Beiträge von Ralf Schuster

    Hallo Frank

    ich habe zwei Versuche der "Paarhaltung" hinter mir. Beim ersten Versuch habe ich einen kleineren Pygo (etwa 6-7 cm) nachgesetzt.
    Dieser wurde sofort vom alten attackiert. Die Angriffe wurden immer heftiger, so dass ich den Versuch abgebrochen habe und das Tier herausfing. So schnell wollte ich nicht aufgeben. Also Trennscheibe ins Becken und den neuen in sicherem Terrain schwimmen gelassen. Nach kurzen Drohgebärden schwammen beide völlig unbeeindruckt im Becken umher. Nachdem die grössten Flossenschäden verheilt waren wurde die Trennscheibe entfernt. Der neue wurde sofort wieder auf das heftigste angegangen und wurde schliesslich an den Händler zurückgegeben :(.

    Vielleicht klappt es besser, wenn beide gleichzeitig eingesetzt werden.
    Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Glück.

    Gruss, Ralf

    Robert,

    ja leider :loudly_crying_face: ;(. Wobei bei mir nicht das Salz, sondern vermutlich die im Becken befindlichen Nesselstoffe den Ausschlag geben. Im Meer sowie bei frisch angesetztem Salzwasser ergeben sich keine Hautirritationen. Aber wehe ich bade meine Unterarme einige Minuten im Becken :angry_face:

    Gruss, Ralf

    Eva

    Zitat

    Da ich im April nächsten Jahres umziehen werde, habe ich daran gedacht ein großes Algenbecken in den Kreislauf einzufügen. Kann bestimmt nicht schaden. Obs dann besser wird ????

    Besser ist eine Ablegerbecken welches nicht an den Kreislauf gekoppelt ist. Sonst bringt es sicherlich wenig :grinning_squinting_face:

    Thomas

    Kohle habe ich auch reglemäßig im Becken, allerdings nicht im Dauereinsatz. Naja, jetzt ist es auch egal, die LPS wachsen und solange das der Fall ist, ändere ich nichts mehr. Sollte auch hier das Sterben eintreten, dann lass ich den Stöpsel raus :angry_face: :angry_face:

    Gruss, Ralf

    Hallo Eva,

    deine Schilderungen erinnern mich stark an die "Erlebnisse" in meinem Becken. Bei mir lag es allerdings nicht an Wodka, sondern infolge Zeovith und einer einhergehenden PO4-Limitierung habe ich ebenfalls 95% meiner SPS verloren. Die paar Stöcke die gerettet werden konnten, wurden in ein extra hierfür eingerichtetes Zweitbecken umgesetzt. In diesem Becken erholten sich die Korallen auch recht schnell. Ca 3 Monate später (PO4 endlich wieder nachweisbar) wurde versuchsweise eine Acro sowie eine Hystrix ins Becken eingesetzt. Nachdem diese super standen und auch deutlich Wachstumsspitzen zeigten, wurden dann die restlichen SPS aus dem Zweitbecken wieder umgesetzt. Ferner wurden wieder kräftig Steinis gekauft......alles lief ja wieder super ;(. Nach ca. sechs Wochen begannen die ersten Stöcke wieder weiss zu werden. Das abgestorbene Gewebe wurde sofort von Algen besetzt. (ansonsten keinerlei Algen ausser Kalkrotalgen im Becken). Die Korallen wurden wieder allesamt umgesetzt und werden nun auch dort bleiben. Das Hauptbecken wurde nun mit LPS, Euphyllias und Anemonen besetzt. Diese wachsen ohne Probs.

    Meine messbaren Wasserwerte liegen alle im optimalen Bereich. Es gibt keinerlei Erklärungen, wodurch die Schädigungen hervorgerufen werden. Parasiten oder ähnliches können ausgeschlossen werden, da sich die Korallen nach dem Umsetzen ins andere Becken sofort erholen. Die Wasserwerte sind in beiden Becken dieselben, auch die Technik und Nährstoffversorgung ist identisch.

    Irgendwie ist das Becken aus dem Gleichgewicht. Auch wöchentliche WW bringen keine Besserung.

    Ich plane derzeit ein neues Becken, welches dann mit SPS laufen soll und erfreue mich mittlerweile an den schön wachsenden LPS.

    Gruss, Ralf

    Leider etwas lang geworden :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    @Rüdiger,

    hast du nach andere Doks in dem Becken?? In einem kleineren Becken hatte ich nach der Einfahrphase einen Z. flavescens schwimmen. Dieser
    wartete wie deiner auf die Frostfutterfütterung. Selbst Trockenfutter und Salat rührte er nicht an. Im Rahmen der Beckenumgestaltung wurde dieser dann ins Hauptbecken gesetzt. Hier schwammen bereits 2 Z. flavescens, welche Algen, Salat, Trockenfutter (wahrscheinlich auch kleine Kinder :D) fressen. Der neu eingesetzte ging kurze Zeit später ebenfalls an den Salat. Auch Trockenfutter war kein Thema mehr. Von Caulerpa überwachsene Steine werden von der Bande in Kürze kahlgefressen.

    Gruss, Ralf

    habe in einem Becken dieselben Probleme. Die Algen wachsen wie blöd. Ich habe das Gefühl, je mehr entfernt werden, desto schneller wachsen sie nach. Die Algen wuchern zunehmend die Korallen zu. An den Stellen an welchen sich die Algen und die SPS berühren, schleimen die Korallen heftig ab. Desweiteren lösen die Algen die Ablegersteine regelmäßig von den LS, weshalb ständig neu verklebt werden muss.

    Nach monatelangem Kampf hab ich jetzt zur Bekämpfung zwei Z. flavescens eingesetzt. Dies war aufgrund der Beckengröße (eher Beckenkleine :D) (250 Liter) nur deshalb möglich, da ein weiteres Becken in Planung ist, und die noch kleinen Doks dann im Frühjahr in die grosse Anlage umgesetzt werden. Der Erfolg dieser Massnahme lies sich bereits wenige Tage nach dem Einsetzen erkennen. Eine LS sind bereits wieder zu sehen :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Gruss, Ralf

    Ich hatte von einem Bekannten mal 10 dieser goldigen kleinen Fische bekommen, nachdem dieser sein Becken aufgrund Undichtigkeit zunächst auflösen mußte. Da es so viele waren, haben sich die Korallenpolypen immer merh zurückgezogen. Kurzerhand wurden sie wieder herausgefangen. Auch die Korallen zeigten wieder dankbar ihre Polypen :D. Die zehn zogen immer im Gefolge von einer koralle zur nächsten :angry_face:

    Gruss, Ralf

    Frank

    bei mir schwimmen 8 Pseudanthias squaminipinns. Ein Männchen und seine sieben Weiber. wie bereits von Robert beschrieben, treibt dieser
    seine Weiber ständig durchs Becken. Hinsichtlich Schwarmverhalten kann ich nur sagen, dass gesättigte Tiere ständig beisammen sind. Hat
    einer nach der abendlichen Fütterung immer noch Hunger, so schwimmt dieser abgesondert von der Gruppe auf der Suche nach möglichem Futter. Sobald noch etwas nachgefüttert wurde, schliesst sich dieser der Gruppe wieder an.

    Gruss, Ralf

    Hallo Klaus,

    zwar kein vormittag mehr, aber dennoch die kurze Info (sorry :().
    Die HEA200 ist 53cm hoch. Betrieben wird sie bei mir mit einer Eheim 1262 sowie Eheim 1250 (Literleistungen kann ich gerade nicht sagen, da die Eheim-HP mal wieder offline)

    Ich kann dir den Abschäumer eingentlich nur empfehlen. Läuft jetzt
    seit 1 1/2 Jahren ohne Probs. Kann ja auch eigentlich nichts kaputt
    gehen (ausser die Eheims).

    Gruss, Ralf

    Hallo Stefan,

    die Korallen in diesem Becken zeigten bis vor wenigen Wochen stark expandierte Polypen. Erst mit Einhergehen der gesunkenen CA-/Mg-werte änderte sich das Erscheinungsbild. Trotz der Anhebung der Werte auf das korrekte Level hat sich das Polypenbild nicht verbessert. Auch in der Nacht zeigen die Korallen nicht das stark ausgeprägte Polypenbild. Sicherlich sind Polypen erkennbar. Es ist nicht so, dass diese vollständig eingezogen sind. Doch es muss ja einen Grund für diese doch deutliche Veränderung geben. Ich bezweifle langsam, dass dies lediglich durch das kurzzeitige Absinken der Ca-MG-Werte hervorgerufen wurde.

    Vielleicht hat jemand eine Idee, was sonst noch als Ursache in Frage kommt.

    Gruss, Ralf

    Hallo Stefan,

    so war´s bis vor kurzem auch in meinem Zweitbecken. Während meiner Abwesenheit ist der Ca- und Mg-Wert deutlich gesunken (Ca 300, Mg 1.100). Die A. Enzmann zeigte dies auch deutlich durch Farbverlust und eingezogenen Polypen. Ich habe die beiden Werte wieder langsam auf die normalen Werte abgehoben. Die Enzmann zeigt wieder ihr sattes grün. Auch die anderen Korallen wachsen wieder wie zuvor. Lediglich die Polypen sind deutlich weniger expandiert als zuvor. In der Nacht kann man zwar eine deutlichere Expansion erkennen, allerdings bei weitem nicht so stark wie noch vor einigen Wochen. Kann das wirklich mit den vorübergehend abgesunkenen Werten zusammenhängen??

    Alle sonstigen WW sind unverändert. Es wurde auch kein Brennerwechsel oder Änderung Strömung etc. vorgenommen. :confused_face:

    Gruss, Ralf

    Hallo Lars,

    meine KH liegt derzeit bei 8,2. Der CA-Absturz resultiert m.E. aus dem gesteigerten Verbrauch. Ich habe etliche Korallenstöcke aus einem anderen Becken in dieses einsetzen müssen. Hiernach kam es bei den
    neu hinzugesetzten Korallen nach wenigen Tagen zu einem heftigen Wachstumsschub. Dieses wurde bei der üblichen Dosierung nicht be-
    rücksichtigt. Lediglich die Mg-Zugabe wurde erhöht.

    Ich denke auch nicht, dass die Ionenverschiebung zu Auswirkungen
    führt, zumal wöchentlich WW erfolgt.

    Danke für deine Antwort.

    Gruss Ralf

    Hallo Zusammen,

    mal eine Frage zur Balling,

    ich betreibe jetzt schon geraume Zeit die Balling-Methode und bin auch sehr positiv hiervon angetan. Jetzt habe ich im Zweitbecken folgendes Problem. Innerhalb weniger Tage ist der CA-Wert in den Keller gesunken (lag kurzzeitig bei 300mg/l). Die Enzmann ist seither etwas beleidigt. Dies ist auch nicht das Problem. Durch erhöhte Zugabe von Calciumchlorid hebe ich den Ca-Wert wieder allmählich an. Die Zugabe von Natriumhydrogencarbonat bleibt jedoch unverändert um den KH-Wert nicht nach oben zu treiben. Jetzt die Frage. Wie verhält es sich aufgrund der unterschiedlichen Zugabemenge mit NACL-freiem Salz??

    Richtet sich die Menge nach der Menge Natriumhydrogencarbonat???

    Danke für die Info!!

    Gruss, Ralf

    Hi Tom,

    seh ich genauso, wobei ich eher auf die Nesselstoffe der niederen Tiere tippe. Ich habe ebenfalls Hautprobleme an den Unterarmen. Hierbei ist
    erstaunlich, dass mir frisch angesetztes Salzwasser nichts ausmacht. Ebenso verhält es sich, wenn ich ins Becken fasse, nachdem bereits ein/zwei Tage Kohle im Becken hängt.

    Je grösser das Becekn, desto geringer sind die allergischen Reaktionen. (zumindest im Steinkorallenbecken).

    Im Meer hatte ich diese Probleme nicht. Trotz leichtem Ausschlag kein brennen der Arme zu spüren. Im Gegenteil. Nach wenigen Tagen waren die "Irritationen" weg. Zwischenzeitlich hab ich sie wieder :angry_face: :loudly_crying_face:

    Gruss, Ralf

    Hallo Zusammen,

    hält von euch jemand zwei Exemplare von Ctenochaetus tominiensis (Tomini-Borstenzahn-Doktor)?? Beim Ctenochaetus strigosus soll dies ja eher schwierig sein. Die Ctenochaetus hawaiiensis lassen sich wiederum sehr gut vergesellschaften.

    Meine Frage zeilt daraufhin ab, dass ich zwei Tomini-Zwerge erworben habe. Diese scheinen sich nicht besonders zu mögen. Ich werde ggf. einen der beiden in ein anderes Becken setzen. Wäre jedoch interessant zu erfahren, welche Erfahrungen Ihr gemacht habt.

    Gruss, Ralf

    Also ich hab alle Seeigel meinem Händler zurückgebracht, nachdem diese ständig die Ableger umgeschmissen haben. Das sich der globulus gegenüber den Korallen sehr vorsichtig verhält, muss meinen entgangen sein.X(.

    Warum setzt du keinen Blenny ein? Ein lustiger Geselle, welcher bei mir permanent Algen weidet. Allerdings stellt er dieses stark ein, wenn genügend anderes Futter (Frostfutter, Trockenfutter etc.) verabreicht wird.

    Gruss, Ralf

    Hallo Zusammen,

    also ich hab ihn auch seit einem Jahr im Becken. Mir wurde er ebenfalls als Symbiosepartner verkauft. Er ist seither kräftig gewachsen. Nachdem er bei mir im Becken zusätzlich mit Futtertabletten gefüttert wird, gab es bislang keinerlei Übergriffe auf Garnelen und Fische. Einer unser Squamipinnis nutz dieselbe Höhle als Schlafplatz. Auch die kleinen Amblygobius hectori leben gesund und munter. Es ist in der Tat ein Armutszeugnis mancher Händler, diese Tiere als Symbiosepartner zu verkaufen. Nachdem ich ihn nicht aus dem Becken bekomme, sorge ich zumindest dafür, dass er auf leichte Beute (Futtertablette) wartet.
    Beim Füttern der Fische wartet er geduldig auf die Futterzange :grinning_squinting_face:

    Gruss, Ralf

    Peter

    Zitat

    Wie meine Erfahrungen zeigen, nützen die Wassertest, speziell PO4 eigentlich überhaupt nichts.


    so kann man das meines Erachtens nicht sehen. Es gibt durchaus Tests, welche eine Testgenauigkeit ermöglichen um gezielte Aussagen zu treffen. Hierzu wurden in der Vergangenheit von Robert verschiedene Testreihen vorgenommen und die Ergebnisse auch veröffentlicht. Das Problem liegt eher darin, dass viele die teuren (und leider einzig genauen - zumindest PO4 (Merck)) Tests nicht kaufen und daher auf die billigen und ungenauen Tests zurückgreifen.

    Die vier von dir angewandten PO4 Tests haben beinahe soviel gekostet wie der Test der Fa. Merck. Mit dem Ergebnis, dass du keines hast ;).

    Eigentlich ist es sehr verwunderlich, dass selbst im Forum die Testreihen so wenig Berücksichtigung finden. Jeder/die meisten wissen, dass es für die PO4-Messungen eigentlich kaum/keine Alternative zu Merck gibt, wenn man verlässliche Angaben haben möchte und dennoch kauft man den "Schund" und wundert sich über die gemessenen Werte.

    Mein Tipp. Wasserfarbkasten benutzen - Ergebnis genauso ungenau, aber deutlich günstiger :grinning_squinting_face:

    Gruss, Ralf

    Hallo Thilo,

    solange die Korallen nicht permanent "belästigt" bzw. systematisch abgefressen werden, habe ich keinerlei negative Entwicklung der Korallen beobachten können. Sicherlich gibt es schöneres als ab und an eine angeknabberte Wachstumsspitze. Gibt es aber schöneres als Kaiser und Zwergkaiser ?(. Nicht nur die Farbenpracht sucht seinesgleichen, auch das Verhalten dieser Tiere ist genial anzuschauen.

    Ich kann mir ein AQ ohne Zwergis nicht mehr vorstellen :face_with_tongue: :face_with_tongue:

    Gruss, Ralf

    Hallo Zusammen,

    also ich habe die Erfahrung gemacht, dass Zwergkaiser in Einzelhaltung über kurz oder lang an niedere Tiere gehen. Die Chancen auf eine dauerhafte Haltung im Korallenbecken ist bei jeweils zwei Tieren deutlich erhöht. In meinem Zweitbecken befinden sich derzeit jeweils zwei Loris sowie zwei bispinosus. Ebenso schwimmt noch ein kleiner Navarchus mit. Es gab bisher keine nennenswerten Verbisse. Weder die SPS noch die LPS leiden an Stress oder Verbiss. Einzig beim Füttern der Tubastrea wird heftig gezupft und Futter geraubt.

    Sicherlich ist ein Restrisiko immer vorhanden. Hängt aber auch von der Art Zwergkaiser ab.

    Gruss, Ralf