Hallo Torben,
traurig zu lesen. Eine solche Krankheit erfordert sehr schnelle Hilfe. Sobald eine Schwächung des Tieres vorliegt, lässt sich der Krankheitsverlauf auch durch Medikamenteneinsatz nur selten aufhalten:
@ Ina: Ich finde solche Ratschläge WICHTIG und RICHTIG. Dennoch bringen aus meiner Sicht solch allgemeine Hinweise wie KEIN ANFÄNGERFISCH; BETREUUNGSINTENSIV; ARTGERECHT wenig. Was bedeuten diese Aussagen?
Ich fände es besser wenn der interessierte Aquarianer neben den Infos zu Literzahlen und Neigung zu Krankheiten sowie Vielschwimmerei auch Informationen darüber nachlesen kann, welche Rahmenbedingungen vorliegen müssen, um eine erfolgreiche Haltung dieser Tiere zu ermöglichen.
Vielleicht ist meine Sichtweise auch nicht korrekt. Vom Gefühl her würde ich jedoch sagen, dass diese Doktoren entweder zeitnah nach dem Einsetzen sterben, da sie kein Futter annehmen oder aber auf Beckeninsassen treffen, welchen ihnen reichlich zusetzen. Überstehen sie diese Zeit und fressen, dann sind Sie in aller Regel auch recht ausdauernd. Die Probleme fangen erst dann wieder an, wenn neue Beckenbewohner einziehen und Krankheiten einschleppen.
Ebenso Hinweise auf geeignete "Begleitfische" neben diesen territorialen Fischen sind wichtig, um den Faktor Stress im Vorfeld zu minimieren. Die wenigsten Fische dieser Art (wer träumte noch nie von einem A. Leucosternon
) werden spontan im Laden mitgenommen. Zumeist liebäugelt der Aquarianer bereits bei der Anschaffung des Beckens mit diesen wunderschönen Fischen. Zu diesem Zeitpunkt ist die Struktur der Deko, der Besatz, die Technik etc. noch planbar.
Vielleicht auch ein Ansatz für Marubis den zukünftigen Haltern eine Übersicht zu geben, unter welchen Voraussetzungen eine (Er-)Haltung dieser heiklen Fische möglich sein sollte. Es geht nicht um Werbung zur Haltung dieser Tiere sondern darum, den Interessierten aufzuzeigen, was alles an Technik und Rahmenbedingung vorhanden sein muß, damit das Abenteuer für das Tier nicht tödlich endet.