Beiträge von Elisabeth

    Die Seefedern halte ich jetzt schon fast 2 Monate und bin mit ihnen in ein Becken mit 20 cm Sandstärke umgezogen.

    Bis heute muss ich feststellen, daß Seefedern absolute Nachtgespenster sind und sie sich über Tag praktisch nicht sehen lassen.

    Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben sie später noch etwas mehr zu sehen. Es sind absolut interessante Tiere, die aber leider große Aufmerksamkeit benötigen.

    Auch jetzt noch begeben sich einzelne Federn auf Wanderschaft.

    Mal lassen sie sich gut wieder eingraben, mal nicht.

    Mal reicht es, sie an die gewünschte Stelle zu legen und den Fuß mit etwas Sand zu bedecken, mal nicht.

    Sie sind eine Herausforderung.

    Die meisten Tiere sind bei guter Strömung und Dunkelheit aber geöffnet und nehmen Futter an.

    Zu den Seefedern habe ich noch drei kleine Porzellankrebse, vermutlich https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/7402_Por…ella_haigae.htm erhalten, die bei jeder Gelegenheit filtrieren.

    Während des Tages verschwinden sie mit der Feder im Boden.

    Ins Lexikon habe ich einige Bilder hochgeladen. https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/2213_Pteroeides_sp_01.htm

    VG


    Elisabeth

    Hallo Hajo,

    danke für deinen Tipp.
    Auf meine alten Cyclop eeze springen die Seefedern nicht an.

    Eine neue Tubastraea ist aber ganz etwas losgegangen, so dass ich sie inzwischen schon öfter Füttern konnte.
    Bei der nächsten Bestellung ist dann auch Cyclop eeze Pulver dabei.
    Danke für das Komplement!

    VG

    Elisabeth

    Hallo Isi,

    die besten Informationen zu Anemonen findest Du hier:
    http://mathgame.de/Aqua/Anemonen-FAQ_Deutsch.pdf

    Die https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/882_Enta…quadricolor.htm halte ich für zu groß für dein Becken.
    Ich hatte ganz zu Beginn diese Anemone in einem 120 Liter Becken und die Anemone hat die ganze Wasseroberfläche eingenommen.

    Es gibt aber durchaus Anemonen, die in ein kleines Becken passen, natürlich ohne Anemonenfische.

    Es gibt aber auch Symbiosen mit Krabben, Garnelen.

    https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/3599_Stichodactyla_sp01.htm

    https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/3280_Phymanthus_crucifer.htm

    Diese Anemonen können farblich sehr attraktiv sein, so daß ein Sammeln möglich ist.

    Grundsätzlich glaube ich, man sollte sich nicht zu viele verschiedene Arten ins Becken holen.

    VG

    Elisabeth

    Zusatzinfos

    Nachdem ich jetzt schon eine ganze Zeit die Algen von Algamarverfüttere kann ich auch die Favoriten nennen.

    Auf den ersten Beiden Stellen stehen Nori und Dulse.

    Auf Platz drei kommt Wakame.

    Kombu und Meeresspaghetti werden auch gefressen, sind aber für meine Hawaiidocs und Rotmeerdocs doch recht grob.

    Meersalat ist eine sehr feine Alge, die in der Hitliste nicht ganz oben steht. Ich würde sie nicht unbedingt wieder bestellen. Für diese sehe ich den Einsatzbereich bei ganz jungen Doktorfischen, die evtl. als Nachzucht in geringen Größen zu uns kommen und daher feines Futter benötigen.

    Für ängstliche oder neue Fische sind Flocken toll, diese können gejagt werden und man muss nicht in den Pulk der Fische an das Algenblatt.

    Das Ersatzfutter für Bodenbewohner kann sicher besser in Blattform angeboten werden. (Krebse, Seehasen, Seeigel, Schnecken …)

    Gelegentlich werden auch Algenmischungen angeboten.

    Für alle Algenfutterarten gilt: Es zieht Wasser genau wie wir es von unseren Salzen kennen. Also wichtig gut verschließen.
    Am besten nur geringe Mengen auspacken (trotzdem in geschlossenen Dosen) und den Rest sehr gut verschlossen aufbewahren.

    Auch Algen mit wenig Feuchtigkeit verderben recht schnell.

    VG

    Elisabeth

    Hallo Max,

    im Meerwasserbereich ist es unüblich mit Filterwatte zu arbeiten. Es gibt da die Gefahr der Zersetzung der ausgefilterten Stoffe und somit einen Nährstoffanstieg.

    Falls du die Watte verwenden möchtest:
    Mit deiner Filterwatte könnte es sein, daß mit der Watte ungewünschte Stoffe ins Becken kommen. Du schreibst du wechselst die Watte aus, hier schlage ich vor, sie auszuwaschen und wieder zu verwenden. Bei neuer Watte musst Du sie auswaschen, vor dem Einsatz. Ich habe schon erlebt, daß die Watte beim Auswaschen geschäumt hat – vermutlich nicht gut, wenn es ins Becken kommt.

    In der Meeresaquaristik setzt man auf die Filterwirkung des Riffgesteines.

    Deine Messungen reichen einmal wöchentlich.

    Mg ändert sich nicht schnell, da kann der Zeitraum auch länger sein. (Er sollte über 1280 liegen.)

    KH ist der Wert, der die größte Änderungsmöglichkeit hat, er sollte bei 7 oder höher liegen.

    VG

    Elisabeth

    Es geht also um Bewuchs direkt um die Polypen?

    Dann würde ich das Tier aus dem Aquarium nehmen und mit Zahnstocher und Zahnbürste die Polypenansätze davon befreien.

    Es kann alles mögliche sein. Wenn Detritus um Polypen sitzt, leben dann leben hier auch oft verschiedenste Tiere, die stören können.

    Ist genügend Strömung vorhanden?

    VG

    Elisabeth

    Galaxea – Merulina


    Hallo Rüdiger,

    die Vorgehensweise für umsetzen und vernichten ist erst einmal im Prinzip gleich.
    Sie ist lediglich für den ersten Fall etwas schonender.

    Bei deiner Koralle bin ich mir auch nicht sicher, ob es wirklich eine Galaxea ist.

    Die Wuchsform scheint mir Plattenartig zu sein und die einzelnen Polypen bilden ein Streifenmuster. Diese Ausprägungen würden meiner Meinung nach mehr für Merulina sprechen. Bin aber nicht sicher, Bilder mit expandierten Polypen sind selten.

    Wenn sie zerbrechen sollte, dann erholt sie sich auf jeden Fall wieder schnell.

    Viel Erfolg

    Elisabeth

    Hallo Werner,

    es ist schön einmal zu hören, daß eine Anemonenwanderung auch ohne Schäden geht!

    In meinem Becken habe ich auch kaum Schäden (kann jedenfalls nicht erinnern) bei Wanderungen.

    Es scheint aber wohl auch Becken zu geben, wo es zu Schäden kommt.

    LG

    Elisabeth

    Neue Infos zu Anemonen:

    Konfektionsgröße

    In der letzten Woche hatte ich zwei „Ausbruchsversuche“ meiner Quadricolor. Meine inzwischen groß gewordene Anemone hatte bereits 40 cm auf der Rückwand zurückgelegt und ich konnte sie, da sie noch unterwegs war recht einfach wieder einsammeln.

    Das Tier habe ich dann wie üblich in den Topf zurückgesetzt. Es schien recht eng zu sein.
    Eine halbe Stunde später war sie in der anderen Richtung unterwegs.

    Ich machte mir Gedanken, wie ich sie zum Bleiben bewegen könnte.

    Mir fiel auf, daß die Nachbaranemone sehr nah war und die Wanderanemone einen kleineren Blumentopf hatte als ihre Nachbarin.

    Also im Bestand nachgesehen und ich hatte noch einen größeren Topf.
    Die Einhängeplätze der Töpfe etwas auseinandergesetzt und beiden Anemonen einen großen Blumentopf gegönnt.

    Es ist jetzt drei Tage her und die Anemone hatten noch keine Reisegelüste.
    Nun gehe ich davon aus, daß es auch für Anemonen unterschiedliche „Konfektionsgrößen“ geben müsste.

    Futter

    Es gibt jetzt ein neues fertiges Anemonenfutter: Ocean Nutrition, Anemone Pellets
    Dieses Futter finde ich recht gut. Die Quadricolor hat bisweilen Probleme es festzuhalten, nimmt es aber gerne.

    Wenn man die Möglichkeit hat die relativ großen Pellets von oben auf die Anemone zu geben geht es recht leicht sie zu füttern. Meine Anemonen sind durch die Aufhängung im Blumentopf leider jetzt etwas schwieriger zu füttern, da sie den Mund senkrecht zum Boden haben. Wenn ich das Granulat aber, auf die oben befindlichen Tentakeln lege, hält sie es in der Regel gut fest und frisst.

    Für meine meerwasser-lexikon.de/tiere/3280_Phymanthus_crucifer.htmist das Futter hervorragend geeignet. Sogar meine Nachzuchten von ca. 3 cm Durchmesser nehmen sie auf.

    Meine Schlangenseesterne
    meerwasser-lexikon.de/tiere/705_Ophiarachna_incrassata.htm
    meerwasser-lexikon.de/tiere/704_Ophiolepis_superba.htm
    meerwasser-lexikon.de/tiere/1916_Ophiomastix_annulosa.htm
    nehmen die großen Pellets von ca. 6 mm Durchmesser gerne.

    Die meerwasser-lexikon.de/tiere/988_Cerianthus_filiformis.htmnehmen die Pellets ebenfalls auf, bei ihnen achte ich aber darauf, sie nicht zu oft hiermit zu füttern. Bei Zylinderrosen sollen sich Tentakeln zurückbilden, wenn sie nicht zur Futteraufnahme benötigt werden. Die Pellets sind für die langen Fangtentakeln zu schwer um sie den Futtertentakeln zu übergeben. Eine Fütterung ist also nur im Zentrum möglich, was potenziell zur Rückbildung der Fangtentakeln führen könnte.
    Kleineres Futter ist also wohl Artgerechter.

    Knallkrebse in ihren Höhlen lassen sich auch gut mit „Anemone Pellets“ füttern.

    VG

    Elisabeth

    Also:

    In den kleinen Schalen habe ich die Anemonen zurück ins Hauptbecken gestellt.

    Es war eine nicht ganz so gute Idee.

    Wenn den Kleinen die Strömung nicht passte ließen sie sich treiben und die Fische fanden es lecker.

    Mehr, wenn mein Bericht fertig ist.

    VG

    Elisabeth

    Hallo,

    jetzt bin ich ganz erstaunt.

    Die vergeblich hochgeladenen Bilder sind in der vorherigen Antwort erschienen.

    Ich habe versucht diese zu bearbeiten und die Bilder im Text zu öffnen. Ging leider nicht.

    Also:

    Im ersten Bild verlässt ein kleines Eibündel die Anemone. Zweites Bild die laichende Anemone bei einem anderen Mal. Bilder von laichenden weiblichen Anemonen sind fast nicht zu bekommen. Die bereits im Wasser schwebenden Eier sehen einfach nur wie Bildfehler aus oder wurden doch nicht scharf erwischt.

    VG

    Elisabeth

    Lieber @Werner,


    es freut mich, daß Du einen Klon für mich reservieren wirst. Geschenkt muss wirklich nicht sein! Wir finden sicher eine gute Tauschmöglichkeit. Hast Du noch Tiere auf Deiner Wunschliste?

    Vielen Dank erst einmal für Deine Bemühungen!

    Wir wissen doch alle, daß man viel Geduld und Ausdauer benötigt für unser Hobby!

    Solange es zum Ziel führt ist doch der Weg nicht so wichtig.


    Hallo Christoph @Tow ,

    vielen Dank für Deinen Bericht, das Bild ist schon eindrucksvoll. Mir geht es hauptsächlich darum festzustellen, wie das Verhältnis von männlichen und weiblichen Tieren sein könnte.

    Dies ist natürlich ein Unterfangen, da große Nebelschwaden sicher leichter ins Auge fallen, als wirklich kleine Leckerbissen die sofort gefressen werden.


    Hallo Marcell @Knooch78 ,

    genau wie Du konnte ich des Öfteren beobachten, daß ein Großteil meiner Rockanemonen synchron ablaicht. Leider in der letzten Zeit nur männliche Tiere.

    Ich denke sie reagieren aufeinander und laichen so zusammen. Es wäre schön zu wissen, ob zuerst die weiblichen Tiere und dann die Männchen laichen, so könnte es sein, daß die Weibchen das Abstoßen der Eier bereits beendet hatten, wenn ich die Männchen bemerkt habe.

    Marcell die Anemonen in Deinem Becken stammen alle von einem Tier ab oder sind sie eine gemischte Gruppe?

    Wenn eine Anemone sich teilt, sind alle Abkömmlinge Klone, erst wenn es zur geschlechtlichen Vermehrung kommt werden die Gene der Elterntiere (auch die verdeckten) neu gemischt und es entstehen einzigartige neue Tiere mit neuen Zusammenstellungen.


    Vielen Dank erst einmal!

    Elisabeth

    Weibliche Quadricolor


    Hallo Werner,

    ich habe Deinen Artikel mit Interesse gelesen und um es kurz zu sagen, ich hätte gerne einen Klon Deiner Quadricolor.

    In den vergangenen Jahren habe ich von meinen Phymanthus crucifer geschlechtlich Anemonen großgezogen.

    Meiner Meinung nach müsste es ebenfalls mit den Quadricolor möglich sein. Grundvoraussetzung ist es natürlich ein weibliches Tier zu besitzen.

    Bei den Phymanthus crucifer sind die Männchen in der Überzahl und so vermute ich, daß es bei den Blasenanemonen ebenfalls so sein könnte.

    Ich habe durchaus Zeit zu warten und es hat von meiner Seite aus keine Eile, aber wenn es Dir auskommt und Du tatsächlich einmal eine Anemone für mich hättest, würde ich mich freuen. Bezahle natürlich und irgendwie werden wir für den Transport auch eine Lösung finden.

    Von den Cruzifer kann ich berichten, daß sie in der Dämmerung anfangen zu laichen. Die Männchen geben dann ihr Sperma in nebeligen Wolken in die Wassersäule und die weiblichen Tiere geben Eier ab. Die Eier haben die Größe eines kleinen Stecknadelkopfes und sind teils einzeln aber auch schon einmal als kleiner Klumpen unterwegs, wie von Dir beschrieben.

    Leider konnte ich im letzten Jahr keine Eier mehr beobachten. Beim ersten großen Laichen konnte ich mit einem Luftschlauch Eier absaugen und im Eimer auffangen.

    Die Eier habe ich in einem Larvenkreisel gehalten bis sie sich festgemacht haben und danach auch noch eine Zeit.

    Viele kleine Anemonen habe ich verloren, wenn sie sich treiben ließen und die Fische den Happen lecker fanden.

    Inzwischen konnte ich schon beobachten wie einige der „Kinder“ ebenfalls laichten.

    Ich weder sicher hierzu noch einmal einen Artikel Schreiben, wenn ich Zeit und Muße habe.

    Wenn es Dir recht ist, dann melde Dich gerne bei mir, wir werden uns sicher einig.

    Außerdem würde ich mich freuen, wenn alle Forenteilnehmer einmal berichten würden, wenn sie einen Laichvorgang beobachten konnten und ob es sich um männliche Tiere oder um weibliche Tiere handelte.

    Das Sperma ist weißlich oder nebelig nicht braun. Bei Abgabe von braunem Schleim dürfte es sich um Verdauungsresten handeln.

    VG
    Elisabeth

    Tubastrea füttern

    Das Füttern von Tubastrea kann sehr leicht mit Pellet-Futter erfolgen.

    Empfehlen kann ich:

    https://www.shop-meeresaquaristik.de/Futtermittel-u…410::10233.htmlin M

    oder

    https://www.shop-meeresaquaristik.de/Futtermittel-u…00-g::3161.htmlin S

    Beide Granulate sind gut geeignet. Ocean Nutrition hat aber inzwischen auch ein Korallenfutter herausgebracht. Dies habe ich aber noch nicht getestet.

    Weitere Fertigfutter würde ich nicht ausprobieren. Leider hatte ich in der letzten Zeit eine negative Erfahrung mit Fischfutter für eine Anemone. Daher bin ich jetzt vorsichtig.

    Tubastrea können aber durchaus täglich mit dem Granulat versorgt werden. Dies gilt aber nicht für andere Korallen, da muss immer ein Hungertag vor der nächsten Fütterung liegen.

    Dieses Futter ziehe ich anderen vor, da bei Trockenfutter hier 100% nahrhaft ist und nicht noch ein hoher Wasseranteil vorhanden ist.

    Am leichtesten ist die Fütterung, wenn die Polypen voll geöffnet sind.

    Die Fische zuerst füttern, dann riecht es gut für die Korallen und sie öffnen sich.

    Bei Besatz mit aufdringlichen Fischen und Garnelen ist die Fütterung nicht so einfach. Hier sollte man in der Dunkelheit füttern ggf. mit Staubfutter evtl. 10 Min. vor der vorgesehenen Fütterung locken. Nach einer Gewöhnung an bestimmte Zeiten können die Tubastrea entsprechend öffnen. Die Korallen sind lernfähig. Für die Fütterung in der Dunkelheit ist eine Taschenlampe hilfreich, besonders bei dunklen oder schwarzen Tieren.

    Die Pellets werden mit Beckenwasser gemischt und können dann mit einer Pipette verfüttert werden.

    VG

    Elisabeth

    Hallo Willi,

    leider könnte ich mir vorstellen, daß ein oder mehrere https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/6997_Pherecardia_striata.htm im Becken sind.

    Dieser Wurm hat auch in meinem Becken friedlich mit Grundeln in einem Versteck gelebt.

    Er hat aber auch Fische auf dem Gewissen und die angegriffenen Fische waren vor ihrem Tod sehr scheu.

    Der Wurm kann sehr groß werden und wird dann zur Gefahr für Beckenbewohner.

    Zur Abklärung nachts das Becken, am besten mit einer roten Leuchte, kontrollieren. Rot verschreckt sie nicht so sehr wie eine Taschenlampe.

    Gerne Köder in der Dunkelheit auslegen.

    Siehe meine Berichte im Lex.

    Viel Erfolg!

    VG

    Elisabeth