Eine Frage hätte ich auch noch:
Wie lange hast du die Scopas schon? Bzw. weißt du wie alt sie sind? Die Beiden haben ja schon eine ziemliche Größe erreicht.
Gruß Ina
Eine Frage hätte ich auch noch:
Wie lange hast du die Scopas schon? Bzw. weißt du wie alt sie sind? Die Beiden haben ja schon eine ziemliche Größe erreicht.
Gruß Ina
Hallo Maik,
ich kann mich nur wiederholen. Hammer!
Deine Fische sehen wirklich wunderbar aus. Ich liebe die Bilder von deinem Schoko-Doc. So muss ein Doktorfisch aussehen.
Mach ruhig noch ein paar Fotos... ![]()
Viele Grüße,
Ina
Wer weiß...die Urlaubsplanung ist noch nicht abgeschlossen... ![]()
Ich freue mich auf jeden Fall jetzt schon auf neue Bilder von deinem Riff.
ZitatOriginal von Maik-Schweiz
...aber in ca. 5-7 Jahren wird noch das letzte mal vergrössert
Dann muss ich wohl doch mal einen Schweiz-Urlaub einplanen... ![]()
ZitatOriginal von Maik-Schweiz
Der Vorteil ist, man hantiert weniger im Becken
Großer Vorteil! Vielleicht sollten Einsteiger dann einfach häufiger auf eine größere Beckenhöhe setzen. ![]()
Wie schon erwähnt, ich bin neidisch und drücke dir die Daumen, dass es weiter so gut läuft. Wobei ich mir darüber eigentlich nicht ernsthaft Sorgen mache.
Tolles Beispiel dafür, dass es nicht immer kunterbunte SPS-Becken sein müssen, um den "Wow-Effekt" zu erzeugen.
Vielen Dank für diese Beckenvorstellung!
Tja Maik,
sehr viel besser geht es dann wohl kaum mehr. Tolle Dekoration, toller Besatz, beste Pflege und Fütterung.
Wow...
Wer braucht da noch SPS? ![]()
Aber die 90cm in der Höhe sind sicher nicht zu unterschätzen, oder? Vor allem in der Pflege aber natürlich auch beim Bau des Beckens. Was hat das Glas für eine Stärke?
Hallo Maik,
Glückwunsch zu diesem Traum-Becken! Da kann man nur neidisch werden. Insbesondere die Dekoration ist dir in meinen Augen wirklich toll gelungen. Schöne Sandflächen in Verbindung mit lockeren Steinaufbauten und viel Schwimmraum - absolut mein Geschmack.
Klasse! ![]()
Magst noch etwas zu deinem Fischbesatz schreiben? Der scheint ja recht interessant zu sein. Wenn ich das richtig sehe, dann legst du viel Wert auf Paarhaltung, oder?
Großes Kompliment von mir! Schade, dass du so weit weg wohnst... ![]()
Viele Grüße,
Ina
ZitatOriginal von andrePankraz
Ein durchschnittliches Meerwasseraquarium kostet sicherlich das >20-fache von einem Smartphone.
Hallo André,
genau das ist aus meiner Sicht ja häufig der Knackpunkt. Wenn ich bedenke, was ich in mein Becken investiert habe - da kommt schon einiges zusammen. Mal abgesehen von den laufenden Kosten für den Betrieb. Das ist es mir aber wert. Leider beurteilen gerade Anfänger diesen relativ hohen finanziellen Aufwand doch bisweilen falsch bzw. wollen auf Teufel komm raus sparen. Leider oft zu Lasten der Tiere, da die Becken vernachlässigt werden oder auch sehr schnell wieder abgebaut werden. Um den hohen Kosten wenigstens etwas aus dem Weg zu gehen, wird dann wahrscheinlich auch auf Qualität verzichtet.
Es ist wie bei anderen Dingen auch, dass man sich lieber vorher Gedanken machen sollte, was da auf einen zukommt. Aber bei einigen ist es dann eben doch nur der "Haben-Wollen-Gedanke". Da wird dann versucht, an allen Ecken und Enden zu "sparen", damit man es sich gerade irgendwie leisten kann. Das trifft natürlich auch auf andere Dinge des Lebens zu - nicht nur auf die Meerwasseraquaristik. Die Kunst liegt -wie so oft- manchmal eben in der Beschränkung...
Viele Grüße,
Ina
ZitatOriginal von banton
Meine Werte sind eigentlich alle normal hab sie schon getestet
Es wäre schön, wenn du die wichtigsten Werte mal in Zahlen angeben würdest. "Normale" Wasserwerte sind immer schwierig zu bewerten.
ZitatOriginal von banton
Und ja es hat nur 75 liter
ich weiß das es eigentlich etwas zu wenig für die Perculas ist
Könnte der auslöser der stress wegen dem besatz sein
Dieser Umstand wird einen Großteil an der Problematik ausmachen. Und 75 Liter sind nicht nur ETWAS zu wenig für die Perculas sondern eher um einen Faktor 2,5 zu wenig. Leider war es sehr unvernünftig diese Fische in dein Becken zu setzen.
Mit der Krankheit selber habe ich keine Erfahrung, deshalb möchte ich keine Empfehlungen zu einer möglichen Behandlung geben. Da gibt es hier im Forum Leute, die dir besser helfen können. Vielleicht meldet sich ja jemand.
Aber über deinen Besatz solltest du zu gegebener Zeit noch mal kritisch nachdenken...
Gruß Ina
Versuch es doch bitte trotzdem mal.
Oder mal eine Gesamtansicht des Beckens einstellen. Dazu dann bitte noch ein bisschen Beschreibung über Fischbesatz, Wasserwerte etc. Die üblichen Dinge eben... ![]()
So ohne weiteres Hintergrundwissen ist es echt immer schwierig, die richtigen Tipps zu geben.
Danke, Ina
Ähm...ist das richtig? Hältst du die beiden Percula in 70 Liter?
Gruß Ina
Hallo Peter,
du hast zwar geschrieben, dass es nicht so einfach ist, aber versuch doch trotzdem mal ein Foto zu machen und einzustellen.
Ratschläge zu geben, ohne sich ein Bild der Situation machen zu können, ist leider immer etwas schwierig.
Vielleicht ist dann auch die Resonanz auf deine Frage etwas größer. ![]()
Viele Grüße,
Ina
Hallo Stefan,
Bild 1: Stylophora (bin aber auch etwas unsicher)
Bild 2: Pavona
Bild 3: Hydnophora
Bild 4: Sarcophyton
Bild 5: Nassarius
Die Nassarius vermehren sich eigentlich recht gut. Sie sind eine tolle Bereicherung für dein Riff.
Bei den Korallen hast eine schöne Auswahl an relativ gut zu haltenden Arten eingesetzt.
Viel Spaß dabei, ihnen nun beim Wachsen zuzuschauen. ![]()
Viele Grüße,
Ina
ZitatOriginal von Peter_J
Ach ja, hatte auch eine selbstgebaute Borstenwurmfalle im Einsatz.
Über diese hat er sich aber kaputt gelacht.
Das hatte ich auch versucht. Mein Wurm hat mindestens genauso laut gelacht. ![]()
Viele Grüße,
Ina
Hallo Stefan,
ich habe mich auch mal mit solch einem unliebsamen Mitbewohner rumärgern müssen. Glücklicherweise konnte ich meinen relativ unkompliziert aus dem Becken entfernen.
Ich konnte seinen Wohnstein ohne Probleme aus dem Becken nehmen, aber wie ich ihn aus dem Stein bekommen sollte war mir auch ein Rätsel. Habe dann einfach mit einer Pflanzenzange auf den Stein geklopft und nach relativ kurzer Dauer hat sich der Wurm aus dem Stein gewunden.
Keine Ahnung, aber vielleicht klappt das auch im Becken... ![]()
Bei Interesse an der ganzen Geschichte: Ich habe einen Artikel darüber in der Zeitschrift " Der Meerwasseraquarianer" (Ausgabe 01/2013) veröffentlicht.
Drücke Dir die Daumen, dass Du auch eine Möglichkeit findest, ohne das ganze Becken zu zerlegen.
Viele Grüße,
Ina
Hallo Stefan,
schade um die Seriatopora.
Aber insgesamt scheint sich die Entwicklung Deines kleinen Riffes ja auf den richtigen Weg zu machen. Drücke Dir auf jeden Fall noch die Daumen für die Montipora. Wäre schön, wenn sie es schaffen würde.
Viel Spaß dann beim Shoppen... ![]()
Viele Grüße,
Ina
Hallo Robert,
stell doch mal ein Foto Deines Beckens ein. Für Ratschläge ist das immer sehr hilfreich.
Ina
Hi Robert,
ich muss gestehen, dass ich mich mit Empfehlungen auch etwas schwer tue. Meine Gedanken würden auch in Richtung klein und flink gehen. Aber die Gefahr, dass Freddy doch bei entsprechendem Hunger schneller bzw. geschickter ist, wäre mir zu groß.
Meine Gedanken gingen in Richtung Riffbarsche (Preußen, Demoisellen...) oder eben in Richtung Zwergbarsche. Das sind "Fische mit Charakter", die sich auch wehren bzw. flink genug sind, um in Ritzen und Spalten zu flüchten. Aber ich habe keinerlei Erfahrung mit einem Freddy. Deshalb alles ohne Gewähr.
Mir persönlich wäre erstens das Risiko mit dem Fisch selber und auch mit dem Verspeisen vorhandener WG-Partner zu groß...
Mit solch einem Pflegling bist eben in Deinem weiteren Besatz schon arg eingeschränkt.
Gruß Ina
Hallo Robert,
eine Antwort auf Deine Frage ist natürlich nicht ganz einfach. Dein Becken ist mit Freddy, dem C. Kleinii und Deinem Borsti im Bereich der "Großfische" schon ganz gut besetzt. Und um nicht als Mahlzeit von Freddy zu enden, müsste ein neu eingesetzter Fisch doch schon eine gewisse Größe aufweisen. Mich wundert es allerdings auch ein bißchen, dass er die Chromis noch nicht verspeist hat. Wie lange sind die schon drin?
Mir fällt aus den genannten Gründen kein optimaler Besatz ein. Auf weitere größere Fische würde ich bei Deiner Beckengröße verzichten. Und was kleines fällt eben eher aus.
Anderen geht es wahrscheinlich ähnlich, deshalb ist die Resonanz (noch nicht) so groß.
Aber ein bisschen Geduld musst natürlich auch haben. ![]()
Viele Grüße,
Ina
ZitatOriginal von huendchenfisch
Wer glaubt Fische seien langweilig hat wirklich absolut keine Ahnung.
Hallo Beate,
damit hast Du hundertprozentig Recht! ![]()
Ich drücke Dir für die Aufzucht Deiner Babies alle Daumen. Wenn Du die fünf durchbringst ist das doch toll. Und vielleicht ist Mr. Kauderni beim nächsten Mal etwas wohlwollender mit Dir und Deinem Schlaf... ![]()
Viele Grüße,
Ina
Hallo Stefan,
wie läuft es bei Dir und Deinem Becken? Würde mich über einen kleinen Zwischenbericht freuen. ![]()
Viele Grüße,
Ina
ZitatOriginal von IngridR
Hallo Beate,
ich möchte wetten, er wartet, bis du vor dem Aquarium eingeschlafen bist.
Hallo Beate,
das wäre auch meine Prognose gewesen. ![]()
Aber berichte bitte unbedingt weiter! Deine Neuigkeiten sind immer so nett geschrieben. Man kann so schön mitfühlen. ![]()
Drücke Dir auf jeden Fall die Daumen!
Viele Grüße,
Ina
Hey Robert,
tolle Nachricht! ![]()
Auf die nächsten fünf gemeinsamen Jahre... ![]()
Viele Grüße,
Ina
Hi Timo,
danke für die Fotos! Gute Idee, dass Du jeweils ein Vergleichsfoto eingestellt hast. Daran sieht man schon sehr deutlich den Unterschied. Ich würde mich jetzt noch nicht zu früh freuen, aber der Weg scheint der richtige zu sein. Aufgrund der Vermehrungsweise der Parasiten nimmt die Anzahl der am Fisch befindlichen Exemplare zwischendurch immer mal ab. Ich denke aber schon, dass die schlimmste Phase überschritten ist.
Was mich besonders freut ist der sonstige Zustand Deiner Fische. Sie sind nicht abgemagert, scheinen einen guten Appetit zu haben und sehen auch sonst eigentlich aufmerksam aus. Das ist wirklich wichtig, damit sie die Krankheit überstehen. Versorg sie weiterhin so gut und sie werden bald wieder makellos aussehen. ![]()
Zuversichtliche Grüße,
Ina
Hallo Timo,
wie geht es den Patienten?
Viele Grüße,
Ina
ZitatOriginal von Azalee
Wir haben gerade begonnen, unser kleines 250l-Becken in Gang zu bringen, in das dann ausgewählte Steine, Korallen und die kleineren Fische langfristig umziehen werden.
Hey Christiane,
viel Spaß!
Klein ist doch auch fein. ![]()
Viele Grüße,
Ina
Tja Alice, gute Frage... ![]()
Ich hoffe, dass Dir jemand helfen kann. Interessiert mich jetzt auch.
Ist doch echt immer wieder spannend, was so alles aus dem Lebendgestein schlüpft. ![]()
Grüße, Ina
ZitatOriginal von Micha W.
Ina hat die Percnon als Nischenbesatz vorgeschlagen. Wenn diese sich nun Hauptsächlich von übrigen Futter ernähren, besetzten sie diese Nische nicht mehr oder nur sehr gering. Und nun kommen sich doch Einsiedler und Percnon in Konflikt, da ja beide Algen abweiden. Also in Christinas Fall würde ich keine Percnon vorschlagen, eher in Becken mit Problemen bei Fadenalgen.
Hallo Micha,
eigentlich ernähren sich meine Percnon hauptsächlich von dem, was sie so im Becken finden. Ich füttere sie nicht gezielt, sondern sie stauben sich hin und wieder etwas von der Fischmahlzeit ab.
Probleme mit Fadenalgen habe ich keine. Sie sind aber trotzdem dauernd dabei den Aufwuchs von der Dekoration zu zupfen.
Hast Du schon Percnon-Krabben gepflegt?
Vielleicht habe ich mich mit dem Begriff "Nische" aber auch falsch ausgedrückt. Ich bin eben der Meinung, dass ein Becken ein größere Artenvielfalt aufweisen sollte, damit es stabil funktioniert. Bei mir kommen alle gut zurecht, finden ausreichend Nahrung und tun sich gegenseitig auch nichts an. Im Gegenteil, meine Turbo brunneus vermehren sich wie der Teufel und werden nicht von Einsiedlern belästigt.
Viele Grüße,
Ina
ZitatOriginal von Shurrik
Wegen der Bedenken der Fische:Nunja ich weiß nicht wo da die Bedenken liegen im Zuge dessen, das übewiegend eine Beckentiefe von 80cm gegeben ist (vom dem "Technik Schacht mal abgesehen) und vorallem ich in jedem 60ger Würfel Zebrasoma flavescens schwimmen sehe, wo keinerlei Bedenken geäussert werden.
Man muss sich ja nicht die schlechten Beispiele als Vorbilder nehmen. Natürlich kann man es nicht gutheißen, wenn Z. flavescens in einem von Dir genannten Würfel gehalten werden. Doktorfische sind eben Vielschwimmer, die von mehr Länge mehr profitieren als von einer größeren Tiefe. Die Literzahl spielt in diesem Zusammenhang eine eher untergeordnete Rolle.
Aus meiner Sicht sind die Doktoren und das Fuchsgesicht für Dein Becken nicht geeignet. Es gibt doch auch andere schöne Fische, die in Deinem Becken sicher glücklicher werden als die genannten. Den Fischen zuliebe solltest Du Deinen Besatz vielleicht noch mal überdenken.
Viele Grüße,
Ina
ZitatOriginal von Peter_J
Hi Ina,du findest auf deren Seite noch mehr tolle Berichte über Ozeane etc.
Danke für den Hinweis! Werde mich auf jeden Fall noch mal durch deren Seite kramen.
ZitatOriginal von Peter_J
Jetzt wissen wir auch warum der Kiefernwurm heißt.
Oh echt Wahnsinn. Da gruselt es einen ja selbst im Nachhinein noch...
Ina
Hallo Micha,
in meinem Becken leben Einsiedler, Tectus, Turbo, Nassarius, Engina, Babylonia, Percnon und Archaster in wunderbarer Harmonie. Da gibt es keinerlei Probleme mit Übergriffen von Einsiedlern. Häuschen zum Wechseln müssen natürlich zur Verfügung stehen.
Die Anzahl von 10 Archaster halte ich für deutlich zu hoch! Soviele Sandflächen hat Christiane in ihrem Becken nicht. Wovon sollen die Seesterne denn auf Dauer satt werden?
Zu den Percnon-Krabben: Ich habe auch nicht viele Algen im Becken. Da ich aber meine herbivoren Fische viel mit Grünzeug füttere bekommen auch diese Krabben ihren Anteil. Sie sind dabei sehr erfinderisch.
Mein Männchen hat inzwischen einen Durchmesser von etwa 15 cm. Ich denke, er wird satt... ![]()
Viele Grüße,
Ina
Hallo Peter,
echt tolle Bilder! Danke für den Link.
Bin ich froh, dass ich meinen Riesenborsti los bin... ![]()
Ina
Hallo Christiane,
zunächst einmal solltet Ihr wirklich klären, ob Ihr noch mit dem Willen und der Leidenschaft dabei seid, dieses Hobby auch weiterhin betreiben zu wollen. Ich sehe im Moment nicht so das Problem, dass der Aufwand so riesig wäre, sondern eher dass Ihr ein wenig resigniert habt. Der Aufwand, den ich an meinem Becken habe, ist wirklich als minimal einzustufen. Wenn Ihr es also noch wirklich wirklich wollt, dann sehe ich auch die Chance, dass sich der Traum vom stabil laufenden Becken erfüllen wird. Aber natürlich geht es nicht ohne gewisse Investitionen. Aber eben in die richtigen und gewünschten Dinge. Ich habe die Meerwasseraquaristik ja nun auch nicht erfunden und ich kann nur von meinen Erfahrungen und Überlegungen berichten. Tausend Wege führen nach Rom, aber mein Weg hat mich zu dem Becken geführt, dass ich mir immer gewünscht habe: Stabil, ohne großartige technische Unterstützung und mit relativ wenig pflegerischem Aufwand. Meine Fische sind gesund, entspannt und harmonisch untereinander. Meine Korallen wachsen und erfreuen mich jeden Tag.
*klopf auf Holz* ![]()
Und Euer Becken sieht doch eigentlich auch recht gut aus. Die "Plagegeister" bekommt man mit ein bißchen Geduld schon in den Griff. Da sehe ich langfristig eigentlich kein größeres Problem.
Hier mal eine Auflistung der Dinge, die ich tun würde, wenn es mein Becken wäre:
1. Schnecken und Einsiedler einsetzen
(Größenordnung 20x Tectus, 20x Einsiedler; über Turboschnecken hatten wir uns ja schon verständigt)
2. Links den Steinaufbau noch etwas reduzieren
3. Korallen einbringen
4. Langfristig die Nischen in den Bereichen der Wirbellosen auffüllen (Percnon, Nassarius, Cerithium, Babylonia...)
5. Ansonsten mal drei Monate außer Füttern, Wasserwechsel und Balling nichts machen, Hände raus, Beleuchtung normal
6. Fischbesatz erweitern
Der Hintergrund ist einfach folgender: "Plagegeister" gibt es eigentlich nicht wirklich. Es sind eben die Arten, die sich unter den gegebenen Umständen besser oder schneller vermehren als andere. Ich nenne sie immer gerne Sieger der Evolution. Sie schaffen es eben immer wieder sich wunderbar an Umstände anzupassen, Lücken im Konkurrenzdruck auszunutzen und sich schnell zu vermehren.
Diesen Dingen muss man entgegenwirken, dann erledigen sich die Plagegeister eigentlich von alleine. Deshalb mein Ansatz. Einsiedler und Schnecken bringen dauerhaft Bewegung in die Oberflächen. Korallen schaffen Konkurrenz und besiedeln die freien Flächen. Abbau der Steine wirkt sich positiv auf die Strömungsverhältnisse aus und schafft Platz für Korallen. Auf Dauer wird Dein Becken trotz optimal eingestellter Wasserwerte nicht ohne die genannten Dinge auskommen, wenn Du keine Plagegeister mehr sehen möchtest. Dort wo Raum im Riff ist, wird er besiedelt. Wenn wir keine Algen, Cyanos und Dinos wollen, dann müssen wir die Flächen besiedeln. Und zwar mit Korallen und Wirbellosen. Das ist aus meiner Sicht die beste Versicherung für ein langfristig stabil und gut laufendes Becken, an dem Du und Deine Familie viel Freude haben werden.
Abbauen kannst Du nur einmal...wäre doch traurig. ![]()
Viele Grüße,
Ina
ZitatNatürlich hätten wir gerne ein dauerhaft schönes, stabil laufendes, gesundes Becken, aber wenn es mit dem uns möglichen Aufwand eben nicht reicht, dann sollten wir vielleicht einfach so konsequent sein und das Becken auflösen.
Auflösen könnt Ihr ja immer noch...später... ![]()
Wäre doch schade drum!
Ich habe gerade nicht viel Zeit, werde Dir aber dazu noch ausführlicher antworten.
Viele Grüße,
Ina
Hey Peter,
vielen Dank! Leider konnte ich die Doku nicht schauen, aber jetzt habe ich ja noch die Gelegenheit.
Als Riesenborstenwurm-Geplagte sollte man sich den Bericht dann wohl auf keinen Fall entgehen lassen. ![]()
Viele Grüße,
Ina
Hallo Alfred,
da das Thema "Aquascaping" bzw. Aquariengestaltung eine gewisse Vorgeschichte hat, möchte ich mich an dieser Stelle dazu auch nicht weiter auslassen.
Viele Grüße,
Ina
ZitatOriginal von ACDC63
P.S. Wer ist eigentlich Ina?
Das bin ich.
Hallo Christiane,
irgendwie stolpert Ihr ja von einer Katastrophe in die nächste. ![]()
Ich frage mich auch schon seit längerem, wo das "eigentliche" Problem bei Euch liegen könnte. So richtig komme ich aber noch nicht drauf. Meine Tendenz geht aber eher dahin, dass die Biologie nicht stabil steht bzw. der Besatz noch nicht optimal ist. Im Moment schätze ich es eher so ein, dass Ihr zwar Symptome bekämpft, aber die Ursache noch nicht richtig an der Wurzel gepackt bekommt. Ihr kümmert Euch sehr intensiv um die Wasserwerte, aber dabei vernachlässigt Ihr vielleicht etwas die Biologie.
Ich möchte deshalb noch mal ein paar Dinge nachfragen:
- Wie lange steht das Becken mit dem jetzigen Aufbau?
(Die Frage zielt darauf, dass mich interessiert, wie lange das Becken gerade wieder "in Ruhe" ist)
- Nach dem Fischbesatz hatte ich ja schon gefragt. Aber was habt Ihr denn an Wirbellosen im Moment genau drin?
- Wie sehen die derzeitigen Pflegemaßnahmen aus und in welchen Intervallen?
- Wie hoch ist die komplette Strömungsleistung? Laufen alle Pumpen gleichzeitig, wechselnde Strömungsverhältnisse...?
Es wäre schön, wenn Du dazu ein paar Sätze schreiben würdest. Natürlich kann und muss man an den Wasserwerten vieles ablesen, aber das Becken ist eben ein Gesamt-Organismus, der bei Euch scheinbar nicht so richtig ins Gleichgewicht kommt. Ich hoffe, dass Deine Antworten helfen, die Probleme etwas genauer zu beleuchten.
Viele Grüße,
Ina
Hallo Armin,
das ist ja gerade der Punkt, der mich etwas verwundert. Oliver und ich benutzen bis auf Silbermann die gleichen Salze. Ich habe keine Probleme, er schon. Ich habe auch noch nie andere Salze verwendet. Das ist doch irgendwie merkwürdig...
Hmmm...ist mir gerade noch so eingefallen:
Vielleicht machst auch zuviel Wasserwechsel. Jede Woche 150 Liter? Habe ich das noch richtig in Erinnerung?
Es könnte doch auch sein, dass die noch relativ wenigen Korallen nicht viel brauchen und sich von daher bestimmte Stoffe anreichern.
Ich habe ja etwa die gleiche Literzahl wie Du und wechsel jede Woche 22 Liter. Macht etwa 88 Liter je Monat. D.h. mit Deiner wöchentlichen Wasserwechselmenge komme ich fast zwei Monate hin...
Man muss ja vielleicht mal verschiedene Optionen abklopfen, bevor man sich nur auf einen Punkt versteift.
Ina
ZitatOriginal von oliverlehrte
Naja egal wie, wir alle werden wohl nie aufgeben ein tolles Miniriff in unseren 4 Wänden zu haben, weil es doch einfach nur geil ist zuzusehen, wie der ganze Organismus Meerwasserbecken lebt und wächst.
Hey Oli,
wie Recht Du hast. ![]()
Deshalb können wir auch alle so gut nachvollziehen, dass Du gerade echt verzweifelt bist. Man kommt ja doch immer mal wieder an die eigenen Grenzen, aber wenn es dann wieder gut läuft, dann weiß man wofür man gearbeitet hat. ![]()
Ich benutze im wöchentlichen Wechsel die Salze von Tropic Marin und Red Sea. Kalium habe ich noch nie gemessen, aber ich habe auch keine Probleme. Ist denn eigentlich hundertprozentig auszuschließen, dass es nicht doch auch andere Ursachen geben kann? Oder eine Verkettung verschiedener Dinge?
Nur so eine Überlegung. Sonst fummelst jetzt an dem (vermeintlichen) Kaliumproblem und die Ursache liegt doch woanders. Ich weiß nicht, aber manchmal hat man dann einfach Scheuklappen, sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht und dreht an den falschen Schrauben. Wenn ich es richtig deute, dann hatten die Korallen bei Gerd doch ein ganz anderes Schadensbild.
Nur mal als Denkanstoß...
Drücke Dir aber natürlich weiterhin die Daumen!
Ina
