Beiträge von Walhai

    Hallo Claude,

    super das Du Dich so gut auskennst, und klar muß ein Händler der eine komplette Meerwasseranlage geplant und besorgt hat, auch auf sein Geld kommen. Das stelle ich auch gar nicht in Frage.

    Ich habe mehr, oder weniger nur auf die Gespräche reagiert, die zu dem Thema geführt wurden "wo kauft Ihr Eure PVC-Fittings".

    Leider ist ja auch viel Schrott im Bereich von PVC-Fittings, etc. im Umlauf. Wer sich nicht auskennt und nur die Preise vergleicht, kann schnell eine Bauchlandung machen. Wenn dann noch Äpfel mit Birnen verglichen werden, wird es richtig schwierig.

    Ein guter, Handwerksbetrieb im Bereich der Kunststofftechnik, so wie ich ihn kenne, arbeitet u.a. auch sehr stark für die Industrie und ist daher mit allen Flüssigkeiten vertraut, die irgendwie durch eine Rohrleitung fließen können. Da ist Salzlauge noch das Harmloseste. Da gibt es Flüssigkeiten, die selbst Glas auflösen und auch da gegen ist ein Kraut gewachsen. Zum Teil müssen auch nur andere Dichtungen für die Kugelhähne bestellt werden z.B. Viton. Klar kostet das entsprechend Geld, aber geht nicht, gibt es nicht.

    In den Produktlisten ist vom Hersteller genau aufgeführt, für welchen Einsatz, welcher Hahn mit welcher Dichtung, geeignet ist. Man muß sich nur die Mühe machen und nachgucken. Aus dem Kopf kann das vermutlich nicht jeder. Ich auch nicht, denn dazu bin ich schon zu lange aus dem Thema.

    Wir haben damals für Universitäten, Labore, Chemie-Industrie, Seltenmetallgewinnung, Galvanikbetriebe usw., Rohrleitungs-, Behälter-, Lüftungs- und Apparatebau ausgeführt. Kali und Salz, Conti, VW usw. waren alle dabei und ich schwöre, Salzwasser war mit das Harmloseste, was in unseren Anlagen floß.

    Diese Leute mit denen ich damals zusammengearbeitet habe, sind heute fast alle in der Fa. Medora tätig und daher habe ich diesen Betrieb auch empfohlen. Den anderen Betrieb gibt es so nicht mehr, da der Inhaber gestorben ist.

    Was funktioniert denn an einer Tankdurchführung mit den entsprechenden Gummidichtungen nicht, die man von FIP und GF kaufen kann/konnte? Die haben wir auch in Behältern verbaut, die für Streufahrzeuge angefertigt wurden.

    In meinem 560 l Süßwasserbecken, befinden sich seit 25 Jahren diese besagten Tankdurchführungen. Die haben ein Innengewinde, in das man z.B. eine Schlauchtülle, oder aber auch gleich einen Muffennippel drehen kann und dann kann es per Schlauch, oder Rohrleitung weitergehen.

    Sollte mich doch wundern, wenn so ein wichtiges Bauteil, plötzlich nicht mehr im Sortiment enthalten ist, aber man lernt ja nie aus. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Welche Durchführungen werden denn in der Seewasser-Technik gerne verwendet?

    Gruß Axel

    Hi,

    bin zwar in der Meerwasseraquaristik nur ein blutiger Anfänger, habe den Beruf des Kunststoffschlossers aber gelernt und auch 10 Jahre in dem Beruf gearbeitet. Ich möchte mich hier auf keinen Fall aufdrängen, oder als Schlaumeier aufspielen, wenn aber Fragen, oder Tips gebraucht werden, stehe ich gerne zur Verfügung. Es kann ja nicht schaden, wenn ich ein paar grundsätzliche Dinge hier gleich niederschreibe. :smiling_face:

    Mit Interesse habe ich hier Eure Beiträge gelesen und mich dann entschlossen, diesen Beitrag zu schreiben.

    Wie hier bereits jemand geschrieben hat, sollte man Fittings, Rohre, Platten etc., nicht im Zoofachhandel, Teichbau, oder so kaufen. Dort wird man immer viel mehr dafür bezahlen, als im Fachhandel/Kunststofftechnik.

    Alle diese Bauteile werden für den Einsatz in Industrie und Handwerk hergestellt und wurden nur nach und nach in die Aquaristik übernommen. Jeder Zwischenhändler möchte und muß sein Geld am Verkauf der Teile verdienen. Je weiter man also dahin zurückgeht, wo die Teile ursprünglich mal herkamen, je billiger werden sie. Obendrein erhält man dort auch eine kompetente Beratung, denn kaum einer, der Aquarien-Händler usw. hat wirklich jemals eine solide Ausbildung/Anleitung zur Verarbeitung von z.B. PVC und dem Rohrleitungsbau erhalten. Ich sehe ständig, sogar bei gelernten Klempnern, wie unsachgemäß da mit Kunststoffen umgegangen wird. Da wird damals wie heute immer noch gefuscht, weil dieses "geklebe" ja keine Kunst ist und was soll man da schon großartig falsch machen? Genau diese Einstellung ist es aber, die dann wieder zu Problemen führt und dann heißt es wieder, von diesem ganzen Kunststoffscheiß halte ich gar nichts und das taugt doch alles nichts. In Wirklichkeit handelt es sich um sogenanntes Kaltschweißen, denn auch hier werden Moleküle (Ketten) ineinander geknetet/gepresst.

    Durch das Lösungsmittel im PVC-Kleber, werden die äußeren Schichten der bestrichenen Flächen angelöst (Molekülketten werden beweglich) und nach dem ineinanderstecken von z.B. Rohr in Fitting-Muffe, baut sich ein Druck zwischen den sich aufquellenden Flächen auf, der die Molekülketten ineinander presst. Nach Verflüchtigung des Lösungsmittel, erstarren die Molekülketten wieder und die Verschweißung ist abgeschlossen.

    Wichtig für eine korrekte Verschweißung ist es, das weder Fett, noch Staub auf den zu "verklebenden" Flächen vorhanden ist, der Kleber blasenfrei auf beide zu verklebende Flächen aufgetragen wurde (mit einem Borsten-Pinsel), passgenaue Fittings und Rohre verwendet wurden (wenn sich bei einer zu großen Muffe, nicht genug Druck aufbaut, können sich die Moleküle auch nicht richtig ineinander verkneten) und das falls z.B. ein Rohr in eine Muffe geklebt werden soll, das Rohr von außen an der Schnittkannte angefast und von innen gut entgratet wurde. Das wird gerne nicht gemacht, ist aber sehr wichtig!!!

    Ohne Fase schert die scharfe Kante zu viel Kleber und angelöstes Material von der gegenüberliegenden Klebefläche ab und schiebt sie als dicke Wulst in den Fitting hinein. Dadurch hat man nicht nur eine schlechte Verklebung, sondern auch noch eine sehr unschöne, querschnittreduzierende Wulst, an der sich dann später auch noch Ablagerungen festsetzen, die auch wiederum den Querschnitt weiter reduzieren. Hochwertige Fittings haben diese Fase bereits, aber an jeder Rohrschnittstelle muß diese Fase von Hand erstellt werden. Je nach handwerklichem Geschick und natürlich auch Rohrdurchmesser, macht man das mit einem Messer/Teppichmesser und oder Winkelschleifer, oder Feile. Mit dem Grat an einem handlichen Stück Stahlblech, z.B. von einem ausgedienten Fuchsschwanz (Zahnung entfernen), läßt sich das auch prima machen. Jeder Kunststoffschlosser hat so ein Ding in der Tasche und nennt es Ziehklinge. :smiling_face:

    Nach jeder Klebung muß überschüssiger Kleber am Fitting abgewischt werden, denn der löst sonst Flächen an, die nicht angelöst werden sollten und schwächt das Material.

    Da Kunststoff ein schlechter Wärmeleiter ist und somit die Reibungswärme bei der spanenden Bearbeitung (sägen, bohren, drehen, fräsen) nicht abgeführt werden kann, sollte ein entsprechendes Werkzeug und die passende Drehzahl/Schnittgeschwindigkeit, verwendet werden. Sägeblätter müssen gröber sein als für Metall, aber feiner als für Holz. Hohe Drehzahlen führen immer zu einer rubbeligen Oberfläche, weil das Material "schmilzt" und Klümpchen/Wülste bildet. Ab einer gewissen Temperatur verbrennt das Material sogar. Es entsteht bläulicher Qualm und beißende, giftige Dämpfe. Ein sicheres Zeichen für viel zu hohe Drehzahlen.

    Von Hand sägt man ein PVC-Rohr am Besten mit der Feinsäge, oder einem Rohrschneider. Letzteres ist eine super Sache, denn es fallen keine Späne an, man hat weniger Arbeit mit der Nacharbeit an der Schnittstelle, der Schnitt ist immer gerade und man schneidet perfekt, genau an der Stelle, die man sich auch angezeichnet hat. Wer größere Projekte plant, oder regelmäßig PVC-Rohr verlegt, sollte diese Investition unbedingt tätigen. Es lohn sich!

    Das für uns in der Aquaristik ein 90° Bogen besser geeignet ist als ein 90° Winkel, ist ja bekannt und sollte daher auch wenn der Platz es zuläßt, verwendet werden.

    Bei Kugelhähnen immer darauf achten, daß sie vom Innendurchmesser nicht kleiner sind, als das Rohr. Falls ja, dann einfach den nächst größeren Durchmesser nehmen und mit Reduzierstück zurück auf den verwendeten Rohrdurchmesser gehen.

    Die unterschiedlichen Materialstärken, um die es in Euren Beiträgen immer wieder ging, sind halt für die unterschiedlichen Druckansprüche gedacht. PN 10 (bis 10 bar) sollte auf jeden Fall für die Aquaristik immer ausreichend sein, denn alles darüber hinaus, ist nur unnötig schwer und teuer.

    Die besten Hersteller von Fittings, Hähnen usw. sind FIP (Made in Italien) und GF (Made in Germany). Da kann man sicher sein, daß man höchste Qualität und Passgenauigkeit erhält und auch nach Jahren noch Ersatzteile bekommen kann.

    Was die nicht im Programm haben, wird auch nicht gebraucht. :smiling_face:

    Wie gesagt, Handwerks-Firmen die sich auf Kunststofftechnik spezialisiert haben, verarbeiten diese Teile in Massen und bekommen daher auch vom Hersteller die besten Preise. Die haben alle gängigen Teile auf Lager und was Rohre und Platten angeht, haben die auch Reste, die man mal vor Ort günstig schießen kann.

    Als Kleber kann ich "Tangit" sehr empfehlen, wovon es auch einen guten Reiniger gibt, um alle Teile von Schmutz und Fett zu befreien. Da der Kleber nicht ewig haltbar ist, sollte man beim Kauf schon auf die Gebindegröße achten. Eine Tube ist zwar bei der Verarbeitung etwas nervig, aber für ein paar wenige Klebungen, völlig ausreichend. Achtung: Das Zeug ist nicht gerade gesundheitsfördernd und es sollte wenn möglich an frischer Luft verarbeitet werden.

    Im Raum Hannover (Sarstedt) gibt es z.B. die Fa. Medora Kunststofftechnik. Dort bekommt Ihr alles was Ihr braucht und die können auch geplatzte PVC-Platten, Gehäuse, Abschäumer, etc. schweißen. Das gilt aber nur für diese hochwertigen Abschäumer usw., die aus vernünftigen PVC-Halbzeugen gefertigt wurden. Gespritzte, oder tiefgezogene "Plasticteile" von Massenprodukten wie Tunze, Eheim usw. gehören nicht dazu.

    Medora Kunststofftechnik GmbH

    Käthe-Paulus-Straße 14, 31157 Sarstedt
    Tel.05066 690307

    info@medora.de

    Keine Angst, ich betreibe hier keine Schleichwerbung, denn ich habe mit diesem Unternehmen nichts zu tun. Ich kenne lediglich einige Leute die dort arbeiten aus alter Zeit und wende mich selbst an die, wenn ich mal etwas brauche.

    So, das war es erstmal .....

    Gruß Axel

    Hallo zusammen,

    super, viele gute Hinweise und Tips, die mir weiterhelfen, besonders bei den Einkäufen der Technik. Danke! :thumbs_up:

    Andre, 7 kg Red Sea Salt, Tunze Nanostream 6025, JBL Aräometer Komplettset und den Tunze Comeline 3163, habe ich mir nun bestellt.

    Letzteren habe ich jetzt Deiner Empfehlung ( Tunze 805) vorgezogen, da dieser Schnellfilter bei wesentlich weniger Stromverbrauch, sogar 1800 l/h pumpt, einen Oberflächenskim integriert hat, leicht zu reinigen ist und auch die Scherkräfte der erzeugten Strömung, gering sind. Nachteil ist natürlich die relativ starre Strömungsausrichtung, aber ich gehen einfach davon aus, daß ich das durch die Beweglichkeit der 6025 wieder ausgleichen kann. Man darf ja auch nicht vergessen, daß meine Beckentiefe nur 35 cm beträgt und auch die Höhe ist nur ca. 38 cm (bis Wasseroberfläche). Bin schon gespannt auf meinen Sturm im Wasserglas. :winking_face_with_tongue:

    In 7-10 Tagen wird meine Lampe 4x24 W, T5, von Blau kommen und dann werde ich mein Wasser ansetzen. Bin schon aufgeregt wie ein kleiner Junge an Weihnachten. :thumbs_up:

    Gruß Axel

    Hallo,

    ich lese immer wieder, daß ein Bild, oder eine Farbe als Hintergrund im Seewasser-Aquarium nur schön ist, wenn die Scheibe geputzt wird.

    Ok, ist nachvollziehbar, aber was macht man denn, wenn man die Rückwand nicht putzen will? Gibt es eine Farbe oder so, die trotzdem noch die beste Lösung ist?

    Es ist zwar nur ein 100 l-Becken, aber es soll ja so schön wie möglich aussehen.

    Die Steine bis zur Oberfläche hochzustapeln finde ich weder schön noch sinnvoll und eine künstliche Rückwand möchte ich auch nicht von innen anbringen. Das sind zwar viele Einschränkungen, aber genau das ist der Punkt.

    Was könnte man verwenden, bzw. welche Farbe würde trotz Bewuchs noch ganz passabel aussehen?

    Ich möchte die Rückwand/Scheibe von außen auch noch mit Styropor/Styrodur isolieren, aber das Zeug gibt es nur in weiß, oder hellblau. Diese Farben stelle ich mir aber nicht gerade als schönen Hintergrund vor, besonders wenn man die Scheibe nicht putzen will.

    Was könntet Ihr mir also empfehlen, um noch das bestmögliche Ergebnis herauszuholen? :smiling_face: Schwarz, Leberwurstgrau?

    Ein Foto von einer relativ schlichten Felswand im Meer wäre schön, aber gibt es so etwas? Evtl. könnte das dann so aussehen, als wenn die Algen auf meiner Rückscheibe, auf dieser Felswand wachsen würden. :grinning_squinting_face:

    So, nun bin ich aber mal gespannt, was Ihr so für Vorschläge und Tips für mich habt. Ich hoffe doch, Ihr habt welche. :face_with_open_mouth:

    Und jetzt erzählt mir bitte nicht, daß Ihr alle Eure Rückscheibe putzt. :winking_face:

    Gruß Axel

    Gut gemeinter Rat mit den DC-Modellen, aber so viel Geld wollte ich zu Beginn nicht gleich in die Hand nehmen. :smiling_face:

    Was die Ausrichtung der Pumpen angeht, so versuche ich mir das gerade vorzustellen. :astonished_face:

    Beide von der Rückwand aus gegeneinander, mit Umlenkung über die Frontscheibe.......ääähhhmm, da müßten dann eigentlich zwei Wirbel entstehen, denn in der Mitte der Frontscheibe würden die Strömungen aufeinandertreffen und sich gegenseitig in die Mitte umlenken. Richtig? Die beiden Pumpen sollen dabei sicherlich leicht schräg, zur Mitte hin auf die Frontscheibe treffen, oder?

    Ist das Deiner Meinung nach die optimale Strömung im Becken? Was wäre denn, wenn man wirklich nur eine Ringströmung außenherum im Becken erzeugen würde? Auf verschiedenen Höhen versteht sich. Z.B. eine im unteren Bereich, an der Rückwand entlang und eine, mit Umleitung über die Oberfläche, an der Frontscheibe entlang.

    Habe gelesen, daß die Strömung möglichst aus verschiedenen Richtungen kommen sollte, damit die Korallen nicht alle in eine Richtung wachsen. Ist sicherlich nicht so einfach umzusetzen, aber die Einrichtung und später auch die Korallen, lenken die Strömung ja auch in verschieden Richtungen um, oder?

    Gruß Axel

    Hi Andre,

    wow, schnelle und super Antwort! Danke, ....das hilft mir sehr. :thumbs_up: Gerade mit dem Salz usw. hatte/habe ich noch so meine Probleme. Ich hätte doch glatt das Coral pro gekauft, denn z.B. bei Amazon wird das wesentlich stärker angeboten und das es da von der gleichen Fa. unterschiedliche Salze gibt, wäre mir nicht im Traum eingefallen.

    Auch sonst waren Deine Hinweise bzgl. der Salzgehaltmesser sehr hilfreich.

    Ach übrigens, Deine Signatur erscheint nicht, daher konnte ich Dich leider nicht mit Deinem Namen anreden.

    Ich nehme gerne Deinen Rat an und rüste mit der Pumpenleistung etwas auf. Soll ja funktionieren. Ich kann mir das im Moment noch gar nicht vorstellen, was so eine Pumpenleistung in meinem kleinen Aquarium bewirkt. Hört sich für mich gigantisch an und ich hätte ohne Deinen Hinweis gedacht, daß das Wasser überschwappt und/oder, im Becken alles umherfliegt (Korallen usw.). :winking_face_with_tongue:

    Nur das ich Dich richtig verstehe,.....Ringströmung heißt, an den Außenscheiben entlang, im Kreis herum, oder was? :neutral_face:

    Zwei Pumpen machen da schon Sinn, denn man kann dann innerhalb der Ringströmung auch unterschiedliche Höhen anströmen, oder habe ich da was falsch verstanden?

    Gruß Axel

    Hallo aruff,

    es geht mir bei meinen Fragen nicht um das Geld, sondern um die Notwendigkeit. Wenn man keine Erfahrung hat, kauft man schnell irgendwelche Sachen, die ein Kenner gar nicht kaufen würde, oder einem etwas ganz Anderes empfehlen würde. Ich kaufe grundsätzlich nur gutes Zubehör für meine Hobbys, aber sie müssen auch Sinn machen. Außerdem möchte ich so wenig Technik wie möglich, aber so viel wie nötig im Becken haben.

    Wenn der ständige Einsatz eines Schnellfilters sinnvoll ist (z.B. Tunze Comline 3163), könnte man ihn ja auch in Kombination mit einer Tunze Nanostream Pumpe betreiben.

    Wie ich gelesen habe, soll die Strömungsleistung der 15-20fache Menge des Nettowasservolumens entsprechen. Bei meinem ca. netto 100 l-Becken sollten doch dann Pumpen mit 1800 l/h ausreichen, oder? Ich frage daß, weil Du mir zu einer größeren Pumpe geraten hast. Hast Du das wegen zu erwartenden Leistungsverlusten gemacht, oder hattest Du meine Beckenmaße nicht so auf dem Schirm? :smiling_face:

    Gruß Axel

    Hi,

    öhm, .....ich habe noch mehr Fragen.

    Um den Salzgehalt zu messen, kann man wie ich gelesen habe, ein Dichtemesser/Aräometer verwenden, oder ein Refraktometer. Richtig soweit?

    Falls ja, worin liegt der Unterschied zwischen einem guten Aräometer und einem Refraktometer? Preislich liegen da ja Welten zwischen und in meinen Augen müßte es da schon einen gravierenden Unterschied/Vorteil geben, um so ein relativ teures Zubehör zu kaufen.

    Wo wir gerade beim Salz sind, ...........ist es ratsam das gleiche Salz zu verwenden, daß auch mein Fachhändler in seinen Becken hat, oder ist das völlig egal (werde dort ja meine ersten Tiere kaufen)? Ich will ein hochwertiges Salz nehmen, aber wie ich gelesen habe, gibt es dabei ja große Unterschiede.

    Gibt es eins, daß Ihr sehr empfehlen würdet?

    Gruß Axel

    Hi,

    mit dem Kauf eines Schnellfilters werde ich wohl noch etwas warten. Erst mal abwarten, was da so an Schwebestoffen anfällt. Scheinbar hält es ja keiner von Euch für ein unverzichtbares Muß. :smiling_face:

    Obwohl, wenn ich keinen Schnellfilter verwende, wird doch sicherlich der kleine Filterschwamm, der vor der Ansaugpumpe des Abschäumers sitzt, recht schnell voll sein, oder? Der läßt sich ja nicht so bequem herausnehmen wie z.B. der Filterschwamm des Tunze Comline Streamfilters.

    Was könnt Ihr mir zu dem Einsatz einer Strömungspumpe von Tunze Nanostream 6015 sagen? Wäre sie für mein Becken die ultimative Pumpe? Was spricht für sie und was dagegen?

    Sorry das ich so viele Fragen habe, die wahrscheinlich schon Unzählige vor mir gestellt haben, aber als blutiger Anfänger möchte ich mich gut auf mein neues Hobby vorbereiten und alles kann man in Fachbüchern so im Detail auch nicht nachlesen. Dazu kommt noch, daß die Technik immer weitergeht und viele gute Bücher schon etwas älter sind.

    Wenn es nach den Herstellern geht, ist alles super und unbedingt notwendig. :face_with_rolling_eyes:

    Also bitte habt Mitleid und helft mir mit Euren Erfahrungen. :smiling_face:

    Gruß Axel

    Hallo Andre,

    danke für den Hinweis. In der Produktbeschreibung hörte sich das für mich ganz so an, als könnte er für schönes, klares Wasser sorgen. :smiling_face: Wahrscheinlich bezog sich das wohl eher auf ein Süßwasserbecken, wo es kaum Schwebestoffe gibt.

    Danke auch für den Hinweis auf den Tunze E-Jet. Ich werde das mal eruieren. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Was den Dauereinsatz angeht, so würde ich gerne auf alles verzichten, was nicht unbedingt für ein schönes Meerwasseraquarium benötigt wird. Das Wohl aller Tiere steht dabei natürlich immer im Vordergrund.

    Außer einer dünnen Schicht Korallengrus, werde ich keine Bodengrund verwenden und entsprechend auf grabende Tiere verzichten. Das mache ich aber nicht wegen der möglichen Schwebestoffe, sondern ich möchte unbedingt faulende Ecken im Boden, von vorneherein vermeiden. Wenn alles gut umspült werden kann, gibt es weniger unerwünschte Zwischenfälle. Das hoffe ich jedenfalls. :smiling_face:

    Gruß Axel

    Hallo zusammen,

    super, daß man hier so schnell und freundlich Antworten bekommt.

    Da mein Aquarium ja recht klein ist, möchte ich so weit es geht, die Technik als "hang on" außerhalb des Beckens platzieren.

    Daher habe ich mich für den Abschäumer von Aqua Medic Blue 1000 entschieden und ihn auch bereits gekauft. Als Heizstab habe ich den E100 von Fluval gekauft und einen Oberflächenskim von Eheim. Letzterer wird allerdings im Becken installiert.

    Als mechanischen Filter würde ich gerne den Aqua Clear 30 Powerfilter nehmen, da auch er ein hang on Filter ist. Mal abgesehen von der Tatsache, daß er mir nicht im Becken hängt, läßt er sich auch sehr einfach und sauber reinigen. Man muß dafür nichtmal ins Wasser greifen. Hat jemand von Euch Erfahrung mit so einem Modell?

    Für die Strömung dachte ich so an eine Tunze Nanostream 6015, oder was würdet Ihr empfehlen?

    Fische werde ich nur sehr wenige im Becken haben. Nach einigen Vorschlägen auch hier aus dem Forum, dachte ich so an ein Pärchen Fridmanis, Gobiodon histrio und Ecsenius pictus. Dazu noch 1-2 Garnelen Lysmata wurdemani, 4 Einsiedler Calcinus latens und 5-6 Schnecken Turbo brunneus.

    Ich freue mich über jede Meinung. :smiling_face:

    Gruß Axel

    Hallo,

    vielen Dank für Eure schnellen Antworten und auch für die Kaufempfehlung. :thumbs_up:

    In dem besagten Buch schreibt der Autor, daß man nach dem Einsetzen der lebenden Steine, diese dann in den folgenden Wochen regelmäßig mit einer Strömungspumpe abblasen sollte, um sie von Sedimenten zu befreien. Diese Sedimente sollen dann von dem mechanischen Schnellfilter herausgefiltert werden.

    Euren Antworten entnehme ich also, daß die Sedimente nicht so problematisch sind, wie der Autor sie dargestellt hat, oder?

    Gruß Axel

    Hi,

    nachdem ich in der Rubrik "That's me" schon bereits einige Fragen loswerden konnte, möchte ich meine Fragen nun hier an Euch stellen.

    Ich befinde mich noch in der Planung/Vorbereitung zu meinem ersten Meerwasser-Aquarium (112 l) und bin beim Lesen über Folgendes gestolpert.

    In dem Buch "Das Riffaquarium" von Rüdiger Latka habe ich gelesen, daß ein mechanischer Schnellfilter, besonders in der Einlaufphase, aber auch später sehr wichtig ist.

    Wie sind denn da Eure Erfahrungen und welche Filter verwendet ihr?

    Gruß Axel

    PS. Nein, ich will kein größeres Becken haben und nein, ich habe auch kein Technik-Becken im, neben, oder unter dem Aquarium. :face_with_tongue: