Beiträge von Markus Göllner

    Hallo Stefan,

    gebe dir absolut recht!

    Dass das Benutzen von künstlicher Deko und halt auch RK inbesondere bei wenig erfahrenen Anfängern zu Problemen führen kann,

    ist wohl einfach so.

    Auch die wesentlich längere Einfahrphase ist einfach eine Tatsache.
    Und das sollte jedem Käufer dieses Materials auch so bewusst sein und vor allem bewusst gemacht werden.

    Der unbestreitbare Vorteil ist aber auch, dass sich mit RK wirklich tolle, naturnahe Riffformationen konstruieren lassen, die gerade in kleineren

    Becken große Vorteile bieten und einen harmonischen Anblick ermöglichen.

    Wie bereits gesagt, auch ich hatte da ja so meine Probleme.

    Nachdem das mit dem Licht behoben war, ging's aber steil bergauf und seit mehr als einem Jahr wachsen SPS und auch Acros sehr gut, allerdings gefallen

    mir Mischbecken besser als reine SPS-Becken.

    Bitte nicht missverstehen, das hier ist weiterhin kein Beitrag unter der Überschrift "Pro Riffkeramik"!

    SPS und anspruchsvollere Korallen kann man aber auch mit RK halten, wei du ja andeutest, diese sei doch wohl eher für Fischbecken und Weiche geeignet.

    Aber du hast recht, die unumstößliche Tatsache bleibt:

    Es dauert alles viel länger :winking_face: .

    Gruß
    Markus

    Hallo zusammen,

    möchte mich nochmal zu dem von mir für die Bedingungen in meinem Becken vermuteten Zusammenhang

    zwischen KRA-Wachstum, Beleuchtung und Farbe/Helligkeit der zu besiedelnden Oberfläche äußern.

    Natürlich bin auch ich noch immer ein Anfänger in unserem Hobby und einer meiner Anfangsfehler war, dass ich den Abstand meiner

    T5-Beleuchtung über der Wasseroberfläche viel zu gering gewählt hatte.

    Mein Becken hat einen Wasserstand von gerade mal 47 cm und ich brachte die Leuchten 10 cm über der Wasseroberfläche an.

    Das ist ein Abstand, der in vielen Foren und selbst in der Literatur oft zu finden war.

    Das Resultat war, dass es insgesamt schlecht lief.

    Es gab kein KRA-Wachstum, ich "erfreute" mich einer langandauernden Algenplage und Korallen kümmerten oder gingen ein.

    Das alles bei passenden Wasserwerten. Ich hatte, ohne es gleich zu realisieren, die Korallen regelrecht gebraten.

    Irgendwann kam ich auf die Idee, die Beleuchtung höher zu platzieren, fand durch Experimentieren die optimale Höhe und seitdem

    läuft's super. Soweit zur Kurzversion meines "Leidensweges"

    Was ich in meinem Fall nicht bedacht hatte, war die Tatsache, dass die Empfehlungen für den geringen Beleuchtungsabstand sich mehrheitlich auf Aquarien

    mit einem Wasserstand von 60 cm und höher bezogen hatte. Meine Beleuchtung war also viel zu intensiv.

    Forenmitglieder, die in diesem Thread mitteilen, dass bei ihnen KRA bevorzugt an gut ausgeleuchteten Stellen wachsen haben auffälligerweise auch wesentlich

    höhere Becken und Wasserstände, die Art der Beleuchtung dabei mal außer Acht gelassen.

    Und auch ich musste lernen, dass RK-Becken einfach wesentlich länger brauchen, bis sie stabil laufen und gerade dem Anfänger große Problem bereiten können.

    Eigentlich möchte auch ich nur sagen, dass der Start eines Meerwasseraquariums, vor allem mit künstlicher Deko, ein wirklich großes Fehlerpotential birgt und die Suche nach Ursache und Wirkung zermürbend sein kann.

    Das System ist ganz schön komplex und viele Faktoren spielen mit hinein.

    Auch mich freut's, dass wir wieder sachlich werden und ich hoffe, dass die Diskussion Stefan und uns allen Erkentnissgewinn bringt.

    Gruß
    Markus

    Hallo Stefan,

    habe ebenfalls vergleichsweise viel RK verbaut, für das Becken aus heutiger Sicht sogar zuviel.

    Dafür habe ich dann beim nächsten Projekt viel eingefahrene RK :winking_face: .

    Für mich und die Situation in meinem Becken erkläre ich mir das Problem so:

    Mir fällt immer wieder auf, dass Kalkrotalgen sehr wohl auf der RK wachsen, aber immer nur an lichtabgewandten, schattigen Bereichen.

    Also leider an Stellen, die wegen ihrer meistens schlecht einzusehenden Position im Riff für den Betrachter keinen ästhetischen Wert haben.

    Das würde auch mit der Beobachtung vieler Aquarianer übereinstimmen, dass Kalkrotalgen gar nicht so viel Licht brauchen, und oft an weniger lichtexponierten Stellen wachsen.

    Auch die Tatsache, dass bei Dir, als auch bei mir, Kalkrotalgen bevorzugt an schwarzen Gegenständen wachsen (bei mir sind es z.B. Pumpen, Ablaufsieb, Überlaufkamm, selbst der Bereich 2 cm links und rechts der schwarzen Silikonnähte wird scheinbar bevorzugt bewachsen) bestärkt mich in dieser Annahme.
    Ich vermute, dass es hier dunkler ist, weil Licht hier absorbiert wird (ob das physikalisch so richtig ist, bin ich mir aber nicht sicher).

    Weiterhin ist RK noch sehr lange sehr hell gefärbt, wenn nicht sogar schneeweiss, der sowieso schon sehr helle Bereich ist also noch heller.

    Das Licht wird wahrscheinlich auch noch von der hellen Farbe reflektiert.

    Auch das sind keine optimalen Lichtverhältnisse für Kalkrotalgen und bevor diese sich etablieren können, machen andere pflanzliche und tierliche Primärbesiedler das Rennen.

    Auf eine Faustformel runtergebrochen sähe diese für mich wie folgt aus:
    Viel Licht - helle, refektierende Oberfläche - Besiedlung mit Bakterienfilm, Mikro- u. Makroalgen etc. - schlecht für weniger lichthungrige und vergleichsweise langsam wachsende Kalkrotalgen

    Wie gesagt, das ist mein Erklärungsversuch auf Grund meiner Beobachtungen.
    Bin heute aber sehr zufrieden und werde es beim nächsten Becken wohl genau so machen.

    Gruß
    Markus

    Einen guten Morgen Euch Allen,

    mir war bis jetzt nicht bewusst, dass die Schnecken dann doch so viele Fressfeinde haben.

    Das erklärt natürlich die separate Aufzucht und somit kommt das Einsetzten in das von mir erwähnte

    kleinere Becken leider auch nicht in Frage. Auch hier wimmelt es vor potentiellen Verfolgern.

    Werde dann versuchen, die kleinen Wischmöppe getrennt zu vermehren.

    Vielen Dank an Alle für die hilfreichen Tips und Erfahrungen!

    Viele Grüße
    Markus

    Hallo zusammen,

    habe vor einiger Zeit im hinteren, für mich kaum zugänglichen Bereich meines Beckens eine
    "schöne" Kolonie Glasrosen entdeckt. Abspritzen der erreichbaren Tiere mit Aiptasia X brachte leider nur scheinbaren Erfolg.
    Somit habe ich 5 Exemplare Aeolidiella stephanieae bestellt, die am kommenden Dienstag hier eintreffen.

    Nun wird ja immer empfohlen, die Tiere in separaten Behältern zu züchten und sie nicht gleich ins betroffene Aquarium
    zu setzen.

    Das leuchtet mir nicht ganz ein. Würden die Schnecken sich nicht auch im befallenen Aquarium vermehren?

    Ich pflege nur kleine Fische und kann mir nicht vorstellen, dass diese eine heranwachsende Population ernsthaft gefährden
    würden, zumal die Dekoration sehr zerklüftet ist und viele Ritzen und Spalten bietet.

    Ich betreibe aber auch noch ein 60 L Becken mit Critters, wollte einfach mal sehen, was sich ohne Fische so aus dem LS entwickelt.
    Mit diesem Becken habe ich (ungewollt) neben vielen anderen Organismen eine echte Glasrosenzucht begonnen.

    Würde es Sinn machen, die Schnecken erstmal hier einzusetzen?

    Freue mich über Eure Vorschläge und Antworten!

    Viele Grüße
    Markus

    Hallo Peter, hallo Gemeinde,

    habe soeben das Nachfüllset des PO4-Tests erhalten.

    Dabei ist mir aufgefallen, dass auf der Flasche für Reagenz R1 "9 Tropfen auf 20 ml" steht, während ich nach meiner

    bisherigen Gebrauchsanleitung immer 10 Tropfen auf 20 ml dosiert habe.

    Werde einfach so verfahren, wie auf der Flasche angegeben, trotzdem interessiert mich aber der Hintergrund für

    die abweichenden Dosierungsangaben.

    Bestimmt weiss jemand eine Antwort.

    Vielen Dank!
    Markus

    Hallo Matthias,

    werde dann wohl erstmal den Orca-Kleber probieren.

    Hatte mir schon kunststoffummantelte Magnete besorgt.

    Nochmal vielen Dank für die ausführliche Weitergabe Deines Praxiswissens!

    Hans, auch Dir Danke für die Antwort!

    Halte das Anbringen von Korallen an der undekorierten Glasrückwand grundsätzlich für eine super Idee.

    Die Sache mit den Magneten ist aber besonders genial.

    Viele Grüße
    Markus

    Hallo zusammen,

    vor einigen Tagen wurde in einem Beitrag, den ich leider nicht mehr wiederfinde :frowning_face: , die Möglichkeit diskutiert, Korallen mt 2 Magneten (je einer innen und außen)

    an der Rückwand zu befestigen.

    Aus meiner Startphase habe ich u. A. noch eine nun recht groß gewordene Klyxum, die mir aber andere Korallen vernesselt.

    So langsam wächst das Becken zu und das Platzieren der Koralle an der Rückwand wäre eine gute Möglichkeit, diese mitbewohnerschonend unterzubringen.

    Wie gesagt, kann ich den Beitrag einfach nicht mehr auffinden, es war wohl auch nur Teil einer Diskussion unter einem möglicherweise ganz anderen Thema.

    Vor allem interessiert mich, womit das Forumsmitglied den Magneten am Ablegerstein fixiert hat.

    Echt geniale Idee!

    Bin Euch, wie immer, dankbar für Tipps und Hinweise.

    Viele Grüße
    Markus

    Hallo Wolfgang, hallo Daniel,

    Danke für Eure Antworten!

    Wolfgang, Dein Link zeigt schon das Problem; zwar handelt es sich um 1 ml Spritzen mit der entsprechenden Skalierung, leider haben sie aber eine

    Kanüle/Nadel, so dass das Tropfenvolumen vermutlich abweicht.

    In Apotheken hatte ich ja schon nachgefragt, auch da war der gleiche Spritzentyp aber nicht erhältlich.

    In Zeiten von praktisch und sicher zu händelnden Insulinpens (bei Diabetes) sind Insulinspritzen heute wohl auch nicht mehr so gängig.

    Daniel, dank Dir für Deinen Tipp!

    Werde dann wohl oder übel 100 Stück bestellen ;).

    Viele Grüße

    Markus

    Hallo Herr Gilbers, hallo Forum,

    von Beginn an benutze ich die Wassertests von Reefanalytics und bin, wie wohl die Meisten hier, von deren Qualität

    und Zuverlässigkeit überzeugt.

    Nun verblasst so langsam die Skalierung auf den Spritzen, so dass ein korrektes Ablesen nicht mehr möglich ist.

    Erstmal habe ich natürlich die örtlichen Apotheken abgeklappert, hier konnte man mir aber nicht weiterhelfen und wenn Spritzen erhältlich

    waren, so hatten diese eine anders aufgeteilte Skalierung.

    Im Onlinehandel scheint es die Spritze zwar zu geben, sie wird aber nur in Einheiten zu 100 Stück verkauft, so viel kann ich bis zur Rente und darüber hinaus nicht verbrauchen :winking_face: .

    Kann mir jemand sagen, wo es genau diese, den Tests beiliegenden Spritzen zu kaufen gibt?

    Vielen Dank im Voraus und viele Grüße!

    Markus

    Hallo zusammen,

    bin auf der Suche nach einem seriösen Frostfutterversender, den Ihr vielleicht aus eigener,

    guter Erfahrung empfehlen könnt.

    Mindestabnahmemenge sollte außerdem ab 1 kg sein, bei vielen Anbietern ist die Mindestabnahme wohl 5 kg.

    Natürlich wurde auch dieses Thema hier schon diskutiert, finde trotz Nutzung der Suchfunktion aber nichts Hilfreiches.

    Danke schonmal für Eure Antworten!

    Viele Grüße
    Markus

    Hallo Thomas,

    was den nicht immer erwartungsgemäß verlaufenden Geschlechtswechsel/die Geschlechtsausbildung bei Zwergbarschen betrifft,
    berichtet W. Mai von ähnlichen Erfahrungen in einer seiner Publikationen.
    Genau wie Du scheint er aber auch die Erfahrung gemacht zu haben, dass das nicht zwangsläufig zu Problemen führt.
    Es kann aber wohl Unruhe in eine bestehende oder geplante Zuchtgruppe bringen, aber ich möchte ja nicht züchten.

    Wegen dieser und der von Euch hier gemachten Erfahrungen bin ich recht optimistisch.

    Dank' Dir für den Erfahrungsbericht!

    Viele Grüße
    Markus

    Hallo zusammen,

    vielen Dank Euch allen für die weiterhelfenden Informationen und Erfahrungen.

    Werde dann mal gegen meine eigentlich bestehende Grundhaltung verstoßen und die Fische im Internet bei
    nemo-aquaristik bestellen, in der Hoffnung, dass alles gut geht :winking_face: .

    Mag diese Fische sehr und freue mich schon auf die kleine Gruppe!

    Viele Grüße
    Markus

    Hallo Ina, hallo Jens,

    freut mich, dass Ihr das Thema "Haremshaltung" angesprochen habt!

    Hab das immer in Erwägung gezogen, hatte aber Skrupel wegen der Größe meines Beckens (obwohl ein Größeres schon grob ins Auge gefasst ist, wird aber noch ne' Weile dauern :grinning_squinting_face: ).

    Werde mal sehen, was mein Händler an kleinen Jungfischen da hat und dann entscheiden.

    Ein Problem ist auch bei diesem Fisch ja noch immer die Verfügbarkeit von Nachzuchten.

    Danke für Eure Antworten!

    Viele Grüße!
    Markus

    Hallo zusammen,

    nachdem mit meinem Aquarium bisher alles gut funktioniert hat, habe ich heute meinen ersten
    Tierverlust zu beklagen.
    Als ich von der Arbeit nach Hause kam, waren Einsiedler, Garnelen und Schnecken gerade dabei, die Überreste eines der beiden Partner meines
    Fridmani-Paares zu verspeisen.
    Allen weiteren Fischen und sonstigen Bewohnern des Beckens geht's gut, auch die Fridmanis waren bisher nicht auffällig und wuselten immer in trauter Zweisamkeit durch
    das kleine Riff.

    Natürlich möchte ich dem verbliebenen Fisch wieder einen Partner gönnen, das Problem dabei ist, dass die beiden Fische sich immer wie ein Paar verhielten,
    optisch aber nicht zu unterscheiden waren.
    Es gab also keinen Schwertfortsatz oder andere Unterscheidungsmerkmale, die Rückschlüsse auf das Geschlecht zugelassen hätten.

    Ich weiss also nicht, welchen Geschlechts der übriggebliebene Fisch ist.

    Natürlich habe ich die hier im Forum zum gleichen Problem geposteten Threads gelesen, komme aber trotzdem zu keiner Entscheidung.
    Die üblicherweise erhältlichen Jungfische zeigen ja leider auch noch keine Geschlechtsunterschiede.

    Wie würdet Ihr vorgehen?

    Bin, wie immer, dankbar für Meinungen.

    Gruß
    Markus

    Hallo zusammen,

    meine Euphyllia scheint einen Ableger zu bilden, der zur Zeit nur noch an einem dünnen

    Gewebestrang hängt.

    Meine Fragen dazu:

    Kann ich ihn einfach abschneiden, oder soll ich warten, bis er sich von allein löst?

    Wie befestige ich das Fragment im Riff oder auf einem Ablegerstein?

    Der Koralle gehts ansonsten blendend, gehe davon aus, das es sich um eine Form der vegetativen Vermehrung handelt.

    Bin Euch, wie immer, dankbar für Aufklärung:

    Gruß
    Markus

    Hallo zusammen,

    Björn, dank' Dir für Deine Antwort!

    Um Deine Fragen zu beantworten:

    Besatz
    1 Paar Pseudochromis fridmani
    1 Paar Pterapogon kauderni
    1 Paar Centropyge acanthops
    1 Ecsenius stigmatura (Einzeltier)
    1 Valenciennea sexguttata (Einzeltier)

    Korallen
    Gemischter Besatz aus SPS, LPS, Weich-, Röhren- und Lederkorallen

    WW wöchentlich 20 Liter
    Salz im Wechsel TM pro reef, Red sea coral pro, Aqua medic reef salt

    Balling ( Ca, KH, Mg) mit Aquacalkulator nach Rezept von Armin Glaser

    Wasserwerte
    Ca 430
    KH 8
    Mg 1300
    NO3 3,0
    PO4 0,025
    Ph ca. 8,3

    NO3 und Ph gemessen mit Salifert, Rest mit Gilbers

    Becken lief bisher sehr gut, nun aber eher stagnierendes Wachstum von SPS und Kalkrotalgen.

    Seriatopora seit etwa 8 Tagen mit Gewebeablösungen an den Spitzen und Braunfärbung in diesem Bereich, derzeit aber nicht weiter voranschreitend.

    Traue dem Salifert NO3-Test nicht so ganz, gehe aber davon aus, dass zumindest die Tendenz stimmt.

    Wie ich bereits sagte, sehe ich den vorsichtigen Einsatz der Spurenelemente als Versuch, da es mir im Moment schwerfällt, eine Ursache für das
    "Problem" auszumachen.

    Bin üblicherweise auch kein Aquarianer, der mal eben irgendwas ins Becken kippt, in der diffusen Hoffnung auf Besserung :winking_face: .


    Gruß
    Markus

    Hallo Ingrid,

    fänd ich sehr interessant und für mich als Anfänger vermutlich lehrreich!

    Hatte gestern schonmal eine Flasche bestellt, dauert aber wohl noch einige Tage

    bis zum Eintreffen hier.

    Ist in meinem Fall aber ein reiner Versuch und wohl auch eher ein Fischen im Trüben.

    Vor etwa einer Woche begannen meine Seriatoporas bei sonst guten Rahmenbedingungen zu schwächeln und ich kann mir keinen

    Reim darauf machen.

    Gruß
    Markus

    Hallo zusammen,

    würde gern so langsam mit der Zugabe von Spurenelementen beginnen.

    Bei der Vielzahl an Herstellern und Präparaten bin ich nun aber doch etwas verunsichert.

    Auch die überwiegend zu findende Aufteilung in verschiedene Flaschen und Behälter (1, 2, 3, A, B, C) finde ich irgendwie umständlich.

    Gibt es denn keinen Hersteller, der einfach nur eine Komplettlösung anbietet?

    Hat für mich alles irgendwie einen leichten Geruch nach Marketing-Strategie.

    Gleichzeitig kann ich mir natürlich schon vorstellen, dass man verschiedene Elemente nicht einfach zusammenkippen kann, ohne dass es zu unerwünschten
    Reaktionen kommt.

    Am besten gefallen mir da noch Beispiele wie der "Spurenelementemix liquid" von Dupla Marin.

    Auch die Suchfunktion hier im Forum hat mich nicht weitergebracht, obwohl zum Thema viel und interessant diskutiert wird.

    Bin Euch dankbar für Aufklärung, möglichst unter Nennung konkreter Produkte.


    Viele Grüße
    Markus

    Hallo zusammen,

    danke für Eure Tipps und Antworten!

    Klaus, der Comline ist mir für diesen Zweck dann doch zu groß und unhandlich.

    Filtere immer nur für einige Tage nach vorherigem Aufwirbeln des Detritus.

    Nochmal Danke an alle!

    Gruß
    Markus

    Hallo zusammen,

    nachdem mein Schnellfilter pünktlich nach einem Jahr seinen Geist aufgegeben hat, habe ich mir als Ersatz eine
    Tunze Turbelle e-jet mit den passenden Filterpatronen aus Wattegewebe bestellt.
    Laut Beschreibung von Tunze sind diese Patronen aber wohl nur einige Male verwendbar, ich möchte aber nicht ständig neue kaufen
    müssen.
    Lieber wäre mir eine zigfach verwendbare Schaumstoffpatrone, wie sie von anderen Herstellern ja auch angeboten wird.

    Hat vielleicht jemand eine Idee, ob und wo es zu dieser Pumpe passende Schaumstoffpatronen gibt, oder wie man praktikabel improvisieren kann?

    Weiterhin suche ich einen Scheibenreiniger/Klingenreiniger mit langem Griff oder Stiel, also keinen Magnetreiniger.
    Leider machen die meisten im Netz zu findenden Teile keinen sehr soliden Eindruck.
    Der einzig robust wirkende Reiniger hat einen Griff aus Aluminium.
    Irgendwie finde ich aber keine verlässliche Info über die Reaktion von Alu mit Meerwasser oder eben umgekehrt.

    Könnte die kurzzeitige Verwendung von Aluminium im MW-Aquarium zu Problemen führen?


    Würde mich über hilfreiche Antworten sehr freuen!

    Gruß
    Markus

    Hallo zusammen,

    klinke mich als Urheber des Threads nochmal mit ein.

    Natürlich ist auch mir eine biologische "Bekämpfung" eines potentiellen "Schädlings" lieber als die
    Anwendung irgendwelcher chemischen Mittel.
    Dementsprechend habe ich seit 14 Tagen auch 8 Wurdemannis im Becken.
    Wie bekannt und bereits auch hier schon erwähnt, halten sich die Tiere aber an meine reichlichen Futtergaben und ich kann
    kein nennenswertes Schwinden meiner Rosenpopulation feststellen.
    Andererseits scheinen sie sich aber auch nicht weiter zu vermehren, was vielleicht doch für ein Gefressenwerden durch die Garnelen
    spricht.

    Zum Glück handelt es sich aber auch nicht um eine echte Plage und ich muss das Becken schon genau absuchen, um eine Aiptasie zu entdecken.
    Habe als Universalwerkzeug eine etwa 40 cm lange Laborpipette, diese gefüllt mit Calciumhydroxidbrei benutze ich bei weiter hinten im Becken befindlichen Tieren.
    Aber auch damit sind sie halt nunmal teilweise nicht zu erreichen.

    Eine Bereicherung sind die Garnelen aber allemal, als dauerhaften Wohnsitz haben sie sich eine große Lobophytum auserkoren :winking_face: , die sich davon aber nicht stören lässt.
    Werde erreichbare Glasrosen immer mal wieder "eliminieren" und ansonsten weiter beobachten.
    Als letzte Möglichkeit sehe ich immer noch den Einsatz der von Caren angeführten Aeolidiella stephanieae, problematisch nur, dass diese nach dem Vertilgen aller Glasrosen wohl
    verhungert.


    Gruß
    Markus

    Hallo Hans,

    interessanter Link!

    Ehrlich gesagt ist mir die Herstellung aber zu aufwändig.

    Benutze erfogreich Aiptasia-X oder Calciumhydroxid, damals ging es mir nur um die Möglichkeit

    der punktgenauen Platzierung der jeweiligen Substanz.

    Zur Zeit habe ich eher ein wenig das Problem, einmal entdeckte Aiptasien auch zu erreichen.

    Mein Becken ist zwar nicht groß, als Deltabecken mit knapp einem Meter an der tiefsten Stelle aber recht breit/tief, so dass ich die Tiere im

    hinteren Bereich kaum erreiche.

    Nochmal Danke für Deinen Tipp!

    Gruß
    Markus

    Hallo zusammen,

    habe mal eine Frage zur korrekten Auswertung der Tests von Peter Gilbers,
    wobei das Problem wohl auf alle Tropftests zutrifft.
    Insbesondere beim KH-Test bestimme ich den Farbumschlag, in dem ich das Reagenzglas vor ein weißes
    Blatt Papier halte und somit durch die Flüssigkeit hindurchsehe.
    Ich glaube, eine Verfärbung so eher zu bemerken, als wenn ich das Glas auf ein Blatt Papier stelle und so ja von der Seite und von oben
    auf die Probe blicke.
    Für mich ergibt sich daraus tatsächlich ein Unterschied in der Intensität des Farbtons und bei der ersten Vorgehensweise erkenne
    ich schon die minimalste Verfärbung deutlich früher.

    Oder ist die Art und Weise völlig egal, Hauptsache, es kommt zu irgendeiner Rosatönung, unabhängig von der Intensität des Farbton?

    Danke für Eure Antworten und viele Grüße!

    Markus

    Hallo zusammen,

    habe soeben den wöchentlichen Wasserwechsel gemacht.

    Kurz danach bemerkte ich eine milchige Wolke, die durchs Aqua waberte.
    Habe das Becken dann einige Minuten beobachtet und konnte Borstenwürmer beobachten,
    die ihr Hinterteil in das Freiwasser streckten und mit einem kräftigen Doppelstrahl die milchig-weisse Flüssigkeit
    absonderten.
    Hat mich ein wenig an das synchronisierte Ablaichen anderer Meeresbewohner, z. B. Korallen erinnert.

    Das Becken ist regelrecht eingetrübt, etwa wie nach der Zugabe von beispielsweise Easy Life FF, die Trübung lässt aber langsam wieder nach.
    Dabei scheint es sich wohl um die Fortpflanzung der Tiere zu handeln, habe das im Forum und im Web aber nur vage bestätigt gefunden.

    Hat jemand schonmal die gleiche Erfahrung gemacht?
    Ist es erforderlich einen extra Filter anzuschließen?

    Allen Tieren geht es gut, kann mir vorstellen, die Korallen und andere Filtrierer freuen sich über das natürliche Plankton.

    Schonmal Danke für Eure Antworten!

    Viele Grüße
    Markus