Beiträge von Sabine Sax

    Hallo Zusammen,

    nachfolgend geben wir euch eine kleine Anleitung, wie ihr Bilder in eure Threads einbinden könnt.

    Vorab eine rechtliche Sache:

    Das Einstellen von Bildern ist nur mit gleichzeitiger Quellen- und Urheberangabe erlaubt.
    Mit dem Einstellen von Bildern ohne Quellen- und Urheberangabe bestätigt der Autor, dass er Eigentümer des eingestellten Bildes ist bzw. die Veröffentlichungsrechte für das eingestellte Bild besitzt.
    Sollte ein begründeter Verdacht auf Verletzung des Urhebergesetzes oder anderer Gesetze vorliegen, wird das Bild kommentarlos gelöscht.

    Und so kommt das Bild in den Beitrag:

    Über diese Funktion eingefügte Bilder werden direkt von eurer Festplatte auf den Forenserver geladen und bleiben somit immer in den Beiträgen erhalten. Bitte nutzt nach Möglichkeit IMMER diese Funktion.

    Funktion Dateianhang beim Erstellen eines Beitrags:
    Ganz unten im Beitragseditor gibt es ein Feld Dateianhänge
    Die maximal mögliche Dateigröße wird im sich öffnenden Dialogfenster angegeben.

    Mit einem Bildbearbeitungsprogramm Bild auf die max. erlaubte Größe bringen (derzeit 100KB für die Benutzergruppe User):
    Beispiel am kostenlosen Bildbearbeitungsprogramm Irfan View:
    Irfan View downloaden, Zip öffnen und Irfan View installieren. Die Bilder auf das kleinste oder zweitkleinste Format verkleinern (Bild ... Größe ändern ...) und dann als JPG bei Qualität 30 bis 50 speichern ("speichern unter", dann Namen ändern, falls Du Deine Bilder in der ursprünglichen Größe behalten willst), bis Deine Datei weniger als oder genau 100 KB hat.

    Dann im Forum bei Deiner Antwort auf Dateianhänge gehen, die Datei hochladen (Durchsuchen und anklicken), speichern und bei der Antwort erscheint dann Dein Bild (ist in der Vorschau noch nicht sichtbar).


    Bilder, die auf kostenlosem Webspace geladen und über die Funktion ‚Bild einfügen‘ lediglich in den Thread verlinkt wurden, werden oft durch den Webhoster oder den User selbst nach einiger Zeit wieder gelöscht. Dadurch verschwinden die Bilder aus den Threads und diese werden unbrauchbar und zusammenhanglos.
    Also bitte vermeidet nach Möglichkeit diese Option und nutzt immer oben Beschriebene, bei welcher ihr die Bilder direkt von eurem Computer auf den Forenserver ladet.

    Viele Grüße,
    Sabine

    bannerMarubis468x60india

    Wir sind echte Europäer.....

    ..... und das ist auch gut so

    Unter diesem Motto hat der Marubis e.V. auf der Fisch und Reptil 2008 die erste Internetdatenbank für europäische Nachzuchten, kurz, die Marubis-Nachzuchtenliste vorgestellt. Das große Interesse und die zahlreichen Fragen dazu haben uns gezeigt, dass wir damit den Nerv der Zeit in der Meerwasseraquaristik getroffen haben und das Thema Nachzuchten immer wichtiger wird.Clarkii_400

    Denn Nachzuchten sind:

    Gesund
    Futterfest
    Medikamentenfrei
    Angepasst
    Stabil

    Und das Wichtigste:

    Nachzuchten helfen, Wildfänge zu reduzieren und somit die Artenvielfalt
    im Lebensraum Riff zu erhalten.

    Wir möchten unsere Datenbank erweitern und umstrukturieren und so wird es in Zukunft 2 Listen geben:

    Die Züchterliste

    Hier findet ihr Informationen über bereits nachgezüchtete Tiere, Kontaktdaten der Züchter und – wo vorhanden – Links zu Zuchtberichten.
    So können Züchter untereinander in Kontakt treten und Erfahrungen austauschen. Anfänger in der Zucht können sich wertvolle Informationen und Hilfestellungen bei den genannten Züchtern holen.
    Die Liste ist aber auch für jeden Aquarianer interessant, der erstaunt feststellen wird, wie viele Arten in Europa bereits nachgezüchtet werden.

    Die Nachzuchten-Bezugsliste

    Hier könnt ihr euch informieren, ob und wenn ja wo bestimmte Tiere als Nachzuchten angeboten werden.
    In dieser Liste aufgeführt sind Händler, die europäische Nachzuchten anbieten.
    Aber auch Züchter, die ihre Nachzuchten privat direkt an den Aquarianer abgeben, können sich dort eintragen lassen.

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    Natürlich soll die Datenbank möglichst vollständig und umfassend sein. Das schaffen wir aber nur mit eurer Hilfe und eurer Mitarbeit.

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    Wenn ihr also Fische und/oder Wirbellose züchtet, dann meldet euch bei uns.

    Dabei spielt es keine Rolle, ob ihr die Tiere regelmäßig züchtet und abgebt, oder ob es sich um einen einmaligen Zuchterfolg handelt. Jede Information über nachgezüchtete Tiere ist für uns wichtig und wertvoll.

    Um die Erfassungen der Daten möglichst einfach zu machen, haben wir einen Fragebogen erstellt. Einfach ausfüllen und zurücksenden an: sabine.sax(at)marubis.de.

    Fragebogen

    Helft mit, Nachzuchten populärer zu machen und Wildfänge zu reduzieren und macht mit bei der Marubis-Nachzuchtenliste.

    Sabine Sax
    Marubis e.V.


    Hallo Timmy,

    prinzipiell sind links zu anderen Foren natürlich erlaubt, aber wenn du auch Meinungen hier in unserem Forum haben möchtest, wäre es schon schön, wenn du dir auch die Mühe machen würdest, die entsprechenden Beiträge hier zu verfassen und unsere User daran teilhaben lässt :smiling_face:

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Markus,

    ich finde es immer wieder klasse, wenn für einzelne Tiere ein Artenbecken eingerichtet wird.
    Ich bin ja schon von Helmut fasziniert, aber Samson steht ihm bestimmt in nichts nach und ich freu mich schon auf weitere Berichterstattung.

    Und....ich will Bilder sehen :grinning_squinting_face:


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Robert,

    wenn du den Bodengrund austauschen oder aussieben möchtest, solltest du das immer in mehreren kleinen Schritten und niemals auf einmal machen, damit die Aktion die Biologie nicht komplett durcheinander bringt.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Acanthurus leucosternon
    Pazifischer Weißkehl Doktorfisch


    Copyright: Sebastian Stark

    BITTE BEACHTEN!
    Eines der am meisten diskutierten Themen in der Meeresaquaristik ist der Platz- bzw. Schwimmbedarf von Fischen, insbesondere den beliebten Doktorfischen. Obwohl die meisten Aquarianer sicher verantwortungsbewusste Halter sind, können sich nur die wenigsten ein Becken leisten, dass die Bedingungen bietet, die wirklich optimal für einen der sogenannten "Vielschwimmer" ist. Als Herausgeber dieser Haltungsempfehlung(en) hat sich der Verein Marubis natürlich mit dieser Problematik befasst und musste einen Konsens zwischen verhaltensgerechter Tierpflege und tragbaren Alternativen finden, was wirklich nicht ganz einfach war. Wir haben versucht bei jedem einzelnen Tier unter Berücksichtigung der arttypischen Verhaltensweisen das absolut vertretbare MINDESTmaß an Beckenvolumen zu finden, raten aber auch dort, wo wir es für angebracht hielten, entschieden von einer Pflege ab.

    Als Nachzucht erhältlich: Nein

    Schwierigkeitsgrad: 4
    Erläuterungen siehe unten

    Hauptfutter:
    Dieser Fisch ernährt sich in der Natur überwiegend von Plankton. Im Aquarium sollte man auf abwechslungsreiche Ernährung achten. Geeignet sind Lebendfutter und Frostfutter, wie Mysis, Krill und Artemia. Um Krankheiten vorzubeugen, sollte Frostfutter gelegentlich mit Vitaminen angereichert werden. Weiterhin gut geeignet sind Algen (Aufwuchsalgen, Caulerpa, Nori, Wakame) und auch hochwertiges Trockenfutter.

    Ergänzung/Zusatzfutter:
    Als zusätzliches/ergänzendes Futter und zur Beschäftigung der Tiere kann auch gelegentlich Gemüse oder Obst angeboten werden, obwohl es nicht dem natürlichen Futter entspricht. Dazu gehören zum Beispiel Salat, Löwenzahn, Gurke, Karotte, aber auch Banane.

    Zu erwartende Endgröße: 20 cm

    Geschlechtsunterschiede: keine eindeutigen GU bekannt

    Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter: ab 1500 Liter
    Diesem Vielschwimmer sollte ein Becken mit mindestens 200 cm Kantenlänge geboten werden.

    Für Gesellschaftsbecken geeignet: ja

    Innerartliche Haltung:
    • Einzelhaltung: empfohlen
    • Paarhaltung: möglich (siehe Besonderheiten)
    • Gruppenhaltung: in normal großen Heimaquarien nicht möglich (siehe Besonderheiten)

    Lebensraum: Vielschwimmer, dennoch riffverbunden. In der Natur meist paarweise oder in losen Fressverbänden unterwegs.

    Aquariengestaltung: Lockerer Riffaufbau mit viel Schwimmraum, Lebendgestein, Algenaufwuchs.

    BESONDERHEITEN:
    - In der Natur ist der Weißkehldoktorfisch in der Regel in großen Gruppen, den so genannten Fressverbänden unterwegs, aber auch paarweise ist er anzutreffen. Trotzdem können wir eine Paar- bzw. Gruppenhaltung in normal großen Heimaquarien nur empfehlen, wenn das Becken ausreichend dimensioniert ist. Mindestens 200 cm Kantenlänge ist da nicht übertrieben.

    - Dieser Fisch galt noch bis vor wenigen Jahren als nicht dauerhaft haltbar, da er ein anspruchsvoller Pflegling ist und auf Stress und unpassende Haltungsbedingungen mit Krankheiten reagiert. Cryptocaryon irritans, die Weißpünktchen-Krankheit ist bei ihm deshalb leider häufig die Regel (Link zum Marubis-Fachbericht). Der Einsatz von moderner UVC-Technik kann dem entgegenwirken, allerdings bekämpft man damit nur die Symptome und nicht die Ursache.

    Besser wäre dem Tier von vorne herein eine möglichst artgerechte Bedingungen zu bieten: A. Leucosternon sollte zum Beispiel nicht mit anderen Acanthurus Arten zusammen gepflegt werden. Außerdem braucht er ein abwechslungsreich gestaltetes Becken mit viel Schwimmraum, ausreichend Höhlen und Versteckmöglichkeiten und natürlich Futter in ausreichender Menge und Qualität. Dann hat man die Chance für Jahrzehnte einen ausgeglichenen, gesunden und vor allem friedfertigen Doktorfisch zu pflegen, denn die ihm nachgesagte Aggressivität ist damit dann auch kein Thema mehr.

    - Auch dieser Doktorfisch will wie alle anderen seinem natürlichen Verhalten gemäß den ganzen Tag etwas zu „knabbern“ haben, sonst stellt sich schnell Aggression und Langeweile ein. Algenaufwuchs ist ideal, oder eben eine entsprechend häufige Fütterung mit geeigneter Nahrung.

    - Empfehlung: Jungtiere, die in den Wintermonaten im Handel angeboten werden sind meist gesünder und stabiler als zu anderen Zeiten. Herkunft: Sri Lanka, Maledivien, Kenia - nicht Philippinen!

    --------------------
    Einteilung Schwierigkeitsgrad:
    1 = einfach zu halten für Korallenbecken
    2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
    3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
    4 = nur für Fortgeschrittene
    5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
    6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
    --------------------

    Die hier nachzulesenden Haltungsempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund.
    Sie sind das Resultat einer Datensammlung aus den Berichten von meerwasserforum.info und spiegeln die heute allgemein gültige Meinung über die optimale Pflege des Tieres wider.

    Hallo Sabine,

    ich kenne den Test nicht, weiß also nicht, was da also von oben nach unten gemessen wird.

    Was ich aber im Internet gefunden habe, ist, dass der Test nur für Süßwasser, nicht aber für Meerwasser geeignet ist.

    Auszug aus der Produktbeschreibung:
    Mit dem neuen JBL EasyTest 5 in 1 werden diese Anforderungen erfüllt. In nur 47 Sekunden hat auch jeder Laie das Leitungs-, Aquarien- (nur Süßwasser) oder Teichwasser analysiert

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Robert,

    ich pflege einen Halichoeres marginatus und hatte ihn damals gegen meine Turbellarienplage eingesetzt.
    Der Fisch ist ständig am Gesteinsaufbau am Suchen und Zupfen. Ob er dabei auch tatsächlich Turbellarien gefressen hat, kann ich nicht sagen. Die Plage war zwar irgendwann vorbei, das mag aber auch an mehreren Faktoren gelegen haben.

    Da ich mehrere potentielle Turbellarienfresser (Canthigaster valentini, Halichoeres chrysus) im Becken habe, kann ich auch nicht beurteilen, ob es am Marginatus liegt, dass wir seit fast 2 Jahren nicht eine Turbellarie gesichtet haben

    Der Fisch ist einer der aktivsten im Becken. Ständig aktiv und am Suchen. Er braucht zum Schlafen einen hohen Bodengrund (bei mir 5cm).
    Aber auch tagsüber liebt er es, in den Sand einzutauchen, richtig durch den Sand zu 'surfen' und danach den aufgwirbelten Sand nach Fressbarem zu untersuchen. - Beim Surfen nimmt er auch keinerlei Rücksicht auf Korallen oder kleine Steine - die werden dabei schon mal respektlos hochgehoben oder umgeschmissen.

    In entsprechend großen Becken mit den nötigen Sandflächen ein wirklich interessanter Fisch, den ich nicht mehr missen möchte.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Nicci,

    ja...das Becken sollte von Beginn an komplett laufen.

    Wenn du dich für ein Becken und die entsprechenden Technikkomponenten entschieden hast, solltest du das hier nochmal posten. Dann kann man noch mal einen Blick drauf werfen ob ok, bevor du die Sachen kaufst.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Ralf,

    da hast du sicherlich Recht - die berühmten schwarzen Schafe unter den Händlern gibt es leider überall.
    Aber gott sei Dank gibt es - wie du auch schreibst - auch positive Beispiele.

    Deine Hinweise, dass man sich unbedingt zeigen lassen sollte, dass die Tiere Frostfutter fressen und dass man darauf achten sollte, dass die Tiere ordentlich gehalten werden und gut genährt sind, sind absolut richtig und sollten unbedingt beachtet werden.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Nicci,

    natürlich kannst du zusätzlich Artemia züchten und verfüttern. Die Hauptnahrung sollte aber aus Mysis bestehen, da diese wesentlich gehaltvoller und energiereicher sind als Artemia.

    Frostfutter sollte generell angereichert werden. Recht gute Mittel dafür sind TropicMarin Lipovit oder New Era Liposome Spray. Aber auch Mulitsanostol und Knoblauch sind gut geeignet. - Die Abwechslung machts.

    Viele Händler bieten Seepfedchen als Nachzuchten an. Dagegen, Nachzuchten beim Händler zu kaufen spricht überhaupt nichts und idas st auch die Regel. Aber verlang bitte ausdrücklich Nachzuchten und lass dir ggf. auch die Herkunftspapiere zeigen, wenn du dir nicht sicher bis..
    Hier ein Link zu unserer Nachzuchtenliste:
    http://www.marubis.de/index.php?opti…Id=21&Itemid=52
    Am Beispiel H. reidi kannst du dort sehen, welche Händler Nachzuchttiere anbieten und wer die Tiere züchtet.
    Das heißt aber nicht, dass alle aufgeführten Züchter ihre Nachzuchten an Privat oder überhaupt abgeben. Die Auflistung der Züchter soll vielmehr zeigen, wieviele engagierte Aquarianer sich bereits mit der Zucht beschäftigen und die Tiere erfolgreich nachzüchten. Da muss man wirklich nicht mehr auf Wildfänge zurückgreifen :smiling_face:
    Für Nachzucht-Seepferdchen musst du um die 50 EUR / Tier rechnen.

    Wenn du den nötigen Platz hast würde ich immer mit einem Technikbecken arbeiten.
    Vorteil: Du kannst die nötige Technik wie Abschäumer, Heizstab im Technikbecken verstauen. Ausserdem kannst du im Technikbecken bei Bedarf auch Filterkohle, Adsorber und ähnliche Materialien unterbringen.
    Zwingend nötig ist es aber natürlich nicht. Ich selbst betreibe ein 350L-Becken ohne Technikbecken und mit Hang-On-Abschäumer.

    Die Gefahr, die von Caulerpa ausgeht ist m.E. zu vernachlässigen. Du wirst kaum ein Seepferdchenbecken ohne Caulerpa finden. Zusätlzich kannst du auch schöne Rotalgen einsetzen.
    Plastikpflanzen haben in einem naturnah eingerichteten Becken nichts zu suchen :smiling_face:

    Mehrere, unterschiedlich geschaltete Pumpen sind in einem Pferdchenbecken nicht nötig. Das betrifft eher Steinkorallenbecken.

    Es gibt keine Anleitung zur Einfahrphase. Sie beginnt, nachdem die lebenden Steine im Becken sind. Dann heißt es erstmal Finger aus dem Becken, die Veränderungen im Becken beobachten und sich daran erfreuen, was alles aus dem Lebendgestein wächst.
    Wenn die Grünalgenphase kommt, setzt du die ersten Algenfresser wie Turboschnecken, Neritas und kleinbleibende Einsiedler ins Becken. Ebenso die ersten höheren Algen. Dann nach und nach die ersten Weichkorallen, Gorgonien usw. Einen genauen zeitlichen Ablauf gibt es nicht, jedes Becken entwickelt sich anders.

    Ich würde dir immer die Verwendung von Osmosewasser empfehlen.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Nicci,

    Seepferdchen werden mit Mysis gefüttert. Da Mysis kannibalistisch veranlagt sind, ist eine eigene Futterzucht leider nahezu unmöglich.
    Achte beim Kauf von Frostmysis auf eine gute Qualität - die Tiere sollten im aufgetauten Zustand noch als ganze Tiere zu erkennen sein. Lieber erstmal eine kleine Menge kaufen und die Qualität anschauen, bevor du dir Vorrat anlegst.

    Lebende Mysis oder kleine halbwüchsige lebende Futtergarnelen als Leckerbissen zwischendrin sollten nicht fehlen. (nicht zu häufig, da sonst die Gefahr bestehen könnte, dass die Tiere danach kein Frostfutter mehr nehmen)

    Ich würde das Becken komplett füllen. Erstens wirst du ja auch mit der Deko (LS, Algen usw.) nicht bei der halben Beckenhöhe aufhören und zweitens solltest du das Becken so einfahren, wie es dann später auch laufen soll.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo GLoria,

    hmm... Steinkorallen sind nicht der ideale Besatz für ein Seepferdchenbecken. Zum einen halten sich die Pferdchen überall fest, was den Korallen nicht gefällt und zum anderen können die Korallen die Seepferdchen vernesseln.

    Viele Grüße,
    Sabine


    P.S.
    Ich habe den Threadtitel angepasst - bitte in Zukunft etwas aussagekräftigere Threadtitel wählen :smiling_face:

    Hallo Gloria,

    zunächst herzlich Willkommen in unserem Forum.

    Gegen kleinbleibende Einsiedler ist nichts einzuwenden; ich halte sie sogar für wichtig.
    Bei Garnelen ist das so eine Sache. Man liest immer wieder, dass größere Garnelen den Seepferdchen nachstellen und den Seepferdchen die Eier aus den Beuteln stehlen. Kleine Garnelen dagegen können leicht zum Futter für größere Seepferdchen werden...

    Was mir an deiner Aufzählung der Beckeneinrichtung fehlt sind höhere Algen.
    Und was meinst du mit 'zwei kleine Platten'?

    Ansonsten schau mal einen Thread unter deinem:
    Seepferdchen neues Becken
    Hier ist schon sehr ausführlich über die Haltungsvoraussetzungen von Seepferdchen geschrieben worden. Das hilft dir bestimmt auch weiter.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Nicci,

    ein 65er Würfel ist ein schönes Maß für ein Seepferdchenbecken. so riesengroß ist der Bewegungsdrang von Seepferdchen nicht. Viel wichtiger für eine möglichst art- und verhaltensgerechte Haltung ist die Einrichtung des Beckens.
    Auch größere Becken sind möglich. Seepferdchen sind sehr lernfähig und lassen sich sehr gut an einen bestimmten Futterplatz gewöhnen (z.B. an eine Futterschale oder eine Futterraufe).

    Ein Abschäumer heißt nicht zwangsläufig, dass Bläschen ins Becken kommen. Wie willst du dein Becken betreiben? Mit Technikbecken? - Dann gibt es ja überhaupt kein Problem, da der Abschäumer im Technikbecken steht. Es geht aber auch ohne Technikbecken. Ich selbst habe z.B. einen Hang On Abschäumer und kaum Bläschen im Wasser.

    Zum Thema Lebendgestein wirst du sehr viele unterschiedliche Meinungen hören. Ich würde dennoch auf gutes (!!) Lebendgestein nicht verzichten. Mitbringsel wie Glasrosen lassen sich gut kontrollieren, wenn man das Becken im Auge behält und rechtzeitig eingreift.

    Das mit dem Herkunftsnachweis hast du falsch verstanden: Wenn du die Tiere von einem Händler kaufst reicht die Rechnung des Händlers, auf dem die Tiere mit dem Artnamen aufgeführt sind.
    Wenn du die Tiere von einem privaten Züchter bekommst benötigst du einen Herkunftsnachweis, den dir der Züchter ausstellt.

    Dass Garnelen den Seepferdchen nachstellen oder die Eier aus dem Beutel klauen kenne ich nur aus Berichten. Selbst konnte ich das nie beobachten.

    Generell meiden solltest du Wirbellose, die nesseln, Anemonen, Steinkorallen etc sowie gößere und schnellschwimmende Fische.
    An welche Art Kleintiere hattest du gedacht?

    Ich glaube, dass die wenigsten Pferde in Aquarien aufgrund des hohen Alters sterben. Sicher überleben auch einige Tiere nicht, weil Haltungsfehler gemacht wurden.
    Der Großteil der Seepferdchen stirbt aber im Laufe der Zeit an Krankheiten. Man liest immer wieder, dass Krankheiten auftreten, die den gesamten Bestand dahinraffen (ist mir selbst 2mal passiert). Diese Krankheiten sind leider viel zu wenig erforscht, warum sie auftreten und welche Heilungsmöglichkeiten es gibt. In fast allen Fällen muss man dann hilflos zusehen, wie die Tiere sterben.

    Die größten Haltungsfehler kann man sicherlich aufgrund falscher Beckeneinrichtung / Technik machen.
    Z.B.
    - nesselnde Tiere
    - keine Festhaltemöglichkeit
    - falscher Beibesatz (Futterkonkurrenz)
    - nicht gesicherte Technik, an der sich die Seepferdchen verletzen können
    - fehlende UV-Anlage (höhere Krankheitsanfälligkeit)


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Nicci,

    das klingt doch alles schon sehr vernünftig :smiling_face:
    Einige deiner Fragen aus deinem ersten Thread dürfte dir mein Link zu den Haltungsempfehlungen bereits beantwortet haben.

    Empfehlenswert wäre also ein Becken mit ca. 200L. Es sollte eine Höhe von 60cm haben.
    Liegt das in dem Rahmen, den du dir vorgestellt hast?
    Das nächste ist dann passende Technik. Hast du dir da schon Gedanken gemacht?
    Die Strömung sollte für Seepferdchenbecken nicht zu stark sein. Ein guter Abschäumer ist m.E. aufgrund der hohen Futterbelastung unbedingt nötig. Aufgrund der Krankheitsanfälligkeit solltest du auch über eine UV-Anlage nachdenken.

    Stehen Becken und Technik geht es an die Einrichtung.
    Lebendgestein, höhrere Algen; Weichkorallen und Gorgonien sind für ein Seepferdchenbecken auch gut geeignet.

    Über was du dir klar sein musst: Seepferdchen brauchen 2-3 mal täglich Futter und sie fressen ausschließlich Frostfutter, kein Trockenfutter wie Flakes oder Granulat. Das heißt, es muss immer jemand da sein, der die Tiere füttert - mal eben einen Futterautomaten dranhängen geht hier nicht. (Was jetzt nicht heissen soll, dass jemand den ganzen Tag über zu Hause sein muss...ich rede eher von Urlaub, Wochenende und dergleichen)

    Deine Absicht, dich auf Nachzuchten zu beschränken finde ich sehr gut. Nachzuchten sind bereits an Frostfutter gewöhnt. Bei Wildfängen kommt noch das Problem dazu, dass man sie unter Umständen nicht an Frostfutter gewöhnen kann. Abgesehen davon dass Wildfänge oft vie krankheitsanfälliger sind als Nachzuchten.

    Wie du richtig schreibst sind Seepferdchen meldepflichtig. Du musst beim Kauf von Nachzuchten eine Zuchtbescheinigung des Züchters bekommen. Bei einem Kauf vom Händler reicht die Rechnung, auf der der Artname vermerkt ist.
    Mit diesen Papieren musst du zur zuständigen unteren Naturschutzbehörde.

    Ich hoffe, ich konnte dir erstmal einen kleinen Überblick verschaffen.
    Was für Infos möchtest du noch um ein Für und Wider awägen zu können? (Sehr vernünftige Einstellung :smiling_face: )

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Nicci und herzlich Willkommen hier im Forum,

    bevor ich auf die speziellen Bedürfnisse und Probleme der Seepferdchenhaltung eingehe, würde mich vorab interessieren, inwieweit du dich bereits mit der Thematik Meerwasseraquaristik generell beschäftigt hast und wie dein Wissenstand hier ist. Erzähl doch mal ein bisschen, was du schon alles weißt.

    Bitte nicht falsch verstehen, aber Seepferdchen sind Nahrungsspezialisten und recht anfällig gegen Krankheiten, schlechte Wasserqualitäten usw. - und sie stehen, wie du richtig schreibst unter Artenschutz.

    Zur Seepferdchenhaltung selbst findest du hier unsere Haltungsempfehlungen. Da kannst du dir schon mal einen Überblick verschaffen.
    Hippocampus reidi - Langschnäuziges Seepferdchen

    Viele Grüße,
    Sabine

    P.S.
    Ein freundliches Hallo am Anfang und ein Gruß mit Vornamen am Ende sind in unserem Forum durchaus üblich :winking_face:

    Liebe User und Gäste des Meerwasserforums,

    der Verein Marubis, Betreiber dieses Forums möchte sich und seine Arbeit möglichst vielen interessierten Aquarianern vorstellen und näherbringen. Dazu haben wir dieses Board eingerichtet.
    Wir möchten dieses Board nutzen, um euch über unsere Arbeit auf dem Laufenden zu halten und Neuigkeiten zu präsentieren, stellen uns aber auch gern euren Fragen und Anregungen. (Für Schreibrechte ist eine kostenlose Registrierung nötig)

    Im Folgenden möchte ich euch einen kurzen Überblick darüber geben, wer wir sind und was wir machen:

    Der gemeinnützige Verein Mariner Arten- und Biotopschutz e.V., kurz MARUBIS, wurde am 3. Dezember 2006 mit dem Ziel gegründet, Projekte zu fördern und durchzuführen, die dem Schutz und der Erforschung von Meerestieren, Korallenriffen und anderen marinen Lebensräumen dienen.

    Hierzu gehört auch die Förderung einer naturschonenden, verantwortungsbewussten Meerwasseraquaristik insbesondere durch Optimierung der Haltungs- und Pflegebedingungen, sowie der Förderung von Nachzuchten, um Naturentnahmen zu minimieren.

    Unsere aktuellen Projekte:

    Mangrovenwiederaufforstung:
    In Zusammenarbeit mit http://www.Mangreen.org entstehen an zwei zerstörten Küstenabschnitten in Indien auf einer Gesamtfläche von 2ha zwei ausschließlich von MARUBIS geförderte neue Mangrovenwälder, die unzähligen Meeresbewohnern als Kinderstube dienen und gleichzeitig die Bevölkerung vor Tsunamis schützen.

    Haltungsempfehlungen:
    Neben dem Arten- und Biotopschutz in der Natur ist MARUBIS die Förderung einer möglichst naturschonenden Meeresaquaristik durch Optimierung der Haltungsbedingungen besonders wichtig. Jeder Aquarianer sollte anstreben, den ihm anvertrauten Lebewesen eine Umgebung zu bieten, in der sie sich „wie zu Hause“ fühlen können. Mit diesem Ziel hat MARUBIS das Projekt 'Marubis Haltungsempfehlungen' ins Leben gerufen. In übersichtlich gestalteten Steckbriefen kann sich der interessierte Aquarianer schnell und unkompliziert über Grundlegendes für eine verhaltensgerechte Pflege der populärsten Arten informieren.

    Nachzuchtenliste:
    Fische und Wirbellose, die nicht ihrem natürlichen Lebensraum entnommen, sondern im Binnenland gezüchtet wurden, galten in der Meerwasseraquaristik lange Zeit als Exoten. Zum Glück hat sich in den letzten Jahren eine Menge verändert.
    Doch nicht immer haben es Züchter leicht, ihre hochwertigen Nachzuchttiere auf dem Markt zu etablieren. Vielen Händlern, vor allem aber Aquarianern ist nicht bewusst, welche Arten bereits als Nachzucht verfügbar wären und so werden immer noch Wildfänge verkauft, die längst durch inländische Nachzuchten ersetzt werden könnten. An dieser Stelle möchte MARUBIS ansetzen und hat die erste Internetdatenbank für europäische Nachzuchten geschaffen. Diese Liste soll gleichermaßen dem Informationsaustausch der Züchter untereinander, wie auch der Information für Aquarianer und Händler über die Verfügbarkeit von Nachzuchten dienen.

    Weitere und ausführlichere Informationen findet ihr auch auf unserer Homepage http://www.marubis.de

    Sabine Sax
    1. Vorsitzende

    Hallo Ricardo,

    brauner Glibber? Such mal hier im Forum nach Brown Jelly und vergleich die Bilder dort.
    Ich würde versuchen, die befallenen Polypen abzubrechen, scheint aber nicht so einfach zu sein, da es auf dem Bild ausschaut, als ob die Koralle sehr gedrungen wächst.

    Ansonsten fallen mir nur deine niedrigen NO3 und PO4 Werte ins Auge...LPS mögen manchmal etwas schmutzigeres Wasser.

    Wie sieht sie denn jetzt aus? Ist es bei dem einen Polypen geblieben oder sind inzwischen mehr betroffen?

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Sabine,

    sorry, aber bei dem Bild kann man wirklich nicht viel erkennen. Kannst du das Bild größer einstellen? Oder mail mir das Original an sabine.sax@meerwasserforum.info

    Ein Borstenwurm ist das m.E. aber nicht. Der reckt sich nicht dem Licht entgegen. Steht es freistehend nach oben oder kriecht es den Steinen entlang.
    Ist es ganz verschwunden nach dem Lichtaus oder hat es sich nur eingezogen?


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Klaus,

    oh shit - danke für die Erklärung :smiling_face:

    Ich wünsch dir viel Erfolg beim Neustart - auf alle Fälle bist du jetzt in guten Händen.
    Berichte auf alle Fälle, wie es mit dem Neuanfang weiter geht.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Klaus,

    sorry wenn ich nochmal genauer nachfrage, aber was genau ist das Problem mit den Steinen und dem Bodengrund?

    Woher kommt das Nitrat und das Nitrit (also inwiefern sondert der Boden Nitrit ab?) Was ist denn das für ein Bodengrund?

    Wenn ich das richtig lese, startet ihr das Becken mit neuen Steinen und neuem Bodengrund jetzt neu und hältert die Tiere einstweilen zwischen? Da interessiert mich auch Joe's Frage aus dem anderen Thread - wo kommen die 700 EUR her die du in den Sand gesetzt hast?

    Bitte nicht falsch verstehen - ich zweifel nichts an, mich interessiert nur, was da genau schief gelaufen ist.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Zitat

    Original von Pinuccio


    Klick mal auf seine Galerie :winking_face:


    Ähm..ja ok...hast ja Recht :grinning_squinting_face:

    Das Foto ist vom 17.1., die letzten lebenden Steinen kamen am 16.1. ins Becken. Ich vermute also, dass da noch nicht viel war mit Algenphase.
    Dann formulier ich mal etwas um: Thorben, stellst du bitte ein aktuelles Foto ein :winking_face:

    Und pass, auf, dass die die Caulerpas nicht unkontrolliert zu wachsen anfangen, wenn du das übersiehst, wirst du Probleme bekommen, sie wieder rückstandslos zu entfernen.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Thorben,

    mit Blenny meint Pinuccio hier z.B. den Salarias fasciatus. Infos zur Haltung findest du hier:
    Salarias fasciatus - Juwelen Felshüpfer

    Ich würde dir aber empfehlen, jetzt erstmal auf weiteren Fischbesatz zu verzichten, sondern wie ebenfalls von ihm vorgeschlagen Algenschnecken (z.B. Turboschnecken, Neritas) und Einsiedler einzusetzen.

    Wenn die gröbsten Algenphasen vorbei sind solltest du zunächst mit robusten Korallen weiter besetzen um das Beckenmilleu zu stabilisieren. Erst dann solltest du langsam über weiteren Fischbesatz nachdenken.

    Stell mal ein Bild vom Becken ein.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Kerstin,

    schade dass du keine Barsche möchtest. Ich fände z.B. einen kleinen Schwarm Fahnenbarsche, wie Pseudanthias squamipinnis recht schön. Ich weiß aber auch nicht, wie sich der Drücker ihnen gegenüber verhalten würde.

    Ansonsten vielleicht ein paar Lippfische?

    Ist immer schwierig hier Vorschläge zu machen da die Geschmäcker doch sehr verschieden sind. Einfacher ist es, wenn du dir ein paar Tiere aussuchst, die dir gefallen würden und hier deine Ideen postest. Dann kann immer noch Ratschläge geben ob der gewünschte Besatz ok ist oder möglicherweise zu Problemen führen könnte.

    Stell dazu doch auch ein Bild von deinem Becken ein, damit man sieht, wie es strukturiert ist.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Gian-Carlo,

    wow - sehr schönes Becken und tolle Korallen - Respekt :thup
    Interessant, dass das Becken an einer Seite über die Wand hinausgeht und dort dann quasi als eine Art Raumteiler fungiert. Mach doch mal ein Bild von dem anderen Raum aus, damit man diese Perspektive sieht.

    Ich bin schon auf das 'wirklich große' Becken im neuen Haus gespannt...


    Viele Grüße,
    Sabine

    Zitat

    Original von Melli04
    Hi,

    Ich hab die gleiche Anemonenart... sie hat sich immer auf den Kopf gelegt.
    Ich hab sie jetzt an meine lebenden gesetzt und sie hat sich zwischen zwei Steine einquartiert.
    Dort scheint sie sich jetzt wohlzufühlen, und bleibt voll ausbreitet dort stehen...

    Soll ich sie jetzt einfach in Ruhe lassen?

    LG
    Melli

    Hallo Melli,

    wie lang hast du das Tier schon?

    Wenn sich die Anemone dort festgemacht hat und wohl fühlt ist alles in Ordnung.
    Aber auch wenn sie sich noch nicht festgemacht hat, würde ich sie erst mal in Ruhe lassen und abwarten.

    Kannst du ein Bild einstellen?

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Janina und herzlich Willkommen hier im Forum.

    Such mal hier im Forum nach Glasrosen, da findest du viele Threads, in denen auch Bilder sind - bestimmt von Glasrosen jeglicher Größe. So kannst du am Besten mit deinen vermeintlichen Glasrosen vergleichen.

    Das Bild von deiner Weichkoralle ist etwas klein. Es könnte schon eine Sarcophyton sp. sein, aber auch eine Sinularia-Art. Vergleich auch mal mit den Bildern auf http://www.meerwasser-lexikon.de
    Auf alle Fälle schaut sie so aus, als ob ihr der ihr zugedachte Platz nicht gefallen würde. Ich würde die Koralle in etwas mehr Strömung stellen.


    Viele Grüße,
    Sabine

    Hallo Karl-Heinz,

    wenn die Tiere schon Frostfutter gefressen haben, würde ich mir erstmal keine zu großen Gedanken machen. Es kann schon sein, dass in deinem Refugium der Tisch so reich gedeckt ist, dass sich die Tiere anderweitig 'versorgt' haben. Auf Dauer ausreichend ist die Mikrofauna im Becken aber sicherlich nicht.

    Daher würde ich hartnäckig dabei bleiben und täglich mehrmals kleinere Mengen Frost-Mysis füttern. Dabei Strömung ausstellen, dass die Futtertiere auf den Boden sinken können und zunächst genau dort füttern, wo sich die Tiere aufhalten. Versuch auch, das Futter mit Knoblauch, Lipovit und/oder Liposome Spray anzureichern. Die darin enthaltenen Wirkstoffe animieren die Tiere auch manchmal zum Fressen. (Generell solltest du das Futter bei jeder zweiten Fütterung anreichern)

    Viel Erfolg und berichte weiter!

    Viele Grüße,
    Sabine