Beiträge von Wolfgang Vorisek

    Hallo
    Ich habe heute meinen zweiten Wurf Hippocampus borboniensis aus dem Becken geschöpft, bin urhappy.
    Jetzt habe ich aber eine Frage, mein Männchen hatte schon beim ersten Wurf (vor einem Monat, siehe http://www.riffaquaristik.at/index.php?page…d&threadID=3390 ) das Problem daß er ein paar Tage vor dem entlassen der Jungpferde "Luft" im Brutbeutel hatte und immer mit dem Rumpf voran zur Oberfläche auftrieb. Die Jungpferde waren normal entwickelt und ein paar davon leben heute noch. Bei diesem Wurf das selbe wieder, seit ungefähr 5 Tagen trieb er an der Oberfläche, ich habe ihm mittels Pinzette 2*täglich Mysis einzeln gefüttert. Heute entlies er wieder eine ganze Schar Babypferde welche bereits im Phytoplankton schwimmen und fleissig Nauplien fressen. Sein Beutel ist wieder leer und er schwimmt wieder normal, wißt ihr woran das liegt. Habe mir auch überlegt ihn nun eine Zeitlang von den Weibchen zu trennen, damit selbes nicht wieder passiert. Da das becken in einem Kreislauf mit dem Filtrierer/Tubastrea Becken hängt und diese täglich reichlich gefüttert werden ist der Nitratwert leicht erhöht, kann es daran liegen? Was haltet ihr davon?
    Gruß Wolfgang

    Hallo
    Die 6 Bände dieser Reihe sind folgendermaße Aufgebaut
    Band 1 Korallenriff in der Natur/ im Aquarium
    Technik, Wasserchemie
    Band 2 Einrichtung, Lebende Steine, Algen, Futter
    Band 3 Fische
    Band 4 Korallen
    Band 5 Schwämme, Würmer, Schnecken , Muscheln (also Weichtiere)
    Band 6 Stachelhäuter und Krebsartige, sowie Aquarienvorstellungen

    Sind sehr gute Bücher, ich persönlich würde aber mit den beiden Bänden von Delbeek /Sprung (das Riffaquarium)anfangen und mir dann nach und nach die Korallenriffaquarium Bände zulegen.
    Die Einsteigerbücher von Knop gehören auch dazu.
    Dann bist bestens gerüstet und hast ziemlich große Bereiche abgedeckt.(Wobei die Liste noch lang ist) :winking_face:
    Gruß Wolfgang

    Hallo Tobi
    Zwar ein bisserl unscharf die Geschichte, aber ich sage mal dies ist die Stern- Meerblume,Thalassianthus aster (siehe Fossa/Nilsen Korallenriffaquarium Band4, Seite 252). Sehr hübsche, kleinbleibende, eigentlich harmlose Anemonen die sich aber sehr gut und schnell vermehren können.
    Gruß Wolfgang

    Hallo Klaus
    Ich fahre eigentlich alle meine Becken eher technisch unterdimensioniert, und das aus Überzeugung. Geringe Abschäumung, dafür ein großes Jaubert Abteil, Spurenelemente werden nicht dosiert, Nährstoffe wie Phosphat und Nitrat sind bei mir immer Meßbar, ebenfalls aus Überzeugung ;).
    Kohle wird nicht verwendet da das Wasser ja klar ist, das gelbe kommt ja vom Licht. Dagegen helfen aber Blauröhren.
    Von Ozon halte ich generell wenig.
    Gruß Wolfgang

    Hallo
    Nun es ist so, daß ich auch versuchte robuste SPS direkt unter der Perivital- Leuchte anzusiedeln, Montipora digidata, Pavona decussata, Galaxea , eher mit mässigen erfolg, sie leben zwar,aber die Farben sind halt schnell braun geworden. (die Monti wurde dann von einer Mone vernesselt) die Pavona hält noch am besten, wobei man auch bei ihr nicht von wirklichem wachstum reden kann.
    Einzig eine Fungia die am Boden lebt fühlt sich wohl und zeigt Wachstum. Also Steinkorallen nur unter diesem Licht wird nicht gut funktioniren, aber eben für Weichkorallen und Anemonen passst es sehr gut. Und man spart dabei enorm an den Stromkosten.
    Man muß halt vorher wissen was man halten möchte, wie bei allem anderen auch richtet sich eben danach die Technik und das Licht.
    Bei meiner Anlage, ich habe 7 Schauaquarien von 112- 720 Liter, insgesammt fast 3000L (siehe http://www.riffaquaristik.at/index.php?page…d&threadID=2523 ) habe ich versucht so sparsam wie möglich durchzukommen, hat soweit ganz gut geklappt, die Anlage entwickelt sich prächtig, man muß halt wissen was man hat und was man darunter halten kann.
    Gruß Wolfgang

    Hallo
    Habe seit einigen Monaten Energiesparlampen von Perivital und von Orex, beide Lichtfarbe 6500K über meinem Weichkorallenbecken, bzw. über dem Seepferdbecken und dem Fischbecken. Habe bislang damit gute Erfahrungen gemacht, wollte dir per PN den Link über meinen Erfahrungsbericht im ö-Forum schicken, du kannst jedoch noch kleine Pn´s empfangen, weiß nicht ob ich hier auf ein anderes Forum verlinken darf.
    Gruß Wolfgang

    Hallo Uschi!
    Na dann schreib ich halt nach langer zeit hier mal wieder was, hab aus zeitgründen eigentlich nur mehr hier gelesen :winking_face:

    bei dem Tier auf deinen Fotos dürfet es sich um einen Schnurwurm handeln, welche Art wird dir wohl so aufs geratewohl keiner so schnell sagen können, den meisten sind diese Tiere doch eher nicht so bekannt. Du kannst näheres über diese Tierfamilie bei Fossa/Nilsen , Korallenriffaquarium Band 5 ab Seite 87 nachlesen, sind recht interessante Tiere, welche aber in der Regel nicht in Aquarien vorkommen, bzw. wenn eingeschleppt meist nicht lange überleben.
    Es handelt sich bei ihnen um Fleischfresser welche sich vorwiegend von Borstenwürmer, Muscheln und Krebstieren ernähren.

    Interessant ist vielleicht noch, daß die meisten Arten nur wenige cm lang sind(sich aber ziemlich lang strecken können) der Rekord aber(laut Tauchberichten) bei 55m (steht so in besagten Buch!! ) liegen soll.
    Lieben Gruß Wolfgang

    Hallo Cornelia!!
    Ich hatte ein Pärchen "blauer" Mandarinfische die regelmäßig laichten, leider ging mir das Weibchen davon ein. Da ich lange Zeit kein blaues fand setzte ich ein eher rötliches ein. Ist jetzt gut ein halbes Jahr her, es gab nie ein Problem, sie balzen und laichen wie die zuvor, also kann ich sagen das die Färbung wohl egal ist.
    Gruß Wolfgang

    Hallo!
    Auch ich meine daß es sehr wohl geht, es gibt ja nicht nur Acroporen, sondern z.B.:Cyanaria lacrimaris, Scolymia, Blastomussa, Euphylia, Turbinaria, Calaustrea, ......
    Wenn man halt auf die ganz Lichthungrigen verzichtet gibts trotzdem noch genug die sich auch unter T8 Röhren wohlfühlen, man muß halt den Besatz anpassen.
    Gruß Wolfgang

    Hallo!
    Also ich benutze auch den Reef Construct von Aqua Medic und bisher ohne Probleme, ich knete ihn aber auch nicht "Stundenlang" sondern wuzle ihn mehr oder weniger nur ein paarmal herum, oft sogar noch unter Wasser wenn es nicht gleich halten mag, spätestens dann funzts.
    Ergiebt zwar ne schöne weiße Wolke im Becken hat aber bis jetzt noch niemanden gestört.
    Vielleich darf man das Zeug wirklich nicht zuviel kneten??
    Gruß Wolfgang

    Hallo
    Finde ebenfalls das er nicht so schlecht aussieht das es ein Problem gebe, noch dazu wenn er den ganzen Tag über auf Nahrungsuche ist und überall herumpickt. Wie siehts denn aus mit balzen und laichen, wenn sie das tun ist es meiner Meinung nach ein untrügliches Zeichen das er sich wohlfühlt. Also setz dich mal bei der Abendbeleuchtung vors Becken und schau was sie so treiben.
    Ach ja meine fressen alles Mögliche gefrorene vor allem aber Krill und Artemien aber am allerliebsten Rote Mückenlarven.
    Gruß Wolfgang

    Hallo Peter!
    Wwie gesagt mißt meiner jetzt schon seit ca. eineinhalb Jahren ca.12cm im Durchmesser ohne merkliches Wachstum, mit Fromia Arten habe ich persönlich nicht so gute erfahrungen, hatte Fromia milleporella und auch mal eine zweite Art (weiß jetzt leider nicht den genauen Namen) und beide hielten nicht allzulange sondern fingen mit der Zeit zu degenerieren an..(obwohl das Becken schon längere Stehzeit hatte)
    Mein Blauer ist wirklich genial, viel zu sehen und von der größe her auch ideal, kann mir vielleicht jemand das mit kleinerbleiben von denen von Fidji bestätigen?
    Gruß Wolfgang

    Hallo Esther!
    Ich halte jetzt seit ca. eineinhalb Jahren einen blauen Linckia laevigata mit einem Durchmesser von ca. 12 cm er ist seither kaum gewachsen und hält sich prima. Mein Händler sagte mir damals das er von Fidji komme und diese seien kleinbleibend und sehr robust, wies aussieht dürfte es stimmen obwohl ich noch nirgends etwas darüber nachlesen konnte das es eine kleinbleibende Art davon gibt.
    Gruß Wolfgang

    Hallo Peter!
    Ich füttere meine sqammipinis meistens nur einmal am Tag, sie gedeihen trotzdem prächtig. Habe sie als ca.3 - 4cm große Jungfische bekommen und sie sind gewachsen und vor ca.2Monaten hat sich der Größte in ein Männchen umgewandelt und seither wird gebalzt wie verrückt und Abends kann man auch hin und wieder beim laichen spannen.
    Also ich habe keineswegs das gefühl das sie sich unwohl fühlen.
    Gruß Wolfgang

    Ach ja an Flocken gehen meine auch, sehr gerne an die mit Krill von JBL

    Hallo Holger!!
    Laß sie drinnen und sei froh das du sie hast, sie sind hervorragende Resteverwerter und mit Sicherheit wichtig für das Aquariummilieu.Hab selbst unmengen davon im Becken und noch nie Übergriffe festgestellt. Meiner Beobachtung nach vermehren sie sich durch Teilung da man immer Exemplare findet wo ein paar Gliedmaßen im Nachwachsen sind.
    Gruß Wolfgang

    Hallo Roger!!
    Der weinrote ist auf jedenfall unproblematischer, hat aber den Nachteil das du ihn nicht oft sehen wirst. :smiling_face_with_sunglasses:
    Beim grünen mußt du halt wissen was dir wichtig ist, wie gesagt er ist ein wunderschöner interessanter und vor allem auch tagaktiver Schlangenstern, hat aber halt seine Macken. Ich würde auf ihn verzichten,aber entscheiden mußt das letztendlich du.
    Liebe Grüße Wolfgang

    So hab gewühlt! :grinning_squinting_face:
    ALso im Buch Das Riffaquarium von Delbeek/Sprung steht das der Sechs- wie auch der Vierstreifenlippi parasitierende Schnecken von Riesenmuscheln frisst.Sollte also die anderen auch nicht verschmähen, einziger Nachteil ist das Lippfische bekanntlich Nachts schlafen und die Schnecken hauptsächlich nachtaktiv sind.
    Aber wie gesagt du kannst sie getrost drinnenlassen.Ich vermute mal das sie eine kleine Art der Gattung Turbo ist.
    GrußWolfgang

    Hallo Katja !
    Bei den Schnecken handelt es sich um kleinbleibende harmlose Algenfresser von denen ich noch nie einen Übergriff auf irgendein Tier feststellen konnte. Laß sie einfach drinnen,sie schaden echt nicht.
    Ich glaube ich hab mal gelesen das der Sechsstreifenlippi kleine Schnecken fressen soll, weiß aber jetzt weder genau wo das stand noch obs stimmt, aber ich werd mich mal durch die Bücher wühlen.
    Gruß Wolfgang

    Hallo!!
    Was haltet ihr eigentlich von den Abschäumern der Firma Aqua Medic?
    Mich würde der kleine Shorty 5000 interessieren, da der in den Unterschrank paßt.Er sieht eigentlich nicht schlecht aus, angegeben ist er für Becken bis zu 1500 Liter,meint ihr das ist ok?Ich denke mit einer ocean runner 3500 müßte er schon etwas bringen.
    Oder würdet ihr den von ATI bevorzugen? Ich sprach mit einem Händler darüber und der meinte daß er von Aqua Medic nichts halte und er sie daher auch nicht führt.(oder hält er nichts davon weil er sie nicht hat und lieber seine verkauft?)
    Gruß Wolfgang

    Hallo Karl-Heinz!
    Schau doch mal am Abend wenn die Hauptbeleuchtung aus ist und nur noch Blaulicht an ist, meine siehst mann dann meistens balzen und alle paar Wochen auch ablaichen :D.(drehen sich Seite an Seite spiralenförmig an die Oberfläche und geben dort Eier und Spermien ab über welche sich meine Pseudanthias squamipinnis mit größtem Eifer hermachen)
    Gruß Wolfgang

    Hallo Udo!
    Ich käme niemals auf die Idee irgendeinem Tier irgendeinen Miesepeter zuzuschieben,noch eines für meine Fehler verantwortlich zu machen. Meine Tiere waren keineswegs halbverhungerte Restevertilger, sondern wurden, wie ich schon schrieb, täglich abwechslungsreich und reichhaltig gefüttert.Trotz reichlicher Fütterung fraßen sie vieles was meines Erachtens in einem Korallenbecken wachsen sollte.Ich kam daher zum Schluß das sie wohl für diesen Aquarientyp nicht wirklich geeignet sind. Noch dazu wo es mehrere schöne und kleinerbleibende Schlangensterne gibt, welche sich wohl besser dazu eignen.
    Ich glaube das Ophiarachna incrassata in einem Fischbecken mit großen Fischen wunderbar aufgehoben ist, aber nicht das er in ein Aquarium gehört wo man Wert auf eine Vielfalt an Kleinorganismen legt.
    Gruß Wolfgang

    HalloRoger!

    Wenn Du den Olivgrünen Schlangenstern Ophiarachna incrassata meinst, würde ich dir eher davon abraten wenn du kleinere Fische oder Röhrenwürmer oder ähnliches Mundgerechtes Getier hältst.Ich hatte zwei wunderschöne große Exemplare welche wunderschön wuchsen und trotz unmengen an Futter große Röhrenwürmer verspeisten, kleine Kollonien Krustenanemonen hinter den Steinaufbau schleppten, den Gorgonien das Futter aus den Tentakeln fraßen und während einer Woche Urlaub als sie nur jeden zweiten Tag zu fressen bekamen verleibten sie sich drei kaudernis ein.
    Ich tauschte sie bei meinem Händler gegen eine Pectinia ein und bin froh darüber, obwohl sie wirklich wunderschön, interessant und nach eingewöhnung auch tagaktiv sind.
    Gruß Wolfgang

    Hallo Udo
    Schau dir mal bei Fossa/Nilsen im Band 6 auf Seite 321 die Fotos an, da siehst du wie sie eine Grundel mampfen, Die Autoren schreiben daß sie die Grundel aus dem Maul des Schlangensternes befreit haben, noch bevor sie getötet wurde.
    Also wohl doch kein Märchen. :winking_face:

    Hallo Martin!
    Bei Fossa/Nilsen im Band 6 wird geschrieben das sie bei geeigneten Futter sehr wohl aufzuziehen sind und das es auch einige Firmen geben soll welche eine komerzielle Zucht betreiben, aber es werden keine genaueren Angaben gemacht welches Futter sich nun eignet.
    Joachim Frische (Das Riffaquarium) beschreibt die Aufzucht, seiner Angabe nach sollen die Jungen in Zooplankton (leider auch keine Angabe welche Form genau)
    schwimmen und sollen nach dem siebenten Tag frischgeschlüpfte Artemia-Nauplien annehmen.Bin zwar kein Freund von Joachim Frische aber vielleicht klappts ja.
    Falls du es versuchst laß uns hören was daraus geworden ist.
    Gruß Wolfgang

    Hallo Frank!
    Du siehst die Polypen am besten Nachts, dann streckt sie sie aus zum Planktonfang, außerdem gib ihr ein wenig Eingewöhnungszeit, zwei Tage sind für eine große Kolonie nicht so viel.
    Wie Tim schon sagte Fragmente und Ableger eignen sich für den Anfang besser und sind auch robuster.(Kein Transportstreß)
    Gruß Wolfgang

    HAllo Frank!
    Dürfte wie Gerd schon sagte eine Symbiosekrabbe sein, auch wenn nicht sind die meisten Krabben nützliche Algenfresser und Futterresteverwerter, laß sie drinnen außer du stellst Schäden an Korallen fest.Ich bin sehr dagegen alles unbekannte aus dem Becken zu verbannen, da gerade in der vielfalt das besondere in unserem Hobby liegt. Wenn sich die Krabbe bisher in der Acropora aufhielt und du siehst keine Gewebsverletzungen dann kannst du sie getrost drinnenlaßen.
    Gruß Wolfgang

    Hallo!!
    Ich verwende ebenfalls keine Schnellfilter, die paar Schwebeteilchen stören meines erachtens keineswegs und sind sicher ein gutes zufutter, sowohl von Schwämmen, Weichkorallen, Gorgonien und auch Acros welche nachts die Polypen ausstrecken und sicher auch aktiv fangen.Für Weichkorallen ohne Zooxantellen wird sogar empfohlen öfters den Bodengrund aufzulockern um besagte Teilchen aufzuwirbeln.
    Gruß Wolfgang

    Hallo David,
    Ich tippe mal das ihm das Haus nicht mehr so ganz passen mag, aber bevor er nackig durch die Welt maschiert hat er sich halt wieder hineingezwängt.
    Frag bei deinem Zoohändler nach leeren Schneckenhäusern, meiner hat immer irgendwo welche herumliegen (auch Schnecken gehen manchmal ein) :frowning_face:
    Ich hab die immer gratis bekommen :D, also frag nach und wirf ein paar in verschiedenen größen hinein, deine Einsiedler werdens dir danken.
    Schöne Grüße Wolfgang