Beiträge von Christian aus Kiel

    ich habe leider auch die Erfahrung mit dem Eigengift beim Absaugen gemacht ...

    Frei im Wasser treibende Turbellarien wurden von meiner Felsenschönheit gefressen, was die arme keine 60 Minuten überlegt hat.
    Allerdings kann ich meine Turbellarien nicht bestimmen, sie leben vornehmlich auf Scheibenanemonen, sind aber recht klein. Bei Überpopulation gehen sie auch auf Plattenmontiporen und später auf Acroporen.

    Bisher habe ich keinen Fressfeind erfolgreich einsetzen können, auch Absaugen hilft nur zeitweise, Concurat L hilft gut, aber auch nicht vollständig. Silikatentfernung funktioniert auf lange Sicht fast genauso gut.

    Gruß
    Christian

    Aber die ist mir realistisch gelungen :ylol

    Ich geb ja zu das es bei mir mit der Modellierung nicht so weit her ist, aber jeder ist herzlich eingeladen bei mir aus meinen Steinen etwas besseres zu gestalten.

    Vorher nehme ich Deine Aussage nicht wirklich für voll :face_with_tongue:

    Grüßle
    Christian

    Moin!

    Also zum Thema zurück:
    In dem Becken (160x100x60) wirst Du 90 kg LS nicht wiederfinden. Ich bin gerade auf 130x100x70 umgestiegen und habe noch das LS aus meinem kleinen Becken drin ca. 120 kg - und ich konnte noch nichtmal den Überlauf vollständig verstecken.

    Gruß
    Christian

    Moin Georg,

    ich denke die Niesche (Bild 1 und 2) wird nichts. Du willst Dich schließlich nicht immer auf den Fußboden sitzen, um das Riff zu betrachten. (Und man sitzt später eh lange davor...)

    Die Aufstellhöhe sollte so ca. 70 cm sein, damit Du im Sitzen (von der Couch etc.) vernünftig ins Becken schauen kannst.

    Obwohl ich weis, dass bei Meerwasser eine größrer Tiefe des Beckens wichtig ist. Durch die Riffaufbauten in schmalen Becken hat man keine Tiefenwirkung und es wirkt immer wie eine Hafenmauer in nem Schlauch. Sobalb die Korallen dann wachsen hat man das Problem, dass der Platz zur Scheibe zuwächst und man kommt nicht mehr zum reinigen ran ohne Korallen abzubrechen. Den Fehler hatte ich als Anfänger gemacht...

    Ich habe mit einem Becken von 120x35x45 angefangen und muss sagen, dass es etwas zu klein war. Mit einer Größe um die 500 l bist Du meines Erachtens gut beraten. Wenn Du ein Becken von 120x60x60 an dem Platz 2 unterbringen kannst, würde ich das machen. Dann reicht auch eine Beleuchtung mit 6 - 8 x 54W T5 Röhren.

    Um (gerade als Anfänger) Deine Wasserwerte im Griff zu behalten, kannst Du bei der Größe wöchentlich 50 l Wasserwechsel machen. Das ist ganz gut machbar und kannst Dir das ganze Gepansche mit Wasserzusätzen, Kalkreaktor oder Balling sparen.

    Dazu ein Technikbecken im Unterschrank mit ner 7000er Red Dragon Förderpumpe und Du hast auch schon fast eine ausreichende Strömung im Becken.

    Für den Abschäumer ist ebenfalls eine Unterschrankhöhe von ca. 70 cm erforderlich, bevor Du den Schrank baust, solltest Du Dich für einen Abschäumer entscheiden und die Höhe daran orientieren.

    Damit würde die Grundausstattung in groben Zügen komplett sein. Die Anschaffungskosten werden aber schon bei Billigkomponenten deutlich über 2000.- Euro liegen. Man vergisst immer das ganze "Kleinzeugs" wie lebende Steine, Besatz, Wassertests, Salz, Reiniger, Leuchtstoffröhren, PVC-Verrohrung, Filterschwamm, Filter/Überlauffüllung mit Sintherglas oder Deniballs, etc... Da kommt eines zum anderen und Du bist schnell bei 4 bis 8 000 .- Euro - Ohne laufende Kosten.

    Gruß
    Christian

    Hallo Zusammen,

    ich möchte hier nicht den Spielverderber spielen, doch im Anbetracht der obigen Planung rate ich dazu die Kosten zu beleuchten. Der eine Teil (die Anschaffungskosten) werden schon hoch sein, aber auf lange Sicht sind doch die Betriebskosten ein ebenso großer Faktor.

    ... aber es kann natürlich sein, dass diese Begrenzungen in diesem Falle keine Relevanz haben :grinning_squinting_face:

    Gruß
    Christian

    PS: Auch zu den Kosten findet man was auf http://www.korallenriff.de.

    Habe auch eine Erfahrung zum Synchiropus marmoratus beizusteuern...

    Meiner hat in zwei Jahren nie einen Versuch gestartet die Turbellarien zu fressen, leider. Im übrigen gilt dieses auch für den hexataenia.
    http://www.meerwasser-lexikon.de/de/29/183/Pseu…/hexataenia.htm

    Die Varians hat bei mir ebenfalls nicht lange überlebt, sie ist meines Erachtens sehr anfällig.

    Auch Medikamente sind nie von dauerhaftem Erfolg.
    Selikatentfernung hift sehr gut aber nicht vollständig.

    Ich bin ratlos ...

    Wahrscheinlich wird ein neuer Versuch mit einem Lippfisch gestartet ...

    Gruß
    Christian

    Hi,

    irgendwie kann ich mich hier nur immer wiederholen: :sheep

    Jedes Produkt eines jeden Versicherungsunternehmen ist anders!

    Nicht ohne Grund wird derzeit das VVG von 1908 (Versicherungsvertragsgesetz) reformiert, mit dem Ziel mehr transparenz für den Kunden zu schaffen.

    Wenn Ihr noch warten wollt ... das Gesetz wird am 01.01.2008 in Kraft treten und vermutllich wird es dann Produktdatenblätter geben, die es erlauben die Produkte der Unternehmen zu vergleichen. Aber vermutlich werden solch Spezialfälle wie Aquarien weiterhin eine Nachfrage beim Versicherungsbearter erfordern.

    Gruß
    Christian

    Hallo Zusammen,

    ich rate jedem das Gespräch mit Seinem Versicherungsberater zu führen!

    Der hat zwar nicht immer Ahnung von Aquarien, er kann aber auch nicht ein Experte von Allem sein. Schließlich gibt es noch mehr "Sonderlinge" neben uns Aquaristen. Aber man kann dem Berater ja alles erklären.

    Wichtig zu wissen ist:
    Versicherungsprodukte sind nicht genormt, Ihr tut gerade so, als ob Ihr ein "Auto" kauft und davon ausgeht, dass ein Golf das Gleiche ist / bzw. kann wie ein Porsche.

    Also: Jedes Versicherungsprodukt ist inhaltlich anders und die Qualität des Versicherers erkennt man nicht am günstigen Preis, sondern an der Leistung im Schadensfall.
    Wer also auf den Preis schielt, sollte sich nicht wundern wenn er das Aqua oder den Inhalt nicht bezahlt bekommt.

    Ich bin bei meinem Arbeitgeber versichert (Hausrat und Haftpflicht) :winking_face: und dort ist Alles inklusive - ohne extra Einschluss bzw. Aufpreis. Kost aber auch ne Mark ...

    Viele Grüße
    Christian

    Hallo Artur,

    wenn ich das so verfolge, hast Du echt gute Steine erwischt.
    Ich selbst stehe den "Plagegeistern" etwas freundlicher gegenüber. Ich hatte viele von den "Plagegeistern", doch nur eine Plage ist auch eine Plage geworden, alle anderen haben sich von allein und ohne Schaden dezimiert. Es hängt immer von der Beckenfauna ab, was zur "Plage" wird.

    Ich persönlich kille keine Tiere, nur weil sie ein Plage werden können. Wenn es zu viel wird setze ich eine Fressfeind ein und fertig. Das hat immer bestens fuktioniert, ausser bei meinen Turbellarien (Planarien). Die werde ich einfach nicht los ...naja aber auch damit kann ich leben.

    Der Seestern wird sich noch odentlich vermehren, es sind kleine Schlangenseesterne. Die werden aber auch nicht größer und leben meist versteckt und vertilgen die Hinterlassenschaften Deiner Fische. :winking_face:

    Du wirst mit der Zeit auch den einen oder anderen Krebs entdecken (Krabben), einfach abends mal mit den rot leuchtenden Taschenlampe vors Becken setzen, ist interessant was man dann alles für nachtaktive Wesen sieht.
    Bei den Krebsen sind die Kollegen hier meist auch schnell mit einer Vernichtung oder Verbannung, dabei kann man die wirklichen Bösewichter an fünf Fingern abzählen. Meist trifft es unschuldige Algenfresser.

    Also sein nicht so radikal mit in deiner obhut lebenden Tieren, die haben sich das auch nicht ausgesucht :winking_face:

    Gruß
    Christian

    Sven,

    jetzt mach mal halblang.
    Nach so langer Zeit im Forum hast Du sicher auch schon festgestellt, dass kaum ein Einsteiger (im doppelten Sinne :winking_face: ) richtig informiert ist und Fehler macht bzw. gemacht hat.

    Aus Fehlern lernt man ... und ohne diese Fehler hätten wir das Einsteiger und das SOS-Board hier auch nicht nötig.

    Ich meine das dieses Forum genau deswegen so gut ist, weil Einsteigern und auch Fortgeschrittenen bei Problemen geholfen wird.

    Gruß
    Christian

    Hi,

    ich mache mal nen anderen Vorschlag:

    Suche Dir in Deiner Nähe einen Händler Deines Vertrauens und lasse Dich beraten. Dann schreibst Du die vorgeschlagene Technik hier ins Forum und wir sagen Dir was gut ist und was man besser machen könnte.

    Du brauchst:
    - Eine Förderpumpe vom TB ins Aqua (so ca. 10 000 l/h)
    - Eine Strömungspumpe wenn Du die Förderpumpe auch als Strömungspumpe verwendest (Sonst wohl zwei Pumpen)
    - Einen Heizstab (hast Du vermutlich noch)
    - Licht (wurde schon erwähnt), ich würde ebenfalls mit Deinen HQI beginnen und noch zusätzlich blaue T5 Röhren 54 W anbringen
    - Eine Nachfüllanlage, die das verdunstete Wasser nachreguliert.
    - Eine Osmoseanlage oder ein Mischbettharzfilter, um sauberes Wechsel- und Nachfüllwasser zu bekommen (Ich würde jederzeit Mischbettharz nehmen)
    - Einen Abschäumer (Wenn Du viele Fische halten möchtest, sollte dieser lieber groß dimensioniert sein bei "normalen" AS ca. 1000 l) ich bin sehr zufrieden mit dem MiniBubbleKing 180
    - Ein Refraktometer zur Bestimmung des Salzgehaltes (gucke bei Ebay)
    - Ein Thermometer (hast Du vermutlich noch)

    Das Technikbecken würde ich so groß wie möglich gestalten. Zur Einteilung findest Du viele wertvolle Tips in diversen Beiträgen hier im Forum. Und achte bei dem Becken auf eine gute Verrieselung des Rücklaufwassers, dass hält die Temperatur niedrig.

    Viel Spaß bei der Planung und nichts überstürzen, vor allem nicht den Erstbesatz.

    Gruß
    Christian

    Ich schließe mich meinem Vorredner an!
    Habe gerade mein Becken fertig und das TB steht im Keller, musste eine Höhe von 4,2 m überwinden. Die 10 000 Dragon hat schlapp gemacht! Es kamen mächstige 0 ml oben an. (Ist aber keine Dragon 2) Somit bin ich jetzt etwas voreingenommen bei den Dragons. Obwohl ich selbst beim Kauf gepennt habe, aber meine Fragenmail wurden damals von Klaus nicht beantwortet. Er hatte wohl zuviel um die Ohren.

    Habe jetzt ne Deltec, die ist sparsam, läuft geräuschlos, die Drehzahl ist regelbar und oben kommt ordenlich Wasser raus. Der Preis ist mit der Dragon vergleichbar.

    Das TB würde ich immer wieder in den Keller stellen, das Wohnzimmer ist sooo schön leise, kein Kabelsalat, keine Geplansche und trotz Aussentemperaturen von 32 Grad habe ich konstante 25 Grad im Becken, ohne Lüfter oder teure Klimageräte. ... und Kühlung kostet weit mehr als das bissel Strom für die Förderpumpe, vorallem wiel ich durch die Deltec auch noch ordentlich Strömung ins Becken bekommen.

    Gruß
    Christian

    Hi,

    also das trotz des Kofferfisches die Garnelen noch leben interessiert mich. Haben Andere damit auch keine Probleme?

    Die Clownies in diesem Falle sind ohne die Fressabsicht eines Mitbewohners zu Tode gekommen. Ich tippe auf den Stress beim Einsetzen und der ersten Nacht. (Keine Schlafmöglichkeit) Angriffe durch andere Fische sind wahrscheinlich, wenn es darum geht Schlafplätze zu verteidigen.

    Da in dem Becken genug Resteverwerter vorhanden sind, hast Du die toten Fische einfach nicht gefunden. Meine großen Einsiedler würden ne Stunde brauchen, um nen 3-4 cm Fischlein zu verdrücken (jeder Einen !).

    Beste Grüße
    Christian

    Hallo Udo,

    klar kannst Du die Osmoseanlage verwenden. 1 1/2 Wochen ist keine Zeit, wenn die Anlage nicht trocken lag.
    Wenn Du längere Pausen einlegst, solltest Du nach der Verwendung an das Spülen der Anlage denken.

    Gruß
    Christian

    Hi,

    ich schließe mich Hera an und tippe bei dem Belag auf Algen.

    Ich habe selbst die Erfahrung gemacht das bei Livesand (im Vergleich zu trockenem Bodengrund) sehr schnell Algen kommen und auch lange bleiben. Die Wuchsdichte schwankt, es werden immer mal mehr und dann wieder weniger, genau wie die Bakterienkulturen Deines "jungen" Systems. Alles ganz normal, einfach abwarten, evtl. noch ne Truppe kleiner Einsiedler rein und evtl. nen grabenden Seestern (angluatus).

    Noch ein Tipp (ergänzend zu Hera): Achte darauf, wenn Du Krichsprossalgen einsetzt (Caulerpa), dass die Dinger nur im Sand wachsen und nicht die Steine berühren. Du bekommst die sonst nie wieder rausgerupft und für Fressfeinde wie Doktoren oder Kaninchenfische ist Dein Becken einfach zu klein.

    Und noch ne dumme Frage: Hast Du keinen Abschäumer, oder habe ich das überlesen ??? Dann würde ich mich nicht über die hohen Nitratwerte wundern! In diesem Falle solltest Du natürlich häufiger Wasserwechsel durchführen, am besten fertiges Wasser aus einer großen Anlage (Händler). Aber natürlich möglichst sauber, was die Wasserwerte betrifft.

    Das wird alles gut, die echten Plagen sind alles samt doch relativ selten.

    Viel Spaß beim neuen Hobby!

    Christian

    Zitat

    Original von Thomas Labuske


    Der Estrich hat keine Verbindung zur Wand. Er "schwimmt" auf der Decke. In der Mitte des Raumes hält der Estrich sogar noch mehr aus, denn an der Wand kann sich die Kraft nur in Richtung Raummitte verteilen. Rein vom Estrich her, wäre es besser das AQ in die Mitte zu stellen. Aber die Decke hält an den tragenden Wänden deutlich mehr Belastung aus.

    Das mit den Stahlträgern in der Wand funktioniert schon, ist nur meiner Meinung bei 450 Litern nicht notwendig.

    Schwimmend verlegt hört sich ja gut an, aber heisst ja nur soviel, dass zwischen der Stahlbetondecke und der Estrichschicht kein Kraftschluss hergestellt wird.
    Dennoch wird die auf den Estrich ausgeübte Kraft auf die Betondecke übertragen und damit auf die Auflager des statischen Sytems. Lediglich die Biegemomente auf den Estrich können zum Bruch der Schicht führen. Die Frage ist wann dieses passiert.

    Aber dazu wurden mittlerweile genug Antworten gegeben. Ich habe 1,5 Tonnen auf 4 Punktbelastungen (Schrankfüßen) an der tragenden Wand stehen. Das Ganze steht auf einer Laminatschicht (schwimmt übrigens auch :winking_face: ), was zwar nicht optimal ist, aber funktioniert.

    Beste Grüße
    Christian

    Hi,

    solange das Aqua an einer tragenden Wand steht gibt es keine Probleme. Die Verkehrslast ist für den reinen Estrichbelag ausgelegt. Direkt an der tragenden Wand hast Du aber eine direkte Auflage und somit keine Biegemomente in der Estrichplatte.
    Erst die Biegemonente bringen hohe Kräfte auf den Boden (je nach Hebellänge bis zum relevanten Auflager).

    Die Winkel in der Wand werden Dir nichts bringen, die sind höchstens gegen ein Kippen des Beckens erforderlich. Um eine Wirkung auf die Gewichtskraft (senkrecht zum Boden) bei den Wandverankerungen zu erzielen, dürfte das Becken keine weitere Auflage auf dem Boden haben. Dann hättest Du 100 % der Kraft auf den Winkeln (allerdings mit Biegemoment, was die aufzunehmenden Kräfte vervielfacht)
    Der Boden würde nur entlastet wenn Du die Winkel mit einer gewissen Vorspannung anbringst, was ich aber für nahezu unmöglich halte.

    Also Auflagefläche vergrößern (Bodenplatte) und tragende Wand auswählen!
    Das reicht!
    Die Fußbodenheizung ist je nach Bauart ein Problem, dass würde ich Fachmännisch prüfen lassen.
    Eine Lösung wäre dann: Vier Löscher in den Estrich stemmen und kurze Stahlträger bis auf die Stahlbetondecke einlassen. Dann die Bodenplatte auf die Stahlträger stellen, so bleibt der Estrich unbelastet.

    Gruß
    Christian

    Also von allem Gesagten mal abgesehen, finde ich es einfach nur possierlich anzusehen wie die Clownies sich in ihre Quattricolor kuscheln und hin und wieder eine Garnele hinschleppen.

    Da geht nichts dran vorbei, ohne Anemone würde ich die Tiere nicht halten wollen.

    Gruß
    Christian

    Hallo,

    das Laminat (ich habe auch welches verlegt und auch schöne Schlappen :D) ist Kuststoff beschichtet um eine gewisse Wasserfestigkeit zu bekommen. Kunststoff und Filz bzw. Wolle erzeugt bei Reibung wie Jörg schon schreibt eine Ladung die sich bei Erdung entläd.
    Hättest Du einen Krichstrom in der Beleuchtung oder so wäre das eher ein permanentes Kribbeln und kein Schlag.

    Meine Schlappen haben einen Gummisohle, damit ist das Problem gelöst ...

    Gruß
    Christian

    Hallo Ritschi,

    bei den Härtelitern würde ich ganz pragmatisch vorgehen.
    Wenn der Hersteller sagt 750 l bei mittlerer Wasserhärte, würde ich mit Auf- bzw. Abschlägen grob kalkulieren.
    Mir wäre es egal wenn mal ein WW mit verbrauchtem Harz erstellt wird. Habe bislang keine Probleme gehabt (verwende Silikatfilter auf Harzbasis). Die Probleme bekommst Du erst wenn ein Großteil des Wassers durch "unreines" getauscht werden würde. Es gibt schließlich Leute die arbeiten mit Leitungswasser und bei Dir waren die Leitungswasserwerte doch recht gut. (Du Glücklicher!) Bei mir kommen förmlich Kalkkrumpen mit Silikatüberzug aus der Leitung :loudly_crying_face:

    Würde vorschlagen Du leihst Dir mal nen Leitwertmessgerät und guckst nach wieviel Litern die Werte nicht mehr stimmen.

    Gruß
    Christian

    Moin Ritschi,

    was willst Du denn hören?

    Nein Du brauchst nicht spülen und ja das billige Messgerät funzt ...
    Is doch auch nicht korrekt, ich fand den Tip Wasser auf Vorrat zu produzieren gut.

    Also ich bin dabei mir einen Vollentsalzer zu besorgen, habe aber noch keine Ahnung.
    Was ich weis ist, dass bei meinem Händler das Wasser durch einen 10l MB-Vollentsalzer durchläuft wie es aus dem Wasserhahn kommt - also nicht gedrosselt.
    Der Händler nutzt ein MBHarz aus der Gegend hier (Firma kenne ich nicht) - ist sehr teuer (ca. 160 Eu pro 10 l) kann aber für ca. 50 -60 Euronen unbegrenzt regeneriert werden. Das läuft so: Du gibst Dein Harz ab und bekommst Neues. Hat also nichts mit "nur für Großmengen" zu tun.

    Tip: Ermittle genau wieviel Härteliter Du aus Deiner Anlage bekommst und führe dann ein "Fahrtenbuch" über Entnahmemengen. Wenn Du die berechneten Härteliter erreicht hast regenerierst Du einfach das Harz.
    (Das wäre das günstigste "Messgerät")

    Gruß Christian

    @KRAKE (Peter):
    Ich verstehe nicht warum Du hier so rumschreist?

    Ich habe niemanden geraten nach so kurzer Zeit blindlings das Becken mit Fischen vollzukippen. Ich habe nur dazu aufgefordert den heurio nicht vorschnell zu verurteilen und nicht ohne Kenntnis des Beckens und der Umstände (allein von der Standzeit in der Signatur) die kuriosesten Mutmaßungen auf den Tisch zu werfen. (Ich kannte den Thread nicht, in dem er vor zu frühem Besatz gewart wurde)

    Es ist im Übrigen wie bei allem: Erfolg gibt recht und dass es bei meinem Becken mit aufmerksamen Beobachtungen der Tiere gut funktioniert kann doch auch richtig sein. Für mich ist die Biologie aufschlussreicher als die Chemie, schon weil ich auf Grund meiner Rot-Grün Sehschwäche nix mit den Titrationstests anfangen kann. Manche Leute tun sich halt mit allem schwer was man nicht messen, wiegen, zählen kann, wie z.B. das Verhalten, die Färbung, die Nahrungsaufnahme der Tiere.
    Klar, wenn was im Argen ist, lasse ich auch nachmessen, um die Ursachen herauszufinden. Aber Indikation geht auch anders.

    Trotzdem (oder gerade deshalb) kann ich die Verluste (Fische, Korallen und niedere Tiere - Schnecken und Einsiedler ausgenommen) über die Jahre in meinem Becken an einer Hand abzählen und vom Ursprungsbesatz sind noch alle am Leben!

    Und wenn Du jetzt noch einen konstruktiven Tipp hast wie ich meinen Beckenumzug (inkl. Wohnungswechsel und Beckenvergrößerung von 200 l auf 1200 l) mit Einfahrphase durchführen kann, dann hätte mir dieser Thread auch noch was gebracht ...

    Beste Grüße
    Christian

    Hallo Donald,

    aus dem Belt ist die Wasserqualitäts zur Zeit sicher in Ordnung. Dort ist immer genug Wasserbewegung und somit Frischwasser.
    Aber der Salzgehalt der Ostsee ist viel zu niedrig, ich glaube bei 16 Promille. Das müsstest Du sehr aufsalzen. Da die dort lebenden Organismen alle niedrigere Temperaturen und wenig Salz gewohnt sind wird es mit der "Lebendigkeit" im Becken sicher nicht weit her sein.
    Ich denke bei sich Wasser in geringen Mengen "importieren" zu lassen lohnt sich (speziell bei Ostseewasser nicht).

    Gruß
    Christian

    PS:
    Ich habe gehört, dass das Schauaquarium an der Kieler Förde (Innenstadt) sein Wasser zu 100% direkt per Schlauch aus der Förde holt (ganzjährig). Das Wasser läuft aber zuerst durch Ozonabschäumer und wird dann je nach Becken (Ostsee, Nordsee, oder Tropisch) aufgesalzt.

    Tröpfchen ????

    Ich würde vermuten das es erste kleine Kugelalgen sind ... holt man sich mit Steinen oder Korallen früher oder später ins Becken und lassen sich relativ gut absammeln.

    Möglichst nicht kaputtmachen, ich habe das Gefühl das dabei neue Sporen freigesetzt werden.

    Da es an verschiedenen Stellen ist, denke ich nicht an Gelege irgendwelcher Tiere...

    Gruß
    Christian

    Hallo Adrian,

    ich gebe Dir ja recht. Ich sage auch nicht das man keine Einfahrphase braucht.
    Meine Aussage war lediglich, dass eine Standzeit wie bei heurio von 5 Wochen unter den richtigen Umständen für eine Einfahrphase reicht. Und seine Wasserwerte sehen doch gut aus ...

    Mehr habe ich nicht gesagt.

    Ich habe in ner Woche auch nen Beckenumzug vor mir, dass Problem ich brauche die 6 fach Menge Wasser als im jetzigen Becken und habe keine Zeit für eine Einfahrphase.
    Aber ich denke das ich das gut hinbekomme...

    Ich kann ja mal die Erfahrungen hier preisgeben ...

    Grüße
    Christian

    Also ich halte das nicht für Märchen von früher!

    Bin zwar kein Biologe und habe in Chemie auch nicht aufgepasst, aber ...

    Woher kommt denn die hohe Wasserbelastung in der Einfahrphase und damit Algenwachstum etc.
    In einem neuen Milieu sind die Bakterienkulturen noch nicht harmonisiert. D.h. in der ersten Nitrifikationsstufe wird zuviel Ammoniak erzeugt, da noch nicht genug Bakterien vorhanden sind die dieses zu Nitrit abbauen. Dann vermehren sich die Bakterien, welche dann Ammoniak zu Nitrit umwandelln und wir bekommen einen Nitrit-Peak (Grund wie vorher nur mit den Bakterien der 3. Phase). Anschließend bilden sich diese Bakterien und wandeln Nitrit in Nitrat usw, bis wir Phosphate haben, die dann wieder von Tieren aufgenommen werden.
    So und dieses System schwankt, da zu dieser Zeit meist nicht genug Besatz im Becken ist, der a) Phosphat abbaut und b) Ammoniak zur Ernährung der Startbakterien produziert.
    Durch den Phosphatüberschuss bilden sich dann Algen, kennt man in der Einfahrphase....

    Wird verpasst zum rechten Zeitpunkt Verbraucher (Tiere z.B. Keniabäumchen, Marcoalgen) einzubringen, schwingt das System also länger, bis es sich Einpendelt.

    Das ist die Einfahrphase !
    So und nun erkläre mir wieso es Deiner Meinung nicht funktioniert, wenn ein eingependeltes System einfach "Umgetopft" wird ??
    Zudem kann man heute Bakterienkulturen gezielt aufbauen, Kulturen und Nahrung gibt es in jedem Handel.

    Übrigens: Den Besatz wie oben Beschrieben würde ich auch als Erstbesatz nutzen (Mit Ausnahme des Chelmon und die Ocellaris ! Und statt Bicolor hätte ich nen normalen Algenblenni genommen).

    Gruß
    Christian

    Hallo Freunde,

    habe gerade meinen Urlaub für die Wintersaison 07/08 gebucht - Segeln im Revier von Martinique (Antillen).

    War jemand schon dort und kann mir ein paar aquaristische (und andere) Hotspots (z.B. das Aquarium in Fort de France, Fischexporteure, Korallenfarmen, Schnorchelgebiete etc.) nennen?

    Wäre echt toll, bei Google ist es diesbezüglich recht spärlich ...

    Beste Grüße
    Christian

    Kann ich bestätigen,

    die Schlangenseesterne sind von Natur aus eher nicht soooo schnell, daher lassen sie sich dort häuslich nieder, wo die Strömung ihnen Futter ins "Maul" spült.
    So auch mit Deinen Fischleichen geschehen ...

    Das Du überhaupt Leichen gefunden hast ist eher ungewöhlich uns spricht dafür, dass Du noch keine funktionierende Fauna im Becken hast. (Siehe auch Standzeit)
    Ich würde schnell mal die Wasserwerte prüfen, um auszuschließen das Du ein "lebensfeindliches Milieu" im Becken hast.

    Ich vermute die Fische sind auch neu. Einige Großhändler halten Ihre Fische mit Hilfe von allerlei Chemie am Leben und somit auch relativ steril. Solche Fische sterben schnell nach dem Kauf beim Händler, wenn diese mit normal "belasteten" Wasser in Berührung kommen. Evtl. sind diese Fische auch nicht Futterfest etc...

    Ich denke das solch ein Grund für das Dahinscheiden Deiner Fische in Frage kommt.

    Gruß
    Christian

    Hi,

    also mit Ostseewasser habe ich es noch nich versucht. Aber die Schnecken und Muscheln habe ich versucht einzugewöhnen (sind schließlich die selben Arten wie in der Nordsee bei höherer Salinität leben).

    Hat aber nicht geklappt !

    Aber falls jemand ein Nordseebecken hat, mal bitte melden! Das teuerste an der Kiste ist ja die Kühlung auf adäquate Nordseetemperatur. Jetzt wo ich das von Thomas Schnecken gelesen habe, würde mich interessieren, olb die Nordseetiere auch höhere Wassertemperaturen mögen?
    Hat jemand Erfahrung mit nem Nordseebecken ohne Kühlung?

    Gruß
    Christian

    Ich würde sagen das es eine Artverwandte der Wollkrabbe ist, die in der Regel keine Probleme machen. Ich habe hin und wieder Fraßspuren an Montiporen, die ich auf das Konto dieser Kollegen verbuche.
    Allerding von der spitzen Scherenform her betrachtet ist Dein neuer Freund nem Happen Fleisch nicht abgeneigt.

    Ich würde Ihn trotzdem reinsetzen und abwarten ob Verluste zu beklagen sind. In der momentanen Größe ist dieses aber nicht zu ertwarten.

    Hinweis: Es wird immer die einfachste Futterquelle genutzt ... nicht nur der Mensch ist von Natur aus faul :grinning_squinting_face:
    Lebende Beute ist immer sehr aufwendig zu erwischen, wenn man nicht darauf spezialisiert ist (wie z.B. Fangschreckenkrebse).

    Tipp: Ab und an mal Abends ne tote Sardine reinschmeißen (nicht zu häufig), aber das hilft den Hunger zu stillen wenn die Krabbe größer werden und dann lassen sie die Korallen in Ruhe. :winking_face:

    Zitat

    Original von VISREF
    Hallos,
    auch ich bin kein Freund vom TB, und dann vielleicht noch im Keller und mit einer 500w Pumpe dran und nach 5 Jahren sind die Rohre dicht.....
    Abgesehen vom T.System sehr geringe Stromkosten . 2x7Watt . Vor 5 Jahren wergelten da noch fast 100W 24Std. lang.
    Gruß Jim

    Hi Jim,

    die Pumpe im Keller hat eine Stromaufnahme von 93 W und die schiebt 10m³ nach oben und sorgt gelichzeitig für die Strömung. Da brauch ich keine zusätzlichen Streams.
    Und ich muss sagen das die Schläuche von meinen zeitweise verwendeten Aussenfilter ständig dicht waren. Dass erwarte ich bei 40er Ablauf-Rohren (in den Zulaufrohren ist eh zuviel Strömung) nicht und sollte das doch nach 10 Jahren der Fall sein, ist es im Vergleich eine Pfennigangelegenheit die Rohre zu erneuern.

    Gruß
    Christian

    Hallo Marion.

    Also ich kann vom Deltec 500 nichts Schlechtes berichten, der wuppt bei mir ein 240l becken mit gutem Besatz. Und wenn ich überlege ist der noch kleiner.
    Allerdings musste die Rückförderung extra (vermute ich hier aus der Distanz), bei mir ist er intern im Einsatz ...

    Gruß aus Kiel
    Christian

    Hi,

    ich habe ein ehemaliges SW-Becken ohne TB und immer Probleme mit
    - der ganzen Gerätschaft im Becken
    - eine Kahmhaut, die Licht schluckt
    - und der Planscherei im Wohnzimmer
    zudem hat mein Seeigel schon mehrfach eine Überschwemmung verursacht, indem er den Schwimmer der Nachfüllanlage unter Wasser gezogen hat

    Im neuen Becken (aktuell in der Realisierung) habe ich ein TB im Keller.
    - die Technik inkl. des damit verbundenen Lärms verschwindet aus dem Wohnzimmer
    - ebenso die Planscherei
    - ich habe einen Abschnitt mit Sintherglas, was zusätzliche Siedlungsfläche für Bakterien bietet
    - ich kann die Filterwatte ein das TB legen und mit einem Griff wechsel, so spare ich eine Powerhead mit Filterpatrone
    - ich nutze die Rückförderpumpe als Strömungspumpe und spare mir die Turbellen
    - ich habe zusätzliche 300 l Wasservolumen, was das System stabilisiert
    - ich habe zusätzliche Wasseroberfläche im kühlen Keller, was im Sommer die Kühlung vereinfacht
    - ich habe einen Abschnitt für Nachfüllwasser im TB und spare mir die Kanister neben dem Becken
    - ich habe eine Quarantäneteil, um Tiere kurzzeitig auszuquartieren

    UND: Mein Seeigel hat es schwer in den Keller zu marschieren, um mein Becken zu sabotieren. :grinning_squinting_face:

    Alles nur Vorteile, mein jetziges Becken mit Hangon AS nervt einfach nur ....

    Gruß
    Christian

    Hallo Martin,

    alle Krabben habe ich auch und erfreue mich daran.
    Sie sind alle harmlos.

    Bei den Zwei, die noch nicht bestimmt sind handelt es sich um Porzelankrabben.
    http://www.meerwasser-lexikon.de/de/58/1549/Pet…s/lamarckii.htm

    Die haben zwei Beiswerkzeuge, die als Fächer ausgebildet sind. Damit fächen sie Plankton und Futter aus dem Wasser. Meist leben sie in Scheibenanemonen oder die nachtaktiven in Steinhölen. Meine Erfahrung ist, dass bei einer Dunklen Färbung die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass es Nachtaktive Krabben sind.
    Schön gefärbte Porzellankrabben kosten auch schon mal 12 - 20 Euro im Handel ...

    Der Rest war ja klar, oder?
    - eine Mithrax und diverse von den üblichen behaarten Riffkrabben (beides (Algen-)Aufwuchsfresser)
    Gruß
    Christian