Beiträge von Schmagauke

    Ich habe vor einiger Zeit in meinem Becken einen Leopardenstrudelwurm entdeckt.
    Schnecken hat er bei mir reichlich zu fressen, die kann er alleine gar nicht dezimieren.

    Ich habe vor, mir eine Tridacna zuzulegen, habe aber auch mehrfach gelesen, daß die Leopardenflunder an Muscheln geht.
    Daher möchte ich keine Muschel einsetzen, bevor ich nicht sicher sein kann, daß der Leo weg ist.

    Das Problem dabei:
    Seine extrem gute Tarnung, Nachtaktivität und generell sehr versteckte Lebensweise.
    Ich habe ihn erst nach 7 Monaten Standzeit überhaupt mal gesehen und seit dem nicht mehr...

    Ich habe ein Pärchen Stenopus Hispidus. Nun habe ich bei Latka im PlagegeisterBuch gelesen, daß die Hispidus Strudelwürmer nachts aufspüren und fressen.
    Kann das jemand bestätigen?

    Daß ich den Wurm seit 5 Monaten nicht wieder gesehen habe, hat ja leider nix zu bedeuten, wenn ich schon 7 Monate gebraucht habe, um ihn überhaupt mal zu entdecken...
    Zumal ich so viele Schnecken im Becken habe, daß er sich nicht groß bewegen muss, das Futter kommt quasi zu ihm...

    Ich habe eine Glasrose bei mir entdeckt und möchte jetzt direkt mit wurdemannis vorbeugen (die Rose ist für mich sehr schlecht zu erreichen).

    Habe nun aber gelesen, daß diese bei "Langeweile" auch LPS zerlegen.

    Kann das jemand bestätigen?
    Wie sind Eure Erfahrungen?

    Ich habe einige sehr schöne LPS, und das soll auch so bleiben...

    Lass bloß die Strigata aus dem Becken :grinning_squinting_face:
    Diese /&%&%$&$§ Viecher sind zwar hübsch, ich aber hatte bei meinem Exemplar das Problem, daß die den gesamten Bodengrund über den gesamten Aufbau inklusive Korallen verteilt hat.
    Entgegen allen Berichten von wegen Bodengrund sauber halten, gut gegen Cyanos etc konnte ich bei MIR beobachten, daß die Dinos und Cyanos verschwunden sind, nachdem die Grundel raus war...
    Mein ganzes Becken läuft jetzt viel besser.
    Zum Bodengrund reinigen habe ich meinen Besatz an Nassarius auf 20 erhöht und eine Seewalze (Holothuria Hilla) eingesetzt, die ist aber langsam, vielleicht hole ich noch eine zweite, grabende Seesterne habe ich auch.

    Zum Thema Schnecken noch der Hinweis auf eine Art, mit der ich äußerst zufrieden bin, die aber nie erwähnt wird und nur selten im Handel ist:
    Strombus Luhuanus
    http://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/2388_Strombus_luhuanus.htm

    Diese Schnecken sind nicht nur sehr interessant zu beobachten, sondern fressen alles mögliche und wirken auch vorbeugend gegen Cyanos, welche sie nämlich ebenfalls fressen.
    Sie sind aber teuer, am besten sucht man sich einen Händler, der nicht weiß, was er da hat. Dann kosten sie nämlich nur 5-6€, ansonsten schonmal 10-12€.
    Dazu vielleicht noch Strombus lentiginosus, die graben nämlich auch. Ich habe jeweils eine handvoll im Becken, die Viecher sind super :smiling_face:

    Hier die Fotos.
    Auf Bild 1 eine Gesamtansicht aus Mai.
    Bild 2 die rote Monti 1 Std bevor das Licht angeht. Vollflächig Gewebe, Polypen draußen, trotzdem sehr nackig.
    Bild 3 die rote bei 80% Licht.
    Bild 4 die blaue bei 80%.

    Man beachte die Stylo neben der roten, schön geöffnet. Die Seriatopora Caliendrum im Hintergrund steht ähnlich und wächst schön vor sich hin, immer voll geöffnet.




    Ich brauche mal etwas Hilfe bei meinen Montis.

    Vorab die Werte:
    Temperatur derzeit schwankend zwischen 25° und 27,5° (mit einer Spitze von 29°C).
    Dichte 1,0235 bei 25°
    KH 7,0
    Ca 418mg
    Mg 1.270mg
    Nitrat 2mg
    Phosphat 0,025mg
    Dosierung: FM Balling Light inkl. Trace Elements
    Regelmäßige WW, i.d.R. 80 Liter alle 10 Tage TM Pro Reef, diese Woche 1x 80l und 3 Tage später nochmal 100l


    Ich habe vor ca. 1,5 Wochen eine rote und vor 4 Tagen eine blaue M. Digitata eingesetzt.

    Die rote sah nach dem Transport (kurze Fahrt, kein Problem wg. Temperatur) fast komplett weiß aus.
    Im Becken steht sie in ca. 30cm Tiefe unter 8x80W bei mittlerer Strömung.
    Sie sieht kaum wie eine Monti aus, das Skelett ist eher hellrosa und die Polypen nur als Punkte zu sehen. Nachts öffnet sie die Polypen und zeigt etwas kräftigere Farben, sieht aber trotzdem nicht wie eine rote Monti aus.

    Weil ich eh noch eine haben wollte und den Standplatz vergleichen wollte, habe ich eine blaue dazu gekauft und in 20cm Wassertiefe bei etwas schwächerer Strömung platziert. Licht hat diese also satt, die Strömung könnte aber etwas schwach sein.
    Auch diese zeigt ihre Polypen tagsüber nicht richtig, wenn auch viel besser als die rote. Ich bilde mir aber ein, daß sie zwischen den Wachstumsspitzen und dem "Hauptkörper" beginnt braun zu werden.

    Alle anderen Korallen (auch zwei Acros) stehen super, besonders die von mir noch nicht identifizierte Acro zeigt ein traumhaftes Polypenbild, nicht nur nachts.
    Stylo, Poci etc wachsen auch gut.
    Eine Porites steht an fast selber Stelle wie die rote Monti und hat ein wunderschönes Polypenbild, gleiches gilt für eine Stylo.


    Ich werde später mal Fotos nachliefern, aber vielleicht kann mir jemand schonmal Hinweise zu Montis geben, mit denen habe ich nämlich null Erfahrung. Was mögen die/mögen die nicht? Brauchen die irgendetwas bestimmtes?
    Angeblich sollen die doch gar nicht so empfindlich sein...

    Zur Acro kann ich nix sagen.

    Aber die Stylo auf Bild 2 sieht nicht so aus, als würde sie wegen des Lichts leiden.
    Mir sind unter zu schwachen Licht auch zwei Stylo eingegangen, aber die haben ihr Gewebe gleichmäßig und langsam von unten nach oben eingebüßt.
    Bei Deiner Stylo erschreckt mich die große kahle Stelle mittendrin, da würde ich eher auf Fraßspuren tippen - von welchem Biest auch immer.

    Bilde ich mir das nur ein oder können Kaudernis richtig laut knurren?

    Ich habe derzeit leider eine ungerade Zahl, ein Pärchen und einen einzelnen.
    Das Männchen hat Eier im Maul, der einsame (Weibchen?) sucht die Gesellschaft der anderen.
    Ich vermute, daß ich zwei Weibchen und ein Männchen habe, ich kann es nicht genau erkennen.
    Aber wenn die beiden vermuteten Weibchen sich zu Nahe kommen, blähen sie u.a. die Beutel unter´m Maul auf und scheinen sich anzuknurren. Ziemlich laut sogar.
    Oder hätte ich erst frühstücken und mich dann vor´s Becken setzen sollen?

    Naja, heutzutage habe ich 700 Liter und lasse den spottbilligen Imperator (50€ Juvenil) trotzdem beim Händler, weil ich dem Tier und auch mir keinen Gefallen tun würde.
    Heutzutage würde ich ab 300x100x100 anfangen, über Kaiser nachzudenken. Früher hat man nicht darüber nachgedacht.

    Insofern fand ich das Verbot nicht sooo blöd, es werden bestimmt immer noch genug Tiere gekillt.
    7cm Imperator für´n Fuffi - der ist schnell gekauft...

    Wenn ich mal in andere Läden als beim Joe reinschnupper denke ich oft daran, daß es sinnvoll wäre, wenn die Kunden beim Kauf von Tieren einen Sachkundenachweis erbringen müssten.
    In dem von einem Tierarzt abgestempelt die Beckendaten stehen.

    Wenn man sieht, wer alles was für Tiere kauft...
    Aber wenn bei einem großen sehr bekannten Händler gute 40-50 5cm kleine Doris in einem 100l Becken angeboten werden (ja, genau so gesehen...), dann muss man sich nicht wundern, wenn die Kunden sich auch dumm verhalten.
    Wer überprüft eigentlich die Händler?

    aber sie ersetzen die Ungenauigkeiten eines jeden Tropftests oder Farbvergleiches. So gesehen, korrigieren sie die Subjektivitaet der eigenen Interpretation.

    Gegen das Problem der Interpretation von Farbvergleichen habe ich mir eine Frau zugelegt. Mit Sprachausgabe. Die man leider nicht abstellen kann.
    Auch sehr teuer, besonders, wenn sie Ableger bilden, dafür kann sie aber mehr als nur Farben vergleichen.

    Wirklich hübsch, ich staune immer öfter, was Leute aus einem etwas größeren Putzeimer alles zaubern :grinning_squinting_face:

    Ich muss meine Frau wohl doch mal fragen, wo sie sich im Haus noch überall ein paar kleine Becken vorstellen kann...

    Ich habe neulich den Tip bekommen, das Zimmer komplett abzudunkeln (soweit möglich), dann zu füttern und wenn alle vorn sind, die Beleuchtung des Beckens abzuschalten.
    Ist nicht nett, funktioniert aber angeblich.
    Dann mit Rotlicht und Netz den Fisch von der Stelle pflücken, an der er "festgefroren" ist.

    Ausprobiert habe ich es noch nicht selbst, aber vielleicht hilft es Dir ja weiter.

    ATI berät super, das kann ich bestätigen.
    Als ich wegen der Hybrid mal mit denen telefoniert habe, haben sie mir auf Grund meiner Vorstellungen erst von ihrem neuen Flagschiff, der X8, abgeraten und dann statt zur 8x80W Hybrid wegen meiner Beckenbreite zur 4x80W Hybrid geraten.
    Auch beim Abschäumer habe ich sehr guten Rat bekommen.
    ATI erweckt auf mich nicht den Eindruck, als wollten sie nur verkaufen.
    Die beraten wirklich passend und gut.
    Hut ab dafür :smiling_face:

    Ich hab auf 1,60m Länge nur zwei 6065ereine hinten rechts, auf die Frontmitte gerichtet, eine vorne links, auf die hintere Mitte gerichtet. Dazwischen bläst die RFP.
    Das gibt eine relativ starke Ringströmung, gelegentlich durch die RFP verwirbelt.

    Knapp 30° ohne Ausfälle?
    Meine Güte, da könnte ich nicht mehr ruhig schlafen.
    Vielleicht war es keine gute Idee, das Aquarium auf den Heizkessel zu stellen :grinning_squinting_face:

    Ich würde das Becken auf 25-26° regeln und vor allen Dingen mal gucken, woher die hohe Temperatur überhaupt kommt.
    Dauerhafte 28° finde ich erstaunlich, ich hatte nur nach mehreren sehr warmen Tagen einmal 28°, und das bei 640W in 20cm über der Wasseroberfläche.

    Vielleicht funktioniert es besser, wenn man statt Lochbohrungen Schlitze über die gesamte Länge anordnet, entweder senkrecht oder waagerecht, oder auch gegenläufig diagonal.
    Wenn diese unterschiedlich breit sind, könnte man darüber auch eine gleichmäßige Verteilung der Strömung erzielen.

    Es ist auf jeden Fall ein sehr ehrgeiziges und interessantes Projekt :smiling_face:

    Schmagauke....

    wir können den Test noch mal wiederholen am großen Becken. Das hat mehr als 200 cm und ist auch mehr als 1 Meter breit.....ich werde berichten, wie es ausgegangen ist .....

    Prima, das interessiert mich schon aus beruflichen Gründen :smiling_face:

    Bei einem kurzen Becken trifft das Wasser sehr schnell auf Widerstand, bei einem langen Becken muss natürlich eine größere Masse an Wasser angeschoben werden.
    Wie sich das in Messwerten auswirkt...
    ... ich bin gespannt :smiling_face:

    Beeindruckende Werte, allerdings kann ich mir vorstellen, daß die eventuell noch etwas höher sein könnten.
    Grund:
    Die Wanne, in der getestet wurde, sieht recht klein, vor allem: Kurz aus.
    Da könnte doch zurückprallendes Wasser die Werte schon verfälschen.

    Die 80W ist doch ein Kandidat für 2,00m Becken.
    Mich würde eine Messung in einem 2,00x0,80x0,80 Kasten interessieren.

    Da hast Du allerdings Recht, besonders seit der Änderung der HWO.
    Ich war z.B. der letzte Jahrgang in meinem Job, der noch die große praktische Prüfung ablegen musste (ca. 1,5 Wochen Gesamtdauer).
    Heute wird nur noch 1 Tag lang geguckt, ob der Prüfling einen Hammer richtig herum halten kann...

    Dann kauf Dir doch Acryl- und PVC-Platten, ne gute Stichsäge mit vernünftigen Blättern und eine Tube Tangit.
    Dann kannst Du Dir die Nightmarebox sogar auf Maß fertigen, das wäre besonders pfiffig :smiling_face:

    Du solltest die Lösungen getrennt ansetzen und aufbewahren, daher ja auch die klassischen Dreikanal-Dosierpumpen.
    1x KH (+ ggfs Zeugs)
    1x Ca (+ ggfs Zeugs)
    1x Mg (hier kein Zeugs)

    Lies Dir als Beispiel mal die Anleitung zum Fauna Marin Balling Light durch, aber es gibt ja auch noch andere Hersteller (das Balling Prinzip bleibt natürlich irgendwo immer dasselbe).

    Ich habe einen buddelnden Seestern, rund 20 Nassarius, einige Strombus und eine Seewalze.
    Mein Sand ist natürlich nicht mehr strahlend weiß, aber damit kann ich gut leben (ist er im Meer wahrscheinlich auch kaum).
    Außerdem jagen meine Lippfische gern Leckerchen im Bodengrund, dabei krempeln die den Boden auch kräftig um (elende Sandstürme...).

    Die Seewalze macht im Prinzip dieselbe Arbeit wie die Grundel, nur wesentlich langsamer - vorne Sand rein, hinten Sand raus :smiling_face:

    @Björn
    Ja deine Strigata Geschichte habe ich auch mitverfolgt und ganz ehrlich sind das meine größten Bedenken seither.
    Nun ich habe keine Korallen auf dem Sand und auch wenige weit unten und ich hoffe einfach mal das ich ein paar
    "verhaltensnormale" Wardiis erwische die nicht aufsteigen :upside_down_face:

    Ich will auch keine allgemeine Panik verbreiten, meine Strigata war ein Beispiel dafür, wie sehr man mit Grundeln ins Klo greifen kann.
    Man kann bestimmt auch Glück haben, nur ich persönlich würde mich bei sowas nicht mehr auf´s Glück verlassen.
    Ich kann mir allerdings vorstellen, daß das Verhalten anders bzw gemäßigter sein könnte, wenn man ein Pärchen erwischt.
    Aber das ist reine Spekulation.

    Ich HATTE eine Valencienna Strigata und kann nur berichten, daß sie teilweise spuckend durchs ganze Becken schwimmen, quer über den Aufbau.
    Meine hatte sogar eine Lieblingscaulastrea, die solange vollgerotzt wurde, bis ich sie nicht mehr retten konnte.
    Es hat mich Monate gekostet, das Vieh zu erwischen.

    Grundeln sind wunderschöne und interessante Tiere, aber ich werde garantiert nie wieder irgendeine Valencienna in mein Becken setzen, auch keine Phalaena.

    Krabbenaugengrundeln sind noch was anderes, das überlege ich mir nochmal.

    Zwei Wochen weiter.

    Die Beläge am Boden verschwinden jetzt auch langsam, auf den Steinen ist gar nichts mehr.
    Ich habe mir etwas gut eingefahrenen BG besorgt, um meinen von der Strigata ausgelutschten Boden neu zu beleben, was eine sehr gute Idee war.
    Die ganze Beckenbiologie scheint besser in Fahrt zu kommen und es ist wieder mehr Leben im BG, was ich z.B. an meinen Lippfischen beobachten kann, die sich jetzt viel häufiger mal einen Leckerbissen freibuddeln (dabei aber noch lange nicht so viel Mist aufwühlen wie die V. Strigata).

    Die Korallen stehen insgesamt viel besser als mit Grundel.

    Wenn die Beläge nicht wieder auftauchen, brauche ich hier nix mehr zu dem Thema schreiben.

    Fazit bleibt für mich (in meinem Fall, nicht verallgemeinert):
    Die Grundel hat dem Becken mehr geschadet, als sie bei der Bekämpfung der Beläge am Boden geholfen hat.
    Buddelnde Grundeln kommen mir nicht mehr ins Becken, ich bleibe lieber bei wenig BG (2-3cm, an einer Stelle bis 6cm für die Lippfische) und anderen grabenden Tieren (Seestern, viele Schnecken etc) und gegen Detritusablagerungen scheint sich die Seewalze sehr gut zu bewähren, die ist Tag und Nacht mit Fressen beschäftigt und scheidet hinten schön sauberen Boden aus. Davon werde ich mir bei Joe wohl noch eine zweite kaufen, eine allein schafft nicht genug.

    Man kann sich das alles auch relativ leicht selbst ausrechnen.
    Bei mir fällt die KH z.B. um 1° pro Tag.
    Ich habe noch keine Dosierpumpe (noch...) und habe mir meine Lösung so zurechtgebogen, daß ich täglich genau ein 300ml Glas nachkippen muss, um die KH stabil zu halten. Dazu 50ml Ca-Lösung.
    Das macht bei mir 400gr Carbonat-Mix von FM auf 5l Osmosewasser und 1,2kg Ca-Mix auf 3 Liter OW.

    Ich habe aber auch zwei Wochen lang jeden zweiten Tag KH und Ca gemessen, um sicher zu gehen, daß das passt.
    Jetzt messe ich nur noch alle 1-2 Wochen.