Beiträge von Walhai

    Hallo Daniel,
    wenn man den Durchmesser nach der Pumpe reduziert, hat man logischerweise Verluste. Daher war mein Tip an den Fragensteller, den Durchmesser des Pumpenausgangs zu übernehmen und nicht zu reduzieren.
    Ich habe noch nie gehört, dass jemand z.B. an eine Gartenpumpe, mit 3/4" Auslaß, einen 1,5" Schlauch angeschlossen hat, um Reibungsverluste im Schlauch zu vermeiden, bzw auszugleichen. Da würde zwar irgendwann auch vorne Wasser herauskommen, aber so langsam, das ich weiter pinkeln könnte.
    Die Meisten von uns haben eine Rückförderleitung von 1-2 m und einen Höhenunterschied von 1-1,5 m. Wenn da dann noch Bögen, statt Winkel verbaut werden und wie gesagt, die Leitung nicht kleiner ist, als der Pumpenauslaß, dann sind die Reibungsverluste eher zu vernachlässigen. Eine regelbare Pumpe mit Leistungsreserven ist natürlich auch ratsam.
    Gruß Axel

    Hallo Burkhard,
    vielen Dank für Deine ausführliche Erklärung.
    Ich verstehe trotzdem nicht, warum der Hersteller einer Pumpe den Ein- und Auslaß in einer Größe vorgibt, die für den Betrieb ungünstig wäre?
    Meine Pumpe steht in der letzten Kammer meines TBs und kann dort praktisch so viel Wasser ansaugen, wie es ihr möglich ist. Ich lasse sie auf 100% laufen. Der Auslaß der Pumpe hat einen Außendurchmesser von 32 mm, in dem ich auch meine Rückförderleitung dimensioniert habe.
    Wenn ich die RF-Leitung auf d 50 aufweiten würde, würde sich doch nur die Fließgeschwindigkeit im Rohr veringern. Das hätte doch aber keinen Einfluss auf die Fördermenge, oder sehe ich das falsch?
    Gruß Axel

    Also das man vor dem Kauf einer Pumpe, erstmal überlegt und errechnet, welche Leistung man für sein Aquarium benötigt, davon bin ich natürlich ausgegangen.
    Gruß Axel

    Hallo Burkhard,
    interessant was Du da schreibst, aber das musst Du bitte nochmal näher erklären .
    Ich gehe doch erstmal davon aus, dass der Hersteller seine Leistungsangabe so ermittelt hat, wie er die Pumpe gebaut hat. Also auch mit den Ein- und Auslässen.
    Natürlich ohne Rohrleitung.
    Wenn die Pumpe vom Hersteller mit maximal 9000 l/h angegeben ist, dann möchte ich doch davon auch möglichst viel erreichen, wenn ich sie in mein Aquarium einbaue. Jedenfalls, wenn ich sie mir extra mit der Leistung für mein Becken gekauft habe.
    Da sich ja die Leistung eh schon um Einiges reduziert, wenn sie in ein Rohrleitungssystem eingebaut wird, wäre es doch blöd, wenn man z.B. durch eine reduzierte Rückförderleitung, der Pumpe noch Leistung nehmen würde. Wenn ich tatsächlich weniger Leistung haben möchte, kann ich ja die Pumpe über den Regler, bzw. die Steuerung runterfahren.
    Deswegen hatte ich empfohlen, den Ausgang der Pumpe zu übernehmen, damit nicht schon eine Drosselung der Pumpe, durch eine reduzierte Leitung erfolgt. Das Gleiche gilt natürlich auch für die Zuleitung.
    Gruß Axel

    Hallo Kay,
    ja, es ist mein Ernst. Der Notüberlauf ist bei mir wirklich nur ein Notüberlauf. Da ist bisher noch nicht ein Tropfen durchgelaufen.
    Was willst Du denn da feinjustieren und warum?
    Du regelst über das Membranventil der Ablaufleitung die Durchflussmenge, die zu Deiner RF Leistung passt und fertig. Ob im Schacht mal 10 cm und ein anderes Mal nur 7 cm stehen, ist doch wumpe, so lange er nicht zu voll, oder zu leer läuft.
    Das habe ich mir einmal so eingestellt und das läuft prima so. Ich kann allerdings den Wasserstand in meinem Überlauf auch permanent einsehen, weil ich meinen Überlauf als Rucksack habe. Sollte tatsächlich der Wasserstand im Schacht mal nicht in dem Rahmen sein, dann drehe ich das Ventil eine Tick auf, oder zu und alles ist wieder im Lack. Kommt aber sehr selten vor und zeigt mir eigentlich nur an, dass ich mal etwas reinigen muss.
    Reduzierungen, oder Ausweitung im Rohrverlauf sind äußerst ungünstig und können ein Grund für Geräusche sein.
    40 mm Ablauf halte ich auch für zu üppig, denn da wirst Du, nehme ich mal an, das Ventil weit schließen müssen, um genug Rückstau im Schacht zu haben. Auch das kann Geräusche/Gluckern verursachen.
    Bei mir laufen locker 5000-6000 l/h durch ein 32er Rohr und selbst das muss ich noch per Membranventil etwas reduzieren.
    Bei der Rückförderleitung solltest Du genau den Durchmesser nehmen, der an Deiner Pumpe als Ausgang gewählt wurde.
    Bögen statt Winkel verbauen ist Dir sicherlich bekannt.
    Gruß Axel

    Hallo,
    wenn Nickel in solchen niedrigen Konzentrationen benötigt werden, sollten es denn nicht immer ausreichend vorhanden sein, wenn man wöchentlich 10% WW macht und dazu hochwertige Salze von z.B. TM und Red Sea verwendet?
    Gruß Axel

    Hallo Reinhard,
    es sind zwar nicht genau diese schwarzen Bälle, die wir damals in unseren Biofiltern hatten, aber es ist ein ähnliches Produkt, in zylindrischer Form. Große Oberfläche halt, damit sich möglichst viele Bakterien darauf ansiedeln können.
    Wenn man ein noch relativ neues Becken stehen hat, mit künstlichem Riffaufbau, in dem noch nicht alles ganz so läuft, wie es soll, sind Bakterien sicher hilfreich, um die biologischen Abläufe zu optimieren. Egal ob sie nun auf dem Gestein, oder auf den"Bällen/Zylindern" angesiedelt sind.
    Ich habe zu wenig NO3 und der Stefan auch.
    Wenn die Bälle nichts bringen, oder das Falsche, fliegen sie wieder raus, aber das warte ich jetzt erstmal ab.
    Gruß Axel

    Hallo,
    welche Maße hat denn Dein Überlaufschacht?
    Wenn Du zu wenig Wasserstand über den Abläufen hast, wird durch den Sog, Luft mit angessugt und verursacht unschöne Gurgelgeräusche. Ein weiteres Problem kann sein, dass Du wegen der üppigen 40 mm Leitung, das Membranventil zu weit geschlossen hast und sich dort, nach dem Anlaufen der RF, eine Luftblase bildet, den Durchfluss mindert und dann irgendwann rausgluckert, was dann wiederum ein Leerlaufen des Schachts verursacht und dann wieder Luft mit angesogen wird.
    In dem Fall einfach die Pumpenleistung hochfahren und das Ventil weiter aufdrehen.
    Mein Notüberlauf ist wirklich nur ein Notüberlauf. Da fließt nichts durch, es sei denn, mein normaler Ablauf wäre verstopft und das Becken droht überzulaufen.
    Gruß Axel

    Hi,
    mit Stickstoff + habe ich so schlechte Erfahrungen gemacht, dass ich das Zeug nie wieder verwenden werde. Außer Dino- und Cyanoexplosion, hat das Zeug bei mir nie etwas bewirkt und das, obwohl ich nie so viel davon dosiert habe, wie der Hersteller empfohlen hat.
    Wie gesagt, auch das "Coral Vits" von Colombo, hat immer das Cyanoproblem verstärkt.
    Ich habe jetzt noch 10 l Biobälle in eine Kammer des TBs gepackt. Mal gucken wie sich das auswirkt.
    Gruß Axel

    Hallo,
    ich habe z.Zt. das gleiche Problem und dosiere täglich Phytoplankton und 2-3x wöchentlich ein Produkt mit Aminosäuren und Vitaminen. Auch Zootonic gebe ich fast täglich ins Becken.
    Die Aminosäuren dosiere ich aber immer nur auf 1000 l, obwohl ich 1500 l im Kreislauf habe. Dosiere ich höher und gebe es täglich ins Becken, breiten sich die Cyanos wieder stärker aus. Ich rate Dir daher eine vorsichtige Dosierung und nicht der Herstellerangabe zu folgen.
    Zur Zeit verwende ich das neue Produkt von Red Sea. Reef Energy Plus, Coral Nutrition.
    Meinen ersten Beobachtungen nach, wirkt sich dieses Produkt wenig, bis kaum, auf die Cyano-Vermehrung aus, wohingegen ein vergleichbares Produkt von Colombo, sehr stark die Cyanos vermehren ließ.
    Gruß Axel

    Hallo Johns,
    die hohe Sterberate bei Fischkäufen, kann ich für mich nicht bestätigen.
    Wenn man einen guten Händler hat, der seriös arbeitet und sein Handwerk versteht, dann ist die Ausfallrate nahe 0.
    Wenn das nicht so ist, hat man entweder den falschen Händler, oder macht selbst viel falsch. Das würde sich auch bei Nachzuchten nicht ändern.
    Jedem Aquarianer, oder besser gesagt Tierhalter, sollte das Wohl seiner Pfleglinge an oberster Stelle stehen, denn er hat sich mit dem Kauf auch in die Verantwortung für Leben und Wohl des Tieres begeben. Egal, ob es sich um einen Wildfang, oder eine Nachzucht handelt.
    Mit dem heutigen Wissen, der Technik und der Zugänglichkeit von Informationen, rund um fast aller im Handel angebotenen Arten, sollte es jedem möglich sein, die Ausfallraten extrem niedrig zu halten.
    Das sollte der Anspruch sein, mit dem Tiere, in unserem Fall, Fische usw., angeschafft/gehalten werden.
    Ich bin auch schon öfter einfach aus Läden wieder herausgegangen, weil ich gesehen habe, dass so gut wie kein gesunder Fisch in der Anlage war. Flossenklemmen, Farblosigkeit, außergewöhnliche Atmung, Pünktchen, Hauttrübungen, Verletzungen, eingefallene Bäuche, usw., sind alles Dinge, auf die man achten muss.
    Ein Händler, der Tiere mit solchen Symptomen anbietet, den streiche ich sofort von meiner Liste! Wenn alle Leute, die Aquaristik betreiben, oder damit anfangen wollen, überhaupt schon einmal, optisch einen augenscheinlich kranken Fisch, von einem gesunden Fisch unterscheiden könnten, wäre schon viel geschafft und es würde zu viel weniger Ausfällen kommen.
    Natürlich kann auch unter allen möglichen Kenntnissen und Maßnahmen, mal etwas schief gehen, aber doch eher seltener, als wenn unbekümmert und ahnungslos, Tiere eingekauft werden.
    Jeder kann durch sein Verhalten dazu beitragen, dass es den eigenen Tieren gut geht und auch durch sein Einkaufsverhalten, die schlechten Händler abstrafen.
    Kein mir bekannter Händler/Importeur kauft mehrfach dort, wo er kranke, oder wie auch immer geschädigte, Tiere bekommt.
    Wer also auf der Beschaffungsseite im Geschäft bleiben will, muss Qualität liefern und das alleine setzt schon einen sorgsamen Umgang mit den Tieren voraus. Das ist/wäre bei Nachzuchten auch nicht anders.
    Wir Aquarianer haben es ja selbst in der Hand. Was nicht gekauft wird, verschwindet früher, oder später aus dem Handel.
    So lange aber ahnungslose Leute, auch kranke Tiere kaufen, so lange verdienen auch die schwarzen Schafe der Branche Geld und Tiere müssen sterben.
    Gruß Axel

    Hi,
    ich habe Royalblau auf 129, Blau 111, Weiß 116, UV 50, Violette 50, Grün 20, und Rot auf 10%, und das bereits seit 11 Monaten.
    Ich halte Acropora, Stylophora, Montipora, Pocillopora und diverse LPS, Gorgonien, Scheiben und Weichkorallen, bei dem Licht.
    Natürlich entsprechend der Art, mal mehr und mal weniger, direkt unter den Strahler.
    Wie auch Du, geht bei mir 1 Std die Sonne auf und wieder unter. Insgesamt komme auch ich auf 12 Std.
    Wenn Du SPS halten willst, solltest Du schon richtig Dampf auf den Kessel geben.
    Also nicht 80%!

    Gruß Axel

    Hallo Martin,
    hast Du mir schon geschrieben?
    Frage nicht um zu drängeln, sondern nur um zu vermeiden, daß es evtl aus irgendeinem Grund bei mir nicht ankommt, angezeigt wird, oder ich zu doof bin, es zu finden?
    Gruß Axel

    Hallo,
    vielen Dank für Eure Berichte, Erfahrungen und Hinweise.
    Es wäre Klasse, wenn Du Martin, mir auch so ein Futterei drucken würdest.
    Sag mir bitte, wie wir das abwickeln wollen, was Du dafür bekommst, usw.
    @Ina Fischer
    Wurmartiges wird mein Chelmon bei mir bisher wohl nicht finden, denn ich hatte mein Riff vor ca 11 Monaten rein künstlich aufgebaut und betreibe mein Becken ohne Sand. 5 von den 11 Monaten lebt der Chelmon nun schon bei mir und er ist wie gesagt, schon schön gewachsen. Ein Freund hatte mir auch schonmal einen Ballen mit kleinen Röhrenwürmern aus seinem Becken gegeben, aber die hat der Chelmon nichtmal angeguckt. Er pickt pausenlos etwas vom Riff und guckt in jede kleine Ritze nach Flohkrebsen. Habe schon öfter beobachtet, wie er genau Die erbeutet hat und wenn sie noch ein bisschen groß waren, hat er mehrmals nachgreifen/beißen müssen, um ihn überhaupt schlucken zu können. Dabei hat er auch schon so manches Mal seine Beute an einen Riffbarsch verloren, der ihm den dann weggeschnappt hat.
    Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass mein Chelmon im Moment auch noch nicht an dem Frostfutter (Artemia, Mysis) interessiert ist, weil es einfach noch zu groß für ihn ist.
    Ich füttere auch täglich Lobstereier, die von der Strömung im gesamten Becken umhergeblasen werden. Konnte noch nicht beobachten, das er die frisst, aber evtl pickt er hier und da auch mal eins aus irgendeiner Ritze.
    An meinem großen Becken, hängt ja auch noch mein altes 300 l Aquarium und natürlich mein, von beiden Becken genutztes Technikbecken, in dem auch Hunderte von Flohkrebsen und Schwebegarnelen leben. Ich betreibe außer einem groben Filterschwamm im Überlauf und im TB, keine Filterung. Keine Filtersocken und auch keinen Vliesfilter.
    Dadurch kommt wahrscheinlich ständig auch Nachschub über die RF ins Becken.
    Seit einem halben Jahr, dosiere ich auch täglich Phytoplankton, was die Vermehrung der Kleinstlebewesen, besonders in meinem 300 l Weichkorallen-Refugium und auch im TB, gesteigert hat.

    Hallo Ina,
    da hattest Du natürlich richtig Glück, so einen gut erzogenen Chelmon ergattert zu haben. Meiner war so groß wie eine 2,-€ Münze, aber top fit und immer auf Futtersuche.
    Er ist der Erste und der Letzte, der noch im Riff nach Futter sucht. Copepoden, Schwebegarnelen und kleine Flohkrebse, scheinen sein derzeitiges Futter zu sein und an etwas Anderes geht er nicht ran, bzw. konnte ich das bisher nicht beobachten.
    Er ist jetzt ca 5-6 cm groß und ich mache mir langsam Gedanken, ob er noch satt wird, oder wie lange noch? Lebende, rote Mückenlarven, Tubifex usw., habe ich schon ausprobiert, aber bisher ohne Erfolg.
    Naja, vielleicht habe ich ja Glück und er fängt von sich aus an, mal nach Frostfutter zu schnappen, das ich täglich verfüttere.
    LG Axel

    Hallo Bloom,
    um nochmal auf Deine Frage und Befürchtung der "Verdünnung" zurückzukommen, möchte ich anmerken, dass bei der Verdunstung nur das Wasser verdunstet. Das Salz und andere Mineralien bleiben im Becken zurück, was zu einer Erhöhung der Dichte führen würde, wenn Du nicht die verdunstete Menge an Wasser, wieder mit Osmosewasser auffüllen würdest.
    Gruß Axel

    Hallo Michael,
    vielen Dank erstmal, dass Du Dir Gedanken usw. gemacht hast, um meine Anfrage zu beantworten.
    Auch ich bin bei meinen Recherchen im Net, bei den Tieren gelandet, die Du aufgezählt hast. Von maximal 30 cm bin ich beim Kauf ausgegangen.
    Was das "Räuberische" angeht, warte ich mal ab, denn mir sind schon oft zu Tieren Verhaltensweisen berichtet worden, die ich in keinster Weise an meinen Tieren beobachten konnte. Ganz oft stehen irgendwo "Beobachtungen" zu Tieren, die dann einfach nur nachgeplappert werden, ohne es selbst gesehen zu haben.
    Viele dieser Aussagen, beruhen scheinbar auf einer fehlerhaften Beobachtung und oft wurde scheinbar auch nicht berücksichtigt, welche Umstände das Tier dazu gebracht haben, zu diesem Verhalten zu kommen.
    Oft ist extremer "Hunger" (Futtermangel) der Auslöser für ein Verhalten, das dann als "frisst Korallenpolypen" usw. beschrieben wird.
    Soll nicht heißen, dass ich grundsätzlich alle Aussagen zu Tieren bezweifele, oder für falsch halte, aber es kann nicht schaden, sie zu hinterfragen und seine eigeigenen Beobachtungen zu machen.
    Manches ist auch einfach nicht so, wie es auf den ersten Blick scheint.
    Ich hatte gehofft, dass hier jemand diesen Fisch auch schon länger pflegt und selbstgemachte Beobachtungen und Erfahrungen mit mir/uns teilen würde.
    Dem ist scheinbar nicht so.
    Gruß Axel

    Hallo zusammen,
    ich habe ja vorher recherchiert und konnte ja daher grob einschätzen, wo die Reise hingeht.
    Da aber widersprüchliche Aussagen und Bilder im Net zu den infrage kommenden Arten zu finden sind, wollte ich das einfach genauer wissen und habe deshalb hier gefragt.
    Mein Becken hat 1200 l und sehr viel freien Schwimmraum. An Platz sollte es Ihnen nicht mangeln.
    Hier nun noch die Fotos.

    Hallo Thorsten,
    vielen Dank für den Hinweis. Ich bin auch über diesen Namen gestolpert, aber die Fotos, die dazu zu finden sind, passen so gar nicht zu dem Fisch, den ich im Aquarium habe.
    Auch die Form des, unter dem Namen gezeigte Fisch, entspricht nicht meinen Fischen.
    Gruß Axel

    Hallo zusammen,
    hält jemand von Euch diesen Scheinschnapper und wenn ja, was könnt Ihr zu dem Fisch und seinem Verhalten, berichten?
    Größe, Verhalten zu Riffmitbewohnern usw., würde mich interessieren.
    Da im Net recht widersprüchliche Aussagen gemacht werden, was schon bei der Namensgebung und Fotozuordnung losgeht, würde ich gerne mal etwas von Jemandem zu dem Fisch erfahren, der ihn selbst schon länger pflegt und dementsprechend evtl. auch Erfahrungen mit adulten Tieren hat.
    Vielen Dank im Voraus.
    Gruß Axel

    Hallo Klaus,
    technisch ist sehr viel machbar und RE steht für Qualität und tolle Technik, aber hier ging es der Dame um Platzmangel für die Nachrüstung eines Vliesfilters, bzw wollte sie herausfinden, welcher VF in ihr vorhandenes System, platztechnisch, am sinnvollsten wäre. Wenn Platz also ein Problem ist, macht es m.M. nach wenig Sinn, noch mehr Technik zu empfehlen.
    In erster Linie wollte ich mit meinem Beitrag darauf hinweisen, dass ein VF nicht immer und zu jedem Zeitpunkt, die zu empfehlende Lösung ist.
    Speziell für Leute, die gerade am Anfang noch mit zu geringen Po4 und NO3 Werten zu kämpfen haben, ist ein VF nicht zu empfehlen, später bei möglichen Problemen in die andere Richtung, schon.
    Besonders Einsteiger bekommen den Eindruck, dass man unbedingt einen VF, oder Filtersocken benötigt, um erfolgreich ein Meerwasseraquarium zu betreiben.
    Das halte ich für falsch! Alles zu seiner Zeit und nur dann, wenn es Sinn macht.
    Viele Probleme, die hier im Forum besprochen werden, sind selbstgemacht und weniger ist manchmal mehr.
    Man kann natürlich alles Mögliche wieder in sein Becken kippen, was man vorher oft unnötig (unwissend) herausgefiltert hat, man kann es aber auch einfacher haben.
    Gruß Axel

    Ich würde sagen, 10 cm solltest Du haben, um Dir beim Rollentausch nicht die Ohren zu brechen.
    Habe immer die großen Vliesrollen genommen, um nicht so oft wechseln zu müssen. Die größere Rolle benötigt auch etwas mehr Höhe.
    Bei dem Clarisea sollte man möglichst nicht den Zeitpunkt verpassen, an dem die Rolle verbraucht ist.
    Am Ende der alten Rolle, wird der Anfang der neuen Rolle festgetackert und dann durch manuelle Motorsteuerung, durch das Filtergehäuse gezogen.
    Wenn man das verpasst hat, ist es recht fummelig, das neue Vlies einzuziehen.
    Ich weiß nicht, ob das beim Rollermat evtl einfacher gelöst ist.
    Auf jeden Fall ist der Clarisea sehr platzsparend konstruiert.
    Wie stark ist denn die RF-Pumpe? Soll das gesamte Wasser durch den Vliesfilter laufen, oder habt Ihr einen Bypass geplant?

    Hallo,
    auch wenn die Dinger gerade unheimlich in Mode sind, sollte man überlegen, ob und wann man einen Vliesfilter braucht.
    Möchte man z.B. überwiegend LPS Korallen halten, ist ein Vliesfilter gar nicht hilfreich, denn die Korallen leben nur selten gut, wenn sie nicht auch Plankton (hauptsächlich nachts) mit ihren Polypen aus dem Wasser fischen können.
    Ein Vliesfilter sorgt aber für so klares Wasser, das es nichts mehr zu fischen gibt.
    Außerdem kann einem besonders in der Anfangszeit, wo oft noch recht wenig Nitrat und Phosphat vorhanden ist, ein Vliesfilter das Leben besonders schwer machen, denn er filtert viele Stoffe schon aus dem Wasser, bevor sie dem Stickstoffkreislauf zur Verfügung stehen. Das heißt, es kommt gar nichts erst in Gang und dann werden wieder Zaubermittelchen gebraucht, die den selbst verursachten Schaden richten sollen.
    Ein Vliesfilter macht nur Sinn, wenn man ein reines SPS Becken betreiben will, wo Sedimente nicht erwünscht, sehr niedrige NO3 und PO4 Werte gewünscht sind, oder man in seinem Becken allgemein ein Problem mit ständig zu hohen, biologischen Abbauprodukten hat. Da hilft ein Vliesfilter wunderbar und ist eine sinnvolle Investition.
    Sonst nicht!
    Gruß Axel

    Hi,
    ich taue immer verschiedene Futtersorten auf (Lobstereier, Mysis, Artemia, Krill) und mische das im Kescher. Nachdem das Ganze gut abgetropft ist, lege ich das Futter auf eine Untertasse und träufele 2-3 Tropfen Lipovit von Tropic Marin darauf, vermische das Ganze und laß es einige Minuten stehen, bevor ich es verfüttere. Die Fische sind ganz heiß drauf. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Die Zugabe von dem Lipovit mache ich aber nur einmal in der Woche.

    • Gruß Axel

    Hallo Zusammen,

    vielen Dank für Eure Hilfe/ Einschätzung/Meinung, zu meinen Korallen.
    Elisabeth, Bild 1 sehe ich genau wie Du.
    Bild 5 denke ich nun, nach Hajos Beschreibung, sollte eine Cynarina sein.
    Bei Bild 4 glaube ich noch immer nicht an eine Acanthastrea, denn sie verhält sich komplett anders, als alle meine anderen Acanthastrea. Sie hat kaumTentakeln, die sie nachts herauskrempelt, genau wie meine Favia.
    Die äußeren Wülste der Polypen werden m. M. nach etwas kräftiger aufgebläht, aber Tentakeln, wie bei Acanthastrea, sind da definitiv nicht zu sehen.
    Vereinzelt sieht man an Polypen, die am äußeren Rand der Koralle wachsen, winzige Kampftentakeln. Ich meine auch, das sich die Polypen ein Wand teilen, was leider auf dem Foto nicht so gut zu sehen ist.
    Haben denn die Favia und Favites Tentakeln, die sie nachts zum Planktonfang einsetzen?
    Gruß Axel

    Hallo,
    auch ich kann das Riffgestein von Norbert Dammers nur empfehlen. Habe mein Riff komplett aus seinen ungefärbten Riffbauteilen gefertigt und bin mehr als zufrieden.
    Auch ich habe "nur" eine laminare Strömung durch die Wahl der Pumpen und deren Anordnung. Der gesamte Beckeninhalt schiebt sich mal links und mal rechts herum, durch das Becken, wobei die Mitte eine relativ konstante Fließbewegung von oben nach unten hat.
    Gruß Axel

    Hallo Zusammen,
    ich habe mir in den vergangenen Wochen diverse Koralle gekauft, aber ich würde gerne mal Eure Meinung dazu hören, um welche Arten es sich dabei handelt? Ich habe natürlich beim Kauf eine Info bekommen, habe das dann, wenn es mir als fragwürdig vorkam, auch selbst schon im ML recherchiert, aber trotzdem möchte ich das Ganze nochmal mit dem Publikums-Joker absichern.
    Bild 1 soll lt Händler eine Homophyllia australis sein. ??? Glaube ich nicht, habe aber Probleme, sie woanders einzuordnen.
    Bild 2 sollte eine Acanthastrea sein, ich halte es aber für eine Favia.
    Bild 3 soll eine Turbinaria peltata sein, aber die Polypen sehen anders aus und meine Koralle wächst auch nicht als Platte.
    Bild 4 sollte auch wieder eine Acanthastrea sein, ich halte es aber für eine Favites.
    Bild 5 kann ich bisher keinem Foto aus dem ML zuordnen. Geöffnet ist diese Koralle wie ein riesen Wackelpudding.
    Ich bin mal gespannt, was Ihr mir zu den Tieren sagen könnt.
    Gruß Axel

    Hallo Robert,

    wie werden denn die 3 Plateaus aussehen? Verschiedene Ebenen mit einem schlanken Mittelteil, oder relativ massiv?
    Ich denke dabei an die von vorne nicht einsehbare Rückseite der 3 Plateaus.
    Je nach dem, wie die Plateaus gebaut sind, nimmst Du dem Becken optisch die Tiefe und an der Rückseite platzierte Korallen, kannst Du von vorne nicht sehen.
    In Becken, die als Raumteiler, von beiden, oder drei Seiten einsehbar sind, macht eine von Dir geplante Anordnung und Bauhöhe, Sinn. In Deinem Fall halte ich das allerdings für ungünstig.
    Was stört Dich eigentlich daran, auch mal über den Einsatz von 2, oder mehr Nero 5 Pumpen nachzudenken?
    Gruß Axel

    Hallo Torben,
    Dein riesen Becken ist natürlich nochmal eine Schippe drauf und Du hast ja sicherlich schon einiges ausprobiert und umgesetzt, was Dich zu Deinem jetzigen, wunderbaren, Aquarium gebracht hat. Natürlich ist die Strömung auch davon abhängig, wie das Riff gestaltet ist und wo der Schwerpunkt bei den zu haltenden Korallen liegt. Hast Du ja auch schon in Deinem Beitrag angerissen.
    Ich wollte in meinem Aquarium auf jeden Fall viel Schwimmraum für die Fische lassen und es so gestalten, daß ich auch viele verschiedene Korallenarten darin halten kann. Dazu benötigte ich aber auch unterschiedliche Bereiche, was die Strömung und das Licht angeht.
    An den sehr hellen und windigen Stellen, habe ich die SPS stehen und entsprechend ihren Bedürfnissen, die LPS und Weichen, auf die übrigen Stellen verteilt.
    Für manche LPS hatte ich echt Schwierigkeiten, einen Platz zu finden, an dem die Strömung nicht zu stark war.
    Habe bei den Nero 5 Pumpen mit 100% angefangen, weil ich dachte, die kleinen Dinger würden sonst nicht genug Schwung in die Bude bringen. Das ging aber gar nicht, denn nachdem die Strömung von der RF-Pumpe und "einer" Nero das Becken komplett durchquert und komplett wieder zurückgelegt hatte, hat es mir die Clavularia viridis noch total plattgebügelt. Trotz das ich jetzt die Neros nur auf 65% laufen lasse ( pulsierend und es läuft immer nur eine der Beiden) stehen meine Acropora, Montipora und Pocillopora ausreichend im Wind und entwickeln sich gut. Ich habe natürlich auch keine massiven Blöcke von Riffgestein im Becken stehen. Alles nur filigrane Bögen, Brücken und Plateaus, die 25 cm Höhe nicht überschreiten. Da habe ich für mich keinen Sinn drin gesehen, denn es hat für mich nur Nachteile höher zu bauen. Es versperrt mir die Sicht auf das was dahinter ist, nimmt den Fischen unnötigen Schwimmraum, verdrängt unnötig viel Wasser, behindert die Strömung und die Korallen wachsen von alleine nach oben und gestalten selbst das Riff.
    Ist aber natürlich alles Geschmackssache.
    Gruß Axel