Beiträge von Ina F.

    Oh je Stefan, da ist dir aber leider wirklich übel mitgespielt worden. :frowning_face: Das blöde ist eben als Anfänger, dass man nicht richtig unterscheiden kann wer es gut mit einem meint und wem man was glauben sollte. Das ging mir zu Beginn genauso. Die einzige Abhilfe besteht meiner Meinung nach einzig und allein darin, dass man sich selber ein ordentliches Wissen aneignet. Nur dann kann man die Empfehlungen von Händlern, Bekannten oder aus dem Forum einigermaßen für sich selbst bewerten. Ich z.B. habe ein Jahr nur gelesen, bevor ich den ersten Tropfen Salzwasser angerührt habe. Und auch heute lerne ich noch fast täglich neue Dinge.
    Aber das ist doch gerade das spannende an unserem Hobby, oder? :winking_face:

    Für die Zukunft solltest du versuchen, vor dem Kauf über den Fisch ausreichend informiert zu sein. Das behütet dich vor blöden Überraschungen, wenn du den Fisch dann schon zu Hause hast.

    Viele Grüße,
    Ina

    Hallo Stefan,

    das einzige, was wirklich hilft, ist sich selber kundig zu machen. Von Spontankäufen beim Händler möchte ich lieber abraten. Da erlebt man dann leider schnell die eine oder andere Überraschung. Wenn ich überlege, was mein Händler mir schon verkaufen wollte...
    Wichtig ist einfach lesen, lesen, lesen. =)

    Kann zwar aufgrund der vielen verschiedenen Meinungen und Herangehensweisen verwirrend sein, aber am Ende ergibt sich meist das richtige Bild.

    Oder eben fragen. :grinning_squinting_face:

    Viele Grüße,
    Ina

    Zitat

    Original von nar-ya
    Also, show the newbies some love !

    Hallo Joachim,

    genau das ist doch meine Intention. =)

    Ich finde es eben besser, wenn Anfänger zunächst einmal Erfahrungen sammeln, mit Fischen die besser für das eigene Becken geeignet sind. Es gibt doch nichts schlimmeres als wenn ein Anfänger gleich zu Beginn kranke Fische bekommt, die schnell die Freude an unserem wunderbaren Hobby schmälern. Ich sehe meine Aussagen eher als Empfehlung. Ich kann und möchte niemandem etwas vorschreiben. Die Entscheidung muss schließlich jeder für sich selber treffen.

    Das Thema "Welcher Fisch in welche Beckengröße" wird immer Diskussionsbedarf bieten. Es ist ja auch gut, dass solche Themen immer aktuell bleiben. Ich möchte lediglich bewirken, dass vielleicht ein Mal mehr nachgedacht wird, bevor Fische (welcher Größe und Art auch immer) gekauft und eingesetzt werden.

    Zitat

    Darüber hinaus ist die "Forumswelt" weit entfernt von der Realität der Aquarianer. Da ist der Hawaidoc in Stephans Becken sozusagen Peanuts :smiling_face:

    Deshalb ist doch schon viel erreicht, wenn einige wenigstens nachfragen und sich aus den gegebenen Antworten ihre eigene Meinung bilden. Alle wird man niemals erreichen können, da sind wir uns absolut einig.

    Viele Grüße,
    Ina

    P.S.: Ich komme nur auf 468 Liter... :winking_face:

    Zitat

    Original von nar-ya
    Das sind immer noch Fische...., andernorts kommen die Viecher in die Pfanne !

    Hallo Joachim,

    dieses Forum wird von Marubis geführt. Einem Verein, der sich u.a. für eine verantwortungsbewusste und verhaltensgerechte Haltung von Meerwassertieren einsetzt. In den Haltungsempfehlungen für den Z. flavenscens wird ein Mindestmaß von 500 Litern für die Haltung dieses Fisches angegeben. Die Aussage ihn besser nicht in Stefans Becken zu pflegen, entspricht meiner persönlichen Meinung.

    Ich finde aber trotzdem, dass eine Aussage wie die obige nicht unkommentiert bleiben sollte. Unabhängig davon, dass Fisch auch gegessen wird, sollten wir als Meerwasseraquarianer doch (so gut es eben im Aquarium geht) dafür sorgen, dass die uns anvertrauten Lebewesen ein möglichst gesundes, artgerechtes und langes Leben führen können.

    Es gibt natürlich verschiedene Gründe sich für die Anschaffung eines Meerwasseraquariums zu entscheiden, aber diejenigen, bei denen die Tierliebe und der Spaß an der Natur und ihren komplexen Zusammenhängen im Vordergrund steht, sollten schon ein bißchen schauen, welche Tiere sie in ihrem Becken pflegen.

    Viele Grüße,
    Ina

    Ach Daniel, das ist wirklich sehr traurig. :frowning_face:
    Dabei sah es doch schon ein bißchen so aus, als ob der Fisch über den Berg wäre. Armer kleiner Kerl. Nun pass gut auf die anderen Fische auf. Nicht, dass sie auch noch so krank werden.

    Ich drücke dir und deinen Fischen die Daumen!

    Viele Grüße,
    Ina

    Hallo zusammen,

    grundsätzlich muss jeder für sich selber entscheiden, welche Fische er pflegen möchte. Ich habe geschrieben, dass ich keinen Z. flavescens einsetzen würde. Was Stefan daraus macht, ist ja letztendlich seine eigene Entscheidung. Den Bedarf an Schwimmraum von Doktorfischen und Zwergkaisern sehe ich schon unterschiedlich.

    Viele Grüße,
    Ina

    Hallo Stefan,

    es freut mich sehr, dass du dich gegen einen Doktor entschieden hast. :thup
    Er wäre wirklich nicht glücklich geworden.

    Zu den Zwergkaisern: Ich pflege einen C. eibli. Der ist (bis jetzt - also seit 2,5 Jahren) absolut artig. Er zupft hier und da in der Dekoration und auch an Korallen. Er schadet den Korallen aber nicht. Wahrscheinlich sucht er sich nur irgendwelches Kleingetier. Wichtig ist aber aus meiner Sicht, dass auch Zwergkaisern häufig pflanzliche Kost angeboten wird und ausgewogen gefüttert wird. Dann dürften sie (eigentlich) keine Probleme machen. Wie wäre es denn mit einem Paar C. argi oder C. acanthops? Die gelten als relativ riffsicher. Gut, 100 Prozent wird dir bei Zwergkaisern leider niemand geben können.

    Meinen E. bicolor habe ich auch seit etwa 2,5 Jahren. Absolut riffsicher. Meine Acropora lässt er komplett in Ruhe. Sie werden lediglich als Aussichtspunkt genutzt. :winking_face:

    Wie wäre es ansonsten mit einem zweiten C. hemicyanea?

    Oder ein Paar aus der Gruppe der Gobiodon sp.?

    Mit deinen Fridmani würde sich sicherlich auch ein Paar Pseudochromis springeri vertragen. Sie erzeugen einen schönen Farbkontrast.

    Grundsätzlich mag ich ja auch Riffbarsche. Immer frech, immer zu sehen, einfach in der Futteraufnahme, robust und farblich auch schön anzusehen.

    Oder wie wäre es mit Koumansetta rainfordi oder K. hectori? Sehr ruhig, friedlich und hübsch anzusehen.

    Hach, es gibt so viele tolle Fische... =)

    Vielleicht ist ja etwas passendes für dich dabei.

    Viele Grüße,
    Ina

    Hallo Stefan,

    auf diese Frage gibt es mindestens so viele Meinungen wie es Riffaquarianer gibt. Ich persönlich würde in deinem Becken keinen Z. flavescens halten. Der Schwimmraum ist gerade durch die nur vorhandenen 1,30 m recht begrenzt. Wenn ich sehe, wie meine Doktoren die 2,00 m Beckenlänge durchschwimmen, dann würde ich ihnen niemals sehr viel weniger Länge anbieten wollen.

    Außerdem sind Doktorfische sehr soziale Tiere. Wenn überhaupt, dann könntest du nur einen einzelnen Doktor halten, und der wird so alleine garantiert nicht besonders glücklich. Doktorfische brauchen Gesellschaft, am besten arteigene. So ein einzelner Z. flavescens, der einsam in einem zu kleinen Becken seine Kreise zieht, ist kein schöner Anblick.

    Es gibt so viele wunderschöne Fische, die besser für dein Becken geeignet sind. Lass den Hawaii-Doc lieber raus.

    Wie wäre es denn mit einem Paar Zwergkaiser? Es gibt in diesem Bereich tolle Fische. Und die Paarhaltung bietet ein tolles Verhalten.

    Oder ein Paar bzw. eine kleine Gruppe Gramma loreto?

    Toll wäre auch ein Paar Kaudernis aus Nachzucht. Vielleicht kannst du dann bald selber auch schon die ersten Nachzuchtversuche starten.

    In deinem Becken würde sich auch ein Paar Clownfische mit Anemone eignen. Damit würde ich dann aber noch ein bißchen warten.

    Ein Blenny ist auch was feines. Mein Tipp wäre ein Ecsenius bicolor. Tolles Verhalten, die machen Spaß! Und sind auch keine reinen Algenfresser, weswegen sie langfristig gesund erhalten werden können, auch wenn der Algenwuchs nachlässt.

    Wobei meine Favoriten ja Zwergkaiser wären. :winking_face: Bei vernünftiger Ernährung, Paarhaltung und abwechslungsreicher Dekoration sollten sie sich auch nicht an deinen Korallen vergreifen.

    Viele Grüße,
    Ina

    Hallo Viktor,

    die genaue Bestimmung der Beläge wäre schon interessant. Vielleicht kennst du ja jemanden, der ein Mikroskop besitzt. So ließe sich das Problem etwas genauer eingrenzen.

    Grundsätzlich finde ich aber schon, dass du deinen Korallenbestand langsam aber sicher weiter aufstocken solltest. Leerer Siedlungsraum wird immer gerne besetzt. Leider zunächst von den unliebsamen Gästen. =)

    Deinen Abschäumer solltest du regelmäßig weiter laufen lassen. Optimale Wasserwerte sind immer wichtig.

    Ich persönlich würde die Mittel aus dem Becken lassen und dafür Korallen einbringen. Je nachdem was du später pflegen möchtest entweder ein paar Weichkorallen, Scheibenanemonen oder etwas unempfindlichere Steinkorallen (z.B. Euphyllia oder Caulastrea). Auf SPS würde ich im Moment eher noch verzichten. Durch etwas mehr Konkurrenzdruck machst du den Plagegeistern das Leben schon schwerer.

    Viele Grüße,
    Ina

    Hallo Viktor,

    herzlich willkommen hier im Forum!

    Wie sieht denn dein derzeitiger Besatz aus? Ich finde dein Becken schon noch recht kahl. Insbesondere der Bestand an Korallen ist meiner Meinung nach noch etwas dünn. Hast du schon Fische im Becken?
    Sind Schnecken und/oder Einsiedler im Aquarium?

    Bevor du mit allen möglichen Mittelchen experimentierst, solltest du - wie Corinna schon schrieb - erst einmal klären, was genau das Problem ist. Das spielen mit Wasserwerten und verschiedenen Zusätzen ist aus meiner Sicht eher kontraproduktiv zu bewerten.

    Grundsätzlich finde ich die Gestaltung deines Beckens sehr schick. Und die Algen-/Dino-/Cyano-Plage kriegst du sicherlich in den Griff.

    Viele Grüße,
    Ina

    Zitat

    Original von metal
    Wie würdest du sie denn töten ? :winking_face:

    Schau einfach mal hier im Forum unter Tipps für das Abtöten von Glasrosen. Diese Methoden werden auch bei diesen Kandidaten ganz gut funktionieren.

    Zitat

    Original von metal
    Und wie entnehme ich denn einen Ableger von ihr ?

    Versuch ein Stückchen vom Stein "abzuknibbeln" oder zu schneiden. Dieses Stückchen kannst du dann mit einem Gummiband auf einem Stein befestigen. Wenn die Koralle angewachsen ist, dann kannst du das Gummiband wieder lösen.

    Zitat

    Original von metal
    Wie wäre es denn wenn ich einen Ableger von Ihr auf dem Stein der Protopalythoa setze ?
    Wer gewinnt ? :winking_face:

    Auch eine schöne Idee! :winking_face: Meiner Meinung nach, müssten die sich eigentlich einigermaßen miteinander arrangieren.

    Ist das Bild aktuell? Sieht auf den ersten Blick nicht so schlecht aus.
    Aber die Fische sind wohl etwas kamerascheu, was?! :ylol

    A propos Fische, den Putzerlippfisch solltet ihr abgeben. Mit den wenigen kleinen Beifischen werden weder er noch die Mitbewohner auf lange Sicht glücklich. Der benötigt schon etwas größere Putzkundschaft. Irgendwann leiden entweder die zu putzenden Fische, da er sehr nervig wird oder eben der Putzer wird unzufrieden, da er seine Putz-Aufgabe nicht ausreichend ausführen kann.

    Versuch doch bitte mal ein Foto des Schleimfisches zu machen, damit wir ihn vielleicht identifizieren können.

    Ansonsten denke ich aber schon, dass sich das Becken ohne größere Probleme wieder in einen optimalen Zustand bringen lässt.

    Gruß Ina

    Hallo Marc,

    also wenn es mein Becken wäre, dann muss ich gestehen, dass ich sie töten würde. Allerdings würde ich mir vorher einen kleinen Ableger nehmen, den ich dann auf einen kleineren Stein setzen würde. Gummiband drum und dann wächst der relativ schnell an. Du hast dann die Koralle gerettet, aber du hast nicht die Sorgen mit dem Wuchern. Ich plage mich mit einer Acrossata amboinensis rum, da ist es ähnlich. In einem neuen Becken würde ich jeden Polypen, den ich davon entdecke sofort umbringen. Diese wuchernden, flächig wachsenden (Horn- und Röhren-) Korallen können echt ziemlich anstrengend werden.

    Vielleicht hat jemand anderes auch eine bessere Idee. Aber wenn man schon mit einer derartigen Plage kämpft, dann ist man wahrscheinlich einfach etwas rabiater. :winking_face_with_tongue:

    Gruß Ina

    Hallo Daniel,

    Briareum wächst sehr flächig auf den Dekorationsmaterialien und setzt sich ziemlich fest in die vorhandenen Poren des Gesteins. Du bekommst deshalb immer nur recht wenig mit einem Mal gezupft. Und aus den Resten erholt sich die Koralle relativ schnell wieder. Da muss man dann zu härteren Mitteln greifen. Das ist aber wirklich alles sehr mühsam. Ich tendiere deshalb eher dazu, diese Korallenart mit etwas Abstand im Riff zu platzieren. Denn zugebenermaßen finde ich sie auch überaus hübsch. :grinning_squinting_face:
    Aber eben nicht, wenn das ganze Becken voll davon ist.

    LG Ina

    Hallo ? (ein Name zum Ansprechen ist immer netter),

    herzlich willkommen hier im Forum und viel Spaß beim Austauschen und Stöbern!

    Wie sieht denn der derzeitige Besatz des Beckens aus? Vielleicht kannst du auch mal ein Bild mit der Gesamtansicht des jetzigen Zustandes einstellen. Für eine Beurteilung der Beckensituation ist das immer sehr hilfreich.

    Viele Grüße,
    Ina

    Ach, kleiner Hinweis noch:

    Briareum sp. ist wirklich hübsch anzuschauen mit der schicken grünen Farbe, aber diese Hornkoralle neigt schon sehr stark zum Wuchern. Wenn es möglich ist, dann würde ich den Stein aus dem Riffaufbau entfernen und separat z.B. in den Sand setzen. Sonst ist es nur eine Frage der Zeit, bis sämtliche Dekoration damit überzogen ist.

    Gruß Ina

    Zitat

    Original von Koralle22

    Erfreuen werde ich mich nicht viel an Ihr können, denn wenn sie einmal im Becken ist, werde ich sie wahrscheinlich nie wieder sehen.

    Hallo Stefan,

    da bin ich mir nicht so sicher. Meine Krabbe (schau mal in den aktuellen "Meerwasseraquarianer" - da habe ich sie vorgestellt) ist recht häufig zu sehen. Es macht mir viel Spaß, sie zu beobachten. Solange die Krabben noch relativ klein sind, sind sie auch recht scheu, aber meine hat einen Durchmesser von 5-6 cm einschließlich der Beine und mischt sich gut "unter das Volk". =)

    Zu Beginn meines Beckens hatte ich mal eine Krabbe, die hatte Korallen zum Fressen gern. Eine Sarcophyton hatte schlimme Fraßspuren. Man merkt das schon, ob sich eine Krabbe an etwas vergreift oder nicht.

    Gruß Ina

    Hallo Stefan,

    die sieht ja klasse aus! =)

    Leider kann ich die keiner Art zuordnen. Da müssen Krabben-Experten ran.
    Von der Scherenform her tendiere ich zu harmloser Algen- und Aufwuchsfresser. Also im Becken lassen. Diese Angabe ist aber ohne Gewähr.

    Ich bin ja grundsätzlich sowieso immer eher Pro-Krabbe eingestellt. Krabben sind eine tolle Bereicherung für das Riffbecken. Natürlich nur, wenn sie niemandem etwas antun.

    Hast du schon Schäden feststellen können, die evtl. auf das Konto der Krabbe gehen könnten? Falls nicht, bin ich im Zweifel für den Angeklagten. Also wieder rein ins Becken und Spaß mit ihr haben.

    Mal sehen, ob jemand anderes das Tierchen einer Art zuordnen kann...

    Viele Grüße,
    Ina

    Zitat

    Original von C-Hoernsche
    Übrigens sind seit Sonntag auch zwei neue Putzergarnelen im Becken die schon fleissig aufgesucht werden. Sie sind deutlich beliebter als der Putzerlippfisch. Der kriegt regelmäßig sein Fett weg. Auf dem Bild oben sieht man ja wie er am Strigosus ist. Was man nicht sieht ist, dass er sich danach direkt Kloppe einfängt :winking_face:

    Der Einsatz der Putzergarnelen (Lysmata amboinensis?) ist eine gute Idee. Es scheiden sich zwar die Geister, ob die Garnelen wirklich die Parasiten entfernen können, aber für das Wohlbefinden der Fische sind sie ein Gewinn. Meine Fische haben auch alle ihre Vorlieben. Der Fuchs mag den Putzerlippi nicht so, dafür die L. amboinensis. Der Z. scopas lässt sich gerne vom Putzerlippi und den L. debelius abwechselnd pflegen. Und mein Japonicus steht generell eher gar nicht auf die Garnelen. =)

    Wobei mich immer etwas verwundert, dass bei vielen der Putzerlippi von den Fischen verjagt wird. Ich habe das noch nie beobachtet. Ist zwar ein bißchen OT, aber wundern tut mich das schon... Bei deinen Fischen liegt es vielleicht an der sowieso schon gestressten Haut, dass sie die Pflege eher als störend empfinden.

    Gruß Ina

    Hallo Timo,

    der Japonicus sieht auch aus meiner Sicht noch ziemlich übel aus. Einen großen Unterschied kann ich leider zu den letzten Bildern nicht erkennen.
    Beim Strigosus meine ich eine leichte Verbesserung zu sehen. Aber bei ihm ist das aufgrund seiner Färbung nicht ganz klar zu bestimmen.

    Ich habe (glücklicherweise) keine Erfahrung mit einem derartigen Befall. Ich weiß also nicht wie lange es dauert bis sich Besserung einstellt. Ich weiß nur, dass es schon eine ziemlich lange Zeit dauert, bis alle Pünktchen verschwunden sind. Insgesamt bewerte ich es aber positiv, dass deine Fische immer noch rund und (den Umständen entsprechend) fit aussehen. Wenn sie weiterhin einigermaßen gut fressen und zumindest nicht abmagern oder apathisch werden, dann können sie es schaffen. Die Hoffnung darfst du nicht aufgeben. Was mich allerdings etwas verwundert ist, dass der Palettendoc scheinbar überhaupt nicht betroffen ist. Oder deute ich das auf den Bildern falsch?

    Deinen Aufbau finde ich schon deutlich besser als vorher, würde ihn aber noch etwas optimieren. Das könntest du dann aber später machen, wenn die Fische wieder gesund sind. Im Moment liegt die oberste Priorität darauf, dass die Fische wieder gesund werden.

    Langsam scheint es ja auch tatsächlich etwas Frühling zu werden. Wenn dann wieder der Löwenzahn schön wächst, geh im Garten welchen pflücken und biete ihn deinen Fischen an. Gerade mein Fuchsgesicht, aber auch die Doktoren lieben ihn.

    Ich drücke dir und deinen Fischen auf jeden Fall weiterhin fest die Daumen!

    Liebe Grüße,
    Ina

    Hallo Lucil,

    herzlich willkommen hier im Forum!

    Leider sind deine Bilder nicht von besonders guter Qualität. Es wäre schön, wenn du nochmal versuchen könntest, etwas bessere Aufnahmen zu machen.
    Zur Beurteilung einer Gesamtsituation ist es immer sehr hilfreich, wenn du noch die wichtigsten Wasserwerte posten würdest, und etwas zu deinem Besatz schreibst.

    Sicherlich werden wir dann gemeinsam die Lösung deiner Probleme erarbeiten können.

    Ich wünsche dir viel Spaß beim Umsehen und Austauschen hier im Forum.

    Viele Grüße,
    Ina

    Zitat

    Original von Alexander B.
    ...kann ich bis dato noch keine Fraßspuren an meinen Korallen erkennen.

    Dann lass ihn/sie/es am besten im Becken. Krabben sind spannend zu beobachten. Vor allem die Suche nach ihnen macht mir jeden Tag aufs Neue wieder Spaß... :grinning_squinting_face: Mit ein bißchen Futter und einer Pinzette hast du dann auch bald eine "zahme" Krabbe. :winking_face:

    Krabbenfreundliche Grüße,
    Ina

    Hallo Marc,

    ich bin im Zweifel ja immer erst einmal für den Angeklagten. Wenn sie friedlich sind und niemandem etwas antun, dann dürften sie gerne bleiben. Ich würde sie beobachten und schauen, was sie so tun. Und was sie so fressen vor allem. :winking_face:
    Wenn sie unartig sind, kannst du sie immer noch fangen. Und wenn sie niemanden etwas antun, dann sind Krabben tolle Beobachtungsobjekte.

    Viele Grüße,
    Ina

    Zitat

    Original von monstergulasch
    So....versteht mich nicht falsch! Ich möchte auch in keinster Weise überheblich klingen....aber hier geht es nicht darum den aktuellen Besatz zu diskutieren. Wenn Freddy jetzt schon mit den Stacheln aus dem Wasser kucken würde, dann sehe ich ein, dass da was grundlegend falsch läuft. Auch die gesnackten NZ Clownies stehen hier nicht zur Diskussion...das haben wir auch an anderer Stelle diskutiert!

    Hallo Robert,

    wenn Fische krank werden, dann sollte man aus meiner Sicht immer auf "das Ganze" schauen. Du versuchst nun durch entsprechende Mittel und eine UV-Anlage die Krankheit zu heilen. Das ist in diesem akuten Fall natürlich absolut richtig, aber grundsätzlich finde ich es schon wichtig, einer Krankheit vorzubeugen. Im umgekehrten Sinn also dafür zu sorgen, dass die Fische gesund bleiben. Und dafür ist es wichtig, sich das Becken, seine Standzeit, die Wasserwerte und auch den Besatz anzuschauen. Wenn Fische sich wohlfühlen, angenehme Gesellschaft und wenig Stress haben, gut ernährt werden und auch die sonstigen Wasserparameter stimmen, dann werden sie eigentlich gar nicht erst krank. Insbesondere Meerwasserfische (da sie ja nun mal Wildfänge sind) haben unter guten Bedingungen ein Immunsystem, von dem wir nur träumen können. Dieses gilt es zu stärken bzw. gar nicht erst zusammenbrechen zu lassen.

    Pünktchen werden, so habe ich hin und wieder das Gefühl, als normal angesehen. Die bekommen die Fische eben, wenn sie umgesetzt werden und nach jedem Wasserwechsel und...
    Diese Parasiten sind ernst zu nehmen, denn sie können den kompletten Besatz in die ewigen Jagdgründe befördern. Das sollte jedem klar sein. Ich bin deshalb der Meinung, dass schon etwas falsch läuft, auch wenn "die Stacheln noch nicht aus dem Wasser gucken".

    Ich drücke jedenfalls die Daumen, dass deine Fische schnell wieder gesund werden. Vielleicht stellst du mal ein Foto deiner kranken Fische ein, damit wir uns ein Bild davon machen können wie stark der Befall schon ist.

    Viele Grüße,
    Ina

    Zitat

    Original von Carcharodon carcharias
    Eher wenig, aber auch an der Scheibe, sind kleine Weiße Punkte nicht größer wie 1-2mm mit Tentakel. Sie bewegen sich über die Scheibe wenn auch nur sehr langsam.

    Hallo John,

    könnte es so etwas sein: Klick

    Gruß Ina

    Aus Fossa/Nilsen, Band 1:

    "Ein guter Aquarianer zu sein, ist nicht nur eine Frage, ob man mit der Technik vertraut ist. Es kommt auch darauf an, ob man die individuellen Bedürfnisse der Tiere kennt und ihnen nachkommt, ob man sich für die Herkunft der Tiere interessiert, die man kauft, und ob man jede Mühe auf sich nimmt, um ihnen ein langes und artgerechtes Leben zu ermöglichen."

    Der Bekämpfung der Pünktchen dient mein Beitrag im Moment vielleicht nicht direkt, auch deinen von Freddy gefressenen Clownies hilft es wenig, aber für die Zukunft und dein anstehendes Azoo-Projekt bitte ich Dich, darüber mal nachzudenken. Den Tieren zuliebe...

    Gruß Ina

    Zitat

    Original von monstergulasch
    Erfahren ist Definitionssache. Ich bin zumindest nicht neu in der Materie und bilde mir meine Meinung aus Gesprächen mit erfahrenen! Meerwasseraquarianern und Foren.

    Hallo Robert,

    Dein Becken ist mit drei Monaten Standzeit schon noch sehr jung. Du hast es scheinbar auch recht flott besetzt. Die Besatzdichte ist für ein Becken mit dieser Betriebsdauer nicht zu unterschätzen. Stefan hat da schon Recht. Der Feuerfisch wird auf Dauer nichts für dein Becken sein. Außerdem wirkt sich gerade seine Fütterung auch sicherlich ordentlich auf die Wasserwerte aus. In meinen Augen bist du bis jetzt von deinen erfahrenen Quellen nicht sonderlich gut beraten worden. Leider war sicherlich auch in diesem Fall wieder eher die fehlende Geduld der Berater. Der Falter, der Feuerfisch und der Doc sind für ein Becken dieser Größe und die kurze Standzeit schon ziemliche Brocken. Die Fische dürfen den Mangel an Geduld nun leider wieder ausbaden.
    Erfahrung bedeutet nicht nur, dass man schon längere Zeit ein Becken betreibt, sondern auch dass man sich mit den komplexen biologischen Zusammenhängen und den Bedürfnissen der Tiere auseinandersetzt.

    In deinem Fall bleibt jetzt nur, dass du optimale Wasser- und Umgebungsbedingungen schaffst, ausgewogen, abwechslungreich und vitaminisiert fütterst und deinen Fischen größtenteils Stress ersparst. Eine UV-Anlage hilft zur Unterstützung der Heilung natürlich. Grundsätzlich solltest du aber langfristig daraufhin arbeiten, deinen Fischen ein optimales Lebensumfeld zu schaffen.

    Ich drücke deinen Fischen die Daumen, damit sie bald wieder gesund sind.

    Viele Grüße,
    Ina

    Hallo Stefan,

    grundsätzlich ist es natürlich schon so, dass die Bedürfnisse von SPS und LPS/Weichkorallen etwas voneinander abweichen. Teilweise wird auch von Problemen beim Betrieb von sogenannten Mischbecken berichtet. Ich kann nur aus meiner Erfahrung berichten, denn ich selber habe auch ein solches Mischbecken mit SPS, LPS, Weichkorallen, Hirnkorallen und Scheiben- und Krustenanemonen. Bei mir funktioniert das absolut ohne Probleme. Auch betreibe ich mein Becken nicht an der Nährstoffnachweisgrenze. Mein Nitratwert liegt immer so bei 5-10 mg/l. Das stört meine Acropora und die sonstigen SPS in keinster Weise. Sie wachsen wunderbar und auch über die Farben möchte ich mich nicht beschweren.

    Für eine Anemone ist es noch viel zu früh. Warte damit noch bis das Becken etwa 6 Monate alt ist. Anemonen sind in jungen Riffbecken nicht sonderlich gut aufgehoben.

    Viele Grüße,
    Ina

    Zitat

    Original von Maik-Schweiz
    Die Doktorfische werden meiner Meinung sehr aggressiv wenn sie zu wenig Futter bekommen, vorrallem Grünfutter. Und auch wenn Sie zu wenig Schwimmraum haben.


    Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

    Wie schon geschrieben, wenn es mal passt, stell einfach wieder ein paar Bilder ein. Wird uns sicherlich nicht langweilig werden, sie zu betrachten. :grinning_squinting_face:

    Tja, das macht dann wohl die gute Pflege... :smiling_face:

    Es ist natürlich klar, dass man mit einem dieser Größe etwas andere Möglichkeiten hat als mit einem 500-Liter-Becken beispielweise. Aber dein Besatz ist wirklich toll zusammengestellt. Mich wundert es bei der Fütterung und der Zusammenstellung zumindest überhaupt nicht, dass alle Fische so wunderbar miteinander harmonieren. Du hast da wirklich ein super Besipiel dafür, dass Doktoren weder aggressiv noch untereinander unverträglich sein müssen. Ich freue mich zu sehen, wie perfekt du die Bedürfnisse der gepflegten Fische berücksichtigst. Und sie danken es dir mit Gesundheit, Harmonie und bester Optik. Das macht Freude! =)