Beiträge von Schmagauke

    Absammeln?

    Ich bin jedes Mal, wenn ich bei Euch eine Koralle geholt habe, gespannt, was an Kleinstlebewesen aus dem Ablegerstein gekrochen kommt :grinning_squinting_face:
    Mindestens 2 Schneckenarten waren auch dabei, eine davon könnte eine Nassarius sein, davon kamen 4 oder 5 Winzlinge aus den Ritzen gekrochen :smiling_face:
    Mini-Schlangensterne habe ich auch von Ech :grinning_squinting_face:

    Ich habe gelesen, allerdings auch dies hier:

    Zitat

    Wie allerdings das Dinoflagellat seinen
    Weg in die Krustenanemonen findet ist bislang ungeklärt. Über Jahre
    hinweg kann kein Palytoxin nachgewiesen werden und doch kommt es zur
    Bildung des Giftes im Aquarium unter Umständen die noch nicht genauer
    erforscht sind.

    Außerhalb des Forums habe ich gelesen*, daß bei Kolonien, die regelmäßig angegriffen werden, die Konzentration des Toxins steigen kann. Und damit waren auch Aquarienkolonien gemeint.

    (*Es war nicht die BILD...)

    Im Meerwasser-Aquarianer war mal ein Artikel zum Thema.

    Wenn ich den richtig in Erinnerung habe, sorgt wohl gerade eine permanente Belästigung der Kolonien für eine verstärkte Giftbildung.
    Ich würde lieber einmal gucken, ob meine Kettensäge wasserdicht ist und mit den Krusten aufräumen, anstatt sie ständig zu ärgern aber im Becken zu lassen.

    Werde ich nachher versuchen, mit Hilfe einer LED Lampe :smiling_face:

    Die Biester sind ja allesamt nachtaktiv und meine Kamera nicht die beste. Ich sehe zwar in ein paar Ecken auch im Licht welche, aber die Kamera nicht :grinning_squinting_face:

    Oder ich sammel welche ein, dann kann ich Nahaufnahmen machen.

    Hm, dann werde ich jetzt mal verstärkt auf die Gelege achten und gucken, ob was draus wird.

    Ich habe sonst an größeren Schnecken nur Babylonia und Stomatella drin.
    Die Babylonia habe ich gekauft, die anderen sind aus dem LS gekommen.

    Hat vielleicht jemand ein gutes Foto von einem Stomatellagelege?
    Vielleicht liege ich ja falsch, so könnte ich vergleichen.

    Hier zwei Bilder, leider sind die HQIs schon aus:




    Das zweite Bild zeigt übrigens eine Wurmschneckenart, die sich plötzlich auch sehr wohl fühlen in meinem Becken...
    Die sind ziemlich groß, die Röhre hat gute 5-6mm Durchmesser, der Knubbel auf dem Foto hat also schon gute 2,5 bis 3cm Durchmesser...
    Die werfen regelrechte Netze ins Wasser und k*ck*n mehr als ein Barracuda mit Fresssucht...

    Andre:
    Daß sie das Nahrungsangebot zu sehr reduzieren ist ja meine Sorge.
    Mein Salarias nimmt absolut kein Ersatzfutter, er findet genug Aufwuchs im Becken. Außerdem habe ich zwei Docs.
    Das reicht an Algenfressern. Wenn irgendwann 100 Schnecken durch´s Becken toben, habe ich Angst, daß der Salarias verhungert :frowning_face:

    Ich finde seit einiger Zeit täglich neue Gelege meiner (wie ich glaube) Nerita Versicolor.
    Es werden auch von Woche zu Woche mehr große Exemplare, wenn ich nachts ins Becken leuchte.
    Mittlerweile sehe ich auch tagsüber welche in den Ecken, scheinbar gibt es schon nicht mehr genug Verstecke für alle...

    Gibt es Fressfeinde für diese Schnecken? Sind ja nunmal nachtaktiv...
    Oder hilft nur Absammeln?

    Ich hole extra keine Algenfresser mehr, keine Igel, keine Sterne, nix, damit mein Salarias weiterhin genug zu fressen hat.
    Und nun vermehren sich algenfressende Schnecken wie sonstwas...

    Und noch ein Grund mehr, mal wieder nach Hilden zu Fahren :grinning_squinting_face:

    In die 4x75 + 4x80 hab ich mich nämlich auch verliebt, und so könnte ich die Hybrid mal in Aktion sehen.
    Mit reiner LED-Beleuchtung werde ich irgendwie nicht warm, obwohl ich es sogar will...

    Das Salz ist die ganze Zeit über trüb.
    In der Tonne bleiben kaum Beläge zurück, ist nur sehr wenig.

    Ansetzen:
    UO-Wasser in die Tonne, Heizung rein aber noch nicht auf endgültige Temperatur, Pumpe rein und Salz hinterher, dann 4h rühren lassen. Danach erst auf endgültige Temperatur.
    Dichte 1,0235

    Klaus?!?
    :smiling_face:

    Putzerstation...
    Keine Ahnung, wie wichtig die ist.
    Ich habe auch zwei Putzergarnelen im Becken. Da meine Fische aber gesund sind, schwimmen sie nie zu den Garnelen. Mit dem Putzerfisch haben sie Mitleid und kuscheln gelegentlich mit ihm :grinning_squinting_face: Aber zu zupfen hat er ja nix.

    Ich bin bislang von Krankheiten/Parasiten bei den Fischen verschont geblieben. Aber nach allem, was ich gelesen habe, wage ich zu bezweifeln, daß eine Putzerstation einen Parasitenbefall wirklich bekämpfen kann. Helfen bestimmt, aber mehr wohl auch nicht. Halte die Fische gesund, durch abwechslungsreiche gute Fütterung und hole keine empfindlichen Fische, die den Rest mit anstecken können.

    1 Zebrasoma flavescens

    1 Ctenochaetus Tominiensis

    1 Halichoeres Chrysus

    1 C. Bispinosus

    1 C. Nox

    1 Gramma Loretto

    1 V. Strigata

    1 Labroides dimidiatus

    2 Nemateleotris magnifica

    1 Salarias Fasciatus

    1 Ophioblennius atlanticus

    3 Chrysiptera arnazae

    Würde ich so nicht wieder machen.

    Doktoren: Zwei sind ok bei der Beckengröße (Kein Acanthurus!!!), aber ich würde nächstes mal ein Paar nehmen und nicht zwei verschiedene.

    Zu Deiner Salarias/Borstenzahn Frage:
    Bei mir kein Problem. ABER: Wegen der Zauberformel, die Du hier oft im Forum lesen wirst: "Gut strukturiert". Die beiden sehen sich einmal die Woche, dann scheucht der Doc den Blenny kurz hinter den nächsten Stein und verliert sofort wieder das Interesse. Der Blenny flüchtet mittlerweile nur noch sehr langsam, wahrscheinlich aus reiner Höflichkeit :grinning_squinting_face: Danach frisst er gemütlich weiter. Ich weiß nicht was in einem Becken wäre, in dem die beiden sich ständig sehen würden. Das würde ich nicht riskieren.

    Valencienna Strigata:
    Habe ich im Lexikon ausführlich kommentiert. Andere V. Arten sind angeblich nicht so schlimm, mir reicht die Strigata, ich würd gar keine mehr riskieren.

    Den Putzerfisch würde ich auch nicht nochmal holen. Für 700 Liter noch immer viel zu bewegungsfreudig, 1,60m ist zu klein, unter 2,50m Beckenlänge würde ich ihn nicht empfehlen.

    Nach meinen Beobachtungen würde ich generell immer versuchen, Paare zu holen und dafür weniger verschiedene Fische (auch ein Anfängerfehler von mir). Ist besser.

    Zitat

    Welche "gut sichtbaren" Fische kannst du mir empfehlen.

    Dafür reichen meine Erfahrungen nicht aus.
    Guck Dir einfach mal drölfzig Fotos und Filme an und merk Dir, wen Du darauf immer siehst :grinning_squinting_face:

    Wenn Du das Gestein vorher wirklich gründlich reinigst, sollte es keine allzu großen Probleme geben.

    Umdekorieren ist schon eher ein Problem.
    Wie lange steht das Becken?

    Umdekorieren kann zu neuen Problemen ähnlich der Einfahrphase führen. Z.B. sterben Organismen ab, die vorher Licht hatten und nach dem Umdekorieren nicht mehr, was zu Wasserbelastungen führt, es kann neue Algenblüten geben etc.

    Kommt auf die Art des Estrichs und die Dicke an, vor allem aber auf das Dämmmaterial. Bei FBH wäre ich vielleicht auch etwas vorsichtiger.
    Thermographie ist aber ein super Tip, damit kann man die Heizschlangen gut orten.
    Stahlrohre mit Platte drauf ist nicht notwendig. Man kann auch verteilt einige kleine Kernbohrungen (z.B. 50mm) bis auf den Beton machen und dann quasi Minibetonpfeiler reingießen.
    Diese sollten aber keinen Kontakt zum Estrich haben, also am besten HT-Rohre (das billige graue Abflussrohr aus dem Baumarkt) in die Bohrung stellen und den Beton dann da reinkippen.
    Darauf kann man dann eine Lastverteilplatte legen und der Estrich ist entlastet.

    In manchen Punkten gebe ich Chipy Recht.

    Von meinen Zwergkaisern
    sehe ich C. Bispinosus noch halbwegs viel, der C.Nox ist ein absoluter
    Höhlenbewohner, da freue ich mich richtig, wenn er mal nach vorn kommt.
    Onkel
    Gramma ist ein sehr schöner Fisch und relativ klein, lebt aber nahe
    seiner Höhle und ist damit in meinem gut strukturierten 700 Liter Becken eher unauffällig, er ist auch mal 10 Minuten vorn, aber meist muss man ihn suchen.
    Mein
    Hawai Doc zieht keine Bahnen sondern nutzt Überhänge, Pfeiler etc sehr
    gern, um gemütlich drumherum zu schwimmen und sie abzusuchen (allerdings
    halte ich ein Minimum von 500 trotzdem für richtig, er wird schon groß
    und braucht Platz, auch wenn er keine 30km am Tag machen möchte).
    Meine
    Schleimfische sind auch die Hälfte der Zeit verborgen, liegt an der
    Beckengröße und am Aufbau, die muss man auch manchmal suchen.

    Ich
    muss mich dadurch oft selbst dran erinnern, wieviele Fische ich schon
    im Becken habe, man vergisst das schnell. Ein kurzer Blick ins Becken
    täuscht da schnell und man ist versucht, noch ein dutzend Fische zu
    kaufen, was dann zuviel wäre.

    Ich Deiner bereits editierten Wunschliste komme ich immer noch auf 18 Fische, ursprünglich waren es glaube ich über 20.
    Ich habe in einem 1,60m Becken jetzt 15 (die meisten kleine) und wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, ist das schon recht viel, auch wenn das Becken im ersten Moment "leer" wirkt.

    Hör auf die Tips hier, die sind zu 90% schon sehr gut.
    Anfängerfehler habe ich mir auch schon geleistet.
    Z.B. Valencienna Strigata, weswegen ich persönlich mir nie wieder irgendwelche Valenciennaarten oder andere Buddelfische holen würde.

    Ich mache mir zur Zeit Gedanken darüber, welche Fische ich noch zu meinem Besatz hinzufüge.
    Viele Fische werden es nicht mehr werden, habe ja schon einige.

    Eine Gruppe Squampinnis könnte ich mir noch vorstellen, eben mind. 5, würde dafür dann halt auf 2-3 andere verzichten.

    ABER:
    Wie groß werden diese Fahnenbarsche nun wirklich?
    Ich lese überall 15cm.
    Bin sogar heute noch zu einem 10.000er Schaubecken gefahren, von dem ich weiß, daß es eine Gruppe beherbergt.
    Selbst in dieser "alten" Gruppe in einem sehr großen Becken schätze ich das Männchen auf 10-12cm inklusive Flossen, die Weibchen waren im Schnitt 2-3cm kleiner.

    Ich möchte natürlich in einem 700er Becken zu meinen zwei Docs nicht noch 5 Fische von 15cm haben, das wäre mir zuviel.

    Woher kommen also immer diese hohen Angaben bei der Größe?
    Werden Squampinnis wirklich so riesig?
    Wer misst da? Werden die Fische aus dem Becken gezerrt und mit dem Zollstock gefoltert oder ist das über´n groben Daumen nach 5 Bier? :smiling_face:
    Oder das "meiner ist größer!" Problem? ("Ich hab nen Doc, der ist locker 40cm!"-"Na und? Ich hatte mal nen Doc, boah, hömma, als ich den wieder rausgefangen habe mussten wir einen Recyclingsack als Transportbeutel nehmen!"-"Das ist noch gar nix! MEIN Doc hat neulich sogar den Abschäumer verschluckt. Aber nix passiert, kam heile wieder raus!")

    Versuche mal den Glastrick.
    Nimm ein Glas, das mindestens doppelt so hoch ist wie die Spannweite der Beine der Krabbe.
    Vom Durchmesser her sollte das Glas so groß sein, daß die Krabbe bei gestreckten Beinen nicht beide Glasseiten erreichen kann.
    Dieses Glas stell mal nachts rein, mit Muschelfleisch, Fisch oder ähnlichem drin.
    Lehne es nach Möglichkeit in der Nähe ihres Verstecks so an den Aufbau, daß sie die Öffnung des Glases leicht erreichen kann.

    Für mich klingt dieser Tip so, als könne er funktionieren.

    Wichtig ist halt nur die richtige Größe des Glases, da Krabben sehr geschickte Kletterer sind.
    Kann sie beide Wände gleichzeitig erreichen, klettert sie eventuell mit dem "Schluchtenkletterertrick" wieder heraus. Ist das Glas zu niedrig, stellt sie sich auf die Seite, krallt sich mit den Beinspitzen oben am Rand fest und zieht sich hoch.

    Ich selbst habe es noch nicht ausprobieren müssen.
    Ich hoffe, ich konnte Dir damit helfen und bin auch neugierig.
    Falls Du es ausprobierst, berichte mal.

    Ich habe jedes Mal, wenn ich mit erwähntem Salz einen WW mache, eine recht starke Trübung des Beckenwassers.

    Ich benutze UO-Wasser, mische mit einer schwachen Pumpe (Maxijet 670 l/h) 80 Liter Wasser in einer Regentonne an.
    Laut Anleitung auf dem Eimer lasse ich die Pumpe nur 4h laufen.
    Wenn das Salz gelöst ist, lasse ich das Wasser noch rund 24h stehen und bringe es erst kurz vor´m Wechsel auf Beckentemperatur (25°C).

    Woher kommt die starke Trübung des Wassers?

    Ich kann noch nichts nachteiliges bei meinen Tieren feststellen, aber diese Trübung, die immer stundenlang anhält, nervt extrem.

    Ich kenne den Aquacalculator, ja.
    Aber ich habe die benötigte Salzmenge durch Anrühren bei richtiger Temperatur und messen, messen, messen selbst ermittelt.

    Die 80 Liter sind 10% vom Bruttowasser (Becken + TB-Inhalt), Steine und Bodengrund abgezogen dürften es also eher um die 13% vom Netto sein.

    @Ingrid:
    Danke :smiling_face:

    Jetzt muss mir nur noch jemand die Trübung erklären.
    Vielleicht ist es ja auch schon das Alter :grinning_squinting_face:

    Meine Scheiben sind ebenfalls voller kleiner weißer Punkte, die sich bewegen, wenn ich länger als 3 Tage nicht putze.

    Ich habe ein paar Babylonia drin, aber das sollten ja Resteverwerter sein.
    Sterne sind keine drin.
    Sonst noch etliche andere Schnecken, allesamt nachtaktiv. Soweit ich sie identifizieren kann bzw nach meinen nächtlichen Beobachtungen sind das alles Algenfresser.
    Viele wie ich glaube Nerita Versicolor und ebenfalls viele Stomatella varia, zumindest sehen meine der Stomatella sehr ähnlich.
    Dazu noch wenige sehr kleine nadelförmige Gehäuseschnecken, k.A. welche, dazu müsste ich mal eine rausnehmen und unter eine Lupe halten. Diese sind fast nur am Boden unterwegs und scheinen auch unschädlich zu sein.

    Edit:
    Meine Strigata wühlt natürlich den Boden um und frisst dabei viel, ansonsten habe ich noch H. Chrysus drin, der pickt aber recht wenig, er haut sich den Bauch immer so mit FroFu voll, daß er zu einem regelrechten Bewegungslegastheniker wird :smiling_face:

    Die Empfehlung lautet ja, mindestens ein halbes Jahr, besser ein ganzes Jahr zu warten, bis man Leierfische einsetzt.

    Mein Becken wird jetzt 5 Monate alt und ich möchte langsam die Augen nach einem Paar aufhalten.

    Nun meine Frage zum Fressverhalten, da ich vorsichtshalber davon ausgehe, daß sie vorerst kein Ersatzfutter annehmen.
    Wenn ich nachts in mein Becken leuchte, wimmelt es mittlerweile nur so von Kleinkrebsen bis 8 oder sogar 10mm Größe, die wuseln schlicht überall rum, vom Boden bis zum obersten Stein, auf den Korallen, überall, unzählbar.
    Im Licht der Lampe wuseln sie allerdings alle schnell weg und tagsüber sieht man sie am Aufbau gar nicht, abgesehen von ganz kleinen, 2-3mm großen, die allerdings zu einer anderen Art zu gehören scheinen.
    Diese Winzlinge flitzen nur für eine Sekunde aus kleinen Löchern und sind sofort wieder weg, entdeckt habe ich sie eher durch Zufall, so kurz zeigen sie sich bloß.

    Kann ich mein nachtaktives Gewusel zum Futter von Leierfischen zählen oder nicht?
    Die Fische sind ja nunmal tagaktiv. Finden sie diese Krebse und reichen diese?
    Das Gewusel nimmt schon fast überhand, selbst im Filterschwamm sitzen sie schon und ich hatte sogar schon die Vermutung, daß sie sich über meine Schneckengelege hermachen (ich vermute Nerita Versicolor, sieht stark danach aus und sind nachtaktiv, Gelege ist durchsichtig und hat helle Punkte drin).

    Hatte auch mit Cyanos Probleme.
    Sehr wenig Phosphat kann auch für eine "Reinwasserform" von Cyanos sorgen.

    Ich habe Phosphat dosiert und für die Wasserwechsel die Salzsorte gewechselt.
    Beim WW sauge ich mit dem alten Wasser die noch vereinzelt vorhandenen Beläge ab.

    Nun sind die Cyanos auf dem Rückzug, langsam aber sicher, viel ist nicht mehr da.
    Ganz ohne viel Arbeit oder teure Wundermittelchen.

    Hab mal wieder Fragen:

    a)
    Ab wann muss ich von einer relevanten Dichteschwankung reden?
    Ich habe heute mal wieder 80 Liter gewechselt, UO-Wasser mit RS Coral Pro Salz.
    Temperatur und Dichte des neuen Wassers wurden vorher so genau wie möglich eingestellt.
    Vor dem WW: 24,8°C und 1,0235 (TM Aräometer)
    Nach dem WW: 24,6°C und 1,0233
    Ist das bereits in irgendeiner Weise schlimm?
    Die Korallen bleiben offen und auch die Garnelen sehen aus wie immer.

    b)
    Warum ist das Wechselwasser bei RS Salz immer trübe?
    Bei TM Salz hatte ich das Problem nie.
    Ich habe das Wasser gestern angesetzt, lasse laut Anleitung auf dem Eimer die "Rührpumpe" nicht länger als 4h laufen, danach habe ich das Wasser 24h ruhen lassen.
    Trotzdem habe ich mit RS Coral Pro jedes mal eine deutliche Wassertrübung, die ich bei TM Pro Reef nicht hatte.
    Den Tieren scheint es eigentlich nichts auszumachen, allerdings werden die Fische nach dem WW im Trüben etwas versteckfreudiger als sonst.
    Baue ich da irgendwelchen Mist oder ist das "normal"?
    Die Trübung nervt...

    c)
    Woher kommt die Differenz der benötigten Salzmenge?
    Bei 80 Litern sollte ich laut Mischanleitung auf dem Eimer rund 2.800gr Salz benötigen. Um meine Dichte von 1,0235 bei 25°C zu halten muss ich allerdings rund 3.000gr reinkippen.
    Ich habe mir extra das TM Aräometer gekauft, weil es so ziemlich das präziseste auf dem Markt sein soll.
    Woher also die Differenz?


    Für Antworten bin ich wie immer dankbar :smiling_face:

    mg/L TÄGLICH???

    Was hast Du denn für einen Besatz in den 250 Litern?
    Die verliere ich bei 700 Litern im Monat (allerdings noch nicht sehr viele Korallen drin) und gleiche durch Wasserwechsel aus.

    Hört sich für mich (auch noch Anfänger) wie ein chemisches Problem an, Schwund durch Ausfällungen oder ähnliches.
    Ansonsten such hinter den Steinen nach Navy Seals, Kampftauchern etc, die Blendgranaten basteln :grinning_squinting_face: