Beiträge von Christian aus Kiel

    Ich glaube die sind da zum teil etwas schmerzfrei - manchmal habe ich das Gefühl die Tiere sind Spielzeug oder so was. Ich denke der Weisskopfseeadler hat für die mehr Bedeutung auf dem Wappen als auf nem Ast. :winking_face:
    Ich kenne Leute aus Norwegen oder den Farör Inseln, die haben da noch so viel unberührte Natur, dass denen Naturschutz völlig egal ist. Z.B. Walfang - auf den Farör Islands sind die kleineren Wale so häufig, das die Leute es nicht verstehen warum man die nicht schießen sollte.
    "Ihr esst Kühe, wir eben Wale" (Studienkollege von mir)

    Ähnlich denke ich bei den Fischen in den Staaten, wenn es halt zu billig ist, stellt es keinen Wert dar. Daher wird es halt auch weniger pfleglich behandelt.

    Ist allerdings nur meine Meinung.

    Grüße
    Christian

    Hallo Leute,

    wirklich interessant. Neben den online-shops lese (schreibe eher selten) ich bei Tonmo.com (ist nen Oktopusforum). Da habe ich eben auch immer wieder komische Leute getroffen, die Ihre Kraken in Minibecken zwengen, oder oft auch diese Becken ohne Bodengrund, dafür aber mit Plastikspielzeug für Kinder drin gestalten.
    Ganz grausam finde ich auch die Auswüchse Süßwasserfische an Salzwasser zu gewöhnen oder im Süßwasserbereich die Glasfische (Name weis ich jetzt nicht) mit flouoreszierenden Farbtinkturen zu spritzen, damit diese schon bunt sind. brrr :loudly_crying_face:
    Oder eben wurde da auch ein ziemlich ausgewachsener Igelfisch in nen Tank mit nem Okto vergesellschaftet. Der Fisch hatte kaum genug Platz sich im Becken zu drehen und hat dann zum Erstaunen des Halters den Okto verputzt. Das Ganze wurde dann noch per Video ins Forum gestellt.

    Etwas beruhigt es mich das Ihr auch andere Erfahrungen gemacht habt. Auf meinem letzen Urlaub in Kanada habe ich leider keinen Händler gefunden. Dort hätte ich sonst gerne mal reingeschaut.

    LG
    Christian

    Hallo Leute,

    was ist denn eigentlich in USA los? Sind die alle doof da?

    Wenn man bei den Meerwasser-Händlern (speziell Fische/Korallen) im Netz mal schaut, geben die alle sehr fragwürdige Haltungsbedingungen für die Fische an. (Ich habe heute nach langer Zeit mal wieder in Amiland gestöbert).
    Auch in den Foren in denen ich mich hin und wieder blicken lasse ist die Einstellung zu den Tieren ne ganz andere - und aus meiner Sicht nahezu grausam!
    z.B. werden bei den Händlern für eine Sternchenmuräne ein 30 gal Tank (100l Aqua) empfolen!
    Hier mal nen Beispiel:
    http://www.marinedepotlive.com/snowflake-eel-…fish--eels.html
    (Guckt nicht auf die Preise, dann kommen euch die Tränen wieviel Geld Ihr hier bezahlt! Aber das ist ja vielleicht schon ein Teil der Erklärung meiner Frage :smiling_face_with_sunglasses: ) Aber macht Euch keine Hoffnung, die Liefern nicht nach good old Germany. :wink

    Ebenso für einen Bimac (Oktopus) nur 30 Gal !!!

    Sind das die Auswirkungen der Wegwerfgesellschaft auf die Volksintellegenz? Oder sind wir da alle etwas großzügig?

    Habt Ihr da Erfahrungen, warum die Philosophien so unterschiedlich sind? Und ob sie unterschiedlich sind, oder ich im Netz nur auf Ausnahmeerscheinungen gestoßen bin?
    (evtl. Jens ??)

    Beste Grüße
    Christian

    Ich habe bisher noch keinen Zwergkaiser gehabt, der an die Korallen gegangen ist. Ich habe das Gefühl es das die Wahrscheinlichkeit gar nicht so hoch ist, wenn regelmäßig gefüttert wird.

    Zu den Algen: Bei mir ist die Caulerpa serrulata heimisch und ich jäte diese. Allerdings nimmt sie jetzt Bonsaimanieren an. Sie weicht meinem Gärtneraktionen aus indem sie nur noch flachauf den Steinen wächst, sie bildet wesentlich mehr Haltefäden aus und hat stabilere (kürzere) Blätter bekommen. Es ist zum Mäusemelken!

    Beste Grüße
    Christian

    Hi,

    Wasserwechsel ist so eine Philosophiefrage, die stark von der Art des Beckens abhängt. Es kann vorkommen das ich genauso "fleissig" wie Du bist.

    Wenn ich mich richtig erinnere ist Nitrat doch die Abbaustufe von Nitrit im Nitrifikationszyklus. Dieses erfolgt zeitversetzt.
    Da Du Nitrit nicht misst (oder ich habe es überlesen) und Dein Nitratwert im laufe des Jahres (ohne Filter) ansteigt, heißt das das Du erhöte NItrit- oder Ammoniakwerte im Becken haben könntest ohne es zu merken.
    Allerdings sind die Zyklen, die die Bakterien zum Wachsen brauchen, um auf Nitritanstiege zu reagieren, eigentlich kürzer.
    Aber angenommen Du hast eine schwache Bakterienbesiedlung im Becken ... solltest Du mal Nitrit prüfen. Hier könnten dann evtl auch regelmäßigere WW (etwas!) Linderung verschaffen.

    Aber eigentlich begebe ich mich hier in die Bereiche des "gefährlichen Halbwissens"

    Gruß
    Christian

    Also Jens,

    *spaß an* :grinning_squinting_face:
    mein Blenni ist mittlerweile gut 20 cm groß und sorgt für eine Wasserbelastung, die ist unglaublich. Und ne Caulerpa hat der noch nicht mit der Pinzette angerührt. :grinning_squinting_face:
    *spaß aus*

    Aber mir fällt dann auch nichts besseres ein als jäten, jäten und nochmal jäten. Leider habe ich mir die Mistpflanzen auch mal reingesetzt, jetzt hängen die überall im Stein drin. Sieht alles nicht mehr zu meiner Zufriedenheit aus.

    PS @ Inken: Ich habe auch keinen Doc (200 l) :winking_face:

    Liebe Grüsse!

    Ok, hatte ich falsch verstanden. Ich dachte an eine andere Verbindung.

    Diese Stege sind kürzbar, allerding müssen sie abgetrennt, gekürzt und wieder angebaut werden.

    1. Nur bei leerem Becken, da sonst während der "Bauarbeiten" der Wasserdruck das Becken zerlegen kann.

    2. Das Kürzen würde ich in der Glaserei machen lassen, je nach Glasstärke kommt man nicht mit nem normalen Glasschneider hin. Die Gefahr wäre groß die langen Stege versehentlich an anderer Stelle zu brechen.

    Die Statik sollte mit eine "Freilegung" der hinteren Ecke für einen Abschäumer fertig werden. Die Durchbiegung der Seitenscheiben ist ohne den Steg in der Mitte der Scheibe am größten. Diese in der MItte wirkenden Kräfte sollen durch den Steg verhindert werden. Da aber an den Enden (fast) keine Biegemomente mehr wirken, kann man den Steg dort kürzen.


    Noch zu berücksichtigen: Nie am zusammengebauten Becken schneiden ... habe schon große Unfälle gesehen (sogar von Glasern). Allerdings machen die immer den Fehler aus Faulheit das Wasser nur halb abzulassen. Kennen sich halt mit Aquarien nicht aus.

    Gruß
    Christian

    Hallo Reinhard,

    ich kenne leider die Verklebungen von Deltabecken nicht so gut.
    Ich gehe mal davon aus, dass es ein Steg in der hinteren Ecke ist, der die Seitenscheiben verbindet und nur an den (längs-)Enden mit dem Becken verklebt ist.
    Dieser Steg wäre verkürzbar in dem er herausgetrennt wird (!!! Nur bei leerem Becken!!!!), längs beschnitten, gereinigt (Klebereste) und wieder eingesetzt wird.
    Dieses ist theoretisch möglich und ich gehe auch davon aus das von der Breite des Stegs eine größere Sicherheitsreserve eingeplant wurde. (Maße wurden leider nicht genannt)

    Ich würde aber vorschlagen einen ganz neuen Steg in der Glaserei nach Maß zu bestellen, der dann weiter nach innen verrückt eingesetzt wird (deshalb muss dieser länger ausfallen). Der Hintere in der Ecke kann dann entfallen. Wichtig ist das die Länge der Längskanten, die am Beckenglas verklebt werden, die selbe ist wie beim alten Steg.

    Beste Grüße
    Christian

    Hallo Schorsch,

    such Dir nen Händler Deines Vertrauens. Gute Händler geben Dir Steine mit nach Hause (oder bringen Sie Dir vorbei).Die Steine kannst Du dann je nach optischen Gefallen (und Geldbeutel) aufbauen. Alle Steine die Du nicht verbrauchst nehmen solche guten Händler am selben Tag wieder zurück. Auf Kommission sozusagen :winking_face: Und wenn nicht -> verhandeln oder einen besseren Händler suchen.

    Allerdings sind diese Steine in der Regel so um 13 - 15 Euro, aber da sollte man nicht sparen.

    Denke dran das Du genug Stellfläche für Korallen und Höhlen für Fische baust. Fast alle Rifffische schlafen in Verstecken und das kann schnell Zoff geben wenn zuwenig da sind.

    Beste Grüße
    Christian

    Hallo Namensvetter,

    könnte es sein, dass Ihr während Deiner Abwesenheit einen Stromausfall in Istanbul hattet.
    Und das die Wassertemperatur in dieser Zeit an der 30 gekratzt hat- der Controller aber ohne Strom nicht geregelt/protokolloiert hat?
    (Mein Kollege war letzte Woche in Kroatien und hatte tagsüber 41°C im Schatten, da braucht es nur ne Stunde ohne Kühlung)

    Es hört sich auch für mich alles nach "Sonnenstich" :winking_face: an. Vorallem weil nicht nur Blumentiere betroffen sind und sich auch schon wieder eine Erholung ankündigt.

    Wasserwerte sind für so schlagartige Verschlechterung mit nachfolgender schlagartigen Verbesserung undgewöhnlich. Obwohl KH recht niedrig ist, den solltest Du bissel anheben (auch Mg). Damit Du ein bissel Puffer hast und die Tiere nicht so unter Stress stehen.

    Beste Grüße
    Christian

    Ups, war wohl zu langsam, trotzdem ...

    Hallo Sebel,

    lass sie drin, solange Du keine "0" hinter die Größenangabe schreiben musst. Sind gute Retseverwerter und schaden niemanden. Habe selbst genug von den Viechern im Becken und die sind bisher nur nützlich und werden auch nicht größer als 10 cm.

    Gruß
    Christian

    Ich denke nicht das der "Feinddruck" (wie er hier genannt wird) der Grund für ein Schwarmverhalten ist.

    Meine Chromis haben auch "Schwarmverhalten" gezeigt, es waren 6 Stück. Auf Grund eines unhöflichen Neuzugangs (Cirrhitichthys aprinus) waren es bald nur noch drei Fische. Zu diesem Zeitpunkt sind sie alle zu Einzelgängern geworden.

    Und wenn man sich z.B. im Kieler Aquarium mal den Heringsschwarm ansieht, stellt man fest das die Fische ein astreines Schwarmverhalten auch ohne "Feinddruck" beibehalten. Evtl. hat die Beckenform etwas damit zu tun. Das Heringsbecken z.B. ist eine Art "Freiwasserbecken". Rund und ohne grossartige Versteckmöglichkeiten.

    Aber bei den üblichen Beckengrößen und -einrichtungen wirst Du maximal ein schönes "Gruppenverhalten" bei Tieren aus der Familie der Riffbarsche finden.

    Beste Grüße
    Christian

    @Demain:
    Das ist interessant, in Kiel ist das genauso, nur die Begründung der Stadtwerke ist der höhere Grundwasserspiegel.

    @Thema: Ich würde Geld auf das Salz wetten, denn hatte gerade ne Diskussion mit dem Fachhändler meines Vertrauen (Ich wollte mal zur Abwechslung nen anderes Salz ausser ProReef ausprobieren). Er hat mir davon abgeraten, da er bei Salzexperimenten und auch Kunden beim Salzwechsel Cyanoprobleme bekommen hat/haben.

    Weitere Probs kann ich bei Deiner Filteranlage nicht sehen. Überdimensionierung halte ich für unwahrscheinlich.

    Moin Leute,

    auf dem Link ist allerdings die Auflage einer Unterlegplatte auf Sockeln beschrieben.
    Hier ist das freigestellte statische System abweichend von der oben beschriebenen Problematik!!!
    Der feine aber wichtige Unterschied ist das beim von deters-ing beschriebenen System das Becken (vollständig !!!) auf einer Platte aufliegt. Somit werden die Druckkräfte auf die (gesamte !) Plattenfläche übertragen. Diese Platte ist meist aus Holz oder Kunstststoff, welches ein höheres Elastizitätsmodul als biegesteifes Glas besitzt und dieses somit vor Spannungsrissen schützt.

    Wichtig ist das bei einem normal verklebten Beckenboden die Seitenscheiben bis zur Auflagefläche durchgehen. Also liegen die Becken auf den Seitenscheiben auf.

    Wer lange Spaß an seinem Becken haben möchte sollte darauf achten das möglichst wenig Biegemomente in das Glas eingebracht werden. Selbst wenn das Glas hält ... die Momente werden auch durch die Silikonfugen aufgenommen und das könnte sich nach Jahren durch Materialermüdung in den Fugen rächen.

    Beste Grüße
    Christian

    Jens forscht alt gerne ...

    Bei der Sache mit den Fressanzeizen durch Hormone bin ich skeptisch was die Ausfälle durch Leberverfettung, Stoffwechsel und Kreislauf angeht.
    Leider sehen wir das jeden Tag (wenn wir wollen) bei den armen Mastschweinen auf dem Bauernhof.
    Der Unterschied ist nur das die Fische lange leben sollen und die Schweine eh nach nem halben Jahr geschlachtet werden.

    Ich würde dann nur noch Fische mit dem Gütesiegel "hormonfrei aufgezogen" kaufen.

    Liebe Grüße
    Christian

    Jens forscht alt gerne ...

    Bei der Sache mit den Fressanzeizen durch Hormone bin ich skeptisch was die Ausfälle durch Leberverfettung, Stoffwechsel und Kreislauf angeht.
    Leider sehen wir das jeden Tag (wenn wir wollen) bei den armen Mastschweinen auf dem Bauernhof.
    Der Unterschied ist nur das die Fische lange leben sollen und die Schweine eh nach nem halben Jahr geschlachtet werden.

    Ich würde dann nur noch Fische mit dem Gütesiegel "hormonfrei aufgezogen" kaufen.

    Liebe Grüße
    Christian

    Ich glaube bei den oben genannten Längsstegen sind bereits die längs zur Seitenscheibe geklebten (im Gegensatz zu Verbindungsstreben zwischen Front- und Rückscheibe) gemeint.
    Die Seitenscheiben sind meistens im Verhältnis so kurz das auf einen kompletten Umlauf verzichtet werden kann.
    Aber man könnte die Stege natürlich auch auf die Aussenseite des Beckens kleben, zumindest an der Rückwand hat man dadurch keine Optische Beeinträchtigung.

    Kleine Ergänzung: Für die Durchbiegung sind nur die Höhe der Wassersäule, die Scheibenlänge und die Glasstärke interessant.

    Ich denke bei dem Nano sollte es nichts ausmachen, wobei ich auch lieber 7 mm ohne Stege genommen hätte.
    Ausserdem ist es egal ob ein oder beide Stege herausgenommen werden. Jeder einzelne Weg ist nur interessant für die Scheibe an dem er befestigt ist.

    Also nach allem was ich noch von meinem Maschinenbaustudium behalten habe (bin kein Konstrukteur) müsste die Kraft des Wassers hautsächlich auf die unten liegenden Kanten der Seitenscheiben wirken.
    Die Bodenplatte ist nicht ausgelegt die Kräfte dauerhaft zu halten! Bei normaler Verklebung leitet die Bodenplatte die Kräfte in die Seitenscheiben, sofern diese irgendwo aufliegen.
    Die Seitenscheiben übernehmen die Aufgabe einer Verstrebung.

    Ich halte es für unklug rundherum einen Überhang zu haben (vor allem stellen die Steine kein nennenswertes Gewicht dar, das Wasser und der Bodengrund sind ausschlaggebend!)

    Nur eine Ecke überstehen zu haben sollte kein Problem sein, da noch genug Auflagefläche bleibt. Das Gewicht des Aqua wirkt halt auf weniger Glaskante, somit sind die Auflagerkräfte etwas höher. Dieses verhält sich linear.

    Beste Grüße
    Christian

    Tja, solche Fehler gibt es auch im großen Stiel.
    Ein besonders kreativer Architekt hat der ehemaligen Landesregierung in Kiel auch eine Drahtseilhängebrücke über die Kieler Förde verkauft.

    Fazit: Sieht toll aus, aber alle zwei Jahre müssen die Seile gewechselt werden, was horrende Summen verschlingt. Politiker halt!
    Anmerkung: und der Salzgehalt der Förde ist minimal.

    Abgesehen davon kann man bei der Glasdicke doch bereits Plexiglas empfehlen, um die Farben rüberzubekommen.

    Hi,

    falls sich jemand mit diesem Thread schlau machen möchte, gebe ich auch meine Erfahrungen kund.

    Ich werde die lieben Turbellarien nicht los.
    - Absaugen hilft, aber nur kurzfristig.
    - Mandarinfisch guckt die Viecher seid 2 Jahren nicht mit dem Hintern an.
    - Die Varians hat zu kurz gelebt, um Ihren Einfluß auf die Wurmpopulation zu sehen.
    - Mein Synchiropus marmoratus war auch nen Geheimtip - bis heute, denn er hat die Viecher nicht ins Maul genommen.
    - Concurat, ja das hilft! ABER: Die Turbellarien geben giftige Substanzen beim Sterben ab! Kaiser und Zwergkaiser sind gestorben nachdem Sie die sterbenden Turbellarien in Mengen gefressen haben. Daher sauge ich den Großteil erst ab, dann füttere ich die Fische bis sie satt sind und dann kommt die Anwendung.
    Ich dosiere allerdings nur sehr sparsam, was meines erachtens auch der Grund ist weshalb die Behandlungen auch nur von beschränkter Dauer sind. Das Bodensubstrat ist schuld.
    - Süßwasser ist auch keine Lösung, es sei denn man baut das Becken komplett auseinander und wässert ALLES (Ausser die Fische und niederen Tiere). Bodensubstrat und Technik nicht vergessen!
    Die Lösung kommt für mich derzeit nicht in Frage.

    Wenn jemand noch eine Idee hat, kann er sich gerne bei mir melden. Allerdings habe ich keinen Platz mehr im Becken, um neue Fische zu probieren (z.B. Lippis).

    Beste Grüße
    Christian

    Hallo Zusammen,

    ich bin beruflich in Münster und nächstes Wochenende komme ich hier auch nicht weg.
    Habt Ihr nen Tip für mich, welchen Laden ich mir in der Nähe mal anschauen sollte?

    In Lünen war ich auch schon und habe beim besten Willen schon schlimmere (wesentlich schlimmere!) Läden gesehen.

    Die Auswahl war auch nicht schlecht, die Becken hätten allerdings mal gereinigt werden können und die Korallen standen nicht besonders prächtig.
    Aber die Mitarbeiter waren nett und hilfsbereit und die Artenbecken waren schön anzusehen.

    Gruß
    Christian

    Hallo Wiki :winking_face:

    ich bin ganz Deiner Meinung das nur ein naturnahes Aqua mit einer gesunden Mischung von Einwohnern robust werden kann und auch am abwechslungsreichsten anzusehen ist.
    Allerdings lässt sich über Geschmack nicht streiten.

    Aber habe ich bisher nicht den Eindruck gewonnen das die Becken homogener werden, ganz im Gegensatz zu früher sorgen die technischen Möglichkeiten heute für immer mehr Artenreichtum in den Aquarien.
    Und abgesehen davon würde auch mich ein Artenbecken mit ner Krake reizen. Natürlich versteht es sich in diesem Falle von selbst das man die Haut der Krake nicht mit nesselnden Korallen oder Anemonen traktiert.

    Beste Grüße
    Christian

    Hallo Christian,

    habs mir durchgelesen und denke das Du zumindest in meinem Falle recht hast. Die AUsbreitungsweise triff auf mein Becken zu.
    Die letzte Montipora, die nicht befallen ist steht separat von den übrigen. Die Restlichen waren teilweise schon ineinander gewachsen. Auch waren sie alle geschwächt, da ich ja die Katastrophe mit meinen Wasserwerten hatte.

    Mir wird nichts übrig bleiben, als das Riff auseinanderzunehmen. Vielleicht kann ich noch einzelne Äste der aktuell betroffenen Monti retten.

    Besten Dank, christian, hast mir sehr geholfen !

    Gruß aus Kiel

    Phosphat habe ich noch nie gemessen, arbeite nur mit Omsosewasser und Silikatfilter. Aufhärtung mit Remineral von TropicMarine?.
    Dichte ist bei 1,023
    Gemessen mit Salifert, außer KH da nehme ich immer nen anderen (ich glaube das ist auch TropicMarine).

    Zu Nitrit/Nitrat kann ich jetzt leider nichts sagen, da ich die Werte nicht im Kopf habe und in der Woche nicht zuhause bin. Die Werte liegen in der Mitte der Messskala vom Test.
    Ist nen bissel hoch aber nicht kritisch, das weis ich. Liegt daran das ich nen Berliner System habe und dafür etwas viel Tierbesatz.

    Allerdings hat sich in der Zeit der Probleme nichts daran geändert. Und vorher haben die Korallen alle gewachsen was das Zeug hält, daher habe ich dieses nicht weiter berücksichtigt.

    Ich kann noch ergänzen, dass seit die Probleme mit den Montis begonnen haben die Weichkorallen (Xenia, Keniabäumchen) wieder besser stehen als vorher.

    Beste Grüße
    Christian

    Hallo,

    kannst Du mal bitte berichten wie es um Deine Korallen steht?
    Ich habe ein Ähnliches Problem. Mir sind seid Februar 3 große Montiporaplatten auf gleiche Weise gestorben. Meine Wasserwerte waren mir allerdings abhanden gekommen (KH 3,5 !!! CA und Mg wie erwartungsgemäß niedrig), die Werte habe ich mittels Kalki in den Griff bekommen. Dann Lampen getauscht und dann Grotech mit Spurenelementen angeschlossen.
    Aber die übrigen Korallen stehen nicht besser, jetzt beginnt die sonst immer (auch bei KH 3,5) wuchernde grüne Monti weiße Äste zu bekommen.

    Und ich habe keine Ahnung mehr was ich noch machen kann.

    Wasserwerte derzeit:
    KH 9
    Mg 1350
    Ca 380
    Ph 8,3
    Temp. 26° konstant
    Nitrit/Nitrat etwas erhöht, niicht kritisch

    Gruß
    Christian

    Hallo Thilo!

    Update:

    Das Mandarin Männchen hat es anscheinend nicht geschafft! Es ist seit einigen Tagen verschollen.

    Da ich das Weibchen nicht rausfangen konnte (der Riffaufbau hat zu viele Höhlen), blieb mir nichts anderes als das Männchen wieder einzusetzen.
    Tja, jetz muss die Alte allein leben, denn ein weiteres Opfer werde ich ihr nicht gönnen. :angry_face:

    Gruß
    Christian

    Mein Becken ist nicht so weitläufig wie eures, aber bei mir verschwinden die Fische auch spurlos. Allerding nur Neue! Ich denke das diese die Eingewöhnung nicht schaffen, da sie schon geschwächt sind.
    Es ist traurig, aber wahr.
    Ich ziehe immer die Konsequenz den Händler zu wechseln. Ich hatte erst einen Händler wo ausnahmslos alle Neuen überlebt haben und der ist auch hier im Forum beteiligt.

    Die Kaadaver werden von meinen Krebsen, Seesternen, ... bis hin zur Mysis innerhalb kürzester Zeit heimlich vertilgt. Man merkt dann nur eine gesteigerte Abschäumerleistung für zwei Tage. Amen!

    Dein Mandarin kann auch an Altersschwäche eingegangen sein, man weis ja nicht wie viele Jahre sie bereits beim Kauf auf dem Buckel haben.

    Gruß
    Christian