Beiträge von Matthias S.

    Hallo Florian,

    Du hast also gleichzeitig PO4-Adsorber verwendet.

    Ach ja... das Becken stand mit dem doch extrem hohen Wert super, der ist nämlich schon seit einem Jahr so hoch.

    Ja, und dann hast Du Adsorber eingesetzt.
    Dadurch wurden die Wasserwerte verändert und dadurch hattest Du dann die kurzfristigen Erscheinungen bei den Korallen.

    Ich sehe hier vielmehr den Ursprung der Probleme beim Absenken des PO4-Wertes.
    Mit den Pumpen (oder irgendwelchen abgegebenen Stoffen??) würde ich das nicht verbinden.

    Da sich die Korallen jetzt ja wieder erholen, ist doch alles wieder okay. :smiling_face:

    Übrigens misst Triton Gesamtphosphor und Gilbers Ortho-PO4. Du kannst die Werte nicht unbedingt unmittelbar vergleichen, da hier bei den professionellen Analysen unterschiedliche Messmethoden verwendet werden.
    Ich empfehle hier die Analyse von Peter Gilbers, da Du dort den Ortho-PO4-Wert eindeutig erhältst. Das ist das Phosphat was von Korallen bevorzugt wird. Triton misst Gesamtphosphor, also auch organischen Phosphor und errechnet daraus den PO4-Wert.

    Gruß,
    Matthias

    Hallo Florian,

    wie Ewald bereits sagte, kann der erhöhte Barium-Wert vom Phosphat-Adsorber kommen. Hast Du einen Adsorber auf Eisenbasis laufen? Evt. mal tauschen gegen einen Adsorber auf Aluminiumbasis.
    Barium sollte nicht zu lange über 100µg/l liegen. Ist jetzt aber kurz auch nicht so schlimm.

    Zu den Pumpen kann ich nix sagen, da man das ja nicht mehr überprüfen kann.


    Was ich hier vorschlagen würde, wäre mal einen großzügigen Wasserwechsel zu machen.
    Das ist in solchen Fällen ganz gut.

    Gruß,
    Matthias

    das ist halt sein persönlicher stil, warum nicht, hier wird's schon wieder verissen

    Hallo Vitus,

    es wird nicht verrissen.
    Es wird berechtigterweise auf schwere Fehler im Fischbesatz (und in diesem Zusammenhang eben Fehler der Einrichtung) hingewiesen.
    Habe den Thread grade im Reefcentral gefunden und werde da mal ein bisschen lesen.

    Aber das Video auf der letzten Seite des Threads scheint mir schon jetzt ein wenig Unwohlsein zu bereiten.
    https://www.youtube.com/watch?v=dIiSFisef30


    Ich bleibe bei meiner Meinung.
    Wenn man ein Meerwasseraquarium pflegen möchte, dann darf nicht nur die Korallenversorgung und wenig Algen oberstes Ziel sein.
    Denn da geht es um Fische und das darf man auch mal unmissverständlich hier sagen, dass das nicht in Ordnung ist.

    Also das Beispiel mag für Korallenhaltung mit möglichst minimaler Fläche für Konkurrenzorganismen passen.
    Aber ich kann hier keinen verantwortungsvollen Umgang mit Wirbeltieren erkennen.

    sicher geht es dort nicht um die fischhaltung.

    Da würde ich jetzt mal den ständig wechselnden Fischbesatz ansprechen.
    Wenn es ihm nur um Korallen ginge, würde er sicher keine 3 Doktoren auf 230Liter halten.

    Wir sollten das Beispiel jetzt aber dahingehend auch nicht zu intensiv betrachten.
    Trotzdem danke für das Beispiel.

    Gruß,
    Matthias

    Wer sich mal die Mühe macht in anderen Foren, vornehmlich in US-Foren, wird Parallelen erkennen dass Becken, die eben nicht so überdekoriert sind, in einer viel kürzeren Zeit, viel besser dastehen.

    Hallo Klaus,

    in dem Punkt stimme ich Dir vollkommen zu.
    Das ist absolut richtig. Ich kenne einige Beispiele….

    Aber da Hajo bereits die fehlenden Abweidemöglichkeiten für Periphyton/Aufwuchsalgen angesprochen hatte, dachte ich könnte das Thema Schlafplätze hier berechtigterweise auch angesprochen werden.

    Dass es hier hauptsächlich um die spezifische Dekorationsoberfläche geht ist klar. Aber wenn Besucher des Threads diese Beispiele ansehen, sollten sie auch kurz auf das hingewiesen werden was dort eben nicht wirklich gut umgesetzt wurde.

    Also alles okay, aber kurz anmerken wollte ich es doch.

    Gruß,
    Matthias

    Hallo zusammen,

    ganz kurz zu dem Becken, das Klaus gepostet hat und auf das gestern bereits von vitus als Beispiel verlinkt wurde.
    Der Eintrag stammt aus Dez 2011.


    Zitat

     Tamanho : 102 x 52 x 43



    Wenn ich richtig gerechnet habe, sind das knapp 230 Liter. Abgesehen davon, dass ich es wie bereits erwähnt wurde ebenfalls für eine Fotoinstallation halte, sind diese Maße für den gewählten Besatz nicht in Ordnung.

    Wo sind da eigentlich genügend Schlafplätze für die Fische?

    Wenn man den Link von September 2011 anschaut, dann scheinen ihm ja zuvor seine beiden "schwarzen" Clownfische gestorben zu sein. Oder war es da schon nur noch einer?
    https://denadaireef.files.wordpress.com/2011/09/sps-reef.jpg
    Stress? Unnatürliche Einrichtung?

    Solche Designerbecken gefallen mir nicht wirklich.

    Zitat

    O aquário ainda é muito novo mas está se comportando muito bem.

    "….Aquarium läuft gut…"

    Naja, bezogen auf den Zustand und das Wachstum der Korallen möglicherweise. Aber hier scheinen mir die Fische nicht passend.
    Fische scheinen hier nur als reines Dekoobjekt und Lieferanten für Ammonium und Harnstoff für die Versorgung der Korallen zu dienen.
    Er arbeitet mit Siporax. :loudly_crying_face: :confused_face:

    Zitat

    Além disso, filmes de bactérias aderem em qualquer lugar, nos vidros, encanamento, pedras de plástico e etc.


    Sicherlich werden in einem Aquarium auch Glas und Plastik von Biofilmen und nitrifizierenden Bakterien besiedelt, die zum Stickstoffkreislauf gehören.
    So funktionieren ja auch unter anderem die Becken der Korallenzüchter oder Verkaufsanlagen für Fische im Fachhandel.
    Aber muss es wirklich so wenig Gestein sein?
    Zumindest die Schlafplätze scheinen ein ernstes Problem zu sein hier.

    Also wenn wir über fortschrittliche Meeresaquaristik diskutieren wollen, ist das Thema spezifische Dekorationsoberfläche sicher wichtig.
    Aber der doch zu extreme Verzicht auf Versteckmöglichkeiten und eben Schlafplätze sollte dann wenigstens durch angemessen großzügigen Korallenbesatz ausgeglichen werden. :winking_face:
    Und wenn Verzicht ein neuer Trend ist, dann würde ich bei diesem Beispiel den Japonicus und die Chromis viridis bei ca 230 Litern aus dem Besatzplan streichen.
    Übrig bleiben die Clownfische, aber wo ist die Anemone?

    Dass Korallenzuchtbecken ohne viel Gestein bei entsprechender Versorgung sehr gut laufen können, ist absolut richtig.
    Für mich als Hobbyaquarianer, der auch den natürlichen Bedürfnissen der Fische gerecht werden möchte, ist es allerdings ein wenig unverständlich wie hier so dermaßen Rücksicht auf perfekt gefärbte unter extremem Nährstoffmangel gehaltene Korallen gelegt wird.

    Dann lieber auf die Fische verzichten und ein reines Korallenbecken einrichten.

    Gruß,
    Matthias

    Irgendwann kommt der Punkt, dass man sagt, okay nichts trägt zur Besserung bei, hier muss was Grundlegendes sein, nur was?

    Hallo zusammen,
    Hallo Stefan,

    zum Thema grundlegend :wink

    Nährstoffe :confused_face: Phosphat :confused_face: Stickstoff :confused_face: Wo felhlt es denn jetzt??

    passt doch alles bei Dir, oder? :wink
    Trotzdem klappt es leider nicht mit Deinem schnellen Besetzen mit allen Korallen.

    Eigentlich uneigentlich eigenartig.


    Gruß,
    Matthias

    Edit: Die Frage muss nicht unbedingt Stefan beantworten. Ist eher eine Expetertenfrage. :smiling_face:
    Stickstoff, PO4, Ortho-PO4, Organischer Phosphor, wo fehlt's hier??

    von der damaligen Idee, man könne Chromis im Becken als Schwarm halten, hat man sich ja mittlerweile größtenteils verabschiedet

    Hallo Martin,

    leider ist das nicht unbedingt so.
    Es werden sehr oft Chromis als Anfängerfische bezeichnet und diese dann als Schwarmfisch verkauft.
    Das klappt dann meistens nicht und schnell wird für 6,-- diese Fische nachgekauft, eben leider oft ohne sich Gedanken zu machen.

    In meinem Thread geht es definitiv NICHT um einen Schwarm, sondern um ein Pärchen, was nach zwei Jahren allen Anschein nach nicht mehr harmonieren will. In meinen Augen ein kleiner, aber feiner Unterschied.

    Das haben wir schon verstanden. :winking_face:
    Und ich finde es super, dass Du hier Deine Problematik erzählst.
    Nur auch hier scheint es leider nicht zu funktionieren.

    Es wäre m.E. sinnvoll, das Meerwasserlexikon an dieser Stelle s.o. evt. zu ergänzen.

    Gruß,
    Matthias

    Chromis viridis sind Dauerfresser. In der Natur, wie auch im Aquarium. Futter, über den ganzen Tag verteilt und der nötige Feinddruck, hält sie in der Natur, wie auch im Aquarium, als Schwarm zusammen. Wenn aber diese Elemente ihres sozialen Gefüges ausser Kraft gesetzt werden, also Mangel an Futter herrscht (nicht was wir füttern oder meinen zu füttern, sondern wie oft!), beginnt sich ihr Verhalten als Schwarmfisch zu verändern und der ehemals intakte Haufen wird sich aufbroeseln, stets auf der Suche nach Fressbarem. Die Abkehr von den Bindungen im Schwarm, hauptsaechlich ausgelöst durch den permanenten Hunger, weniger durch den fehlenden Feinddruck, produziert Aggressionen, welche sukzessive Dezimierungen zur Folge haben. Ausser Altersschwäche oder Krankheit ist das die Hauptursache für das Verschwinden von Chromis viridis.
    Wer Chromis viridis pflegen möchte sollte sich dessen bewusst sein und es nicht erst darauf ankommen lassen. Dann ist es meist zu spät. Leider wird in der einschlägigen Literatur kaum auf diese Besonderheiten eingegangen. Wenn explizit darauf hingewiesen würde, waere der Schwund an diesen Tieren viel geringer. Jedenfalls ist das meine Hoffnung.

    Hallo Hajo,
    Hallo zusammen,

    dies sind auch meine Beobachtungen. Und zwar relativ unabhängig von der Größe des Beckens.

    Genau diesen Hinweis könnten wir doch ins Meerwasserlexikon in die Beschreibung setzen.
    Was meint Ihr?
    Ich fände das eine gute Idee.
    Wir könnten diesen Vorschlag ja hier im Forum an entsprechender Stelle anbringen.

    Es schauen sehr viele ins Meerwasserlexikon und informieren sich.

    Gruß,
    Matthias

    Hallo Berta,

    Am anfang siehts vielleicht gut aus aber nach 10 Jahren immer noch??

    Du wirst den Sand sowieso wahrscheinlich nicht 10 Jahre drinlassen. Oft tauscht man nach einer gewissen Zeit Teile des Bodengrunds oder in ein paar Etappen, den kompletten Bodengrund aus. Diesen könntest Du dann ja durch weißen Sand ersetzen.
    Ich würde jedoch auch weißen Sand nehmen.
    Aber es ist natürlich Deine Entscheidung.

    Gruß,
    Matthias

    Geduld!!! Ich kann es nicht mehr hören. Warum soll er noch mehr Geduld aufbringen, wenn doch die Parameter stimmen. Es ist doch nicht die Ungeduld, die zu diesem Thread führten, sondern seine gemachten Beobachtungen (Beitrag 1)? Auf den PVC-Teilen und Lebendgestein wachsen Kalkrotalgen und auf der Keramik nicht. Somit steht weiterhin die berechtigte Frage aus der Überschrift im Raum.

    Hallo Andreas,
    Hallo zusammen,

    hier wurde die Fragestellung auf den entscheidenden Punkt gebracht.

    Lese interessiert mit und genau an dieser Stelle sollte man die Diskussion fortsetzen.

    Gruß,
    Matthias

    Hallo Markus,

    Du könntest auch Silikatadsorber im Becken einsetzen, sofern Silikat noch im Wasser vorhanden sein sollte.
    Könnte man mit einem Tröpfchentest für Silikat überprüfen zB JBL.

    Alles weitere wurde ja bereits genannt.
    Es ist eben wichtig, dass kein neues Silikat mehr nachgeliefert wird. Ansonsten verbraucht sich das im Moment vorhandene auch von selber.

    Gruß,
    Matthias

    Hallo Peter,

    in dem anderen Thread Zebrasoma flavescens - Zitronenflossen-Doktorfisch //Hawaii-Doktor - Gruppenhaltung wurden Dir ja auch schon gute Tipps gegeben wegen Nachsetzen von flavescens.

    Du schreibst, Du hast Bedenken wegen Deinen Nährstoffwerten. Musst Du nicht wirklich, ich kann nichts erkennen warum bei Dir ein Nährstoffmangel herrscht. Oder hast Du dahingehend Auffälligkeiten bei Deinen Korallen oder andere Symptome?
    Eine kleine Bemerkung hierzu noch. Deine Gesteinsmasse ist schon beträchtlich. Da wachsen ja auch Bakterien und Mikroorganismen, die versorgt werden (sich Nährstoffe rausziehen) und so die Werte unten halten.
    Aber wie gesagt, wenn Du keine Auffälligkeiten hast, dann würde ich mir über die Nährstoffe hier keine großen Gedanken machen.

    Gruß,
    Matthias

    Hallo Peter,

    also Schwarmfische gibt es wie Du schon richtig gesagt hast in der Meerwasseraquaristik eigentlich keine.

    Von den Chrysiptera würde ich als Gruppe dringend abraten. Wenn dann 2 Stück.

    Von den Chromis viridis ist mir eigentlich auch nur bekannt, dass das nicht auf Dauer geht. Die dezimieren sich gegenseitig, ob das bei 900 Litern ebenfalls so ist, das ist immer so eine Frage. Bei einem Bekannten ging das in 1500 Litern nicht.

    Evt. eine Gruppe Fahnenbarsche Pseudanthias squamipinnis https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/489_Pseu…quamipinnis.htm
    Bleiben zwar nicht klein, aber ich denke die könnten in Dein Becken passen.
    Und da sie reichlich Futter brauchen, können ggf. auch die Wasserwerte (Nährstoffe) etwas ansteigen. :winking_face:

    Gruß,
    Matthias

    Hallo Christian,

    vielen Dank für die schnelle und sehr qualifizierte Antwort!

    Ich hatte ebenfalls die Vermutung, dass es da eine Beeinflussung des Messergebnisses bei Nitrat geben kann. War mir aber nicht sicher.

    Wie siehst Du den Grad der Beeinflussung?
    Wenn zB ein NO2-Wert von ca 0,13 mg/l vorhanden ist und beim NO3-Wert über 100mg/l angezeigt wird.
    Wie stehen die Werte im Verhältnis?

    Gruß,
    Matthias

    Hallo Peter,

    ich hätte da mal eine Frage wegen des Nitratwertes bei der Wasseranalyse.
    Ist eigentlich bei einem Photometer der Nitratwert der Wasserprobe durch evt. vorhandenes Nitrit verfälscht oder nicht?
    Wenn man das nämlich mit den normalen Tröpfchentests misst, gibt es da ja oftmals solche bereits bekannten Phänomene.

    Vielen Dank.

    Gruß,
    Matthias

    Hallo Florian,

    also zB die Fadenalgen gerade am Anfang wurden bei mir exzellent von den Turboschnecken vertilgt. :winking_face:

    Frage zu dem Projekt:
    Sollen da verschiedene Algen genannt, mögliche Algenfresser und dann noch geeignete Beckengrößen genannt werden?

    Man muss dazusagen, dass Algen ja nicht unbedingt schlecht sind, obwohl sie selbstverständlich zur Plage werden können.
    Da hilft oftmals auch Konkurrenzdruck durch andere Mikroorganismen oder höhere Algen und vor allem Korallenwachstum zu schaffen. Funktioniert zwar leider nicht immer,
    wäre aber ein mindestens so guter Ansatz wie nur Algenfresser aufzuzählen.

    Beispiel:
    Ich habe momentan eine Bryopsisplage. Seehasen gelten als gute Algenfresser, in diesem Fall ist mir eine mechanische Entfernung aber lieber aufgrund meiner momentan nur 140 Litern Beckengröße.
    Ich denke, dass der Seehase nicht lange Futter hätte und ein Einsetzen und wieder Weitergeben nach kurzer Zeit finde ich nicht wirklich gut. Dann gibt es da noch die Blumenkohlsackzungenschnecke. Bekommt mein Händler aber nicht her und schicken lasse ich mir auch keine Tiere mehr so gerne.
    Und so Wundermittelchen, die Dir Magnesium auf 1800 mg/l bringen, will ich auch nicht.
    Also zupfe ich. :smiling_face:

    Das Thema ist schon interessant und da viele mit Algenproblemen zu tun haben, könnte man da schon eine kleine Liste machen.
    Kann man ja ergänzen, wenn man möchte und eigene Erfahrungen reinschreiben.

    Gruß,
    Matthias

    Hallo Martin,

    wie hast Du Deine Beleuchtung eingestellt?
    Wie sieht es mit der Strömung an Deiner Rückwand aus, kommt da genügend Strömung hin?
    Ja, ich sehe die 2 Pumpen :smiling_face: , aber kann ja trotzdem lokal zu wenig sein.

    Im Übrigen denke ich, dass die KH auch zügiger angehoben hätte werden können. Aber nun gut, das ist wahrscheinlich nicht das Problem bei den Belägen.
    Wie hoch ist denn Calcium?


    Bis auf die paar Beläge sieht Dein Becken doch klasse aus. :smiling_face:
    Hatte auch längere Zeit mit ähnlichen Cyanobakterien zu kämpfen.
    Geht vorbei… :winking_face:

    Gruß,
    Matthias

    Hallo Alex,

    hast Du mal ein Bild von Deinem Becken?
    Wie oft hast Du die KH in den letzten Tagen gemessen, gab es da größere Sprünge?
    Wie ist die Dichte?
    Evt. hast Du auch einen Stickstoffmangel, ein Bild wäre hilfreich.
    Wie war denn der Phosphatwert bisher immer gewesen?

    Gruß,
    Matthias

    der Salzgehalt liegt bei 1.025 und die Temperatur liegt bei 26°C.

    Hallo,

    wie hast Du denn die Dichte gemessen?

    Bei 25°C wäre die Dichte ja noch höher. Solltest Du jedoch mit einem Refraktometer gemessen haben, dann immer die rechte Skala ablesen. Die Salinität. Links steht die relative Dichte, diese müsste man erst umrechnen.
    Kann es sein, dass Du die linke Skala abgelesen hast?
    Ansonsten werden Werte von Dichte 1,023 oder Salinität 35‰ angestrebt.

    Das mit dem Salz ist echt wichtig, daher schreibe ich das an der Stelle einfach nochmal auf.

    Und die hohe KH in Deinem Salz ist nicht unbedingt ein Problem, kann aber zu Ausfällungen beim Calciumwert führen. Wie hoch ist denn Ca?
    Normalerweise setzt man das Salz dann ein, wenn ein entsprechender Verbrauch gegeben ist (bei Korallenbesatz).
    Da am Anfang gerne die KH fällt, ist das so jetzt auch okay in Deinem Fall.
    Würde aber auf ein anderes Salz umsteigen, zB TM Pro Reef Salz. Das heißt zwar Pro Salz, hat aber recht naturnahe Werte bzgl. KH und Ca.

    Gruß,
    Matthias

    Hallo Daniel,

    fang doch am besten mit unkomplizierten Korallen an. Sofern die Wasserwerte stimmen, kannst Du Scheibenanemonen (hast Du ja schon eine :thumbs_up: ), Weichkorallen, Pilzlederkorallen…so etwas ruhig schon einsetzen, um die Biologie etwas in Richtung Korallen zu bringen.
    Wenn Du LPS und SPS halten möchtest, müssen natürlich die Wasserwerte dafür stimmen und ein Versorgungssystem (Balling etc.) sollte startklar sein.

    Gruß,
    Matthias

    Hallo,

    die KH geht von alleine runter. Kann es sein, dass Du ein Pro Salz mit erhöhter KH verwendet hast?
    Hast Du Totgestein verwendet wegen des hohen PO4-Werts?
    Torsten hat es schon erwähnt, was wichtig wäre ist der Salzgehalt. Der fehlt leider in Deiner Liste.


    Gruß,
    Matthias

    habe leider nur ein 30l Nano Cube. Ich glaube die Krabbe ist zu groß für mein Becken.

    Hallo Reinhard,

    Du kannst die Krabbe durchaus in Deinem Becken halten, aber bei einer solchen Kugelalgenplage würde ich tatsächlich "manu propria" (eigenhändig) eingreifen. Das ist ja ziemlich heftig Dein Kugelalgenproblem.
    Vorsichtig mit einer Pinzette entfernen und gleichzeitiges Absaugen würde empfehlen.

    Gruß,
    Matthias