Beiträge von Schmagauke

    Es gibt schon noch einige Leute, die bestimmte Tests von Salifert benutzen und sagen, diese seien ok.

    Ich gehöre nicht dazu, ich hab meine alle weggeworfen...
    In Sachen Preis/Leistung/Handling finde ich Tropic Marin ziemlich gut.
    Den Phosphattest habe ich allerdings von Gilbers.

    Eben, reinen Strombedarf zu rechnen ist Unsinn, alles andere kostet auch viel Geld.
    Mal eine unvollständige Liste der Dinge, die JEDEN Monat notwendig sind bzw die man auf den Monat umrechnen kann, wie z.B. Leuchtmitteltausch.

    Strom.
    Wasser für Wasserwechsel und Nachfüllung, Umkehrosmoseverlust bedenken.
    Salze, nicht nur Meersalz für Wasserwechsel, sondern auch Calcium, Karbonate, Magnesium, je nach Besatz zusätzliche Spurenelemente etc
    Eventuell Filtermaterialien, sehr variabel, also auch Phosphatadsorber, Aktivkohle etc
    Futter (bei mir schon fast 40€ pro Monat).
    Leuchtmittel (bei mir neulich erst wieder 200€).
    Krimskrams wie Korallenkleber etc
    tbc...

    Wie man sieht ist Strom nur EIN Kostenpunkt, die Summe der anderen Sachen ist i.d.R. TEURER als der Strom.
    Einen "Spargroschen" nicht vergessen, Technik kann auch kaputtgehen und muss meistens UMGEHEND ersetzt werden. Das Becken läuft nicht drei Monate ohne RFP, bis man die neue RE RFP zusammengespart hat...

    Die Anschaffung bei 2.000l ist auch enorm, wenn man alles richtig machen will.
    Ich stapel mal bewusst noch sehr tief:
    1.000 das Becken, weiße Front
    3.200 Beleuchtung (mindestens)
    500 Gestell, Unterschrank lassen wir weg, steht ja in der Wand
    2.800 Minimum Abschäumer, Pumpen, Technikbecken, leistungsstarke UO etc
    1.000 Einrichtung, Minimum, da ist keine Verkleidung von Atoll oder Korallenwelt drin...
    200 Euro kostet alleine das Salz für die Erstbefüllung...
    usw usw usw

    Rechne 9.000 bis 10.000 für die Anschaffung und Start der Einfahrphase.
    Das ist aber ein normaler Kurs, keine Schrotttechnik, allerdings ist da gewiss keine Technik von RE und/oder Abyzz drin, keine Steuercomputer, keine Zusatzanlagen wie UV, Dosierautomatik usw usf
    Bei nem 2.000 Liter Pott fängt unser Hobby an, richtig teuer zu werden.

    ich bin bei 1500 liter bei einem betrag von 7 euro pro liter angekommen.

    björn: 3-5 euro nur an licht jeden tag? was hast du denn für eine beleuchtung?


    Du hast 10.500€ Unterhaltskosten pro Monat? :grinning_squinting_face:

    Beim Licht bin ich davon ausgegangen, daß heutzutage vermutlich auch LED zum Einsatz kommt.
    Eventuell noch T5 zur Unterstützung. Nimm also 800W LED + vielleicht 400W T5, mind. 10h pro Tag. 1.200W also locker, macht 12 kWh x 0,28€ = 3,36€ pro Tag für Licht. Bei SPS mehr Licht, also Richtung 5€ pro Tag. Passt schon.
    100€ Salz für WW usw usf.
    Bei meinen 0,20€ pro Liter landest Du bei 400€ pro Monat Unterhalt, wie auch Andre schrieb.
    Passt schon.

    Also:
    Gutäääään Morgähn :grinning_squinting_face:
    Sonntag morgens :schlaf: :winking_face:

    Ich hab für mich die Faustformel 0,20€ pro Liter aufgestellt. Damit ist alles notwendige abgedeckt.
    Das können aber auch noch 5-10 Cent mehr werden, je nach Besatz, Technikaufwand, Dosierungen irgendwelcher Mittel usw.
    2.000 Liter kosten alleine 3-5€ für Licht pro Tag, je nach Lampenart.

    Ich hänge mich mal an diesen Thread mit an.

    Meine Euphylia hat seit einigen Tagen in der Mitte zwischen den Polypen eine etwas mehr als kirschgroße Blase, es sieht aus, als wäre die Mundöffnung nach außen gestülpt.
    Die Blase ist fast transparent, ob sie einfach frablos ist oder ob es daran liegt, daß sie extrem gespannt ist, weiß ich nicht.
    Fotografieren lässt sich dies leider schlecht, da es größtenteils von den Polypen verdeckt wird.

    Muss ich mir Sorgen machen?

    Auch wenn die Sache ja schon klar ist:

    Solche Schwammarten würde ich immer rausreissen. Im Tierpark Bochum ist das schöne Achteckbecken m.M.n. auch im A...., ist vom Ohrschwamm komplett zugewuchert und überwächst alle Korallen.
    Das seltsame dort: Der Schwamm hat eine eigene Tafel neben dem Becken hängen, fast, als hätte ihn jemand absichtlich und bewusst als Besatz gewählt...

    Da bin ich überfragt, das wissen andere hier sicherlich besser.

    Ist das Zeug immer nur über dem Bodengrund?
    Vielleicht ist es von irgendeinem Getier, das im BG lebt und diese Blasen nach oben ausbildet.

    Da musst Du wohl warten, bis jemand in diesen Thread schaut, der mehr Erfahrung hat.


    Fische, Futter, Resultat aus Fisch+Futter :smiling_face:

    Hast Du keine Fische im Becken oder zuwenige?

    Das sichtbare ist weg, ich sauge ja auch nur die oberen paar mm ab und nicht alles. Sonst wäre mein Bodengrund ja nach dem Einbringen wieder komplett leblos.

    Vorhanden sind die Cyanos eh immer und in jedem Becken, die Frage ist ja nur, ob sie sich wohlfühlen und vermehren oder ob sie unsichtbar bleiben.
    Deshalb halte ich auch alle Wundermittel für Unsinn.
    Man muss die Ursache für die Vermehrung suchen und bekämpfen, und den Viechern das Leben schwer machen, dann werden sie auch wieder unsichtbar.

    Fassen wir zusammen:
    Cyanos machen watse wolln, ma sindse da, ma nich :grinning_squinting_face:

    Ich hab auch grad wieder welche am Boden, nachdem ich die auf den Steinen besiegt habe.
    Meine Wunderwaffe:
    Ich mach gleich wieder WW und saug die Biester ab, der Bodengrund wird brutal gespült und dann wieder eingebracht.
    Weg sindse.
    Vorerst...

    Zu groß ist bei dem Fisch wohl relativ bzw Ansichtssache.

    Ich habe ihn mit ca 4-5cm gekauft, er ist innerhalb weniger Monate gewachsen wie wild und hat jetzt eine Länge von inkl. Schwanzflosse rund 12cm.
    Es ist ein sehr aktives Tier, ein Lippfisch halt, aber ich habe ein stark strukturiertes Becken und daher wuselt er den ganzen Tag lang im und ums Riff herum und sucht nach allem, wonach Lippfische halt suchen.
    Keine Gerase die Scheibe entlang oder ähnliches, im Gegenteil.
    Ist ja kein Coris oder Thalassoma.
    130x60 mit einem guten Riffaufbau wäre in meinen Augen für den Chrysus vertretbar, wenn er sich beschäftigen kann.
    Vorausgesetzt, er passt überhaupt in den angestrebten Besatz.
    Einen Iridis habe ich leider nicht selbst, hätte ich aber gern und habe ihn viel beobachtet. Der Iridis scheint mir wesentluch unruhiger zu sein als der Chrysus, der braucht wahrscheinlich eher mehr Platz.

    Ich habe mit WW erst nach über 4 Monaten angefangen und mache zur Zeit nur ca. 10% alle 2 Wochen statt jede Woche.
    Passt.
    Vielleicht muss ich bald häufigere Wechsel machen, tut aber im Moment noch nicht Not.

    Beleuchtung HQI + T5.
    Temperatur im Becken immer zwischen 24 und 25°, im Raum um die 20-21°.
    Tagsüber habe ich meinen 300W Heizer noch nie in Aktion gesehen, es sei denn, ich lüfte tagsüber mal sehr stark.
    Wasserbewegung ist bei mir sehr stark, dementsprechend hohe Verdunstung, ich habe insg. 11.000l Strömung gegen die Oberfläche gerichtet, die sich noch mit dem Strom der RFP kreuzen. Verdunstung ca. 4-5l/Tag auf 700l.
    Bislang keine Feuchtigkeitsprobleme im Haus, aber es ist auch ein Altbau, bei dem jeder Blower Door Test für Nervenzusammenbrüche und eimerweise Tränen sorgen würde, außerdem war der "Winter" auch sehr..., ähm, Moment, welcher Winter?
    Nachts geht der Heizer 1-2 mal an, mehr nicht.

    Soviel zu dem Thema:

    Vorhin fiel mir auf, daß einer meiner Kaudernis, die erst seit 4 Wochen im Becken sind, nicht mehr frisst.
    Panik.
    Ich schau also genauer hin und sehe, daß er das Maul nicht ganz geschlossen hält und komische Beulen darin zu erkennen sind.
    Panik!
    Mandelentzündung? Schwerer Fall von Parodontose? Zunge geschwollen? Zuviel Ahoi!-Brause?

    Er trägt wohl Eier :smiling_face:
    Ich freu mich.
    Das Weibchen versucht nun, ihn vor dem übereifrigen Putzerfisch zu beschützen.
    Mal schauen, was draus wird, ich hatte die beiden eigentlich noch für zu klein gehalten...

    Wie der Titel schon sagt, Armin Glaser hat ja auch genug dazu geschrieben.

    Aber Hand auf´s Herz:
    Macht Ihr das wirklich alle?

    Ich habe vor, einen C50 für 4 Stunden am Tag an meinem AS auf 700l laufen zu lassen, starker Fischbesatz und gute Fütterung.
    Das nur auf kleinster Stufe, also 5mg/h. Glaubt man der Anleitung, reduziert sich das um 50% wegen der Luftfeuchtigkeit, wenn man kein Silicagel benutzt.
    Also gerade mal 2,5mg/h.

    Normalerweise sollte sich das Ozon doch komplett abreagieren, bevor es vom TB ins Hauptbecken oder durch den Topf des AS in die Raumluft gelangt, oder?
    Ich will ja nicht 24h mit 50mg/h fahren.

    Gut und ohne weiteres vermehrt sich gar nix :smiling_face:

    Am ehesten wohl Kaudernis, Anemonenfische und der ein oder andere Zwergbarsch.

    Aber Du hast kein Guppybecken, da werden aus zwei nicht zweihundert :grinning_squinting_face:

    Meerwasserfische auch aufzuziehen - DAS ist die Schwierigkeit.
    Such mal etwas und lies, Du brauchst eigentlich immer ein Aufzuchtbecken und entsprechendes Futter. Das "herzustellen" ist schon nicht ganz einfach.

    Ich melde mich wieder, wenn ich die ersten 300 A. Leucosternon abzugeben habe. Wird etwas dauern, da ich bislang noch keinen einzigen besitze...

    Ich hatte einen solchen Fall erst einmal, dabei handelte es sich um ein ziemlich dickes, bis hinter den Innenputz eingemauertes Eisen, an welchem die Oberleitung der Straßenbahn hing...
    War ein Haus ohne Wärmedämmung.

    Eine Außenwand hat mindestens 17,5cm KS, wenn man da von außen 60-70mm reinbohrt hat man immer noch über 10cm Stein, womit wir bei Deinen 99,9% wären, daß nichts passiert.

    Wie arbeitet ihr eigentlich? Nach Vorschriften, Berechnungen, Erfahrungswerten, ... oder ratet ihr in euren Jobs ausschließlich?
    Schöne Grüße
    Mirco

    Ich (Installateur- und Heizungsbaumeister) arbeite

    ERST nach Normen und Berechnungen

    und danach nach Erfahrung oder einfach gesundem Menschenverstand, besonders bei den unzähligen Situationen im Altbau, die von den Normen nicht erfasst werden bzw in einer Grauzone liegen.

    Ich bin in 20 Berufsjahren noch nicht einmal auf die Nase gefallen.

    Über manche Normen lache ich einmal herzhaft und lege sie im "Hirnarchiv" abrufbereit ab, falls mir nochmal jemand damit kommt.
    Aktuelles Beispiel:
    Haus mit 20cm Wärmedämmung (Styropor).
    Neueste Vorschrift: Ich darf den Edelstahl Außenwandschornstein nicht mehr mit herkömmlichen Schrauben befestigen, sondern muß (natürlich blödsinnig teure) thermisch entkoppelte Schrauben nehmen...
    Wtf !?!
    Erklären konnte mir das bisher niemand, weder Bauing. noch Architekt.
    Will mir da jemand den Wärmeverlust durch 0,7cm² Schraube auf 500m² Fassade vorrechnen?
    Reden wir von Wärmebrücken?
    Kriechende Kälte mit solchen Massen von Kondensatanfall, daß die Dämmung Schaden nimmt?
    Kommentar eines Architekten:
    "Unfug. Da wollte bloß wieder jemand der Norm seinen Stempel aufdrücken..."

    Zum Thema Erfahrungen im Altbau:
    Ich habe schon unzählige Male gesehen, wie tage- und wochenlang Tonnen von Material in der Zimmermitte der auf keinen Fall belastbaren (Statiker) Decke lagen, z.B. Putzer/Maurer machen das gerne, so ne Palette Rotband, 100 KS-Steine und was man sonst noch so braucht. Natürlich in der Mitte, an den Wänden verteilt wäre das Material ja im Weg...
    Der Trockenbauer stapelt dann noch die 20 Rigipsplatten für die Decke daneben...
    Die Häuser stehen noch.

    Was ich damit sagen will:
    Natürlich sollte man das Gewicht nicht jahrelang sort liegen lassen, dann würde die Decke mit Sicherheit Schaden nehmen.
    Aber wenn ich die Hälfte davon nicht in der Mitte, sondern an einer tragenden Wand aufbaue, wird das halten. Das wird in nem Altbau aber jeder Statiker verneinen...

    Niemand zweifelt Statiker im Allgemeinen an.

    Die Erfahrung, gerade im Altbau, zeigt bloß, daß die Statiker i.d.R. am absolut untersten Limit arbeiten, wenn sie es schriftlich und verbindlich tun sollen.
    Also haben wir alle nur 100l Becken...

    Etliche tausend Aquarianer haben aber viel größere Becken stehen und es funktioniert.

    Man trägt das Risiko dann halt selbst, das sollte klar sein.

    habe gerade mit dem Aqua-Bauer telefoniert, er sagte mir ich sollte mir keine Sorgen machen, das ist ein Lufteinschluss an der gefasten Kante der Seitenscheibe,
    das wäre nur ein Schönheitsfehler und hat keinen Einfluss auf Stabilität und Haltbarkeit.

    Sieht tatsächlich so aus.
    Angerissen scheint da nix zu sein, sieht aus wie ein Lufteinschluss zwischen Klebe- und Sicherheitsnaht.
    Dabei würde ich mir noch keine Sorgen machen.

    Bei Cyanos hilft nur Geduld.
    Einen Salzwechsel habe ich auch probiert, sah 2 Wochen lang gut aus und dann waren sie wieder voll da.

    Ich habe meine erflogreich bekämpft mit den altbewährten und mühsamen Mitteln:
    Absaugen, absaugen, absaugen...
    Eine Zeit lang 2x die Woche.
    Beim Wasserwechsel und zwischendurch mit meinem "UV-Staubsauger", ein simpler Eheim Classic, Watte rein und in den Rücklauf eine UV Lampe geschaltet, um möglichst Cyanofreies Wasser zurück ins Becken zu leiten, damit sie sich nicht noch weiter ausbreiten.
    Die obere Schicht des Bodengrunds habe ich auch abgesaugt, stark gespült, ein paar Tage stehen lassen und wieder eingebracht. Wiederholte Male.
    Jetzt habe ich nur noch sehr wenige Cyanos am Boden und mit denen räumen meine Strombusschnecken erstaunlich gut auf (teure Schnecken, aber interessant und die bringen wirklich was. Natürlich nicht, wenn das Becken noch voll ist mit Cyanos, dann sind die Strombus nur nen Tropfen auf den heißen Stein).

    Willst Du den Durchfluss erhöhen oder den Wasserstand senken? :winking_face:

    Durchfluss erhöhen = Leistung RFP erhöhen, mit Ablauf und Notablauf sollte das den Durchfluss erhöhen ohne den Wasserstand zu heben, wenn der Kugelhahn am Ablauf entsprechend weiter aufgedreht wird.

    Wasserstand senken:
    RFP Leistung verringern, ggfs Ablaufrohre kürzen.

    Am Kamm liegt´s nicht, da kannst Du nix dran verändern.

    Zum Thema V.-Grundeln, mal wieder meine Strigata:
    Ich habe theoretisch 3cm Bodengrund eingebracht, praktisch habe ich 0-10cm Bodengrund :grinning_squinting_face: (Das elende Biest).

    In Bewegung halte ich den Bodengrund durch ein paar Strombus- und Nesseritaschnecken, die alle sehr fleißig sind, dazu einen grabenden Seestern und drei völlig bekloppte Lippfische.
    Mein Perllippfisch geht um 20:00 schlafen, der Kanarienlippfisch um 21:00. An derselben Stelle. Und gräbt dabei den Perllippfisch wieder aus :face_with_tongue:
    Der sieht danach immer aus, als hätte er drei Nächte durchgesoffen.
    Auf der Suche nach nem neuen Schlafplatz wühlt er dann das halbe Becken um.