Beiträge von Markus Göllner

    Hallo zusammen,

    mein Becken (360 L Delta) bfindet sich gerade in der Einfahrphase.
    Habe Riffkeramik, LS und Bodengrund darin, reduzierte Beleuchtung, 4 von 8 T5- Röhren für tgl. 4 Std.
    Mit Salzwasser befüllt am 06.08.13, Lebendegestein am 14.08.13 eingesetzt.

    Nun stelle ich täglich geringe Dichteschwankungen, genauer ein kontinuierliches Abnehmen der Dichte fest.
    Messe mit Aräometer von TM bei 25°C, angestrebter Wert ist 1,023.
    Gestern lag die Dichte bei 1,0225, habe den Wert dann mit einigen Esslöffeln Salz wieder auf den Zielwert gebracht (1,0231)
    Heute zur gleichen Zeit lag der Wert bei 1,0228, habe nichts unternommen.
    Fülle täglich 2 Liter Osmosewasser nach.

    Sind die Schwankungen normal und ist es in Ordnung, dass ich alle paar Tage ein wenig Salz ergänze?
    Fülle ich evtl. zu viel Verdunstungswasser nach?
    Tolerieren Organismen ( derzeit ja "nur" die tierischen und pflanzlichen Bewohner des Lebendgesteins ) diese Schwankungen?

    Eigentlich hatte ich eher mit einer Erhöhung der Dichte gerechnet.

    Wäre Euch dankbar für Tipps und Ratschläge!

    Viele Grüße

    Markus

    Hallo Reinhard,

    Du hast offensichtlich recht.
    Wasser ist jetzt beinahe kristallklar.
    Steine sind am Mittwoch ins Becken gekommen; echt klasse zu sehen, wie das Leben langsam das vor wenigen Tagen noch fast sterile Becken erobert.
    Heute den ersten kleinen Borstenwurm und andere Lebensformen gesichtet.

    Gruß und Danke

    Markus

    Hallo zusammen,

    würde Euch gern mal von meinen Fortschritten bei der Inbetriebnahme meines 1. MW-Beckens berichten und in diesem Zusammenhang ein (kleines) Problem schildern.

    Wie bereits schon mal beschrieben, handelt es sich um ein 360 L Deltabecken, bisher eingerichtet mit Riffkeramik und ATI Fiji White Sand.
    Habe nach mehrfachem Spülen der Keramik und Filtern über Silikat/ Phosphatadsorber am 06.08.13 mit Aqua medic Reef Salt aufgesalzen.
    Obwohl sich das Salz für meine Begriffe schnell und rückstandsfrei auflöste, habe ich seitdem eine leichte Wassertrübung im Becken, die mich nicht sehr beunruhigt, aber optisch doch ein wenig stört.
    Technisch läuft bisher alles bestens, Dichte 1,023 bei 25 °C, KH und pH messe ich gleich noch, übermorgen kommt das Lebendgestein.
    Die Trübung bestand auch schon vor Einbringen des Sandes, den ich zuvor mit gefühlten 1000 Litern pro halbem Eimer :smiling_face: gespült hatte.
    Filtere seit 2 Tagen über Watte, ohne eine Änderung zu bemerken.
    Werde nun noch einen Aqua medic Powerfilter mit JBL Symec Micro bestücken ( ein Kunstfaservlies, das angeblich mikrofeine Trübungen beseitigt).

    Es handelt sich wirklich nur um eine leichte Trübung, so kann ich zum Beispiel feine Details im hinteren Winkel des Beckens (fast 1 m Tiefe) gut erkennen.
    Beim Einschalten des Lichtes erkennt man wolken- oder nebelartige Verwirbelungen.
    Wäre dankbar, wenn jemand einen Tipp zur Ursache und oder Lösung des Problems geben könnte.

    Viele Grüße

    Markus

    Hallo Torsten,

    wollte hier echt keine Pferde scheu machen, oder, um im Wasser zu bleiben, unnötige Turbulenzen verursachen.

    Habe heute nochmal einen kompletten Wasserwechsel mit Leitungswasser durchgeführt, nun ist der Geruch nur noch über dem Überlaufschacht.
    Erhalte erst morgen die Aktivkohle (wohne hier aus Sicht eines Meerwasseraquarianers in der Diaspora), lasse das Becken damit bis Ende der Wo. laufen, fahre das Ganze dann nochmal mit Osmosewasser, Kohle ud Adsorber um nach einem erneuten Wasserwechsel dann endlich aufzusalzen.
    Möglicherweise etwas übertrieben, gibt mir aber ein besseres Gefühl.

    Wie gesagt, die Geruchsintensität ist nach Wasserwechsel reduziert und der Geruch nur noch über dem Überlaufschacht wahrzunehmen.
    Es ist auch nicht so, dass der Geruch im ganzen Raum wahrzunehmen wäre.
    Letztlich gehe ich davon aus, dass der Kleber in Ordnung war.
    Ach so - das Becken ist nicht abgedeckt.

    Gruß

    Markus

    Hallo Torsten,

    find ' s klasse, dass Du Dich zu Wort meldest!

    Wie schon gesagt, will ich nichts dramatisieren und suche auch niemand Verantwortlichen.

    Aus der Kartusche kam gleich eine pastöse Masse, optisch und haptisch (hatte ihn mit dem Finger glattgestrichen) war der Kleber für mich völlig in Ordnung.
    Habe aber gleich den, wenn auch nicht penetranten, so doch für mich deutlich wahrnehmbaren Geruch registriert, ohne mir etwas dabei zu denken.
    Viele Kleb- und Verbundstoffe riechen nun einmal, und erst jetzt erfahre ich, dass der Kleber eigentlich wohl nahezu geruchlos ist.
    Geruchsempfinden ist eine subjektive Angelegenheit und um nicht wieder "chemisch" zu sagen, würde ich den Geruch vielleicht als seifig bezeichnen, obwohl es das vermutlich auch nicht nachvollziehbarer macht.
    Mich verunsichert im Moment einfach nur, dass eben dieser Geruch nun auch über dem mit Leitungswasser gefüllten Becken zu bemerken ist, was vielleicht ja gar nichts zu bedeuten hat.
    Bin MW-Anfänger, der zum ersten Mal ein MW-Becken in Betrieb nimmt und wünsche mir natürlich eine komplikationsarme Einfahrphase.

    Nochmal Danke für Dein Interesse!

    Gruß
    Markus

    Hallo Jens,

    Danke Dir für Deine Antwort!

    Die Klebestellen sind zwischen 2 und maximal 5 mm dick, den Kleber habe ich zusammen mit der Riffkeramik im November
    letzten Jahres im Onlineshop von M. Mrutzek gekauft.
    Als ich den Kleber verarbeitet habe, war er in der Tat nicht geruchlos sondern verströmte den deutlich wahrnehmbaren Geruch, den ich
    mit der Nase über dem Aquarium (hab aber auch ein feines Näschen :smiling_face: ) jetzt auch wieder bemerke.
    Da der Kleber auch unter Wasser aushärten soll, dachte ich wirklich, dass 2 Tage des Aushärtens an der Luft reichen.

    Will jetzt aber auch nichts dramatisieren und hoffe mal, dass es später keine Probleme gibt, die mit der Verarbeitung des Klebers in Verbindung zu bringen wären.
    Werde, wie von Dir empfohlen, auch nochmal mit Osmosewasser spülen.

    Gruß

    Markus

    Hallo zusammen,

    habe kürzlich Riffkeramik in mein Aqua ( Deltabecken 360 L) eingebaut und diese teilweise mit Aquabond (der Kleber von Korallenwelt in der unbeschrifteten Kartusche) verklebt.
    Insgesamt etwa ein Drittel der Kartusche verbraucht.
    Habe den Kleber 2 Tage aushärten lassen und fahre das Becken seit gestern für eine Woche mit Leitungswasser und Diakat B, um die Keramik zu spülen.

    Nun nehme ich über dem Ablaufschacht, wo das Wasser auf Grund der Fallhöhe von etwa 10 cm minimal mit Luft gemischt wird (das kaum hörbare Rieselgeräusch des Wassers stört mich im Moment nicht) den gleichen intensiven chemischen Geruch wahr, der auch beim Verarbeiten des frischen Klebers freigesetzt wurde.
    Habe daraufhin mal die Suchfunktion dieses Forums bemüht und bin auf eine ellenlange, teilweise etwas diffuse und im weiteren Verlauf immer weniger problemorientierte Disskussion zu möglicherweise durch diesen Kleber hervorgerufene Probleme gestoßen.

    Auf keinen Fall soll dieser Beitrag eine erneute, und wie ich finde recht ergebnislose Disskussion wie damals auslösen, würde nur gern mal Eure aktuellen Erfahrungen und Meinungen in diesem Zusammenhang hören.
    Immerhin bin ich doch etwas verunsichert und hätte jetzt noch die Möglichkeit, gegenzusteuern.
    Werde sicherheitshalber zusätzlich noch über Kohle filtern.
    Würde allerdings nur ungern alles wieder auseinanderreißen :frowning_face: .

    Viele Grüße

    Markus