, sich vorzustellen und zumindest mit seinem Vornamen zu unterschreiben.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hi,

    außer Kieselalgen kann ich auch nichts erkennen.
    Was spricht denn dein Silikatwert? Nicht nur der im Becken sondern eher der im Osmosewasser ist interessant.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hi Zusammen,

    die 'Normal-Seepferdchen'-Halter unter euch kennen bestimmt die fiese Krankheit, bei der sich zunächst die Schwanzspitze weiss verfärbt und der Schwanz nicht mehr eingerollt werden und sich das Pferdchen nicht mehr festhalten kann. Eine Weiss-Verfärbung würde man bei dem weissen Tier nicht erkennen...

    Ich hoffe von ganzem Herzen, dass das in diesem Fall nicht die Ursache ist.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Doryrhamphus excisus
    Blaustreifenseenadel


    Copyright: Benjamin Berger


    Copyright: Benjamin Berger, Bild zeigt die typischen Höcker auf dem Maul des Männchens


    Als Nachzucht erhältlich:
    Gelegentlich, Link zur Marubis Nachzuchtenliste .

    Schwierigkeitsgrad: 6
    Erläuterungen siehe unten

    Bevorzugtes Futter: Mysis, Artemia, Moina salina, Coppepoden; lebend oder gefrostet. Kein Kunstfutter

    Zu erwartende Endgröße:
    7 cm

    Geschlechtsunterschiede: Männchen haben eine Brutrinne am Bauch in die die Eier eingebettet werden, und die Männchen haben kleine Höcker auf dem Röhrenmaul.

    Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter: 200 Liter (siehe Besonderheiten)

    Für Gesellschaftsbecken geeignet: Nur mit ruhigen, langsam fressenden Arten wie Seepferdchen, Mandarinfischen vergesellschaften.

    Innerartliche Haltung:
    • Einzelhaltung:
    nein
    • Paarhaltung: empfohlen
    • Gruppenhaltung: nein

    Lebensraum:
    gute Schwimmer, leben in felsigen Biotopen im Bereich von Seegraswiesen; Rotes Meer bis zu den Galapagosinseln

    Aquariengestaltung: Viele Möglichkeiten zum Verstecken bieten, z.B. mittels Caulerpa, Gorgonien, Weichkorallen oder filigraner Riffkeramik. Keine stark nesselnden Korallen!
    Die Strömungsgeschwindigkeit sollte niedriger als im Riffbecken sein.

    BESONDERHEITEN:

    • Das Becken sollte gut eingefahren sein, damit sich die Tiere auch vom Zooplankton aus dem Becken ernähren können, da einige Exemplare nur schlecht an Frostfutter gehen.
    • Bitte nur als Pärchen halten, da einzeln gehaltene Tiere sehr passiv werden, hingegen
    bekämpfen sich gleichgeschlechtliche Tiere dauerhaft.
    • Sie sind in der Lage sehr schnell zu schwimmen und benötigen daher einen entsprechend großen Schwimmraum, daher sind Empfehlungen die Tiere in Nanobecken zu Pflegen als nicht artgerecht zu betrachten.

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    Einteilung Schwierigkeitsgrad:
    1 = einfach zu halten für Korallenbecken
    2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
    3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
    4 = nur für Fortgeschrittene
    5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
    6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
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    Die hier nachzulesenden Haltungsempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund.
    Sie sind das Resultat einer Datensammlung aus den Berichten von Meerwasserforum.info und spiegeln die heute allgemein gültige Meinung über die optimale Pflege des Tieres
    wider.

    Beitrag von angi aus dem zosterae-Thread...passt hier besser her :smiling_face:

    Zitat


    hi andi,
    genau diese problematik sehe ich auch! entkapselte cysten, die es heute auch schon zu kaufen gibt - fuer den der es nicht selbst machen will - sind klar vorzuziehen. vorallem die vibrionengeschichte wird oft unterschaetzt. ich habe zurueckliegend bakterientitter genommen und mit geschaelten artemiacysten sieht es wesentlich besser aus. dennoch sind noch bakterienherde vorhanden. deshalb habe ich einen conditioner aus der professionellen aqua-kultur beschafft, mit ihm geht der bakterientitter fast gen null. keinerlei truebungen des wassers mehr und auch kein schaeumen, wenn die nauplien schluepfen. kontakiere mich per pn, falls du mehr drueber wissen willst.

    Hi Ralf,

    seh es mit einem weinenden und vier lachenden Augen. :smiling_face:
    Und wenn ich das richtig gelesen habe, hast du das abgängige Männchen ja nicht gefunden oder? Also besteht noch die Möglichkeit, dass es sich doch irgendwo versteckt hält. Auch tot müsstest du es ja entdeckt haben.

    Umso mehr kannst du dich über deinen unverhofften Fund freuen. Vielleicht hat ja tatsächlich ein Männchen nur 4 Junge gehabt und deshalb ist es nicht aufgefallen, dass es schwanger war...
    Viel Glück auf alle Fälle bei der Aufzucht.

    Bei mir ist das auch etwas mysteriös - zumindest für mich. Ich sollte 3 Tiere bekommen - eins davon hochschwanger - der Rest Weibchen.
    Da ich aber insgesamt 7 Tiere bekommen habe (meine 3 und 4 für Michael M.) waren es dann 3 Männchen.
    Das Männchen, das ich bei Ankunft für schwanger gehalten habe - also 'mein' Männchen, hat immer noch nicht geworfen und ist auch immer noch nicht sonderlich dick (aber definitiv schwanger).
    Ich habe die Tiere jetzt 11 Tage und aufgrund meiner Kommunikation mit Martin muss es ja schon vorher schwanger gewesen sein - also mindestens schon 16 Tage jetzt. Da kann was nicht stimmen.
    Die anderen beiden Männchen sind ziemlich sicher nicht schwanger - und waren es auch bei Ankunft nicht.
    Und so oft wie ich in das Becken starre, sind mir Jungtiere bestimmt nicht entgangen. - Seltsam...

    @Flo:
    Schön, dass du diese Tiere auch pflegst! Aus welcher Quelle stammen deine Tiere?

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Andy,

    am Lebendgestein würde ich nicht sparen. ICH würde das Gestein nehmen, das auch 'nach aussen hin' einen belebten und bewachsenen Eindruck macht, leicht und porös ist.

    Kann es sein dass das Gestein auf deinem Bild gebraucht ist?

    Viele Grüße,
    Sabine

    P.S.
    Herzlich Willkommen hier

    Hi Zusammen,

    ja stimmt...es wird zur Gewohnheit: Nach dem Aufstehen als erstes: Tiere zählen - nach dem Heimkommen: Jacke aus und Tiere zählen ... Donnerstag kam ich etwas zu spät zur Arbeit, weil ich nicht alle Tiere gefunden habe und mir das keine Ruhe gelassen hat, bis alle vollzählig waren :grinning_squinting_face:


    Eine Frage an diejenigen, die ihr Becken mit Bodengrund eingerichtet haben:
    Habt ihr Tiere eingesetzt, die den Sand sauber halten?
    Peter: Du hast Nassarius oder?

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Rüdiger,

    naja...ist ja auch eher ungewöhnlich, dass jemand gleich am ersten Tag Tiere einsetzt :winking_face:

    Wenn das Tier auf dem LS angewachsen ist, finde ich das allerdings auch eher seltsam. Ist schon gut mögich, dass sich auf LS ein kleines Stück Koralle versteckt oder sich die ein oder andere Koralle daraus entwickelt, aber ein so großes Tier habe ich bei frischem oder konditionierten LS noch nie gesehen.

    PO4 ist wohl schon etwas hoch. Ich muss aber dazu sagen, dass ich noch nie PO4 unmittelbar nach einer Beckeneinrichtung gemessen habe

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Rüdiger,

    ich muss sagen, der Steinaufbau gefällt mir ausgesprochen gut. Den hast für meinen Geschmack wirklich gut hingekriegt. :]

    Verzeih bitte nur die vermutlich unvermeidliche Frage: Ist das eine Gorgonie, die da schon den Riffaufbau ziert?


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hi Peter,

    nein, der werdende Vater ist das dunkle Tier auf Bild 2 auf der linken Seite hinter den Algen. Kann aber sein, dass das Männchen auf Bild 1 auch schwanger ist - kann ich aber nicht sicher beurteilen.

    Erbsengroß? :winking_face_with_tongue: - ich stell mir das gerade vor und hoffe, die Erbsen in Belgien sind kleiner als hier in Deutschland :winking_face:
    Hast du zufällig ein Bild davon? Damit ich das zeitlich etwas beurteilen kann.

    @Asko:
    Mini-Schlangensterne hab ich auch im Becken. Ich hatte auch im Netz gelesen, dass die durchaus geeignet sein sollen.
    Gorgonien (mit relativ großen Polypen) hatte ich ursprünglich auch im Becken, aber noch vor Ankunft der Pferde wieder entfernt, nachdem sie sich mit Riesenappetit auf die Nauplien gestürzt hatten, die ich einmal testweise ins Becken gegeben hatte.
    Ich hatte daraufhin Angst, dass die Nahrungskonkurrenz dann doch zu groß ist.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Zitat

    Original von klaus Jansen


    sorry, aber es gibt doch nur zwei Gruppen : .. viele Probleme vs. keine Probleme...

    Hallo Zusammen,

    trotzdem würde auch ich mir eine emotionslosere, sachlichere Diskussion wünschen und ich hoffe, ihr findet alle dahin zurück. Vor allem zu einer Diskussion, die den Usern mit Problemen im Becken wirklich hilft.

    Viele Grüße, Sabine

    P.S. Titel angepasst

    Hi,

    Frostfutter:
    Mysis, Babykrill und den Mix aus der Forum-Sammelbestellung abwechselnd - 1xtäglich
    Für die Tuka: Bosmiden, Lobstereggs, Cyclops, rotes Meeresplankton, Cyclop Eeze - 3-4xtäglich

    Granulat: Ocean Nutrition, Dr. Bassleer, Omega One gemischt: 1xtäglich

    Norialgen, Salat laufend


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Zusammen,
    alle Tiere sind fit und gut genährt wie ich finde. Verluste gab es bisher keine. Nur Nachwuchs will sich (noch *hoff*) nicht einstellen.
    Es gibt also nicht wirklich etwas Neues zu berichten...

    Also hänge ich wenigstens ein paar aktuelle Bilder an. Leider werden die Fotos durch die gewölbte Frontscheibe des Beckens nicht wirklich gut...aber man kann schon was erkennen denke ich.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Rene,

    bis du deine Pferdchen bekommst musst du aber unbedingt noch etwas an deiner Beckeneinrichtung verändern.

    Da müssen noch jede Menge Algen und/oder Gorgonien und/oder Weichkorallen rein, die sich auch erstmal etablieren sollten. In den jetzt noch recht 'nackten' Becken fühlen sich die Pferdchen bestimmt nicht wohl :smiling_face:

    Ich weiß ja nicht, wie lang dein Händler die Tiere für dich hältert, aber 2-3 Wochen halte ich auch für zu früh.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Andi,

    vielen Dank für deine Erläuterungen. Ich habe meine Barbouri-Nachzuchten mit Platinum-Artemia aufgezogen und hatte auch keine Probleme mit Quallen etc.

    Ich muss auch gestehen, dass ich von dieser Methode der Vorab-Entkapselung und deren Vorteile noch nie gehört habe. Entsprechende Internet-Seiten habe ich inzwischen gefunden.

    Andi und Ralf:
    Danke für die Infos bezüglich der Fütterung
    Ich füttere derzeit sowohl frisch geschlüpfte Nauplien, als auch mehrere Tage Alte, die ich mit LiquidLife BioPlankton Konzentrat füttere.

    Kühlschrank-Anreicherung mache ich derzeit nicht, wird aber wohl ein Thema werden, sollte es Nachwuchs geben :smiling_face:

    Im Übrigen ist mir aufgefallen, dass sich die Tiere durchaus gern in der Nähe der Riffkeramik aufhalten und diese nach Fressbarem absuchen - und auch mitunter fündig werden.

    @Elena:
    Ich habe meine Tiere nicht gebadet, da sie ja schon fast 2 Wochen bei Martin 'zwischengehältert' waren, hätte es aber getan, wenn ich sie, wie Peter und Andi direkt vom Flughafen bekommen hätte.
    Wie hältst du deine Tiere? Sind alle fit? Bilder?

    Viele Grüße,
    Sabine

    Zebrasoma Veliferium
    Pazifischer Segelflossen Doktorfisch


    Copyright: Siegfried Lösel


    Copyright: Siegfried Lösel

    BITTE BEACHTEN!
    Eines der am meisten diskutierten Themen in der Meeresaquaristik ist der Platz- bzw. Schwimmbedarf von Fischen, insbesondere den beliebten Doktorfischen. Obwohl die meisten Aquarianer sicher verantwortungsbewusste Halter sind, können sich nur die wenigsten ein Becken leisten, dass die Bedingungen bietet, die wirklich optimal für einen der sogenannten "Vielschwimmer" ist. Als Herausgeber dieser Haltungsempfehlung(en) hat sich der Verein Marubis natürlich mit dieser Problematik befasst und musste einen Konsens zwischen verhaltensgerechter Tierpflege und tragbaren Alternativen finden, was wirklich nicht ganz einfach war. Wir haben versucht bei jedem einzelnen Tier unter Berücksichtiguang der arttypischen Verhaltensweisen das absolut vertretbare MINDESTmaß an Beckenvolumen zu finden, raten aber auch dort, wo wir es für angebracht hielten, entschieden von einer Pflege ab.

    Als Nachzucht erhältlich: Nein

    Schwierigkeitsgrad: 2
    Erläuterungen siehe unten

    Hauptfutter:
    Dieser Fisch ernährt sich vorwiegend pflanzlich (herbivor). Geeignet sind Algen (Aufwuchsalgen, Caulerpa, Nori, Wakame), Trockenfutter mit hohem Algenanteil, Frostfutter (große Sorten wie Mysis, Krill, ggf. Artemia), Frostfutter, speziell Artemia, sollte angereichert werden.

    Ergänzung/Zusatzfutter:
    Als zusätzliches/ergänzendes Futter und zur Beschäftigung der Tiere kann auch gelegentlich Gemüse oder Obst angeboten werden, obwohl es nicht dem natürlichen Futter entspricht. Dazu gehören zum Beispiel Salat, Löwenzahn, Gurke, Karotte, aber auch Banane.


    Zu erwartende Endgröße: 40 cm

    Geschlechtsunterschiede: Männchen sind größer als Weibchen; manchmal erkennt man eine Art „Flaum“ am Skalpell des Männchens

    Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter: MINDESTENS 2500 Liter
    2500 Liter sind nur möglich wenn viel freier Schwimmraum vorhanden ist; passender wären 4000 Liter oder mehr. 80 cm Mindesthöhe (echter Wasserstand, nicht gesamte Beckenhöhe!) sollten nicht unterschritten werden. Würfelbecken mit geringer Kantenlänge sind nicht geeignet.

    Auf Grund dessen können wir diesen Fisch nicht für normalgroße Heimaquarien empfehlen.

    Für Gesellschaftsbecken geeignet: ja

    Innerartliche Haltung:
    • Einzelhaltung: möglich
    • Paarhaltung: empfohlen (siehe Besonderheiten)
    • Gruppenhaltung: in normal großen Heimaquarien nicht möglich (siehe Besonderheiten)

    Lebensraum: Vielschwimmer, dennoch riffverbunden. In der Natur meist alleine oder paarweise unterwegs.

    Aquariengestaltung: Lockerer Riffaufbau mit viel Schwimmraum, Lebendgestein, Algenaufwuchs.

    BESONDERHEITEN:
    - In der Natur ist Zebrasoma veliferum in der Regel einzeln oder paarweise anzutreffen, aber auch große Gruppen, die so genannten Fressverbände, kann man desöfteren beobachten. Vor allem in den Abendstunden bilden sich diese Gruppen, wahrscheinlich um gemeinsam einen Schlafplatz aufsuchen. Trotzdem können wir eine Paar- bzw. Gruppenhaltung in normal großen Heimaquarien nur empfehlen, wenn das Beckenvolumen mindestens 4000 Liter beträgt. Auf Grund seiner großen „Segelflossen“ sollte die Beckenhöhe mindestens 80 cm betragen.

    - In der Natur sind junge Zebrasoma äußerst revierbildend. Bei Einzelhaltung im Aquarium behalten das adulte Tiere meistens bei. Sie sind zudem sehr wehrhaft, da sie über einen scharfen Dornfortsatz (Skalpell) an den Seiten der Schwanzflosse verfügen. Damit können sie anderen Fischen ernsthafte Verletzungen zufügen. Deshalb: Sollen nachträglich weitere Artgenossen eingesetzt werden, sollten immer kleinere Tiere gewählt werden.

    - Doktorfische wollen ihrem natürlichen Verhalten gemäß den ganzen Tag etwas zu „knabbern“ haben, sonst stellt sich schnell Aggression und Langeweile ein. Algenaufwuchs oder alternativ ausreichende Fütterung mit herbivorer Nahrung sollte gewährleistet sein.

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    Einteilung Schwierigkeitsgrad:
    1 = einfach zu halten für Korallenbecken
    2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
    3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
    4 = nur für Fortgeschrittene
    5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
    6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
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    Die hier nachzulesenden Haltungsempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund.
    Sie sind das Resultat einer Datensammlung aus den Berichten von meerwasserforum.info und spiegeln die heute allgemein gültige Meinung über die optimale Pflege des Tieres wider.

    Chelmon rostratus
    Orangebinden-Pinzettfisch oder Kupferbinden-Pinzettfisch


    Copyright: Sabine Sax

    Als Nachzuchzucht erhältlich: nein

    Schwierigkeitsgrad: 4
    Erläuterungen siehe unten

    Hauptfutter:
    Nahrungsspezialist! Ernährt sich in der Natur hauptsächlich von Zoobenthos und anderen bodenlebenden Wirbellosen (Invertebraten)
    Nur schwer an Ersatzfutter (Frostfutter: Mysis, Artemia, Krill) zu gewöhnen. Einmal an Frostfutter gewöhnt sollte dieses regelmäßig angereichert werden.
    Siehe auch Besonderheiten.

    Zu erwartende Endgröße: 15- 20cm

    Geschlechtsunterschiede: keiner

    Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter: 500l

    Für Gesellschaftsbecken geeignet: siehe Besonderheiten

    Innerartliche Haltung:
    . Einzelhaltung: empfohlen
    . Paarhaltung: nur vorher zusammengestellte Paare in sehr großen Becken möglich
    . Gruppenhaltung: nein

    Lebensraum: lebt in 1-25m Tiefe, riffbezogen/standorttreu, Barriere Riff, Indo Pazifik

    Aquariengestaltung: Riffaufbau mit vielen Versteckmöglichkeiten und reichlich Lebendgestein

    BESONDERHEITEN:
    Bei diesem Fisch gibt es sehr viele!

    • Der Fisch wird oft als Glasrosenbeseitiger empfohlen, manchmal klappt das auch, meist gibt es aber erhebliche Probleme.

    • Der Fisch ist nur sehr schwer an Ersatzfutter zu gewöhnen, oft verweigert er das Futter einfach und verhungert! Es gab sogar Fälle, wo dieses Tier beim Händler gefressen hat, jedoch im heimischen Becken alle Nahrungsaufnahme verweigert wurde. Anderen Berichten zu Folge war der Pinzettfisch, obwohl er Futter annahm, nach wenigen Wochen gestorben.

    • Außerdem ist der Chelmon ein sehr langsamer Fresser, der sich gegen schnelle Fische wie Docs etc kaum durchsetzen kann. Er ist es gewohnt, sein Futter aus kleinen Spalten und Ritzen zu holen und beim Futterfang im Freiwasser ist er anderen Fischen unterlegen! Daher ist ein ausreichend großer Riffaufbau aus Lebendgestein Pflicht, damit reichlich Kleinstlebewesen vorhanden sind, bzw. sich ständig neu bilden können.

    • Wer Wert auf die Haltung von Röhrenwürmern legt, sollte auf den Fisch verzichten.
    100%ig befindet sich schon nach kurzer Zeit kein Einziger mehr davon im Becken. Das betrifft die großen farbigen Röhrenwürmer, wie auch die ganz Winzigen. Würde es so etwas wie eine Röhrenwurmplage geben, wäre er die erste Wahl um diese zu bekämpfen. Aber auch Muscheln und vereinzelt auch andere Nesseltiere (nicht nur Glasrosen) können ihm zum Opfer fallen!

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    Einteilung Schwierigkeitsgrad:
    1 = einfach zu halten für Korallenbecken
    2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
    3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
    4 = nur für Fortgeschrittene
    5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
    6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
    --------------------

    Die hier nachzulesenden Haltungsempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund.
    Sie sind das Resultat einer Datensammlung aus den Berichten von meerwasserforum.info und spiegeln die heute allgemein gültige Meinung über die optimale Pflege des Tieres wider.