Die UO-Anlagen werden i.d.R. nur mit dem üblichen dünnen Schlauch angeschlossen, da geht nicht viel Wasser durch.
Muss ja bei einer Membran auch nicht.
Du würdest diese Menge x an Wasser nun aber auf 2-3 Membranen verteilen, da geht durchaus der Druck runter.
Ruhedruck und Fließdruck sind zwei verschiedene Paar Schuhe.
Wenn Du am Ende eines Gartenschlauchs eine dreifach Gabelung gleichen Durchmessers anschließt, kommt aus jedem einzelnen Schlauch nur noch ein Rinnsal.
Wenn Du drei Anlagen an drei verschiedenen Hähnen Deiner Hauswasserleitung betreibst, ist das etwas anderes.
Dann hat (vermutlich) jede Anlage mindestens ein 15mm Rohr als Zuleitung und das Rohrnetz im Haus ist darauf ausgelegt, jede Zapfstelle mit mindestens Menge und Druck x zu versorgen.
Ich bin kein Experte für UO-Anlagen, aber bei drei parallelen Membranen gehe ich davon aus, daß sie irgendwann nicht mehr richtig funktionieren. Also entweder ist die Rate jenseits von Gut und Böse (1:10 oder was weiß ich), oder Du hast nur noch Abwasser, weil nix mehr durch geht.
Wenn so ein typischer Anschluss sagen wir mal ein 4mm Schlauch ist, müsstest Du also (Achtung: Milchmädchenrechnung) den Sediment- und Kohlefilter mit 12mm anschließen, um drei Membranen zu versorgen. Diese Anschlußgröße geben Deine vorhandenen Filter aber nicht her.
Vielleicht staut sich durch den Widerstand der Membranen aber auch Druck an und sie arbeiten, aber daß die Rechnung: 380l Membran + 190l Membran = 570l pro Tag aufgehen wird, wage ich stark zu bezweifeln.