Beiträge von Ina F.

    Hallo Timo,

    vielen Dank für Deine ehrliche Antwort.
    Nun sei mir noch die Frage nach den zwei Kaisern erlaubt. Welche Arten sind es in diesem Fall?

    Deine Theorie zu der Beckenbiologie unterstütze ich. Besonders wenn Du schreibst, dass Dein Korallenbestand im Moment etwas dünn ist. Da kommt nach meinem Empfinden eins zum anderen. Hoher Fischbesatz gepaart mit (ich nenn ihn mal) schlechtem Korallenbesatz und einer etwas durcheinandergewirbelten Biologie. Das muss nun alles eben langsam wieder ins Gleichgewicht zurück. Deshalb wäre es aus meiner Sicht auch wünschenswert, wenn die Korallen die medikamentöse Behandlung einigermaßen gut vertragen würden. Wenn davon auch noch mehr stirbt, dann wäre das für den weiteren Verlauf Deines Beckens sehr schade.

    Aus diesem Grund und für einen Gesamteindruck wären eben ein paar mehr Bilder recht hilfreich.

    Nur nicht den Kopf in den Sand stecken und am Ball bleiben. Wird schon...

    Ina

    Hey Dietmar,

    das mit den 5 Doktoren ist schon recht happig - haste Recht. Das hatte ich völlig überlesen. Bei der Beckengröße wird es schon ein bißchen eng...

    @Timo: Um welche Doktoren handelt es sich denn bei den anderen drei?

    Ina

    Hallo Christiane,

    ich habe Dein Becken vor Augen, aber wie sieht denn Dein Fischbesatz aus?
    Vielleicht fehlen in Deinem knapp 1000 Liter fassenden Becken ein paar flossige Mitbewohner, die ordentlich hungrig sind. :grinning_squinting_face:

    Gegen unerwünschtes Algenwachstum setze ich auf ein ganzes Heer von Fressfeinden. Ich bin bei meinem Becken sehr auf eine hohe Artenvielfalt bedacht. Sowohl insgesamt als auch im Bereich der Algenfresser. Ich denke, das zahlt sich aus. Viele Nischen sind besetzt. Dadurch kann sich meiner Meinung nach, ein langfristig stabiles System austarieren, dass gut mit "höheren" Nährstoffwerten steht.

    Der Vollständigkeit halber hier mal eine kleine Auflistung meiner Algen- und Detrituscrew:
    - Tectus, Turbo, Engina, Nassarius, Babylonia, Mespilia, Percnon, Archaster, Lysmata debelius und amboinensis, Chlorodiella und verschiedene Einsiedler.

    Alles unscheinbare Mitbewohner, die aus meiner Sicht aber sehr dazu beitragen, mein System zu stabilisieren und gesund zu erhalten.

    Ina

    Hallo Timo,

    ich gebe Bernd Recht. Meist ist es am besten, wenn man eine Sache durchzieht. Aber wie gesagt, Geduld musst Du haben und Du darfst nicht die Hoffnung verlieren. Es braucht seine Zeit...

    Ansonsten kann ich nur zu stabilen Wasserwerten raten und füttern, füttern, füttern.

    Bitte stell doch, wenn es möglich ist, mal ein paar Bilder Deines Beckens ein. Vielleicht fallen uns dadurch noch andere Dinge ein, die für Dich evtl. hilfreich sein könnten.
    Und bitte berichte weiter.

    Ina

    Am effektivsten ist aus meiner Sicht, dass Du die Fische bei guter Kondition hältst. Und das erreichst Du am besten durch ausreichende, abwechslungsreiche und vitaminisierte Ernährung. Bis das alles vorüber ist, braucht es leider seine Zeit. So lange müssen sie durchhalten.

    Beim Thema Wasserwechsel scheiden sich die Geister. Ich bin ein Verfechter von häufigeren, kleineren Wasserwechseln. Meine Doktoren danken es mir mit bester Gesundheit.

    Wie schon erwähnt, Daumen sind und bleiben fest gedrückt.

    Ina

    Hallo Timo,

    da ist aber bei Dir alles mächtig durcheinander. :frowning_face:

    Okay, wenn es mein Becken wäre...
    Abschäumerleistung muss optimal gewährleistet sein. Wasserwechsel durchführen. Am besten natürlich regelmäßig. Ich mache 2,5% die Woche.
    Außerdem hast Du keine Garnelen, richtig? Putzerlippfisch?

    Diese sind für das Wohlbefinden von Doktorfischen aus meiner Sicht von sehr großer Bedeutung. Wenn ich sehe wie oft meine Doktoren diese Dienste in Anspruch nehmen, dann kann es gar nicht anders sein.

    Solange sie fressen ist es noch nicht zu spät. Viel füttern. Vor allem pflanzliche Kost in Form von Algen, Salat, Gurken, Banane etc. Und das Frostfutter vitaminisieren. Pflanzliche Kost sollten sie jetzt eigentlich ständig zur Verfügung haben.

    Ina

    Hallo Peter,

    es ist so, wie Du es beschreibst. Als ich selber mit der Meerwasseraquaristik begonnen habe, habe ich auch gedacht, dass ich das alles nie verstehen werde. Die verschiedene Technik und die unterschiedlichen Systeme gepaart mit den angebotenen Zusatzmitteln haben mich auch völlig durcheinander gebracht.
    Ich habe vorher allerdings schon knapp 20 Jahre Süßwasser betrieben. Auch dort nach dem Motto "Weniger ist manchmal mehr". Damit fahre ich auch im Bereich Meerwasser eigentlich ganz gut.

    Für mich ist eben immer noch einer der wichtigsten Punkte, dass man sich für ein System entscheidet und möglichst dabei bleibt. Das kann nährstoffreich oder eben auch nährstoffarm sein. Aber wenn ich eben nährstoffarm will, dann kann ich auch nicht noch alle Fische gleichzeitig wollen. Oder noch schlimmer, diese hungern lassen. Dann werden Mittel gegen steigende Nährstoffe eingesetzt und UV und Ozon für die kränkelnden Fische. Es ist aus meiner Sicht eben wichtig, sich zu überlegen, was einem wichtiger ist. Alles auf einmal funktioniert in den wenigsten Fällen. Da bricht das System wahrscheinlich irgendwann zusammen und das ist sehr schade.

    Aber mal zwei Wochen dieses Mittelchen zu probieren und die nächsten drei Wochen ein anderes, das führt in meinen Augen nicht zu langfristigem Erfolg.

    Viele Grüße,
    Ina

    Hallo Mädels, :wink

    ich freue mich, dass Ihr meine Meinung teilt.

    Leider drücken mir die Diskussionen in anderen Threads derzeit etwas auf die Seele.
    Es wäre doch schön, wenn man sich bei unserem gemeinsamen Hobby auch mal wieder etwas mehr auf die Schaffung eines gesunden und dauerhaft stabilen Biotops besinnen würde...

    Danke und Grüße,
    Ina

    Au weia...

    Wie lange sind die Fische schon bei Dir?
    Wie lange steht das Becken schon?

    Hast Du in letzter Zeit etwas verändert oder neue Fische hinzugesetzt?
    Kannst Du Dir vielleicht erklären wie es zu der Erkrankung kommen könnte?
    Wie lange zeigen sie schon die Symptome?

    Sorry, Fragen über Fragen, aber nur so kommen wir der Ursache vielleicht auf die Spur...

    Ich drücke Dir für Deine Fische zumindest ganz fest die Daumen!!!

    Viele Grüße,
    Ina

    Hallo Peter,

    die Frage ist doch auch hier, wie so oft, was will ich überhaupt? Will ich ein harmonisch laufendes Becken mit gemischten Korallenarten und ausgewogenem Fischbesatz? Oder will ich das absolut oberfarbigste Steinkorallenbecken?
    Will ich ein stabil laufendes Becken, das ich auch mal ein paar Tage einer Urlaubsvertretung überlassen kann? Oder will ich den Tanz auf dem Vulkan auch auf die Gefahr hin, dass der mal ausbricht?

    Meine Werte sind folgendermaßen:
    - PO4< 0,02
    - NO3 = 5-10

    Diese Werte sind seit Beginn weitestgehend konstant. Also etwa 2,5 Jahre. Meine Fische müssen nicht hungern und meine Korallen wachsen und gedeihen bestens. Algenprobleme habe ich keine. Und ja, auch meine Korallen sind farbig.

    Wie man nun merken kann bin ich kein Freund davon, die Werte gegen Null zu fahren. Oder anders ausgedrückt, bin ich kein Freund davon ständig an den Wasserwerten herumzuspielen. Ist es nicht vielleicht eher wünschenswert das eigene System daheim auf Dauer relativ konstant zu fahren? Meine Wasserwerte haben sich nach der Einfahrphase in diesen Bereich eingependelt. Und seitdem sind sie so. Immer. Bei jeder Messung. Warum sollte ich nun anfangen, sie versuchen in eine andere Richtung zu "quetschen"?

    Ich denke einfach, dass viele sehr gerne basteln. Für den einen oder anderen mag es wohl langweilig sein, dieses nicht zu tun. Ich freue mich eben, wenn es mehr oder weniger "von alleine" läuft.

    Wenn ich dann noch lese, was insbesondere Anfänger schon zu Beginn ihres Beckens alles verwenden, wird mir ganz schwindelig.
    Und wenn ich sehe, wieviele im Moment ihr Becken "abfackeln" nur um Wasserwerte in diesem oder jenem Bereich zu bekommen, dann macht mich das sehr sehr traurig...

    Kann das Tierliebe sein...?

    Ina

    Hey Jürgen,

    das sind doch mal gute Neuigkeiten! Wer weiß, vielleicht hat unser Daumen drücken doch ein bißchen gewirkt... :winking_face:

    Wäre sehr schön, wenn das Schlimmste nun überstanden wäre.

    Für alle Fälle bleiben die Daumen aber weiterhin fest gedrückt. Wäre schön, wenn Du noch ein bißchen weiter berichten würdest. Ich denke, wir können alle nachempfinden, was Du durchmachst und würden uns alle über (insbesondere hoffentlich positive) Meldungen von Dir freuen.

    Ina

    Hallo ???,

    es wäre schön, wenn wir noch ein paar ergänzende Informationen zu Deinem Becken bekommen könnten.
    Z.B. ist eine Gesamtansicht immer ganz hilfreich. Außerdem wäre es toll, wenn Du noch ein bißchen zu Deinem Besatz (Fische, Korallen und Wirbellose) schreiben würdest.

    Es wäre schön, wenn Du die Bilder direkt hier hochladen könntest. Irgendwann endet der externe Link im Nirvana und der Thread lässt sich nicht mehr gut nachvollziehen. :grinning_squinting_face:

    Viele Grüße,
    Ina

    Oh je Jürgen, was für schlechte Neuigkeiten! :frowning_face:

    Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass alles schnell wieder in Ordnung kommt, und nicht noch mehr Deiner flossigen Mitbewohner sterben.

    Alle Daumen sind gedrückt, viel Glück!

    Mitfühlende Grüße,
    Ina

    Zitat

    Original von Mildred
    Mein Tipp ist deshalb eigentlich eher nur als Denkanstoß gedacht. Wenn die Werte nicht passen, weil etwas fehlt, dann musst Du natürlich entsprechend dosieren.

    Hallo Reinhard,

    Du hast mich leider etwas falsch verstanden. Natürlich muss sie nachdosieren, wenn etwas fehlt. Da bin ich absolut Deiner Meinung. =)

    Ina

    Hallo Christiane,

    wenn ich mich richtig erinnere, dann habt Ihr in letzter Zeit ja ein bißchen umgeräumt und gebastelt, richtig?

    Du siehst natürlich selber am ehesten, wie Deine Korallen stehen und Dein Becken sich entwickelt. Mein Tipp ist deshalb eigentlich eher nur als Denkanstoß gedacht. Wenn die Werte nicht passen, weil etwas fehlt, dann musst Du natürlich entsprechend dosieren.

    Ich vermute allerdings, dass durch das Umräumen alles ein wenig aus der Ordnung gekommen ist. Manchmal braucht es dann nur ein bißchen Zeit, um das empfindliche Gleichgewicht wieder herzustellen.

    Ich hatte zwischendurch etwas Probleme mit Algen (so nach einem Jahr Laufzeit etwa). Meine Wasserwerte waren absolut im grünen Bereich. Ich habe daraufhin sehr stark am Thema "Artenvielfalt" gearbeitet. Soll heißen Korallenbesatz abwechslungsreicher, mehr Algenfresser verschiedener Arten, Schnecken verschiedener Arten, grabender Seestern etc.

    Seitdem läuft alles deutlich besser.

    Wie gesagt, nicht aus der Ruhe bringen lassen, beobachten und vielleicht mal über regelmäßigere, kleinere Wasserwechsel nachdenken.

    Drücke weiterhin die Daumen,
    Ina

    Hallo Christiane,

    ich komme jetzt mal wieder mit meinem "Lass-mal-alles-weg-und-mach-nur-Wasserwechsel-Ratschlag". :grinning_squinting_face:

    Ich betreibe mein Becken seit Beginn ohne Extra-Zusätze. Nix. Nur Wasserwechsel jede Woche von etwa 2,5%. Jede Woche. Regelmäßig. Jeden Sonntag.

    Bei mir sind alle Werte wirklich absolut im Lot. Meine Fische sind gesund, meine Korallen stehen gut, wachsen wunderbar. Keine Cyanos, keine Algen, alles schön.

    Ich benutze für den WW immer verschiedene Salze im Wechsel, um ggf. vorhandene Defizite in bestimmten Bereichen bei dem einen Salz durch ein anderes Salz wieder auszugleichen. Muss aber gestehen, dass ich meine Wasserwerte vielleicht alle 8-12 Wochen mal messe.
    Manchmal macht einen diese ganze Messerei doch nur nervös... :winking_face_with_tongue:

    Hoffe sehr, dass Du Deine Probleme wieder in den Griff bekommst.

    Viele Grüße,
    Ina

    Hallo Larissa,

    würdest Du bitte mal ein Foto von Deinen Algen einstellen? Möchte nur gerne mal sehen, wie viele es sind, und ob Du dagegen eigentlich überhaupt etwas unternehmen musst. Dein Becken ist ja noch relativ jung und ich bin mir nicht sicher, ob es nicht besser wäre erst einmal abzuwarten, wie es mit diesen Algen weitergeht. In einem so frisch eingerichteten Becken wie Deinem müssen sich die Abläufe erst einmal richtig einpendeln. Manchmal wachsen Algensorten neu und manchmal verschwinden sie auch sehr schnell wieder. Gib den Dingen etwas mehr Zeit bevor Du den Seeigel einsetzt. Ich glaube auch, dass der T. gratilla schon etwas zu heftig ist für Deine Beckengröße. Der wird, wie Corinna bereits erwähnt hat, doch sehr schnell relativ groß. Auf lange Sicht wirst Du mit dem, glaube ich, nicht unbedingt froh werden.

    Wie gesagt, poste mal ein Bild - würde mich freuen.

    Danke und Gruß,
    Ina

    Hallo zusammen,

    bei dem Thema "Optik" kann man natürlich ein paar Gestaltungsregeln beherzigen. Kann ja nicht schaden, wenn man sich insgesamt ein paar Gedanken über die Struktur und damit späteres Erscheinungsbild seines Beckens macht. Das habe ich bei meinem Becken auch versucht umzusetzen. Klar, gelingen tut das sicherlich nicht perfekt und auch nicht jeder hat ein super Talent dafür, sich die nackten Steine später mit Korallenbewuchs vorzustellen.

    Jetzt frage ich mich natürlich, ob sich mit den genannten Gestaltungsregeln auch die Bedürfnisse der Tiere vereinbaren lassen? Von meiner Seite aus müsste man sich dann erst nach Gestaltung Gedanken über die Tiere (im besonderen Fische) machen, die ich in dem Becken pflegen KANN. Die Herangehensweise ist dadurch eben komplett anders als z.B. bei meinem Becken. Ich wollte ein Biotop schaffen, in welchem sich meine Fische wohlfühlen und welches auch noch optisch ansprechend aussieht. Da muss man dann eben ein paar Kompromisse eingehen.

    Und wenn wir schon beim Thema Optik sind, dann kann ich mir bei dem Fischbesatz dieses Beckens nicht vorstellen, dass man sich entspannt zurücklehnt und die Aussicht genießt. Ich zumindest würde nachts kein Auge mehr zutun...aber darum geht es in diesem Thread ja auch nicht.

    Ina

    Zitat

    Original von mwx
    Moin

    ich versuch es mal andersrum. Ich stehe vor einem leeren Becken (80bx50hx60t), Technik ist fertig, und könnte sozusagen sofort mit der 'Gestaltung' beginnen. Das Becken hat z.Z. keine Deko ausser eine schwarze Rückwand. Ich finde die hier vorgestellten z.T. ganz hübsch aber es ist auch nichts dabei wo ich jetzt direkt sagen würde 'das muss ich haben'. Ich hatte eigentlich keine besonderen Pläne damit, wollte erstmal nur etwas LS rein tun und abwarten .. Was würdet ihr an meiner Stelle machen?

    Gruß, Michael

    Jaaaaaa - praktisches Beispiel! :thup :thup :thup

    Ina

    Hallo,

    ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, warum Du das machen willst. Hast Du einen besonderen Grund? Oder soll es etwas bestimmtes bewirken?

    Weil so auf den ersten Blick sieht Dein Becken doch ganz gut gut. Oder findest Du nicht?

    Ina

    Hey Lena,

    Dein Vulcano-Tank ist echt eine ziemlich interessante Sache. Über den Fischbesatz lässt sich wieder diskutieren-ich lasse es aber jetzt mal.

    Ansonsten ist die Idee sehr originell. Insbesondere die Verbindung mit den Krabben macht es sehr besonders.

    Mein Keller hat ja noch Kapazitäten frei... :ylol

    Ina

    Hallo Christiane,

    ich finde ja das Becken unter dem blau-gelben Riff sehr gelungen. Dort ist auf relativ kleinem Raum eine wirklich ansprechende Komposition verschiedener Wirbelloser mit einem ausgewogenen Fischbesatz umgesetzt worden. Durch den Einsatz von Krusten, Acans etc. kann man dort auch sicherlich den Ist-Zustand einigermaßen lange aufrecht erhalten.

    Aber auch das Tubastrea-Becken hat seinen Reiz. Ich bin mir nicht sicher, ob man dort die Wasserwerte aufgrund der notwendigen Fütterung der Polypen dauerhaft stabil halten kann, aber die Gestaltung verschiedener Lichtzonen ist dort sehr schön umgesetzt worden.

    Vielleicht findet ja noch jemand ein paar nette Impressionen in den Weiten des Internets.
    Ich freue mich drauf... :thup

    Ina

    Zu Beginn dieses Threads zitiere ich mal kurz aus WIKIPEDIA (falls ich das darf... 8o):

    "Als Aquascaping bezeichnet man die in der Aquaristik verbreitete Technik des Gestaltens von Aquarienlandschaften. Der ästhetische Anspruch steht hierbei im Vordergrund. Verwendet werden beispielsweise Pflanzen, Steine und Treibholz. Aquascaping wird daher auch als "Unterwassergärtnern" bezeichnet. Häufig wird auf Tiere im Aquarium verzichtet oder es werden nur sehr kleine Wirbellose eingesetzt. Ziel ist, das natürliche Verhältnis zwischen Fischen, Pflanzen, Wirbellosen, Bodengrund und Einrichtungsgegenständen herzustellen."

    Jetzt ist natürlich die Frage, wie man das umsetzt. Oder anders gesagt, viele Wege führen zum Ziel.

    Ich bin echt auf die verschiedenen Ideen gespannt. Das Bild von Jürgen finde ich in diesem Zusammenhang zumindest schon recht passend.

    Ina

    EDIT: Oh sorry, Lena war schneller. Die Bilder von ihr finde ich auch absolut passend.

    @Lena: Das ist ja irgendwie total abgefahren. Aber die Korallen sind doch nicht echt, oder? Nee, die sind niemals echt.

    Norbert: Spannendes Projekt! Da muss man aber mal richtig Geduld haben. Vor allem die spätere Erhaltung des gewünschten Zustandes stelle ich mir als echte Herausforderung vor. Wie ist denn die zeitliche Umsetzung geplant? Würde mich echt interessieren, wie das bei Dir weitergeht. Ist ja auch wieder eine komplett andere Herangehensweise als gewöhnlich üblich.

    Das ist eben schon so eine Sache mit der Optik-meistens steht sie eben nicht an allererster Stelle. Oder anders gesagt, sie ergibt sich doch häufig aus den Bedürfnissen der gepflegten Tiere. Und wenn man schließlich alles schön hat, dann kommt ein nerviger Plagegeist (ich HASSE Acrossata amboinensis :yrf) und "trampelt" die ganze Optik kaputt. :ylol

    Ina

    Hallo Norbert,

    Du hast absolut Recht. Als das Thema startete war ich voller Begeisterung mal über die Dekoration in Riffaquarien zu diskutieren.
    In meinen Augen kann das eine wirklich spannende Sache sein, wenn man sich mal mit den verschiedenen Denkansätzen beschäftigt.
    Ich habe ja bereits zu Beginn dieses Threads geschrieben, dass ich mir vor Einrichtung meines Beckens sehr viele Gedanken über die Aufbauten gemacht habe. Aber eben aus anderen Gesichtspunkten als Anja. Für mich ist die Dekoration nicht eben einfach nur Optik, sondern Lebensraum, Reviergrenze, Schlafzimmer, Wohnbereich und Rückzugsmöglichkeit. Das ist einfach eine ganz andere Herangehensweise als die von Anja. Das habe ich versucht darzustellen. Allerdings wurde alles direkt abgeschmettert.
    Bei mir geht es eben im Bereich der Gestaltung vorrangig darum, dass es meinen Tieren gut geht.
    Ich bin eben der Meinung, dass durch einen (ich nenn ihn mal) fischgerechten Aufbau sich auch eine ansprechende Optik ergibt.
    Ob dabei der Goldene Schnitt etc. berücksichtigt wird, ist mur erst mal egal.
    Ich wollte eben insbesondere für meine Doktorfische einen guten Lebensraum schaffen, in dem sie sich wohlfühlen, weil sie Schwimmraum haben, Schlafplätze und Rückzugsmöglichkeiten voreinander und uns Betrachtern.
    Und das ist mir aus meiner Sicht gelungen.
    Mein Japonicus lebt seit 1,5 Jahren bei mir. Hat keine Pünktchen, lebt harmonisch mit anderen Doktoren zusammen, ist entspannt und freundlich. Und das alles ohne Ozon und UV.

    So viel zu meiner Optik. Von diesen Dingen wollte Anja leider nichts wissen, aber vielleicht interessiert es ja jetzt jemanden.

    Liebe Grüße,
    Ina

    Hallo ?,

    zunächst einmal meine Antwort zu Deiner ersten Frage:

    Ich benutze bei meinem Becken keinerlei Zusätze. Ich mache regelmäßig meinen wöchentlichen, kleineren Wasserwechsel und das ist alles.
    Ich bin ehrlicherweise auch kein Freund von "Wundermittelchen". Bei mir steht das Becken und seine Bewohner seit über zwei Jahren ohne größere Probleme und die Korallen wachsen wunderbar. Das soll jetzt natürlich nicht heißen, dass ich nicht irgendwann auch an den Punkt komme, etwas nachdosieren zu müssen, aber im Moment sind meine Werte bestens.

    Wenn es mein Becken wäre, würde ich eigentlich erst einmal alles weglassen. Dann jede Woche regelmäßig Wasserwechsel machen und schauen, wie es sich entwickelt. So dicht ist Dein Besatz ja auch nicht, da müsste durch den Wasserwechsel wieder genug an allen Elementen hineinkommen.

    Viel hilft nicht immer viel. Und manches kann man auch nicht erzwingen. Vielleicht ist Dein Wunsch nach starkem Korallenwachstum auch etwas kontraproduktiv.

    Gib den Dingen Zeit und Ruhe, denn sonst sieht Dein Becken doch gut aus.

    Ina

    An die "traditionellen" Aquarianer unter uns:

    Nach Anjas letzter Aussage wird wohl eher anders herum ein Schuh draus - wir sollten unsere Zeit nicht mir ihr vergeuden, sondern lieber unsere Energien anderswo investieren.

    Alle (selbst jetzt noch) gut gemeinten Ratschläge scheinen ja nicht auf besonderes Interesse zu treffen.

    Schade um die Tiere, aber ich werde Anja ihre Erfahrungen selber machen lassen.

    Ina

    Zitat

    Die meisten hier, die Anja kritisieren, tun dies nicht wegen ihrer gestalterischen Ideen, sondern wegen ihres Tonfalls, ihrer abschätzigen Formulierungen, der durchklingenden Überheblichkeit, des mangelnden Respekts anderen gegenüber und eben den gesamten Umgangsformen.

    Zitat

    Anja schneidet sich damit eigentlich selbst in den Finger. Ich vermute, dass so einige hier (mich eingeschlossen) durchaus Interesse daran hätten, weiter über die Sache zu diskutieren und Anja bei der Ideensammlung zu helfen, aufgrund ihres Auftretens dazu aber keine Lust mehr haben.

    Danke Christiane, Du hast es für mich absolut auf den Punkt gebracht.

    Ina

    Ups Eva, habe ich doch glatt Deine Fangis vergessen :winking_face_with_tongue: Die machen mit den T. amboinensis wahrscheinlich schnell kurzen Prozess. Sorry...

    Deine Biologie wird Dir Deine "Nachlässigkeit" danken... :thup

    Ina

    Um es auf den Punkt zu bringen, der Ton, Stil und die gewisse Überheblichkeit einiger Deiner Anmerkungen hier finde ich leider etwas unangemessen!


    Danke Bernd, Du hast es wirklich auf den Punkt gebracht.

    Ina