Beiträge von chrisse0988

    Hi, ich habe auch einen Raumteiler mit ca. 500l.
    Mit meinen beiden EcoDrift Pumpen habe ich auch nie ein zufriedenstellendes Ergebnis hinbekommen. Nun läuft seit ca. einem Jahr eine Gyre bei mir. Sie sitzt zwar an der Seitenscheibe, aber so nah am kurzen Technikende, dass es kaum auffällt. Da ich sie vertikal positioniert habe, bekomme ich wirklich eine relativ flächige und nicht zu starke oder schwache Ringströmung im Becken umgesetzt. Für die relativ strömungsarmen Bereich in der Mitte der des Beckens habe ich noch weiterhin eine EcoDrift laufen, welche zwar in der gleichen Richtung wie die Gyre das Wasser bewegt, aber mehr ins Riff selbst ausgerichtet ist. Zusätzlich habe ich auch den Auslass der RFP in diesen Bereich gerichtet.
    So bekomme ich im Großen und Ganzen ein recht zufriedenstellendes Strömungsbild.

    Für meine neue Beckenplanung denke ich aber auch eher über ein internes oder externes CL System nach. Das Becken soll wieder ein Raumteiler, dieses Mal aber etwas größer werden. Vor allen Dingen bei einer größeren Länge stoßen Strömungspumpen, welche nur an der Schachtseite platziert sind, irgendwann an ihre Grenzen.

    Hi zusammen,

    danke für die vielen Rückmeldungen! :thumbs_up:
    Ich werde gleich auf jeden Fall versuchen Tubifex oder Enchytraeen zu bekommen. Auch den Tipp mit dem Futterstein finde ich super, kommt seinem natürlichen Fressverhalten ja auf jeden Fall näher als Artemien aus dem Freiwasser zu fischen. Vielleicht probiere ich auch noch einmal das Ü-Ei aus.
    Ich werde auf jeden Fall weiter berichten, ob etwas zum Erfolg geführt hat!

    Mensch, das geht ja ratzfatz hier :grinning_squinting_face:

    Dietmar, zunächst einmal tut es mir natürlich sehr leid, dass du, statt deine eigene Pinzette zu beobachten, nur über sie schreiben kannst. Dich hat es ja wirklich hart getroffen... :loudly_crying_face:

    Dass er sich in deinem alten Becken von der Mikrofauna ernähren konnte, glaube ich gerne. In meinen 500l ist das wohl leider nicht ausreichend möglich. Zwar pickt er immer im Gestein, aber ob er wirklich Fressbares daraus hervorkramt, kann ich nicht beobachten. Für meine Glasrosenzucht interessiert er sich leider nicht :angry_face:
    Da meiner ja noch immer verhältnismäßig jung ist, habe ich natürlich die Hoffnung, ihn noch umgewöhnen zu können!

    Hajo, danke für die Vorschläge. Nein, ich habe bisher beides noch nicht probiert. Ich werden einmal schauen, ob ich das Futter hier bei meinem Händler besorgen kann. Leider sind nur Süßwasserhändler mit äusserst begrenztem Angebot in der Nähe, aber ich versuche mein Glück. Ansonsten komme ich bald beruflich wieder ins Ruhrgebiet und mache einen kurzen Stopp bei Zajac.

    Ich bin auch schon auf die Internetpräsenz der Artemiafarm gestoßen, wo ich zumindest höherwertige Artemien und anderes Frofu erstehen könnte...

    Hi,

    ich krame diesen sehr alten Thread mal wieder raus, da er exakt zu meinem Problem passt.
    Mein kleiner Chelmon rostratus schwimmt nun ca. fünf Monate bei mir und ist ein wenig wählerisch, was seine Ernährung angeht.
    Ich hatte bereits in meiner Beckendiskussion geschildert, dass er ausser Frofu-Artemien nichts anderes annimmt.
    Er sieht zwar nicht kränklich aus, allerdings ist er in den fünf Monaten auch erst um max. 1,5cm gewachsen und sein Bäuchlein steht dem der anderen Fische um einiges nach... :upside_down_face:
    Artemien sind ja nun nicht gerade als die Nährstoffbomben bekannt, weshalb ich ihm doch gerne Anderes schmackhaft machen würde.

    Zur Zeit füttere ich selbst gemixtes Frofu aus Artemien, Mysis, Krill, wenigen roten Mückenlarven und Cycolps, dazu ein paar Spritzer Knoblauchsaft.

    Anfangs, nachdem ich ihn gekauft hatte, probierte ich den Trick mit dem Ü-Ei aber das Interesse hielt sich mehr als in Grenzen. Irgendwann stieg er von alleine von Lebend- auf Frostartemien um.

    Dietmar, konntest du deinen Chelmon noch auf einen anderen Appetit bringen oder blieb er so wählerisch?
    Vielleicht hat jemand von den anderen noch einen Tipp, was ich noch probieren könnte?

    Hi,
    mit welchem Material hast du denn den Riffaufbau gestaltet? Hast du anfangs lebende Steine eingebracht oder ausschließlich totes Material?
    Ich würde an deiner Stelle noch mal eine komplette, professionelle Wasseranalyse machen lassen, z.B. über Gilbers oder Fauna Marin.
    In meinem Becken habe ich seit der Einrichtung PO4 im nicht nachweisbaren Bereich und hatte auch lange, teilweise bis heute mit Cyanos (rote und grüne) zu kämpfen. Durch eine beständige Zufuhr von Nährstoffen mit Sangokai Nutri complete, beständiges Absaugen und einen stetig steigenden Korallenbesatz bekomme ich sie aber in den Griff und dränge sie langsam zurück.

    Sofern eine professionelle Analyse bestätigt, dass du wirklich einen Nährstoffmangel hast, solltest du diesen korrigieren. Statt dies über eine erhöhte Fütterung zu versuchen würde ich aber ein, vom Verhältnis abgestimmtes, Produkt, z.B. oben erwähntes nutri complete verwenden.
    Sofern du fast ausschließlich totes und sehr poröses Material für den Riffaufbau verwendet hast, kann es durchaus sein, dass die Besiedlung dieser Substrate dir die Nährstoffe aus dem Becken zieht. Durch eine zusätzliche Zugabe von Bakterien würdest du diesen Prozess noch verstärken.
    Also mein Tipp, keine zusätzlichen Bakterien oder Spurenelemente, stattdessen eine abgestimmte Nährstofflösung und zusätzlich weiteres Einbringen von robusten Korallen. Natürlich nur, sofern die Nährstoffmangelsituation durch eine professionelle Messung bestätigt wurde.

    Ps.: Mir hat als Anfänger sehr die professionelle Unterstützung von Jörg Kokott geholfen. Er betreibt ein eigenes Forum und gibt viel persönliche Beratung. Oft ist es einfacher dem Rat eines Experten (da gibt es auch viele andere kompetente Leute) konsequent zu folgen, als in einem Forum aus der Vielzahl der Meinungen den für die individuelle Situation passenden Lösungsweg heraus zu filtern.

    Hallo,

    ich bin bei meinem letzten Besuch bei Zajac auf ein Verkaufsbecken gestoßen in welchem sich, als Nachzuchten ausgezeichnete, Palettendoktoren tummelten. Auf Nachfrage bestätigte mir der Verkäufer auch noch einmal, dass die Tiere als Nachzuchten importiert worden seien.
    Ich hatte bisher immer gedacht, dass Nachzuchten der Palettendoktoren im speziellen und von Doktorfischen (außer Z. flavescens) generell, noch nicht geglückt seien.
    Google hat nach kurzer Recherche leider auch nichts bezüglich geglückter Versuche ausgespuckt. Allerdings bin ich bei Masterfisch auch auf Palettendoktoren gestoßen, die in der Vergangenheit als Nachzuchten angeboten wurden.

    Habe ich etwas verpasst?

    Es ist aber immer wieder interessant, wie dievon der einschlägigen Presse verbreiteten Zahlen zur übermäßigen Förderung von Erneuerbaren Energien,fruchten.

    Hier mal eine interessante Studie Was Strom wirklich kostet. Sie stellt die gesamtgesellschaftlichen Kosten der verschiedenen Energiearten einmal gegenüber. Es wird zwar immer über die teure EEG Umlage geschimpft, aber welche Subventionen in die Stromerzeugung aus Braun- und Steinkohle fliessen, Atomenergie und unabsehbare Folgekosten mal aussen vorgelassen, wird selten diskutiert. Eine solche Diskussion können ein paar Unternehmen nämlich gar nicht gebrauchen. "Gott sei Dank" hatten Sie historisch ja genug Zeit zu lernen, wie man die politische Entwicklung lenkt :loudly_crying_face: ...
    Die oben verlinkte Studie ist auch nicht die einzige, die die effektiven Stromgestehungskosten einmal ggü. stellt. Hier noch eine Studie von Bloomberg, denen man bestimmt keine Voreingenommenheit vorwerfen kann. Bloombergstudie zu Stromgestehungskosten

    Das spiegelt sich übrigens auch an der Strompreisbörse EEX in Leipzig wieder. Seit Jahren fallen dort die Preise und sind auf Rekordtiefs. Dies führt allerdings auch dazu, dass sich z.B. Gaskraftwerke (oder GuD) nur selten wirtschaftlich betreiben lassen. Denn bei dieser noch verhältnismäßig klimafreundlichen fossilen Energieerzeugung gibt es leider keine effektive staatliche Förderung. Dabei sind gerade Gaskraftwerke häufig modern, effizient und vor allen Dingen sehr flexibel zur Netzregelung einsetzbar.
    Von den niedrigen Strompreisen an der Börse profitieren aber natürlich nur die, die dort direkt beziehen, sprich große Industriekonzerne und die Stromhändler. Bei uns Ottonormalverbrauchern kommt davon leider nichts an.

    Naja, man könnte seitenweise über dieses Thema diskutieren, denn auch was ich geschrieben habe ist natürlich stark verkürzt und polarisierend. Ein unglaublich facettenreiches Thema, welches aber gerade deshalb auch mal mit Verstand hinterfragt werden sollte. Nur weil die EEG Umlage gesondert auf der Stromrechnung ausgewiesen ist und ein paar große Zeitungen die teure Energiewende von den Dächern schreien, resultiert der hohe Strompreis nicht nur aus der Förderung erneuerbarer Energien!

    Klar, grundsätzlich gefallen mir solche natürlich entstandenen beckenbewohner immer sehr gut. Die Clavularia wird mittlerweile aber echt arg von dem schwamm bedrängt. Muss mal schauen, ob ich ihn vielleicht auch nur von der Oberseite vom Stein entferne. Auf jeden Fall schon einmal vielen Dank für deinen Rat.

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    Hi Mario,
    danke für die Info! Das dürfte hinkommen, er sieht den Bildern sehr ähnlich.
    Der Schwamm ist, wie gesagt, mittlerweile schon relativ groß. Die Öffnung hat ca einen Durchmesser von 0,5cm. Habe ich eine Chance ihn mechanisch zu entfernen oder verteile ich dadurch evtl Sporen, oder wie vermehren sich Schwämme?
    Im Mewa Lex steht, dass er keine hohe Beleuchtungsintensität mag, wie ich aber an der Stelle die Beleuchtung verstärken könnte, weiß ich auch nicht...

    Hi zusammen,

    ich bräuchte einmal eure Hilfe. Ich habe eine Kolonie Stolonifera vor ca 2 Monaten von einem befreundeten Aquarianer übernommen. Ich bemerke, dass zunehmend das weiße Gebilde die Koralle von ihrem Platz verdrängt. Diese bildet sich zwar an der anderen Seite neue Polypen, kümmert aber zusehends. Auffällig ist der röhrenartige "Eingang" das Gebilde existiert an dem Platz schon mehrere Wochen (vielleicht 6) und dieser "Höhleneingang" war ziemlich von Anfang an vorhanden. Anfangs schien es die Koralle nicht großartig zu stören, nun beginnt sie aber, wie geschrieben, langsam zu kümmern.
    Wisst ihr was das ist? Vielleicht eine Art Schwamm? Ich habe noch nichts gesehen, was z.B. Fühler o.Ä. aus dem Eingang gestreckt hat.

    Ich habe auch relativ feinen Grund, ich glaube 1-2mm von Aqua Medic. Auch wenn er bei mir durch Grundel und Pumpe verweht wird, habe ich in der Regel recht wenig Trübungen dadurch. In wie fern hast du den Sand denn ausgespült bevor du ihn eingebracht hast?

    Hi Corinna,
    habe jetzt erst deine Nachricht gelesen, aber das bestätigt die Vermutungen noch einmal.
    Momentan bekommt er, wie Hajo empfahl vitaminisierte Artemien, von denen er auch relativ viele frisst.
    Von daher denke ich, grundsätzlich sollte er gut zurecht kommen, wobei eine abwechslungsreicher Ernährung ihm mit Sicherheit nicht schaden wird...
    Ich werde definitiv versuchen, ihn auch an unterschiedliche Frofu Sorten zu bringen und demnächst bei einem Aquaristikladen in der Nähe vorbei zu schauen um deren Frofubestand zu sichten

    Hi in die Runde,
    heute abend sah der Chelmon um einiges besser aus. Die dunkle Grundfärbung war nicht mehr zu erkennen. Bei genauem Hinsehen erkennt man aber noch immer die Flecken auf der Haut. Dementsprechend vermute ich, dass eine Kombination aus der von Hajo und Dietmar dargestellten Erklärung verantwortlich für das Hautbild war.
    Ansonsten bewegt er sich nach wie vor gewohnt nor al und legt auch sonst kein sonderlich auffälliges Verhalten an den Tag.

    Falls sich in der nächsten Zeit in diese Richtung noch etwas tut, berichte ich hier natürlich.

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    Das könnte natürlich sein, dass sie vom lieben Chef her rühren. Wobei ich nur in den ersten Tagen Attacken beobachten konnte, seit ca 10 Tagen nicht mehr. In letzter Zeit geht der stürmt der kleine Terrorkrümel von Korallengrundel aus Ihrer Monti, wenn der Chelmon zu nah kommt. Der hat vor dem kleinen Vieh auch noch Schiss und lässt sich verscheuchen :astonished_face: Aber ob die Korallengrundel solche Narben verursachen kann??...
    Wie gesagt, die Flecken sind mir erst gestern aufgefallen, also auch nicht mit der Zeit mehr geworden und eigentlich sind alle Fische, bis auf die Korallengrundel mittlerweile friedlich ggü. dem Chelmon.
    Also wäre der flavescens als Schuldiger eine Möglichkeit, aber aus meiner Sicht der Hauptverdächtige.

    Also falls jemand noch weitere Ideen hat, gerne...

    Hi Ina,
    ich werde auf jeden Fall berichten. Vielleicht war es ja wirklich nur etwas temporäres und heute nach Feierabend schaut er wieder wie gewohnt aus.
    Grundsätzlich füttere ich jeden Tag einen Forstfuttermix, in dem auch mal rote Mückenlarven, Mysis oder Krill enthalten sind.
    Die roten Mückenlarven werde ich aber noch einmal getrennt kaufen und ihn versuchen mit Pipette gezielt zu füttern, sodass er sie kennenlernt. Vielleicht nimmt er sie dann auch aus dem Futtermix an.

    Falls noch jemand eine Idee hat, worum es sich handeln könnte, bin ich für jeden Gedanken dankbar!

    Hi,
    gibt es niemanden, der eine Idee hätte, wobei es sich bei der Verfärbung handeln könnte?
    Die Flecken auf dem Foto waren definitiv so vorhanden. Es lag auch nicht am Licht o.Ä..
    Oder hat er sich auf Grund irgendeiner temporären Verhaltensreaktion ein wenig verfärbt und Pigmentstörungen??

    Hi zusammen,

    ich brauche mal eure Hilfe bzgl meines kleinen Chelmons.
    Er schwimmt nun seit ca zwei Wochen bei mir. Nach einiger Überzeugungsarbeit und reichlichem Angebot fraß er nach ein paar Tagen auch reichlich Frofu, soweit ich das beobachten kann aber fast ausschließlich Artemien.
    Die ersten Tage wurde er vom flavescens ziemlich in eine Ecke gedrängt, mittlerweile ist er aber im ganzen Becken aktiv und pickt auch überall am Gestein.

    Soweit zur Vorgeschichte. Ich habe vor einigen Tagen schon vermutet, dass er ein wenig komisch aussieht. Heute hat man dann klar gesehen, dass er vom Grundton seiner Färbung um einiges dunkler geworden ist und dabei einige helle Flecken hat. Er ist weiter sehr aktiv, hat heute das mit Knoblauch angereicherte Frofu aber nicht wirklich genommen. Denke aber das liegt am nicht bekannten Knoblaucharoma, welches ich heute das erstemal beigefügt habe, seitdem er bei mir ist. Er wirkt ansonsten fit.

    Woher könnte diese Verfärbung resultieren? Könnte es mit irgendeinem Mangel auf Grund der einseitigen Artemia-Ernährung zu tun haben? Wie gefährlich ist das und gibt es evtl geschmacksneutrale Zusatzpräparate?

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    Hajo, danke für deine Einschätzung der Realitäten beim Kauf von Fischen für unsere Riffbecken.
    Gerade für Anfänger, wie mich, ist es doch ein wenig erschreckend, wie viele Fische im Endeffekt die ersten Wochen im Aquarium nicht überleben. Meist kommt dann die Frage auf, was habe ich falsch gemacht, oder hätte ich in einer Situation anders handeln, bzw. reagieren können. Dass ohne eine Möglichkeit zur Einflussnahme durch den Pfleger, viele Fische geschädigt im Becken ankommen, obwohl sie beim Händler gut zu stehen schienen, war mir nicht bewusst. Natürlich hörte man von kranken oder stressgeschädigten Fischen, allerdings hatte ich kein Gespür wie hoch so eine Ausfallquote wirklich aussieht.
    Bei mir entwickelt sich immer ein äußerst fader Beigeschmack und auch ein schlechtes Gewissen, wenn ich mir bewusst mache, dass wir diese Tiere aus, ich möchte einmal sagen hauptsächlich egoistischen, Interessen heraus, aus ihrem natürlichem Habitat entnehmen und in eine von Menschenhand gestaltete Umgebung und Gesellschaft einsetzen. Geschieht diese Entnahme dann noch unter Bedingungen, wie sie in einigen Dokumentationen zu sehen sind und die ein Großteil der Tiere nicht überlebt, festigt sich dieses Gefühl zusehends...

    Hi Hajo,

    ich weiß nicht, ob du ggf. auf einen Giftfang anspielst. Das ist zumindest, was mir gestern als Ursache noch in den Sinn kam. Ließen die Symptome auf so etwas schließen?
    Ich habe den Fisch über einen großen Zoofachmarkt bezogen von dem ich bisher viele gesunde Fische geholt habe. Ich weiß, dass sie ihre Fische über deJong oder Menzel beziehen. Beide Unternehmen geben ja eigentlich an, keine mit Gift gefangenen Fische zu importieren. Ob dies allerdings immer im Detail überprüfbar ist, wage ich zumindest zu bezweifeln...

    Hi Hajo,
    danke für deine schnelle Antwort. So etwas habebich befürchtet...
    Ich habe die beiden vor ca drei Wochen bekommen. Beiden waren junge Weibchen, das eine ca 4cm, das andere ca 6cm groß. Beide schienen gut eingewöhnt zu sein, fraßen und waren von Beginn an im Riff unterwegs. Dann, nachdem sie ca 10tage im Becken waren, verschwand das größere Tier und oben geschilderte Geschichte nahm ihren Lauf.
    Dem zweiten, kleineren Tier geht es nach wie vor gut. Kannst du dir vorstellen, woran der Fisch leidet? Falls es wirklich aussichtslos ist, wie kann ich ihn am schonendsten erlösen? Momentan hat er sich entweder verbuddelt oder an eine nicht einsehbare stelle im Riffaufbau verzogen. Sollte das Bild morgen unverändert sein, werde ich ihn wohl von seinem Leiden erlösen...

    Hi,
    ich brauche einmal eure Hilfe, bzw. Einschätzung. Und zwar mache ich mir seit gestern extrem sorgen um meinen Diamantlippfisch M. bipartitus. Er war ca vier Tage verschwunden. Da ich des Öfteren bereits gelesen habe, dass dies durchaus mal vorkommt, da sie sich so lange einbuddeln können, machte ich mir keine über mäßigen Sorgen. Vorgestern sah ich ihn dann wieder, er wirkte aber sehr schwach und hat sich auch nur zwei mal relativ kurz gezeigt und dann wieder verbuddelt. Ich wertete es für mich als kein ganz schlechtes Zeichen,dass er sich wieder zeigte. Gestern sah ich ihn dann gegen mittag im Becken schwimmen. Die ersten Sekunden dachte ich, er wäre wieder fit, da er Fidel durchs Becken schwamm und verspielt Purzelbäume zu schlagen schien. Dieser Eindruck verflüchtigte sich jedoch sehr schnell, denn er tat nichts anderes als Purzelbäume zu schlagen und Schrauben zu schwimnen und wirkte dabei sehr orientierungslos. Teilweise stieß er an die Dekoration oder schwamm in eine Euphyllia. Einige Zeit später lag er auf der Seite im Sand und atmete sehr schnell. Einige male schwamm des noch ein wenig durchs Becken oder stand aufrecht auf dem Sand. Ich wusste wirklich nicht, wie ich ihm helfen sollte.
    Heute morgen sah ich ihn nicht im Becken, also schaffte er es wohl über Nacht sich einzubuddeln. Heute nach der Arbeit liegt er wieder im Sand und atmet dabei sehr schnell. Eben ist er noch einmal ein paar cm geschwommen und dann kopfüber in der Höhle des knallkrebses gelandet. Mittlerweile hat er sich daraus wieder befreit, bewegt relativ heftig die Brustflossen und schwimmt teilweise kopfüber knapp über dem Bodengrund. Von aussen ist ihm nichts anzusehen. Dem zweiten bipartitus und allen fischen geht es sehr gut. Alle sind fidel und fressen gut.
    Können Fische einen Hirntumor oder so haben? Ich weiß mir momentan wirklich nicht zu helfen und bin schon am überlegen ihn zu erlösen, daher wäre ich euch sehr dankbar, wenn ihr mir zeitnah eure Einschätzung geben könntet...

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    Habe eben diesen Thread wieder gesehen und gemerkt, dass ich noch gar keinen abschließenden Kommentar zum Thema abgegeben habe. Das hole ich also nun ein wenig verspätet nach, damit andere Leser mit demselben Problem nachvollziehen können, was geholfen hat :winking_face:

    Ich habe den Filterschwamm unter der Pumpe entfernt und auch Aktivkohle eingebracht. Das hat alles nichts geholfen.
    Die ganze Thematik hing wohl wirklich allein von der Luftansaugung ab. Einzig, dass ich den Ansaugschlauch fast vollständig mit Isolierband zugeklebt habe und dann mit einem Korkenzieher nach und nach ein paar Löcher hineingestochen habe, hat dazu geführt, dass ich die Schaumbildung regulieren konnte. Nach ein paar Tagen konnte ich das Isolierband ganz abnehmen und die Schaumproduktion war stabil.
    Da ich zwischenzeitig sehr niedrige Nährstoffwerte hatte, habe ich des AS mal ein paar Tage abgestellt. Danach war das selbe Phänomen zu beobachten, dass er viel zu viel nassen Schaum produziert hat und innerhalb von zwei Minuten übergelaufen ist. Ich bin, wie oben vorgegangen, also Luftschlauch zugeklebt und über ein paar Tage die Zufuhr soweit erhöht, bis ich das Klebeband ganz abgenommen habe. Danach war wieder alles tutti.

    Zwar kann ich nicht erklären, wieso es zu dem Überschäumen bei Inbetriebnahme nach längerem Stillstand kommt und der AS sich nicht selbst einpendelt, aber zumindest habe ich eine Lösung zur Problembeseitigung gefunden.

    Hoffe, das hilft irgendwem noch einmal, wenn er die Suchfunktion bemüht :wink

    Hi Michael,

    ich pflege in meinem Becken sowohl eine Maiden-Baggergrundel, als auch eine Partnergrundel (Cryptocentrus cinctus) mit Knallkrebs (Alpheus bellulus).
    Die beiden Höhlen liegen gerade einmal ca. 20-30cm auseinander. Das haben sie sich im 500l Becken selbst so ausgesucht :winking_face_with_tongue:
    Zwar wird sich ab und zu mal angezickt, aber ernsthafte Übergriffe habe ich noch nicht gesehen. Ich finde den Knallkrebs mit Grundel total interessant und würde die beiden auf keinen Fall missen wollen. Insbesondere der Knallkrebs ist witzig dabei zu beobachten, wie er den ganzen Tag an der Behausung rum werkelt.
    Also in diese Richtung, eine absolute Empfehlung! :thumbs_up:

    Eine Kundenumfrage des Herstellers könnte vielleicht ein hilfreicher Blickwinkel sein. Ggf. lassen sich Gemeinsamkeiten einzelner Becken finden, deren Einrichtung in der selben Charge produziert wurde. Sowohl E-Mail Adressen, als auch Lieferdaten der Keramikteile sollten bekannt oder nachvollziehbar sein. Wie die Lagerhaltung aussieht und ob diese vielleicht eine Blackbox darstellt bei welcher man nicht weiß, wann was auf Lager gelegt wurde und wieder entnommen wurde, kann ich nicht beurteilen. Allerdings sollten sich Sonderanfertigungen nachvollziehen lassen.

    Ich meine in meinem Becken (Standzeit seit Anfang Mai diesen Jahres) nun seit ca. zwei Wochen die ersten Kalkrotalgen feststellen zu können.
    Vielleicht gibt es wirklich individuelle Unterschiede in den Eigenschaften der Keramik des selben Herstellers. Trotzdem schildere ich mal kurz die Entwicklung des Beckens damit wir in der Runde vielleicht Unterschiede oder Gemeinsamkeiten in den Erfahrungen der Beckeninhaber herausarbeiten können.
    Eingerichtet ist mein Becken mit ca. 95% Keramik von Korallenwelt und 5% frisches Lebendgestein, welches mittlerweile zu ca. 30-40% mit KRA überzogen ist. Der Boden ist zu 80% gemörtelt und eine ca. 2cm Sandschicht darauf.
    Vor dem Einsetzen habe ich die Keramik ca. drei Wochen im Freien abregnen lassen. Danach noch einen Spülvorgang mit ungefiltertem Leitungswasser, inkl. mitgeliefertem Silikatadsorber, im Becken. Danach aufgefüllt mit Wasser aus der UOA und nachgeschaltetem Silikatfilter. Silikat war bisher bei mir im Becken noch nicht nachweisbar.
    Das Becken betreibe ich von Anfang an mit den Basic Produkten von Sangokai + die Nährstofflösung nutri compelete und das IoF. Zur Stabilisation des KH Wertes habe ich ca. 4-6 Wochen nach Start unregelmäßig das, bei der Keramik mitgelieferte, Marinostabil dosiert. Die Beleuchtung liegt von Beginn an bei 8x39W auf 100%. Mit dem Besatz bin ich direkt ein paar Tage nach dem Aufsalzen angefangen. Allerdings habe ich weit langsamer besetzt als Jörg empfiehlt. Bis jetzt ist noch immer nicht der gesamte geplante Fischbesatz eingezogen und auch korallentechnisch soll noch einiges dazu kommen.
    Nach ca. 6Wochen fingen nach einer kurzen Fadenalgeninvasion massiv Cyanos an auf der Keramik zu wachsen, danach auch teilweise auf dem Bodengrund. Sämtliche Nährstoffe waren seit Beginn nahe nn. In Absprache mit Jörg habe ich daraufhin die Dosierung der Basic Produkte halbiert und die Dosierung des Nutri complete beibehalten. Er vermutete, dass in dieser Phase in der Keramik die Besiedlung der Oberflächen begann und dementsprechend so viele Nährstoffe aus dem System gezogen wurden, dass sich die Reinwasserform der Cyanos breitmachte (keine Gewähr darauf, dass ich seine Argumentation fachlich wirklich richtig wieder gegeben habe :winking_face: ). Bis jetzt habe ich diese Dosierung beibehalten. WW habe ich nur marginal vorgenommen als ich die Oberflächen der Keramik abgesaugt habe und das entfernte Wasser wieder auffüllte. Dies war insgesamt ca. 3-4 mal der Fall, wobei jeweils höchstens 5% des Wassers gewechselt wurden.
    Alle Korallen standen von Anfang an gut da. Ca. 4 Wochen nach Beckenstart sind die ersten SPS eingezogen. Seit nunmehr ca. 6 Wochen kann ich auch ein deutliches Wachstum der SPS beobachten, weshalb mittlerweile der CA und MG Wert wieder erhöht werden muss und ich zeitnah mit Balling beginnen möchte.
    Ob nun all diese Informationen relevant sind, mögen Fachmänner besser beurteilen als ich. Ich denke allerdings, sofern man sich nicht mit der einfachen Aussage begnügt, dass die Unterschiede in der Individualität einzelner Produktionschargen begründet liegen, ist ein möglichst ganzheitlicher Ansatz in der Betrachtung der einzelnen Becken nötig um Gemeinsamkeiten in den Herangehensweisen herausarbeiten zu können.

    Um auf Nummer sicher zu gehen, dass die ganzen Infos auch verwertbar sind werde ich von euch noch einmal checken lassen müssen, ob es sich bei den angeblichen KRA auch wirklich um die selbigen handelt. Denn mein Becken ist mein bisher erstes und ausser der grauen Theorie habe ich noch keine Erfahrungen in der MW-Aquaristik sammeln können, sodass ich nicht abschließend beurteilen möchte, ob es sich wirklich um Kalkrotalgen handelt. Nichtsdestotrotz entwickelt sich mein Becken bisher zu meiner vollsten Zufriedenheit und sowohl das gute Standbild der Korallen, als auch deren Wachstum sind nach dieser Zeit m. M. n. in dieser Diskussion erwähnenswert.

    Hi Andreas,

    ich weiß ja nicht wie viel Platz du in dem Raum hast und wie die Tragfähigkeit des Bodens ist. Vielleicht wäre es eine Möglichkeit das Becken etwas weiter in der Raummitte zu platzieren und den Zwischenraum bis zur Aussenwand zu verkleiden. In dem Zwischenraum hättest du zum einen Abstellfläche und, falls genug Platz vorhanden ist, könntest du ihn sogar begehbar machen, als kleinen Ersatz für einen Technikraum. Die Elektronik könntest du in diesem Abteil ebenfalls unterbringen. Dann ist sie zum einen getrennt vom feuchten Unterschrank und zum anderen recht gut zugänglich.
    Im kleinen (nur 30cm abgerückt) habe ich das bei meinem Becken ja auch so umgesetzt. Gerade der zusätzliche Stauraum neben dem Becken bietet mir im Wohnzimmer große Vorteile, da ich alles nah am Becken habe und Konflikte um Stauraum vermieden werden :grinning_squinting_face:

    Eine zusätzliche Sache, die mir hier im Forum angeraten wurde war, beide Längsseiten des Unterschranks so zu konstruieren, dass man sie öffnen kann. Gerade bei einem Raumteiler ist das ja sehr gut möglich. Das würde ich immer wieder so machen, denn es erleichtert die Arbeiten im TB schon extrem.

    Wahrscheinlich fallen mir in den kommenden Monaten noch eine Menge mehr Sachen auf, die ich anders machen würde, aber nach zwei Monaten Standzeit ist das schwierig zu sagen :winking_face:

    Achja, ich habe auch komplett umlaufende Streben. Das von dir angesprochene Problem habe ich vor zwei Wochen auch ausmachen können. Ich wollte einen Futterautomaten (Rondomatic) anbringen. Das war am Beckenrand unmöglich. Ich habe mir als Behelfslösung nun eine Kunststoffplatte gebastelt, die über dem Becken an der Rückwand liegt und den Automaten da rauf gestellt.
    Allerdings ist mir trotz mehrerer Grundeln im Becken noch kein Fisch aus dem Becken gesprungen. Nur aus dem Ablaufschacht musste ich den Zwergkaiser und zwei Grundeln schon befreien.

    Hi Aurelia,

    oder meinst du mit "Ambiente" Beleuchtung eine dekorative Beleuchtung für deinen Unterschrank? Dann wären ein paar Bilder ganz hilfreich um sich das Ganze etwas besser vorstellen zu können.

    Hi Daniel,

    ich schmeiße als unbedarfter Laie einfach mal meine Idee zwischen die Statements der Experten :winking_face:

    Wäre es bzgl. des Riffaufbaus vielleicht eine Möglichkeit über ein, zwei Riffäste eine Brücke von den Säulen zur Rückwand zu schaffen? Ich würde sie z.B. von der linken Säule ausgehend nach schräg oben auf den Schacht und von der rechten Säule schräg nach oben links oder rechts an die Rückwand laufen lassen. So hättest du zum einen Stellplätze für Korallen in der oberen Zone, zum anderen würden die Fische sich vielleicht an den Strukturen entlang in die oberen Bereiche wagen. Dafür könntest du den bodennahen Bereich hinter den Säulen ein wenig auflockern. So solltest du an den Säulen selbst relativ wenig ändern müssen.

    Zu den Fahnenbarschen verfolge ich die Diskussion gespannt weiter. Meine Beckenmaße sind ja sehr ähnlich zu deinen und auch ich würde gerne in den nächsten Monaten einen Trupp Fahnenbarsche einziehen lassen. Von den squamipinnis wurde mir vor allen Dingen auf Grund ihrer Größe abgeraten. Momentan sind mein Favorit die dispar. Sie werden nicht ganz so groß, sind noch des Öfteren zu einigermaßen erschwinglichen Preisen zu bekommen und was ich bisher an Erfahrungsberichten gelesen habe, scheinen sie besser haltbar zu sein als z.B. die tuka.

    Hi ihr beiden,
    ich sehe es auch so wie Hans. Die Pumpe drückt Wasser in den AS, sodass der Wasserstand auf jeden Fall über dem Niveau vom TB liegt. Ich kann über den Durchflussbegrenzer den Wasserstand zwar leicht verändern, in jedem Fall ist er (zumindest bei mir) aber ungefähr in dem blauen Bereich. Beim Ausschalten der Pumpe sinkt der Wasserstand auf das Niveau des TB ab.
    Hans, wie hoch ist denn der Wasserstand bei dir im AS? Wenn ich den Schaumtopf abnehme sind es bei mir kaum noch drei cm bis zur eigentlichen Wassersäule.

    Heute bin ich leider beruflich unterwegs und komme nicht mehr nach Hause. Aber morgen werde ich gleich die Pumpe direkt aufs Glas stellen. Habe nur leider den Fuss nicht, sodass es etwas laut sein dürfte. Aber wenn dann wenigstens ein vernünftiges Schaumbild entsteht, nehme ich das vorübergehend gern in Kauf :winking_face:

    Meint ihr Aktivkohle könnte zusätzlich helfen, falls irgendwelche unerwünschten Stoffe im Wasser sind?

    Zitat

    Zitat Der Schwamm war neu als ich ihn eingesetzt habe, also keine Dreckschleuder.

    Das ist ja gerade das Problem. Wenn du ihn nicht ordentlich ausgewaschen hast, sorgen Produktionsrückstände für das Überkochen.
    Bis die weg sind, dauert seine Zeit.


    Achso, das wäre natürlich eine Idee. Werde das auf jeden Fall ausprobieren. Und den AS höher stellen werde ich dann auch.

    Zitat

    Ich könnte mir vielleicht noch vorstellen, dass die Luftblasen nicht klein genug zerschlagen werden, obwohl der Schaum im Rohr ziemlich fein aussieht.


    Hi Andreas, dein Eindruck stimmt. der Schaum ist ziemlich fein. Aber ich habe den Eindruck, als wollte der Schaum gar nicht wirklich zusammenbrechen. Abgeschöpfter Schaum scheint gar nicht in sich zusammenzufallen. Ist das normal?

    Bevor ich den AS in Betrieb genommen habe, hatte ich auch die Pumpe einmal auseinandergebaut. Verschmutzt ist diese also auch nicht großartig von innen. Das Fadenrad war auch noch in Ordnung.

    Meint ihr, es könnte daran liegen, dass die Pumpe zu viel Luft zieht?

    Hi,
    also ausser Sangokai ist nichts weiter ins Becken gekommen. Klar, den Filterschwamm kann ich entfernen. Dann brauche ich nur etwas anderes um die Pumpe aufzubocken. Ich vermute allerdings, dass dies keinen Effekt hat. Der Schwamm war neu als ich ihn eingesetzt habe, also keine Dreckschleuder. Und auch jetzt sind nicht viele Ablagerungen zu sehen. Was könnte denn der Grund für so eine starke Schaumproduktion sein? Zu viel Luftanteil im Gemisch? Eigentlich lässt sich die Luftzufuhr an der Pumpe nicht einstellen. Aber ich könnte einmal versuchen sie zu regulieren.

    Hi zusammen,
    ich hoffe ihr könnt mir helfen. Ich habe einen gebrauchten Turboflotor Blue 3000 gekauft. Diesen betreibe ich an meinem 500l Becken. Vor zwei Wochen wurde aufgesalzen und Lebendgestein eingebracht. Die Dekoration besteht ansonsten aus Riffkeramik. Seit Anfang an dosiere ich die Sangokai Basis Produkte und habe nach und nach die ersten Korallen eingebracht. Mittlerweile sind auch vier Fische eingezogen. D.h. Stoffe zum abschäumen sind definitiv genug im Becken.
    Nun zu meinem Problem:
    Seitdem ich den Abschäumer angeschlossen habe, schäumt er wie wild über. Sofern ich den Topf aufgesteckt habe, ist dieser innerhalb von zwei Minuten voll. Die Regulierung über den Durchflussstutzen bringt auch keinen nennenswerten Erfolg. Habe die Pumpe auch schon tiefer und weniger tief ins Wasser gestellt, allerdings auch ohne Erfolg. Seit zwei Wochen zeigt sich nun dieses Bild. Vor einigen Tagen hatte ich den Eindruck, dass es besser wäre. Nach zwei Tagen ging es aber wieder wie gewohnt weiter.
    So sieht es aus:

    Ich weiß echt nicht, woran es liegen könnte, habt ihr vielleicht eine Idee?

    Hi ihr beiden,
    hätte schon gerne eine Gruppe Freiwasserschwimmer. Daher gefallen mir Fahnenbarsche schon sehr. Auch von der Färbung her. Bin nun auf Pseudanthias dispar gestoßen. Der bleibt glaube ich ein ganzes Stück kleiner. Meint ihr das passt eher?
    Natürlich setze ich alle Fische nach und nach, über Wochen ein. Anfangen möchte ich nur mit dem Salarias und einem Pärchen Grammas und Garnelen.

    Kann jemand etwas dazu sagen, in wie weit es Probleme bei Baggergrundel und Knallkrebs + Partnergrundel gibt? Neigen die Baggergrundel dazu, die anderen zu zu buddeln?
    Weiß jemand was bei der Besatzreihenfolge für die Grundeln klüger ist? Zuerst Einsiedler + Partnergrundel und dann Baggergrundel, oder umgekehrt?
    Ich favorisiere aus dem Bauch heraus die erste Variante, da sich die beiden so ihre Höhle in Ruhe suchen können. Die Baggergrundeln können im Prinzip ja auf das gesamte Becken ausweichen und sollten nicht so ein Problem damit haben wenn eine Höhle besetzt ist.

    Zur Info:

    Mein aktueller Planungsstand sieht wie folgt aus:
    1 x Salarias ramosus
    2 x Gramma loreto
    2 x Amphirion ocellaris
    2 x Chrysiptera arnazae
    4-5 x Pseudanthias squamipinni
    1 x Knallkrebs + PartnerGrundel (Wahrscheinlich Randall`s)
    1 x Zebrasoma flavescens
    2 x Valencienna Puellaris

    Als Putzer:
    2 x Elacatinus oceanops
    2 x Lysmata amboiniensis

    Später bei etwas größeren Korallen:
    2 x Centropyge loriculus
    2 x Gobiodon okinawae

    Unsicher bin ich mir noch bei:
    2 x Macropharyngodon bipartitus
    Im Lex steht 1000l. Auch wenn das vielleicht etwas viel ist, steht bei allen Macropharyngodon Arten doch mehr als meine 500l als Empfehlung. Auch wenn mir die bipartitus vom Aussehen sehr gut gefallen und auch interessant sein sollen, werde ich auf Grund meiner Beckengröße wohl eher ein Pärchen Zwerglippfische einsetzen.

    Alleine von der Stückzahl her, finde ich den Besatz schon recht ordentlich. Meint ihr das ist so vertretbar?
    Ich denke, die Zusammensetzung ist ganz harmonisch und die meisten Tiere bewohnen unterschiedliche Bereiche. Viele der Fische sind ja auch relativ klein bleibend.