Beiträge von Ratze

    Hallo Zusammen!
    Ersteinmal vielen Dank, für die vielen Antworten und angeführten Aspekte!!!
    Mittlerweile komme ich auch zu der Annahme, dass das aktuelle Polpenbild vielleicht doch nicht das schlechteste ist...
    Aber man strebt ja immer eine Optimierung an, auch wenn diese vielleicht gar nicht zu realisieren ist! :winking_face:

    @Hans-Werner: Die Beleuchtung ist unterschiedlich. Die Wasserwerte wahrscheinlich auch. Leider kenne ich die aus den kleineren Becken nicht...

    @Florian: Bislang hielt ich die Einstellung 100/80 vom Blauanteil schon als ziemlich extrem, was mein Empfinden betrifft. Allerdings gehen der Lampe dadurch natürlich einiges an PAR-Werten durch die Lappen, weshalb meine Einstellung vielleicht nochmal überdacht werden sollte? Dazu sei aber gesagt, dass ich anfangs mit einer Einstellung von 100/50 gefahren bin. Bei dieser waren die Polpen extremer expandiert. Erst nach dem Hochfahren des blauen Kanals "verschlechterte" sich der Zustand. Oder normalisierte er sich? Hm...

    @Bernd: So nehme ich es jetzt ersteinmal an!!

    Dietmar: Extreme Kh-Schwankungen kann ich nicht verzeichnen, aber aufgrund des steigenden Wachstums muss dieser Wert immer mal wieder nachreguliert werden.

    Ingrid, beides sind die gleichen Montis.
    Aber Deine Gedankengänge hatte ich auch schon mehrfach, ob das stark expandierte Polpenbild nun dem eigentlichen IST-Zustand der Koralle entspricht, oder aufgrund irgendwelcher Einflüsse (in dem Falle Licht) etwas "verzerrt" wieder gegeben wird?
    In dem Fall scheinst Du möglicherweise auch richtig zu liegen, denn die gezeigte Monti steht am Boden!
    Aber, wie Eingangs schon erwähnt, befinden sich im großen Becken auch Äste in schattigeren Bereichen. Müssten die Polypen dann nicht ähnlich ausgefahren sein, oder profitiert der gesamte Stock von der Lichtausbeute, auch wenn einzelne Bereiche wenig Licht abbekommen, sodass keine Unterschiede zu sehen wären?

    Hi Ingrid!

    Zitat

    testweise die Ozondosierung zu erhöhen und zu schauen, was die Polypen dann machen.

    Das habe ich natürlich auch in Erwägung gezogen, da es ja nahe liegt.
    Leider bin ich diesbezüglich nicht sehr experimentierfreudig, da es zur Ozondosierung sehr unterschiedliche Angaben gibt, was die Menge, insbesondere das Maximum ohne das es Schäden anrichtet, betrifft. :frowning_face:

    Hi Daniel!
    Hier mal ein Bild, wie die von mir "bemängelten" Montis aussehen:

    Und so schaut das Polypenbild in den anderen Becken aus:

    Hi Ingrid!

    Zitat

    "gute Wasserwerte" werden sehr unterschiedlich interpretiert.

    Schon klar! :grinning_squinting_face:
    Ich hätte auch nachgefragt...! :winking_face:

    Bis auf das erwähnte Polypenbild, bin ich mit den Montis zufrieden!
    Die Färbung ist schön, und das Wachstum sehr gut!

    Zitat

    Mit dem Sangokai-Programm dosierst du doch sicher auch Spurenelemente?

    Jep, Grundspurenelement, wenn man das so will.
    Die zusätzliche Spurenelementdosierung, welche über das Sangokai-Basissystem hinaus ebenfalls gegeben werden kann, ist mit Jörg K. so abgesprochen und "genehmigt".
    Aber ob es daran liegen könnte...?
    Die Verschlechterung des Polypenbildes war schon vor der Zugabe an Spurenelementen zu beobachten.

    Was mir zugetragen wurde, ist die Annahme, dass dieser Zustand auf mein Mischbecken zurückzuführen wäre, was ich eigentlich auch recht naheliegend finde.
    Was hältst Du davon?

    Hallo!
    @Kobe: Ja, es sind Zwergkaiser im Becken, die aber nicht an die Korallen gehen. (Hatte ich erwähnt...)
    @Ingrid: Ich erwähnte gute Wasserwerte. Im Einzelnen:
    NO3 3-5
    PO4 0,02
    Ca 440
    Mg 1280
    Kh 7
    Die betroffenen Korallen sind Montipora (s.o.), hauptsächlich digitata.
    Betrieben wird das Becken mit Sangokai (s.o.), Balling, WW wöchentlich 2-3% bei ca. 290 Litern Bruttovolumen. Pro Woche gibt es die Ultra Color Elements in mittlerer Dosierung, wobei der "grüne Komplex" nur minimal gegeben wird.
    Bilder habe ich momentan nicht, aber um es bildlich zu machen: Die "Problemkorallen" zeigen winzige Polypen, hingegen die Ableger in den anderen Becken richtig puschelige Polypen ausgefahren haben.

    Hallo Zusammen!
    Seit fast einem Jahr zeigen meine Montis kein vernünftiges Polypenbild. Die Polypen sind nicht mehr so sehr expandiert, wie in den Monaten vorher. Das Wachstum ist aber durchaus zufriedenstellend!
    Da das Becken nach einer Standzeit von ca. 6 Monaten auf Sangokai umgestellt wurde, dachte ich zunächst dort die Ursache zu finden.
    Mittlerweile gibt es aber noch 2 weitere Becken, wovon eines ebenfalls mit Sangokai läuft, und in diesen Becken stehen die gleichen Montis (Ableger) voll expandiert, weshalb ich diesen Faktor ausschließe.
    Die Wasserwerte sind in Ordnung, sodass auch dieser Faktor nicht als Ursache ausgemacht werden kann.
    Auch die Strömung ist optimal, zupfende Fische gibt es nicht...
    Zuerst habe ich die Beleuchtung in Betracht gezogen.
    Über dem großen Becken (375 brutto), in welchem die erwähnten Montis stehen, leuchten 2 Maxspect, 16.000k, 160w. Der weiße Kanal läuft auf 100%, der blaue auf 80%. Über dem Ablegerbecken (54l) brennt eine ECO KR90, über dem Nano (30l) ein Aquamedic Sunspot (12w).
    Nun kommt die Maxspect ja, gegenüber den beiden anderen Lampen, mit recht schlappen PAR-Werten daher. Ob dies die Ursache sein kann?
    Analog dazu hatte ich auch schon einen Strahlungsstress aufgrund des hohen Blauanteils vermutet. Aber einige Ausläufer der Montis wachsen auch im absonnigen Bereich. Müssten die sich dann nicht expandierter zeigen, sofern ein Strahlungsstress der Grund wäre?
    Eine nächste Ursache könnten Nesselgifte sein, da es sich um ein stark bewachsenes Mischbecken handelt. Um dagegen zu steuern, läuft Ozon 24/7 in geringster Dosierung mit.
    Vielleicht wäre in dem Punkte eine Erhöhung zielführend?
    Oder gäbe es noch einen anderen Ursachenparameter, den ich einfach nicht bedacht habe?
    Vielleicht hat ja jemand eine Idee...

    Hi Basti!
    Im Gegensatz zu dem Aussehen deiner SPS sieht es bei mir anders aus.
    Die Korallen sind kräftig gefärbt und von deutlichen Wachstumsspitzen gezeichnet!
    Nur die Polypen wollen nicht mehr so, wie sie sich vor einiger Zeit gezeigt haben...

    N'Abend!
    Ersteinmal vielen Dank für die vielen nützlichen Antworten!!!
    Vorweg mal den Grund dieses Threads:
    Meine Montopora-Stöcke zeigen seit Wochen kaum noch Polypen, was ich zunächst auf die Umstellung auf Sangokai zurückgeführt habe. Jörg riet mir dazu Geduld zu bewahren, aber es tat/tut sich nichts. Vor einigen Tagen machte dann auch die M.hoffmeisteri dicht, weshalb der Verdacht auf Iodmangel fiel.
    Nun habe ich über 2 Tage je 1Tr. Betaisodonna (weil ich's einfach hier habe) pro 100 Liter dosiert. Heute zeigt die M.hoffmeisteri ein deutlich besseres Polypenbild!
    Gleichzeitig habe ich aber auch die tägliche Sangokai-Dosierung wieder heruntergefahren.
    Nun bin ich gespannt, ob und wie sich alles weitere entwickelt...

    Armin: Danke für die Dosieranleitung! Die hatte ich allerdings in deinem Buch nicht gefunden (zumindest nicht in den im Stichwortverzeichnis aufgeführten Kapiteln über Iod).
    Die Geschichte über die Reaktion von Iod auf Ozon habe ich in einem anderen Forum aufgeschnappt. Also lösche ich die Info mal aus meinen Gedanken! :grinning_squinting_face:

    Hallo zusammen!
    In meinem Becken liegt möglicherweise ein Iodmangel vor, weshalb ich fragen möchte, wie bzw. in welcher Dosierung ich diesem Vorbeugen könnte?
    Ich habe Betaisodona da, aber ich lese ziemlich kontroverse Anleitungen, in welcher Form ich das Mittel problemlos anwenden könnte.
    Dazu sei erwähnt, dass ich dauerhaft Ozon laufen habe, also in der Minimaldosierung von 5mg/100 Liter bei einem Bruttovolumen von ca. 290 Litern...
    Ozon soll ja Iod in giftige Bestandteile aufspalten, aber in geringer Zufuhr soll es dann wohl doch nicht gefährlich sein...hmpf... So viele plausible aber wiederum gegensätzliche Infos, worauf ich mich an Euch wende!
    Ich bin natürlich für Eure Ratschläge schon im voraus Dankbar!!!

    Hi!
    Meine Multireferenz, ebenfalls von Gilbers, soll 4,5mg Nitrat beinhalten... :winking_face:
    Ich fasse mal zusammen, denn die Geschichte nimmt noch kein Ende!
    Test 1 wurde gegengemessen, hatte wohl eine leichte Differenz, wonach ich mit dem Korrekturfaktor weitergemessen habe. (Scheinbar liegt hier der eigentliche Fehler) NO3 ca.2
    Test 2 wurde gegengemessen und das Ergebnis passte ungefähr. NO3 30
    Der Fachhändler, naja ob ich mich auf den verlassen kann, misst mit JBL. NO3 1
    Nun hat mir das ganze heute keine Ruhe gelassen, weshalb ich mir auch einen JBL-Test zugelegt habe. Die Gegenmessung passte wieder ungefähr. NO3 30-50
    Ich vermute die Fehlmessung mal im allerersten Test, da ich mit allen Mitteln versucht habe NO3 anzuheben, was wohl auch funktioniert haben muss, der Test es aber nicht angezeigt hat...
    Dumm gelaufen...

    Hi Armin!
    Ich habe jetzt diverse Tests durchgeführt, welche Peter G. mir vorgeschlagen hat.
    Was ich herausgefunden habe, dass wohl das Pulver nicht in Ordnung ist. Zusätzlich habe ich meinen Nitratwert mal im Fachhandel checken lassen. Heraus kam ein Wert von 1, was mit den Messungen meines ersten Tests übereinstimmen würde.
    Da ich dieses Thema auch in einem anderen Forum diskutiere, meldete sich dazu ein weiterer User, der gleiche Unterschiede verzeichnen konnte. Vielleicht liegt es an einer fehlerhaften Charge?

    Hi Armin!
    So, wie du es rekonstruiert hast, war es.
    Dazu sei zu sagen, dass ich beide Tests direkt hintereinander gemacht habe, also zuerst den alten, und dann, um einfach mal einen Vergleich zu haben, den neuen. Gerade eben habe ich nochmals mit dem gleichen Ergebnis gemessen.
    Verändert wurde nichts, das Gefäß wird vor dem Testen immer gespült und auch im Anschluss gut gereinigt...

    Hallo Zusammen!
    Ich bin ja ein wenig verwundert...
    Vor 4 Monaten habe ich mir den NO2/NO3-Test von TM zugelegt, mit der Multireferenz von Gilbers gegen gemessen, worauf mein Nitratwert 2mg sein sollte, weshalb ich via Sangokai etwas entgegen gesteuert habe, damit mir der Wert nicht zu sehr in den Keller rauscht, da einige Weiche kontinuierlich rumgezickt haben.
    Heute messe ich mit den letzten Tropfen einen ähnlichen Wert, checke mit der Multireferenz einen neuen Test des gleichen Herstellers, was ziemlich genau passt, erhalte aber einen Wasserwert von 30mg... :winking_face_with_tongue:
    Wie geht denn das?
    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

    Guten Abend!
    Nachdem ich heute die Anwesenheit von Bryopsis im Becken diagnostiziert bekommen habe, bin ich auf das in der Überschrift angeführte Mittel gestoßen.
    Doch bevor ich da irgendwas ins Becken kippe, richte ich nun mal die Frage an Euch, ob jemand schon Erfahrungen mit dem Mittel sammeln konnte?
    Lieben Dank schonmal im voraus!

    Hi Sven!
    So ähnlich sehe ich das auch!
    Und "gegen die Wand gefahren" wäre wohl auch ziemlich übertrieben, das zu behaupten. Es gab diverse Verluste, ja, aber aktuell sieht alles wieder sehr vital und frisch aus!
    Also...
    Klopf ich mal auf den Lindenholzausströmer!
    Knock...knock... :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Hi Reinhard!

    Zitat

    Oder kann das Mittel noch andere Stoffe enthalten haben?

    Damit bin ich überfragt! Ich habe es aus der Apotheke bezogen...

    Zitat

    Ungeklärte Beckenabstürze gibt es ja leider öfter.

    Ich werde es wohl unter dieser Überschrift unter der Kathegorie "Erfahrungen" verbuchen müssen. :frowning_face:
    Trotzdem nochmals DANKE!!!

    Hi Reinhard!

    Zitat

    Die Ausgangssubstanzen für die KNO3 Lösung waren sicher in Ordnung?

    Jep! Habe ich sehr penibel mit der Löffelwaage abgemessen!

    Zitat

    Wie geht es Deinen Wirbellosen, also Schnecken, Seeigel, Einsiedler Garnelen,....

    Die Schnecken, Seestern und Einsiedler haben überlebt, nur die 3 Thors haben es nicht geschafft...

    Hallo zusammen!
    Ersteinmal Danke, dass Ihr Euch meinem Problem angenommen habt!!
    Sven: Ich könnte ja folgenden Ablauf nachvollziehen: Alge stirbt ab und belastet das Wasser, worauf der AS überkocht und das belastete Flotat ins Wasser gibt. Warum beginnt das Fischsterben aber erst nach knapp 2 Tagen, dem 2 WW und der Einsatz von EasyLife vorausgegangen ist? Hätte das nicht viel früher passieren müssen? Und warum ist NO3 nur auf 4,5 gestiegen?
    @Reinhard: KNO3 wurde als Stammlösung dosiert, die ich nach A.Glaser's Rezept angesetzt habe. Alle Tests wurden mit einer Multireferenz von reefanalytics gegengemessen.

    Hallo!
    Ich zähle mal auf, was in den Tagen vorher passiert ist:
    Am 01.09. sind die letzten Tiere (Korallen), sowie 2 Zwergkaiser eingezogen
    03.09. NO3=2,25; PO4=0,03; Ca=476; Mg=1360
    Ab dem 06.09. habe ich langsam KNO3 zudosiert und über 4 Tage von 2ml auf 4ml gesteigert. Gleichzeitig wurde die Abschäumerleistung reduziert und Futtertabletten zugegeben.
    Am 08.09. lag Kh bei 8, weshalb ich die Zudosierung via Balling abgestellt habe.
    10.09. NO3=2,25; PO4=0; Daraufhin habe ich den Tag über kräftig Flockenfutter gegeben, FroFu samt Auftauwasser, und am Abend Staubfutter.
    Am 11.09. hatte ich den Eindruck, alle Korallen würden viel vitaler stehen. Gegen Abend wurden die Rotalgen dann orange...
    12.09. Als ich den schlechten Zustand des Beckens am Nachmittag bemerkte, kochte auch der AS über. Wie lange? Möglicherweise schon ab den Nachtstunden?
    Ansonsten gab es in dem Zeitraum keine Dichte- oder Temperaturschwankungen, und auch keine weiteren Zugaben. Aufgrund der niedrigen Nährstoffe hatte ich schon Wochen vor die regelmäßige Zugabe von TheraP ausgeschlichen.
    Im Raum selber ist nichts passiert, Duftkerzen, Farben o.ä. Auch im Becken wurde nicht übermäßig hantiert - eben die wöchentlichen Pflegearbeiten, Scheiben reinigen, Algen ausdünnen, Ablegersteine aufrichten...
    Mir wurde gesagt, dass die Rotalge einen Phosphatanstieg nicht verkraftet hat, den ich möglicherweise durch die Tags zuvor forcierte Fütterung ausgelöst haben könnte...?
    Vielleicht kann ja jetzt ob meiner Daten eine Diagnose gestellt werden?

    Hi Ingrid!
    NO3 ging von 2,25 auf 4,5
    PO4 von 0 auf 0,09
    Kh von 7 auf 9 (was aber wohl auf die Salzsorte zurückzuführen ist)
    Leider gibts keine Fotos, in der ganzen Aufregung habe ich daran nicht gedacht...
    Die befallenen Fische zeigten die Sympthome Tot... Eine Demoiselle lag auf der Seite. Als ich sie herausfischen wollte, war sie verschwunden, einige Stunden später schwamm sie wieder munter mit den anderen, danach war sie auch hin. Ich habe kein Luftschnappen o.ä. beobachten können, alle verhielten sich normal, bis sie dann an der Oberfläche trudelten.
    2 SPS sind in der Zeit fast ausgeblichen, 3 Thors und eine Percnon haben das Zeitliche gesegnet. Soviel mal zu der nachträglichen Anamnese.

    Hallo Ihr!
    Dann leiste ich mal Pionierarbeit! :winking_face:
    Die Alge wurde schlagartig orange. Einen Tag später war das Wasser milchig, und die Korallen standen schlecht. Nach sofortigem Wasserwechsel machte dann alles dicht! Einen Tag später begann dann das Sterben. Die Alge veränderte sich im Tagesverlauf in Richtung durchsichtig, worauf sie dann nach einiger Zeit komplett verschwand.

    Alex: Gezupft habe ich im Vorfeld auch, schon alleine, um die Ausbreitung in den Griff zu bekommen!

    Hallo zusammen!

    Vor ein paar Tagen ist ein Großteil meiner Rotalgen ausgeblutet und hat mein Becken ordentlich in die Knie gezwungen, bei Fischen und Korallen gab es Verluste.
    Leider gibt es immer noch einen Teil dieser Algen, weshalb ich mir, bzw. Euch die Frage stelle, wie ich einen solchen Supergau ein weiteres Mal verhindern kann?
    Am liebsten wäre es mir, die Alge komplett zu entfernen, das wäre die sicherste Variante. Aber abzupfen funzt nicht wirklich, und alles was an Algenfressern so angeboten wird, soll ja gerade eben Rotalgen verschmähen...
    Vielleicht hat ja jemand einen Tipp?
    Darüber wäre ich wirklich sehr dankbar!!

    Hallo Hans-Werner!
    Phosphat lag bei ~0. Dann habe ich forciert gefüttert und einen Tag später began das Absterben der Algen, wozu PO4 dann bei 0,06 lag.
    Wäre für mich nun die Frage, ob der Phosphatanstieg durch die Fütterung begründet ist, oder als Resultat des Ausblutens. Bei den Caulerpa ist mir bekannt, dass diese beim Absterben Phosphat ins Wasser geben. Verhalten sich die Rotalgen genauso?

    Hallo Hans-Werner!
    Nein, Caulerpa habe ich nicht. Eben diese habe ich vor längerem rausgetan, damit sie nicht plötzlich ausbluten... :pouting_face:
    Ich vermute, das Absterben liegt im raschen Phosphatanstieg begründet (von 0 auf 0,06), da diese Rotalgenart mit höheren Nährstoffwerten nicht klar kommt.
    Die Korallen sehen heute immer noch nicht besonders aus, das Wasser ist nicht wirklich klar. Ich werde noch einen WW durchführen und der Dinge harren, die da noch passieren werden... :confused_face:

    Hi!
    Danke für die Antworten!
    Die Alge reagiert auf PO4-Anstieg durch forcierte Fütterung mit Absterben/Ausbluten...
    Das Wasser war heute trüb und die Korallen standen schlecht. Habe nun nach einem WW Easy Life und Kohle im Einsatz. Ich hoffe, das wird wieder...!

    Hallo!
    Ich bräuchte mal Eure Hilfe!
    Wie aus der Überschrift hervorgeht, habe ich das Phänomen, dass ein Teil meiner Rotalgen plötzlich orange geworden sind (unter Blaulicht leuchten sie richtig).
    Kann das die Reaktion auf einen Phosphatmangel sein (PO4 war gestern im Keller), den die Alge nun mit Absterben quittiert?
    Es handelt sich um diese Alge: http://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/3837_Rotalge_sp.htm
    Vielleicht kann jemand weiter helfen?
    Schon mal einen lieben Dank im voraus! :smiling_face:

    Hi Andre!

    Zitat

    Warum sollte dein Buch richtig sein?

    Das habe ich mit keinem Wort behauptet.

    Zitat

    Das erscheint mir ein Modewort geworden zu sein um etwas dramatisch darzustellen

    was vielleicht gar nicht so dramatisch ist.

    Weshalb ich die Worte "könnte" und "unter Umständen" in den Satz eingeflochten habe. :winking_face:

    Immer locker bleiben... :smiling_face_with_sunglasses:

    Winkewinke!

    Ich grübel gerade darüber nach, zu welchem Zeitpunkt die Dosierpumpen das Balling (sagt man das so?) übernehmen sollten...
    Programmiert man die Zugaben nur über den Zeitraum der Beleuchtungsphase hinweg, da ja dann ein aktiver Verbrauch von zB. Calzium und Kh stattfindet?
    Oder dosiert man einfach über 24 Stunden, egal ob Tages- oder Nachtzeit?
    Wie macht Ihr das?

    Hi Chappy!
    Die empfohlene Dosierung, welche ich mal einem Buch entnommen habe, liegt bei 10-20g/100ltr.
    Gefiltert werden sollte ca. 2-3 Tage, dann lässt die "Wirkung" der Kohle nach. Belässt du sie länger im Filter, wird sie irgendwann wie "normales" Filtermaterial fungieren, d.h., sie könnte sich u.U. zu einer Nitratschleuder entwickeln - muss aber nicht!