Beiträge von Ina F.

    Zitat

    ...aber je breiter die Palette an angebotenen Futtersorten ist, desto weniger besteht die Gefahr einer Mangelerscheinung.

    Das ist auch genau meine Devise. Das wichtigste bei der Ernährung ist einfach die Vielfalt. Und natürlich für herbivore Fische der pflanzliche Anteil.

    An Frostfutter füttere ich Artemia, Mysis, Krill, Bosmiden, Cyclops, rote und weiße Mückenlarven und Muschelfleisch.

    Als Grünfutter gibt es drei Sorten Algen, verschiedene Salatsorten im Wechsel, Salatgurke und Löwenzahn.

    Dazu dann noch zwei Sorten Flockenfutter und drei Sorten Granulat.

    Natürlich nicht alles gleichzeitig, sondern über die Woche in bunter Mischung verteilt. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Außerdem gebe ich auf das Frostfutter in unregelmäßigen Abständen noch eine Vitaminmischung, die ich vor dem Verfüttern kurz einwirken lasse.

    Viele Grüße,
    Ina

    Hallo zusammen,


    es wäre schön, wenn ihr die Vorfälle aus dem anderen Forum hier jetzt nicht weiter besprechen würdet. Falls es Dinge gibt, die noch zu regeln sind, dann nutzt bitte die PN-Funktion.


    Das Thema, um das es eigentlich geht, ist sehr interessant, deshalb würde ich mich über eine weitere sachliche Diskussion freuen.


    Gruß Ina

    Hallo Karin,

    ich stimme Michael uneingeschränkt zu.

    Dein Doktor hat einen Vitamin K-Mangel. Vitamin K ist im Organismus wichtig für die Blutgerinnung. (Auch beim Menschen). Dieses Vitamin ist in grünen Gemüsen bzw. Pflanzen enthalten.

    Du musst deinen Doktor an Grünfutter gewöhnen, denn das ist in der Natur seine Hauptnahrung. Vitamine in anderer Form alleine werden das Problem nicht lösen. Ein Doktorfisch - so wie alle anderen Fische auch - benötigt eine artgerechte Ernährung. Dazu gehört bei Doktorfischen und anderen Herbivoren die tägliche Fütterung mit Grünfutter.

    Viele Grüße,
    Ina

    Hallo,

    ich würde aber doch gerne mal eine Gesamtansicht sehen. Wie groß ist denn dein Bestand an Korallen?

    Ich vermute einfach, dass du noch zu viele freie Flächen in deinem Becken hast. Die Algen nutzen den freien Raum. Da ist es ziemlich egal, wie die Wasserwerte sind.

    Und das Spielen an deinen Wasserwerten würde ich lassen. Damit bringst du das System gleich wieder komplett durcheinander und die vorhandenen Korallen werden im schlimmsten Fall auch noch geschwächt.

    Wenn es mein Becken wäre, dann würde ich die Algen von Hand zupfen. Und zwar konsequent. Am besten täglich. Auch wenn das echt keinen Spaß macht. :frowning_face:
    Und dann würde ich auf jeden Fall den Korallenbestand erhöhen, damit nachwachsende Algen direkt starke Konkurrenz bekommen. Freie Flächen werden nun einmal gerne besiedelt. Wenn nicht ausreichend Korallen da sind, dann nehmen diesen Platz eben die Algen ein.

    Die Algen haben im Moment eine derartige Vorherrschaft in deinem Becken entwickelt, dass du nicht erwarten kannst, dass du die innerhalb einer Woche wieder los wirst. Das wird schon ein ziemlicher Kampf werden.

    Den Hinweis von Mike auf die Beleuchtung finde ich aber auch wichtig. Das könnte auch mit die Ursache sein.

    Viele Grüße,
    Ina

    Hallo nochmal,

    bist du dir bei deinen Wasserwerten sicher? Bei dem Fischbesatz kann ich mir manche Werte fast nicht vorstellen.

    Wie häufig und womit fütterst du?

    Zitat

    ...den Pfaffenhut schien ebenso wie die Turboschnecken ein anderer Insasse zum Fressen gern zu haben...

    Dein Drücker zumindest scheint schon mal Hunger gehabt zu haben... :loudly_crying_face:

    Aber mach einfach mal eine Gesamtaufnahme deines Beckens, dann sehen wir weiter.

    Gruß Ina

    Hallo ?,

    bitte stell doch mal ein Bild deines Beckens ein, damit wir eine Vorstellung vom jetzigen Zustand bekommen.

    Grundsätzlich wachsen Fadenalgen auch bei besten Wasserwerten. Auch in der Natur wachsen ständig die Algen, sie werden allerdings schnell gefressen.

    Alte und lange Fadenalgen frisst aber kaum ein Tier mehr. Ich würde auf jeden Fall erst einmal die großen Mengen händisch durch Zupfen entfernen. Den nachwachsenden, jungen Algen widmen sich dann auch wieder die Fressfeinde.

    Vielleicht sind es aber auch Bryopsis, dann wird die Bekämpfung schon schwieriger. :frowning_face:

    Viele Grüße,
    Ina

    Hallo Rene,

    es kann vorkommen, dass die Tunze-Pumpen zu Beginn doch deutlich hörbar sind. Bei mir waren auch zwei Pumpen zu Beginn etwas lauter. Die Pumpen kannst du aber einfach so laufen lassen. (Wenn kein Schaden zu finden ist). Sie werden irgendwann - bei mir waren es wenige Tage - von alleine leiser.

    Heute höre ich sie gar nicht mehr.

    Wo du sie laufen lässt ist eigentlich egal. Natürlich kann das auch in Süßwasser geschehen.

    Viele Grüße,
    Ina

    Hallo ?,

    herzlich willkommen hier bei uns im Forum. :wink

    Ein Foto deines unbekannten Etwas wäre schon gut. Im Moment ist es eher wie der Blick in eine Glaskugel... :winking_face: :grinning_squinting_face:

    Versuch bitte mal ein Bild zu machen, dann können wir sicher helfen.

    Viel Spaß noch hier im Forum. :smiling_face:

    Gruß Ina

    P.S.: Ein Name zum Anreden ist immer schöner...

    Hallo Alex,

    deine Frage zeigt, dass du dich wohl noch nicht sehr mit der Herkunft deiner Tiere beschäftigt hast.

    Im Meerwasser-Bereich kommt der Großteil der Tiere, die wir pflegen, aus der Wildnis. Das heißt, dass die Tiere der freien Wildbahn entnommen werden, damit sie hier bei uns im Handel gekauft werden können.

    Im Gesellschaftsbecken vermehrt sich von alleine grundsätzlich erst mal kein Tier. Korallen kann man in den meisten Fällen natürlich recht gut vermehren. Auch Schnecken wie Turbo brunneus, Nassarius, Euplica und Columbella vermehren sich ganz gut. Aber auf Fischnachwuchs wirst du vergeblich warten. Bei einigen glücklichen Aquarianern kommen mal Kauderni-Babies durch, aber das war es dann auch.

    Gruß Ina

    Hallo Torsten,

    in manchen Gegenden Deutschlands ist es schon möglich Leitungswasser so zu verwenden. Häufig sind die Werte aber leider nicht geeignet. Du kannst dir ja spaßeshalber von deinem Versorger mal die Wasseranalyse geben lassen. Vielfach werden diese auch schon auf den entsprechenden Homepages veröffentlicht.

    Um sicher zu gehen, würde ich aber auf Osmosewasser zurückgreifen.

    Bei Becken meiner Größe freust du dich über jeden Eimer, den du schleppen darfst. :winking_face:

    Ich würde die Anzahl der Eimer aber genau mitzählen, damit die Dichte nach dem Aufsalzen dann schon einigermaßen passt.

    Viele Grüße,
    Ina

    Hallo Norman,

    versteh mich nicht falsch, ist nicht böse gemeint, aber ich glaube, dass dein Becken mal etwas Ruhe nötig hat. Die Cyanos und auch die jetzt aufkommenden Fadenalgen sind für mich ein Zeichen dafür, dass du zu viel am Becken "bastelst". Erst Zeovit, dann der Wechsel auf ein anderes System und jetzt willst du alles weglassen. Du solltest dich langsam mal für einen Weg entscheiden und den langfristig verfolgen. Dein Becken ist für Meerwasser-Verhältnisse noch relativ jung und du hast es nun schon mehrfach durcheinander gebracht, da du verschiedene Wege eingeschlagen hast. Lass es am besten einfach mal in Ruhe, dann wird es sich fangen. Entscheide dich für eine Richtung und ändere diese nicht alle paar Monate.

    Das ständige Hin und Her wirft dein Becken immer wieder ein paar Schritte zurück.

    Viele Grüße,
    Ina

    Vielleicht ist meiner abartig oder hat einen Bandwurm?

    :face_with_tongue:

    Hallo Hajo,

    einen Bandwurm hat mein Fuchsgesicht sicher auch. Verfressen ist er schon sehr. Aber an lange Fadenalgen geht er auch nicht ran.

    Wobei ich aber auch schon ziemlich lange keine langen Fadenalgen mehr hatte. Aber während bzw. nach der Einfahrphase hat er diese nicht angerührt. Jeder Fisch hat eben doch seinen eigenen Charakter. :smiling_face:

    Viele Grüße,
    Ina

    Hallo Norman,

    die langen Algenfäden mag eigentlich kein Tier so richtig gerne. Ein Fuchsgesicht frisst die natürlich am ehesten, aber der restliche Besatz muss ja auch gefüttert werden, und dann lässt die Motivation eines Fuchsgesichtes doch eventuell etwas nach. :winking_face:

    Ich würde einfach versuchen die langen Fäden händisch mit einer Pinzette beispielsweise zu entfernen. Um die nachwachsenden kurzen Algentriebe kümmern sich dann wieder die Einsiedler, Schnecken und Doktorfische.

    Viele Grüße,
    Ina

    Hallo zusammen,

    ich pflege im großen Becken ein S. ramosus-Weibchen. Die ist ein Knaller und jeden Tag für einen Lacher gut. Ein toller Fisch. Aber er wird eben schon ein ziemlicher Brummer. Der Vorteil ist, wie Corinna schon schrieb, dass sie sich aufgrund der guten Unterscheidung der Geschlechter auch paarweise halten lassen.

    Vorher hatte ich in dem Becken einen Ecsenius bicolor. Auch ein drolliger Fisch. Er bleibt eben auch etwas kleiner. Hat aber ebenfalls ein tolles Verhalten. Nicht ganz so lustig wie meine Ramosus-Dame, aber trotzdem sehr interessant.

    Im zweiten Becken halte ich einen Ecsenius stigmatura. Diese Fischart bleibt noch etwas kleiner und ist somit für kleinere Becken auch sicherlich besser geeignet. Es ist ein lustiges kleines Kerlchen, das sich aber vom Verhalten deutlich vom S. ramosus und auch vom E. bicolor etwas unterscheidet.

    Empfehlen kann ich alle Fische. Ich denke auch, dass die Entscheidung hauptsächlich mit der geplanten Beckengröße zusammenhängt.

    Viele Grüße,
    Ina

    Hallo Andreas,

    auf den ersten Blick erkenne ich kein Tier, das deinen Krabben hätte gefährlich werden können.

    Mich wundert es nur etwas, dass du trotz einem Fuchsgesicht überhaupt Kugelalgen hast. Eigentlich fressen Fuchsgesichter diese Algenart. Natürlich nur, wenn man sie nicht zu sehr verwöhnt. :winking_face: Auch finde ich es etwas seltsam, dass dein Fuchs Korallen angefressen hat.

    Du musst eben bei Krabben wie auch bei Garnelen bei der Eingewöhnung sehr umsichtig sein. Das Anpassen an die neuen Wasserwerte sollte schon einige Zeit dauern und sollte sehr vorsichtig durchgeführt werden.

    Wie groß waren die Tiere? Waren sie noch jung?

    Hörst du manchmal ein Knacken oder Knallen im Becken?

    Viele Grüße,
    Ina

    Hallo Norman,

    ich würde mich über eine Beckenvorstellung von dir freuen.

    Bitte versteh aber auch, dass dieses Forum von Marubis betrieben wird. Einem Verein, der sich u.a. für eine nachhaltige und verantwortungsbewusste Meerwasseraquaristik einsetzt. Natürlich kommen dann zu einem Fisch wie dem A. achilles auch Kommentare, die sich für das Wohl des Tieres aussprechen.

    Die Entscheidung über deinen Beckenbesatz triffst du selber, da können wir sowieso nicht reinreden. In ein Becken deiner Größe, in dem bereits ein gesunder A. leucosternon lebt, würde ich aber auch keinen A. achilles mehr einsetzen. Das Risiko wäre mir zu groß.

    Ansonsten wäre es schön, wenn der Thread hier sachlich fortgeführt werden würde.

    Viele Grüße,
    Ina

    Hallo Norman,

    mal abgesehen davon, dass ich einen A. achilles auch nicht für die beste Wahl für dein Becken halte, kennen wir dein Becken auch zu wenig.

    Du hast weder dein Becken noch deinen kompletten Fischbesatz bis jetzt vorgestellt.

    Wie sollen wir da vernüftige Infos geben? :confused_face:

    Viele Grüße,
    Ina

    Hallo Buhr,

    ich persönlich bin ja ein großer Fan von Riffbarschen. Es scheiden sich die Geister bezüglich ihrer Aggressivität, aber bei mir funktioniert das sehr gut.

    Ich halte im großen Becken 2x Chrysiptera parasema, 2x Dascyllus melanurus und 2x Pseudochromis fridmani gemeinsam. Das klappt prima. Bei deiner gelungenen Dekoration könnte das auch gut klappen.

    Im zweiten Becken halte ich 5x Pseudochromis fridmani. Das ist ein herrlicher Anblick. Da ist Leben in der Bude. :grinning_squinting_face:

    Oder wie wäre es mit einem netten Schleimfisch? E. bicolor oder E. stigmatura?

    Garnelen beispielsweise wären auch ein guter Beibesatz.

    Viele Grüße,
    Ina

    Hallo Buhr,

    welche Fische hast du denn bereits im Becken?

    Wenn noch relativ wenige Fische im Becken sind, dann haben die vorhandenen ständig das Gefühl, dass Gefahr droht, da ja nur so wenige Fische zu sehen sind. In der Natur sind wenig sichtbare Fische immer ein Zeichen von nahender Bedrohung. Entsprechend nervös und schreckhaft sind die Fische.
    Ich habe aus diesem Grund immer eine relativ große Anzahl an kleineren Fischen im Becken. Insbesondere Riffbarsche und Zwergbarsche geben gerade Doktorfischen viel Sicherheit. Sind ständig Riffbarsche oder auch andere Fische in Sichtweite, die ihren Alltagsgeschäften nachgehen, fühlen sich auch alle anderen Fische sicher.

    Ein passender Beibesatz und eine gut gewählte Mischung verschiedener Fischgruppen ist für alle Flossenträger sehr wichtig für das Wohlbefinden.

    Ellen Thaler hat dazu in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Koralle" einen interessanten Artikel veröffentlicht.

    Viele Grüße,
    Ina

    Hallo Daniel,

    ich habe in beiden Becken eine Mischung aus Riffkeramik und Lebendgestein. Ich habe also erst in das leere Becken die Riffkeramik gestellt und dann das Becken mit Osmosewasser gefüllt. Ein bißchen Platz bis zum maximalen Füllstand habe ich natürlich freigelassen. Das Osmosewasser habe ich dann 1-2 Tage auf passende Temperatur kommen lassen. Anschließend kam das Salz bei eingeschalteten Strömungspumpen in das Becken. Nach ein paar Tagen kam dann das Lebendgestein dazu. Zum Schluss folgte der Bodengrund.

    Natürlich ist das Becken dann erst mal ein bißchen trübe, aber das gibt sich relativ schnell. Strömung und Abschäumer laufen dann direkt von Beginn an mit.

    Wenn alles an Dekoration im Becken ist, kann der Wasserstand angepasst werden.

    Beim Einfüllen des Wasser habe ich mit Eimern gearbeitet und die genaue Menge an Osmosewsser ermittelt. Danach kann man dann relativ genau die erforderliche Salzmenge berechnen. Bei mir passte die Dichte deshalb relativ genau. Notfalls muss man am Ende etwas nachregeln.

    Viel Spaß beim Einrichten. =)

    Gruß Ina

    Hallo Gregor,

    aus meiner Sicht ergibt das Bild deines Schrankes auch keinen Sinn. Die Mitte der oberen Platte wird auf den ersten Blick gar nicht belastet. Die Bodenscheibe des Aquariums trägt frei und gibt keinerlei Gewicht an den Schrank ab. Es sei denn, dass wirklich mittig im Bereich des Schachtes irgendwelche Dinge dort die Platte nach unten drücken.

    Oder kann es eventuell sein, dass die Platte des Schrankes schon vorher diese Durchbiegung aufwies? Weißt du noch, wann sich diese Durchbiegung das erste Mal gezeigt hat?

    Grundsätzlich sehe ich erst mal bei der Beckengröße kein größeres Problem. Die Spannweite des Beckens ist nicht sehr groß. Die Bodenscheibe sollte die auftretenden Kräfte auch freitragend aufnehmen und auf die Seitenbereiche ableiten können.

    Ich vermute, dass die Durchbiegung bereits bei der Herstellung des Schrankes durch diese dreifache Verklebung aufgetreten sein könnte.

    Viele Grüße,
    Ina

    Hallo Dietmar,

    dein Becken hat sich doch prächtig entwickelt. Sieht gut aus. :thup

    Was hast du denn noch an Besatz im Becken? Nur die Schnecken? So 2-3 kleinere Einsiedler wären auch noch schöne Beobachtungsobjekte in solch einem Nano.

    Auch Thor amboinensis würden in dein Becken gut reinpassen.

    Viel Spaß weiterhin mit deinem Mini-Riff. :smiling_face:

    Viele Grüße,
    Ina