Beiträge von Borstel

    Hallo Lutz,

    Danke für Deinen Beitrag!
    Spuris setze ich keine ein. Gebe auch sonst schon länger keine Zusätze ins Wasser.
    Meine Nährstoffwerte haben sich in den letzten Monaten nur leicht verändert.
    Wasserwechsel mache ich regelmäßig 5 – 10% pro Woche.
    Ich werde Deinen Rat befolgen und am Wochenende einmal einen größeren Wasserwechsel vornehmen.
    Bei dieser Gelegenheit wird auch mal die Salzsorte gewechselt. Schaden wird es sicher nicht.

    Viele Grüße
    Sebastian


    Hier ein Bild von heute morgen unter Blaulicht – als wäre nie etwas gewesen :confused_face:

    Hallo,

    auch wenn hier scheinbar keiner helfen kann, möchte ich weiter berichten.
    Leider hat sich der Zustand der Anemone nicht verbessert. Noch immer stößt Sie notorisch Zooxanthellen ab.
    Ich beobachte diesen Vorgang jetzt im Abstand einiger Tage. Die längste Pause dazwischen lag bisher bei vier Tagen.
    Natürlich verliert das Tier dadurch weiter an Farbe und ich bilde mir ein, dass Sie degeneriert (kleiner wird, sich die Tentakel verkürzen).
    Wenn sich die Situation nicht verbessert wird Sie mir wohl verhungern.
    An Ihren "guten Tagen" steht Sie voll aufgepumt und nimmt sogar bei der Fischfutterung ab und zu etwas Artemia an.

    Ich habe letzte Woche eine Wasserprobe bei Gilbers eingesendet. Die Messwerte zeigten Auffälligkeiten in Form eines zu hohen KH-Wertes (Ca/Mg ebenfalls erhöht)
    sowie den Nachweis von Nitrit (mg/l 0,07) unbekannten Ursprungs. Ob hier ein direkter Bezug zu den Symptomen der Anemone besteht weiß ich nicht.
    Selbstverständlich arbeite ich daran die Werte jetzt langsam zu optimieren. Die vollständigen Messwerte sind bei Interesse in meinem Tagebuch (siehe Signatur) zu finden.

    Da ich das Tier damals in einem sehr schlechten Zustand erhalten habe (Umgestülpt, winzig klein zusammengezogen – dachte schon Sie wäre tot)
    schließe ich auch eine daraus resultierende oder bereits länger bestehende Infektionskrankheit nicht aus.

    Ratlose Grüße
    Sebastian

    Hallo und herzlichen Dank für Eure Beiträge,

    @Chris: Genau dies ist Grund für meine ursprüngliche Überlegung weitere Fahnenbarsche nachzusetzen.

    Joe: Deine Aussage bestätigt meine Beobachtungen. Ich habe schon das Gefühl, dass die Fische arg geschwächt sind.

    Ich werde versuchen die drei schwächelnden Squamipinnis jetzt, wie von Katharina vorgeschlagen, gezielt mit Pipette zu füttern und kann nur hoffen, dass Sie wieder zu Kräften kommen.
    Ina hatte in meinem Tagebuch noch auf eine eventuell unvorteilhafte Beckengestaltung hingewiesen. Auch diesen Ansatz nehme ich in meine Überlegungen mit auf.
    Jeder der Fische hat jedoch einen festen Schlaf- und Rückzugsplatz in irgendeiner Höhle oder Spalte.

    Im Moment wiederstrebt es mir irgendwie weitere Fische einzusetzen. Derartige Probleme mit einer Art waren mir bisher fremd.
    Ich werde weiter nach Optimierungsmöglichkeiten in den Haltungsbedingungen suchen und vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt
    einen neuen Versuch mit einer größeren Anzahl Fahnenbarsche starten.

    Nochmals Danke an alle Beteilgten!

    Viele Grüße
    Sebastian

    Hallo Linda,

    ich lese hier mit :smiling_face:

    Ein sehr schönes Becken hast Du und einen wirklich interessanten Bewohner.
    Mich würde eine Komplettansicht Deines Wohnzimmerriffs interessieren - gibt es die hier irgendwo im Forum?
    Drücke Dir beide Daumen, dass der kleine Kerl bald etwas zulegt und freue mich über weitere Berichte.

    Viele Grüße
    Sebastian

    Hallo Katharina,

    vielen Dank für Eure Erfahrungen. Wenn alle normal an das Futter gehen würden, hätte ich auch keinen Grund zur Sorge.
    Nur das Weibchen, dass permanent im Freiwasser steht frisst immer und viel.
    Die anderen verlassen Ihre Verstecke oft nicht einmal zur Nahrungsaufnahme oder nur sehr zögerlich.

    Viele Grüße
    Sebastian

    Hallo zusammen,

    mit Fahnenbarschen hatte ich bisher leider wenig Glück.
    Zuerst hatte ich eine Gruppe juvenile Pseudanthias squamipinnis (5 Stück) bei meinem Händler
    vor Ort erworben. Davon sind vier bereits innerhalb der ersten beiden Tage ausgeblieben.
    Ich habe Sie einfach nicht ans Futter bekommen. Von Lobstereier, über Nyos Goldpods
    bis hin zu diversen Mückenlarven habe ich alles versucht, was ich da hatte.
    Ich beiße mich heute noch in den A…, weil ich den Händler nicht gefragt hatte, womit er füttert.
    Natürlich habe ich die Fische an einem Samstag geholt, so dass ich das Versäumte auch nicht
    einfach nachholen konnte. Der verbliebene fraß von Anfang an Artemia.
    Ein Woche später habe ich dann drei adulte, futterfeste Tiere bei einem namhaften Onlineshop bestellt.
    Dieser hat mir dann neben zwei Squamipinnis einen Dispar geliefert.

    Anfangs schwammen die vier Anthias dann als Schwarm im Freiwasser und ich dachte alles ist im Lot.
    Alle fraßen gut und es gab keine Zankereien. Inzwischen ist jedoch ein Tier (alles Mädels) dominant geworden.
    Sie schwimmt alleine im Freiwasser und die anderen bleiben die meiste Zeit im Steinaufbau.
    Wenn diese dann doch heraus kommen, bleiben Sie meistens direkt am Boden (liegen teilweise rum).
    Zwar fressen Sie, jedoch bei weitem nicht so viel wie am Anfang.
    Ich hatte vermutet, dass es an zu wenig Futter liegt und daher bis zu fünf mal am Tag
    verschiedenes Frofu gegeben. Das Verhalten hat sich dadurch nicht geändert.
    Es läuft bereits ein 38 Watt UV-Klärer im CL und ich gebe reichlich Knobi ins Futter,
    um die geschwächten Fische nach Möglichkeit zu unterstützen.
    Dem restlichen Besatz geht es im Übrigen prima.

    Nun frage ich mich, ob ich eine weitere Gruppe Squamipinnis nachsetzen oder es besser bleiben
    lassen soll? Vielleicht ein Männchen einsetzen? Noch mehr füttern? Was meint Ihr?

    So wie es sich im Moment darstellt bleibt wohl sehr bald nur noch das dominante Weibchen über :loudly_crying_face:

    Herzlichen Dank für Euren Rat und viele Grüße
    Sebastian

    Hallo zusammen,

    seit Anfang November 2015 habe ich Heteractis magnifica im Becken.
    Diese hat sich genau an der von mir gewünschten Stelle, einer zentral gelegenen LS-Platte
    mit viel Strömung direkt unter der ATI Hybrid (4x54 Watt T5 + 3x75 Watt LED), befestigt.
    Seitdem ist die Anemone standorttreu und wandert nur wenige Zentimeter
    auf Ihrem Stein. In den zwei Monaten, die Sie bei mir ist, zeigt Sie keine Auffälligkeiten.
    Mir ist lediglich aufgefallen, dass Sie etwas dunkler geworden ist, sprich sich die Zooxanthellen-Dichte
    erhöht hatte, was ich an sich als nicht ungewöhnlich bis durchaus wünschenswert erachtet habe.
    Sie wurde von mir nie gezielt gefüttert, wobei Sie bei der Fischfütterung immer Mal zugegriffen hat.

    Seit ca. einer Woche mache ich mir jedoch große Sorgen um das Tier.
    Sie stößt auf einmal täglich (!) Zooxanthellen ab.

    An den Gegebenheiten im Becken habe ich nichts verändert. Zudem fällt mir auf, dass Futter,
    welches die Tentakel zufällig berührt, nicht mehr angenommen wird. Das Abstoßen der Zooxanthellen
    geschieht immer gegen den späten Nachmittag / frühen Abend. Wenig später steht Sie wieder gut.
    Die Ane ist jedoch bereits deutlich heller geworden. Anfangs hielt ich das Ganze für einen Reinigungs-
    oder Anpassungsprozess, wie ich Ihn in bei anderen Anemonen (z.B. Entacmaea quadricolor, Condylactis gigantea)
    in den letzten Jahren auch beobachten konnte. Da dauerte dieser Zustand jedoch nie länger als einen Tag.

    Ich weiß, dass eine Heteractis magnifica immens viel Licht benötigt und frage mich daher, ob Sie ein Problem
    mit der LED-Beleuchtung hat? Die T5 laufen auf max. 100% Leistung und die LED auf max. 80%.
    Natürlich möchte ich jetzt nicht in Aktionismus verfallen und das Tier durch Lichtexperimente oder
    Standortwechsel zusätzlich stressen.

    Eine Entacmaea quadricolor befindet sich ebenfalls im Becken und zeigt keinerlei Anzeichen von
    Stress oder Unwohlsein. Natürlich kann man diese beiden Arten aufgrund verschiednener Ansprüche
    nicht miteinander vergleichen. Die Quadri hat sich an einer Stelle befestigt, an der praktisch kein
    LED-Licht ankommt und fühlt sich dort scheinbar wohl.

    Ich habe in den letzten Jahren ein wenig (überwiegend positive) Erfahrung mit verschiedenen
    anderen Anemonen sammeln dürfen und kenne das Anemonen-FAQ von Martin Kuhn aus dem Effeff.
    Auch nach intensiver Recherche in Web und diverser Literatur (was gibt es schon an Büchern zur Haltung von Anemonen?)
    habe ich keine hilfreichen Hinweise zu meinem Problem gefunden.

    Hat Jemand hier schon ähnliches erlebt?
    Ich bin für jeden Ratschlag dankbar!

    Herzlichen Dank fürs Lesen und viele Grüße
    Sebastian


    PS: Anbei ein aktuelles Bild des Tieres.

    Hallo zusammen,

    Da sich meine Kupfer am Wochenende geteilt hat gehe ich mal davon aus das es ihr gut geht.


    nicht zwingend. Bei mir haben Sie sich immer dann geteilt, wenn Ihnen irgendetwas nicht gepasst hat.
    Mindestens einmal war der Grund das Einsetzen in ein frisch eingerichtetes Becken :winking_face:

    Da Blasenanemonen wirklich hart im Nehmen sind, erholen sie sich in der Regel auch dann, wenn sie zwischenzeitlich ein paar Wochen kümmern.

    Viele Grüße
    Sebastian

    Hallo Jan,

    die Aussagen von Torben unterschreibe ich. Bisher läuft das Gerät bei mir absolut wartungsfrei und zuverlässig. KH messe ich alle ein bis zwei Wochen mal nach - passt immer (allerdings habe ich auch noch sehr wenige Verbraucher). Einmal hat mich der akustische Alarm aus dem Bett geholt, weil ich die CO2-Buddel nicht weit genug aufgedreht hatte. Da stand ich aber im Bett :grinning_squinting_face:

    Bei mir läuft das kleinste Model auf Stufe zwei von zehn. KH ist stabil bei 7 - 7,5. Hat also noch reichlich Luft nach oben.

    Wenn ich jetzt unbedingt etwas negatives finden will, könnte ich die Lautstärke der Dosierpumpe und das akustische Signal beim automatischen Entlüften nennen (mein Hund dreht jedes mal durch). Aber die Vorteile überwiegen für mich bisher klar.

    Viele Grüße
    Sebastian

    Moin Jan,

    ohne Vorkenntnisse oder Erfahrung mit anderen Kalkreaktoren, habe ich mich aufgrund der vielen positiven Erfahrungsberichte für den Destaco entschieden.
    Bisher bin ich sehr zufrieden.

    Viele Grüße
    Sebastian

    Hallo Pascal,

    wenn Du mit einem Refraktometer misst, sag uns doch bitte einmal wie hoch die Salinität ist.
    Das ist der Wert auf der rechten Seite der Anzeige.

    Grotech ABC sind Spurenelemente … das brauchst Du bei Deinem Besatz nicht.
    Alle vier Wochen 50 Liter Wasserwechel bei Deinem Beckenvolumen ist zu wenig, insbesondere wenn Du die KH/CA/MG-Werte nicht mit Balling oder Kalkreaktor einstellst.

    Man kann mit einem wöchentlichen Wasserwechsel von 5 bis 10 Prozent erfolgreich Weichkorallen und Anemonen halten.
    Wenn Du jedoch Steinkorallen (auch einfache) anstrebst, fehlen Dir im Moment noch wichtige Grundlagen.

    Viele Grüße
    Sebastian

    Hallo Pascal,

    bei diesen Werten benötigt es nicht viel Fantasie, um eine Idee zu haben, warum die Koralle degeneriert.
    Insbesondere der niedrige KH-Wert macht es für jede (noch so robuste) Steinkoralle auf Dauer ungemütlich.
    Deine Weichkorallen stehen ja scheinbar trotzdem gut.

    Wie ist die Dichte (Salzgehalt) eingestellt? Womit gemessen?
    Machst Du regelmäßig Wasserwechsel? Balling oder Kalki?

    Viele Grüße
    Sebastian

    Hallo Markus,

    ich bin kein Chemiker, würde jedoch den Ursprung von Mo, Ba und Zn in Metall oder einer Legierung vermuten.
    Molybdän wird zum Beispiel in Stahllegierungen verwendet.
    Vielleicht könnten die Stoffe durch den Einsatz einer Säure oder durch Korrosion freigesetzt werden.
    Insofern würde ich als erstes alle Metallteile (elektrische Geräte, Werkzeuge, Schlauchklemmen etc.) überprüfen.

    just my 2 cents
    Sebastian

    Hi Christopher,

    wirklich ein sehr schönes Becken und ein tolles Projekt.
    Jetzt bloß keine halben Sachen. Das verfolgt Dich sonst :winking_face:

    Wäre cool, wenn Du uns mit einem Bericht hier über die weitere Entstehung auf dem Laufenden hälst.

    Viele Grüße
    Sebastian

    Hallo,

    mein Becken steht auch nicht ganz in Waage.

    Hier wird das Thema aus Sicht der Statik sehr gut erklärt.
    Zitat: Ein geneigt aufgestelltes AQ ist nicht nennenswert mehr belastet.
    Eine andere Baustelle ist der Unterbau. Da kann die Neigung ein
    zusätzliches Kippmoment hervorrufen, das entsprechend abgefangen
    werden muß.

    Wenn es Dir »nur« um das optische Problem geht, muss wohl entweder der Boden
    oder das Gestell zur Korrektur beitragen. Punktuelle Belastungen z.B. durch Keile
    würde ich vermeiden. Ohne das Becken anzuheben wird das schwierig.

    Viele Grüße
    Sebastian

    Hallo Heiko,

    unter den Steinen ist völlig ausreichend. Es sollen ja dadurch lediglich punktuelle Belastungen der Bodenplatte vermieden werden.
    Achte darauf, dass Du keine Steinchen drunter bekommst, und bedenke, dass sich in den Lichtrasterplatten auch Dreck ansammelt.
    Ich habe übrigens keine Unterlage unter meinem Aufbau.

    Viele Grüße
    Sebastian